Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Der Massenwahnsinn in Deutschland und Europa

Andreas, Friday, 23.07.2004, 13:29 (vor 7868 Tagen)

Hallo, alle zusammen!

Es ist ja vielen hier bekannt, daß der Feminismus nur das Symptom einer kranken Gesellschaft ist, die den Wahnsinn zur Massenepidemie und den Irrationalismus zum dominierenden Kulturprinzip erhoben hat. Politiker, die das Geld zum Fenster rausschmeißen, daß es nur so kracht - und dies nur, um immer mehr und mehr Steuern zu fordern, bis der letzte private Haushalt in Deutschland wegen Zahlungsunfähigkeit zusammenbricht. Legionen von unproduktiven Frauenbeauftragten, die Milliardenbeträge jährlich sinnlos verpulvern.
Wie krank diese Gesellschaft wirklich ist, kann kaum noch effektiv abgeschätzt werden.

Hier drei Netzeitungs- und einen Stern-Artikel aus den vergangenen Tagen. Langsam denke ich ernsthaft darüber nach, wie ich in den kommenden Jahren in kürzester Zeit soviel Geld zusammenscheffeln kann, um Deutschland und Europa endlich verlassen zu können. Denn der Wahnsinn wird weiter um sich greifen - und er hat Methode. Das steht definitiv fest. Bald haben wir die Frauenquote in der Privatwirtschaft, damit auch die letzte inkompetente Frau ihren Managerposten bekommt, Designerbabys werden als medizinische Rohstoffquellen dienen und die Spermienshows werden zum Gegenstand allabendlicher Unterhaltung - oder: wie der Mann zum Hampelmann wird.

http://www.netzeitung.de/medien/297041.html
http://www.netzeitung.de/entertainment/people/295897.html
http://www.netzeitung.de/spezial/gentechnik/296925.html

Und hier habe ich noch einen Link aus dem Forum von Moni und Max geklaut, der eindrucksvoll beweist, wie sehr hier in Deutschland der geistige Dünnpfiff die Herrschaft übernommen hat:

http://www.stern.de/lifestyle/leute/index.html?id=527226&nv=ct_cb

Gruß
Andreas
(der schon mal anfängt, sich eine gute Fluggesellschaft auszusuchen)

Re: Der Massenwahnsinn in Deutschland und Europa

Expatriate, Friday, 23.07.2004, 14:01 (vor 7868 Tagen) @ Andreas

Als Antwort auf: Der Massenwahnsinn in Deutschland und Europa von Andreas am 23. Juli 2004 10:29:13:

Hier drei Netzeitungs- und einen Stern-Artikel aus den vergangenen Tagen. Langsam denke ich ernsthaft darüber nach, wie ich in den kommenden Jahren in kürzester Zeit soviel Geld zusammenscheffeln kann, um Deutschland und Europa endlich verlassen zu können.

Es hat keinen Sinn zu sparen. Du kriegst keine Aufenthaltsgenehmigung, nur weil Du ne halbe oder Viertelmillion auf dem Konto hast.
Ausser in Thailand, aber da erst ab 55.

Investiere die Kohle in eine erstklassige Ausbildung und damit meine ich nicht Soziologie.
Dann stehen Dir viele Tueren offen.

Ich wundere mich, warum so eine wichtige Adresse wie www.auswandern.de offline ist. Will das Ministerium nicht, dass Leute auf solche Gedanken kommen? Das ist naemlich schon Jahre so.

Gruss

Re: Der Massenwahnsinn in Deutschland und Europa

Max, Friday, 23.07.2004, 14:20 (vor 7868 Tagen) @ Andreas

Als Antwort auf: Der Massenwahnsinn in Deutschland und Europa von Andreas am 23. Juli 2004 10:29:13:

Hi Andreas,

Es ist ja vielen hier bekannt, daß der Feminismus nur das Symptom einer kranken Gesellschaft ist, die den Wahnsinn zur Massenepidemie und den Irrationalismus zum dominierenden Kulturprinzip erhoben hat.

...allererste Sahne!

Politiker, die das Geld zum Fenster rausschmeißen, daß es nur so kracht - und dies nur, um immer mehr und mehr Steuern zu fordern, bis der letzte private Haushalt in Deutschland wegen Zahlungsunfähigkeit zusammenbricht.

...wegen Zahlungsunfähigkeit werden die wenigsten deutschen Privathaushalte zusammenbrechen. Dazu ist der Deutsche zu sehr ein Meister im Kochen seines privaten Süppchens. Was passieren wird, ist, daß fast alle Deutschen anfangen werden, bei den Steuern zu "bescheissen". Mit seiner verbrecherischen Steuer- und Steuerausgabenpolitik ist der Staat justament dabei, große Teile der Bevölkerung schlicht und einfach zu kriminalisieren, und zwar einfach dafür, daß - ganz natürlich - jedem das Hemd näher ist als die Hose. Wenn ich jetzt die Regierung wäre, und wenn ich dabei so totalitär und unemanzipatorisch ticken würde, wie diese Regierung tickt (wobei sie leider auch nur einen Spiegel der Gesellschaft abgibt...), dann würde ich mir diabolisch grinsend die Hände reiben, denn: Jetzt endlich hätte ich das Volk an dem Punkt, an dem ich, wann immer es mir beliebt, diejenigen, die mir gegen das Bein pinkeln wollen, aus dem Verkehr ziehen und mit einem Strafverfahren überziehen kann, das sie in den Knast bringt. Meine Herrschaft wäre gesichert, vermittels einer Steuerpolitik, von der ich behauptet habe (und bei der mir geglaubt wurde), daß ich sie zum Wohle aller Bürger betreibe.

Legionen von unproduktiven Frauenbeauftragten, die Milliardenbeträge jährlich sinnlos verpulvern.
Wie krank diese Gesellschaft wirklich ist, kann kaum noch effektiv abgeschätzt werden.

...der Kern des Übels - ich habe in den letzten Jahren immer wieder mal darauf hingewiesen - ist der Umstand, daß in diesem Lande Untertanen, die sich für Demokraten halten, in einer Staatsform leben, von der keiner weiß, was sie eigentlich für eine ist, die aber trotzdem alle "Demokratie" nennen. Es gibt brillante Literatur dazu:"Die deutsche Krankheit", Autor Johannes Willms. Willms ist Chefredakteur der SZ in München und hat dieses, leider wenig beachtete Buch 2001 im Hanser Verlag herausgebracht. (ISBN 3-446-20078-9)Es wurde übrigens in der ZEIT damals sehr positiv besprochen. Aus dem Klappentext: "Die deutsche Krankheit diagnostiziert Symptome eines gestörten Verhältnisses der Deutschen zur eigenen ´Normalität`- und die Ursachen des Leidens reichen weit zurück. Willms´provozierende historische Diagnose stellt die überwiegend positive deutsche Selbstwahrnehmung radikal in Frage."
Ich kann nur sagen: Lesen! Unbedingt lesen! Es fällt einem dabei manches wie Schuppen von den Augen. Es ist ja ein Merkmal dieser Regierung und des herrschenden Zeitgeistes, daß Geschichte, wenn es nicht ausgerechnet die Geschichte von 33-45 ist, keinerlei Einfluss auf die aktuellen, tagespolitischen und auch die langfristigen (gibt´s überhaupt welche?)Weichenstellungen hat. Ein Volk, das wie unseres, so sehr geschichtsvergessen lebt, gibt leichtfertig einen reichen Fundus an Hilfestellungen für aktuelle Entscheidungen aus der Hand.

Hier drei Netzeitungs- und einen Stern-Artikel aus den vergangenen Tagen. Langsam denke ich ernsthaft darüber nach, wie ich in den kommenden Jahren in kürzester Zeit soviel Geld zusammenscheffeln kann, um Deutschland und Europa endlich verlassen zu können. Denn der Wahnsinn wird weiter um sich greifen - und er hat Methode. Das steht definitiv fest. Bald haben wir die Frauenquote in der Privatwirtschaft, damit auch die letzte inkompetente Frau ihren Managerposten bekommt, Designerbabys werden als medizinische Rohstoffquellen dienen und die Spermienshows werden zum Gegenstand allabendlicher Unterhaltung - oder: wie der Mann zum Hampelmann wird.

...ich weiß, es ist schwer, hierbleiben zu wollen. Trotzdem, Andreas: Das ist auch Dein und auch mein Land. Es ist mit seinen Landschaften eines der schönsten der Welt. Hier sind unsere Wurzeln. Wir sind Deutsche. Deshalb halte ich es für unsere moralische Pflicht, uns zumindestens mit den Zuständen in Deutschland zu befassen und gegen sie anzugehen, und sei es vom Ausland aus. Außerdem: Ein weiterer materieller Niedergang wird in einem Volk von Materialisten den Weg zu richtigen Fragestellungen ebnen, und: Auch das völlig verblödete ´68er-Volk wird aussterben. Im Extremfall muß man, bildlich gesprochen, nur noch abwarten, bis man die ganze Sauerei, die sie hinterlassen haben, aufwischen kann.

http://www.netzeitung.de/medien/297041.html
http://www.netzeitung.de/entertainment/people/295897.html
http://www.netzeitung.de/spezial/gentechnik/296925.html
Und hier habe ich noch einen Link aus dem Forum von Moni und Max geklaut, der eindrucksvoll beweist, wie sehr hier in Deutschland der geistige Dünnpfiff die Herrschaft übernommen hat:
http://www.stern.de/lifestyle/leute/index.html?id=527226&nv=ct_cb
Gruß
Andreas
(der schon mal anfängt, sich eine gute Fluggesellschaft auszusuchen)

...bleib hier. das Land braucht Dich.

Freundlicher Gruß - Max

Re: Der Massenwahnsinn in Deutschland und Europa

Andreas, Friday, 23.07.2004, 14:24 (vor 7868 Tagen) @ Expatriate

Als Antwort auf: Re: Der Massenwahnsinn in Deutschland und Europa von Expatriate am 23. Juli 2004 11:01:47:

Es hat keinen Sinn zu sparen. Du kriegst keine Aufenthaltsgenehmigung, nur weil Du ne halbe oder Viertelmillion auf dem Konto hast.
Ausser in Thailand, aber da erst ab 55.

Bei dieser Bemerkung ging es mir eher um persönliche finanzielle Unabhängigkeit. Aber ganz nebenbei: mir fallen auf Anhieb ziemlich viele Länder ein, die Dich mit einem Handkuß nehmen würden, wenn Du mit einer halben Million dort aufkreuzen würdest.

Asien ist allerdings nicht mein Ding. Über meine Ausbildung kann ich nicht klagen.

Gruß
Andreas

Re: Der Massenwahnsinn in Deutschland und Europa

Sven, Friday, 23.07.2004, 14:30 (vor 7868 Tagen) @ Andreas

Als Antwort auf: Der Massenwahnsinn in Deutschland und Europa von Andreas am 23. Juli 2004 10:29:13:

"Weil nämlich geschiedene Frauen oft schlau sind (sonst wären sie ja nicht geschieden) und deswegen einen schlauen Mann suchen..."

Frauen, die schlau sind, lassen sich scheiden.

Was sollen schlaue Männer denn mit schlauen Frauen,
die nur darauf aus sind, sich scheiden zu lassen ?

Da schnapp ich mir doch lieber eine blöde aber junge und gutaussehende Blondine und heirate sie nicht ;-)))

Re: Der Massenwahnsinn in Deutschland und Europa

Andreas, Friday, 23.07.2004, 15:15 (vor 7868 Tagen) @ Max

Als Antwort auf: Re: Der Massenwahnsinn in Deutschland und Europa von Max am 23. Juli 2004 11:20:17:

Hallo Max,

...wegen Zahlungsunfähigkeit werden die wenigsten deutschen Privathaushalte zusammenbrechen. Dazu ist der Deutsche zu sehr ein Meister im Kochen seines privaten Süppchens. Was passieren wird, ist, daß fast alle Deutschen anfangen werden, bei den Steuern zu "bescheissen". Mit seiner verbrecherischen Steuer- und Steuerausgabenpolitik ist der Staat justament dabei, große Teile der Bevölkerung schlicht und einfach zu kriminalisieren, und zwar einfach dafür, daß - ganz natürlich - jedem das Hemd näher ist als die Hose.

Absolut richtig! Das habe ich mal vor einiger Zeit in der Zeitung gelesen:

Ein Superpromi wie Formel 1 Weltmeister Michael Schumacher bezahlt nach neusten Informationen in der Schweiz für sein geschätztes jährliche Einkommen von ca. 100 Mio. sFr. und einem Vermögen von weit
über 500 Mio sFr. einen jährlichen Pauschalbetrag von rund 2 Millionen Franken an Steuern. In Deutschland müsste Schumacher dafür jährlich weit über 40 Millionen sFr. dem Staat abliefern. Die Ersparnisse sind also beträchtlich.

Unter diesen Bedingungen halte ich es für absolut normal, wenn die Leute mir ihrem Vermögen scharenweise ins Ausland abwandern. Diese Menschen werden dann noch als "Steuerflüchtlinge" stigmatisiert, nur weil sie verhindern wollen, daß dieses Geld von den deutschen Regierungen mit ihrer "Steuerpolitik des bloßen Wahns" sinnlos verpulvert wird.

...ich weiß, es ist schwer, hierbleiben zu wollen. Trotzdem, Andreas: Das ist auch Dein und auch mein Land. Es ist mit seinen Landschaften eines der schönsten der Welt. Hier sind unsere Wurzeln. Wir sind Deutsche.

Das ist gerade der Punkt, der mich so wahnsinnig ärgert. Deutschland ist ein schönes Land. Und genau das macht die Tatsache, daß die Menschen hier im Lande von einem Heer an inkompetenten Politikern, Journalisten und unfähigen Quotenfrauen regelrecht verdummbeutelt werden, umso schlimmer.
Einerseits halte ich es durchaus für meine Pflicht, gegen diesen Wahnsinn anzukämpfen, andererseits ist es für mich auch eine Horrorvorstellung, bis an mein Lebensende in einem Land zu bleiben, das von einer widerwärtigen Klüngelherrschaft regelrecht ausgebeutet wird.

Grüße
Andreas

Wahnsinn!

Doc Schneider, Friday, 23.07.2004, 15:23 (vor 7868 Tagen) @ Andreas

Als Antwort auf: Re: Der Massenwahnsinn in Deutschland und Europa von Andreas am 23. Juli 2004 12:15:02:

... daß die Menschen hier im Lande von einem Heer an inkompetenten Politikern, Journalisten und unfähigen Quotenfrauen regelrecht verdummbeutelt werden (...)

Auf den Punkt!

Dass das Volk sich Verdummbeuteln lässt gehört aber auch noch dazu!

Re: Der Massenwahnsinn in Deutschland und Europa

Peter, Friday, 23.07.2004, 16:25 (vor 7868 Tagen) @ Andreas

Als Antwort auf: Re: Der Massenwahnsinn in Deutschland und Europa von Andreas am 23. Juli 2004 12:15:02:

Formel 1 Weltmeister Michael Schumacher bezahlt nach neusten Informationen in der Schweiz für sein geschätztes jährliche Einkommen von ca. 100 Mio. sFr. und einem Vermögen von weit über 500 Mio sFr. einen jährlichen Pauschalbetrag von rund 2 Millionen Franken an Steuern. In Deutschland müsste Schumacher dafür jährlich weit über 40 Millionen sFr. dem Staat abliefern. (...)
Unter diesen Bedingungen halte ich es für absolut normal, wenn die Leute mir ihrem Vermögen scharenweise ins Ausland abwandern. Diese Menschen werden dann noch als "Steuerflüchtlinge" stigmatisiert, nur weil sie verhindern wollen, daß dieses Geld von den deutschen Regierungen mit ihrer "Steuerpolitik des bloßen Wahns" sinnlos verpulvert wird.

Ich hielte 2% Einkommenssteuer fuer zu gering, wenn sie nicht fuer alle gilt. Wenn die Zahlen so stimmen, dann ist der Herr Schuhmacher ein Steuerfluechtling. Was natuerlich nichts daran aendert, dass das System in Deutschland auf falschem Kurs ist.

Gruss,

Peter

Re: Der Massenwahnsinn in Deutschland und Europa

ichbinsnur, Friday, 23.07.2004, 16:27 (vor 7868 Tagen) @ Andreas

Als Antwort auf: Re: Der Massenwahnsinn in Deutschland und Europa von Andreas am 23. Juli 2004 12:15:02:

Ein Superpromi wie Formel 1 Weltmeister Michael Schumacher bezahlt nach neusten Informationen in der Schweiz für sein geschätztes jährliche Einkommen von ca. 100 Mio. sFr. und einem Vermögen von weit
über 500 Mio sFr. einen jährlichen Pauschalbetrag von rund 2 Millionen Franken an Steuern. In Deutschland müsste Schumacher dafür jährlich weit über 40 Millionen sFr. dem Staat abliefern. Die Ersparnisse sind also beträchtlich.

Unter diesen Bedingungen halte ich es für absolut normal, wenn die Leute mir ihrem Vermögen scharenweise ins Ausland abwandern. Diese Menschen werden dann noch als "Steuerflüchtlinge" stigmatisiert, nur weil sie verhindern wollen, daß dieses Geld von den deutschen Regierungen mit ihrer "Steuerpolitik des bloßen Wahns" sinnlos verpulvert wird.

Finde ich überhaupt nicht! Ich bezahle ja auch ca. 40% meiner Einkünfte als Steuern, warum sollen gerade die Superreichen das nicht auch machen? Und ehrlich gesagt, wenn du erstmal so viel Geld hast ist es wirklich egal ob Du 60 Mill. oder 98 Mill. pro Jahr dazuverdienst, das Geld kann man gar nicht mehr ausgeben...

nicht flüchten, kämpfen!

Leser, Friday, 23.07.2004, 17:02 (vor 7868 Tagen) @ Andreas

Als Antwort auf: Der Massenwahnsinn in Deutschland und Europa von Andreas am 23. Juli 2004 10:29:13:

Andreas
(der schon mal anfängt, sich eine gute Fluggesellschaft auszusuchen)

Toll, Andreas, du bist ein echter Held! Die Umstände kritisieren, aber selber nach dem Motto "Nach mir die Sintflut" handeln, und Kinder, Kranke und Schwache, die sich nicht selbst helfen können , in diesem Irrsin zurücklassen!

Ich für meinen Teil begrüsse die zunehmene "Wahn-isierung", bietet sie doch die Chance, das auch der Normalo erkennt , was los ist und die -ob sich ihres drohenden Untergangs bewussten- amoklaufenden pc-Feministen und ähnliches Gestrüpp mit der Waffe in der Hand begrüsst.

Leser

Re: nicht flüchten, kämpfen!

Morb, Friday, 23.07.2004, 17:34 (vor 7868 Tagen) @ Leser

Als Antwort auf: nicht flüchten, kämpfen! von Leser am 23. Juli 2004 14:02:07:

Ich für meinen Teil begrüsse die zunehmene "Wahn-isierung", bietet sie doch die Chance, das auch der Normalo erkennt , was los ist und die -ob sich ihres drohenden Untergangs bewussten- amoklaufenden pc-Feministen und ähnliches Gestrüpp mit der Waffe in der Hand begrüsst.
Leser

Hallo,

die Unzufriedenheit in der Bevölkerung hat mit dem Femiwahnsinn überhaupt nichts zu tun. Der Normalo merkt zwar, dass seine Brieftasche immer leichter wird, hat Angst vor Hartz und Arbeitslosengeld 2, schimpft auf Schröder und Co, aber Feminismus ist für die allermeisten kein Problem. Zumindest in meinem Bekanntenkreis bin ich der einzige, der sich damit beschäftigt, und mein Bekanntenkreis erstreckt sich vom Langzeitarbeitslosen bis zum Ortsverbandsvorsitzenden. Wir dürfen den Fehler nicht machen, den Niedergang der SPD mit deren 'Frauenpolitik' in Verbindung zu bringen, wie Angenehm das auch wäre. Das wäre Selbstbetrug.

Der Normalo hat nie erkannt und wird nie erkennen.

Wir deutschen haben wohl wie kein anderes Volk der jüngeren Weltgeschichte den Beweis abgeliefert, dass wir die zunehmende Wahn-isierung nicht nur nicht erkennen, sondern diese auch noch bejubeln.

Während der Machtübernahme der Nazis hat irgend ein Politiker (sinngemäß) gemeint, es müsse nur schlimm genug werden, dann werden die Leute schon aufwachen. Wie es dann kam weißt du sicher.

Das alles ist natürlich kein Grund, den Kampf gegen den Wahnsinn aufzugeben, da gebe ich dir Recht.

Gruß
Tom

Re: Der Massenwahnsinn in Deutschland und Europa

Leser, Friday, 23.07.2004, 17:37 (vor 7868 Tagen) @ Andreas

Als Antwort auf: Re: Der Massenwahnsinn in Deutschland und Europa von Andreas am 23. Juli 2004 12:15:02:

Das ist gerade der Punkt, der mich so wahnsinnig ärgert. Deutschland ist >ein schönes Land. Und genau das macht die Tatsache, daß die Menschen >hier im Lande von einem Heer an inkompetenten Politikern, Journalisten >und unfähigen Quotenfrauen regelrecht verdummbeutelt werden, umso schlimmer.
Einerseits halte ich es durchaus für meine Pflicht, gegen diesen >Wahnsinn anzukämpfen, andererseits ist es für mich auch eine >Horrorvorstellung, bis an mein Lebensende in einem Land zu bleiben, das von einer widerwärtigen Klüngelherrschaft regelrecht ausgebeutet wird.
Grüße
Andreas

Das ist genau auch mein wunder Punkt. Es ist einfach der Punkt erreicht wo man nicht mal mehr sagen kann "lass die doch machen mir doch egal". Weil das , ob es einen passt oder nicht, selber nunmal betrifft, im Geldbeutel und in der persönlichen Freiheit. Der Freiheit etwas tun zu können , was einem verwehrt wird..zbsp wenn man eine gute Geschäftsidee hat und diese wegen der besch.. Unternehmensformen mit Durchgriffshaftung und der horrenden Steuern nd Bürokratie unmöglich gemacht wird..Hey, möcht ich diesen Daddeln zurufen, Ich will das für MICH machen und nicht mit 80% meiner Einkünfte euch, dir ihr auf eure fetten Ärsche sitzt, dafür bezahlen, das ihr mich nicht in Ruhe arbeiten lasst sondern dauernd abnervt. Ich soll euch dafür bezahlen, dass ihr mir leben und arbeiten unmöglich macht! So siehts aus. In der Biologie nennt man solch ein Verhalten Parasitismus.

Ich habe mir schon einmal -mehr im Spass als im Ernst- Gedanken gemacht, ob ich mir die Arbeit mache, eine juristisch korrekte Unabhängigkeitserklärung -so wie die
Amis damals- auszuarbeiten. Zollschranke auf die Hofeinfahrt, Gewehr griffbereit und fertig. Wenns so weitergeht bin ich langsam so weit.
Zumindest käm das wenigstens mal ins Fernsehen, so das die Öffentlichkeit aufmerksam wird, wenn das SEK den Hof stürmt. .

Re: nicht flüchten, kämpfen!

Leser, Friday, 23.07.2004, 17:44 (vor 7868 Tagen) @ Morb

Als Antwort auf: Re: nicht flüchten, kämpfen! von Morb am 23. Juli 2004 14:34:17:

Da magst du Recht haben. Der Femi-Wahn nervt mich persönlich besonders.
Für die Gesamtsituation ist er wohl eher weniger relevant. Es geht auch
insg. eher um den Eindruck des Bevormundet-Werdens, dein Eindruck, das man einfach nichts, aber auch garnichts mehr umsetzen kann. Ein lähmendes mehliges Gefühl wie in der DDR anno 1989, wo man auch das Gefühl hatte "Himmel aus diesen lähmenden Dreckssystem kommst du nie mehr raus".. wenige Monate später kochte das ganze über. zum Glück mit angenehmen Ergebnis. Lasst uns hoffen, das wir das noch einmal wiederholen können. Aber diesmal müsst ihr drüben auch mitmachen..

Leser

Hallo,
die Unzufriedenheit in der Bevölkerung hat mit dem Femiwahnsinn überhaupt nichts zu tun. Der Normalo merkt zwar, dass seine Brieftasche immer leichter wird, hat Angst vor Hartz und Arbeitslosengeld 2, schimpft auf Schröder und Co, aber Feminismus ist für die allermeisten kein Problem. Zumindest in meinem Bekanntenkreis bin ich der einzige, der sich damit beschäftigt, und mein Bekanntenkreis erstreckt sich vom Langzeitarbeitslosen bis zum Ortsverbandsvorsitzenden. Wir dürfen den Fehler nicht machen, den Niedergang der SPD mit deren 'Frauenpolitik' in Verbindung zu bringen, wie Angenehm das auch wäre. Das wäre Selbstbetrug.
Der Normalo hat nie erkannt und wird nie erkennen.
Wir deutschen haben wohl wie kein anderes Volk der jüngeren Weltgeschichte den Beweis abgeliefert, dass wir die zunehmende Wahn-isierung nicht nur nicht erkennen, sondern diese auch noch bejubeln.
Während der Machtübernahme der Nazis hat irgend ein Politiker (sinngemäß) gemeint, es müsse nur schlimm genug werden, dann werden die Leute schon aufwachen. Wie es dann kam weißt du sicher.
Das alles ist natürlich kein Grund, den Kampf gegen den Wahnsinn aufzugeben, da gebe ich dir Recht.
Gruß
Tom

Re: nicht flüchten, kämpfen!

Andreas, Friday, 23.07.2004, 22:17 (vor 7868 Tagen) @ Leser

Als Antwort auf: nicht flüchten, kämpfen! von Leser am 23. Juli 2004 14:02:07:

Andreas
(der schon mal anfängt, sich eine gute Fluggesellschaft auszusuchen)

Toll, Andreas, du bist ein echter Held! Die Umstände kritisieren, aber selber nach dem Motto "Nach mir die Sintflut" handeln, und Kinder, Kranke und Schwache, die sich nicht selbst helfen können , in diesem Irrsin zurücklassen!

Noch bin ich ja hier und daran wird sich in den nächsten Jahren auch nichts ändern. Mir geht es nur um eine prinzipielle Betrachtung und die Frage: Wie lange will ich diesen Schwachsinn noch mitmachen? Antwort: sicherlich nicht ewig! Ich will nicht den Rest meines Lebens mit den Auswürfen und dem geistigen Dünnpfiff einer Edelgard Bulmahn und anderen inkompetenten Politkonsorten konfrontiert werden. Irgendwann muß auch mal Schluß sein.

Andreas

Re: nicht flüchten, kämpfen!

Manfred, Friday, 23.07.2004, 22:37 (vor 7868 Tagen) @ Morb

Als Antwort auf: Re: nicht flüchten, kämpfen! von Morb am 23. Juli 2004 14:34:17:

Wir dürfen den Fehler nicht machen, den Niedergang der SPD mit deren 'Frauenpolitik' in Verbindung zu bringen...<

Stimmt. Allerdings bringe ich den Niedergang der Republik mit dem Weiberirsinn in Verbindung.

Wir deutschen haben wohl wie kein anderes Volk der jüngeren Weltgeschichte den Beweis abgeliefert, dass wir die zunehmende Wahn-isierung nicht nur nicht erkennen, sondern diese auch noch bejubeln.<

Ja, traurig aber wohl wahr. Eigentlich fällt es mir schwer solch hartes Urteil gegen ein Volk auszusprechen - natürlich auch gegen das eigene.

"Das Volk der Dichter und Denker"...
Vielleicht erweist sich die Tatsache, dass wir Leute vom Kaliber eines Kant, Schopenhauer, Nietzsche und vieler mehr hervorgebracht haben, eines Tages als Indiz dafür, das Denken lediglich immer schon gerne an andere delegiert zu haben.

Gruß,
Manfred

Re: nicht flüchten, kämpfen!

Andreas, Friday, 23.07.2004, 23:12 (vor 7868 Tagen) @ Andreas

Als Antwort auf: Re: nicht flüchten, kämpfen! von Andreas am 23. Juli 2004 19:17:00:

Ich will nicht den Rest meines Lebens mit den Auswürfen und dem >geistigen Dünnpfiff einer Edelgard Bulmahn und anderen inkompetenten >Politkonsorten konfrontiert werden. Irgendwann muß auch mal Schluß sein.
Andreas

Da hast du absolut recht.. nur die Schlussfolgerung die du gezogen hast finde ich nicht richtig. Trotzdem bin ich dich vielleicht etwas zu sehr angegangen-sorry. bei dem thema..

Leser

Re: nicht flüchten, kämpfen!

Andreas, Friday, 23.07.2004, 23:17 (vor 7868 Tagen) @ Andreas

Als Antwort auf: Re: nicht flüchten, kämpfen! von Andreas am 23. Juli 2004 20:12:09:

Da hast du absolut recht.. nur die Schlussfolgerung die du gezogen hast finde ich nicht richtig. Trotzdem bin ich dich vielleicht etwas zu sehr angegangen-sorry. bei dem thema..

keine Sorge, ich bin da nicht zimperlich! ;-)

Gruß
Andreas

Re: Der Massenwahnsinn in Deutschland und Europa

Dieter, Saturday, 24.07.2004, 00:09 (vor 7867 Tagen) @ Peter

Als Antwort auf: Re: Der Massenwahnsinn in Deutschland und Europa von Peter am 23. Juli 2004 13:25:15:

Ich hielte 2% Einkommenssteuer fuer zu gering, wenn sie nicht fuer alle gilt. Wenn die Zahlen so stimmen, dann ist der Herr Schuhmacher ein Steuerfluechtling. Was natuerlich nichts daran aendert, dass das System in Deutschland auf falschem Kurs ist.

Wieso? Darf nur der auswandern, der eine bestimmte Einkommensgrenze nicht überschreitet? Herr Schumacher hat sich entschieden, in der Schweiz zu wohnen, er hat da sein Haus, seine Kinder gehen da in die Schule und er verdient in Italien sein Geld. Mit Deutschland hat er, bis auf seine Staatsangehörigkeit und Geburtsort, nichts mehr zu tun, wieso sollte er also in Deutschland Steuern zahlen?
Jeder Arbeitnehmer, der mehr als 6 Monate ausserhalb des Landes arbeitet, ist steuerfrei. Alle Monteure unseres exportorientierten Anlagenbaus nutzen das für sich, und die haben immer noch ihren ständigen Wohnsitz in Deutschland und die Familie lebt da.
Sind das auch alles Steuerflüchtlinge, wenn sie dafür sorgen, das sie mindestens einen Tag länger als ein halbes Jahr im Ausland arbeiten?

Für mich ist das eine Neid-Debatte. Da hat es jemand geschafft zu Reichtum zu kommen, und das ist in Deutschland einfach nicht erlaubt.

Ich jedenfalls sehe mich nicht durch meine Geburt an dieses Land gefesselt.

Re: Der Massenwahnsinn in Deutschland und Europa

Andreas, Saturday, 24.07.2004, 00:28 (vor 7867 Tagen) @ Peter

- kein Text -

Re: Der Massenwahnsinn in Deutschland und Europa

Max, Saturday, 24.07.2004, 13:55 (vor 7867 Tagen) @ Dieter

Als Antwort auf: Re: Der Massenwahnsinn in Deutschland und Europa von Dieter am 23. Juli 2004 21:09:02:

Hi Dieter,

Da hat es jemand geschafft zu Reichtum zu kommen, und das ist in Deutschland einfach nicht erlaubt.

...sehr pointiert zwar, aber tendenziell richtig. Deutschland war, ist und bleibt eine Neidgesellschaft. Widerlich (nicht nur in dieser Hinsicht.)!

Applaus!

Der im Winde flatternde, leere Geldsack - Max

Das Chef-Redakteurchen

Texaco, Saturday, 24.07.2004, 14:44 (vor 7867 Tagen) @ Max

Als Antwort auf: Re: Der Massenwahnsinn in Deutschland und Europa von Max am 23. Juli 2004 11:20:17:

"Die deutsche Krankheit"[/b], Autor Johannes Willms. Willms ist Chefredakteur der SZ in München und hat dieses, leider wenig beachtete Buch 2001 im Hanser Verlag herausgebracht. (ISBN 3-446-20078-9)Es wurde übrigens in der ZEIT damals sehr positiv besprochen.

Willms ist (war?) Feuilleton-Chef der SZ. In seinem Ressort werden feministische Traktate veröffentlich, die höchstens für das Irrenhaus qualifizieren. Eine Gegenposition sucht man vergebens. Dabei wäre genau der Feuilleton der Ort und Hort, an dem traditionell Tabus zuerst mit Witz&Geist gebrochen, besprochen, unterwandert werden. Sobald es aber um den Feminismus geht, regiert auch hier die politische Korrektheit.

Das schrieb einst der Chef höchstpersönlich im ersten Satz: "Die Verlierer des Endes des Patriachats sind die Jungen." Das ist die allerletzte geföhnte Weichei-Prosa. Er hält sich wohl für sensibel und mutig, weil er feministisch verursachte Schäden wahrnimmt, bestätigt dann aber schon mit seiner Wortwahl die feministische Sicht. Das Nachdenken hat hier aufgehört, bevor es angefangen hat. Mehr noch: Indem er es als ein rein männliches Problem beschreibt, liefert er Feministinnen noch eine Steilvorlage.

Das ist die SZ: Nicht einmal der Chef traut sich! Oder er merkt es nicht. Willms wirkt auf mich wie ein seichter middle-of-the-road Mann, einer aufgrund seiner Stromlinineförmigkeit der Chef geworden ist.

Oh jehmine!

Texaco, Saturday, 24.07.2004, 14:46 (vor 7867 Tagen) @ Andreas

Als Antwort auf: Re: Der Massenwahnsinn in Deutschland und Europa von Andreas am 23. Juli 2004 12:15:02:

Oft wenn es um allgemein-politische Themen geht, frage ich mich, wo einigen hier der Kopf steht. Da redet der eine vom Auswandern; der nächste wirft besonnen ein, der Niedergang der SPD habe mit dem Feminismus nichts zu tun, und kommt im nächsten Absatz mit diesem nichtssagenden Wir-Deutsche-unsere-Geschichte-Argument; dann wird über zu hohe Steuern gemeckert, aber ohne jede Strigenz.

Zum Beispiel hier:
(Max:) Mit seiner verbrecherischen Steuer- und Steuerausgabenpolitik ist der Staat justament dabei, große Teile der Bevölkerung schlicht und einfach zu kriminalisieren, und zwar einfach dafür, daß - ganz natürlich - jedem das Hemd näher ist als die Hose.

(Andreas:) Absolut richtig! Das habe ich mal vor einiger Zeit in der Zeitung gelesen: Ein Superpromi wie Formel 1 Weltmeister Michael Schumacher bezahlt nach neusten Informationen in der Schweiz für sein geschätztes jährliche Einkommen [...]einen jährlichen Pauschalbetrag von rund 2 Millionen Franken an Steuern. In Deutschland müsste Schumacher dafür jährlich weit über 40 Millionen sFr. dem Staat abliefern. [...] Unter diesen Bedingungen halte ich es für absolut normal, wenn die Leute mir ihrem Vermögen scharenweise ins Ausland abwandern. Diese Menschen werden dann noch als "Steuerflüchtlinge" stigmatisiert [...].

Liebe Leute, Steuern werden für Gemeinschaftsaufgaben erhoben, und da ist es eben nötig - und vor allen Dingen fair - daß sich keiner davonstiehlt. Natürlich gibt es staatliche Verschwendung. (Die gibt übrigens auch in der Privatwirtschaft, und zwar durchaus mit dem Geld der anderen.) Und richtig, in Deutschland sind die Steuern zu hoch. Mit jeder neuen Privatisierung müssten sie eigentlich gesenkt werden. Alles richtig.

ABER: Es gibt auch ein Problem auf der Seite der Einnahmen. Und das lautet: Gerade wer reich ist, kann sich davonstehlen. Das Geld kann fliehen, die Arbeit nicht. Und die abhängig Beschäftigten können noch nicht einmal bescheißen. Sie sind es, die arbeiten, die die solidarischen Sozialkassen füllen, die die deutsche Einheit bezahlen usw. Die Konjunktur hierzulande zieht nicht an, weil die Binnennachfrage fehlt. Warum bloß?

Re: Das Chef-Redakteurchen

Max, Saturday, 24.07.2004, 14:50 (vor 7867 Tagen) @ Texaco

Als Antwort auf: Das Chef-Redakteurchen von Texaco am 24. Juli 2004 11:44:51:

Hi Texaco,

danke für die Informationen zu Willms. Das ändert aber an der Brillanz des Buches nichts. Lesen!

Gruß - Max

Re: Oh jehmine!.../ - ganz genau, oh jemine!

Max, Saturday, 24.07.2004, 15:26 (vor 7867 Tagen) @ Texaco

Als Antwort auf: Oh jehmine! von Texaco am 24. Juli 2004 11:46:14:

Hi Texaco,

Liebe Leute, Steuern werden für Gemeinschaftsaufgaben erhoben, und da ist es eben nötig - und vor allen Dingen fair - daß sich keiner davonstiehlt.

...ach ja? Steuern werden für Gemeinschaftsaufgaben erhoben? Na, dann will ich mich mal beeilen, den ganzen Schwachsinn, der aus Steuern finanziert wird, als Gemeinschaftsaufgabe anzusehen.
Texaco, so blöde ist hier keiner, als daß er nicht wüßte, wie das mit den Steuern, dem Staat und dem Steuerzahler gedacht ist, rein technisch gesehen. Unmittelbar zusammenhängend damit stellt sich aber die Frage, was denn Gemeinschaftsaufgaben zu sein haben! Und bei der Erörterung dieser Frage kann man, besonders als Mann, als (Ex)Ehemann und Vater, durchaus zu der Ansicht gelangen, daß man mit einem Gutteil der Steuern, die man entrichtet, sich selber ins Knie schiesst, quasi seine eigene Diskriminierung finanziert. Und so ein Verhalten soll nicht blöde sein?
Gemeinschaftsaufgaben hin oder her, aber wer definiert die denn? Eine "politische Klasse" definiert die, die lediglich denen nach dem Maul redet, die ihnen die Wiederwahl oder eine Wahl überhaupt garantieren, den Frauen nämlich. Und nachdem sich Frauen im allgemeinen für alles mögliche interessieren, außer für Politik, wird natürlich auch die Definition dessen, was Gemeinschaftsaufgabe zu sein hat, eine Frage danach, wieviele Megatonnen Rosinen für diejenigen "gemeinschaftlich zu finanzieren" seien, die sich eben für nichts anderes als ihre Rosinen interessieren. Mit Politik und politischem Bewußtsein hat das alles nichts zu tun - nur mit "politischem" Machterhalt durch Bauchpinselei der BescheuertInnen.

Natürlich gibt es staatliche Verschwendung. (Die gibt übrigens auch in der Privatwirtschaft, und zwar durchaus mit dem Geld der anderen.) Und richtig, in Deutschland sind die Steuern zu hoch. Mit jeder neuen Privatisierung müssten sie eigentlich gesenkt werden. Alles richtig.

...eben.

ABER: Es gibt auch ein Problem auf der Seite der Einnahmen. Und das lautet: Gerade wer reich ist, kann sich davonstehlen. Das Geld kann fliehen, die Arbeit nicht. Und die abhängig Beschäftigten können noch nicht einmal bescheißen.

...die abhängig Beschäftigten sind wirklich die Gearschten. Und eine Lohnsteuerkarte verdient heutzutage die Bezeichnung "Ausbeutungsnachweiskarte". Ergo: Um frei zu werden entledige ich mich zuallerst der sog. Lohnsteuerkarte. Alles andere wird sich weisen...

Sie sind es, die arbeiten, die die solidarischen Sozialkassen füllen, die die deutsche Einheit bezahlen usw.

...Zeit, daß sie es endlich sein lassen.

Die Konjunktur hierzulande zieht nicht an, weil die Binnennachfrage fehlt. Warum bloß?

...wir haben eine sog. Staatsquote bei öffentlichen Aufträgen von über 50 Prozent. Noch Fragen?

Gruß - Max

Re: Oh jehmine!

Andreas, Saturday, 24.07.2004, 16:40 (vor 7867 Tagen) @ Texaco

Als Antwort auf: Oh jehmine! von Texaco am 24. Juli 2004 11:46:14:

Liebe Leute, Steuern werden für Gemeinschaftsaufgaben erhoben, und da ist es eben nötig - und vor allen Dingen fair - daß sich keiner davonstiehlt. Natürlich gibt es staatliche Verschwendung. (Die gibt übrigens auch in der Privatwirtschaft, und zwar durchaus mit dem Geld der anderen.) Und richtig, in Deutschland sind die Steuern zu hoch. Mit jeder neuen Privatisierung müssten sie eigentlich gesenkt werden. Alles richtig.

Sorry, aber leider wissen unsere PolitikerInnen nicht mehr, was eigentlich "Arbeit" bedeutet. Ich habe waehrend meines Studiums schon hin und wieder in den Semesterferien in Fabriken gearbeitet, in denen ich lernen konnte, was "Arbeit" wirklich heisst. Da mussten die Leute in Fabrikhallen malochen, in denen die Temperaturen im Sommer auf absolut unertraegliches Niveau anstiegen. Die Maenner haben massiv Ueberstunden geschoben, um die Familie ernaehren zu koennen. Das ging sogar teilweise soweit, dass verschiedenen Leuten Ueberstunden von der Fabrikleitung untersagt wurden, weil laut Vorschrift mindestens 8 Stunden Freizeit zwischen zwei Arbeitstagen liegen muessen. Wenn Du denen erzaehlst, dass ihr schwer verdientes Geld von stinkfaulen FrauenbeauftragtInnen in schoenen klimatisierten Bueros fuer Wellness-Seminare, Wohlfuehlwochenenden fuer Frauen und anderen Scheiss zum Fenster rausgeschmissen wird, dann rasten die aus.
Klar, das Geld anderer Leute ist schnell und leicht ausgegeben! Unsere PolitikerInnen sind super darin. Sie muessen es ja nicht selbst verdienen.

Es geht hier nicht darum, dass der Staat ein "bisschen" Geld verschwendet. Was hier bei uns zum Fenster rausgeschmissen wird, dass sprengt jeden erdenklichen Rahmen.
Wenn der Staat nicht in der Lage ist, mit Geld vernuenftig umzugehen, dann hat jeder Buerger das Recht und die Pflicht, sein Geld und sein Vermoegen in Sicherheit zu bringen - solange, bis wieder vernuenftige Verhaeltnisse eingekehrt sind.

ABER: Es gibt auch ein Problem auf der Seite der Einnahmen. Und das lautet: Gerade wer reich ist, kann sich davonstehlen. Das Geld kann fliehen, die Arbeit nicht. Und die abhängig Beschäftigten können noch nicht einmal bescheißen. Sie sind es, die arbeiten, die die solidarischen Sozialkassen füllen, die die deutsche Einheit bezahlen usw. Die Konjunktur hierzulande zieht nicht an, weil die Binnennachfrage fehlt. Warum bloß?

Es gibt andere Moeglichkeiten. Ich komme urspruenglich aus dem Saarland, direkt an der Grenze zu Frankreich. Wenn ich heute Bekannte und Verwandte besuche, dann stelle ich fest, dass sie ihre Einkaeufe (vor allem Treibstoff) in Frankreich erledigen. Warum? Riesige Ersparnisse! Klar, diese Moeglichkeiten hat nicht jeder. Aber es gibt immer Wege, das eigene Geld zumindest teilweise vor dem Staatsmoloch in Sicherheit zu bringen. Wenn die Steuerausfaelle weiter steigen, dann wird den Politikern vielleicht auch langsam mal klar, dass Geld nur einmal ausgegeben werden kann. Manche lernen eben nur durch Schmerzen.

Gruss
Andreas

Re: Der Massenwahnsinn in Deutschland und Europa

gole, Saturday, 24.07.2004, 19:13 (vor 7867 Tagen) @ Andreas

Als Antwort auf: Der Massenwahnsinn in Deutschland und Europa von Andreas am 23. Juli 2004 10:29:13:

Ihr bleibt hier! Ist das klar?! Ich hab kein Bock alleine gegen diese Masse anzukämpfen! punkt

Hierzu auch eine Meldung der Netzeitung

Andreas, Saturday, 24.07.2004, 20:19 (vor 7867 Tagen) @ Andreas

Als Antwort auf: Re: Oh jehmine! von Andreas am 24. Juli 2004 13:40:42:

http://www.netzeitung.de/wirtschaft/wirtschaftspolitik/297211.html

Vom 100. ins 1000.

Texaco, Sunday, 25.07.2004, 02:34 (vor 7866 Tagen) @ Andreas

Als Antwort auf: Hierzu auch eine Meldung der Netzeitung von Andreas am 24. Juli 2004 17:19:48:

Genau sowas meinte ich. Was haben den jetzt niedrigere Verbrauchssteuern auf bestimmte Güter (gar nicht mal das allgemeine Preisniveau) im Ausland, stinkreiche Einkommens-Steuerflüchtlinge, und die Hartz-Reformen miteinander zu tun? Das kann man nur miteinander verquicken, wenn man grundsätzlich das Steuer-Niveau als zu hoch ansieht. Dem würde zwar jeder liebend gerne zustimmen, aber gewonnen ist mit einem solchen Statement rein gar nichts. Es bleibt eine kraus Logik:

1. Abhängig Beschäftigte sollen entlastet werden - Hartz-Reformen tun doch genau dies. Eine Umverteilung von den Arbeitenden zu den Nicht-Arbeitenden weniger.
2. Die Steuern sind zu hoch? Wären sie nicht, wenn sich alle beteiligen würden. Die Reichen entziehen sich; in die Röhre gucken die hier Arbeitenden, weil sie die Steuerlast jetzt vor allem tragen müssen. Wie kann man das dem Staat anlasten und gleichzeitig die Flüchtigen als leuchtendes Beispiel ansehen?
3. Indirekte Steuern zu hoch? Sind sie verglichen mit Frankreich nicht, es sei denn, sie hätten in den letzen Jahren massiv gesenkt. Vielleicht sind der Sprit und der Tabak billiger - na schön. Aber besser man besteuert sowas als man besteuert die Arbeit!

Also wie denn nun? Man kann nicht gegen alle Steuern sein - man muß sich entscheiden, welche man will, und welche nicht. Und sich über die Konsequenzen im klaren sein.

Bleibt als letztes Argument die Verschwendung von Steuergeldern: Die staatlichen Ausgaben für (und somit der wirtschaftliche Schaden durch) den Feminismus dürfte - selbst wenn man ihn sehr hoch schätzt - unter 5 Milliarden Euro liegen. Oder kann mir jemand vorrechnen, daß es nicht 6,7,8 sondern 20,50,100 Mrd sind? Keine Frage, es geht um viel Geld, aber alle wirtschaftlichen Probleme auf den Feminismus zurückführen zu wollen, ist einfach absurd.
(Etwas anders dürfte es bei der demographischen Entwicklung sein. Indem Frauen Kinder nicht mehr so dringend wollen, UND weil der "Ertrag" aus dem Nachwuchs nicht direkt den Eltern, sondern allen Rentnern zugute kommt, ziehen die Leute selbst keine Kinder mehr groß. Jedenfalls sagen das die Ökonomen.)

Re: Der Massenwahnsinn in Deutschland und Europa

Sven, Sunday, 25.07.2004, 15:00 (vor 7866 Tagen) @ Andreas

Als Antwort auf: Der Massenwahnsinn in Deutschland und Europa von Andreas am 23. Juli 2004 10:29:13:

Die zehn Gebote Gottes enthalten 279 Wörter,
die amerikanische Unabhängigkeitserklärung 300 Wörter,
die Verordnung der europäischen Gemeinschaft über den Import von Karamelbonbons aber exakt 25911 Wörter.

Der Stern-Artikel... (n/t)

Micki, Wednesday, 28.07.2004, 22:10 (vor 7863 Tagen) @ Andreas

Als Antwort auf: Der Massenwahnsinn in Deutschland und Europa von Andreas am 23. Juli 2004 10:29:13:

Re: Der Stern-Artikel...

Micki, Wednesday, 28.07.2004, 22:12 (vor 7863 Tagen) @ Micki

Als Antwort auf: Der Stern-Artikel... (n/t) von Micki am 28. Juli 2004 19:10:28:

strotzt ja nur so von Vorurteilen !

Wenn man genau liest, merkt man aber sehr schnell, dass es nur darum geht das Buch der Verfasserin zu bewerben.

Ein weiterer Grund, nie wieder einen Euro für dieses "Blatt" rauszuwerfen!

Gruß !

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