Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Re: Italien und die Müllabfuhr

Ekki, Monday, 19.07.2004, 20:02 (vor 7872 Tagen) @ Sven74

Als Antwort auf: Italien und die Müllabfuhr von Sven74 am 18. Juli 2004 22:28:46:

Heute habe ich einen sehr interessanten Beitag im Weltspiegel in der ARD gesehen. In Rom ist es vollkommen normal, wen Frauen bei der Müllabfuhr und bei der Straßenreinigung arbeiten. Wenn ich mir da unsere Frauen ansehe...
Und die Mädels sehen dazu auch noch recht gut aus und haben noch nicht einmal Angst, ihre Fingernägel könnten abbrechen oder die Frisur könne unter der Arbeit leiden.
Also ihr Emanzen in Deutschland, ab zur Müllabfuhr und zeigt was ihr könnt!
Ach so, ihr wollt dann gleich zur Leiterin der Müllabfuhr befördert werden? Ne, so schnell geht dies auch nicht. Oder etwa doch (Quote)?
Sven74

Ob Müllabfuhr oder eine sonstige Arbeit, überall auf der Welt habe ich bestätigt gefunden:

Menschen, die hart und aufopferungsvoll arbeiten, sind psychisch gesund und verbreiten eine angenehme Atmosphäre um sich.

Schmarotzer dagegen sind in jeder Hinsicht scheiße.

Und noch eins:

Der Bericht, den ich auch gesehen habe, hörte an einer entscheidenden Stelle auf:

Es wurde zwar erwähnt, daß beide Müllwerkerinnen - Verzeihung: "ökologische Facharbeiterin bei der städtischen Umweltagentur", wie es in Italien heißt - mit Kollegen verheiratet seien, aber es wurde nicht dahintergehakt, wie sich in deren Familien die Verteilung der Geschlechterrollen gestaltet. Ich hatte ja bei Max & Moni mal ein längeres Posting hineingestellt, indem ich mich über die Geschlechterrollen in Polen ausließ, darin aber auch ein Zitat aus einem Buch über Italien brachte, in dem genau dargelegt wurde, daß und wie die italienischen Männer gezielt zu Muttersöhnchen erzogen werden.

Wär zu schön gewesen, zu sehen, ob ein handfester Müllwerker seiner Thusnelda weniger durchgehen läßt als ein feingliedriger Intellektueller.

Gruß

Ekki


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