Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Re: Frauen verdienen deutlich weniger als Männer

XRay, Friday, 16.07.2004, 14:37 (vor 7875 Tagen) @ Christian

Als Antwort auf: Frauen verdienen deutlich weniger als Männer von Christian am 15. Juli 2004 18:54:50:

Man kann nicht mal ein Voting abgeben, weil ganz bestimmte Antworten fehlen!
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Im Produzierenden Gewerbe, im Handel sowie im Kredit- und Versicherunggewerbe lag das durchschnittliche Bruttojahreseinkommen weiblicher Vollzeitbeschäftigter bei 32.335 Euro, wie das Bundesamt unter Berufung auf seine Lohnstatistik am Donnerstag in Wiesbaden berichtete. Vollzeitbeschäftigte Männer hätten dagegen im Schitt 41.014 Euro verdient. In den neuen Bundesländern fiel der geschlechtsspezifische Einkommensunterschied mit gut 3000 Euro demnach allerdings deutlich geringer aus.
Insgesamt stiegen die Bruttojahreseinkommen in den genannten Branchen laut Statistik gegenüber dem Vorjahr 2002 um 2,4 Prozent auf 38.866 Euro. In Ostdeutschland lag der durchschnittliche Jahresverdienst dabei mit 28.580 Euro bei 71 Prozent des West-Niveaus von 40.098 Euro.
Nach Wirtschaftszweigen konnten die Angestellten des Produzierenden Gewerbes 2003 demnach den stärksten Einkommensanstieg verbuchen: Ihr Bruttojahresverdienst vermehrte sich im Schnitt um 2,6 Prozent auf 49.997 Euro, während die Arbeiter dort nur 2,2 Prozent Zuwachs auf 32.484 Euro erreichten. Die Angestelltenverdienste bei Handel, Banken und Versicherungen nahmen dagegen im Bundesdurchschnitt nur um 1,8 Prozent auf 39.100 Euro

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Was beweisst das? Was ist das Ziel?

Wenn - wie ich es vom FM (Feministerium) selbst mitgeteilt bekam - bei gleicher Tätigkeit
kaum mehr Einkommensunterschiede zwischen den Geschlechtern vorliegen, dann beweist diese
Statistik vielleicht, daß es mehr Männer waren, die
- mehr Berufsjahre hatten
- höher qualifizierte Tätigkeiten ausübten
- usw.
D.h. es ist kein Beleg für schlechtere Bezahlung von Frauen, sondern für unterschiedliche
Qualifizierung in diesen Branchen hin. Das Ziel dürfte somit die Quotierung sein, denn anders
lässt sich das Gefälle wohl nicht beseitigen.
Wenn Frau will, dann soll sie
- Vollhausfrau sein
- halbtags arbeiten
- Vollzeit arbeiten
- Führungspositionen erreichen
- usw.
aber unter den Vollzeitbeschäfigten soll dennoch eine Gleichverteilung zwischen Männern
und Frauen geben. D.h. im Umkehrschluss, daß Männer nicht im stärkeren Maße erwerbstätig
sein dürfen wie Frauen.
Auf jede Vollzeithausfrau muss also ein Vollzeithausmann kommen und
auf jede in Teilzeit beschäftigte Frau ein in Teilzeit beschäftigter Mann usw...

Kurz: Wenn Frauen nicht erwerbstätig sein wollen, keine berufliche Karriere, dann dürfen Männer auch nicht.
Heisst: Frauen entscheiden, was Männer tun dürfen

Was solche Ideologie mit Gleichstellung zu tun haben soll, erschliesst sich mir nicht.


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