Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Traue keiner Statistik, die du nicht selbst gefälscht hast...

Sven, Thursday, 15.07.2004, 15:57 (vor 7876 Tagen) @ Andreas

Als Antwort auf: Gut ein Viertel weniger für die Frauen von Andreas am 15. Juli 2004 12:48:52:

Ein Beitrag von Reinecke54 vom 19.06.2004

Das Institut der deutschen Wirtschaft in Koeln (ist natuerlich
arbeitgebernah) hat 2001 eine entsprechende untersuchung gemacht.

http://www.iwkoeln.de/default.aspx?p=content&i=1774

Zitat: "Frauen in unbefristeter Vollzeitbeschäftigung erreichten 1998 bereits 84 Prozent der monatlichen Durchschnittslöhne von Männern. Bei den Teilzeitbeschäftigten schnitten Frauen sogar um 23 Prozent besser ab."

Auch die verdienststruktur in der graphik ist interessant.

Dazu sagt der artikel: "Gerade bei Teilzeit-Jobbern kann von einer Einkommensdiskriminierung also nicht die Rede sein. Anders als noch in den achtziger Jahren, als durchaus eine nach Geschlechtern verschiedene Bezahlung auszumachen war, haben sich einschlägige Unterschiede inzwischen stärker verwischt. Das gilt erst recht, wenn man den Blick auf einzelne Berufsgruppen und auf gleiche Tätigkeiten richtet."

Ferner (hervorhebung durch mich): "Dass sich für Frauen im gesamtwirtschaftlichen Schnitt dennoch niedrigere monatliche Durchschnittseinkommen errechnen, lässt sich statistisch schnell erklären: Sie blicken meist auf keine so lange Betriebszugehörigkeit zurück wie Männer. Ein größerer Anteil von Frauen ist zudem in vergleichsweise niedrig bezahlten Handels- und Dienstleistungsberufen beschäftigt, und das überwiegend in Teilzeit. Für die Familie oder überhaupt die Lebensplanung ist dies oft die gewünschte Alternative. Entsprechend wird das berechnete durchschnittliche Monatseinkommen nach unten gedrückt."


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