Da schau! Interessantes im Deutschen Ärzteblatt
Das Deutsche Ärzteblatt (21/04) brachte einen Beitrag zur Gesundheitsreform, geschrieben von Dr. Astrid Bühren, Präsidentin des Deutschen Ärztinnenbundes. Der Beitrag selber lohnt kaum das Hinsehen, das übliche, lobbyistische Gelaber über die Benachteiligung der Frau.
Bemerkenswert hingegen, dass das Blatt (26/04) den unten zitierten Leserbrief veröffentlichte. Das Deutsche Ärzteblatt (Auflage ca. 300 Tsd.) ist ja quasi das "offizielle Staatsorgan" der Weißkittel und eher als konservativ und "politisch korrekt" bekannt.
Der Leserbrief ist online nicht verfügbar. Trotz strengster Überwachung durch die Spitzel der Feminquisition konnte ich jedoch ein Duplikat erhalten, das ich den geneigten Lesern (mit ausdrücklicher Erlaubnis des Verfassers) zukommen lassen will. Der Brief, bzw. seine Veröffentlichung im DÄ, signalisiert vielleicht bei optimistischer Betrachtung, dass man inzwischen sogar in konservativen Kreisen bereit ist zur Kenntnis zu nehmen, dass es neben der feministischen Meinungs- und Definitionshoheit noch etwas anderes geben muss.
Eugen
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Es reicht!
Gebetsmühlenhaft werden im DÄ seit einigen Jahren regelmäßig die gängigen Salonwalzer des feministischen Diskurses aufgeführt, im DÄ 21 diesmal das Klagelied von der immer und überall benachteiligten Frau, die von der Solidargemeinschaft im Stich gelassen wird.
Reflexhaft klappen wieder alle die Hacken zusammen und streuen Asche aufs männliche Haupt! Vielleicht erinnern wir uns mal der Tatsache, daß Frau den Löwenanteil der Gesundheitskosten verursacht, bezahlt aus Beiträgen, die überwiegend von Männern aufgebracht werden und das Märchen von der geknechteten Frau, die für gleiche Arbeit weniger Lohn bekommt, wird auch durch ständige Wiederholung nicht wahrer.
Gemärt wird über Zuzahlung, Dokumentation und DRG (die fast 100%- ige "weibliche Übermacht" in Pflegeeinrichtungen vergessen, Frau Kollega?) und wir warten auf den Tag, an dem der Ärztinnenbund allein schon die Geschlechtseigenschaft "weiblich" als entschädigungswürdig nach dem Schwerbehindertenrecht ansieht und Forderungen erhebt.
Männer versterben sieben Jahre früher als Frauen. Warum, interessiert das niemanden? Es wird schicksalhaft hingenommen und von der "genetischen Minderwertigkeit" des Y- Chromosoms" schwadroniert. Statt dessen brauchen wir noch einen Frauengesundheitsbericht mehr, über zwanzig Frauengesundheitsforschungszentren sind immer noch nicht genug, noch mehr warme Pöstchen sind für Frauen zu kreieren und zu reservieren.
Für die Erforschung des Brustkrebses wird ca. 50 mal mehr Forschungsgeld ausgegeben als für die z. B. des Prostata- Ca's. Unisextarife prellen den Mann nun auch in der privaten Rentenversicherung und der biologisch bedingte Umstand, daß Frauen Kinder gebären können, ist allemal gut, immer noch was mehr zu fordern, auch wenn man keine hat (40% der Akademikerinnen sind kinderlos). Als ob jede Frau, die ein Kind erzieht, auf eine todsichere Karriere verzichten mußte!
Es reicht jetzt wirklich. Die verquotete Republik ist mit ihren Sozialsystemen am Ende und der Mangel immer spürbarer. Gleichzeitig wird aus ideologischen Gründen eine nicht mehr überschaubare Masse an frauenspezifischen Maßnahmen, Förderungen, Einrichtungen finanziert, die Milliarden verschlingen und einzig dem Zwecke der Frauenbevorzugung auf allen Ebenen der Gesellschaft dienen. Solange sich die Ärzteschaft kritiklos feministischem Mainstream unterwirft, solange wird sie nicht ernst zunehmen sein in der Diskussion um ein effizientes und kostengünstiges Gesundheitssystem.
N.N.
Wahnsinn!
Als Antwort auf: Da schau! Interessantes im Deutschen Ärzteblatt von Eugen Prinz am 09. Juli 2004 19:54:28:
"Für die Erforschung des Brustkrebses wird ca. 50 mal mehr Forschungsgeld ausgegeben als für die z. B. des Prostata- Ca's."
WAHNSINN!
Absolut erschreckend, welche Dimensionen wir
mit unserem Femi-Wahn mittlerweile erreicht haben.
Re: Da schau! Interessantes im Deutschen Ärzteblatt
Als Antwort auf: Da schau! Interessantes im Deutschen Ärzteblatt von Eugen Prinz am 09. Juli 2004 19:54:28:
Das Deutsche Ärzteblatt (21/04) brachte einen Beitrag zur Gesundheitsreform, geschrieben von Dr. Astrid Bühren, Präsidentin des Deutschen Ärztinnenbundes. Der Beitrag selber lohnt kaum das Hinsehen, das übliche, lobbyistische Gelaber über die Benachteiligung der Frau.
Bemerkenswert hingegen, dass das Blatt (26/04) den unten zitierten Leserbrief veröffentlichte. Das Deutsche Ärzteblatt (Auflage ca. 300 Tsd.) ist ja quasi das "offizielle Staatsorgan" der Weißkittel und eher als konservativ und "politisch korrekt" bekannt.
Der Leserbrief ist online nicht verfügbar. Trotz strengster Überwachung durch die Spitzel der Feminquisition konnte ich jedoch ein Duplikat erhalten, das ich den geneigten Lesern (mit ausdrücklicher Erlaubnis des Verfassers) zukommen lassen will. Der Brief, bzw. seine Veröffentlichung im DÄ, signalisiert vielleicht bei optimistischer Betrachtung, dass man inzwischen sogar in konservativen Kreisen bereit ist zur Kenntnis zu nehmen, dass es neben der feministischen Meinungs- und Definitionshoheit noch etwas anderes geben muss.
Eugen
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Es reicht!
Gebetsmühlenhaft werden im DÄ seit einigen Jahren regelmäßig die gängigen Salonwalzer des feministischen Diskurses aufgeführt, im DÄ 21 diesmal das Klagelied von der immer und überall benachteiligten Frau, die von der Solidargemeinschaft im Stich gelassen wird.
Reflexhaft klappen wieder alle die Hacken zusammen und streuen Asche aufs männliche Haupt! Vielleicht erinnern wir uns mal der Tatsache, daß Frau den Löwenanteil der Gesundheitskosten verursacht, bezahlt aus Beiträgen, die überwiegend von Männern aufgebracht werden und das Märchen von der geknechteten Frau, die für gleiche Arbeit weniger Lohn bekommt, wird auch durch ständige Wiederholung nicht wahrer.
Gemärt wird über Zuzahlung, Dokumentation und DRG (die fast 100%- ige "weibliche Übermacht" in Pflegeeinrichtungen vergessen, Frau Kollega?) und wir warten auf den Tag, an dem der Ärztinnenbund allein schon die Geschlechtseigenschaft "weiblich" als entschädigungswürdig nach dem Schwerbehindertenrecht ansieht und Forderungen erhebt.
Männer versterben sieben Jahre früher als Frauen. Warum, interessiert das niemanden? Es wird schicksalhaft hingenommen und von der "genetischen Minderwertigkeit" des Y- Chromosoms" schwadroniert. Statt dessen brauchen wir noch einen Frauengesundheitsbericht mehr, über zwanzig Frauengesundheitsforschungszentren sind immer noch nicht genug, noch mehr warme Pöstchen sind für Frauen zu kreieren und zu reservieren.
Für die Erforschung des Brustkrebses wird ca. 50 mal mehr Forschungsgeld ausgegeben als für die z. B. des Prostata- Ca's. Unisextarife prellen den Mann nun auch in der privaten Rentenversicherung und der biologisch bedingte Umstand, daß Frauen Kinder gebären können, ist allemal gut, immer noch was mehr zu fordern, auch wenn man keine hat (40% der Akademikerinnen sind kinderlos). Als ob jede Frau, die ein Kind erzieht, auf eine todsichere Karriere verzichten mußte!
Es reicht jetzt wirklich. Die verquotete Republik ist mit ihren Sozialsystemen am Ende und der Mangel immer spürbarer. Gleichzeitig wird aus ideologischen Gründen eine nicht mehr überschaubare Masse an frauenspezifischen Maßnahmen, Förderungen, Einrichtungen finanziert, die Milliarden verschlingen und einzig dem Zwecke der Frauenbevorzugung auf allen Ebenen der Gesellschaft dienen. Solange sich die Ärzteschaft kritiklos feministischem Mainstream unterwirft, solange wird sie nicht ernst zunehmen sein in der Diskussion um ein effizientes und kostengünstiges Gesundheitssystem.
N.N.
Moins,
apropos Vorsorge......
Ich war neulich beim Arzt und es besteht der Verdacht auf Blastom .
Der Test so sagte der Arzt, wäre früher von der krankenkasse bezahlt worden. Check up 35, aber nun nicht mehr.
Den habe ich dann selbst bezahlt.
War nicht teuer und so sagte der Arzt viel besser und gründlicher als der vorher von den Kassen für Männer bezahlte.
Ich habe irgendwie den Eindruck , die wollen Männer lieber jämmerlich verecken lassen, weil wenn Krebs zu spät erkant wird, ist es oft zu spät.
Das wäre dann aber auch wieder günstige für die Kassen, weil ein verreckter Mann kostet nichts mehr.
Dafür können sie dan Wellness Seminare und Freizeitspass für die Frauen finanzieren.
greetings Frank (der andere)
Technische Frage
Als Antwort auf: Da schau! Interessantes im Deutschen Ärzteblatt von Eugen Prinz am 09. Juli 2004 19:54:28:
Der Leserbrief ist online nicht verfügbar. Trotz strengster Überwachung durch die Spitzel der Feminquisition konnte ich jedoch ein Duplikat erhalten, das ich den geneigten Lesern (mit ausdrücklicher Erlaubnis des Verfassers) zukommen lassen will.
Das hört sich an, als ob der Leserbrief unter Verschluss gehalten werden sollte. Er war ja aber offenbar veröffentlicht und 300.000 mal gedruckt! Wo ist also das Problem? Mit Duplikat meinst du wohl eine digitalisierte Fassung? Ohne diese hättest du den Brief doch einfach abtippen und ihn uns auch ohne Erlaubnis des Verfassers hier zukommen lassen können. Wer einen Leserbrief schreibt, ist ja per se mit der Veröffentlichung einverstanden. Außerdem ist der Name nicht genannt!
Martin
Re: Technische Frage
Als Antwort auf: Technische Frage von Martin am 10. Juli 2004 12:26:06:
>Der Leserbrief ist online nicht verfügbar. Trotz strengster Überwachung durch die Spitzel der Feminquisition konnte ich jedoch ein Duplikat erhalten, das ich den geneigten Lesern (mit ausdrücklicher Erlaubnis des Verfassers) zukommen lassen will.
Das hört sich an, als ob der Leserbrief unter Verschluss gehalten werden sollte. Er war ja aber offenbar veröffentlicht und 300.000 mal gedruckt! Wo ist also das Problem? Mit Duplikat meinst du wohl eine digitalisierte Fassung? Ohne diese hättest du den Brief doch einfach abtippen und ihn uns auch ohne Erlaubnis des Verfassers hier zukommen lassen können. Wer einen Leserbrief schreibt, ist ja per se mit der Veröffentlichung einverstanden. Außerdem ist der Name nicht genannt!
Martin
Das ist halb so wild. Das Ärzteblatt ist nur teilweise online lesbar, was wohl eine kaufmännische Entscheidung ist, da es im Abo recht teuer ist. In der Druckversion ist der Leserbrief usw. natürlich vollständig lesbar. Der Verfasser hat mir freundlicherweise das Abtippen erspart und sein Original zugemailt, aber darum gebeten, seinen Namen hier nicht zu nennen.
Pardon, wenn meine Faxen (die Spitzel der Feminquisition...) für Missverständnisse verantwortlich gewesen sind.
Eugen
Re: Da schau! Interessantes im Deutschen Ärzteblatt
Als Antwort auf: Re: Da schau! Interessantes im Deutschen Ärzteblatt von Frank (der andere) am 10. Juli 2004 10:43:58:
[quote]Moins,
apropos Vorsorge......
Ich war neulich beim Arzt und es besteht der Verdacht auf Blastom .
Der Test so sagte der Arzt, wäre früher von der krankenkasse bezahlt worden. Check up 35, aber nun nicht mehr.
Den habe ich dann selbst bezahlt.
War nicht teuer und so sagte der Arzt viel besser und gründlicher als der vorher von den Kassen für Männer bezahlte.
Ich habe irgendwie den Eindruck , die wollen Männer lieber jämmerlich verecken lassen, weil wenn Krebs zu spät erkant wird, ist es oft zu spät.
Das wäre dann aber auch wieder günstige für die Kassen, weil ein verreckter Mann kostet nichts mehr.[/quote]
Aber er zahlt auch keine Beiträge mehr!
Re: Da schau! Interessantes im Deutschen Ärzteblatt
Als Antwort auf: Re: Da schau! Interessantes im Deutschen Ärzteblatt von pit b. am 10. Juli 2004 16:42:29:
Moins,
apropos Vorsorge......
Ich war neulich beim Arzt und es besteht der Verdacht auf Blastom .
Der Test so sagte der Arzt, wäre früher von der krankenkasse bezahlt worden. Check up 35, aber nun nicht mehr.
Den habe ich dann selbst bezahlt.
War nicht teuer und so sagte der Arzt viel besser und gründlicher als der vorher von den Kassen für Männer bezahlte.
Ich habe irgendwie den Eindruck , die wollen Männer lieber jämmerlich verecken lassen, weil wenn Krebs zu spät erkant wird, ist es oft zu spät.
Das wäre dann aber auch wieder günstige für die Kassen, weil ein verreckter Mann kostet nichts mehr.
[/i]
Aber er zahlt auch keine Beiträge mehr!
Hallo Pit,
die dann fehlenden beiträge dürften gering sein im vergleich zu den ausgaben einer effektiven krebsvorsorge bei Männern ...
resp. der Kosten eines männlichen Krebspatienten.
wichtigste Untersuchung im Leben eines mannes bleibt weiterhin die Tauglickeitsprüfung.
denn das verrecken ist schliesslich ein anspekt des Falles, in dem Zwangsverpflichteteter Mann in den ernstfall gerät....
Dazu muss er körperlich in der Lage sein, um den feind aufzuhalten, solange, bis eine vernünftige Armee zur Hilfe eilt. so hiess dass damals bei uns
)
also warum umfassende, Bundesweite Krebsvorsorge, wenn auf lange Sicht gar nicht feststeht, dass diese aus morbiditätsgründen gar nicht wahrgenommen werden kann ?!
gruss Frank (der andere)
Nur ein toter Mann ist ein guter Mann
Als Antwort auf: Re: Da schau! Interessantes im Deutschen Ärzteblatt von Frank (der andere) am 10. Juli 2004 10:43:58:
Hallo Leute,
die Männergesundheitspolitik von Rot/Grün aber auch der Opposition lautet offensichtlich Nur ein toter Mann ist ein guter Mann.
Nicht erst seit der Tatsache, dass es einen Frauen- aber keinen Männergesundheitsbericht gibt, wissen wir, dass Männergesundheit in Deutschland für unwichtig erachtet wird. Nirgends wird dies deutlicher als in der Krebsvorsorge:
Seit 1982 wird Frauen eine gesetzliche Hautkrebsvorsorge ab 30, Männern aber erst ab 45 gewährt, obwohl Männer in dieser Altersspanne um 50% höhere Neuerkrankungsraten haben. Brustkrebs ist in Deutschland als Gesundheitsziel festgeschrieben, Prostatakrebsvorsorge nicht. 12 Brustkrebszentren stehen ganze 0 Prostatakrebszentren gegenüber.
Das sind nur einige wenige Beispiele, die zeigen, dass es lächerlich ist, von einer Benachteiligung von Frauen zu reden in einem Land, in dem Männer durchschnittlich 6 Jahre früher sterben als Frauen.
Ich denke man muss die Männer diskriminierende Gesundheitspolitik im Zusammenhang mit den leeren Rentenkassen sehen. Ein toter Mann kassiert keine Rente mehr.
Gruß
Bruno
Gleichberechtigung ist etwas Tolles. Schade, dass sie nur für Frauen gilt.