Die Frauen, das Öl und der Golfstrom...
Gopher John, Saturday, 03.07.2004, 13:05 (vor 7888 Tagen)
Hi,
letzte Woche habe ich mich mit einem Kollegen im Betrieb mal so ein
bischen über das Weltklima unterhalten. Dabei kamen wir unter anderem
drauf, daß der Golfstrom die letzten Jahre um 15% nachgelassen hat und
daß die weitere Entwicklung nicht absehbar ist. Jedenfalls kamen wir überein,
daß es Zeit wird, zumindes ein wenig Brennholz zur Seite zu tun. (Und - nein,
daß hat nichts mit Emmerichs letztem Film zu tun, ich arbeite in einer
wissenschaftlichen Einrichtung, und wenn dort Leute anfangen, vom Brennstoffhamstern zu reden, dann kann man das einigermaßen ernst nehmen).
Ein paar wochen vorher kam ein interessanter Artikel im Spiegel, der von
der kommenden Verknappung der Ölvorräte handelte - einige Recherchen ergaben dann, daß die Lage wirklich so ernst ist.
Über das Welternährungsproblem brauchen wir gar nicht zu reden - kurz, der Planet geht sehr, sehr harten Zeiten entgegen.
Nun, auf was ich eigentlich rauswill: Wenn wir das alles als Rasse auf diesem Planeten überleben wollen, ist das letze was wir uns grade leisten können ausgerechnet ein Streit zwischen Männern und Frauen. Der Kern, das ganze durchzustehen sind stabile Familien, die zusammenhalten und gemeinsam ihre Kinder durch diese kommenden miesen Zeiten bekommen.
Kurz: Auf uns kommen gerade ganz andere Probleme zu, und wir müssen einen Weg finden, die Geschlechterfehde schellstens zu beenden, sonst werden eines Tages die Delphine unsere Ruinen ausgraben...
Gruß,
Gopher John
Re: Die Frauen, das Öl und der Golfstrom...
pit b., Saturday, 03.07.2004, 14:40 (vor 7888 Tagen) @ Gopher John
Als Antwort auf: Die Frauen, das Öl und der Golfstrom... von Gopher John am 03. Juli 2004 10:05:06:
Stell des text mal in ein feministisches Forum.
Mich würde sehr Interessieren was dann kommt.
Re: Die Frauen, das Öl und der Golfstrom...
Jeremin, Saturday, 03.07.2004, 15:15 (vor 7888 Tagen) @ Gopher John
Als Antwort auf: Die Frauen, das Öl und der Golfstrom... von Gopher John am 03. Juli 2004 10:05:06:
Ein sehr interessanter Aspekt, den ich ebenfalls schon mal durchdacht habe.
Im Krisenfalle, und ich ging bisher von Kriegen aus, wird sich die alte Geschlechterrolle schneller wieder etablieren, als das Frau Schwarzer und Co. lieb ist. Als Beispiel im Kleinen mag ein Unfall dienen, den ich vor einigen Jahren mal mitmachte.
Vor Antritt der Fahrt und vor dem Knall war die Rollenverteilung im Wagen klar. Wir emanzipierten Frauen können selber fahren, blablabla. Die Schuld am Unfall betraf sie auch nicht, es war der übliche Stau mit ein paar pennenden LKW-Fahrern am Schluss.
Aber in der Sekunde, als es im Rückspiegel dunkel wurde, die Fetzen durch die Gegend flogen, die Schreie begannen und es klar wurde, hier kann´s ganz schnell zu Ende sein, kehrten sich die Rollen blitzartig um und zwar ohne Widerspruch der Damen.
Aus der Karre kamen sie noch alleine raus, standen dann aber hilflos starrend in der Gegend rum. Als wir sie endlich im Wald hatten, standen sie da und schrien nach Gott. Als wir in den Wracks nach den Verbandskästen wühlten, suchten sie ihre Schuhkoffer. Die meisten Frauen standen geschockt irgendwo herum und greinten nach ihren Männern, die derweil versuchten, den Nachfolgeverkehr zum Stehen zu bringen. Wir haben schließlich entnervt ein Sammellager für wimmernde Weiber aufgemacht, was uns die Rettungssanis hoch anrechneten.
Es gab auch andere Frauen, Krankenschwester die eine, Verkäuferin die andere, die zupackten und sich die Tränen für später aufhoben. Die Frauen die Kinder hatten, kümmerten sich zuerst um diese und blieben auch relativ ruhig, was vielleicht ein Schlaglicht auf die Prioritäten einer Frau wirft.
Aber den wichtigsten und gefährlichsten Job haben Männer erledigt und zwar, ohne zu fragen. Über Standes- und Ländergrenzen hinweg fand eine selbstverständliche Verständigung über die anfallenden Arbeiten statt, im ersten Moment hatten auch die Rettungskräfte noch Hilfe nötig.
Erst als der Verkehr stand, die Sicherheit halbwegs wieder hergestellt war, fingen auch die Frauen an, wieder normal, das heißt fordernd, zu werden.
Ein Verhalten, dass in jeder Affenherde beobachtet werden kann. Kaum taucht der Tiger am Waldrand auf, kreischen die Weiber, bis die Kerle kommen und die Sache bereinigen. Und dann werden sie angemeckert, weil´s nicht schnell genug ging.
Menschen sind nicht so viel höher entwickelt, dieses Verhalten ist älter als der aufrechte Gang.
Also, wenn die Energiereserven nachlassen, die Welt wieder härter wird, die schönen staatlichen Unterstützungen heruntergefahren werden, wird die Situation der nach einem verheerenden Krieg gleichen.
Damals war jede Frau froh, einen Mann zu haben, der sie und ihre Kinder unterstützte, die Rollenverteilung war klar. Mann muss sich nur umschauen, in Ländern, wo das Leben nach wie vor ein täglicher Kampf ist, hat der Feminismus nichts zu sagen.
Was tun Frauen denn mit der Zeit, die ihnen Gesetze, technischer Vortschritt und Emanzipation als Freizeit zur Verfügung stellen? Sie putzen sich und schwatzen.
Aktion war immer schon Männersache. Ich hab noch keine Frau erlebt, die in einem Haus wohnt, dieses gleichzeitig renoviert, arbeiten geht und zwei Kinder großzieht. Ich kenne Frauen, die zwei Kinder haben und des Geldes wegen arbeiten müssen, aber das war´s auch schon. Die notwendigen schwereren Arbeiten erledigen dann in fünfundneunzig Prozent der Fälle männliche Freunde, Kollegen und Bekannte. Oder bezahlte Handwerker, die äußerst selten weiblich sind. Staatliche Unterstützung muss natürlich auch sein.
Und, wenn wir ehrlich zu uns selber sind, diese Rollenverteilung steckt tiefer in uns drin, als wir, politisch überkorrekt wie wir sind (ich nenne es einfach feige und angepasst), es wahrhaben wollen. Schon manchen Verfechter weiblicher Gleichstellung habe ich nach durchzechter Nacht ganz andere Töne spucken hören. Betrunkene und Kinder sagen meistens die Wahrheit.
Es ist richtig, die Zeiten haben sich verändert. Es gibt wesentlich mehr Frauen, die bereit sind, Verantwortung über ihre angestammte Rolle als Mutter und Haushälterin hinaus zu übernehmen. Zumindest unter den für Frauen so einfachen heutigen Bedingungen. Aber wenn es hart auf hart kommt?
Die weitaus meisten Frauen wollen überhaupt keine Verantwortung mehr, nur noch für sich und ihre Fingernägel. Sich selbst zu finden ist zum großen Schlagwort geworden. Alle Privilegien genießen und sich, wenn es eng und kalt wird, hinter einem breiten Männerrücken verkriechen.
Ich mag dieses Volk nicht mehr. Und Gleichstellung schon gar nicht. Statt unsere Unterschiede endlich anzuerkennen und sie zum beiderseitigen Vorteil und mit beiderseitiger Anerkennung zu nutzen, wird auf einer Gleichstellung beharrt, die schon rein biologisch lächerlich ist.
Und bevor es hier zu blöden Diskussionen kommt, ich bin kein Verlassener und kein Zahlvater. Zumindest den Fakten nach nicht.
Re: Die Frauen, das Öl und der Golfstrom...
Manfred, Saturday, 03.07.2004, 16:10 (vor 7888 Tagen) @ Jeremin
Als Antwort auf: Re: Die Frauen, das Öl und der Golfstrom... von Jeremin am 03. Juli 2004 12:15:22:
Ein sehr interessanter Aspekt, den ich ebenfalls schon mal durchdacht habe.
Im Krisenfalle, und ich ging bisher von Kriegen aus, wird sich die alte Geschlechterrolle schneller wieder etablieren, als das Frau Schwarzer und Co. lieb ist. Als Beispiel im Kleinen mag ein Unfall dienen, den ich vor einigen Jahren mal mitmachte.
Vor Antritt der Fahrt und vor dem Knall war die Rollenverteilung im Wagen klar. Wir emanzipierten Frauen können selber fahren, blablabla. Die Schuld am Unfall betraf sie auch nicht, es war der übliche Stau mit ein paar pennenden LKW-Fahrern am Schluss.
Aber in der Sekunde, als es im Rückspiegel dunkel wurde, die Fetzen durch die Gegend flogen, die Schreie begannen und es klar wurde, hier kann´s ganz schnell zu Ende sein, kehrten sich die Rollen blitzartig um und zwar ohne Widerspruch der Damen.
Aus der Karre kamen sie noch alleine raus, standen dann aber hilflos starrend in der Gegend rum. Als wir sie endlich im Wald hatten, standen sie da und schrien nach Gott. Als wir in den Wracks nach den Verbandskästen wühlten, suchten sie ihre Schuhkoffer. Die meisten Frauen standen geschockt irgendwo herum und greinten nach ihren Männern, die derweil versuchten, den Nachfolgeverkehr zum Stehen zu bringen. Wir haben schließlich entnervt ein Sammellager für wimmernde Weiber aufgemacht, was uns die Rettungssanis hoch anrechneten.
Es gab auch andere Frauen, Krankenschwester die eine, Verkäuferin die andere, die zupackten und sich die Tränen für später aufhoben. Die Frauen die Kinder hatten, kümmerten sich zuerst um diese und blieben auch relativ ruhig, was vielleicht ein Schlaglicht auf die Prioritäten einer Frau wirft.
Aber den wichtigsten und gefährlichsten Job haben Männer erledigt und zwar, ohne zu fragen. Über Standes- und Ländergrenzen hinweg fand eine selbstverständliche Verständigung über die anfallenden Arbeiten statt, im ersten Moment hatten auch die Rettungskräfte noch Hilfe nötig.
Erst als der Verkehr stand, die Sicherheit halbwegs wieder hergestellt war, fingen auch die Frauen an, wieder normal, das heißt fordernd, zu werden.
Ein Verhalten, dass in jeder Affenherde beobachtet werden kann. Kaum taucht der Tiger am Waldrand auf, kreischen die Weiber, bis die Kerle kommen und die Sache bereinigen. Und dann werden sie angemeckert, weil´s nicht schnell genug ging.
Menschen sind nicht so viel höher entwickelt, dieses Verhalten ist älter als der aufrechte Gang.
Also, wenn die Energiereserven nachlassen, die Welt wieder härter wird, die schönen staatlichen Unterstützungen heruntergefahren werden, wird die Situation der nach einem verheerenden Krieg gleichen.
Damals war jede Frau froh, einen Mann zu haben, der sie und ihre Kinder unterstützte, die Rollenverteilung war klar. Mann muss sich nur umschauen, in Ländern, wo das Leben nach wie vor ein täglicher Kampf ist, hat der Feminismus nichts zu sagen.
Was tun Frauen denn mit der Zeit, die ihnen Gesetze, technischer Vortschritt und Emanzipation als Freizeit zur Verfügung stellen? Sie putzen sich und schwatzen.
Aktion war immer schon Männersache. Ich hab noch keine Frau erlebt, die in einem Haus wohnt, dieses gleichzeitig renoviert, arbeiten geht und zwei Kinder großzieht. Ich kenne Frauen, die zwei Kinder haben und des Geldes wegen arbeiten müssen, aber das war´s auch schon. Die notwendigen schwereren Arbeiten erledigen dann in fünfundneunzig Prozent der Fälle männliche Freunde, Kollegen und Bekannte. Oder bezahlte Handwerker, die äußerst selten weiblich sind. Staatliche Unterstützung muss natürlich auch sein.
Und, wenn wir ehrlich zu uns selber sind, diese Rollenverteilung steckt tiefer in uns drin, als wir, politisch überkorrekt wie wir sind (ich nenne es einfach feige und angepasst), es wahrhaben wollen. Schon manchen Verfechter weiblicher Gleichstellung habe ich nach durchzechter Nacht ganz andere Töne spucken hören. Betrunkene und Kinder sagen meistens die Wahrheit.
Es ist richtig, die Zeiten haben sich verändert. Es gibt wesentlich mehr Frauen, die bereit sind, Verantwortung über ihre angestammte Rolle als Mutter und Haushälterin hinaus zu übernehmen. Zumindest unter den für Frauen so einfachen heutigen Bedingungen. Aber wenn es hart auf hart kommt?
Die weitaus meisten Frauen wollen überhaupt keine Verantwortung mehr, nur noch für sich und ihre Fingernägel. Sich selbst zu finden ist zum großen Schlagwort geworden. Alle Privilegien genießen und sich, wenn es eng und kalt wird, hinter einem breiten Männerrücken verkriechen.
Ich mag dieses Volk nicht mehr. Und Gleichstellung schon gar nicht. Statt unsere Unterschiede endlich anzuerkennen und sie zum beiderseitigen Vorteil und mit beiderseitiger Anerkennung zu nutzen, wird auf einer Gleichstellung beharrt, die schon rein biologisch lächerlich ist.
Und bevor es hier zu blöden Diskussionen kommt, ich bin kein Verlassener und kein Zahlvater. Zumindest den Fakten nach nicht.
Bevor es hier zu blöden Diskussionen kommt, stimme ich Dir (unter Vorbehalt) mal weitestgehend zu!
Vorbehalt nur deswegen, weil das von Dir angerissene Thema viel Potential für weiteres tiefergehendes Nachdenken enthält.
Gruß,
Manfred
Bravo!
Odin, Saturday, 03.07.2004, 19:38 (vor 7888 Tagen) @ Jeremin
Als Antwort auf: Re: Die Frauen, das Öl und der Golfstrom... von Jeremin am 03. Juli 2004 12:15:22:
Aus der Karre kamen sie noch alleine raus, standen dann aber hilflos starrend in der Gegend rum. Als wir sie endlich im Wald hatten, standen sie da und schrien nach Gott. Als wir in den Wracks nach den Verbandskästen wühlten, suchten sie ihre Schuhkoffer. Die meisten Frauen standen geschockt irgendwo herum und greinten nach ihren Männern, die derweil versuchten, den Nachfolgeverkehr zum Stehen zu bringen. Wir haben schließlich entnervt ein Sammellager für wimmernde Weiber aufgemacht, was uns die Rettungssanis hoch anrechneten.
Eine wichtige Beschreibung, die Du hier niederschreibst. Danke dafür.
Das vielgeschmähte Männergeschlecht muß schnell wieder zur Stelle sein, wenn die berühmte starke Schulter gesucht wird.
Auf den Punkt gebracht!
Sven, Saturday, 03.07.2004, 20:11 (vor 7888 Tagen) @ Jeremin
Als Antwort auf: Re: Die Frauen, das Öl und der Golfstrom... von Jeremin am 03. Juli 2004 12:15:22:
"Im Krisenfalle, und ich ging bisher von Kriegen aus, wird sich die alte Geschlechterrolle schneller wieder etablieren, als das Frau Schwarzer und Co. lieb ist."
"Ein Verhalten, dass in jeder Affenherde beobachtet werden kann. Kaum taucht der Tiger am Waldrand auf, kreischen die Weiber, bis die Kerle kommen und die Sache bereinigen. Und dann werden sie angemeckert, weil´s nicht schnell genug ging."
Auf den Punkt gebracht! Klasse!
Die ganze Gleichmacherei der Emanzipationsbewegung, eine Krankheit der Wohlstandsgesellschaft ?
Es scheint so zu sein!
Gruss,
Sven
Re: Die Frauen, das Öl und der Golfstrom...
Leser, Sunday, 04.07.2004, 12:50 (vor 7887 Tagen) @ Jeremin
Als Antwort auf: Re: Die Frauen, das Öl und der Golfstrom... von Jeremin am 03. Juli 2004 12:15:22:
in diesem Sinne... Prost! auf die härteren Zeiten!
"Wer nichts zu tun hat, dem macht ein Nichts zu schaffen"
(Nietzsche)
Ein sehr interessanter Aspekt, den ich ebenfalls schon mal durchdacht habe.
Im Krisenfalle, und ich ging bisher von Kriegen aus, wird sich die alte Geschlechterrolle schneller wieder etablieren, als das Frau Schwarzer und Co. lieb ist. Als Beispiel im Kleinen mag ein Unfall dienen, den ich vor einigen Jahren mal mitmachte.
Vor Antritt der Fahrt und vor dem Knall war die Rollenverteilung im Wagen klar. Wir emanzipierten Frauen können selber fahren, blablabla. Die Schuld am Unfall betraf sie auch nicht, es war der übliche Stau mit ein paar pennenden LKW-Fahrern am Schluss.
Aber in der Sekunde, als es im Rückspiegel dunkel wurde, die Fetzen durch die Gegend flogen, die Schreie begannen und es klar wurde, hier kann´s ganz schnell zu Ende sein, kehrten sich die Rollen blitzartig um und zwar ohne Widerspruch der Damen.
Aus der Karre kamen sie noch alleine raus, standen dann aber hilflos starrend in der Gegend rum. Als wir sie endlich im Wald hatten, standen sie da und schrien nach Gott. Als wir in den Wracks nach den Verbandskästen wühlten, suchten sie ihre Schuhkoffer. Die meisten Frauen standen geschockt irgendwo herum und greinten nach ihren Männern, die derweil versuchten, den Nachfolgeverkehr zum Stehen zu bringen. Wir haben schließlich entnervt ein Sammellager für wimmernde Weiber aufgemacht, was uns die Rettungssanis hoch anrechneten.
Es gab auch andere Frauen, Krankenschwester die eine, Verkäuferin die andere, die zupackten und sich die Tränen für später aufhoben. Die Frauen die Kinder hatten, kümmerten sich zuerst um diese und blieben auch relativ ruhig, was vielleicht ein Schlaglicht auf die Prioritäten einer Frau wirft.
Aber den wichtigsten und gefährlichsten Job haben Männer erledigt und zwar, ohne zu fragen. Über Standes- und Ländergrenzen hinweg fand eine selbstverständliche Verständigung über die anfallenden Arbeiten statt, im ersten Moment hatten auch die Rettungskräfte noch Hilfe nötig.
Erst als der Verkehr stand, die Sicherheit halbwegs wieder hergestellt war, fingen auch die Frauen an, wieder normal, das heißt fordernd, zu werden.
Ein Verhalten, dass in jeder Affenherde beobachtet werden kann. Kaum taucht der Tiger am Waldrand auf, kreischen die Weiber, bis die Kerle kommen und die Sache bereinigen. Und dann werden sie angemeckert, weil´s nicht schnell genug ging.
Menschen sind nicht so viel höher entwickelt, dieses Verhalten ist älter als der aufrechte Gang.
Also, wenn die Energiereserven nachlassen, die Welt wieder härter wird, die schönen staatlichen Unterstützungen heruntergefahren werden, wird die Situation der nach einem verheerenden Krieg gleichen.
Damals war jede Frau froh, einen Mann zu haben, der sie und ihre Kinder unterstützte, die Rollenverteilung war klar. Mann muss sich nur umschauen, in Ländern, wo das Leben nach wie vor ein täglicher Kampf ist, hat der Feminismus nichts zu sagen.
Was tun Frauen denn mit der Zeit, die ihnen Gesetze, technischer Vortschritt und Emanzipation als Freizeit zur Verfügung stellen? Sie putzen sich und schwatzen.
Aktion war immer schon Männersache. Ich hab noch keine Frau erlebt, die in einem Haus wohnt, dieses gleichzeitig renoviert, arbeiten geht und zwei Kinder großzieht. Ich kenne Frauen, die zwei Kinder haben und des Geldes wegen arbeiten müssen, aber das war´s auch schon. Die notwendigen schwereren Arbeiten erledigen dann in fünfundneunzig Prozent der Fälle männliche Freunde, Kollegen und Bekannte. Oder bezahlte Handwerker, die äußerst selten weiblich sind. Staatliche Unterstützung muss natürlich auch sein.
Und, wenn wir ehrlich zu uns selber sind, diese Rollenverteilung steckt tiefer in uns drin, als wir, politisch überkorrekt wie wir sind (ich nenne es einfach feige und angepasst), es wahrhaben wollen. Schon manchen Verfechter weiblicher Gleichstellung habe ich nach durchzechter Nacht ganz andere Töne spucken hören. Betrunkene und Kinder sagen meistens die Wahrheit.
Es ist richtig, die Zeiten haben sich verändert. Es gibt wesentlich mehr Frauen, die bereit sind, Verantwortung über ihre angestammte Rolle als Mutter und Haushälterin hinaus zu übernehmen. Zumindest unter den für Frauen so einfachen heutigen Bedingungen. Aber wenn es hart auf hart kommt?
Die weitaus meisten Frauen wollen überhaupt keine Verantwortung mehr, nur noch für sich und ihre Fingernägel. Sich selbst zu finden ist zum großen Schlagwort geworden. Alle Privilegien genießen und sich, wenn es eng und kalt wird, hinter einem breiten Männerrücken verkriechen.
Ich mag dieses Volk nicht mehr. Und Gleichstellung schon gar nicht. Statt unsere Unterschiede endlich anzuerkennen und sie zum beiderseitigen Vorteil und mit beiderseitiger Anerkennung zu nutzen, wird auf einer Gleichstellung beharrt, die schon rein biologisch lächerlich ist.
Und bevor es hier zu blöden Diskussionen kommt, ich bin kein Verlassener und kein Zahlvater. Zumindest den Fakten nach nicht.
Re: Die Frauen, das Öl und der Golfstrom...
Dude, Saturday, 03.07.2004, 15:41 (vor 7888 Tagen) @ Gopher John
Als Antwort auf: Die Frauen, das Öl und der Golfstrom... von Gopher John am 03. Juli 2004 10:05:06:
Also erstmal stellt sich die Frage ob es tatsächlich einen solch argen Kampf zwischen den Geschlechtern gibt, denn dann frag eichmich warum die Menschen sich immer weiter vermehren, die Damen werden doch nicht alle vergwaltigt, oder?
Jetzt schon Brennholz zu sammeln halte ich für ein wenig schwachsinnig, denn bevor es hier brenzlig wird ziehen noch ein paar Jahrzehnte ins Land, kannste einen drauf lassen.....
Re: Die Frauen, das Öl und der Golfstrom...
Gopher John, Saturday, 03.07.2004, 15:46 (vor 7888 Tagen) @ Dude
Als Antwort auf: Re: Die Frauen, das Öl und der Golfstrom... von Dude am 03. Juli 2004 12:41:08:
Hi,
Also erstmal stellt sich die Frage ob es tatsächlich einen solch argen Kampf >zwischen den Geschlechtern gibt, denn dann frag eichmich warum die Menschen >sich immer weiter vermehren, die Damen werden doch nicht alle vergwaltigt, >oder?
Unter den gegenwärtigen Umständen ist das auch noch kein Problem.
Jetzt schon Brennholz zu sammeln halte ich für ein wenig schwachsinnig, denn >bevor es hier brenzlig wird ziehen noch ein paar Jahrzehnte ins Land, >kannste einen drauf lassen.....
Erzähl´das den Bewohnern der Norddeutschen Dörfer, die kürzlich von einigen
Windhosen ausgelöscht wurden.
Gruß,
Gopher John
Re: Die Frauen, das Öl und der Golfstrom...
Dude, Saturday, 03.07.2004, 18:30 (vor 7888 Tagen) @ Gopher John
Als Antwort auf: Re: Die Frauen, das Öl und der Golfstrom... von Gopher John am 03. Juli 2004 12:46:34:
.
Erzähl´das den Bewohnern der Norddeutschen Dörfer, die kürzlich von einigen
Windhosen ausgelöscht wurden.
Demnach müssten Sie an vielen anderen Orten dieser Welt schon seit vielen, vielen Jahren Holz bunkern, welch eine These 
Re: Die Frauen, das Öl und der Golfstrom...
Manfred, Saturday, 03.07.2004, 18:49 (vor 7888 Tagen) @ Gopher John
Als Antwort auf: Re: Die Frauen, das Öl und der Golfstrom... von Gopher John am 03. Juli 2004 12:46:34:
Erzähl´das den Bewohnern der Norddeutschen Dörfer, die kürzlich von einigen Windhosen ausgelöscht wurden.<
Erzähl das mit dem Brennholz sammeln mal den Südamerikanern!
Die werden sagen "wir sind schon seit Jahren dick dabei, schau Dir unsern Regenwald an".
Überdenke das bitte nochmal 
Im Ernst, ich denke Du meintest es eher symbolisch, als allgemeine Vorbereitung auf die womöglich bevorstehende Klimaveränderung.
Ich wage es im Moment noch nicht daraus Prognosen für den Geschlechterkampf zu erstellen. Könnte mir auch gut vorstellen, dass zunächst mal von der "alten rollenverteilung" nur ein Aspekt wieder voll zur Blüte gelangt, nämlich das exzessive Ausleben der krank-deutschen männerbezogenen Zwangsdienstmentalität.
Mindestens 24 Monate Katastrophenschutz für jeden Mann (allgemeine Dienstpflicht
und alle bis auf die Betroffenen schreien "hurra".
Frauen natürlich nicht, die bekommen ja die Kinder! Wenn auch nicht vom Ehemann (der säuft grade irgendwo in Erfüllung seiner Dienstpflicht ab) aber dank Zypries merkt das ja sowieso keiner.
Völlig utopisch? 
Gruß,
Manfred
Re: Die Frauen, das Öl und der Golfstrom...
Dude, Sunday, 04.07.2004, 12:52 (vor 7887 Tagen) @ Manfred
Als Antwort auf: Re: Die Frauen, das Öl und der Golfstrom... von Manfred am 03. Juli 2004 15:49:03:
hehe, der mit dem regenwald war gut
brennholz sammeln, hehe, welch edler gedanke. ich glaube ich bau die tage bei meinen alten im keller mal die sauna ab, die wird eh nich mehr genutzt.
zu den pflichten der frauen von wegen knderkriegen: die deutschen sterben aus, das is schon seit jahren bekannt. kinder kriegen in diesem land meistens leute die sich weder welche leisten sollten noch können. dafür haben wir eben nen haufen karrieretussis. wer heutzutage keine familie gründet zählt doch schon als egoist und wenn ich ehrlich bin, bin ich auch einer und von mir aus braucvh mich auch wenn ich mal im altersheim sitzen sollte keiner besuchen......
Re: Die Frauen, das Öl und der Golfstrom...
Manfred, Sunday, 04.07.2004, 17:02 (vor 7887 Tagen) @ Dude
Als Antwort auf: Re: Die Frauen, das Öl und der Golfstrom... von Dude am 04. Juli 2004 09:52:05:
...wer heutzutage keine familie gründet zählt doch schon als egoist und wenn ich ehrlich bin, bin ich auch einer...<
Lass Dir doch von der jeweilig grade aktiven Gutmenschenfraktion (in diesem Zusammenhang die bürgerlich konservativen Förderer der Disziplin "Sportbumsen") diesen Krampf nicht andichten!
Man ist noch lange kein Egoist, wenn man sein Leben in erster Linie für sich plant.
Ist es nicht viel egoistischer -beinahe schäbig- ständig von "Kindern" zu reden, und dabei nichts anderes im Auge zu haben, als das eigene Bankkonto im Alter? Insebsondere, wenn man darüber hinaus mit der Erziehung und den anderen "Niederungen" die der Kindersegen mit sich bringt, nach wie vor nichts am Hut haben will. Da werden dann irgendwie, irgendwo, irgendwann Kindertagesstätten und Kindergärten für alle gefördert.
"Erziehungsbatterien" die ja sicher auch nichts kosten...
Jede Bakterienkultur geht ein, wenn ihr der Nährboden entzogen wird, für Menschen gilt das genauso, so einfach ist der Grundzusammenhang.
Der Nährboden der in Deutschland fehlt, ist der Glaube an eine bessere Zukunft. Das gilt nicht nur wirtschaftlich, sondern auch gesellschaftlich.
Die völlige Perspektivlosigkeit ist es, die beinahe folgerichtig die zunächst die friedlichste Form der Rebellion auf den Plan ruft, nämlich die "innere Rebellion", die mentale Verweigerung, Lethargie.
Es macht nunmal mehr Sinn, eine Stunde zu schlafen, als eine Stunde zu arbeiten, wenn man die Wertschöpfung dieser gearbeiteten Stunde nicht genießen darf.
Das ist in den USA noch anders! Der Feminismus drüben ist zwar eine Tragödie an sich, wird aber zumindest noch von anderen geistigen Strömungen überlagert und teilkompensiert.
Gruß,
Manfred
Re: Die Frauen, das Öl und der Golfstrom...
Dude, Sunday, 04.07.2004, 19:06 (vor 7887 Tagen) @ Manfred
Als Antwort auf: Re: Die Frauen, das Öl und der Golfstrom... von Manfred am 04. Juli 2004 14:02:00:
Yoh, Du sprichst mir quasi aus dem Herzen.....
Re: Die Frauen, das Öl und der Golfstrom...
ichbins, Wednesday, 07.07.2004, 13:38 (vor 7884 Tagen) @ Dude
Als Antwort auf: Re: Die Frauen, das Öl und der Golfstrom... von Dude am 03. Juli 2004 12:41:08:
Jetzt schon Brennholz zu sammeln halte ich für ein wenig schwachsinnig, denn bevor es hier brenzlig wird ziehen noch ein paar Jahrzehnte ins Land, kannste einen drauf lassen.....
hmm, wenn man genauer darüber nachdenken würde, käme man zu dem Schluß daß es schon lange "brenzlig" ist, das es offensichtlich nur keiner merkt. Beispiele? 14.000 Tote alleine durch Dieselruß pro Jahr in Dtl.(d.h. fast 5 mal so viel wie am 11.09. im WTC umgekommen sind!), Millionen Tote durch Hautkrebs der durch die höhere UV-Strahlung (Stichwort Ozonloch), Allergien und Asthma nehmen stark zu, unzählbar viele Tote durch die Belastung von Luft und Trinkwasser (alleine in der Schweiz(!) sind 6 Prozent der Todesfälle laut einer Studie auf die Luftverschmutzung zurückzuführen...), usw...
Sind das alles keine Katastrophen nur weil es keine dramatischen Fernsehbilder davon gibt?
Re: Die Frauen, das Öl und der Golfstrom...
hotstepper, Saturday, 03.07.2004, 20:20 (vor 7888 Tagen) @ Gopher John
Als Antwort auf: Die Frauen, das Öl und der Golfstrom... von Gopher John am 03. Juli 2004 10:05:06:
hi john,
das ganze so und ähnlich hat in den 70er oder 80er der club of rome auch schon damals für die nächsten jahre heraufbeschwört. danach sollte das öl schon ende der 80er zu ende sein. als teenie hat mich das damals mächtig beeindruckt.
heutzutage weniger. also cool down,
hotstepper
Re: Die Frauen, das Öl und der Golfstrom...
Gopher John, Sunday, 04.07.2004, 15:22 (vor 7887 Tagen) @ hotstepper
Als Antwort auf: Re: Die Frauen, das Öl und der Golfstrom... von hotstepper am 03. Juli 2004 17:20:01:
Hi,
hi john,
das ganze so und ähnlich hat in den 70er oder 80er der club of rome auch schon damals für die nächsten jahre heraufbeschwört. danach sollte das öl schon ende der 80er zu ende sein. als teenie hat mich das damals mächtig beeindruckt.
heutzutage weniger. also cool down,
der Unterschied zu damals und jetzt ist, daß nach diesen Untersuchungen des Club of Rome weitere, sehr umfangreiche Ölreserven neu entdeckt wurden.
Es gab aber seit Jahren keine neuen Ölfunde mehr, und im Gegensatz zu den Siebziger- und Achtzigerjahren stehen uns heute bessere Aufklärungsmöglichkeiten zur Verfügung.
Ein Hauptproblem dabei ist, daß die arabischen Länder ihre Reserven mist nicht korrekt angeben - so geben einige arabische Staaten seit Jahren gleichbleibende oder stagnierende Werte für den Gesamtvorrat an, obwohl sie die letzten Jahre große Mengen Rohöl gefördert hatten.
Man darf es sich auch nicht so vorstellen, daß das Öl jetzt von einem Tag zum anderen zu Ende ist - wir steuern gerade auf das Maximum der Weltölförderung zu, und nach diesem Maximum werden die Förderquoten kontinuierlich sinken, während die Preise steigen.
Gruß,
Gopher John.