Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Unterschriftenliste Vaterschaftstests, update

Wolfgang Wenger, Friday, 02.07.2004, 19:02 (vor 7889 Tagen)

Hallo,
die Unterschriftenliste gegen ein Verbot anonymer Vaterschaftstests entwickelt sich besser als erwartet. Jetzt am Wochenende möchte ich alle Männerbüros und sonstige "männerbewegten" die sich unter meinen Lesezeichen finden anschreiben, dazu noch alle Adressen aus der Männer-Startwebseite und dem Mannlinker. Also gehts erst richtig los mit Werbung (hatte ja Urlaub und war beim Männersegeln).

Mein ursprünglicher Plan war ja, nach den ersten 100 - 150 Unterschriften die Abgeordneten des Bundes- und evtl. des Landtages anzuschreiben, mit der Bitte um Stellungnahme und Unterstützung - dazu den Verweis, mit Link, auf mehrere Gleichgesinnte, die dies durch "Unterschrift" bekräftigt haben. Dazu hätte ich euch und die "Aktivisten" in den anderen Foren gebeten, eure Abgeordneten vor Ort anzuschreiben (festzustellen hier: http://www.bundestag.de/mdb15/wkmap/index.html) und ich hätte zusätzlich noch an alle "wichtigen" geschrieben. Dazu eventuell auch noch an die Landtagsabgeordneten.

Das ist immer noch mein Plan. Jedoch denke ich jetzt auch über eine Erweiterung nach, da doch so viele Leute unterschreiben, lohnt es sich, mehr Anstrengung hinein zu investieren.

Vielleicht habt ihr auch Ideen dazu, wie man die Liste weiter nutzen könnte.

Ein paar Ideen von mir noch: Email an alle Fernsehsender, mit der Bitte um Erwähnung, wenn sie mal etwas über Vaterschaftstests bringen. Ebenso Email an eure "Heimatzeitung" und an alle größeren Zeitungen.
Ausdruck der Liste nach Beendigung der Unterschriftenaktion und öffentliche Übergabe (je nachdem, wie publik sie zu diesem Zeitpunkt ist).

Vielleicht kann man auch eine "richtige" Petition draus machen?
Ideen willkommen.

Für das Anschreiben an die Politiker habe ich mal einen Mustertext aufgesetzt, den man natürlich abwandeln kann/sollte (oder gleich einen eigenen Text entwerfen ist noch besser). Sagt mir mal, wie er auf euch wirkt. Ich wollte nicht zuviel schreiben, weil ja das Meiste ohnehin im Text der "Petition" steht und dort gelesen werden sollte.

PS: Ich poste unter meinem Realnamen, weil ja auch die "Petition" unter meinem Realnamen veröffentlich ist. Soll sich also keiner verwirrt fühlen :-)

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Sehr geehrter Herr/geehrte Frau....
als Abgeordnete meines Wahlkreises ersuche ich Sie um Unterstützung gegen ein Vorhaben von Frau Justizministerin Zypries, welches auf immer mehr Widerstand und Unmut in der Bevölkerung stößt. Ich bitte außerdem um eine Stellungnahme von Ihnen zu diesem Thema.

Es geht um das für das Jahr 2006 geplante Verbot von anonymen Vaterschaftstests.

Derlei Vorhaben stoßen auf ein breites Unverständnis in der Bevölkerung und verdeutlichen, daß die Politik immer weiter am Wahlvolk vorbei geht. Bitte unterstützen Sie ihre Wähler, in dem Sie klar gegen dieses Vorhaben Stellung nehmen und dafür sorgen, daß dies nicht verwirklicht wird.

Am 17.Juni wurde zur Untersützung dieses Anliegens eine Unterschriftenaktion im Internet ins Leben gerufen. Bereits heute haben mehr als 400 Personen unterzeichet und ihren Unmut über dieses Gesetzesvorhaben zum Ausdruck gebracht. Sie können diese Petition unter
http://www.petitiononline.com/majuze/petition.html
nachlesen und auch die Unterschriftenliste einsehen. Täglich kommen noch 20-50 Unterschriften hinzu. Die Unterschriftenaktion geht bis zum Ende diesen Jahres, so daß Sie den Verlauf verfolgen können. Noch mehr würde mich freuen, wenn wir auch mit Ihrer "Unterschrift" rechnen können und mit Ihrer konkreten Mitarbeit, dieses Gesetz zu verhindern.

Besonders hervorheben möchte ich, daß unter den Unterzeichnern dieser Petition auch viele Frauen sind, sich sich offensichtlich gut in die Lage der Männer versetzen können und erkennen, wie wichtig die Frage der Vaterschaft für Männer ist. Ich hoffe, daß dies auch für sie gilt.

Mit freundlichen Grüßen und in der Hoffnung auf eine positive Antwort

PS: Ich möchte noch darauf hinweisen, daß dieses Gesetzesvorhaben in vielen Internetforen intensiv verfolgt wird und auch mit Sorge beobachtet wird, ob Politiker aktiv an der Verhinderung dieses Gesetzes mitarbeiten. Ich gehe davon aus, dass Sie nichts dagegen haben, dass ich Ihre Antwort auf dieses Schreiben mit anderen Interessierten besprechen werde. Auf Wunsch kann ich aber auch Ihren Namen löschen und nur Ihre Partei in der Diskussion erwähnen.

Zur Unterschriftenliste


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