Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

Archiv 1 - 20.06.2001 - 20.05.2006

67114 Postings in 8047 Threads

[Homepage] - [Archiv 1] - [Archiv 2] - [Forum]

Die sinkende Zahl der Kinder sei "ein Armutszeugnis für viele Männer"

Sven, Friday, 25.06.2004, 16:50 (vor 7896 Tagen)

Union fordert mehr Sex

In "Kolle - ein Leben für Liebe und Sex" geht es heiß her. Ein Vorbild für die deutschen Sexmuffel?

Schon schlimm genug, dass die Deutschen auf dem Fußballfeld nicht leisten, was sie sollten - auch im Bett ist tote Hose. Die sinkende Zahl der Kinder sei "ein Armutszeugnis für viele Männer", wird der CSU-Bundestagsabgeordnete Johannes Singhammer zitiert. So fordert der Vater von sechs Kindern in Deutschlands Schlafzimmern verstärkte sexuelle Anstrengungen.

Singhammer weist darauf hin, "dass deutsche Männer im Ausland als Schlappschwänze verspottet werden", wenn sie die Hosen weiter anbehalten. Soweit dürfe es nicht kommen. Der hessische CDU-Abgeordnete Armin Klein forderte laut "Bild" von deutschen Männern "mehr Mut zum Sex mit Folgen." Im Hinblick auf die kritische Lage der Rentenversicherung fügte der zweifache Vater hinzu, dass die berufliche und persönliche Selbstverwirklichung in diesem Punkt keine Früchte trägt und bei vielen zu einem Leben ohne Kinder geführt habe.

Nach dieser Aufforderung der beiden Unionspolitiker sollten sich nun die deutschen Frauen in Acht nehmen. Ein Gesetzesentwurf liegt aber noch nicht vor.

Quelle: http://www.tagesschau.de/aktuell/meldungen/0,1185,OID3388276_TYP6_THE_NAV_REF_BAB,00.html

Re: Die sinkende Zahl der Kinder sei "ein Armutszeugnis für viele Männer"

Peter, Friday, 25.06.2004, 17:40 (vor 7896 Tagen) @ Sven

Als Antwort auf: Die sinkende Zahl der Kinder sei "ein Armutszeugnis für viele Männer" von Sven am 25. Juni 2004 13:50:51:

Union fordert mehr Sex

Dagegen habe ich erst mal nichts ;-)

Die sinkende Zahl der Kinder sei "ein Armutszeugnis für viele Männer", wird der CSU-Bundestagsabgeordnete Johannes Singhammer zitiert.

Das ist unverschaemt. Der Mann wuerde es nicht wagen, deutschen Frauen so pauschal den Kindermangel zur Last zu legen, denn das waere heute politisch unkorrekt.

Trotzdem sehe ich die aufkommende Diskussion nicht nur negativ. Sie lenkt den Blick auf die Auswirkungen von Kindern auf Maenner. Warum wollen die nicht? Vielleicht, weil sie bei ihren Vaetern und Freunden erfahren, dass Kinder ein grosses Risiko sind bei Scheidungen? Vielleicht, weil die Politik ein Kind als Eigentum der Mutter sieht wie in der Diskussion um Erlaubnis zum Vaterschaftstest? Dann sollten doch erstmal die Politiker ihre Hausaufgaben machen.

Zum Armutszeugnis: Jedes Kind macht einen Mann aermer, vor allem in einer Scheidung, nach der er nicht nur dem Kind Unterhalt zahlen muss, was o.k. ist, sondern der Frau auch noch eine Kindererziehung nach ihrer Vorstellung. Kinder werden so zum Zeugnis eines armen Mannes, der sich dann verstaendlicherweise scheut, weitere Kinder zu zeugen, um nicht noch aermer zu werden. Ach, das hatten die Politiker mit ihrem Frauenfoerderwahn nicht beabsichtigt? Das ist ein Armutszeugnis der deutschen Politik.

Singhammer weist darauf hin, "dass deutsche Männer im Ausland als Schlappschwänze verspottet werden", wenn sie die Hosen weiter anbehalten.

Das ist ja unterste Schublade. Was denkt sich dieser Mann eigentlich, bzw. denkt er ueberhaupt etwas, oder fuehlt er nur in der Hose?

Der hessische CDU-Abgeordnete Armin Klein forderte laut "Bild" von deutschen Männern "mehr Mut zum Sex mit Folgen." Im Hinblick auf die kritische Lage der Rentenversicherung fügte der zweifache Vater hinzu, dass die berufliche und persönliche Selbstverwirklichung in diesem Punkt keine Früchte trägt und bei vielen zu einem Leben ohne Kinder geführt habe.

Haben Sie schon mal daran gedacht, Herr Klein, dass die Maenner auch die Fruechte ihrer Arbeit geniessen wollen? Schauen sie sich mal Scheidungsurteile an. Und jede zweite Ehe wird heute geschieden.

Gruss,

Peter

Re: Die sinkende Zahl der Kinder sei "ein Armutszeugnis für viele Männer"

Ferdi, Friday, 25.06.2004, 18:09 (vor 7896 Tagen) @ Sven

Als Antwort auf: Die sinkende Zahl der Kinder sei "ein Armutszeugnis für viele Männer" von Sven am 25. Juni 2004 13:50:51:

Hallo!

Was heisst hier "Armutszeugnis"? Die Männer wollen nicht mehr. Sie befinden sich in einem Zeugungsstreik! Sexuelle Befriedigung kann jeder Mann auch so haben, der zwei gesunde Hände hat. Die Armut droht nämlich erst, wenn Mann Kinder gezeugt hat. Und das wissen heute immer mehr Männer. Nicht die Frauen befinden sich in einem Gebärstreik, wie anderenorts immer getönt wird, nein, Männer sind im Sexstreik. Sie haben kapiert, dass Sex mit Folgen gleichbedeutend ist mit totaler Abhängigmachung von der Gnade der Frauen, mit denen sie sich eingelassen haben.

Politiker - und das sind meistens Juristen, der Berufsstand der am meisten an der Misere verdient - spüren, dass ihnen langfristig die Abzock-Quellen versiegen könnten. Wenn sie wirklich mehr Kinder haben wollten, würden sie schleunigst die konfiskatorisch wirkenden Scheidungsfolgengesetze ändern. Dass es Politikern wirklich nur ums Abzocken geht, sieht man an den Äusserungen von Eichel. Nachdem seine rot-grüne Koalition jahrelang getönt hat, sie wolle was für die Umwelt und das Klima tun und den Benzinverbrauch drosseln, jammert er neuerdings über zuwenig Mineralölsteuer, weil die Autofahrer sich marktwirtschaftlich verhalten haben und weniger getankt haben. Das finde ich entlarvend!

Genau so ist es jetzt hier. Die Männer reagieren auf die faktische Enteignung, von der sie permanent in der Ehe bedroht werden, sie heiraten nicht mehr und zeugen auch keine Kinder mehr. Prompt geht das juristo-esoterische Politikergejammer wieder los. Die wollen nur Geld. Das Geld der Männer! Hier sieht man auch, dass gezielte Streikaktionen das einzige Mittel sind, um wirksam etwas zu ändern.

Gruss,
Ferdi

Re: Die sinkende Zahl der Kinder sei "ein Armutszeugnis für viele Männer"

Christian, Friday, 25.06.2004, 20:36 (vor 7896 Tagen) @ Ferdi

Als Antwort auf: Re: Die sinkende Zahl der Kinder sei "ein Armutszeugnis für viele Männer" von Ferdi am 25. Juni 2004 15:09:25:

Hallo Ferdi,
Wetten Dass!..., früher oder später die Männer zur Kasse gebten und sie für den Geburtenrückgang und für die leere Rentenkasse in Deutschland verantwortlich gemacht werden, aber die eigentlichen Ursachen durch Politik, Frauen und Justiz unter dem Teppich gekehrt werden. Im übriegen fehlt es ja nicht an Arbeitnehmer und wir zuviele Arbeitslose haben, es fehlt schlicht und einfach an Arbeitsplätze die die Rentenkasse wieder füllen könnten! Frauen und Politik entziehen sich jeglicher Verantwortung und schieben die Veranwortung einfach nur auf Männer ab!

meint,
Christian

Re: Die sinkende Zahl der Kinder sei "ein Armutszeugnis für viele Männer"

Freud, Monday, 28.06.2004, 01:21 (vor 7894 Tagen) @ Christian

Als Antwort auf: Re: Die sinkende Zahl der Kinder sei "ein Armutszeugnis für viele Männer" von Christian am 25. Juni 2004 17:36:15:

Hallo Ferdi,
Wetten Dass!..., früher oder später die Männer zur Kasse gebten und sie für den Geburtenrückgang und für die leere Rentenkasse in Deutschland verantwortlich gemacht werden, aber die eigentlichen Ursachen durch Politik, Frauen und Justiz unter dem Teppich gekehrt werden. Im übriegen fehlt es ja nicht an Arbeitnehmer und wir zuviele Arbeitslose haben, es fehlt schlicht und einfach an Arbeitsplätze die die Rentenkasse wieder füllen könnten! Frauen und Politik entziehen sich jeglicher Verantwortung und schieben die Veranwortung einfach nur auf Männer ab!
meint,
Christian

Hallo,

genau das ist auch meine Meinung, es gibt doch 7 bis 10 Millionen Menschen in Deutschland, die von heute auf morgen eine !bezahlte! Arbeit aufnehmen würden und entsprechend auch Rentenbeiträge zahlen möchten, wenn es diese Arbeit nur gäbe! Diese gibt es aber nicht, weil die "Arbeit" nach China, Pakistan etc. abgewandert ist.Schaut euch doch mal die Produkte der Unterhaltungselektronik an: Grundig, Metz, Nordmende, Schneider, Dual, Telefunken, etc. pp. alles tot! Diese Waren kommen mittlerweile alle aus China, aber das interessiert keine Sau.
Zurück zum Thema, was die Kindermenge kurz- und mittelfristig damit zu tun haben, sollte mal die Politik erklären.

Grüße,
F.

Re: Die sinkende Zahl der Kinder sei "ein Armutszeugnis für viele Männer"

guest, Monday, 28.06.2004, 02:10 (vor 7893 Tagen) @ Christian

Als Antwort auf: Re: Die sinkende Zahl der Kinder sei "ein Armutszeugnis für viele Männer" von Christian am 25. Juni 2004 17:36:15:

tja, dann wirds irgendwann mal ordentlich "scheppern" im karton und der männerüberschuss hat sich erledigt !

Re: Die sinkende Zahl der Kinder sei "ein Armutszeugnis für viele Männer"

Ekki, Saturday, 26.06.2004, 00:17 (vor 7896 Tagen) @ Ferdi

Als Antwort auf: Re: Die sinkende Zahl der Kinder sei "ein Armutszeugnis für viele Männer" von Ferdi am 25. Juni 2004 15:09:25:

Hallo Ferdi, lieber alter Mitstreiter!

Freut mich, zu sehen, daß Du ganz der Alte geblieben bist und Dir kein X für ein U vormachen läßt.

Und weißt Du, warum niemand merkt, daß der Geburtenrückgang zu einem erheblichen Teil auf die Männer zurückzuführen ist?

Weil 99% der homienes "sapientes sapientes" eine Revolution nur dort zu erblicken vermögen, wo es marktschreierisch und am besten noch gewalttätig zugeht.

Ach übrigens:

Wenn ich mich recht erinnere, habe ich mal gelesen, daß "Fruchtverweigerung" bei Adolf Nazi ein Straftatbestand war.

Will dahin etwa wieder jemand zurück?

Einen fröhlichen Gruß vom total kinderlosen

Ekki

Re: Die sinkende Zahl der Kinder sei "ein Armutszeugnis für viele Männer"

Leser, Saturday, 26.06.2004, 17:00 (vor 7895 Tagen) @ Ferdi

Als Antwort auf: Re: Die sinkende Zahl der Kinder sei "ein Armutszeugnis für viele Männer" von Ferdi am 25. Juni 2004 15:09:25:

Es geht IMMMER nur um Geld, Macht und Einfluss!

sch+++egal welche Regierung, welche Staatsforum, welches Jahrhundert..
alles andere ist sekundär!

In unserer kapitalistischen Marktwirtschaft ist GELD der Schlüssel
zu MACHT und EINFLUSS. und MACHT ist der Hebel, um auf die WILLENSBILDUNG
des Einzelnen Einfluss nehmen und ihn sich verfügbar machen zu können.

Allein darum gehts, gings schon immer und wirds immer gehen! Amen.

Leser

Hallo!
Was heisst hier "Armutszeugnis"? Die Männer wollen nicht mehr. Sie befinden sich in einem Zeugungsstreik! Sexuelle Befriedigung kann jeder Mann auch so haben, der zwei gesunde Hände hat. Die Armut droht nämlich erst, wenn Mann Kinder gezeugt hat. Und das wissen heute immer mehr Männer. Nicht die Frauen befinden sich in einem Gebärstreik, wie anderenorts immer getönt wird, nein, Männer sind im Sexstreik. Sie haben kapiert, dass Sex mit Folgen gleichbedeutend ist mit totaler Abhängigmachung von der Gnade der Frauen, mit denen sie sich eingelassen haben.
Politiker - und das sind meistens Juristen, der Berufsstand der am meisten an der Misere verdient - spüren, dass ihnen langfristig die Abzock-Quellen versiegen könnten. Wenn sie wirklich mehr Kinder haben wollten, würden sie schleunigst die konfiskatorisch wirkenden Scheidungsfolgengesetze ändern. Dass es Politikern wirklich nur ums Abzocken geht, sieht man an den Äusserungen von Eichel. Nachdem seine rot-grüne Koalition jahrelang getönt hat, sie wolle was für die Umwelt und das Klima tun und den Benzinverbrauch drosseln, jammert er neuerdings über zuwenig Mineralölsteuer, weil die Autofahrer sich marktwirtschaftlich verhalten haben und weniger getankt haben. Das finde ich entlarvend!
Genau so ist es jetzt hier. Die Männer reagieren auf die faktische Enteignung, von der sie permanent in der Ehe bedroht werden, sie heiraten nicht mehr und zeugen auch keine Kinder mehr. Prompt geht das juristo-esoterische Politikergejammer wieder los. Die wollen nur Geld. Das Geld der Männer! Hier sieht man auch, dass gezielte Streikaktionen das einzige Mittel sind, um wirksam etwas zu ändern.
Gruss,
Ferdi

Re: Die sinkende Zahl der Kinder sei "ein Armutszeugnis für viele Männer"

Ferdi, Saturday, 26.06.2004, 17:14 (vor 7895 Tagen) @ Leser

Als Antwort auf: Re: Die sinkende Zahl der Kinder sei "ein Armutszeugnis für viele Männer" von Leser am 26. Juni 2004 14:00:49:


Hallo Leser!

Jetzt mal von allem anderen abgesehen, was hier so behandelt wird - ich finde das ausserordentlich schade. Für mich ist Geld ein Zahlungsmittel, eine Verrechnungseinheit um Leistung und Gegenleistung zu bewerten und zu vergüten. Man braucht es, um seinen Lebensunterhalt zu bestreiten. Aber es sollte kein Fetisch sein. Das scheint es in dieser Welt aber geworden zu sein. Dadurch geht allen - Männern wie Frauen - eine gewaltige Menge an Lebensqualität verloren. Ich jedenfalls lasse mich von diesem Fetisch nicht einfangen, ich habe nur dieses eine Leben und das will ich so verbringen und gestalten, dass es mir Freude macht. Auf meine Willensbildung hat weder Geld noch eine anonyme "Gesellschaft" einen Einfluss. Ich nutze die jetzt noch zur Verfügung stehende Freiheit der individuellen Lebensführung und -gestaltung, wohl wissend, dass es sie eines Tages nicht mehr geben könnte. Ich hoffe, dass ich das nicht erleben muss.

Hoffnungsvolle Grüsse,
Ferdi

Re: Die sinkende Zahl der Kinder sei "ein Armutszeugnis für viele Männer"

MeckMax, Sunday, 27.06.2004, 12:30 (vor 7894 Tagen) @ Ferdi

Als Antwort auf: Re: Die sinkende Zahl der Kinder sei "ein Armutszeugnis für viele Männer" von Ferdi am 25. Juni 2004 15:09:25:

<blockquote>Genau so ist es jetzt hier. Die Männer reagieren auf die faktische Enteignung, von der sie permanent in der Ehe bedroht werden, sie heiraten nicht mehr und zeugen auch keine Kinder mehr. Prompt geht das juristo-esoterische Politikergejammer wieder los. Die wollen nur Geld. Das Geld der Männer! Hier sieht man auch, dass gezielte Streikaktionen das einzige Mittel sind, um wirksam etwas zu ändern.</blockquote>

Hi Ferdi

Genau das. Denn wenn Mann mit solcher Willkür bedacht wird, wie hier nachzulesen:

http://www.pappa.com/faelle/Odyssee.htm

dann vergeht eben der Kinderwunsch ins Nirvana auf nimmerwiedersehen.
Dererlei Fälle gibt es zuhauf im Ländle, mit Wissen von Staat und Justiz.
Die Jugendämter werden es nicht müde, sich bei den Müttern einzuschleimen,
wärend sie die Väter vor die Wand rennen lassen.
Hilfe darf ein Mann dort nicht erwarten. Denn statt dessen gibt es Schulterzucken und Abweisung.
Kindeswohl ist etwas ganz anderes in Deutschland, als das es dem Kind wohl ergeht.
Das wird total ignoriert, wie auch der Fall Görgülü mehr als deutlich aufzeigt.

http://www.vafk.de/themen/Presse/P050504_lvz.htm

(und weitere Einträge beim vafk)

Das die Politik erst mit dem finanziellen Faktor auf dieses Desaster aufmerksam wird, zeigt die Blindheit intensiver, einseitiger Frauenpolitik ,
wie sie in den letzten Jahren betrieben wurde.
Der Ruf nach mehr Verantwortung gegenüber der Gesellschaft, indem Mann sich
gefälligst mit einer Frau zusammen legen soll, ist also eine erste Bedenksäusserung.
Weitere werden mit Sicherheit folgen.
Die Vorhaltung dass deutsche Männer im Ausland als Schlappschwänze verspottet werden
ist letztlich nichts anderes, als negative Provokation, die einen Gegenbeweis fordern soll.
Einfach nur lächerlich und irrwitzig unter geltendem Unrecht.
Solange es diese einseitigen Gesetze im Lande gibt, wird es nichts mit diesem Apell.

Gruß back
MeckMax

@Ferdi!

Realist, Sunday, 27.06.2004, 14:18 (vor 7894 Tagen) @ Ferdi

Als Antwort auf: Re: Die sinkende Zahl der Kinder sei "ein Armutszeugnis für viele Männer" von Ferdi am 25. Juni 2004 15:09:25:

Hallo Ferdi!

Ein hervorragender Beitrag von Dir! Es gibt nicht so viele Zeitgenossen, die unsere schlitzohrigen Politiker durchschauen.

Die Verweigerung Nachwuchs zu zeugen praktizieren anscheinend schon mehr Männer aus den von Dir erwähnten Gründen als allgemein vermutet, aber diese Waffe erscheint mir, um auf die Benachteiligung der Männer aufmerksam zu machen, nicht besonders effektiv.
Der durch die Massenzuwanderung in unserem Lande entstandene katastrophale Männerüberschuß ermöglicht es den Frauen immer Nachwuchs zu bekommen, wenn nicht von dem einen Mann, dann eben von einem anderen, notfalls sogar von einem Wirtschaftsflüchtling, der an Bleiberecht interessiert ist.
So kann frau sich immer dem anstrengenden Arbeitsleben entziehen wenn sie will und erhält Geld aus den Sozialtöpfen.
Und das Geld dafür wird ja wie wir wissen zu 75 Prozent von Männern erarbeitet.

Wenn die Politiker das Geburtendefizit bei der deutschen Bevölkerung beklagen um uns mit höheren Abgaben zu belasten, dann verschweigen sie, daß es in der BRD viel zu wenig jüngere Frauen gibt die für eine Familiengründung in frage kämen. Die Politik hat diesen Zustand bewußt in kauf genommen, um die öffentlichen Kassen zu entlasten und die Situation der Frauen gegenüber der männlichen Bevölkerung (einschließlich Transferleistungen) ständig zu verbessern.

Das Scheidungsfolgerecht liefert Ehemännern völlig den Launen ihrer Gattin aus, oft bis zum finanziellen Ruin. Eine Veränderung ist politisch nicht durchsetzbar, so können eigentlich nur Sozialhilfeempfänger und Habenichtse frohen Mutes Kinder zeugen und die Soziallasten explodieren.

Es vermehren sich also hauptsächlich nicht die Leistungsträger der Gesellschaft, das hat die Politik nun anscheinend zu spät erkannt!

MfG
Realist

Dass ich nicht lache!

Martin, Friday, 25.06.2004, 22:50 (vor 7896 Tagen) @ Sven

Als Antwort auf: Die sinkende Zahl der Kinder sei "ein Armutszeugnis für viele Männer" von Sven am 25. Juni 2004 13:50:51:

Schon schlimm genug, dass die Deutschen auf dem Fußballfeld nicht leisten, was sie sollten

So? Was sollte denn das sein? "Die Deutschen" sind nicht mehr und nicht weniger als einer von 16! Und acht scheiden halt aus! So denken die allermeisten Deutschen. Nur die Politik und die öffentlichen Medien mit ihren exzessiven Berichten, die beide längst meilenweit von der Basis entfernt sind, meinen immer noch, sich über Fußball an die Bevölkerung anschleimen zu können. Arme kranke Hirne!

Die sinkende Zahl der Kinder sei "ein Armutszeugnis für viele Männer",

Wieso für Männer? Zum Kinder Kriegen gehören im Normalfall zwei! Wenn sich die Karrierefrau (soll kein Schimpfwort sein!) gegen ein Kind entscheidet, ist das natürlich Selbstbestimmung!

So fordert der Vater von sechs Kindern in Deutschlands Schlafzimmern verstärkte sexuelle Anstrengungen.

Etwa auf Initiative oder gar auf Drängen der Männer? Wehe dem, der sich danach mit einem Vergewaltigungsvorwurf konfrontiert sieht!

Singhammer weist darauf hin, "dass deutsche Männer im Ausland als Schlappschwänze verspottet werden",

Na und? Deutsche werden immer schon verspottet. Weil sie als erfolgreich gelten, was Neid hervor ruft! Siehe Klein-Georgie Bush und Bayern München. Wer mächtig ist und nicht karikiert wird, hat was falsch gemacht! Das ist noch immer ein Kompliment!

Nach dieser Aufforderung der beiden Unionspolitiker sollten sich nun die deutschen Frauen in Acht nehmen.

s. o.

Und für das unkalkulierbare finanzielle Risiko, das das Kinder Kriegen für Männer heute bedeutet, ist die Politik selber verantwortlich. Das ist die Kehrseite der Medaille! Siehe Peter und Ferdi!

Martin

Dazu Umfrage in SAT1-Videotext

Martin, Friday, 25.06.2004, 22:56 (vor 7896 Tagen) @ Sven

Als Antwort auf: Die sinkende Zahl der Kinder sei "ein Armutszeugnis für viele Männer" von Sven am 25. Juni 2004 13:50:51:

Sind die Männer angesichts der Geburtenzahlen "Schlappschwänze"? (Sinngemäß)

Zwischenstand: Ja 51,5 % - Nein 48,5 %

Noch Fragen...?

Unglaublich.

Magnus, Friday, 25.06.2004, 23:24 (vor 7896 Tagen) @ Martin

Als Antwort auf: Dazu Umfrage in SAT1-Videotext von Martin am 25. Juni 2004 19:56:09:

Sind die Männer angesichts der Geburtenzahlen "Schlappschwänze"? (Sinngemäß)
Zwischenstand: Ja 51,5 % - Nein 48,5 %
Noch Fragen...?

Da bleibt einem die Spucke weg. Um die wahren Hintergründe scheint sich wohl keiner zu kümmern - denn die sind ja vielseitig und unangenehm.

Magnus

Frauen und Verantwortung

pit b., Saturday, 26.06.2004, 23:27 (vor 7895 Tagen) @ Martin

Als Antwort auf: Dazu Umfrage in SAT1-Videotext von Martin am 25. Juni 2004 19:56:09:

Sind die Männer angesichts der Geburtenzahlen "Schlappschwänze"? (Sinngemäß)
Zwischenstand: Ja 51,5 % - Nein 48,5 %
Noch Fragen...?

Gott, wie kann man nur so bescheuert sein ?

Würde man behaupten, dadurch dass Männer sich zuwenig im Hauhalt und Dergleichen bemühen hätten sie die Schult daran dass sich die Frauen entschliessen kinderlos zu bleiben, dann würde ich das auf die fortgeschrittene, feministische Infiltration schieben.

Dass man aber nach 30 Jahren "Mein Bauch gehört mir"-Bewegung immernoch nicht weiß dass das letzte Wort in sachen Schwangerschaft die Frauen sprechen, dass bringt mein Weltverständnis ins wanken.

Das Ganze lässt sich wohl nur mit dem Leitsatz vereinbahren:
"Frauen und Verantwortung!? Nein, Danke!"

Re: Die sinkende Zahl der Kinder sei "ein Armutszeugnis für viele Männer"

Joseph S, Saturday, 26.06.2004, 02:10 (vor 7895 Tagen) @ Sven

Als Antwort auf: Die sinkende Zahl der Kinder sei "ein Armutszeugnis für viele Männer" von Sven am 25. Juni 2004 13:50:51:

Hallo,

irgendwie hat er doch recht, daß es ein Armutszeugnis für die deutschen Männer ist.

Erstens müssen sie außer bei Prostituierten für Sex mehr bezahlen, als mancher sich leisten kann.
Zweitens sollten sie genug verdienen, um zusätzlich zu ihrem Eigenbedarf eine Exfrau mit mindestens
Facharbeitergehalt incl. Sozialabgaben plus Kindergeld von ihrem Nettogehalt bei Steuerklasse 1
zu finanzieren.

So gesehen sind die deutschen Männer wirklich zu arm.

Schade, daß er keine Vorschläge gemacht hat, wie man diese Armut lindern kann.

Singhammer weist darauf hin, "dass deutsche Männer im Ausland als Schlappschwänze verspottet werden", wenn sie die Hosen weiter anbehalten.

Wenn er damit meint, daß wir statt dessen Röcke tragen sollten, habe ich damit keine Probleme. ;-)
Wie schön wäre es, wenn unser größtes Problem der Spott im Ausland wäre.

Im übrigen wüßte ich gerne, was Selbstverwirklichung mit Beruf und Kinderlosigkeit zu tun hat.
In meinem Beruf verwirkliche ich nichts, was ernsthaft mit meinem Selbst zu tun hat.
Inwiefern meine Kindelosigkeit mir hilft, meinem Selbst näher zu kommen, sehe ich auch nicht.
Vieleicht würde sich mancher Mann gerne als Vater verwirklichen, und findet nur keine Mutter
für seine Kinder.

Gruß
Joseph

Re: Die sinkende Zahl der Kinder sei "ein Armutszeugnis für viele Männer"

Odin, Tuesday, 29.06.2004, 15:50 (vor 7892 Tagen) @ Sven

Als Antwort auf: Die sinkende Zahl der Kinder sei "ein Armutszeugnis für viele Männer" von Sven am 25. Juni 2004 13:50:51:

Union fordert mehr Sex

Gibts dann auch staatliche Unterstützung und finanzielle Hilfen dafür?

powered by my little forum