ISUV, Erfahrungsbericht
Hi
Bei mir in einiger Entfernung bietet der ISUV (Interessenverband Unterhalt und Familienrecht) Vorträge zu diesen Themen an, auch für Nichtmitglieder.
Ich war nun bei einigen dieser Vorträge.
Und war von der Qualität ganz positiv beeindruckt.
Die Inhalte waren zwangsweise für Unterhaltsverpflichtete nicht so erfreulich.
Es stellte sich mir daraus die Frage, warum dieser Verband seit langem tätig ist, und doch relativ wenig Bekanntheit und Erfolge zu verzeichnen hat.
Die Antwort gab mir der aktuell letzte Vortrag.
Ein Rechtsanwalt, älteres Semester, wohl saturiert, über 30 Jahre als RA tätig, trug bzgl. Unterhaltsberechnung vor.
Studentenzeit also in den '60.
Der Vortrag: langatmig, voller abwegiger Beispiele(Mann erhält Ehegattenunterhalt und ist aber ein Schläger), ...
Dazu noch bekannte Sprüche von der Last der Frauen durch die Kinderbetreuung, u.ä.
Über die Belastung des Unterhaltspflichtigen kam gerade so, dass die Mindestbehalte doch etwas niedrig seien.
Ansonsten kaum mehr als ein dürftiger Anflug eines kritischen Wortes zu den Ausschweifungen des 'Unterhaltsrechts'.
Er machte den Eindruck, dass er damit gut leben kann und auch weiter möchte.
Abschuß war dann noch ein Spruch, der in einem vorherigen Vortrag von dem Vortragenden als so ziemlich das allervorletzte 'Argument' bezeichnet worden war.
Der Vortrag war mit Abstand der Schlechteste, dem ich beigewohnt hatte.
Kurz gesagt, diesen RA kann man zwar ruhigen Gewissens unterhaltsberechtigten Frauen empfehlen, aber sicher keinem Mann.
Es wurde mehrfach erwähnt, dass dieser aktives Mitglied im ISUV ist.
Dass bei einer solchen Einstellung keine wahre Unterstützung bei der Beseitigung der Auswüchse des Unterhaltsrechts, und somit kein Erfolg zu erwarten ist, ist offensichtlich.
Eher das Gegenteil.
Und solche Repräsentanten sind eher eine Abschreckung.
Einziger Lichtblick waren noch einige verhalten kritische Bemerkungen über Bevorzugungen von Frauen durch Richter, sowohl im Familien- als auch Strafrecht. Sehr verhalten, aber immerhin.
Ich war übrigens mit Bedacht zu diesem Vortrag gefahren.
Ursprünglich sollte diesen ein anderer RA halten, aber aus der gleichen Kanzlei.
Jener war mir empfohlen worden, da ich mich ja noch immer in diesem Scheidungsschlamassel befinde, und mit dem aktuellen RA keine Erfolgsaussichten sehe.
Diesen wollte ich mir also mal unverbindlich anhören.
Nun, nachdem ich seinen Kanzleikollegen 'genossen' habe, habe ich einfach von der Beauftragung dieser Kanzlei völlig Abstand genommen.
Ebenso erst einmal von der Überlegung dem ISUV beizutreten.
Dumm gelaufen.
Aber wenigstens mal nicht für mich.
Das Getränk und die Fahrt waren billiger als jedes fünf-Minuten-Gespräch mit einem RA.
Eine einzelne Dumpfbacke hat den ganzen positiven Eindruck, den andere mit viel Engagement aufgebaut haben, völlig zunichte gemacht.
Gruß
Norbert
Re: ISUV, Erfahrungsbericht
Als Antwort auf: ISUV, Erfahrungsbericht von Norbert am 22. Juni 2004 18:21:24:
Hallo Norbert,
so wie die Lage der Männer nach dreißig Jahren feministischer Vorteilsnahme ist, könnte man auch denken, dass solche Verbände bis jetzt nichts getan haben, als den Mangel zu verwalten oder gar daran zu verdienen. Es fehlt mir aber an konkreten Einblicken.
Ich wüsste gerne, wer der Anwalt ist, der diesen schlechten Eindruck bei dir hinterlassen hat und wäre für eine mail dankbar.
Eugen
Re: ISUV, Erfahrungsbericht
Als Antwort auf: ISUV, Erfahrungsbericht von Norbert am 22. Juni 2004 18:21:24:
Es stellte sich mir daraus die Frage, warum dieser Verband seit langem tätig ist, und doch relativ wenig Bekanntheit und Erfolge zu verzeichnen hat.
Ich bin nicht Mitglied im ISUV, weil ich weder EU noch KU zu bezahlen habe; aber ich finde ich es wichtig, dass es Verbände wie den ISUV gibt.
Findest du den Verein VAMV, der die Gegenseite vertritt, viel bekannter? (VAMV = Verein Alleinerziehender Mütter und Väter, wobei das zweite V eher ein Feigenblättchen ist.) Was wäre geschehen im Familienrecht ohne eine Organisation der Unterhaltszahler? Hätte es das gemeinsame Sorgerecht als Regelfall gegeben? Ich zweifele daran, wenn ich mir z.B. die Situation in Oesterreich angucke, wo die Koalition aus OeVP und FPOe die gemeinsame Sorge nur gegen den heftigen Widerstand der ehemaligen 'Staats'partei SPOe durchsetzen konnten.
Der ISUV ist wichtig in der Gesetzgebung, denn vor allem die Experten von Verbänden lassen bei den Anhörungen in den Ausschüssen einen dauerhaften Eindruck zurück. Leider wird die Sätze Düsseldorfer Tabelle von der Rechtsprechung gegen jede Logik ständig weiter erhöht, da haben Verbände wenig Einfluss.
Die Antwort gab mir der aktuell letzte Vortrag.
Ein schlechter Vortrag und dann noch von einem Reservisten macht den Verband noch nicht schlecht. Hier im Forum gibt es ja auch Beiträge, wo ich meine, dass sie der Männerbewegung in ihrer Ueberdrehtheit eher schaden, aber trotzdem ist das Forum gut und wichtig.
Bei dem Vortrag kommt es auch darauf an, ob er eher als politische Darstellung oder eher als Rechtsberatung gedacht war: Man kann gegen die Düsseldorfer Tabelle protestieren, bezahlen muss man trotzdem danach. Wenn du einen schlechten Eindruck vom Vortrag hattest (und es hörte sich so an), dann solltest du dem regionalen ISUV-Gliederung einen Brief schicken und um Reaktion bitten, z.B. zu jenem "Spruch, der in einem vorherigen Vortrag von dem Vortragenden als so ziemlich das allervorletzte 'Argument' bezeichnet worden war". Wenn du gleichzeitig deutlich machst, dass du überlegst, Mitglied zu werden, sollten sie sich rühren - wenn nicht, weißt du auch Bescheid. Ich bin übrigens daran interessiert, den üblen Spruch einmal zu lesen, könntest du ihn hier ins Forum schreiben?
Wenn du an einem politisch aktiveren, aber jüngeren und kleineren Verband interessiert bist, könntest du auch mal beim VAfK vorbeischauen, dem Vateraufbruch für Kinder. Ich hoffe, du findest noch deinen Platz in der organisierten Väterbewegung. Denn wenn wir uns nicht organisieren, fällt es dem VAMV noch leichter, von Vätern wie selbstverständlich Zwangsarbeit zu fordern.
Gruß,
Peter
Re: ISUV, Erfahrungsbericht
Als Antwort auf: Re: ISUV, Erfahrungsbericht von Eugen Prinz am 22. Juni 2004 21:14:30:
Hallo Norbert,
so wie die Lage der Männer nach dreißig Jahren feministischer Vorteilsnahme ist, könnte man auch denken, dass solche Verbände bis jetzt nichts getan haben, als den Mangel zu verwalten oder gar daran zu verdienen. Es fehlt mir aber an konkreten Einblicken.
Ich wüsste gerne, wer der Anwalt ist, der diesen schlechten Eindruck bei dir hinterlassen hat und wäre für eine mail dankbar.
Eugen
Hi Eugen
Genau obiges war mein Eindruck bei diesem Mann.
Ich gehe seit kurzem zu einem Treffen des VafK.
Einer der alten Kämpen dort meinte schon vor diesem Vortrag über den ISUV, dass diese inzwischen dazugelernt hätten.
Früher wäre es den RA dort im wesentlichen um eine Mandatsbeschaffung gegangen.
Und der erwähnte RA gehört meiner Meinung nach genau zu dieser Sorte.
Was er gebracht hat, war eine Antiwerbung bzgl. Männer, sowohl für Unterhaltsverpflichtete, als auch für theoretisch Unterhaltsberechtigte.
Bei diesen Vorträgen sind aber auch ungefähr gleichviele Frauen da.
Bei diesen hat er sicher eine gute Werbung für sich hinterlassen.
Nur gehe ich mal einfach davon aus, dass die Mehrzahl der Mitglieder des ISUV von Unterhaltsverpflichtung betroffenen Personen besteht.
Und für diesen Verein hat er dann aber wieder Antiwerbung betrieben.
Unterhaltsberechtigte Frauen benötigen diesen Verein eigentlich nicht.
eMail ist unterwegs.
Gruß
Norbert
Re: ISUV, Erfahrungsbericht
Als Antwort auf: Re: ISUV, Erfahrungsbericht von Peter am 22. Juni 2004 22:06:22:
Hi Peter
Es stellte sich mir daraus die Frage, warum dieser Verband seit langem tätig ist, und doch relativ wenig Bekanntheit und Erfolge zu verzeichnen hat.
Ich bin nicht Mitglied im ISUV, weil ich weder EU noch KU zu bezahlen habe; aber ich finde ich es wichtig, dass es Verbände wie den ISUV gibt.
Du Glücklicher.
Die Wichtigkeit stelle ich gar nicht in Frage.
Es ging mir um ihre Effektivität.
Und da sind solche Leute, wie der beschriebene RA wohl eher kontraproduktiv.
Findest du den Verein VAMV, der die Gegenseite vertritt, viel bekannter? (VAMV = Verein Alleinerziehender Mütter und Väter, wobei das zweite V eher ein Feigenblättchen ist.) Was wäre geschehen im Familienrecht ohne eine Organisation der Unterhaltszahler? Hätte es das gemeinsame Sorgerecht als Regelfall gegeben? Ich zweifele daran, wenn ich mir z.B. die Situation in Oesterreich angucke, wo die Koalition aus OeVP und FPOe die gemeinsame Sorge nur gegen den heftigen Widerstand der ehemaligen 'Staats'partei SPOe durchsetzen konnten.
Nun, Frauen vom VAM(V) habe ich schon des häufigeren bei Fernsehdiskussionen zu dem Thema gesehen und gehört. Auch in der Presse tauchen sie regelmäßig auf.
Das Frauenministerium scheint auch eher Kontakte zu diesem Verein zu pflegen.
Gleiches kann ich über den ISUV nicht wahrnehmen.
Agieren im Stillen hat zwar auch sein Gutes, in diesem Umfeld sehe ich es jedoch als Fehler an.
Es sind sicher Erfolge vorzuweisen, aber diese erscheinen mir nicht wirklich groß zu sein.
Und dazu nicht ausschließlich auf Aktionen des ISUV zu beruhen.
Schuld dabei haben natürlich vor allem die frauenbesoffenen Richter, RA und Parlamentarier.
Der andere erwähnte Rechtsanwalt sagte hierzu sinngemäß:
Seit 14 Jahren ist die Entscheidung der BVerfG zum Ehegattensplitting einer Zweitehe, das erste Urteil, zur Entlastung des Unterhaltsverpfichteten.
Alle anderen hätten nur zur höheren und zeitlich unbeschränkten Belastungen geführt.
Der ISUV ist wichtig in der Gesetzgebung, denn vor allem die Experten von Verbänden lassen bei den Anhörungen in den Ausschüssen einen dauerhaften Eindruck zurück. Leider wird die Sätze Düsseldorfer Tabelle von der Rechtsprechung gegen jede Logik ständig weiter erhöht, da haben Verbände wenig Einfluss.
Insofern halte ich eine Information für wichtig.
Diese Düsseldorfer Tabelle gibt nur eine Leitlinie wieder.
Diese sei aber weder gesetzlich, noch nicht einmal durch eine Entscheidung des BGH oder BVerfG abgesichert.
Wird aber faktisch wie eine Gesetzesvorschrift behandelt, ohne jemals vom Parlament abgesegnet worden zu sein.
Ein weiteres schönes Beispiel für die Aushöhlung der Rechte dieses Verfassungsorgans durch Justiz und Regierung.
Interessant ist, dass aber die jetzige Bundesjustizministerin einfach eine Anordnung erlassen konnte, dass die Beträge für den Kindesunterhalt zu erhöhen seien. Während die Mindestbehalte gleich niedrig blieben.
Also locker am Parlament vorbei. Die reine Willkür.
Passt natürlich zu solchen Quotenfrauen.
In wieweit diese Person dabei den Forderungen aus dem VAM(V) u.ä. Folge geleistet hat, ist für mich nicht erkennbar.
Aber es passt schon dazu. Zu den Vorstellungen des ISUV aber gar nicht.
Die Antwort gab mir der aktuell letzte Vortrag.
Ein schlechter Vortrag und dann noch von einem Reservisten macht den Verband noch nicht schlecht. Hier im Forum gibt es ja auch Beiträge, wo ich meine, dass sie der Männerbewegung in ihrer Ueberdrehtheit eher schaden, aber trotzdem ist das Forum gut und wichtig.
Nun, Reservist ist dieser RA eben offenbar noch nicht.
Gerade dieses ist mir aufgestoßen.
Und ich habe den Verband damit auch nicht gleichgesetzt.
Nur ist sichtbar geworden, welche Hindernisse im Verband selbst existieren.
Bei dem Vortrag kommt es auch darauf an, ob er eher als politische Darstellung oder eher als Rechtsberatung gedacht war: Man kann gegen die Düsseldorfer Tabelle protestieren, bezahlen muss man trotzdem danach. Wenn du einen schlechten Eindruck vom Vortrag hattest (und es hörte sich so an), dann solltest du dem regionalen ISUV-Gliederung einen Brief schicken und um Reaktion bitten, z.B. zu jenem "Spruch, der in einem vorherigen Vortrag von dem Vortragenden als so ziemlich das allervorletzte 'Argument' bezeichnet worden war". Wenn du gleichzeitig deutlich machst, dass du überlegst, Mitglied zu werden, sollten sie sich rühren - wenn nicht, weißt du auch Bescheid. Ich bin übrigens daran interessiert, den üblen Spruch einmal zu lesen, könntest du ihn hier ins Forum schreiben?
“Soll ich/wir denn für ihre Frau bezahlen/sorgen?“
Der andere RA meinte hierzu schlicht: “Ja, es geht um das individuelle Recht.“
Denn die sonstigen Regeln werden genau von diesen Personen (Richter/RA) festgelegt.
Dieses nennt man sonst Rechtsgeschäfte zu Lasten Dritter.
Verpflichtung = Aufzwingung von Pflichten.
Wie oben ausgeführt, die Düdo-Tabelle ist nur ein Hilfsmittel für Richter, ansonsten rechtlich nirgends abgesichert.
Ich werde dem Leiter der Veranstaltung noch entsprechendes schreiben.
Zu den sonstigen Sprüchen von diesem RA in dem Vortrag (sinngemäß):
Ich komme mir wie der Weihnachtsmann vor, wenn ich Frauen die Unterhaltsurteile gebe.
Den Männern muss ich eben etwas wegnehmen, ist dann eben nicht so schön.
Männer verwirken ihren Unterhaltsanspruch, wenn sie ihre Frauen verprügeln.
Männer haben erhöhte Obliegenheitspflichten.
Na ja, für Zigaretten usw. wird der Mindestbehalt dann schon reichen.
Die Frauen tragen ja die Last der Kindererziehung.
...
Die anschließende Diskussionsrunde mit diesem RA habe ich mir dann nicht mehr angehört.
Seine Antworten/Sprüche auf die Fragen während des Vortrags, siehe oben.
Manche Themen hatte er einfach abgeblockt, sogar teilweise mit Aussagen, die zuvor in mehreren Vorträgen völlig anders geschildert wurden.
Und immer dann, wenn es um Möglichkeiten ging, den Frauen etwas von ihren 'Ansprüchen' streitig machen zu können.
Wenn du an einem politisch aktiveren, aber jüngeren und kleineren Verband interessiert bist, könntest du auch mal beim VAfK vorbeischauen, dem Vateraufbruch für Kinder. Ich hoffe, du findest noch deinen Platz in der organisierten Väterbewegung. Denn wenn wir uns nicht organisieren, fällt es dem VAMV noch leichter, von Vätern wie selbstverständlich Zwangsarbeit zu fordern.
Nun Zwangsarbeit wird einem ja schon in großem Umfang aufgezwungen.
Bei gleichzeitiger faktischer Enteignung.
Das Existenzminimum und das Recht auf Eigentum sind dem Fetisch Unterhalt längst zum Opfer gefallen.
Ich persönlich habe nun noch ein Realeinkommen welches in der Düdo-Tabelle einem Kind 12-17 Jahre Stufe 6 entspricht.
Von diesem soll ich meine Haushalt führen und Vollzeit arbeiten.
Mein vorehelicher Immobilienbesitz wird mir fiktiv angrechnet.
Nur von fiktivem Einkommen bekommt man nichts zu kaufen.
Ich erinnere mich einen Aufsatz eines RA gelesen zu haben, bei dem dieser unumwunden fordert, dass Schuldenleistungen nicht mehr angerechnet werden sollen (fiktive Einkünfte aber sehr wohl). Der Unterhaltspflichtige könnte ja nun Privatinsolvenz anmelden!
Ich könnte mir vorstellen, dass so etwas direkt vom genannten RA kommen könnte.
Diese Personen sind das Problem in unserer Gesellschaft.
Denn diese setzen die Ansprüche vom VAM(V) und ähnlichen durch.
Organisation, nun, ich bin auf dem Wege dorthin.
Bis zum Wechsel des Forenmasters war ich hier im Forum Co-Forenmaster.
Aber meist im Stillen tätig.
Und ich gehe zu Treffen der örtlichen VAfK-Gruppe.
Des weiteren helfe ich einem Freund bei Schreiben von/an RA/Gerichte, da er noch mit der deutschen Sprache, vor allem des Juristendeutsch seine liebe Not hat.
Gruß,
Peter
Gruß
Norbert
Ich hoffe du lässt das auch den Verein wissen! n/t
Als Antwort auf: ISUV, Erfahrungsbericht von Norbert am 22. Juni 2004 18:21:24:
Hi
Bei mir in einiger Entfernung bietet der ISUV (Interessenverband Unterhalt und Familienrecht) Vorträge zu diesen Themen an, auch für Nichtmitglieder.
Ich war nun bei einigen dieser Vorträge.
Und war von der Qualität ganz positiv beeindruckt.
Die Inhalte waren zwangsweise für Unterhaltsverpflichtete nicht so erfreulich.
Es stellte sich mir daraus die Frage, warum dieser Verband seit langem tätig ist, und doch relativ wenig Bekanntheit und Erfolge zu verzeichnen hat.
Die Antwort gab mir der aktuell letzte Vortrag.
Ein Rechtsanwalt, älteres Semester, wohl saturiert, über 30 Jahre als RA tätig, trug bzgl. Unterhaltsberechnung vor.
Studentenzeit also in den '60.
Der Vortrag: langatmig, voller abwegiger Beispiele(Mann erhält Ehegattenunterhalt und ist aber ein Schläger), ...
Dazu noch bekannte Sprüche von der Last der Frauen durch die Kinderbetreuung, u.ä.
Über die Belastung des Unterhaltspflichtigen kam gerade so, dass die Mindestbehalte doch etwas niedrig seien.
Ansonsten kaum mehr als ein dürftiger Anflug eines kritischen Wortes zu den Ausschweifungen des 'Unterhaltsrechts'.
Er machte den Eindruck, dass er damit gut leben kann und auch weiter möchte.
Abschuß war dann noch ein Spruch, der in einem vorherigen Vortrag von dem Vortragenden als so ziemlich das allervorletzte 'Argument' bezeichnet worden war.
Der Vortrag war mit Abstand der Schlechteste, dem ich beigewohnt hatte.
Kurz gesagt, diesen RA kann man zwar ruhigen Gewissens unterhaltsberechtigten Frauen empfehlen, aber sicher keinem Mann.
Es wurde mehrfach erwähnt, dass dieser aktives Mitglied im ISUV ist.
Dass bei einer solchen Einstellung keine wahre Unterstützung bei der Beseitigung der Auswüchse des Unterhaltsrechts, und somit kein Erfolg zu erwarten ist, ist offensichtlich.
Eher das Gegenteil.
Und solche Repräsentanten sind eher eine Abschreckung.
Einziger Lichtblick waren noch einige verhalten kritische Bemerkungen über Bevorzugungen von Frauen durch Richter, sowohl im Familien- als auch Strafrecht. Sehr verhalten, aber immerhin.
Ich war übrigens mit Bedacht zu diesem Vortrag gefahren.
Ursprünglich sollte diesen ein anderer RA halten, aber aus der gleichen Kanzlei.
Jener war mir empfohlen worden, da ich mich ja noch immer in diesem Scheidungsschlamassel befinde, und mit dem aktuellen RA keine Erfolgsaussichten sehe.
Diesen wollte ich mir also mal unverbindlich anhören.
Nun, nachdem ich seinen Kanzleikollegen 'genossen' habe, habe ich einfach von der Beauftragung dieser Kanzlei völlig Abstand genommen.
Ebenso erst einmal von der Überlegung dem ISUV beizutreten.
Dumm gelaufen.
Aber wenigstens mal nicht für mich.
Das Getränk und die Fahrt waren billiger als jedes fünf-Minuten-Gespräch mit einem RA.
Eine einzelne Dumpfbacke hat den ganzen positiven Eindruck, den andere mit viel Engagement aufgebaut haben, völlig zunichte gemacht.
Gruß
Norbert
Re: Ich hoffe du lässt das auch den Verein wissen!
Als Antwort auf: Ich hoffe du lässt das auch den Verein wissen! n/t von Leser am 23. Juni 2004 10:21:58:
Hi
Hatte ich lapidar bei der (großen) Antwort an Peter schon so angekündigt.
Werde ich somit auch demnächst tun.
Gruß
Norbert
Re: ISUV, Erfahrungsbericht
Als Antwort auf: ISUV, Erfahrungsbericht von Norbert am 22. Juni 2004 18:21:24:
Hallo Norbert,
Ich denke der ISUV kann kein wirkliches Interesse daran haben, unser etwas entglittenes Familienrecht zu ändern, da beim ISUV fast ausschließlich Juristen/Anwälte organisiert sind und diese sehr gut an Scheidungen verdienen.
Das wäre das Gleiche, wenn die KFZ-Innung fordern würde, dass nur noch absolut wartungsfreie Autos gebaut werden 
MfG
Thomas
Hi
Bei mir in einiger Entfernung bietet der ISUV (Interessenverband Unterhalt und Familienrecht) Vorträge zu diesen Themen an, auch für Nichtmitglieder.
Ich war nun bei einigen dieser Vorträge.
Und war von der Qualität ganz positiv beeindruckt.
Die Inhalte waren zwangsweise für Unterhaltsverpflichtete nicht so erfreulich.
Es stellte sich mir daraus die Frage, warum dieser Verband seit langem tätig ist, und doch relativ wenig Bekanntheit und Erfolge zu verzeichnen hat.
Die Antwort gab mir der aktuell letzte Vortrag.
Ein Rechtsanwalt, älteres Semester, wohl saturiert, über 30 Jahre als RA tätig, trug bzgl. Unterhaltsberechnung vor.
Studentenzeit also in den '60.
Der Vortrag: langatmig, voller abwegiger Beispiele(Mann erhält Ehegattenunterhalt und ist aber ein Schläger), ...
Dazu noch bekannte Sprüche von der Last der Frauen durch die Kinderbetreuung, u.ä.
Über die Belastung des Unterhaltspflichtigen kam gerade so, dass die Mindestbehalte doch etwas niedrig seien.
Ansonsten kaum mehr als ein dürftiger Anflug eines kritischen Wortes zu den Ausschweifungen des 'Unterhaltsrechts'.
Er machte den Eindruck, dass er damit gut leben kann und auch weiter möchte.
Abschuß war dann noch ein Spruch, der in einem vorherigen Vortrag von dem Vortragenden als so ziemlich das allervorletzte 'Argument' bezeichnet worden war.
Der Vortrag war mit Abstand der Schlechteste, dem ich beigewohnt hatte.
Kurz gesagt, diesen RA kann man zwar ruhigen Gewissens unterhaltsberechtigten Frauen empfehlen, aber sicher keinem Mann.
Es wurde mehrfach erwähnt, dass dieser aktives Mitglied im ISUV ist.
Dass bei einer solchen Einstellung keine wahre Unterstützung bei der Beseitigung der Auswüchse des Unterhaltsrechts, und somit kein Erfolg zu erwarten ist, ist offensichtlich.
Eher das Gegenteil.
Und solche Repräsentanten sind eher eine Abschreckung.
Einziger Lichtblick waren noch einige verhalten kritische Bemerkungen über Bevorzugungen von Frauen durch Richter, sowohl im Familien- als auch Strafrecht. Sehr verhalten, aber immerhin.
Ich war übrigens mit Bedacht zu diesem Vortrag gefahren.
Ursprünglich sollte diesen ein anderer RA halten, aber aus der gleichen Kanzlei.
Jener war mir empfohlen worden, da ich mich ja noch immer in diesem Scheidungsschlamassel befinde, und mit dem aktuellen RA keine Erfolgsaussichten sehe.
Diesen wollte ich mir also mal unverbindlich anhören.
Nun, nachdem ich seinen Kanzleikollegen 'genossen' habe, habe ich einfach von der Beauftragung dieser Kanzlei völlig Abstand genommen.
Ebenso erst einmal von der Überlegung dem ISUV beizutreten.
Dumm gelaufen.
Aber wenigstens mal nicht für mich.
Das Getränk und die Fahrt waren billiger als jedes fünf-Minuten-Gespräch mit einem RA.
Eine einzelne Dumpfbacke hat den ganzen positiven Eindruck, den andere mit viel Engagement aufgebaut haben, völlig zunichte gemacht.
Gruß
Norbert
Re: ISUV, Erfahrungsbericht
Als Antwort auf: Re: ISUV, Erfahrungsbericht von Thomas am 23. Juni 2004 12:04:29:
Hi Thomas
Hallo Norbert,
Ich denke der ISUV kann kein wirkliches Interesse daran haben, unser etwas entglittenes Familienrecht zu ändern, da beim ISUV fast ausschließlich Juristen/Anwälte organisiert sind und diese sehr gut an Scheidungen verdienen.
Das wäre das Gleiche, wenn die KFZ-Innung fordern würde, dass nur noch absolut wartungsfreie Autos gebaut werden
MfG
Thomas
Netter Vergleich 
Wie gesagt, ich war bei mehreren Vorträgen, und die ersten Anwälte zeigten schon einiges an Engagement um wenigstens die gröbsten Mißstände zu beseitigen.
Viele der Aktiven sind aber nicht Juristen/Anwälte sondern selbst Betroffene.
Und um deren Arbeit ist es wirklich schade, wenn einzelne Dummschwätzer von Anwälten zeigen, dass sie eigentlich diese Mißstände ganz ok finden.
Eben weil sie viel zuviel daran profitieren.
Der vom letzten Vortrag war wohl eben so einer.
Ach ja, den 'Tipp' übers Frauenhaus auszuziehen hatte ich noch ganz vergessen.
Somit findet er diese Mißstände nicht nur ok, sondern fördert die Männerverunglimpfung sogar noch.
Gerade solche Juristen haben die absurdesten Vorschriften erfunden, nicht zuletzt aus Faulheit und Habgier.
Gruß
Norbert
Re: ISUV, Erfahrungsbericht
Als Antwort auf: Re: ISUV, Erfahrungsbericht von Norbert am 23. Juni 2004 09:30:24:
Schuld dabei haben natürlich vor allem die frauenbesoffenen Richter, RA und Parlamentarier.
Der andere erwähnte Rechtsanwalt sagte hierzu sinngemäß:
Seit 14 Jahren ist die Entscheidung der BVerfG zum Ehegattensplitting einer Zweitehe, das erste Urteil, zur Entlastung des Unterhaltsverpfichteten.
Alle anderen hätten nur zur höheren und zeitlich unbeschränkten Belastungen geführt.
Dem stimme ich zu.
Diese Düsseldorfer Tabelle gibt nur eine Leitlinie wieder.
Diese sei aber weder gesetzlich, noch nicht einmal durch eine Entscheidung des BGH oder BVerfG abgesichert.
Ja, aber durch die Entscheidung der OLGs: Wenn ein einfacher Familienrichter zu sehr von der Tabelle abweicht, wird sein Urteil kassiert und er fühlt sich gerügt. Bei den Berechnungsvorschriften zum EU gibt es keine Tabelle, da macht sich manches OLG seine eigenen Richtlinien.
Wird aber faktisch wie eine Gesetzesvorschrift behandelt, ohne jemals vom Parlament abgesegnet worden zu sein.
Weil die einfachen Richter nicht nur das Gesetz kennen sondern auch ihre Urteil nicht gerne aufgehoben sehen. Dagegen hilft der Blick in die Tabelle als einfaches und sicheres Mittel.
Ein weiteres schönes Beispiel für die Aushöhlung der Rechte dieses Verfassungsorgans durch Justiz und Regierung.
Interessant ist, dass aber die jetzige Bundesjustizministerin einfach eine Anordnung erlassen konnte, dass die Beträge für den Kindesunterhalt zu erhöhen seien. Während die Mindestbehalte gleich niedrig blieben.
Also locker am Parlament vorbei. Die reine Willkür.
Das Familienrecht ist neben der Wehrpflicht das Gebiet, in dem Männer am meisten die Willkür des Staatsfeminismus erfahren. Für mich ist Maskulismus ein politisches Bekenntnis, für Scheidungsväter ist es politische Notwendigkeit.
Soll ich/wir denn für ihre Frau bezahlen/sorgen?
Der andere RA meinte hierzu schlicht: Ja, es geht um das individuelle Recht.
Danke für das Zitat. Es macht deutlich, dass zwar frau aus der Ehe aussteigen kann, wenn sie nicht mehr will, dass aber die Geldströme der Ehe einfach weiter behalten werden, auch wenn der Mann das nicht will. Die Scheidung ist dann gar keine, sondern ein Freihfahrtschein für den Unterhaltsberechtigten: Machen, was frau will, und Rente vom Ex genießen.
Zu den sonstigen Sprüchen von diesem RA in dem Vortrag (sinngemäß):
Ich komme mir wie der Weihnachtsmann vor, wenn ich Frauen die Unterhaltsurteile gebe.
Das kann man durchaus ironisch sehen, obwohl den meisten der Zuhörer wohl nicht zum Lachen zumute ist.
Na ja, für Zigaretten usw. wird der Mindestbehalt dann schon reichen.
Die Frauen tragen ja die Last der Kindererziehung.
Waren das Zitate von der Gegenseite? Wenn nicht, sondern die Meinung des Referenten, dann verhöhnt er noch die abgezockten Väter, sowas ist als Referent des ISUV untragbar. Bitte informiere den ISUV darüber.
Ich erinnere mich einen Aufsatz eines RA gelesen zu haben, bei dem dieser unumwunden fordert, dass Schuldenleistungen nicht mehr angerechnet werden sollen (fiktive Einkünfte aber sehr wohl). Der Unterhaltspflichtige könnte ja nun Privatinsolvenz anmelden!
Ja, der VAMV läd nach, vielleicht gerade wegen der 'schönen' Urteile der letzten zwanzig Jahre - der Appetit kommt beim Essen
Diese Personen sind das Problem in unserer Gesellschaft.
Denn diese setzen die Ansprüche vom VAM(V) und ähnlichen durch.
Man kann es einem Verband kaum vorwerfen, das er alles nimmt, was kriegen kann. Verbände haben, im Gegensatz zu Menschen, kein Gewissen, aber auch Verbände können auf die Schnauze fallen. Ich hoffe, dass der VAMV nach der nächsten Wahl zumindest seinen direkten Draht ins Familienministerium verliert und stattdessen genauso wie ISUV und VAfK im Parlament für seine Belange werben muss.
Und ich gehe zu Treffen der örtlichen VAfK-Gruppe.
Viel Erfolg damit. Ich sehe keine Probleme damit, dass ISUV und VAfK unterschiedlich arbeiten, solange sie den anderen als Bündnispartner zum gemeinsam Ziel hin sehen und nicht als Konkurrenten um Mitgleider.
Des weiteren helfe ich einem Freund bei Schreiben von/an RA/Gerichte, da er noch mit der deutschen Sprache, vor allem des Juristendeutsch seine liebe Not hat.
Auch deinem Freund Alles Gute,
Peter
Re: ISUV, Erfahrungsbericht
Als Antwort auf: Re: ISUV, Erfahrungsbericht von Peter am 23. Juni 2004 18:34:44:
Hi Peter
Diese Düsseldorfer Tabelle gibt nur eine Leitlinie wieder.
Diese sei aber weder gesetzlich, noch nicht einmal durch eine Entscheidung des BGH oder BVerfG abgesichert.
Ja, aber durch die Entscheidung der OLGs: Wenn ein einfacher Familienrichter zu sehr von der Tabelle abweicht, wird sein Urteil kassiert und er fühlt sich gerügt. Bei den Berechnungsvorschriften zum EU gibt es keine Tabelle, da macht sich manches OLG seine eigenen Richtlinien.
Somit schaffen aber Richter eigenes Recht, was dem Grundgesetz nach, aber dem Parlament vorbehalten ist.
Damit ist der Willkür Tür und Tor geöffnet.
Aber da das Parlament voller Personen aus der Executive und Jurisdiktion steckt, ist es auch kein Wunder, dass da die Gewaltenteilung nicht mehr funktioniert.
Weil die einfachen Richter nicht nur das Gesetz kennen sondern auch ihre Urteil nicht gerne aufgehoben sehen. Dagegen hilft der Blick in die Tabelle als einfaches und sicheres Mittel.
Und verlieren ihre eigentliche Aufgabe aus dem Auge.
Der Begriff war mal 'Friedensrichter', um Frieden zu schaffen.
Dem tragen solche Automatismen keine Rechnung.
...
Das Familienrecht ist neben der Wehrpflicht das Gebiet, in dem Männer am meisten die Willkür des Staatsfeminismus erfahren. Für mich ist Maskulismus ein politisches Bekenntnis, für Scheidungsväter ist es politische Notwendigkeit.
ACK
�Soll ich/wir denn für ihre Frau bezahlen/sorgen?�
Der andere RA meinte hierzu schlicht: �Ja, es geht um das individuelle Recht.�
Danke für das Zitat. Es macht deutlich, dass zwar frau aus der Ehe aussteigen kann, wenn sie nicht mehr will, dass aber die Geldströme der Ehe einfach weiter behalten werden, auch wenn der Mann das nicht will. Die Scheidung ist dann gar keine, sondern ein Freihfahrtschein für den Unterhaltsberechtigten: Machen, was frau will, und Rente vom Ex genießen.
Ich fasse es so zusammen:
Der Mann wird nur von seinen Rechten aus der Ehe geschieden, die Pflichten bleiben voll erhalten, werden sogar noch erhöht.
Bei der Frau ist es umgekehrt.
Zu den sonstigen Sprüchen von diesem RA in dem Vortrag (sinngemäß):
Ich komme mir wie der Weihnachtsmann vor, wenn ich Frauen die Unterhaltsurteile gebe.
Das kann man durchaus ironisch sehen, obwohl den meisten der Zuhörer wohl nicht zum Lachen zumute ist.
Es war auch nicht ironisch gemeint, sondern todernst!
Du hättest sein Gesicht dabei sehen sollen.
((
Und die passenden sonstigen Sprüche dazu kamen ja auch noch dazu.
Na ja, für Zigaretten usw. wird der Mindestbehalt dann schon reichen.
Die Frauen tragen ja die Last der Kindererziehung.
Waren das Zitate von der Gegenseite? Wenn nicht, sondern die Meinung des Referenten, dann verhöhnt er noch die abgezockten Väter, sowas ist als Referent des ISUV untragbar. Bitte informiere den ISUV darüber.
Wie gesagt, werde ich tun.
Nur mit einer angemessenen Formulierung habe ich noch ein Problem.
Schließlich soll dieses nicht einfach im Papierkorb landen.
Aber besonders ist noch der infame Tipp 'Ausziehen über das Frauenhaus' als rechtswidrig anzusehen.
Ich erinnere mich einen Aufsatz eines RA gelesen zu haben, bei dem dieser unumwunden fordert, dass Schuldenleistungen nicht mehr angerechnet werden sollen (fiktive Einkünfte aber sehr wohl). Der Unterhaltspflichtige könnte ja nun Privatinsolvenz anmelden!
Ja, der VAMV läd nach, vielleicht gerade wegen der 'schönen' Urteile der letzten zwanzig Jahre - der Appetit kommt beim Essen
Die Habgier und Eigennutz dieser RA sollte dabei nicht vergessen werden, ob dieser Aufsatzschreiber Kontakte zum VAM(V) hat, kann ich nicht sagen.
Aber schließlich erhöhen sich damit die Streitwerte, und damit ihr Profit.
Bei gleicher 'Arbeit'.
Das genügt wohl für viele Scharlatane.
Diese Personen sind das Problem in unserer Gesellschaft.
Denn diese setzen die Ansprüche vom VAM(V) und ähnlichen durch.
Man kann es einem Verband kaum vorwerfen, das er alles nimmt, was kriegen kann. Verbände haben, im Gegensatz zu Menschen, kein Gewissen, aber auch Verbände können auf die Schnauze fallen.
Jain, denn es ist schon ein Unterschied, ob man dann solche Leute als Referent nimmt.
Und denkt mal an die Wirkung auf Personen die von Unterhaltsklagen bedroht sind, somit Hilfe suchen, und erstmals bei so einer Veranstaltung waren.
Diese werden kaum ein zweites Mal kommen, geschweige denn Mitglied werden.
Und die Unterhaltsberechtigten brauchen den Verband heute nicht.
Also ist es von Schaden für den Verband.
Ich hoffe, dass der VAMV nach der nächsten Wahl zumindest seinen direkten Draht ins Familienministerium verliert und stattdessen genauso wie ISUV und VAfK im Parlament für seine Belange werben muss.
Da habe ich Zweifel, obgleich es wünschenswert wäre.
Den diese Kontakte bestanden auch schon bei den CxU/FdP-Regierungen, und sind vermutlich auch bei Beamten angesiedelt, die nicht als politische Beamte gelten. Somit auch nach einen Regierungswechsel in den gleichen Funktionen tätig bleiben.
Man sollte nicht MenschInnen wie Fr. Nolte, mit deren Väterhatz vergessen.
Bei pappa.com u.a. sind einige aktuelle Aufsätze über CxU-Frauen nachzulesen.
Gedanken an die <s>Damen</s> Bergmann, Däubler-Gmelin kommen da schnell auf.
Zwar geht der extremistischte Feminismus von Grünen und SPD aus.
Aber weder CxU als auch FdP sind davon verschont geblieben.
Ironischerweise würde die PDS diesbezüglich noch als am wenigsten feministisch angesehen werden müssen.
Und ich gehe zu Treffen der örtlichen VAfK-Gruppe.
Viel Erfolg damit. Ich sehe keine Probleme damit, dass ISUV und VAfK unterschiedlich arbeiten, solange sie den anderen als Bündnispartner zum gemeinsam Ziel hin sehen und nicht als Konkurrenten um Mitglieder.
ACK
Es wird sich nie vermeiden lassen, dass unterschiedliche, sogar widerstrebende Meinungen existieren. Das ist der Preis einer pluralistischen Gesellschaft. Auch in diesem Bereich.
Nur die Idiotie sich dann als 'Feinde' anzusehen, die mal am selben Strick in die gleiche Richtung ziehen, muss nicht sein.
Aber genau so etwas gibt es leider in mehr als ausreichendem Maß.
Des weiteren helfe ich einem Freund bei Schreiben von/an RA/Gerichte, da er noch mit der deutschen Sprache, vor allem des Juristendeutsch seine liebe Not hat.
Auch deinem Freund Alles Gute,
Danke, einige bescheidene Erfolge haben wir schon erreicht.
Aber bei diesen Familienrichtern ...
Peter
Gruß
Norbert