Nicht neues von Frau Buhlman
Vor kurzem wurde hier was aus einem Net-Magazin namens Cicero gepostet. Ich habe mal wieder reingeschaut, und siehe da: Frau Buhlman darf etwas zu "Frauen und die Angst vor der Macht" schreiben (lassen).
Der Text ist lustlos geschrieben, überhaupt nicht besonders lesenswert, hat aber bestimmte Qualität: Er enthält auf recht engem Raum so ziemlich alle Klischees, die Frauen den Männern und sich selbst in der Politik andichten. Wer also zeigen will, daß dieser Feminismus nicht längst gegessen ist, sondern im Jahre 2004 lebt und regiert, der kann auf diesen Link verweisen. Das gleiche gilt, wenn die Frage zu klären ist, was Frau Buhlman als Ministerin wirklich am Herzen liegt.
Re: Nicht neues von Frau Buhlman
Als Antwort auf: Nicht neues von Frau Buhlman von Texaco am 18. Juni 2004 21:32:29:
Der Text ist lustlos geschrieben, überhaupt nicht besonders lesenswert, hat aber bestimmte Qualität: Er enthält auf recht engem Raum so ziemlich alle Klischees, die Frauen den Männern und sich selbst in der Politik andichten. Wer also zeigen will, daß dieser Feminismus nicht längst gegessen ist, sondern im Jahre 2004 lebt und regiert, der kann auf diesen Link verweisen. Das gleiche gilt, wenn die Frage zu klären ist, was Frau Buhlman als Ministerin wirklich am Herzen liegt.
Exakt! Diese Text von Buhlmann ist nichts als eine Ansammlung der dümmlichsten feministischen Klischees und eine Demonstration von primitivem weiblichem Chauvinismus.
Ich frage mich, ob diese Politikerinnen sich jemals fragen, welcher Mann sie wohl wählen soll...
Eugen
unglaublich...
Als Antwort auf: Nicht neues von Frau Buhlman von Texaco am 18. Juni 2004 21:32:29:
Wie kann eine BILDUNGSministerin nur so viele Klischees im Kopf haben?
Frauen denken zwar prinzipiell vernetzter, aber dass es für Machterhalt Seilschaften bedarf, dies haben sie übersehen. Anscheinend denken Frauen hier doch nicht vernetzt genug. Dabei müsste doch das Geschlecht der Kaffeekränzchen hierbei überragende Fähigkeiten entwickeln. Dass es im Übrigen auch viele Männer gibt, denen Seilschaften eher suspekt sind stört das Klischee.
Was haben wir noch?
Frauen denken einfach komplexer und können daher schwierige Sachverhalte nicht so wie Männer mit ihren platten Parolen ausdrücken.
Tja, wenn eben schon die Strukturiertheit beim denken fehlt (siehe Juniorprofessur) dann wird es natürlich auch bei der Vermittlung schwierig.
Und natürlich führen Frauen besser: Insbesondere sie selbst und Ulla Schmidt. Wirklich 1a- Führungskräfte um die uns die Welt beneidet.
Unsere arme Frau Buhlmahn. Ein Opfer der Öffentlichkeit und der weiblichen
Rollennormierung. Mehr Geld für Eliteuniversitäten und die schlechteren Bildungschancen von Jungen weiterhin ignorieren.
Wann baut Schröder endlich sein Kabinett um und hebt zur Abwechslung keine Quotenfrauen auf Ministerposten.
Re: Nicht neues von Frau Buhlman
Als Antwort auf: Nicht neues von Frau Buhlman von Texaco am 18. Juni 2004 21:32:29:
Diese Person stellt sich hier als die Personifikation einer Gesamtschau billigsten feministischen Scheindenkens; als lebendes Kompendium der populistischen Dämlichkeit femiNichtiger Alltagsgeschwätzigkeit. Nun wäre das ja schon schlimm genug!
Aber hinzu kommt: Das Wesen ist der Bildungs- und Forschungsminister des Landes (ehemals) der Dichter und Denker! Liegt dies Land nicht gewiß unter den Trümmern eines kulturgeschichtlichen Erdbebens?
Nun weiß man ja auch, was richtige Trümmerfrauen alles zu leisten imstande sind. Gott erbarme dich!
Re: Nicht neues von Frau Buhlman
Als Antwort auf: Nicht neues von Frau Buhlman von Texaco am 18. Juni 2004 21:32:29:
Und die Verfasserin solchen Dünnschisses ist Bundesbildungsministerin! Das ist das Ärgste!
Wenn die Oberbundesbildungsfrau wissen will, warum wir eigentlich darüber diskutieren, ob die Bundesrepublik zwei Frauen an der Spitze verkraften könnte oder nicht, dann gibt´s da nur eine Antwort:
Wir haben den Verdacht, daß Eine schon zuviel wäre.
Däubler-Gmelin, Wieczorek-Zeul, Bergmann, Limbach, Nolte, Zypries usw... - Hat sich unsere Schädeldecke auch nur ein einziges Mal vor Begeisterung über die intellektuellen Spritzigkeiten der Damen gekräuselt? Nein.
Ab nach Timbuktu mit diesen Dummschwätzerinnen!
Für den Berlin-Timbuktu Liniendienst - Max
Wann kommt endlich der Quoten-Kanzler ?
Als Antwort auf: unglaublich... von Garp am 19. Juni 2004 20:52:07:
Wahrscheinlich bald.
Angela war doch die Quoten-Ost-Frau.
Nicht durch Qualität, sondern durch Mitleid an die Macht ...
Re: Nicht neues von Frau Buhlman
Als Antwort auf: Re: Nicht neues von Frau Buhlman von Max am 20. Juni 2004 08:56:28:
Ab nach Timbuktu mit diesen Dummschwätzerinnen!
[quote]Für den Berlin-Timbuktu Liniendienst - Max[/quote]
Das kannst du den dortigen Menschen nicht antun, das könnte man sogar dem ärgsten Feind nicht wünschen. Erst die Franzosen und dann auch noch so eine Dummschwätzerin - das würden die Mali nicht aushalten!
Magnus
Re: Wann kommt endlich der Quoten-Kanzler ?
Als Antwort auf: Wann kommt endlich der Quoten-Kanzler ? von Sven am 20. Juni 2004 10:42:09:
Wahrscheinlich bald.
Angela war doch die Quoten-Ost-Frau.
Nicht durch Qualität, sondern durch Mitleid an die Macht ...
Doppelquote!
Wie wäre es dann mit einer behinderten schwarzen Frau aus dem Osten,dann hätten wir eine vierfachquote?
Sven74
Re: Wann kommt endlich der Quoten-Kanzler ?
Als Antwort auf: Re: Wann kommt endlich der Quoten-Kanzler ? von Sven74 am 20. Juni 2004 10:55:19:
Wie wäre es dann mit einer behinderten schwarzen Frau aus dem Osten,dann hätten wir eine vierfachquote?
Sven74
Es geht noch besser: wie wärs denn mit einer behinderten, schwarzen und lesbischen Frau aus dem Osten?
Andreas
Merkel ist eine Ausnahme
Als Antwort auf: Wann kommt endlich der Quoten-Kanzler ? von Sven am 20. Juni 2004 10:42:09:
Merkels Karriere hat zwar als Quotenfrau begonnen, aber heute ist sie dies, nach meiner Meinung, nicht mehr. Wer sich im Machtkampf gegen Stoiber und Koch durchsetzen kann hat machtpolitisch mehr zu bieten.
Jetzt kann man darüber streiten ob eine konservative Regierung besser wäre. Jedenfalls hat man von Merkel noch nie solche Weisheiten wie jetzt von Buhlmahn gehört.
Ich glaube auch, dass es die Frauenbeauftragten auf die Palme bringen wird, wenn sich eine Kanzlerin nicht um Frauenbelange kümmert und harte Reformen durchdrückt.
Hier zeigt sich auch die Heuchlerei bei der Frauen als Führungskräfte Debatte.
Auf der einen Seite führen Frauen angeblich weniger autoritär und betonen die Gleichberechtigung. Wenn man Frauen nun an dieser Aussage misst und der Merkel Machtbewusstsein vorwirft, dann heißt es: Frauen werden noch immer anders bewertet als Männer und sieht dies als Diskriminierung.
Es zeigt sich mal wieder: Den Frauenbewegten kann man es nicht recht machen. Wer ständig betont er/sie sei besser, muss sich dann eben auch einen strengeren Maßstab gefallen lassen.
Dieser Widerspruch müsste doch eigentlich jedem auffallen? Insbesondere unseren Expertinnen im vernetzten Denken
Re: Nicht neues von Frau Buhlman
Als Antwort auf: Re: Nicht neues von Frau Buhlman von Max am 20. Juni 2004 08:56:28:
Und die Verfasserin solchen Dünnschisses ist Bundesbildungsministerin! Das ist das Ärgste!
Selbstverständlich hat die Bundesbildungsministerin nicht selbst zur Feder gegriffen, sondern schreiben lassen. Das merkt man auch: Der Text ist keineswegs dünnschissig, sondern richtig dicke Kacke: sehr kompakt, wenig Platz, viel Inhalt. Ich tippe sogar auf einen Mann als Autor, der aus lauter Ekel bei dem Auftrag einfach auf die Klischees zurückgegriffen hat.
Was in der Sache aber nichts ändert: Mit sowas kommt eine Ministerin auch im Jahre 2004 durch! Die Presse druckt es ohne zu lachen. Und Frau Buhlman macht weiter Frauen-Lobby im Gewande einer Bildungsministerin.
Politik ist, wenn sich alle dummstellen.
Re: Wann kommt endlich der Quoten-Kanzler ?
Als Antwort auf: Re: Wann kommt endlich der Quoten-Kanzler ? von Sven74 am 20. Juni 2004 10:55:19:
Hi Sven 74,
Wie wäre es dann mit einer behinderten schwarzen Frau aus dem Osten,dann hätten wir eine Vierfachquote?
...wenn sie obendrein noch lesbisch ist - ideal!
- Max
Re: Merkel ist eine Ausnahme
Als Antwort auf: Merkel ist eine Ausnahme von Garp am 20. Juni 2004 11:46:33:
Hallo Garp!
Angela Merkel hat den anderen Politikerinnen noch etwas voraus. Die anderen Polit-Frauen sind Lehrerinnen von Beruf oder Psychologinnen oder Soziologinnen oder einfach nur Frauenbeauftragte, viele sind direkt von der Uni in die Parteien gegangen und kamen dann über die diversen Quotenregelungen in die Kabinette (Bund/Länder) und einige auf Ministersessel. Angela Merkel ist Physikerin. Ich habe jahrzehntelang in einem physikalischen Institut mit Physikern zusammengearbeitet und habe von diesem Berufsstand eine sehr hohe Meinung. Darunter waren auch einige Physikerinnen, die hervorragende wissenschaftliche Arbeit geleistet haben. Ich empfand die Zusammenarbeit mit ihnen immer als sehr angenehm. Die Frauen in der Physik unterschieden sich gewaltig von den übrigen Uni-Frauen. Statt sich in esoterischen Frauenzirkeln rumzutreiben packten sie mit an, wenn Wartungsarbeiten anstanden und waren auch bereit, nachts und an Wochenenden an ihren Experimenten zu arbeiten, sie gingen richtig darin auf. Wenn Angela Merkel diese Eigenschaften als Physikerin auch hat, dann halte ich sie durchaus für geeignet, Kanzlerin zu werden. Physiker sind aufgrund ihres Berufes einfach nicht so abgehoben und haben gelernt, an Probleme logisch und analytisch heranzugehen, ausserdem können sie sehr gut rechnen. Mathematik spielt bei ihnen eine Hauptrolle.
Re: Merkel ist eine Ausnahme
Als Antwort auf: Merkel ist eine Ausnahme von Garp am 20. Juni 2004 11:46:33:
Fakt ist, ohne Quote würde heute kein Mensch Merkel kennen.
Re: Merkel ist eine Ausnahme
Als Antwort auf: Re: Merkel ist eine Ausnahme von Ferdi am 20. Juni 2004 15:42:57:
Hallo Garp!
Angela Merkel hat den anderen Politikerinnen noch etwas voraus. Die anderen Polit-Frauen sind Lehrerinnen von Beruf oder Psychologinnen oder Soziologinnen oder einfach nur Frauenbeauftragte, viele sind direkt von der Uni in die Parteien gegangen und kamen dann über die diversen Quotenregelungen in die Kabinette (Bund/Länder) und einige auf Ministersessel. Angela Merkel ist Physikerin.
Das ist richtig!
Die Frauen in der Physik unterschieden sich gewaltig von den übrigen Uni-Frauen. Statt sich in esoterischen Frauenzirkeln rumzutreiben packten sie mit an,
Bist Du Dir da sicher?
Re: Nicht neues von Frau Bulmahn
Als Antwort auf: Re: Nicht neues von Frau Buhlman von Texaco am 20. Juni 2004 13:08:39:
Was in der Sache aber nichts ändert: Mit sowas kommt eine Ministerin auch im Jahre 2004 durch! Die Presse druckt es ohne zu lachen. Und Frau Buhlman macht weiter Frauen-Lobby im Gewande einer Bildungsministerin.
Politik ist, wenn sich alle dummstellen.
Vor allem ist das eine peinliche Selbstbeweihräucherung der Frau Bulmahn, die ihre Lobgesänge auf die Tugenden der Politikerinnen zu haltlosem Gestammel verkommen lässt ... und ein trauriger Akt von Hofberichterstattung des ebenso peinlichen Cicero.
Eugen
Re: Merkel ist eine Ausnahme
Als Antwort auf: Re: Merkel ist eine Ausnahme von Andreas am 20. Juni 2004 16:04:06:
Hallo Andreas!
Die Frauen in der Physik unterschieden sich gewaltig von den übrigen Uni-Frauen. Statt sich in esoterischen Frauenzirkeln rumzutreiben packten sie mit an,
[quote]Bist Du Dir da sicher?[/quote]
Was die Frauen in unserem Institut betrifft, ja. Ich habe ja lange mit ihnen zusammengearbeitet, da kann ich das schon beurteilen. Wie's in anderen Universitäten und Instituten aussieht, kann ich natürlich nicht beurteilen. Die verlinkte Physikerinnentagung kenne ich, dagegen kann ich nichts sagen. Eine von zigtausenden von Fachtagungen.
Gruss,
Ferdi
Re: unglaublich...
Als Antwort auf: unglaublich... von Garp am 19. Juni 2004 20:52:07:
Frauen denken zwar prinzipiell vernetzter,
Frauen denken einfach komplexer und können daher schwierige Sachverhalte >nicht so wie Männer mit ihren platten Parolen ausdrücken.
Sagt mal habt ihr Sie noch alle? Seid ihr der Femipropaganda jetzt auch aufgesessen oder soll das Ironie sein?
Wissenschaftlich belegt ist NUR das bei Frauen die Brücke der beiden Gehirnhälften von denen grob gesagt die eine für Emotionen und die andere für Logik , räuml. Denken usw zuständig ist,aktiver ist
Der Schluss das Frauen BEIDES deswegen besser können, ist nichts als Propagande . Fakt ist: Frauen können vieles (auch gleichzeitig), aber nichts richtig. Männer können sich oft nur auf eine Sache konzentrieren, erreichen darin aber Perfektion. Frauen können wenn sie mit Sachverstand urteilen wollen aufgrund ihrer aktiven "Brücke" nie Emotionen ganz aussen vor lassen und sind deshalb weitgehend unfähig zur Auseinandersetzung auf Sachebene. Im Emotionalen Bereich können Sie umgekehrt aus denselben Grund nie ihren Verstand ganz ausschalten und sich ganz hingeben und gehen lassen wie die Männer sondern bleiben auf irgendeine Art und Weise immer berechnend.
Ich als Mann bin jedenfalls verdammt froh, den Bereich, der grade nicht gefragt ist, aussen vorlassen zu können.
meint
Leser
alleinerziehende Mutter von 5 Kindern - nicht vergessen! n/t
Als Antwort auf: Re: Wann kommt endlich der Quoten-Kanzler ? von Andreas am 20. Juni 2004 11:37:20:
Wie wäre es dann mit einer behinderten schwarzen Frau aus dem Osten,dann hätten wir eine vierfachquote?
Sven74
Es geht noch besser: wie wärs denn mit einer behinderten, schwarzen und lesbischen Frau aus dem Osten?
Andreas
Hier die Leserbriefadresse
Als Antwort auf: Nicht neues von Frau Buhlman von Texaco am 18. Juni 2004 21:32:29:
Der Text ist natürlich wunderbar für Leserbriefe geeignet.
http://www.cicero.de/php/page.php?ress_id=4&item=103&do=comment
Gruß
Bruno
Gleichberechtigung ist etwas Tolles. Schade, dass sie nur für Frauen gilt.
Re: Wann kommt endlich der Quoten-Kanzler ?
Als Antwort auf: Re: Wann kommt endlich der Quoten-Kanzler ? von Max am 20. Juni 2004 14:15:20:
Hi Sven 74,
Wie wäre es dann mit einer behinderten schwarzen Frau aus dem Osten,dann hätten wir eine Vierfachquote?
...wenn sie obendrein noch lesbisch ist - ideal!
- Max
Brillenträgerin!
Re: Merkel ist eine Ausnahme
Als Antwort auf: Re: Merkel ist eine Ausnahme von Ferdi am 20. Juni 2004 15:42:57:
hast Du dir auch mal überlegt, wer damals in der DDR Karriere z.B. als Physikerin machen durfte? Ich sage nur: Blockflöte. Kannst Du genausogut eine ehemalige SED-Politikerin wählen...
Re: Hier die Leserbriefadresse ... hm...
Als Antwort auf: Hier die Leserbriefadresse von Bruno am 21. Juni 2004 11:33:55:
Der Text ist natürlich wunderbar für Leserbriefe geeignet.
schon passiert, Bruno. Sicher ist es auch nicht schlecht, denen zu sagen, was man davon hält. Aber nach Lektüre der abgedruckten Zuschriften gehe ich eher davon aus, dass die Ciceronen nur peinliche Selbstbeweihräucherung abdrucken, sei es für sich selbst oder für Frau Bulmahn.
Einen Gruß von Eugen
Re: Merkel ist eine Ausnahme
Als Antwort auf: Re: Merkel ist eine Ausnahme von Peter am 21. Juni 2004 11:42:19:
hast Du dir auch mal überlegt, wer damals in der DDR Karriere z.B. als Physikerin machen durfte?
Die technischen Studienfächer waren in der DDR die beliebte Ausweichmöglichkeit, wenn man studieren wollte, ohne zuviel Ideologie nachzuplappern. Man ging pflichtgemäß mit zur Mai-Demonstration, versuchte, nicht politisch aufzufallen, und machte sein Ding. Wer allerdings Professor oder Institutsleiter werden wollte, vielleicht gar mit Reiseerlaubnis, musste natuerlich seine politische Zuverlässigkeit stärker demonstrieren. (Angela Merkel gehörte nicht zu denen.)
Ich sage nur: Blockflöte. Kannst Du genausogut eine ehemalige SED-Politikerin wählen...
Ich halte es für unangemessen, allgemein die zu verurteilen, die in der DDR studiert haben und dabei die erzwungene äußere Anpassung in Kauf nahmen. Jeder sollte von dir nur im Einzelfall beurteilt werden. Einzelheiten zu Angela Merkels Lebenslauf kenne ich nicht, ich glaube aber nicht, dass aufmerksamen Journalisten irgendwelche größeren Sachweinereien entgangen wären.
Gruß,
Peter
Re: Hier die Leserbriefadresse ... hm...
Als Antwort auf: Re: Hier die Leserbriefadresse ... hm... von Eugen Prinz am 21. Juni 2004 12:44:09:
Ist nicht auszuschließen. Mal sehen, ob die Meinung gedruckt wird. Wenn nicht, können wir immer noch publik machen (nachdem wir das den Zensoren natürlich mitgeteilt haben), dass dort kritische Stimmen zensiert werden.
Gruß
Bruno
Gleichberechtigung ist etwas Tolles. Schade, dass sie nur für Frauen gilt.
Re: Merkel ist eine Ausnahme
Als Antwort auf: Merkel ist eine Ausnahme von Garp am 20. Juni 2004 11:46:33:
Hallo,
sich im Stellenpoker eigenständig durchsetzten zu können ist noch nicht ausreichend um als
Regierungschef gut zu sein. Genausowenig genügt es, wenn sie nicht den dümmsten Femiquark
predigt. Immerhin hat sie sich bei der Irakkriegdebatte sich frauentypisch am Alphamännchen
in der Weltpolitik orientiert. Nur gut, daß sie damals nicht an der Regierung war. Was hat
sie denn außer Peinlichkeiten geleistet, als sie Umweltministerin, und somit an der Regierung
beteiligt war? (Ihr Vorgänger wurde ja wegen zu hoher Kompetenz versetzt, und ist jetzt ein
international agierender Umweltfachmann.) Merkel weiß frauentypisch, wer die Macht hat, und
richtet sich frauentypisch danach. Die Mehrheit der Wähler ist weiblich und viele Männer
fallen noch auf das traditionelle Rollenbild, kombiniert mit Femigejammere herin. Die einzige
beachtliche Leistung von Merkel, an die ich mich erinnern kann, ist daß sie sehr schnell
gemerkt hat, ab wann Kohl nicht mehr als Vorzeigepolitiker zu halten war. Bei welchem Mann
mit solchen Erfolgen würde man von Kanzlerkandidaten reden?
Gruß
Joseph