Befürchtung hat sich bestätigt: Verfahren gegen Girlzine
Hier das Schreiben der Staatsanwaltschaft:
Das Ermittlungsverfahren wegen Verdachts der Volksverhetzung wird gem. §170 Abs. 2 StPO eingestellt.
Gründe:
Gegen die Beschuldigte, Verantwortliche der Redaktion "Girlzine - Frauen für Frauen e.V." im Bereich MulitMedia und Internetpräsenz, bestand der Anfangsverdacht der Volksverhetzung wegen im Internet auf der Internetseite "http://www.girlzine.de" von Jugendlichen ohne nähere wissenschaftliche Auseinandersetzung verbreiteter Thesen über Bevölkerungsteile, die "unnütz und ein Fehler der Natur" sein. Die Ermittlungen haben ergeben, dass die genannten und verkürzten 'Thesen' auf einem Bericht des Nachrichtenmagazins Der Spiegel, Ausgabe 38/2003, basieren.
Die Ermittlungen konnte den zu Beginn der Ermittlungen bestehenden Anfangsverdacht, insbesondere was den subjektiven Tatbestand anbelangt, nicht erhärten. Das Ermittlungsverfahren war deshalb gem. §170 Abs. 2 StPO einzustellen.
----------------------------------------------------------
Ehrlich gesagt kann ich das nicht verstehen. Es handelte sich auf girlzine.de keineswegs um "verkürzte" Thesen, sondern um eine Neuinterpretation, weil die Redaktion die vom Spiegel Zitierten Vermutungen der Biologen als Beweis hingestellt hat. Vergleichbar wäre das in meinen Augen, wenn z.B. eine Zeitung in "Frage stellt", ob Ausländer Sozialparasiten seien und dabei irgendwelche Statistiken zeigen, dass diese mehr Sozialhilfe empfangen als Deutsche und daraufhin schreibt dann ein Online-Magazin "Statistische Untersuchungen haben bewiesen, dass Ausländer Sozialparasiten sind". Wenn man bedenkt, dass das Bayrische Oberlandesgericht einen Redner, der so eine These von sich gelassen hat, zu recht verurteilt hat, insbesondere in dem Kontext, dass Volksverhetzung dann vorliegt, wenn anderen das Recht abgespriochen wird, als gleichwertige Persönlichkeiten in der staatlichen Gemeinschaft zu leben, indem sie als minderwertige Menschen bezeichnet werden, dann finde ich hier die Einstellung des Verfahrens nicht richtig.
Ich überlege mir jetzt, der Generalstaatsanwaltschaft noch mal zu schreiben...
Magnus
Re: Befürchtung hat sich bestätigt: Verfahren gegen Girlzine
Als Antwort auf: Befürchtung hat sich bestätigt: Verfahren gegen Girlzine von Magnus am 14. Juni 2004 13:25:02:
Hier das Schreiben der Staatsanwaltschaft:
Das Ermittlungsverfahren wegen Verdachts der Volksverhetzung wird gem. §170 Abs. 2 StPO eingestellt.
Gründe:
Gegen die Beschuldigte, Verantwortliche der Redaktion "Girlzine - Frauen für Frauen e.V." im Bereich MulitMedia und Internetpräsenz, bestand der Anfangsverdacht der Volksverhetzung wegen im Internet auf der Internetseite "http://www.girlzine.de" von Jugendlichen ohne nähere wissenschaftliche Auseinandersetzung verbreiteter Thesen über Bevölkerungsteile, die "unnütz und ein Fehler der Natur" sein. Die Ermittlungen haben ergeben, dass die genannten und verkürzten 'Thesen' auf einem Bericht des Nachrichtenmagazins Der Spiegel, Ausgabe 38/2003, basieren.
Die Ermittlungen konnte den zu Beginn der Ermittlungen bestehenden Anfangsverdacht, insbesondere was den subjektiven Tatbestand anbelangt, nicht erhärten. Das Ermittlungsverfahren war deshalb gem. §170 Abs. 2 StPO einzustellen.
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Ehrlich gesagt kann ich das nicht verstehen. Es handelte sich auf girlzine.de keineswegs um "verkürzte" Thesen, sondern um eine Neuinterpretation, weil die Redaktion die vom Spiegel Zitierten Vermutungen der Biologen als Beweis hingestellt hat. Vergleichbar wäre das in meinen Augen, wenn z.B. eine Zeitung in "Frage stellt", ob Ausländer Sozialparasiten seien und dabei irgendwelche Statistiken zeigen, dass diese mehr Sozialhilfe empfangen als Deutsche und daraufhin schreibt dann ein Online-Magazin "Statistische Untersuchungen haben bewiesen, dass Ausländer Sozialparasiten sind". Wenn man bedenkt, dass das Bayrische Oberlandesgericht einen Redner, der so eine These von sich gelassen hat, zu recht verurteilt hat, insbesondere in dem Kontext, dass Volksverhetzung dann vorliegt, wenn anderen das Recht abgespriochen wird, als gleichwertige Persönlichkeiten in der staatlichen Gemeinschaft zu leben, indem sie als minderwertige Menschen bezeichnet werden, dann finde ich hier die Einstellung des Verfahrens nicht richtig.
Ich überlege mir jetzt, der Generalstaatsanwaltschaft noch mal zu schreiben...
Magnus
hallo magnus,
was passiert eigentlich wenn man nen olles buch findet in dem steht frauen sind unnütz weil xy und das auf ner webseite postuliert?
grüsse
Re: Befürchtung hat sich bestätigt: Verfahren gegen Girlzine
Als Antwort auf: Befürchtung hat sich bestätigt: Verfahren gegen Girlzine von Magnus am 14. Juni 2004 13:25:02:
Hallo Magnus,
offengestanden bin ich nicht ganz überrascht davon, daß das
Verfahren gleich wieder eingestellt wurde.
Ich überlege mir jetzt, der Generalstaatsanwaltschaft noch mal zu schreiben...
Vergiß es. Die Generalstaatsanwaltschaft wird das Verfahren aller
Voraussicht nach genauso einstellen.
Kleine Anekdote am Rande: Es ist noch gar nicht so lange her, da
hat mal ein Mitglied der Männerbewegung - seines Zeichens
immerhin Rechtsprofessor - versucht, gegen das »Manifest der
Gesellschaft zur Vernichtung der Männer« von Valerie Solanas
strafrechtlich vorzugehen. Selbst bei dem ganz offensichtlich
volksverhetzenden Machwerk der Solanas konnte nichts aus-
gerichtet werden. So traurig es ist - Männerfeindlichkeit ist über
die Jahre gesellschaftsfähig geworden; über keine andere
Gruppierung innerhalb der Gesellschaft kann in dieser Form
straflos hergezogen werden wie über Männer.
Jörg
Re: Befürchtung hat sich bestätigt: Verfahren gegen Girlzine
Als Antwort auf: Re: Befürchtung hat sich bestätigt: Verfahren gegen Girlzine von Jörg am 14. Juni 2004 14:05:26:
Hallo Magnus,
offengestanden bin ich nicht ganz überrascht davon, daß das
Verfahren gleich wieder eingestellt wurde.
>Ich überlege mir jetzt, der Generalstaatsanwaltschaft noch mal zu schreiben...
Vergiß es. Die Generalstaatsanwaltschaft wird das Verfahren aller
Voraussicht nach genauso einstellen.
Kleine Anekdote am Rande: Es ist noch gar nicht so lange her, da
hat mal ein Mitglied der Männerbewegung - seines Zeichens
immerhin Rechtsprofessor - versucht, gegen das »Manifest der
Gesellschaft zur Vernichtung der Männer« von Valerie Solanas
strafrechtlich vorzugehen. Selbst bei dem ganz offensichtlich
volksverhetzenden Machwerk der Solanas konnte nichts aus-
gerichtet werden. So traurig es ist - Männerfeindlichkeit ist über
die Jahre gesellschaftsfähig geworden; über keine andere
Gruppierung innerhalb der Gesellschaft kann in dieser Form
straflos hergezogen werden wie über Männer.
Jörg
ist das werk von frau solanas urheberrechtlich geschützt?
Re: Befürchtung hat sich bestätigt: Verfahren gegen Girlzine
Als Antwort auf: Re: Befürchtung hat sich bestätigt: Verfahren gegen Girlzine von Sebastian am 14. Juni 2004 13:27:26:
Hallo Sebastian!
"was passiert eigentlich wenn man nen olles buch findet in dem steht frauen sind unnütz weil xy und das auf ner webseite postuliert?"
Schon im 17. Jahrhundert wurde das Buch eines Irren, der ernsthaft behauptete, daß Frauen keine Menschen wären (wobei er allerdings ihre Daseinsberechtigung keineswegs anzweifelte und auch nicht die Ausrottung der Frauen forderte) verboten. Das geschah also schon vor über 300 Jahren, in der angeblichen Glanzzeit des Patriarchats.
Umso bedenklicher ist es, daß solche Verbote umgekehrt, also wenn Männer verunglimpft werden, heute immer noch angeblich nicht möglich sind. Sogar dann nicht, wenn es um eindeutig volksverhetzende Machwerke geht, in denen nicht nur einfach behauptet wird, daß Männer minderwertig seien, sondern in denen unmißverständlich die Ausrottung der Männer gefordert wird.
Das sagt viel aus über den Stellenwert, den Männer tatsächlich in unserer Gesellschaft haben und auch in früheren Zeiten schon hatten.
Freundliche Grüße
von Garfield
Re: Befürchtung hat sich bestätigt: Verfahren gegen Girlzine
Als Antwort auf: Re: Befürchtung hat sich bestätigt: Verfahren gegen Girlzine von Jörg am 14. Juni 2004 14:05:26:
Hej,
des hört sich jetzt aber sehr melancholisch an.

Kopf hoch! Je mehr Leute was dagegen unternehmen oder etwas dagegen sagen, desto besser wird es.
mfg gole
Re: Befürchtung hat sich ... nicht unbedingt ... bestätigt:
Als Antwort auf: Befürchtung hat sich bestätigt: Verfahren gegen Girlzine von Magnus am 14. Juni 2004 13:25:02:
Die Staatsanwaltschaft hat nicht das letzte Wort und ihre Entscheidung ist ja kein "Freispruch". Ein Gericht kann den Sachverhalt durchaus anders beurteilen und theoretisch könnte man eine Klage führen, aber es lohnt sich nicht wegen dieser Hühner.
Die girlies sind noch mal davon gekommen, weil sich die Sache so auslegen ließ, als ob sie sich auf den Spiegel Bericht bezogen haben.
Beim nächsten Mal kann das schon anders sein, und wenn sie nicht ganz saudämlich sind, dann passen sie künftig auf, was sie schreiben.
Wir können also hoffen, dass wir sie noch mal rankriegen 
Eugen
Re: Befürchtung hat sich bestätigt: Verfahren gegen Girlzine
Als Antwort auf: Befürchtung hat sich bestätigt: Verfahren gegen Girlzine von Magnus am 14. Juni 2004 13:25:02:
Nein, "verstehen" kann ich das auch nicht. Es ist die Frage, ob es in der uns umgebenden, subjektiven Gesetzespampe überhaupt etwas zu verstehen gibt. Ich hätte auch nicht das geringste Problem mit der Verfahrenseinstellung, wenn ich nicht so sicher wäre, dass bei vertauschten Geschlechterrollen die Seitenbetreiber längst vor dem Kadi stünden, derweil das Volk kopfschüttelnd wieder einen Fall verrohter Jugend beklagt.
Andererseits muß man evtl. nicht gleich verzweifeln. Schon die Tatsache, gezeigt zu haben, dass man nicht jede hingeknallte feministische Kröte bereitwillig schluckt, sollte etwas bewirken. Zumindest dann, wenn die Verantwortlichen der Seite einen Funken Grips haben.
Gruß,
Manfred
Re: Befürchtung hat sich bestätigt: Verfahren gegen Girlzine
Als Antwort auf: Re: Befürchtung hat sich bestätigt: Verfahren gegen Girlzine von Garfield am 14. Juni 2004 14:19:11:
Hallo Sebastian!
"was passiert eigentlich wenn man nen olles buch findet in dem steht frauen sind unnütz weil xy und das auf ner webseite postuliert?"
Schon im 17. Jahrhundert wurde das Buch eines Irren, der ernsthaft behauptete, daß Frauen keine Menschen wären (wobei er allerdings ihre Daseinsberechtigung keineswegs anzweifelte und auch nicht die Ausrottung der Frauen forderte) verboten. Das geschah also schon vor über 300 Jahren, in der angeblichen Glanzzeit des Patriarchats.
Umso bedenklicher ist es, daß solche Verbote umgekehrt, also wenn Männer verunglimpft werden, heute immer noch angeblich nicht möglich sind. Sogar dann nicht, wenn es um eindeutig volksverhetzende Machwerke geht, in denen nicht nur einfach behauptet wird, daß Männer minderwertig seien, sondern in denen unmißverständlich die Ausrottung der Männer gefordert wird.
Das sagt viel aus über den Stellenwert, den Männer tatsächlich in unserer Gesellschaft haben und auch in früheren Zeiten schon hatten.
Freundliche Grüße
von Garfield
mhm gibt es da etwas aus der neueren zeit? ich meine eine art webseite in form von girlzine wo eben steht "frauen sind unnütz" wegen xy mit einem verweis auf irgendetwas.
wenn man dabei ärger bekommt könnte man doch sofort auf girlzine, solanas etc. verweisen, würde man damit durchkommen?
wenn nicht, wäre es zumindest ein super beispiel dafür wie blind unsere rechtsprechung ist. manchmal glaube ich man sollte das einfach machen, wichtig wäre aber das medien darauf aufmerksam werden.
grüsse
einfach zum Kotzen
Als Antwort auf: Befürchtung hat sich bestätigt: Verfahren gegen Girlzine von Magnus am 14. Juni 2004 13:25:02:
Hier das Schreiben der Staatsanwaltschaft:
Das Ermittlungsverfahren wegen Verdachts der Volksverhetzung wird gem. §170 Abs. 2 StPO eingestellt.
Das ist zum Kotzen. Ehrlich! Wie unterschiedlich hier in diesem Staat bestimmte Gruppen behandelt werden, sollte wirklich langsam zu denken geben. Wenn das alles so weitergeht, dann noch die heimlichen Vaterschaftstests verboten werden, dieser Förderwahn eine Fortsetzung findet etc, ich glaube dann knallt es gewaltig. Irgendwann kommt der Tropfen, der das Fass zum überlaufen bringt. Ich kann mir nicht forstellen, dass eine gesellschaftliche Gruppe noch lange solche Demütigungen hinnimmt.
Jens
seht ihr es jetzt endlich ein...
Als Antwort auf: Befürchtung hat sich bestätigt: Verfahren gegen Girlzine von Magnus am 14. Juni 2004 13:25:02:
..das Beschwerdebriefe und ähnliches keinen Sinn hat? Wir leben in einer politisch korrekten Femi-Welt. und irgendwann kommen Sie und holen auch euch zum ab..euren Sohn, euren Vater, euren Bruder.. ins Arbeitslager. Denn Männer, diese primitiven rohen Untermenschen, sollen gefälligst auch etwas für die "Gesellschaft" tun.
unvorstellbar? Das haben wir vor Jahren auch noch von solchen Zeitungsartikeln geglaubt.
Leser
Hier das Schreiben der Staatsanwaltschaft:
Das Ermittlungsverfahren wegen Verdachts der Volksverhetzung wird gem. §170 Abs. 2 StPO eingestellt.
Gründe:
Gegen die Beschuldigte, Verantwortliche der Redaktion "Girlzine - Frauen für Frauen e.V." im Bereich MulitMedia und Internetpräsenz, bestand der Anfangsverdacht der Volksverhetzung wegen im Internet auf der Internetseite "http://www.girlzine.de" von Jugendlichen ohne nähere wissenschaftliche Auseinandersetzung verbreiteter Thesen über Bevölkerungsteile, die "unnütz und ein Fehler der Natur" sein. Die Ermittlungen haben ergeben, dass die genannten und verkürzten 'Thesen' auf einem Bericht des Nachrichtenmagazins Der Spiegel, Ausgabe 38/2003, basieren.
Die Ermittlungen konnte den zu Beginn der Ermittlungen bestehenden Anfangsverdacht, insbesondere was den subjektiven Tatbestand anbelangt, nicht erhärten. Das Ermittlungsverfahren war deshalb gem. §170 Abs. 2 StPO einzustellen.
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Ehrlich gesagt kann ich das nicht verstehen. Es handelte sich auf girlzine.de keineswegs um "verkürzte" Thesen, sondern um eine Neuinterpretation, weil die Redaktion die vom Spiegel Zitierten Vermutungen der Biologen als Beweis hingestellt hat. Vergleichbar wäre das in meinen Augen, wenn z.B. eine Zeitung in "Frage stellt", ob Ausländer Sozialparasiten seien und dabei irgendwelche Statistiken zeigen, dass diese mehr Sozialhilfe empfangen als Deutsche und daraufhin schreibt dann ein Online-Magazin "Statistische Untersuchungen haben bewiesen, dass Ausländer Sozialparasiten sind". Wenn man bedenkt, dass das Bayrische Oberlandesgericht einen Redner, der so eine These von sich gelassen hat, zu recht verurteilt hat, insbesondere in dem Kontext, dass Volksverhetzung dann vorliegt, wenn anderen das Recht abgespriochen wird, als gleichwertige Persönlichkeiten in der staatlichen Gemeinschaft zu leben, indem sie als minderwertige Menschen bezeichnet werden, dann finde ich hier die Einstellung des Verfahrens nicht richtig.
Ich überlege mir jetzt, der Generalstaatsanwaltschaft noch mal zu schreiben...
Magnus
Re: einfach zum Kotzen
Als Antwort auf: einfach zum Kotzen von Jens am 15. Juni 2004 10:18:38:
ich glaube dann knallt es gewaltig. Irgendwann kommt der Tropfen, der >das Fass zum überlaufen bringt.
glaub ich nicht. Schau dir doch dieses und andere Foren an. Die Männer regen sich zwar auf, aber machen nichts. nach ein paar Minuten haben sie sich wieder beruhigt. Schau dir das AB-Forum an. Dort fragen unterwürfige Single Männer, wie sie sich verhalten sollen, damit Frauen sie mögen.
Männer die Frauen haben, sind die "Ruler" obwohl sie in Wahrheit oft genug nur deren Fussabtreter sind.
Die Selbsterniedrigung und -Unterwerfung vieler Männer kennt keine Grenzen. Esther Vilar beschrieb dies schon in den 70ern in ihren "Der dressierte Mann" als wesentliche Grundlage des Feminusmus.
meint
Leser
Re: einfach zum Kotzen
Als Antwort auf: Re: einfach zum Kotzen von Leser am 15. Juni 2004 11:04:57:
ich glaube dann knallt es gewaltig. Irgendwann kommt der Tropfen, der >das Fass zum überlaufen bringt.
glaub ich nicht. Schau dir doch dieses und andere Foren an. Die Männer regen sich zwar auf, aber machen nichts. nach ein paar Minuten haben sie sich wieder beruhigt.
Das ist ja wohl totaler Quatsch. Hier machen ziemlich viele "was"! Bruno, Odin, Eugen, Michail - um ein paar Namen zu nennen.
Darf ich fragen, was Du denn so machst - ausser hin und wieder Kommentare zu posten, in denen Du Dich darueber aufregst, dass andere "nichts" machen?
Andreas
Re: Befürchtung hat sich bestätigt: Verfahren gegen Girlzine
Als Antwort auf: Re: Befürchtung hat sich bestätigt: Verfahren gegen Girlzine von gole am 14. Juni 2004 16:39:59:
Hej,
des hört sich jetzt aber sehr melancholisch an.
Kopf hoch! Je mehr Leute was dagegen unternehmen oder etwas dagegen sagen, desto besser wird es.
mfg gole
Den Teufel werde ich tun. Je extremer es wird, umso besser. denn dann wachen mehr Männer auf. Ich begrüße jeden neuen Femi Schwachsinn.
Wie gesagt, wir werden uns ja eh bald alle im Lager treffen.
Leser
Wie heißt das Buch? (n/t)
Als Antwort auf: Re: Befürchtung hat sich bestätigt: Verfahren gegen Girlzine von Garfield am 14. Juni 2004 14:19:11:
Re: Befürchtung hat sich bestätigt: Verfahren gegen Girlzine
Als Antwort auf: Re: Befürchtung hat sich bestätigt: Verfahren gegen Girlzine von Leser am 15. Juni 2004 11:14:07:
Den Teufel werde ich tun. Je extremer es wird, umso besser.
Ist das nicht etwas unlogisch? Auf der einen Seite beschwerst Du Dich drueber, dass andere nichts tun und auf der anderen Seite sitzt Du selbst da und drehst Daeumchen!
Andreas
Re: Befürchtung hat sich bestätigt: Verfahren gegen Girlzine
Als Antwort auf: Befürchtung hat sich bestätigt: Verfahren gegen Girlzine von Magnus am 14. Juni 2004 13:25:02:
Hallo Magnus!
Ich bin da geteilter Meinung. Einerseits hast du natürlich völlig recht, wenn du dich über solchen Unsinn aufregst und juristisch dagegen vorgehen möchtest. Andererseits arbeiten solche durchgeknallten Radikalfeministinnen tatsächlich für uns, was ihnen in ihrer Dummheit und Ignoranz natürlich nicht bewußt wird.
Denn jeder normal denkende Mensch, der solchen extremen Unsinn liest, wird darüber nachdenken.
Viel gefährlicher sind die kleinen, subtilen Männerfeindlichkeiten, die in den Medien immer wieder verbreitet werden. Die lassen sich viel eher als lustige Witzchen verharmlosen und werden deshalb auch häufig so wahrgenommen.
Aber auch manches in den Medien fällt mittlerweile selbst Frauen negativ auf. So sagte eine Kollegin meiner Partnerin vor einiger Zeit mal, daß die Werbung Frauen doch mittlerweile schon regelrecht zum Fremdgehen auffordern würde. Das meinte sie bezogen auf solche Werbespots wie den für Lätta (soweit ich mich erinnere), in dem eine Frau mit zwei Männern im Bett gezeigt wurde, die dann aufstand, zum Kühlschrank ging und sich eine Packung Margarine herausnahm. Die Botschaft des Spots sollte wohl "wenn du Lätta ißt, bleibst du schlank und wirst so von Männern umschwärmt, daß du dir gleich zwei auf einmal ins Bett holen kannst" sein.
Und als meine Partnerin neulich im Fernsehen einen Bericht über diesen Frauen-Preis ("Women's Award" oder so ähnlich, der wurde von einer Gruppe von Unternehmen zwecks Werbung gestiftet, und sie haben Michail Gorbatschow als Schirmherr engagiert) sah, sagte sie auch sofort: "Haben wir Frauen das nötig?"
Und wenn nun Radikalfeministinnen daherkommen und was von der Minderwertigkeit der Männer faseln oder sogar ihre Ausrottung fordern, dann fällt das noch mehr auf. Je mehr der Radikalfeminismus über die Stränge schlägt, umso mehr diskreditiert er sich.
Wenn wir solche offensichtlichen Schwachsinns-Seiten im Internet finden, sollten wir die Links dazu verbreiten, damit sich möglichst viele Menschen diesen Unsinn ansehen können und erkennen, welchen Geistes Kind diese Radikalfeministinnen wirklich sind.
Freundliche Grüße
von Garfield
Re: einfach zum Kotzen
Als Antwort auf: einfach zum Kotzen von Jens am 15. Juni 2004 10:18:38:
Hallo Jens,
nee, es wird wohl erstmal so gut wie nichts passieren - und zwar
aus folgendem Grund: die meisten Männer machen sich gar nicht
klar, was derzeit so alles abgeht und die Männer, die es mit-
bekommen, steigern sich teilweise so sehr in das Thema rein, daß
sie auf alle anderen ziemlich freakig wirken dürften. Damit werden
sie aber leider alles andere als ernstgenommen.
Gruß, Jörg
Nur scheinbar paradox
Als Antwort auf: Re: Befürchtung hat sich bestätigt: Verfahren gegen Girlzine von Andreas am 15. Juni 2004 11:28:18:
Den Teufel werde ich tun. Je extremer es wird, umso besser.
Ist das nicht etwas unlogisch? Auf der einen Seite beschwerst Du Dich drueber, dass andere nichts tun und auf der anderen Seite sitzt Du selbst da und drehst Daeumchen!
Andreas
Also ich kann diese Gedankengänge nachvollziehen.
Erstens dürfte es so sein, daß sich bei einigen eine gewisse Resignation breit macht, denn wie man es auch angeht, der Moloch ist nicht aufzuhalten...Daher das "niemand tut was" Natürlich stimmt das so nicht, aber die Faktenlage ist nunmal so, daß sich tatsächlich nichts ändert bzw. ständig neue Benachteiligungen geschaffen werden. Das hat nichts damit zu tun, daß die Initiatoren zu wenig effektiv wären, nur, was können ein paar Leute schon ausrichten gegen einen Staatsfeminismus, der sich in den Köpfen fast unauslöschlich festgesetzt hat?
Zweitens wünschen wir uns zwar eine Besserung der Situation, paradoxerweise braucht es aber wohl zunächst eine extreme Übertreibung, um den immens vielen Schlafmützen die Augen zu öffnen. Erst dann kann nämlich eine wirksame Gegenbewegung starten. Klar wäre es besser, wenn es ohne ohne ginge, aber der Leidensdruck vieler Männer ist wohl noch nicht zu groß.
Gruss,
der Bachelor
Re: Befürchtung hat sich bestätigt: Verfahren gegen Girlzine
Als Antwort auf: Re: Befürchtung hat sich bestätigt: Verfahren gegen Girlzine von Garfield am 15. Juni 2004 12:11:03:
Das Problem, lieber Garfield, ein Problem daß auch ich sehr gut kenne, ist, daß man bei Aktionen wie die von Magnus eine Funktionsweise des 'Systems' erblickt, deren Absurdität und Entstellung einen schmerzlich berühren!
Natürlich muß man das überwinden. Aber erleben muß man es trotzdem. Und Absurdität bestehen, ist zwar ein gutes Training für das gesamte Nervensystem, aber kein sehr leichtes.
Schönen Gruß von
Michail
Re: einfach zum Kotzen
Als Antwort auf: Re: einfach zum Kotzen von Andreas am 15. Juni 2004 11:11:35:
Darf ich fragen, was Du denn so machst - ausser hin und wieder >Kommentare zu posten, in denen Du Dich darueber aufregst, dass >andere "nichts" machen?
Andreas
Aufkleber, Flyer, Postings entworfen und in kommerziellen Zeitungen versteckt, nächtliche Sprayaktionen an Unis und div. mehr, alles schon 1-2 Jahre her. Haben irgendwann aufgehört, weil es keinen Sinn macht, für die Befreiung der Männer zu kämpfen, solange die sich in ihrem Gefängnis noch so wohl fühlen. Und damit meine ich ja gar nicht die Poster dieses Forums. Die sind immerhin schon aufgewacht und wollen was verändern, wenn auch etwas unbeholfen und teilweise halbherzig. Sorry, ist nunmal meine Ansicht der Lage.
Leser
Re: Nur scheinbar paradox
Als Antwort auf: Nur scheinbar paradox von Der Bachelor am 15. Juni 2004 12:40:33:
Erstens dürfte es so sein, daß sich bei einigen eine gewisse Resignation breit macht, denn wie man es auch angeht, der Moloch ist nicht aufzuhalten...Daher das "niemand tut was" Natürlich stimmt das so nicht, aber die Faktenlage ist nunmal so, daß sich tatsächlich nichts ändert bzw. ständig neue Benachteiligungen geschaffen werden. Das hat nichts damit zu tun, daß die Initiatoren zu wenig effektiv wären, nur, was können ein paar Leute schon ausrichten gegen einen Staatsfeminismus, der sich in den Köpfen fast unauslöschlich festgesetzt hat?
Zweitens wünschen wir uns zwar eine Besserung der Situation, paradoxerweise braucht es aber wohl zunächst eine extreme Übertreibung, um den immens vielen Schlafmützen die Augen zu öffnen. Erst dann kann nämlich eine wirksame Gegenbewegung starten. Klar wäre es besser, wenn es ohne ohne ginge, aber der Leidensdruck vieler Männer ist wohl noch nicht zu groß.
Gruss,
der Bachelor
Nanu? Ist denn heut schon Wheinachten , dass ich jemanden finde der meine
Ansicht teilt?
kann dir nur zustimmen. Es wird auch noch viel härter und brutaler werden müssen, ehe die Männer (nein nicht ihr Andreas, im Allgmeinen) endlich mit ihrer treudoofen Frauenverehrung und Selbsterniedrigung Schluß machen.
Dumm nur, das auch wir "Geläuterten" das mitmachen werden müssen.
meint Leser.
PS: war gestern im Kino, halte in der Schlange dem Abreisser meine
Karte hin. "Die Dame zuerst" meint er und bediente erst die Tante hinter mir.
Leser
Re: Wie heißt das Buch? (n/t)
Als Antwort auf: Wie heißt das Buch? (n/t) von Texaco am 15. Juni 2004 11:17:06:
Hallo Texaco!
Den Titel und den Namen des Autors habe ich momentan nicht im Kopf. Ich habe darüber in dem Buch "Gründliche Untersuchung der Gründe, die das weibliche Geschlecht vom Studieren abhalten" von Dorothea Leporin (= Dorothea Erxleben) aus dem Jahre 1742 gelesen. Dort erwähnt sie dieses Buch, den Namen des Autors und auch, daß es im 17. Jahrhundert verboten worden ist. Ich werde nachher mal nachsehen. Soweit ich mich erinnere, hat die Autorin den Titel dieses Buches nicht erwähnt, aber vielleicht finde ich ihn über den Namen des Autors heraus. Dieser Autor vertrat in seinem Buch die Meinung, daß Frauen keine Menschen, sondern so eine Art Unterform des Menschen wären und stützte sich dabei vor allem auf Passagen aus der Bibel.
Freundliche Grüße
von Garfield
Re: Wie heißt das Buch? (n/t)
Als Antwort auf: Re: Wie heißt das Buch? (n/t) von Garfield am 15. Juni 2004 15:16:48:
Soweit ich mich erinnere, hat die Autorin den Titel dieses Buches nicht erwähnt, aber vielleicht finde ich ihn über den Namen des Autors heraus. Dieser Autor vertrat in seinem Buch die Meinung, daß Frauen keine Menschen, sondern so eine Art Unterform des Menschen wären und stützte sich dabei vor allem auf Passagen aus der Bibel.
Aha. Mit anderen Worten: so ein Buch hat es eventuell nie gegeben, sondern war nur eine Erfindung, um einen perfiden Zeitgeist zu zeichnen. Fakt ist nämlich, dass dank der Männer in Deutschland kaum eine Dekade verstrich, bis auch Frauen die Universitäten uneingeschränkt besuchen konnten, nachdem sie für das ganze Volk geöffnet wurden....
Das nur nebenbei.
Jens
Re: Wie heißt das Buch? (n/t)
Als Antwort auf: Re: Wie heißt das Buch? (n/t) von Jens am 15. Juni 2004 15:45:22:
Hallo Jens!
Doch, ich glaube schon, daß es dieses Buch gegeben hat. Es hat schon immer Radikalfeministinnen und auch Radikalmaskulisten gegeben. Schon aus der Antike sind Texte überliefert, in denen das jeweils andere Geschlecht sehr negativ dargestellt wird.
Früher hatte sowas aber auf die Mehrheit der Bevölkerung kaum Wirkung. Denn die meisten Menschen konnten ja gar nicht lesen. Und diejenigen, die lesen konnten, waren häufig intelligent genug, um sich eine realistische Meinung über solchen Unsinn bilden zu können.
Wenn es Dorothea Leporin darum gegangen wäre, Männer zu verunglimpfen und wenn sie sich nur deshalb dieses Buch ausgedacht hätte, dann hätte sie auch insgesamt die Gründe für die sehr geringe Zahl weiblicher Studenten zu ihrer Zeit vor allem bei den Männern gesucht. Sie hätte es also genauso dargestellt, wie heutige Feministinnen es tun: Daß die bösen Männer die Frauen bewußt unterdrücken und deshalb auch von Bildung abhalten wollten.
Das hat sie aber nicht getan, sondern sie hat in ihrem Buch ganz verschiedene Gründe dafür genannt. Sie hat beispielsweise auch erwähnt, daß viele Frauen sich mehr für Kleidung und Kosmetik als für die Wissenschaft interessierten und auch, daß viele Frauen neidisch auf gebildete Frauen waren und deshalb alles taten, um diese Frauen in der Gesellschaft zu diskreditieren, beispielsweise indem sie ihnen unterstellten, daß sie schlechte Mütter wären und keinen Familiensinn hätten.
Generell muß man dabei auch sehen, daß in der damaligen Zeit auch nur wenige Männer studierten. Menschen aus dem einfachen Volk konnten sich das zum einen nicht leisten, und zum anderen fehlten ihnen dafür auch die Grundlagen. Sie konnte ja häufig noch nicht einmal in ihrer Muttersprache lesen und schreiben, aber an den Universitäten wurde damals häufig noch Latein gesprochen und geschrieben. Gegen Ende des 17. Jahrhunderts wurde es noch als Skandal angesehen, daß ein Professor an einer deutschen Universität es wagte, Vorlesungen in deutscher Sprache zu halten.
Kinder sehr reicher Eltern studierten allerdings auch nicht an Universitäten. Die bekamen Unterricht durch Privatlehrer. So stammten die Studenten vor allem aus der Mittelschicht.
Lange Zeit war ein Studium keine zwingende Voraussetzung für eine wissenschaftliche Karriere. In Paris hat man zwar schon im Mittelalter ein Gesetz eingeführt, nach dem Ärzte dort ein Universitätsstudium nachweisen mußten, aber das setzte sich nur sehr langsam allgemein durch. Zu Dorothea Erxlebens Zeiten jedenfalls konnte auch ein Autodidakt noch als vollwertiger Wissenschaftler anerkannt werden. So verstand sie ihre Aufforderung an die Frauen ihrer Zeit, sich mehr um ihre Bildung zu kümmern, auch gar nicht zwangsläufig so, daß die Frauen nun die Universitäten stürmen sollten. Ihr war schon bewußt, daß viele Menschen (sowohl Männer als auch Frauen) sich das gar nicht leisten konnten. Sie verstand darunter viel mehr, daß Frauen sich allgemein besser bilden sollten, also durchaus auch durch Selbststudium. Leider wurde ihr Aufruf aber von den Frauen ihrer Zeit weitgehend ignoriert. Und deshalb dauerte es dann auch noch fast zwei Jahrhunderte, bis Frauen an Universitäten keine Ausnahme mehr waren.
Freundliche Grüße
von Garfield
Re: Nur scheinbar paradox
Als Antwort auf: Re: Nur scheinbar paradox von Leser am 15. Juni 2004 14:56:55:
PS: war gestern im Kino, halte in der Schlange dem Abreisser meine
Karte hin. "Die Dame zuerst" meint er und bediente erst die Tante hinter mir.
Leser
Jedes private Unternehmen, welches mich als Mann diskriminiert, wird von mir gemieden und bekommt von mir auch kein Geld mehr. Die Leitung des Unternehmens wird darüber informiert.
Gratissekt für die weiblichen Kunden = ein männlicher Kunde (ich) weniger.
Dies macht leider nur bei kleineren Betrieben wirklich Sinn.
Sven74
Re: seht ihr es jetzt endlich ein...
Als Antwort auf: seht ihr es jetzt endlich ein... von Leser am 15. Juni 2004 10:54:40:
und irgendwann kommen Sie und holen auch euch zum ab...ins Arbeitslager.
Für diesen Fall habe ich immer ein rostiges Küchenmesser dabei!
Re: einfach zum Kotzen
Als Antwort auf: Re: einfach zum Kotzen von Leser am 15. Juni 2004 14:15:11:
Jeder der den Film "Die Welle" kennt und diesen Film sehr ernst nimmt als abschreckendes Beispiel, weiss wahrscheinlich was sich in Deutschland abspielt, nämlich Geschlechterrassimus gegen Männer praktiziert wird (Frauen sind Weisse und Männer sind Neger)!
meint,
Christian
Re: Befürchtung hat sich bestätigt: Verfahren gegen Girlzine
Als Antwort auf: Befürchtung hat sich bestätigt: Verfahren gegen Girlzine von Magnus am 14. Juni 2004 13:25:02:
Hi Magnus!
Ja, sowas ist sehr unbefriedigend. Habe ich auch schon durch. Ich befürchte fast, daß die Staatsanwaltschaft die Seite kaum richtig gelesen hat. Vermutlich hat man den Verein um eine Stellungnahme gebeten und dabei wurde dieser Artikel beim Spiegel als Quelle angegeben. Dann hat man festgestellt, den Artikel gibts und der Satz wird dort auch schon wiedergegeben und "Aus die Maus!".
Das hat schon seine Gründe. Zum einen gehören solche Verfahren zu äußerst langwierigen und schwierigen Angelegenheiten für die die Zeit und Lust fehlt. Zum anderen sind die Erfolgsaussichten bei geschickt schwammigen Einlassungen sehr gering. Da stellt man sowas eben ein.
Gruß
IBGM
Hier das Schreiben der Staatsanwaltschaft:
Das Ermittlungsverfahren wegen Verdachts der Volksverhetzung wird gem. §170 Abs. 2 StPO eingestellt.
Gründe:
Gegen die Beschuldigte, Verantwortliche der Redaktion "Girlzine - Frauen für Frauen e.V." im Bereich MulitMedia und Internetpräsenz, bestand der Anfangsverdacht der Volksverhetzung wegen im Internet auf der Internetseite "http://www.girlzine.de" von Jugendlichen ohne nähere wissenschaftliche Auseinandersetzung verbreiteter Thesen über Bevölkerungsteile, die "unnütz und ein Fehler der Natur" sein. Die Ermittlungen haben ergeben, dass die genannten und verkürzten 'Thesen' auf einem Bericht des Nachrichtenmagazins Der Spiegel, Ausgabe 38/2003, basieren.
Die Ermittlungen konnte den zu Beginn der Ermittlungen bestehenden Anfangsverdacht, insbesondere was den subjektiven Tatbestand anbelangt, nicht erhärten. Das Ermittlungsverfahren war deshalb gem. §170 Abs. 2 StPO einzustellen.
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Ehrlich gesagt kann ich das nicht verstehen. Es handelte sich auf girlzine.de keineswegs um "verkürzte" Thesen, sondern um eine Neuinterpretation, weil die Redaktion die vom Spiegel Zitierten Vermutungen der Biologen als Beweis hingestellt hat. Vergleichbar wäre das in meinen Augen, wenn z.B. eine Zeitung in "Frage stellt", ob Ausländer Sozialparasiten seien und dabei irgendwelche Statistiken zeigen, dass diese mehr Sozialhilfe empfangen als Deutsche und daraufhin schreibt dann ein Online-Magazin "Statistische Untersuchungen haben bewiesen, dass Ausländer Sozialparasiten sind". Wenn man bedenkt, dass das Bayrische Oberlandesgericht einen Redner, der so eine These von sich gelassen hat, zu recht verurteilt hat, insbesondere in dem Kontext, dass Volksverhetzung dann vorliegt, wenn anderen das Recht abgespriochen wird, als gleichwertige Persönlichkeiten in der staatlichen Gemeinschaft zu leben, indem sie als minderwertige Menschen bezeichnet werden, dann finde ich hier die Einstellung des Verfahrens nicht richtig.
Ich überlege mir jetzt, der Generalstaatsanwaltschaft noch mal zu schreiben...
Magnus
Re: Nur scheinbar paradox
Als Antwort auf: Re: Nur scheinbar paradox von Sven74 am 15. Juni 2004 17:24:59:
Gratissekt für die weiblichen Kunden = ein männlicher Kunde (ich) weniger.
Dies macht leider nur bei kleineren Betrieben wirklich Sinn.
Würd ich nicht sagen. Mir hat mal jemand, der sich mit sowas auskennt gesagt, daß solche Zuschriften z.B. bei Zeitungen immer mal tausend genommen wurden. D.h., daß Deine Zuschrift sowviel wert ist, wie 1000 Stimmen mit dergleichen Meinung - die nur zu faul oder zu blöd oder zu abgelenkt waren, dasselbe zu schreiben, aber genauso denken wie Du
Re: seht ihr es jetzt endlich ein...
Als Antwort auf: Re: seht ihr es jetzt endlich ein... von Martin am 15. Juni 2004 20:18:06:
und irgendwann kommen Sie und holen auch euch zum ab...ins Arbeitslager.
Für diesen Fall habe ich immer ein rostiges Küchenmesser dabei!
sehr gut ;) ! und auf mich passt mein Hund auf.
schließlich werden uns keine Frauen abholen, sondern unterwürfige Schleimer..
Re: einfach zum Kotzen
Als Antwort auf: Re: einfach zum Kotzen von Christian am 15. Juni 2004 20:35:44:
Jeder der den Film "Die Welle" kennt und diesen Film sehr ernst nimmt als abschreckendes Beispiel, weiss wahrscheinlich was sich in Deutschland abspielt, nämlich Geschlechterrassimus gegen Männer praktiziert wird (Frauen sind Weisse und Männer sind Neger)!
meint,
Christian
Ich kenne das Buch. Hatten es im Abi durchgenommmen. eines der wenige Werke aus denen man was lernen konnte. Und wer die Tatsache, das deutsche Männer die Neger der Nation sind (Nazi Nachkommen und genetische Gewaltmonster => doppelte Kollektivschuld) öffentlich artikuliert, wird
auch noch ganz fix in die rechte Ecke gestellt.
Re: Nur scheinbar paradox
Als Antwort auf: Nur scheinbar paradox von Der Bachelor am 15. Juni 2004 12:40:33:
Naja,
das mit der Resignation und den Schlafmützen stimmt schon irgendwie. Aber was ich vorgestern an meinem Abitur erlebt habe, macht mir schon ein wenig Mut. Ich habe tatsächlich jemanden gefunden, der genau meiner Meinung ist. Er war ein paar Jahre lang in meiner Klasse und ich habe nichts gemerkt. "Mich regt der ganze Frauenemanzipationsscheiss schon lange auf, langsam sind wir mal dran", das waren seine Worte. Der wird hier im Forum auch bald mitreden. Nur leider ist das auch bei ihm so gewesen, dass er gar nichts von einer Männerbewegung wusste und sich eine gewisse Resignation auch bei ihm breitgemacht hat. Es gibt sie schon.
Auch andere in meiner Klasse waren meiner Meinung, das Problem ist halt einfach das, dass die meisten eine gewisse "Scheissegal"-Haltung einnehmen. Ja und dann gab es an diesem Abiturabend natürlich noch eine Hardcore-Feministin... da redet man(n) gegen eine Wand.
Aber ich denke trotzdem, man sollte nicht warten, bis sich die Lage überspitzt, sondern aktiv sein.
mfg domi
Re: Nur scheinbar paradox
Als Antwort auf: Re: Nur scheinbar paradox von gole am 16. Juni 2004 15:02:02:
Naja,
das mit der Resignation und den Schlafmützen stimmt schon irgendwie. Aber was ich vorgestern an meinem Abitur erlebt habe, macht mir schon ein wenig Mut. Ich habe tatsächlich jemanden gefunden, der genau meiner Meinung ist. Er war ein paar Jahre lang in meiner Klasse und ich habe nichts gemerkt. "Mich regt der ganze Frauenemanzipationsscheiss schon lange auf, langsam sind wir mal dran", das waren seine Worte. Der wird hier im Forum auch bald mitreden. Nur leider ist das auch bei ihm so gewesen, dass er gar nichts von einer Männerbewegung wusste und sich eine gewisse Resignation auch bei ihm breitgemacht hat. Es gibt sie schon.
Auch andere in meiner Klasse waren meiner Meinung, das Problem ist halt einfach das, dass die meisten eine gewisse "Scheissegal"-Haltung einnehmen. Ja und dann gab es an diesem Abiturabend natürlich noch eine Hardcore-Feministin... da redet man(n) gegen eine Wand.
Aber ich denke trotzdem, man sollte nicht warten, bis sich die Lage überspitzt, sondern aktiv sein.
mfg domi
Hallo
nur damit keine Mißverständnisse aufkommen. Es ist natürlich schon wichtig, gegen die herrschenden Zustände etwas zu unternehmen BEVOR die Sache eskaliert. Ich wollte nur aufzeigen, daß es da auch eine andere Seite gibt (und diese baut mehr auf einer resignativen Haltung auf).
Daß dein Kumpel hier bald aufkreuzt, finde ich gut. Jeder Rekrut ist wichtig
)) Noch reden wir gegen die Wand, aber vielleicht kann steter Tropfen den Stein höhlen. Jedenfalls ist das Potenzial riesig.
Daß jetzt bereits in den Schulklassen der Femishit ein Thema ist, macht mich doch irgendwie nachdenklich. Vielleicht merken doch immer mehr Leutchen, daß hier was schief läuft.
Gruss,
der Bachelor
Re: einfach zum Kotzen
Als Antwort auf: einfach zum Kotzen von Jens am 15. Juni 2004 10:18:38:
Wenn das alles so weitergeht, dann noch die heimlichen Vaterschaftstests verboten werden,
Warum werden keine Demonstrationen deswegen organisiert?
Als es um den Abtreibungsparagraphen ging, gingen 1.000e auf die
Straße.
Irgendwann kommt der Tropfen, der das Fass zum überlaufen bringt.
Der Punkt wird kommen, keine Bange.
Gruß
Lion
@alle!
Als Antwort auf: Befürchtung hat sich bestätigt: Verfahren gegen Girlzine von Magnus am 14. Juni 2004 13:25:02:
Also ich bin kurz davor der, Generalstaatsanwaltschaft noch mal zu schreiben.
Derzeit suche ich noch nach Präzedenzfällen und Beschlüssen in dieser Richtung.
Desweiteren habe ich mal mitbekommen, dass eine Ärztin/Biologin dank eigener "wissenschaftlicher Untersuchungen" behauptet hat, dass Neger dümmer als Weiße sind. Ich weiß auch, dass diese Frau dafür stark gerügt wurde. Weiß jemand darüber näheres und ob das ganze auch vor Gericht kam? Finde leider keine Referenzen mehr.
Kennt jemand anderes noch ähnliche Fälle?
Magnus
Re: Befürchtung hat sich bestätigt: Verfahren gegen Girlzine
Als Antwort auf: Befürchtung hat sich bestätigt: Verfahren gegen Girlzine von Magnus am 14. Juni 2004 13:25:02:
War nur kurz auf deren Homepage. Sind das nicht Schülerinnen? Teenies? So was kann man verklagen?