"Perfide Angriffe auf Männer"
Hallo hombres... es tut sich was... :))
anbei der kopierte Text eines Artikels. Erschien heute (3.6.04) im Baslerstab (Gratiszeitung der Region Nordwestschweiz):
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«Perfide Angriffe auf die Männer»
Für Frauen gebe es genug Netzwerke, sagt der Dornacher Christian Merz. Mit seinem Portal will er vor allem Männern helfen.
Christian Merz möchte helfen. Sich für Schwächere einsetzen. Das sei vererbt, sagt er. Schon sein Grossvater, Karl Dettwyler, hätte sich unter anderem dafür eingesetzt, dass das Basler Rheinufer nicht verbaut werde.
Der Enkel benutzt für seinen Einsatz das Internet: Der 48-jährige frühere Architekt und Informatiker will in diesen Tagen das Portal www.survival.ch als Netzwerk aufschalten. Vor allem Männer während einer Scheidung oder Trennung sollen hier Unterstützung finden. Denn, so Merz: Männer haben ein schlechteres Netzwerk, sie gehen mit seelischen Problemen oft weniger souverän um als Frauen. Merz Motivation: «Frauen haben Netzwerke wir Männer nicht.» Frauenhäuser existierten, Männerhäuser hingegen keine.
Und was ihn vor allem stört: «Die Frau wird nach wie vor automatisch als Opfer und der Mann als Täter hingestellt.» Da müsste ein Umdenken stattfinden. Dass Männer prozentual gesehen gewalttätiger als Frauen sind, bestreitet Merz nicht, er habe im psychischen Bereich aber auch oft das Gegenteil erlebt.
«Mir hat in dieser Situation kaum jemand helfen können.» Männern würde heute oft mit perfiden Standardvorwürfen wie Gewalt und Pädophilie die Möglichkeit verwehrt, dass sie vor Gericht ihre Kinder zugesprochen erhielten. Merz kennt die Situation aus eigenem Erleben.
Seine Kritik an der aktuellen Gerichtspraxis formuliert er klar, das Portal soll solche Probleme offenlegen und zu einem Umdenken anregen. Überhaupt suche er nicht nach Schuldigen, sondern wolle als Mediator zusammenführen und für zerstrittene Paare neue Lebenssituationen suchen. Wenn er auf einer Seite stehe, dann auf derjenigen der Kinder.
Netzwerk für Arbeitslose
Merz sprudelt nach eigenen Angaben nur so vor Ideen. Wer www.arbeitslos.ch eingibt, landet auch auf einem Portal des Dornachers, das im Januar aufgeschaltet wurde. Auch diese Seite soll ein Netzwerk sein: «Viele Leute rufen mich heute an und suchen bei mir Rat.»
Merz war selber teil- und ganz arbeitslos. Als Folge daraus habe er seine Portal-Projekte verwirklicht. Er steht dazu: «Die Projekte sind auch Eigenmarketing. Ich berate KMU und biete ihnen Marketingstrategien an.»
Vor ein paar Wochen hat Merz www.herzental.ch aufgeschaltet, eine Webseite, die sich mit dem Bauvorhaben im Dornacher Herzentalpark beschäftigt und die gemeindeeigene Bauverwaltung teilweise heftig kritisiert.
«Ich bringe Fakten», sagt Merz. «Ich setze mich gegen das Unrecht an der Natur und für die Anwohner ein.» Die Gerüchte und Widerstände, die er dort für andere auf sich nähme, berührten ihn schon. Aber er sei nunmal ein «Frontrunner».
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Grüsse aus der Schweiz
Alex
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