Vaterschaftstest
Hallo zusammen,
ich habe mich in den vergangenen Tagen bei Google aufgehalten und zu obigem Thema einiges gelesen.
So wie ich das verstanden habe, wird für den Test nur ein minimaler Strang der DNA benötigt, auch genetischer Fingerabdruck genannt.
Wenn man sich jetzt bildlich vorstellt, daß man aus einem Fingerabdruck überhaupt nichts lesen, sondern nur einen Vergleich anstellen kann, bedeutet das für mich, das aus diesen Sequenzen kein Erbgut abfällt, was man bewerten könnte. Ergo können auch keine Daten über die Mutter erhoben werden, da von ihr ja kein Material vorliegt.
Das es bei diesem Verbot um etwas anderes geht, als uns vermittelt wird, ist ja wohl klar.
Hier ein paar Gesetzesauszüge:
StGB § 169. Personenstandsfälschung.
(1) Wer ein Kind unterschiebt oder den Personenstand eines anderen gegenüber einer
zur Führung von Personenstandsbüchern oder zur Feststellung des Personenstands
zuständigen Behörde falsch angibt oder unterdrückt, wird mit Freiheitsstrafe bis zu
zwei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.
(2) Der Versuch ist strafbar.
Frau Zypries will mit ihrer Forderung wohl eine Straftat begünstigen.
Na dann gehts noch weiter:
StGB § 257. Begünstigung
(1) Wer einem anderen, der eine rechtswidrige Tat begangen hat, in der Absicht Hilfe leistet, ihm die Vorteile der Tat zu sichern, wird mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.
StGB § 258. Strafvereitelung
(1) Wer absichtlich oder wissentlich ganz oder zum Teil vereitelt, daß ein anderer dem Strafgesetz gemäß wegen einer rechtswidrigen Tat bestraft oder einer Maßnahme (§ 11 Abs. 1 Nr. 8) unterworfen wird, wird mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.
So, das dürfte mMn genügend Stoff sein, um zu argumentieren.
Ich werde mich am Wochenende hinsetzen und einige Politiker und Ministerien anschreiben. Da wir ja gerade Wahlkampf haben, dürften die Antworten interessant sein.
Ich hoffe, es gibt noch einige hier, die ihre Energien mal wieder sinnvoll einsetzen.
Gruß - Christine
Re: Vaterschaftstest - mein Vorschlag einer fairen Regelung
Als Antwort auf: Vaterschaftstest von ChrisTine am 03. Juni 2004 07:12:33:
Hallo Christine,
ich halte Vaterschaftstests auch fuer eine wichtige politische Frage und habe mir dazu meine Gedanken gemacht (mehr dazu unten). Du schreibst:
Ergo können auch keine Daten über die Mutter erhoben werden, da von ihr ja kein Material vorliegt.
Wenn die Befuerworter schreiben, die Privatsfaere der Mutter muesse beschuetzt werden, dann meinen sie damit:
Mit dem Test koennte der Vater erfahren, dass die Mutter Sex mit einem anderen Mann hatte. Diese Ausforschung verletze aber die Privatsfaere der Mutter, deshalb muesse ein Test am Kind verboten sein, wenn die Mutter nicht zustimmt.
Was soll man dazu noch sagen? Einerseits dient der Ehestand des Vaters dazu, ihn fuer das Kind verantwortlich zu machen, insbesondere finanziell, andererseits soll es dem Vater trotz seines Ehestandes nicht erlaubt sein, etwas ueber das Sexleben der Mutter zu erfahren, was sie nicht will. Sie erhaelt alle Freiheit, er erhaelt Kosten - diese Sicht der Ehe wirkt auf mich mehr wie ein Witz.
Manche befuerchten, mit den vielen heimlichen Vaterschaftstests kaeme eine Welle der Gentests ueber uns, die auch Unbefugten Einblick in die Erbanlagen anderer erlaubten. Diese Befuerchtungen sind nicht von der Hand zu weisen. Weiter wird gesagt, dass dem rechtliche Vater der Rechtsweg ja offen sei, weil er einen Vaterschaftsprozess anstrengen koenne. Das Problem ist allerdings, dass das BGH in den 90-ern urteilte, der rechtliche Vater brauche fuer einen Vaterschaftsprozess einen BEGRUENDETEN Verdacht, mit der Urteilsbegruendung, man wolle Mutter und Kind vor der unangenehmen Blutentnahme schuetzen. Deswegen nimmt der Vorschlag der Ministerin Zypries dem Vater jede Moeglichkeit, sich seiner Vaterschaft auf gesetzestreue Weise zu versichern.
Die Blutentnahme ist nach dem Stand der Wissenschaft nicht mehr noetig, damit das Argument des BGH hinfaellig. Mit meinem Vorschlag gehe ich davon aus, dass der Vater befugt ist, Einblick in die Erbanlagen und Abstammung seines Kindes zu erhalten. (Es soll allerdings auf eine Weise erfolgen, die Missbrauch von Dritten ausschliesst und das Recht der Mutter wahrt, ebenfalls sicheren Einblick in die Erbanlagen und Abstammung ihres Kindes zu haben.) Kommentare zu meinem Vorschlag sind willkommen.
Es wird eine klare Regelung geschaffen, unter den das Erbgut eines Minderjaehrigen untersucht werden darf:
1) Jeder rechtliche Vater kann vor dem Familiengericht OHNE Begruendung einen nicht-invasiven Vaterschaftstest beantragen, fuer den nur dem Vater und dem Kind Speichel entnommen wird, mit Identitaetsnachweisen fuer beide. Wenn das Kind aelter ist als 12, ist seine Einwilligung erforderlich. Die Kosten traegt der Antragssteller.
2) Der Antrag und seine Verhandlung werden nicht oeffentlich gemacht, zum Schutz des Minderjaehrigen, und der Test und sein Ergebnis werden als Arztgeheimnis behandelt.
3) Das Ergebnis wird dem Vater und der Mutter schriftlich mitgeteilt.
4) Der Vater KANN ein negatives Ergebnis benutzen, einen Vaterschaftsprozess anzustrengen.
5) Wenn im Vaterschaftsprozess eine Partei oder die Mutter die Ergebnisse der Speichelprobe anzweifelt, wird, wie bisher, eine Blutprobe von Vater, Mutter und Kind genommen.
6) Wenn dem Vater nachgewiesen wird, dass er schon laenger als zwei Jahre vor dem Vaterschaftsprozess Anlass hatte, an seiner Vaterschaft zu zweifeln, kann er seinen Vaterschaftsprozess nicht gewinnen, er bleibt rechtlicher Vater.
Die Regelung bietet folgende Vorteile:
- Nur der rechtliche Vater kann einen Gentest anregen, Aussenstehenden ist es nicht moeglich. (Die Mutter und das Kind koennen, wie bisher, von sich aus einen Vaterschaftsprozess anstrengen.)
- Durch die klare Regelung schrumpft der Graumarkt an heimlichen Vaterschaftstest, Unberechtigten wird ein Missbrauch erschwert.
- Die Mutter erfaehrt vom Test, es wird nicht hinter ihrem Ruecken gehandelt. Der Vater wird dazu angeregt, zuerst mit ihr zu reden und moeglicherweise selber einen privaten, nichtoeffentlichen Test zu machen, zu dem beide Eltern ihr Einverstaendnis geben.
- Das Misstrauen und die Nachschnueffelei unter Eheleuten wird nicht gefoerdert.
- Der Vater kann sich trotz negativen Testes entschliessen, das Kind als seines anzunehmen, dann aber bewusst und in Kenntniss der Folgen (dass er spaeter nicht mehr anfechten kann).
- Das Misstrauen eines Vaters wird nicht mehr lange schwelen, sondern es wird eine Klaerung erfolgen.
- Offenheit und Ehrlichkeit sind die besten Grundlagen fuer eine funktionierende Familienstruktur, nicht Verbote und Heimlichtuerei.
Ich werde mich am Wochenende hinsetzen und einige Politiker und Ministerien anschreiben. Da wir ja gerade Wahlkampf haben, dürften die Antworten interessant sein.
Ich hoffe, es gibt noch einige hier, die ihre Energien mal wieder sinnvoll einsetzen.
Die Befuerworter eines Verbots weisen auf die 'schlechte' Lage der Dinge im Augenblick hin. Konstruktive Kritik an ihnen scheint eher geeignet, Schritte zu verhindern, die den Vaetern einer voelligen Rechtlosigkeit nahebringen.
Viel Spass beim Schreiben, ich werde es auch mal machen muessen.
Peter
Re: Vaterschaftstest - mein Vorschlag einer fairen Regelung
Als Antwort auf: Re: Vaterschaftstest - mein Vorschlag einer fairen Regelung von Peter am 03. Juni 2004 22:14:25:
Meine Meinung zum Vaterschaftstest:
Routinemäßig durchgeführte Vaterschaftstests gleich nach der Geburt. Man könnte die regulär bei den Säuglingen durchgeführte Blutuntersuchung einfach durch einen obligatorischen Vaterschaftstest erweitern. Das Ergebnis, wenn es denn erfreulich ist, könnte dem Vater ganz feierlich als Urkunde übergeben werden, zusammen mit dem Glückwunschkärtchen, dass viele Kliniken den Müttern nach der Geburt zukommen lassen und in dem z. B. die Ausschläge des Wehenschreibers oder die Aufzeichnungen der Herztöne zu sehen sind.
Re: zu obligatrischen Tests
Als Antwort auf: Re: Vaterschaftstest - mein Vorschlag einer fairen Regelung von Pokemon am 03. Juni 2004 22:23:16:
Meine Meinung zum Vaterschaftstest: Routinemäßig durchgeführte Vaterschaftstests gleich nach der Geburt. Man könnte die regulär bei den Säuglingen durchgeführte Blutuntersuchung einfach durch einen obligatorischen Vaterschaftstest erweitern.
Das Mißtrauen institutionalisieren - herrvorragende Idee! Die Zeiten, in denen Vertrauen die Basis von Liebesbeziehungen war, haben sich dann damit wohl entgültig erledigt. Statt dessen gibt es dann den gesetzlich verankerten Mißtrauensantrag.
Nein: Wenn man alle Möglichkeiten, in einer Beziehung verraten zu werden, mit wissenschaftlichen und rechtlichen Mitteln ausschließen will, ist die ganze Liebesbeziehung nichts wert.
Die Möglichkeit, einen Vaterschafts einzufordern, muß gegeben sein. - Aber genauso fordere ich das Recht, meiner Partnerin vertrauen zu können, bis es ein Indiz dafür gibt, dieses Vertrauen für ungerechtfertigt zu halten.
Andreas
Re: zu obligatrischen Tests
Als Antwort auf: Re: zu obligatrischen Tests von Andreas (der andere) am 03. Juni 2004 22:41:26:
Die Möglichkeit, einen Vaterschafts einzufordern, muß gegeben sein. - Aber genauso fordere ich das Recht, meiner Partnerin vertrauen zu können, bis es ein Indiz dafür gibt, dieses Vertrauen für ungerechtfertigt zu halten.
Andreas
Naja, Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser 
Deine Moral in Ehren, aber bestimmt haben viele der Kuckuksväter zunächst so gedacht wie Du! Und dann kam das böse Erwachen.
Pokemon
Re: zu obligatrischen Tests
Als Antwort auf: Re: zu obligatrischen Tests von Andreas (der andere) am 03. Juni 2004 22:41:26:
Das Mißtrauen institutionalisieren - herrvorragende Idee! Die Zeiten, in denen Vertrauen die Basis von Liebesbeziehungen war, haben sich dann damit wohl entgültig erledigt. Statt dessen gibt es dann den gesetzlich verankerten Mißtrauensantrag.
Nein: Wenn man alle Möglichkeiten, in einer Beziehung verraten zu werden, mit wissenschaftlichen und rechtlichen Mitteln ausschließen will, ist die ganze Liebesbeziehung nichts wert.
*****
ich gehe einen schritt weiter (zwar habe ich keine kinder). ich würde die beziehung zu einem solchen typ ohne diskussion beenden.
diesen kontrollfreaks geht es um ihr persönliches ego; um die kontrolle der frau und des kindes.
Marie Juana
Re: zu obligatrischen Tests
Als Antwort auf: Re: zu obligatrischen Tests von Marie Juana am 03. Juni 2004 22:54:09:
ich gehe einen schritt weiter (zwar habe ich keine kinder). ich würde die beziehung zu einem solchen typ ohne diskussion beenden.
diesen kontrollfreaks geht es um ihr persönliches ego; um die kontrolle der frau und des kindes.
Wenn du in einer Beziehung leben wuerdest und schwanger waerest von einem anderen, wuerdest du es deinem Liebhaber sagen? Was wuerdest du tun, wenn du nicht sicher waerest, ob das Kind von deinem Liebhaber ist oder jenem einmaligen, schon bereuten Seitensprung?
Gruss,
Peter
Re: zu obligatrischen Tests
Als Antwort auf: Re: zu obligatrischen Tests von Marie Juana am 03. Juni 2004 22:54:09:
*****
ich gehe einen schritt weiter (zwar habe ich keine kinder). ich würde die beziehung zu einem solchen typ ohne diskussion beenden.
diesen kontrollfreaks geht es um ihr persönliches ego; um die kontrolle der frau und des kindes.
Würde ich nicht unbedingt behaupten. Vielleicht geht es ihnen nur um Gewißheit. In einer Zeit, in der viele Männer einfach fremde Kinder untergeschoben bekommen, ist das das Bedürfnis nach Gewißheit durchaus nachvollziehbar.
Andreas
Re: zu obligatrischen Tests
Als Antwort auf: Re: zu obligatrischen Tests von Andreas am 03. Juni 2004 23:05:42:
Würde ich nicht unbedingt behaupten. Vielleicht geht es ihnen nur um Gewißheit. In einer Zeit, in der viele Männer einfach fremde Kinder untergeschoben bekommen, ist das das Bedürfnis nach Gewißheit durchaus nachvollziehbar.
Damit stimme ich völlig überein. - Ich möchte nur nicht, daß dieser Test zur Pflicht für alle wird, aus oben dargelegten Gründen.
Gruß, Andreas
Re: Vaterschaftstest - mein Vorschlag einer fairen Regelung
Als Antwort auf: Re: Vaterschaftstest - mein Vorschlag einer fairen Regelung von Pokemon am 03. Juni 2004 22:23:16:
Meine Meinung zum Vaterschaftstest:
Routinemäßig durchgeführte Vaterschaftstests gleich nach der Geburt.
Wer zahlt? Der Preis waere bei einer Standarduntersuchung sicher kleiner als die 500 Euro heute, vielleicht 100 Euro, aber auch das muss einer bezahlen. Die Krankenkassen koennten argumentieren, die Leizstung sei fuer das Kind nicht medizinisch notwendig (obwohl ich beim Kind durchaus Vorteile sehe, seinen leiblichen Vater kennenzulernen.)
Das Ergebnis, wenn es denn erfreulich ist, könnte dem Vater ganz feierlich als Urkunde übergeben werden,
Ich wuerde mit der Ueberreichung einige Wochen warten, denn was passiert, wenn die Hoffnungen der Mutter sich zerschlagen, das Kind sei von ihrem Mann und nicht ihrem Seitensprung. Das waere nach der Geburt gleich ein bischen viel Stress.
Gruss,
Peter
Re: zu obligatrischen Tests
Als Antwort auf: Re: zu obligatrischen Tests von Peter am 03. Juni 2004 23:04:49:
Wenn du in einer Beziehung leben wuerdest und schwanger waerest von einem anderen, wuerdest du es deinem Liebhaber sagen? Was wuerdest du tun, wenn du nicht sicher waerest, ob das Kind von deinem Liebhaber ist oder jenem einmaligen, schon bereuten Seitensprung?
Gruss,
Peter
*****
das sind erstmal fiktive fragen.
was dein anliegen ist, die perfekte kontrolle in einer beziehung.bist du so unsicher, dass du solche dinge benötigst?
ich würde dies als das grösste misstrauen in einer beziehung ansehen, denn es impliziert, das eine frau lügt, betrügt.
was aber noch problematischer ist, die frau wird *enteignet*, ihr wort und ihr wille zählt nicht mehr.
ich denke nicht, dass frauen mit solchen männern zusammenleben wollen.
gruss
Marie Juana
Re: zu obligatrischen Tests
Als Antwort auf: Re: zu obligatrischen Tests von Marie Juana am 03. Juni 2004 23:19:36:
das sind erstmal fiktive fragen.
Richtig, deswegen standen sie auch im Konjuktiv. Ich halte dich fuer faehig, auch in Moeglichkeiten zu denken. Wie denkst du jetzt, wie du dich in der moeglichen Situation verhalten wuerdest?
was dein anliegen ist, die perfekte kontrolle in einer beziehung.bist du so unsicher, dass du solche dinge benötigst?
Pater semper incertas.
ich würde dies als das grösste misstrauen in einer beziehung ansehen, denn es impliziert, das eine frau lügt, betrügt.
Dass in vielen Ehen Maenner und Frauen nicht immer treu sind, ist Gemeinplatz und doch kaum das groesste Misstrauen. Auch scheiden lassen, tun sich fast die Haelfte aller Paare. Dass eine Frau mit Kuckuckskind luegt, muss gar nicht mal sein, sie kann sich auch ganz ehrlich selbst vormachen, das Kind sei bestimmt vom Ehemann, und jeden Luegendetektortest mit fliehenden Fahnen ueberstehen. Ich halte das persoenlich sogar fuer die Mehrheit der Kuckuckskinder, bei denen die Mutter nicht sicher weiss, von wem das Kind nun ist und dann lieber mit dem liebevolleren, zuverlaessigeren oder besser beschaeftigten Mann zusammenleben will.
was aber noch problematischer ist, die frau wird *enteignet*, ihr wort und ihr wille zählt nicht mehr.
Was hat das Wort 'enteignet' damit zu tun? Ihren Wille zum besseren Leben erkenne ich an. Ihr Wort scheint allerdings weniger verlaesslich in einer Frage, in der ihre Interessen nicht mit denen des Ehemannes uebereinstimmen, sondern ihnen entgegen stehen.
Dagegen scheint mir der Mann enteignet, wenn er ein Kind versorgen muss, ohne erfahren zu duerfen, ob es sein eignes ist. Kannst du das wenigstens nachvollziehen?
ich denke nicht, dass frauen mit solchen männern zusammenleben wollen.
Dann muessen sich diese Frauen andere Maenner suchen.
Gruss,
Peter
Re: zu obligatrischen Tests
Als Antwort auf: Re: zu obligatrischen Tests von Peter am 03. Juni 2004 23:42:34:
Peter:Wie denkst du jetzt, wie du dich in der moeglichen Situation verhalten wuerdest?
Marie Juana: peter, es dein problem mit dieser unsicherheit klarzukommen.
so ein spiel, was würdest du tun wenn..., mache ich nicht, denn es könnte dir auch gar nicht helfen.
Peter: Dass in vielen Ehen Maenner und Frauen nicht immer treu sind, ist Gemeinplatz und doch kaum das groesste Misstrauen.
Marie Juana: peter, sicher gibt es diese fälle, allerdins willst du etwas *kontrollieren*, was an die substanz einer beziehung geht.
wenn du dies nicht vestehst, kann ich dir da nicht weiterhelfen.
ich denke, wir kommen da nicht weiter, denn das problem liegt in deinem wunsch klarheit, sicherheit, zu bekommen.
sorry, aber *kontrollfreaks* wollen macht, zelebrieren ihre kontrollmodelle in einzelheiten, tüffteln an ihnen herum, verbessern sie immer wieder.
lerne einfach mit bestimmten dingen zu leben.
gruss
Marie Juana
Re: Vaterschaftstest - mein Vorschlag einer fairen Regelung
Als Antwort auf: Re: Vaterschaftstest - mein Vorschlag einer fairen Regelung von Peter am 03. Juni 2004 22:14:25:
Hallo zusammen!
Es gibt da noch einen wesentlichen Aspekt:
Ich halte es ebenfalls für bedenklich, genetische Daten zu erfassen und zu speichern. Jedoch nur dann, wenn sie gemeinsam mit Daten zur dazugehörigen Person erfaßt und gespeichert werden. Denn nur dann kann man diese Daten einer konkreten Person zuordnen, und nur dann können sie mißbraucht werden.
Wenn jetzt jemand privat einen Gentest machen läßt, dann ist es aber gar nicht nötig, zusammen mit der Probe auch irgendwelche persönlichen Daten anzugeben. Es reicht völlig aus, wenn das Labor zwei Proben bekommt und weiß, welche vom Kind und welche von einem Elternteil stammt. Man könnte so einen Test sogar über eine dritte Person in Auftrag geben, und dann gäbe es für das Labor keine effektive Möglichkeit, herauszufinden, von welchen Personen die Proben stammen. Man müßte da schon einen Detektiv engagieren, um mit noch nicht einmal 100%iger Sicherheit herauszufinden, von wem die Proben stammen. Sowas lohnt sich einfach nicht, und deshalb wird es wohl auch kaum jemand tun. Für irgendwelchen Mißbrauch sind genetische Daten ohne Personenbezug aber wertlos. Deshalb wird dann auch niemand ein Interesse daran haben, solche Daten illegal zu speichern oder sie sich illegal zu beschaffen.
So stellen private Gentests tatsächlich gar keine Beeinträchtigung für eine Person da.
Anders sieht das mit den offiziellen Gentests aus, die von einem Gericht angeordnet werden können. Für ein Gerichtsverfahren muß die Identität der Personen zweifelsfrei klar sein. Zwar müssen die Personen-Daten dem Labor nicht übergeben werden, aber es ist vor der Übergabe nicht möglich, die Proben ohne Personen-Daten zu nehmen und aufzubewahren. Das gibt natürlich genügend Möglichkeiten zum Mißbrauch. Da ist es dann sehr wohl möglich, genetische Daten inklusive Angaben zur Person illegal zu speichern, und solche Daten sind dann auch zum Schaden der jeweiligen Person verwendbar.
Auch deshalb sehe ich in diesem geplanten Gesetz auch in Bezug auf die Datenschuztproblematik einen Rückschritt im Vergleich zur jetzigen Praxis.
Freundliche Grüße
von Garfield
Re: Vaterschaftstest - mein Vorschlag einer fairen Regelung
Als Antwort auf: Re: Vaterschaftstest - mein Vorschlag einer fairen Regelung von Peter am 03. Juni 2004 22:14:25:
6) Wenn dem Vater nachgewiesen wird, dass er schon laenger als zwei Jahre vor dem Vaterschaftsprozess Anlass hatte, an seiner Vaterschaft zu zweifeln, kann er seinen Vaterschaftsprozess nicht gewinnen, er bleibt rechtlicher Vater.
Das sehe ich nicht so. Schließlich kann der "Vater" nichts unternehmen wollen, um eine bestehende Ehe nicht zu gefährden. Das finde ich gut und förderungswürdig. Wenn jedoch Jahre später die Ehe im Eimer ist, sieht die Sache anders aus. Alimente für ein Kind, das nicht von ihm ist, zu zahlen, kann man ihm nicht zumuten.
Ich bin auch dagegen, daß die Mutter von dem Gentest erfährt. Es soll in der Entscheidung des Mannes sein, was er mit dem Ergebnis tut. Der Vorteil eines anonymen Tests besteht ja gerade darin, daß die Ehe dadurch nicht belastet wird und er trotzdem Sicherheit gibt.
Re: zu obligatrischen Tests
Als Antwort auf: Re: zu obligatrischen Tests von Marie Juana am 04. Juni 2004 10:59:33:
sorry, aber *kontrollfreaks* wollen macht, zelebrieren ihre kontrollmodelle in einzelheiten, tüffteln an ihnen herum, verbessern sie immer wieder.
lerne einfach mit bestimmten dingen zu leben.
Ich denke schon, daß der Mann berechtigt ist, Sicherheit in einer so wichtigen Frage zu haben. Wenn seine Partnerin dies nicht versteht oder nicht bereit ist zu akzeptieren, ist es wahrscheinlich sogar besser, wenn sie das Weite sucht.
Re: zu obligatrischen Tests
Als Antwort auf: Re: zu obligatrischen Tests von Marie Juana am 04. Juni 2004 10:59:33:
Guten Tag!
Marie Juana: Ich denke, wir kommen da nicht weiter, denn das problem liegt in deinem wunsch klarheit, sicherheit, zu bekommen.
Es ist ja wohl verständlich und legitim, wenn sich ein Mann in dieser wichtigen Frage Klarheit verschaffen will.
Marie Juana: peter, sicher gibt es diese fälle, allerdins willst du etwas *kontrollieren*, was an die substanz einer beziehung geht.
Kein Mann wird aus reinem Jux und Dollerei einfach so locker mal einen teuren Test machen lassen wollen, wenn er nicht handfeste Verdachtsmomente sieht, denen er glaubt, nachgehen zu müssen. Mit "Kontrollfreak" und Lust am Machtausüben hat das wohl nichts zu tun, dafür umso mehr mit missbrauchtem Vertrauen. Von Frauenseite wird immer angeführt, dass die Untreue der Partner ein wichtiger Grund ist, sich scheiden zu lassen, weil die Frauen sich davon verletzt und hintergangen fühlen und weil sie glauben, nicht mehr mit einem solchen Partner zusammenleben zu können. Aber von Männern wird verlangt, die weibliche Untreue und vor allem die schwerstwiegenden Folgen einfach so einzustecken.
lerne einfach mit bestimmten dingen zu leben.
Das ist entlarvend. Hier zeigt sich die ganze ausbeuterische, verlogene weibliche Falschheit. Nur damit ja nicht an der "Beziehung" gerüttelt wird, wird vom Mann verlangt, mit einer so schwerwiegenden Lebenslüge einfach so zu leben! Um Gottes Willen, nur ja nicht die Wahrheit ans Licht befördern. Einer Frau könnten ja daraus Unannehmlichkeiten entstehen, ihr makelloses Image könnte ja angekratzt werden. Die Befindlichkeiten des Mannes sind ja egal, was ist schon ein Mann? Ein Sklave, ein besserer Fussabtreter! Hier tritt eine Heidenangst der Staatsfeministinnen in den einschlägigen Ministerien zutage, dass durch den wissenschaftlichen Fortschritt eine der effektivsten Möglichkeiten der Frauen, die Männer zu hintergehen und auszubeuten, zunichte gemacht werden könnte. Deswegen wollen Politikerinnen diese Möglichkeiten, sich Klarheit zu verschaffen, verbieten. Erinnert mich immer an eine Zeit, in der das Abhören ausländischer Rundfunksender mit dem Tode bedroht wurde. Beides dient(e) ja der Unterdrückung der Wahrheit.
Diese entlarvende Einstellung von Marie Juana hat einen weiteren wichtigen Bildpunkt zu dem Frauenbild hinzugefügt, das sich seit Lynndie England bei mir aufgebaut hat. Hierdurch wird die Misogynie geradezu gezüchtet wie Pflanzen in einem Treibhaus. Ich bin sicher, dass nur ein überzeugter Single-Mann sicher, selbstbestimmt und frei leben kann. Den Frauen kann ein Mann heutzutage nicht mehr einen Millimeter über den Weg trauen. Hier hat Marie Juana einen wichtigen Beitrag geleistet, möglichst vielen Männern die Augen zu öffnen.
Gruss,
Ferdi
Wie steht eigentlich EMMA dazu?
Als Antwort auf: Re: zu obligatrischen Tests von Marie Juana am 03. Juni 2004 22:54:09:
ich gehe einen schritt weiter (zwar habe ich keine kinder). ich würde die beziehung zu einem solchen typ ohne diskussion beenden.
[quote]diesen kontrollfreaks geht es um ihr persönliches ego; um die kontrolle der frau und des kindes.[/quote]
Gehörst nicht du zu den Frauen, die auch den Vorschlag der EMMA, man solle den Computer des Mannes nach Pornos durchsuchen, beklatscht hast?
Und jetzt spricht jeder von "Vertrauen", wenn es darum geht, die wahre Identität eines Kindes zu verschleiern!
Magnus
Re: Wie steht eigentlich EMMA dazu?
Als Antwort auf: Wie steht eigentlich EMMA dazu? von Magnus am 04. Juni 2004 15:27:16:
Gehörst nicht du zu den Frauen, die auch den Vorschlag der EMMA, man solle den Computer des Mannes nach Pornos durchsuchen, beklatscht hast?
Magnus
*****
**gehörst du nicht zu jenen jüngern** wurde petrus gefragt und er verleugnete dreimal beim hahnenschrei den herrn.
nö, magnus, habe ich nicht.
gut so, o.k.
Marie Juana
Re: zu obligatrischen Tests
Als Antwort auf: Re: zu obligatrischen Tests von Marie Juana am 04. Juni 2004 10:59:33:
peter, es dein problem mit dieser unsicherheit klarzukommen.
so ein spiel, was würdest du tun wenn..., mache ich nicht, denn es könnte dir auch gar nicht helfen.
Du sollst mir auch nicht helfen, sondern versuchen, in dieser politischen Streitfrage auch die andere Seite zu verstehen. Wenn du das letztlich nicht kannst, gut; wenn du es gar nicht erst versuchst, verweigerst du dich der Kommunikation. Ich hoffe, dass das nicht das letzte Wort bleibt.
allerdins willst du etwas *kontrollieren*, was an die substanz einer beziehung geht.
Faendest du es besser, der Test wuerde standardmaessig durchgefuehrt, damit die Frau nicht das Gefuehl hat, der Test belaste die Beziehung?
ich denke, wir kommen da nicht weiter, denn das problem liegt in deinem wunsch klarheit, sicherheit, zu bekommen.
Klarheit halte ich in der Tat fuer wuenschensswert, und ich halte diesen Wunsch fuer legitim. Das Problem oder die Moeglichkeit liegt darin, dass Klarheit heute moeglich ist.
lerne einfach mit bestimmten dingen zu leben.
Eine sehr konservative Einstellung, die mir mit der Entwicklung der Medizin schon ueberholt scheint - Gentest werden mehr und mehr, und die zufaellige Entdeckung eines Kuckuckskindes haeufiger. Eine spaete Entdeckung scheint mir schlechter, vor allem fuer das Kind, als die bewusste, fruehe Klaerung durch den Vater. Bin ich hier zu sehr der Aufklaerung zugetan?
Gruss,
Peter
Re: zu obligatrischen Tests
Als Antwort auf: Re: zu obligatrischen Tests von Ferdi am 04. Juni 2004 14:00:10:
Hier hat Marie Juana einen wichtigen Beitrag geleistet, möglichst vielen Männern die Augen zu öffnen.
Gruss,
Ferdi
****
tach auch, ferdi
ich denke, du wirst deine sakrale bannmeile um deine hütte jetzt mit stacheldraht aufrüsten.
auch das ist in ordnung.
Marie Juana
Ich würde das Gesetzlich so regeln...
Als Antwort auf: Vaterschaftstest von ChrisTine am 03. Juni 2004 07:12:33:
1. Die Mutter hat die Pflicht, einen biologischen Vater anzugeben. Ein Test dafür ist aber nicht notwendig.
2. Eine Mutter, die wissentlich einen falschen Vater angibt oder trotz bestehender Zweifel den falschen biologischen Vater angibt, macht sich strafbar und sollte mit Geldstrafe oder Freiheitsentzug bestraft werden.
3. Wenn der biologische Vater nicht bekannt ist, kann "Unbekannt" angegeben werden.
Das Ziel dieses Vorschlags wär das Verhindern von Inzest und das Verbreiten von Erbkrankheiten. Das Verhindern von Inzest wäre nicht garantiert, wenn der biologische Vater nicht bekannt ist. Desweiteren gefährdet die Mutter das Kind enorm, insbesondere wenn es um: Notoperationen, Blut-, Knochenmark und Organspende geht. Angenommen das Kind benötigt eine Niere und die Mutter kommt für die Spende nicht in Frage, dann bleibt z.B. der biologische Vater übrig. Wenn diese unbekannt ist oder falsch angegeben wurde, ist es eventuell nicht möglich, lebensrettende Maßnahmen einzuleiten.
Ebenso könnte der tatsächliche biologische Vater z.B. eine erblich bedingte Krebserkrankung haben. Das Kind hätte in diesem Fall ein Anrecht auf eine regelmäßige Vorsorgeuntersuchung. Die falsche Angabe sowie das Unterschieben eines Kuckuckskindes macht aber diese Vorsorge eventuell zu nichte, so dass Kreb vielleicht erst viel später erkannt wird und das Kind sogar stirbt. In diesem Falle sollte auch die Mutter hart bestraft werden, da dies eventuell zu verhindern gewesen wäre.
Ebenso kann eine Kreberkrankung des sozialen Vaters zu unnötigen Vorsorgeuntersuchungen und zu einer psychischen Belastung des Kindes führen.
Diejenige, die private Vaterschaftstests sogar verhindern will, macht sich in meinen Augen strafbar. Vielleicht sollte man eine Anzeige deswegen machen - wegen Strafvereitelung (StGB § 169.) und wegen Inzest-förderung.
Aus diesen Grund wäre ich sogar für eine Petition, die einen Vaterschaftstest obligatorisch macht. In der Massenabfertigung kostet er effektiv vielleicht nur noch 50-100 Euro. Die Rechtfertigung für so einen Test ist - wie oben verdeutlicht - leicht zu begründen: das Ego der Mutter oder des Vaters muss in dem Fall dem Recht des Kindes auf seine Identiät weichen! Schließlich geht es auch um die Gesundheit und die ärztliche Behandlung des Kindes!
Magnus
Re: zu obligatrischen Tests
Als Antwort auf: Re: zu obligatrischen Tests von Marie Juana am 03. Juni 2004 23:19:36:
Wenn du in einer Beziehung leben wuerdest und schwanger waerest von einem anderen, wuerdest du es deinem Liebhaber sagen? Was wuerdest du tun, wenn du nicht sicher waerest, ob das Kind von deinem Liebhaber ist oder jenem einmaligen, schon bereuten Seitensprung?
Gruss,
Peter
*****
das sind erstmal fiktive fragen.
was dein anliegen ist, die perfekte kontrolle in einer beziehung.bist du so unsicher, dass du solche dinge benötigst?
ich würde dies als das grösste misstrauen in einer beziehung ansehen, denn es impliziert, das eine frau lügt, betrügt.
was aber noch problematischer ist, die frau wird *enteignet*, ihr wort und ihr wille zählt nicht mehr.
ich denke nicht, dass frauen mit solchen männern zusammenleben wollen.
gruss
Marie Juana
Hi Marie Juana.
Doch! Sehr selbstunsichere Frauen bekommen durch eine massive Kontrollwut ihres Partners ein Gefühl von Sicherheit. Das gibts schon. Google ein wenig und Du wirst zig Foren finden, die mit ihnen bevölkert sind.
Aber ich gebe Dir Recht: im Normalfall trifft Deine Aussage zu. Und in den Extremfällen gilt oft: jedes Töpfchen findet das passende Deckelchen.
Gruß
Anti-Sexistin
Re: Vaterschaftstest - mein Vorschlag einer fairen Regelung
Als Antwort auf: Re: Vaterschaftstest - mein Vorschlag einer fairen Regelung von Garfield am 04. Juni 2004 10:59:48:
Ich halte es ebenfalls für bedenklich, genetische Daten zu erfassen und zu speichern.
Ich sehe zwei moegliche Zukunftsszenarios:
1) Der Test wird erlaubt mit klaren und fairen Richtlinien und seine Ergebnisse durch Gesetz geschuetzt.
2) Der Test wird verboten und damit ins Ausland abgedraengt, wo man ihn nicht verbieten kann.
Ich ziehe den Fall 1) vor, denn das gibt uns noch gewisse Schutzmoeglichkeiten hier in Deutschland, die wir im Falle 2) verlieren. Z.B. koennte nur die Speicherung des Endergebnisses in einem geschuetzten Verzeichnis erlaubt werden, alle Messdaten waeren zu vernichten. Im Fall 2) dagegen sind die Firmen im Ausland gaenzlich unkontrolliert und koennten Messdaten mit Postadressen an andere Firmen verkaufen. Weil Verzeichnisse auf dem Markt sind (und mehr kommen) mit Telefonnummern, Postadressen und Namen mit Suchmoeglichkeiten nach allen Kriterien, gibt das schon ein erkleckliches Missbrauchrisiko, das dem Normalnutzer heute gar nicht bewusst ist. Ausserdem benutzt der Normalnutzer keine Postfaecher und keine Adresse von dritten sondern seien eigene. Selber schuld, mag man sagen, aber so sieht's halt aus.
Zwar müssen die Personen-Daten dem Labor nicht übergeben werden, aber es ist vor der Übergabe nicht möglich, die Proben ohne Personen-Daten zu nehmen und aufzubewahren. Das gibt natürlich genügend Möglichkeiten zum Mißbrauch.
Die gibt es heute schon in jeder Arztpraxis (wo der regulierte Test auch stattfinden wuerde), entsprechend deutlich sind die Regelungen zum Datenschutz dort.
Auch deshalb sehe ich in diesem geplanten Gesetz auch in Bezug auf die Datenschuztproblematik einen Rückschritt im Vergleich zur jetzigen Praxis.
Danke fuer deine Einschaetzung.
Das geplante Gesetz der Ministerin Zypries geht ja weit ueber meine Vorschlaege hinaus und will ausdruecklich private Tests durch den Vater verbieten und oeffentliche nur erlauben, wenn der Vater Beweise vorlegt. Das ist unfair, weil es dem Vater jede legale Moeglichkeit nimmt.
Gruss,
Peter
Re: zu obligatrischen Tests
Als Antwort auf: Re: zu obligatrischen Tests von Peter am 04. Juni 2004 15:41:58:
peter, es dein problem mit dieser unsicherheit klarzukommen.
so ein spiel, was würdest du tun wenn..., mache ich nicht, denn es könnte dir auch gar nicht helfen.
Du sollst mir auch nicht helfen, sondern versuchen, in dieser politischen Streitfrage auch die andere Seite zu verstehen. Wenn du das letztlich nicht kannst, gut; wenn du es gar nicht erst versuchst, verweigerst du dich der Kommunikation. Ich hoffe, dass das nicht das letzte Wort bleibt.
allerdins willst du etwas *kontrollieren*, was an die substanz einer beziehung geht.
Faendest du es besser, der Test wuerde standardmaessig durchgefuehrt, damit die Frau nicht das Gefuehl hat, der Test belaste die Beziehung?
ich denke, wir kommen da nicht weiter, denn das problem liegt in deinem wunsch klarheit, sicherheit, zu bekommen.
Klarheit halte ich in der Tat fuer wuenschensswert, und ich halte diesen Wunsch fuer legitim. Das Problem oder die Moeglichkeit liegt darin, dass Klarheit heute moeglich ist.
lerne einfach mit bestimmten dingen zu leben.
Eine sehr konservative Einstellung, die mir mit der Entwicklung der Medizin schon ueberholt scheint - Gentest werden mehr und mehr, und die zufaellige Entdeckung eines Kuckuckskindes haeufiger. Eine spaete Entdeckung scheint mir schlechter, vor allem fuer das Kind, als die bewusste, fruehe Klaerung durch den Vater. Bin ich hier zu sehr der Aufklaerung zugetan?
Gruss,
Peter
Mal was Pragmatisches: bevor es Kuckuckskinder gibt, fand ja zuvor schon eine Menge statt.
Wie reagieren? Die Beziehung ist kaputt, man hat sich entfremdet und - na ja - geht fremd. Letzteres muß nicht sein. Ist doch für alle unfair. Auch für den Dritten, mit dem da mal eine "Probefahrt" unternommen wird.
Wenn man oder frau die Beziehung unbefriedigend und öde findet, sagt sie oder er es, und wenn es sich dann nicht bessert, dann trennt man sich eben, ohne erst mit einem Dritten ins Bett zu hüpfen.
Das wäre doch mal was.
Im Grunde ist das Leben ganz einfach.
Anti-Sexistin
Re: Vaterschaftstest
Als Antwort auf: Vaterschaftstest von ChrisTine am 03. Juni 2004 07:12:33:
Shame and Scandal
by The Blues Busters
Chorus:
* Woe, misery
Shame and scandal in the family
Woe, misery
Shame and scandal in the family
1.) In Trinidad/Jamaica there was a family
With much confusion as you will see
It was a momma and a papa and a boy who was grown
Wanted to marry a wife of his own
Found a young girl suited him nice
Went to his papa to ask his advice
His papa said: "Son, I have to say no,
That girl is your sister, but your momma don't know"
2.) A week went by and the summer came round
Soon the best cook in the island he found
He went to his papa to make a day
His papa shook his head and to him he did say
"You Can't marry that girl I have to say no
That girl is your sister, but your momma don't know"
3.) He went to his momma and covered his head
And told his momma what his papa had said
His momma she laughed, she says: "Go man, go
Your daddy ain't your daddy, but your daddy don't know."
Re: Vaterschaftstest - mein Vorschlag einer fairen Regelung
Als Antwort auf: Re: Vaterschaftstest - mein Vorschlag einer fairen Regelung von Odin am 04. Juni 2004 12:10:36:
Peter:
6) Wenn dem Vater nachgewiesen wird, dass er schon laenger als zwei Jahre vor dem Vaterschaftsprozess Anlass hatte, an seiner Vaterschaft zu zweifeln, kann er seinen Vaterschaftsprozess nicht gewinnen, er bleibt rechtlicher Vater.
Odin:
Das sehe ich nicht so. Schließlich kann der "Vater" nichts unternehmen wollen, um eine bestehende Ehe nicht zu gefährden. Das finde ich gut und förderungswürdig. Wenn jedoch Jahre später die Ehe im Eimer ist, sieht die Sache anders aus. Alimente für ein Kind, das nicht von ihm ist, zu zahlen, kann man ihm nicht zumuten.
Die zwei Jahre nach Bekanntwerden des Verdachts sind heute die gesetzliche Regelung in Deutschland, die ich gerne beibehalten will (oder sogar verkuerzen auf ein Jahr). Warum?
Dem Vater bleibt nach der Entdeckung immer die Moeglichkeit, die Ehe zu erhalten und dem Kuckuck ein guter Stiefvater zu sein. Bei einem moeglichen Ende der Ehe waere ein Stiefvater aller Pflichten ledig gegenueber dem Kind, das ist heute so und soll auch so bleiben. Bei Anfechtung der Vaterschaft und einem Verbleiben in der Ehe koennte und sollte er zum Wohle des Kindes darauf bestehen, dass der Vater des Kindes ermittelt wird, Umgang mit dem Kind erhaelt und Kinderunterhalt zahlt.
Beim Verheimlichen des Testergebnisses wuerde das Kind getaeuscht, nicht nur von der Mutter sondern auch vom rechtlichen Vater, und dem Kind wuerde keine Moeglichkeit gegeben, fruehzeitig eine Beziehung aufzubauen zu seinem leiblichen Vater, eine Beziehung, die rechtlich und hoffentlich auch im Leben alle Ehescheidungen und neuen Freunde der Mutter ueberdauert.
Deswegen sollte sich der Vater bald entscheiden muessen, ob er fuer das Kind den leiblichen Vater heranziehen will oder das Kind durch Nichtstun gleichsam adoptiert. Die Annahme als Kind waere in diesem Fall aber bewusst mit allen Folgen, die eine Adoption einschliesst, dass er naemlich sein Leben lang fuer dieses Kind verantwortlich bleibt.
Odin:
Ich bin auch dagegen, daß die Mutter von dem Gentest erfährt. Es soll in der Entscheidung des Mannes sein, was er mit dem Ergebnis tut. Der Vorteil eines anonymen Tests besteht ja gerade darin, daß die Ehe dadurch nicht belastet wird und er trotzdem Sicherheit gibt.
Ich will dem Vater Wissen ueber sein Kind geben, der Mutter aber nicht dieses Wissen verweigern. Sie soll erfahren, was mit ihrem Kind geschieht und von wem das Kind letztlich ist - das wissen Kuckucksmuetter naemlich oft selber nicht sicher.
Auch sollte der Vater ein negatives Testergebniss nicht als Buerde mit sich herumtragen, die die Ehe belastet, und auch nicht als starke Munition gegen die Mutter, einzusetzen nach Laune des Vaters.
Ich will Klarheit und Ehrlichkeit in der Familie, auch zwischen den Eheleuten. Wenn ein Mann seiner Frau nicht sagen kann, dass er einen Test wuenscht, dann soll er den Test bleiben lassen. Andererseits sollte man diese (notwendige) Zeit der Auseinandersetzung nicht hinausziehen durch Regelungen wie heute (oeffentlicher Prozess noetig usw.); denn das macht ein Zerbrechen der Ehe nur wahrscheinlicher.
Gruss,
Peter
Re: Wie steht eigentlich EMMA dazu?
Als Antwort auf: Re: Wie steht eigentlich EMMA dazu? von Marie Juana am 04. Juni 2004 15:41:45:
Gehörst nicht du zu den Frauen, die auch den Vorschlag der EMMA, man solle den Computer des Mannes nach Pornos durchsuchen, beklatscht hast?
Magnus
*****
**gehörst du nicht zu jenen jüngern** wurde petrus gefragt und er verleugnete dreimal beim hahnenschrei den herrn.
Nicht "beim" Hahnenschrei dreimal, sondern dreimal, ehe der Hahn zum ersten Mal kräht!
nö, magnus, habe ich nicht.
Noch zweimal leugnen, dann geh hinaus und weine bitterlich!
Magnus
P.S.: Die von dir verwendete Allegorie passt allerdings nicht:
Jesus predigte Nächstenliebe, doch Emma predigt Hass!
Jesus sagt: "das Reich Gottes in dir und um dich herum", bei Emma ist aber das Patriachat allgegenwärtig und das Matriachat eine gewünschte Fiktion.
Jesus sagte: "Wenn dich jemand schlägt, dann halte ihm die andere Wange auch hin." Emma sagt: "Wenn dich jemand schlägt, dann schneide ihm den Schwanz ab"
Jesus sagte: "Wenn ihr den seht, der nicht aus der Frau geboren ist, werft euch mit dem Gesicht zur Erde und betet ihn an. Dieser ist euer Vater.", aber EMMA sagte: Wenn ihr den seht, der nicht als Frau geboren ist, werft ihn mit dem Gesicht zur Erde und tretet ihn. Dieser ist euer Feind.
Re: LOL :'o) (nt) (n/t)
Als Antwort auf: Re: Vaterschaftstest von Odin am 04. Juni 2004 16:29:19:
Re: zu obligatrischen Tests
Als Antwort auf: Re: zu obligatrischen Tests von Anti-Sexistin am 04. Juni 2004 16:16:36:
Mal was Pragmatisches: bevor es Kuckuckskinder gibt, fand ja zuvor schon eine Menge statt.
Wie reagieren? Die Beziehung ist kaputt, man hat sich entfremdet und - na ja - geht fremd. Letzteres muß nicht sein. Ist doch für alle unfair. Auch für den Dritten, mit dem da mal eine "Probefahrt" unternommen wird.
Wenn man oder frau die Beziehung unbefriedigend und öde findet, sagt sie oder er es, und wenn es sich dann nicht bessert, dann trennt man sich eben, ohne erst mit einem Dritten ins Bett zu hüpfen.
So ist nun mal nicht, ganz pragmatisch gesagt.
Ein Frau verliebt sich in einen Dritten, hat aber noch mit ihrem Partner Sex, und dann stellt sich der Dritte als gar nicht so gut heraus, und sie kehrt zurueck. Was soll sie jetzt tun, wenn sie feststellt, dass sie schwanger ist? Oder der Dritte ist wirklich toll und sie verlaesst ihren Mann, und ist schwanger aus einer Zeit, wo sie noch mit beiden Sex hatte. Was soll sie jetzt tun?
Im Grunde ist das Leben ganz einfach.
Die Liebe einfach? Ich bitte dich.
Gruss,
Peter
Re: Ich würde das Gesetzlich so regeln...
Als Antwort auf: Ich würde das Gesetzlich so regeln... von Magnus am 04. Juni 2004 15:48:21:
1. Die Mutter hat die Pflicht, einen biologischen Vater anzugeben. Ein Test dafür ist aber nicht notwendig.
2. Eine Mutter, die wissentlich einen falschen Vater angibt oder trotz bestehender Zweifel den falschen biologischen Vater angibt, macht sich strafbar und sollte mit Geldstrafe oder Freiheitsentzug bestraft werden.
Die Frau will glauben, dass der eine Mann der Vater ist und nicht der andere, und tut es dann auch. In diesem Fall koennte ein Gericht die Falschangabe einer Frau als nicht strafbar werten, weil sie nicht wider besseres Wissen und Gewissen gehandelt hat. Wenn sich das rumspraeche (und das wird es tun), waere das Gesetz wertlos, weil alle Frauen diese Ausrede benutzten, auch die bewussten Luegnerinnen.
3. Wenn der biologische Vater nicht bekannt ist, kann "Unbekannt" angegeben werden.
Warum Aerger mit dem geliebten Mann riskieren, wenn die Strafandrohung substanzlos erscheint (s.o.).
Biologisch ist die Mutter bei dieser Angabe nicht auf Wahrheit getrimmt, sondern auf Liebe, genauso wie ein Ehebrecher bei Seitenspruengen. Dagegen kannst du keine Gesetze verabschieden. Da hilft nur ein Test.
Aus diesen Grund wäre ich sogar für eine Petition, die einen Vaterschaftstest obligatorisch macht. In der Massenabfertigung kostet er effektiv vielleicht nur noch 50-100 Euro. Die Rechtfertigung für so einen Test ist - wie oben verdeutlicht - leicht zu begründen: das Ego der Mutter oder des Vaters muss in dem Fall dem Recht des Kindes auf seine Identiät weichen! Schließlich geht es auch um die Gesundheit und die ärztliche Behandlung des Kindes!
Ein obligatorischer Test waere ein Alternative zum regulierten Verfahren, wie ich es vorschlug. Was aber, wenn der Vater keinen Test will - sein Erbgut ist ja zur Analyse erforderlich? Ich glaube nicht, ein Zwangstest waere hier durchsetzbar.
Gruss,
Peter
Danke ...
Als Antwort auf: Re: Vaterschaftstest von Odin am 04. Juni 2004 16:29:19:
... fuer die schoene Einlage
)
Die Lösung: Sterilisation
Als Antwort auf: Vaterschaftstest von ChrisTine am 03. Juni 2004 07:12:33:
... dann kann Euch Keene mehr ans Jeld.
)
Re: keine Lösung ...
Als Antwort auf: Die Lösung: Sterilisation von Sven am 04. Juni 2004 17:00:31:
..., denn manche Maenner wollen ja auch Kinder haben, gluecklicherweise. Die meisten Maenner wollen halt nur nicht betrogen werden.
Gruss,
Peter
Re: Ich würde das Gesetzlich so regeln...
Als Antwort auf: Re: Ich würde das Gesetzlich so regeln... von Peter am 04. Juni 2004 16:53:21:
1. Die Mutter hat die Pflicht, einen biologischen Vater anzugeben. Ein Test dafür ist aber nicht notwendig.
2. Eine Mutter, die wissentlich einen falschen Vater angibt oder trotz bestehender Zweifel den falschen biologischen Vater angibt, macht sich strafbar und sollte mit Geldstrafe oder Freiheitsentzug bestraft werden.
Die Frau will glauben, dass der eine Mann der Vater ist und nicht der andere, und tut es dann auch. In diesem Fall koennte ein Gericht die Falschangabe einer Frau als nicht strafbar werten, weil sie nicht wider besseres Wissen und Gewissen gehandelt hat. Wenn sich das rumspraeche (und das wird es tun), waere das Gesetz wertlos, weil alle Frauen diese Ausrede benutzten, auch die bewussten Luegnerinnen.
Aus diesem Grund gibt es ja die von mir erwähnten "bestehenden Zweifel", die dann auftreten, wenn man Geschlechtsverkehr mit einem anderen Mann hatte. Vor Gericht muss sie es dann erstmal glaubhaft rüberbringen, dass zu vom Geschlechtsverkehr mit dem anderen Mann nichts mitbekommen hat.
Und das sollte schwierig werden.
Magnus
Re: Ich würde das Gesetzlich so regeln...
Als Antwort auf: Re: Ich würde das Gesetzlich so regeln... von Peter am 04. Juni 2004 16:53:21:
Ein obligatorischer Test waere ein Alternative zum regulierten Verfahren, wie ich es vorschlug. Was aber, wenn der Vater keinen Test will - sein Erbgut ist ja zur Analyse erforderlich? Ich glaube nicht, ein Zwangstest waere hier durchsetzbar.
Mann muss erstmal verstehen, worum es beim besagten Test geht: ausschließlich um das Kind und dessen eventuelle medizinische Versorgung. Wir kommen in ein Zeitalter hinein, in dem aufgrund der Vorfahren eventuelle Krankheitsbilder bestimmt werden koennen und denen man dementsprechen entgegenwirken kann - auch vorsorglich. Sei es Kreb oder Diabetis, Bluterkrankheit, Farbenblindheit, Leukämie etc. Es ist absolut unverantwortlich, dem Kind den biologischen Vater vorzuenthalten - aus rein medizinischer Sicht. Ich bin der Ansicht, dass der, der den biologischen Vater verschleiern will, sich strafbar macht und streng bestraft werden muss. Also sowohl derjenige Mensch, der private Vaterschaftstest verhindern will, als auch die biologischen Väter, die keinen Test machen wollen oder die Mütter, die trotz bestehender Zweifel (mit anderm Geschlechtsverkehr), keinen Test durchführen ließen und zur Aufklärung beitrugen...
Magnus
Re: Ich würde das Gesetzlich so regeln...
Als Antwort auf: Re: Ich würde das Gesetzlich so regeln... von Magnus am 04. Juni 2004 17:06:32:
Aus diesem Grund gibt es ja die von mir erwähnten "bestehenden Zweifel", die dann auftreten, wenn man Geschlechtsverkehr mit einem anderen Mann hatte. Vor Gericht muss sie es dann erstmal glaubhaft rüberbringen, dass zu vom Geschlechtsverkehr mit dem anderen Mann nichts mitbekommen hat.
Einige Versuche:
- Der Geschlechtsverkehr passte aber nicht zum berechnete Geburtstermin.
- Wir haben Kondome benutzt, weil ich von ihm kein Kind wollte.
und (etwas schwaecher):
- Alle haben bei der Geburt gesagt, wie aehnlich er meinem Mann ist.
Dabei wird so mancher Richter weich.
Ein solches Gesetz waere wie ein Gesetz gegen Seitensprung, moeglich zwar aber aehnlich wirksam wie ein Sieb zum Wasserschoepfen. Der Lohn des Vergehens ist augenblicklich und die Entdeckung ist weit weg und eine Bestrafung unwahrscheinlich. Solche Gesetze hoehlen das Vertrauen in das Recht aus, ich lehne sie deshalb ab.
Gruss,
Peter
Re: Diskussion zur Vaterschaft in einem 'Frauen'-Forum
Als Antwort auf: Vaterschaftstest von ChrisTine am 03. Juni 2004 07:12:33:
Vor ueber einem Jahr suchte ich einmal mit Google nach Vaterschaftstest und Vertrauen, die ja in einem gewissen Spannungsverhaeltnis zueinander stehen, und fand neben vielen interessanten Treffern auch eine Diskussion in einem Forum ueber Fragen der Schwangerschaft, das naturgemaess ueberwiegend von Frauen besucht wird. Eine Frau war nach einem Seitensprung schwanger geworden und war nun unsicher, wer der Vater sei, wie sie sich verhalten solle, wem was sagen usw.
Eine erste Diskussion endete mit verschiedenen Ratschlaegen. Die Mutter startete einen zweiten Strang kurz nach der Geburt, in der sie wiederum von verschiedener Seite bedraengt wurde, ihrem Ehemann nichts zu sagen. Ich hielt dagegen, und es entwickelte sich ein Austausch, der mir bezeichnend erscheint, wie unterschiedlich Frauen und Maenner diese Frage sehen koennen, und den ich deshalb hierhin kopiere. Ich habe einige inhaltlich gleiche Doppelbeitraege geloescht und ausserdem den Namen der Mutter gekuerzt, ich bitte, das zu respektieren.
Gruss,
Peter
----------------------------------------------------
S.
Datum eingegeben: Sep 16, 2002 3:42
danke euch allen für euren seelischen Beistand, vor ein paar Wochen haben wir unseren Sohn zur Welt gebracht... er ist unser ganzer Stolz und jeder, ja jeder-> die Hebamme, der Arzt, die Eltern meines Mannes,sein Bruder, meine Brüder, meine Eltern, alle sagen, dass der Kleine ihm ähnlich sieht... ich bin auch der Meinung, der kleine hat dieselben Augen, dieselbe Nase, das Kinn, die Ohren, alles sieht so aus wie bei ihm... wir sind sooooooooooooooooooo unsagbar glücklich, und mein Mann is so stolz auf SEINEN SOHN! Danke, S.
------------------------------------------------
Neuer Beitrag Danie
Datum eingegeben: Sep 16, 2002 5:05
Hi S.,
habe Dir damals auch ein paar Mal geantwortet! Herzlichen Glückwunsch und siehst Du, nun hat alles ein Gutes Ende! Und Dein Kopf ist nun auch wieder freier... geniesse das neue Glück! Übrigens, meine Tochter kam im Juli auf die Welt, unter www.babyfieber.de kannst Du sie Dir ansehen! Alles Gute weiterhin!
Danie
------------------------------------------------
Neuer Beitrag Peter
Datum eingegeben: Sep 17, 2002 8:10
Hallo S.,
du schreibst: >jeder, ja jeder-> die Hebamme, der Arzt, die Eltern meines Mannes,sein Bruder, meine Brüder, meine Eltern, alle sagen, dass der Kleine ihm ähnlich sieht...
Das ist eine häufige Reaktion des sozialen Umfeldes zur Stabilisierung der elterlichen Beziehung. Wissenschaftliche Untersuchungen ließen KEINE objektive groeßere Aehnlichkeit zwischen Vätern und Kindern erkennen.
Der Verdacht, das Kind sei auf deinen Ehebruch zurückzuführen, lässt sich so überspielen, aber nicht ausräumen. Wenn später mal eine genetische Untersuchung ansteht, wird dabei die tatsächliche Verwandschaft des Mannes zählen.
Ich hielte es immer noch für gut, dass du durch einen heimlichen Vaterschaftstest die Wahrheit erfährst, und, wenn dein Mann leider nicht der biologische Vater seien sollte, ihm reinen Wein einschenkst.
Gruß,
Peter
------------------------------------------------
Neuer Beitrag Maja
Datum eingegeben: Sep 17, 2002 12:42
Hallo S.,
ich möchte Dir auch gratulieren, habe zwar nie an der Diskussion teilgenommen, aber gelesen.
Ich bin der absolut festen Überzeugung (und war es auch schon vor der Information mit der Ähnlichkeit zum Papi), daß Du Deinem Mann NICHTS sagen solltest. Ihr seid jetzt glücklich und nur das zählt im Leben. Nur für die Eventualität, daß vielleicht irgendwann eine Wahrheit ans Licht kommen sollte, die ich übrigens auch nicht so dramatisch finde, daß gleich die Welt für Eure glückliche Familie zusammenbricht, solltest Du nicht das Vertrauen Deines Mannes und vor allem sein Selbstwertgefühl total zerstören. Wenn Du ihm etwas sagst wird bei ihm der Prozeß des Warum und alles in Fragestellens erst anfangen und ihn total verunsichern. Das ist doch nicht nötig. Im Leben gibt es nicht immer schwarz oder weiß und wenn keiner wissentlich verletzt wird, ist alles so gut. Genieße Dein Glück mit Deiner Familie und denk dran: Nur die Liebe zählt.
Maja
------------------------------------------------
Neuer Beitrag S.
Datum eingegeben: Sep 17, 2002 2:44
ich habe vor nen test heimlich zumachen,... aber meine angst ist soooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooo unendlich gross,... ich denke aber, dass das ergebnis positiv sein wird... mein mann ist und bleibt der vater unseres sohnes... danke euch!
------------------------------------------------
Neuer Beitrag Peter
Datum eingegeben: Sep 25, 2002 3:36
Hallo Maja,
du schriebst: >Ich bin der absolut festen Überzeugung (und war es auch schon vor der Information mit der Ähnlichkeit zum Papi), daß Du Deinem Mann NICHTS sagen solltest. (...) Genieße Dein Glück mit Deiner Familie und denk dran: Nur die Liebe zählt.
Ist es Liebe zum Kind, das im Mann erst seinen Vater sieht und ihn später moeglicherweise schmerzhaft verliert? Und ist es Liebe zum Mann und nicht nur zum eigenen Glück, wenn du ihn belügst?
Wenn Du ihm (dem Mann) etwas sagst wird bei ihm der Prozeß des Warum und alles in Fragestellens erst anfangen und ihn total verunsichern.
Ist der Mann so schwach, dass man ihn bevormunden muss? Aber eine Familie kann er ernähren?
Das ist doch nicht nötig. Im Leben gibt es nicht immer schwarz oder weiß und wenn keiner wissentlich verletzt wird, ist alles so gut.
Mit einer Lüge lebt es sich oft bequemer, bis sie auffliegt. Und wissen tut S. schon, dass ein anderer Mann der Vater sein koennte.
Gruß,
Peter
------------------------------------------------
...
------------------------------------------------
Neuer Beitrag Mona
Datum eingegeben: Sep 26, 2002 12:19
An Peter: was soll das: >Ist es Liebe zum Kind, das im Mann erst seinen Vater sieht und ihn später moeglicherweise schmerzhaft verliert? <
Du würdest dann wohl so reagieren: Du ahst z. B. 15 JAhre lang ein Kind mit Liebe (hoffentlich) aufgezogen, natürlich auch im Glauben, es ist Dein Fleisch und Blut, und durch grossen Zufall kommt raus, Du warst nicht der Samenspender. Aha, und dann bist Du als MAnn so verletzt, dass Du zu "dem" Kind sagst "Hör zu, ich dachte, Du bist meins, aber bist Du ja gar nicht, also bin ich nicht mehr für Dich Dein Vater. Du bist nicht mehr teil von mir, ich bin nicht mehr für Dich zuständig" NA prima.... Da kann ich für Dich nun auch nciht gerade Hochachtung empfinden. Wenn du nciht so reagieren würdest, wäre es auch nicht so, dass Du annimmst, das Kind würde automatisch den VAter VERLIEREN, den es geglaubt hat zu haben. Mei o mei....Du bist ja sehr Moralapostelig, hast Du den ehiligen Eid auf immerwährende Wahrheit geschworen, oder was hast Du schlimmes erlebt? Klar hast Du recht, wenn Du sagst, es wäre immer besser, nie einen fehler zu machen und immer die Wahrheit gesagt zu haben.Aber...es heisst doch schon in der Bibel, dasss DER den ersten Stein werfen soll, der noch nie eine Verfehlung gemacht hat. Bist Du denn so einer? Wenn Svetlana mit ihrem Mann in grosser Liebe und langwährendem richtigen wahren Glück lebt, dann wird das, wenn er richtige Grösse hat, auch später, wenns durch Zufall rauskommen sollte dass es nicht der Erzeuger sein sollte, keine entscheidende Rolle für ihn spielen. Sondern nur 1) er liebt seine Frau, und wahre Liebe ist nicht an Bedingungen geknüpft (wie zum Beispiel "meine Frau muss immer perfekt sein und darf nie einen Fehler, schon gar keinen grossen, gemacht haben..), sondern ist sehr tiefgreifend. Ich weiss mittlerweile wie sich solche tiefe allumfassende Liebe anfühlt, DU hast die offensichtlich noch nicht erfahren. 2) er liebt das Kind, dass er für seinen Ableger hielt. Er hat es über die Jahre als das Kind geliebt, das es eben ist, und nicht weil es einen Stempel auf der Stirn trägt mit Herkunftstyp...! ich hatte eine Freundin, die dachte auch in ihrer Kindheit, ihr im HAuse lebender VAter sei ihr "Erzeuger-vater", bsi sie sie aufgeklärt haben, dass er eben "nur" der Mann ihrer Mutter sein, aber nicht der Samenspender. Sie erzählte mir, dass sie später ihren Erzeuger kennengelernt hat, aber dass der MAnn, der ihr von Kindheit an vertraut war, für sie ihr VATER ist, und der andere für sie eben der Samenspender. Du siehst, das heisst nicht automatisch, dass dann "alles aus" sit. Wie meien Vorrednerin sagte, es ist nicht immer alles so einfach schwarz weiss.....zumindest nicht, wenn man etwas grossherziger ist und nicht erzkonservativ und intolerant. Ixh denke, dass aus Dir viel verletzter männlicher Stolz spricht. Komisch...fällt mir der Pferdefilm von gestern abend ein...da haben die Oberhengste auch die Fohlen von anderen weggezerrt, um selbst an die Prachtstute zu kommen um ihre eigenen Gene zu vervielfältigen...
ich habe jahrelang die Tochter meines MAnnes zu Hause betreut, und hab sie wie meine Tochter betrachtet, obwohl sie halt nciht wahr. NA und? Deshalb war sie trotzdem sie selbst, und um sie ging es doch! Du würdest also nur "eigen-produzierte Kinder" lieben? Dann könntest Du nie Kinder adoptieren? Ich würde an Deiner Stelle mal Deine eigene, von Dir offensichtlich als so gerecht eingeschätzte Einstellung überprüfen. Frag Dich mal, ob Du wirklich so rechtschaffen bist...oder nciht hartherzig und engstirnig.
Svetlana: Lass Dich doch nicht kirre machen, verdammt. Ausserdem, dieses "ehimlich einen Vaterschaftstest machen"...was soll das. erstens frag ich mich, wie das gehen soll..? Zweitens wäre das ja auch Beshiss, den NORMALERWEISE muss der VAter dem test zustimmen. lso hättest Du ihn DANN wirklich beschuppst. Wenn Du das überhaupt hinbekommst...grübel.. Also lies diesen ganzen Schrott hier doch nciht mehr weietr, udn hör ganz alleine auf Deine innere Stimme, und konzenmtriere Dich auf EUER Kind. Es ist EURER Kind weil IHR es zusammen aufzieht. Solltest Du doch innerlich nicht damit kalrkommen, dass es doch vielelciht unter Umständen nicht von Deinem MAnn ist, dann, nur dann, musst Dus ihm halt sagen, aber überlege Dir, ob es das wert ist. Sieh es mit seinen Augen, und frag Dich, welche Bedeutung es für ihn hätte. Aber versuch doch erst mal, zur Ruhe zu kommen, und geb Deiner kleinen Familie die normalste Chance der Welt...werdet zusammen glücklich! Alles Gute für Dich Svetlana!
------------------------------------------------
Neuer Beitrag Peter
Datum eingegeben: Okt 01, 2002 4:16
Hallo Mona,
du schreibst: >Du würdest dann wohl so reagieren: Du ahst z. B. 15 JAhre lang ein Kind mit Liebe (hoffentlich) aufgezogen, natürlich auch im Glauben, es ist Dein Fleisch und Blut, und durch grossen Zufall kommt raus, Du warst nicht der Samenspender.
Ich mache den Vaterschaftstest direkt nach der Geburt meiner Kinder. Bei 5-10% Kuckuckskindern ist das eine vernünftige Investion für beide, Vater und Kind. Du scheinst als Frau nicht so recht verstehen, wie wichtig es einem Mann sein kann, sich als Vater eines Kindes sicher zu fühlen. Dabei will ich keinesfalls die Stiefväter herabsetzen, sie können einem Kind viel Liebe schenken. Aber warum sollte einem Vater nicht die gleiche Sicherheit wie der Mutter zuteil werden? Ich freue mich darüber.
Da kann ich für Dich nun auch nciht gerade Hochachtung empfinden. Wenn du nciht so reagieren würdest, wäre es auch nicht so, dass Du annimmst, das Kind würde automatisch den VAter VERLIEREN, den es geglaubt hat zu haben.
Niemand von uns weiß, ob S.s Kind das ihres Mannes ist und, wenn nicht, was S.s Mann tun wird, wenn er den Betrug entdeckt. Ein Mann ist kein Automat. Ich glaube aber, die späte Entdeckung würde einen tieferen Keil zwischen die Eheleute treiben als ein frühes Geständnis, und das Kind litte darunter.
Mei o mei....Du bist ja sehr Moralapostelig, hast Du den ehiligen Eid auf immerwährende Wahrheit geschworen, oder was hast Du schlimmes erlebt?
Und du predigst deine Moral, die einzuschließen scheint, deine Gesprächspartner nicht sonderlich ernst zu nehmen, und ich bin für einen Moment geneigt, dir in deinem Fall darin zu folgen.
Wenn Svetlana mit ihrem Mann in grosser Liebe und langwährendem richtigen wahren Glück lebt, dann wird das, wenn er richtige Grösse hat, auch später, wenns durch Zufall rauskommen sollte dass es nicht der Erzeuger sein sollte, keine entscheidende Rolle für ihn spielen.
Wenn die große Liebe und das wahre Glück darin besteht, dass ihr Mann betrogen wird, dann ist die Liebe keine und das kommende Unglück ist selbst verschuldet. Das untergeschobenen Kind wäre nicht nur ein einmaliger Fehler in der Vergangeheit, sondern eine fortgesetzte Unaufrichtigkeit dem Partner gegenüber. Du nennst es Liebe, ich halte 'Egoismus' für treffender.
Ixh denke, dass aus Dir viel verletzter männlicher Stolz spricht. (...) Du würdest also nur "eigen-produzierte Kinder" lieben? Dann könntest Du nie Kinder adoptieren? Ich würde an Deiner Stelle mal Deine eigene, von Dir offensichtlich als so gerecht eingeschätzte Einstellung überprüfen.
Uebst du dich gerne im Psychologisieren über deine Gesprächs'partner'? Wenn sie deine gerechte Einstellung nicht teilen, haben sie eine Macke? Frag dich mal.
dieses "ehimlich einen Vaterschaftstest machen"...was soll das. erstens frag ich mich, wie das gehen soll..?
Mache dich kundig, statt über andere zu spekulieren.
Zweitens wäre das ja auch Beshiss, den NORMALERWEISE muss der VAter dem test zustimmen. lso hättest Du ihn DANN wirklich beschuppst.
Was wiegt aus der Sicht ihres Mannes schwerer, das Unterschieben eines Kindes oder der heimliche Speicheltest, ob er der Vater ist oder nicht?
Der Gesetzgeber sieht das Unterschieben eines Kindes als nicht so harmlos an und hat für diesen Fall den Ausschluss von Ehegattenunterhalt bei Ehescheidung ermöglicht.
Einen Ratschlag von dir jedoch, Mona, findet meine Zustimmung: >Sieh es mit seinen Augen, und frag Dich, welche Bedeutung es für ihn hätte. (...) Alles Gute für Dich Svetlana!
Gruß,
Peter
------------------------------------------------
Neuer Beitrag Gina
Datum eingegeben: Okt 01, 2002 11:08
Hallo,
sorry, dass ich mich einfach mal so einklinke.
Es ist ein ziemlich schwieriges Thema - Kuckuckskinder...
Zu meiner Person - mein Bruder hat jetzt, nach 13 Jahren erfahren, dass seine Ex-Frau einen Geliebten hatte zu der Zeit, das sie mit ihrem ersten Kind schwanger wurde.
Er hat auch überlegt, einen Test machen zu lassen - aber sich dagegen entschieden. Seine Tochter ist und bleibt seine Tochter - wenn vielleicht auch nicht leiblich, so doch aber auf jeden Fall als sozialer Vater.
Natürlich war er sauer und verletzt - logischerweise.
Ich frage mich allerdings, wie misstrauisch man sein muss, wenn man einfach grundsätzlich einen Vaterschaftstest nach jeder Geburt machen lässt.
Also für mich (als Frau) wäre es sehr schlimm, wenn mein Mann mir nicht bei so etwas Wichtigem blind vertraut. Die Basis für eine gute Partnerschaft ist für mich bedingungsloses Vertrauen.
Wenn ich denke, mein Partner könnte mich jeden Moment belügen, fehlt da für mich jegliche Vertrauensbasis.
Und das bei noch so viel % Kuckuckskindern - man muss ja nicht allen Frauen vertrauen, sondern nur seiner eigenen...
Ist allerdings schon schlimm, dass es so viel Betrug gibt.
MfG
Gina
------------------------------------------------
...
------------------------------------------------
Neuer Beitrag Dieter
Datum eingegeben: Okt 01, 2002 12:51
Mona, Du schreibst, man muesse der Kindsmutter vertrauen, was die Vaterschaft anbelangt... Vertrauen?! Was hat es bitte noch mit Vertrauen zu tun, wenn S. die f***e nicht voll genug kriegt? Bei mir gaebs sowas jedenfalls nicht...ich wuerd der alten Schlampe schon zeigen, wo der HAMMER haengt!
------------------------------------------------
Neuer Beitrag Peter
Datum eingegeben: Okt 01, 2002 3:57
Hallo Gina,
du schreibst: >(Mein Bruder) hat auch überlegt, einen Test machen zu lassen - aber sich dagegen entschieden. Seine Tochter ist und bleibt seine Tochter - wenn vielleicht auch nicht leiblich, so doch aber auf jeden Fall als sozialer Vater.
Einen Test machen lassen ist nicht dasselbe wie die Vaterschaft vor Gericht anfechten. Das erste ist moeglich ohne das zweite, wenn das 12-jaehrige Kind in einen Test einwilligt. Danach kann man zusammen weitere Schritte ueberlegen. Dem Kind steht moeglicherweise eine Erbe zu von seinem leiblichen Vater. Aber wenn dein Bruder so entschieden hat, soll man seine Entscheidung akzeptieren.
Ich frage mich allerdings, wie misstrauisch man sein muss, wenn man einfach grundsätzlich einen Vaterschaftstest nach jeder Geburt machen lässt.
Weniger misstrauisch als wenn man als Beifahrer einen Sicherheitsgurt anlegt. Ein Unfall bei einer Autofahrt ist weniger wahrscheinlich als Kuckuckskind untergeschoben zu bekommen. Trotzdem ist der Gurt keine Misstrauenserklaerung gegen den Fahrer.
Also für mich (als Frau) wäre es sehr schlimm, wenn mein Mann mir nicht bei so etwas Wichtigem blind vertraut. Die Basis für eine gute Partnerschaft ist für mich bedingungsloses Vertrauen.
Ich finde auch Treue wichtig. Und warum ist blindes Vertrauen fuer dich besser als sehendes? Auch ich faende es gut, wenn alle Maenner ihren Frauen vertrauen koennten, aber der Beitrag von Mona weiter oben und andere Beitraege vorher zeigen deutlich: viele Frauen finden es o.k., ihrem Mann ein Kind unterzuschieben. Deswegen sollte es gerade bei so etwas Wichtigem Klarheit geben.
Wenn ich denke, mein Partner könnte mich jeden Moment belügen, fehlt da für mich jegliche Vertrauensbasis.
Die Wahrscheinlichkeit, dass dein Mann dir als Frau ein Kind unterschieben koennte, ist gering.
Und das bei noch so viel % Kuckuckskindern - man muss ja nicht allen Frauen vertrauen, sondern nur seiner eigenen...
Soll S.s Mann seiner eigenen Frau vertrauen koennen? Ich hoffe ja. Das hiesse, dass sie bald einen Vaterschaftstest macht und, falls es nicht sein Sohn ist, ihm die Wahrheit sagt.
Gruss,
Peter
------------------------------------------------
Neuer Beitrag Steffie
Datum eingegeben: Okt 01, 2002 5:26
an all die Peters und Dieters... macht doch am besten eine eigene Internetseite auf "Männer heulen sich aus bzw. geilen sich auf" Ohno...bin ich froh, dass ich ein wirklich normales und liebes Exemplar der Gattung Mann abbekommen habe. Bei uns würde niemals einer auf die Idee kommen, dem anderen zu misstrauen, abgesehen davon haben wir auch beide keinen Grund dazu. Peter, Du musst echt schon viel Schlimmes erlebt haben, ander kann ich mir nicht erklären, warum Du so denkst wie Du schreibst. ...Präventiv Vaterschaftstests machen lassen, schon an den zu verweigernden Ehegattenunterhalt denken, and das Erbe, das ein kind bekommen knn oder nciht...ochno. Na, mir auch egal, und ich kann Dich trösten, ich hab keine Lust weiter über Dich nachzudenken, psychologisieren über Dich, warum? Aber was suchst DU hier überhaupt auf dieser Seite? Brauchst MIR nciht antworten, ich hab für diesen Chat keine zeit über, ich hoffe Svetlana machts gut, der Rest ist mir echt wurscht Ciao und schönes Leben noch
------------------------------------------------
Neuer Beitrag Danie
Datum eingegeben: Okt 01, 2002 7:12
"XY Du schreibst....", sag mal, hat dieser Typ nichts anderes zu tun, als andere darauf hinzuweisen, was sie geschrieben haben? Denke, das wissen die Personen genau! Außerdem ist es doch nicht seine Aufgabe, hier alle zu bevormunden wie ein alter weiser Mann... tttsss... manchmal frage ich mich schon,w as das für ein Mann sein muß, der sich in einem Forum für Schwangere (!... sind doch meist weiblich!) mit ihren oberschlauen Meinungen hervorheben müßen... kümmert Euch mal so nett und fürsorglich um Eure Frauen, dann seid ihr ausgelastet und müßt Euch nicht hier mit so extrem schwierigen Antworten verausgaben...
S., mach genau das, was DU für richtig hälst! Du schaffst das auf jeden FAll und nur zu Deiner Beruhigung: Meine Tochter sieht ihrem Vater mit ihren 2 1/2 Monaten wie aus dem Gesicht geschnitten ähnlich! Also SCHEISS auf die Wissenschaft von dem super Autor hier!
Und nochmals an den Typen hier: Zum GLÜCK gibt es wenig von Deiner "Sorte"! Mein Mann hat es nicht nötig, sich hier zu verausgaben, denn er genießt das Glück mit seiner Familie, ist beruflich ausgelastet und überläßt Frauenthemen auch getrost den Frauen oder macht sich wenn er was dazu sagen will nicht so lächerlich wie Du!
So, das war`s... guten abend noch!
------------------------------------------------
Neuer Beitrag Peter
Datum eingegeben: Okt 01, 2002 8:12
Hallo Steffi und Dani,
ihr schreibt, eure Ehemaenner misstrauten euch niemals bzw. ueberliessen Frauenthemen wie etwa ein moegliches Kuckuckskind euch Frauen. An ihrer Stelle waere ich auch klueger als euch beiden offen darauf anzusprechen, weil ihr es wahrscheinlich nur schwer vertragt. Sie machen, wenn gewuenscht, stattdessen einen heimlichen Vaterschaftstest, dann braucht ihr nichts davon zu wissen (Maennerthema) und seid gluecklicher. Ich selber ziehe mehr Offenheit in meiner Ehe vor.
Einen Mann, der so vom Vertrauen zwischen ihm und seiner Frau prahlt wie ihr und sagte: Sie wuerde niemals auch nur an einen Seitensprung denken, den bewundere ich fuer sein blindes Vertrauen (ein Pluspunkt) und bedaure ihn wegen seines Wirklichkeitsverlustes (zehn Minuspunkte). Liebe ist nicht blind.
Gruss,
Peter
------------------------------------------------
Neuer Beitrag Jeanny
Datum eingegeben: Okt 01, 2002 9:16
manchmal schade, dass maenner nicht schwanger werden koennen und wir sie dann UNSEREM misstrauen aussetzen koennen. mehrmals in der schwangerschaft gesagt zu bekommen, dass man ja einen test machen koennte, weil ja nie sicher sei, WER der vater sei, das tut nicht nur weh, das zerstoert auch ein stueck liebe und vertrauen in den mann. mir tat es weh und liess mich fast resignieren. sollte er doch einen machen, aber nicht von UNSEREM, sondern von seinem geld. und manchmal hab ich gedacht: wenn er laut test der vater ist, setz ich ihn vor die tuer, WEIL er mir misstraut hat.
er hat keinen test gemacht und alle sagen, dass unsere tochter aussieht wie er. ALLE.
verletzt bin ich trotzdem.
jeanny
------------------------------------------------
Neuer Beitrag Danie
Datum eingegeben: Okt 02, 2002 3:38
Hi Peter,
Du scheinst ja von vorneherein schlichtweg der ganzen Frauenwelt zu misstrauen! Oder bsit selbst auch ein Fremdgänger?! Denn eine Beziehung hat mit Vertrauen zu tun, ganz egal ob Männlein oder Weiblein! Sonst braucht man keine Beziehung eingehen! Und wenn Du meinst, daß meinem Mann durch sein Vertrauen der Sinn für die Wirklichkeit fehlt bist Du schief gewickelt, denn für so eine unverschämte Unterstellung sollte man ihn wohl kennen um so zu urteilen! Wäre er wirklichketisfremd oder würde "blind" durch die Welt tappen, dann wäre er wohl nicht GF einer Firma, hätte wohl nicht die uneingeschränkte Liebe meinerseits und zudem gehört Vertrauen zu einer Partnerschaft! Bist Du verheiratet oder hast Kinder? Kann ich mir mit Deiner negativen Einstellung zum Thema Familie und Beziehung nicht vorstellen und wenn ja, tut mir Deine Frau leid, denn sie wird bestimmt nonstop geprüft, kontrolliert o.ä. um Dein "Vertrauen" in sie zu bestärken...
------------------------------------------------
Neuer Beitrag Peter
Datum eingegeben: Okt 02, 2002 4:46
Hallo Dani,
nein, ich misstraue nicht den Frauen besonders und bin auch kein Fremdgänger und hoffe, das bleibt auch so. Aber Menschen machen Fehler, wie S. schon schrieb. Kuckuckskinder hat es immer schon gegeben, aber bei der heutigen Medizin fallen sie erstens häufiger auf, und es ist zweitens leichter zu zeigen. Das fängt mit der Blutgruppe an und reicht bis zum billigen Gentest. Was ist besser: wenn der 'Vater' seinem Kind bei einer Operation kein Organ spenden kann, weil sie erfahren müssen, nicht der leibliche Vater zu sein, oder wenn bei der Geburt die Ehefrau ihrem Ehemann den Fehltritt gesteht und man gemeinsam nach einer Loesung sucht.
Ich fände eine ständige Kontrolle des Ehepartners unerträglich. In diesen wichtigen Dingen wie die Herkunft der Kinder sollte aber Klarheit herrschen. Was täte ich, wenn meine Frau das Kind eines anderen gebären würde? Ich kann mir das bei meiner Frau nicht vorstellen, wie die meisten anderen Männer auch - ich würde zuerst fragen, ob sie noch mit mir zusammen sein will. Und ich müsste mich entscheiden zwischen de-facto-Adoption, Stiefvaterschaft oder einer Trennung.
Zum Zitiren: Ich bin es aus dem Usenet gewohnt, meine Gesprächspartner ausschnittsweise zu zitieren und darauf zu antworten. Das habe ich hier auch gemacht, ich will aber keinen bevormunden.
Gruß,
Peter
------------------------------------------------
Neuer Beitrag Maja
Datum eingegeben: Okt 05, 2002 8:05
Oh Mann (im wahrsten Sinne des Wortes), was ist das denn hier für eine moralapostelige Veranstaltung geworden. Ich möchte erstmal Mona danken, die anstelle meiner auch in meinem Sinne geantwortet hat (hatte einige Wochen keinen Netzzugang). Eigentlich wollte ich Svetlana nur ein bißchen Mut zusprechen, um an ihrem Glück festzuhalten und es ist eine wilde Diskussion zwischen zwei (Öko?) Männern und normal empfindenen Frauen geworden. Das ist total unnötig und gehört wohl eher in eine Weltverbessserökodiskussionsgruppe und nicht in eine Rubrik, in der eine Frau Hilfe und Rat gesucht hat. Sorry, aber außer empfehle auch den Jungs in eine Selbsterfahrungsgruppe zu gehen und dort ihre Anschauungen auszudiskutieren. Im übrigen möchte ich mal die Person sehen, die in ihrem Leben noch nicht in Versuchung geraten ist. Ewige körperliche Treue? Das gibt es doch nicht wirklich, Hauptsache ist doch, daß man eine Person liebt und im entscheidenden Moment zu ihr steht. Jetzt ist bei Svetlana ein kleines menschliches Wunder enstanden und sie hat das beste draus gemacht. Ausdrücke wie Kind unterschieben und Kuckuckskind finde ich in diesem speziellen Fall vollkommen unpassend. Das mag vielleicht auf andere Fälle zutreffen, aber hier scheint es sich doch um eine liebevolle Beziehung zu handeln, die mit einem Fehltritt nicht gleich von den anwesenden Moralaposteln hier in den Dreck gezogen werden soll. Ich weiß wirklich nicht, welchen der Jungs ich nerviger finden soll: Den Ökofreak mit Wahrheitsdrang oder den Ordinärling. Für mich ist übrigens die Diskussion hiermit beendet. Ich wünsche Svetlana und ihrer Familie weiterhin alles Gute.
------------------------------------------------
Neuer Beitrag Danie
Datum eingegeben: Okt 06, 2002 7:33
Hi Maja,
schließe mich Dir an... deshalb habe ich auch nimmer auf den sich erklärenden Peter geantwortet... wurde mir schlichtweg zu doof!
An S. kann ich auch nur liebe Grüße senden und wünsche ihr alles Glück dieser Welt, egal wie sie lebt oder handelt, denn das ist schlichtweg IHR Ding!
Danie
------------------------------------------------
Neuer Beitrag S.
Datum eingegeben: Okt 09, 2002 10:29
ich habe oben ne neue Diskussion gestartet
)) wenns interessiert bitte lesen... S.
------------------------------------------------
Neuer Beitrag Peter
Datum eingegeben: Okt 12, 2002 5:48
Hallo Maja,
vielen Dank für einen weiteren Versuch, diesmal von dir, mich in eine Schublade zu packen. Aber "Ökofreak" war auch falsch.
Du scheinst es so zu sehen: Normal empfindende Frauen wollen, dass ein Mann seiner Frau blind vertraut, und sie raten der Frau auch mal, dem Mann ein Kind unterzuschieben, wenn sie es durch ihren Fehler von einem anderen Mann bekommen hat. Ich sehe es so: Normal denkende Menschen erkennen, egal, ob sie den Betrug ablehnen oder nicht, dass bei den neuen Möglichkeiten der Gendiagnose solche Versuche mehr und mehr ohne Vertrauen und ohne Vater enden. Aber es kommt ja öfter vor, dass Männer und Frauen verschiedene Ansichten haben, gerade, wenn ihre Interessen verschieden sind.
Dir missfiel mein Wort "unterschieben" in diesem Fall. Meine oder eine andere Wortwahl ist natürlich nicht bindend fuer dich: Mache es mit deinem Mann aus, wie ihr es besser nennen wollt, wenn eine Frau ihrem Mann die zweifelhafte Vaterschaft ihres Kindes verschweigt.
Einen Gruß auch noch an S.. Ich hoffe, dass sich für dich alles, so oder so, zum Guten wendet. Vielleicht hörst du auch noch nützliche Ratschläge in deinem neuen Strang; ich habe hier gesagt, was ich sagen wollte.
Peter
------------------------------------------------
Neuer Beitrag Steffi
Datum eingegeben: Sep 27, 2003 11:20
Auch wenn ich mich in Gefahr begebe, jetzt wie Peter, zerfetzt zu werden, sehe ich (und das als normal-fühlende Frau) genauso wie er. Es geht ja nicht darum, jemanden an einen Pranger zu stellen, sondern um eine Beziehung, die aus Vertrauen bestehen sollte. Was Svetlana macht, ist ihre Sache, aber ich denke, ich könnte mit so einer Lüge meinem Mann gegenüber nicht leben. Eine wirklich stabile Beziehung steht so etwas durch. Sie wird auch dann noch halten, wenn das Kind nicht von dem Mann sein würde. In einer wirklich guten, stabilen Beziehung sollte man fähig sein, sich über alles zu unterhalten. Fremdgehen kann in jeder noch so guten Beziehung vorkommen...es sollte nicht...aber es gibt ebend keine Garantie. Wirkliche Charakterstärke und Liebe...zu dem Mann und auch zu seinem Kind...wäre es, die Wahrheit zu sagen, mit allen Konsequenzen. Was ist, wenn der Partner nicht der leibliche Vater ist? Wenn das Kind das irgendwann mal heraus findet, wird es die Mutter für diese Lüge hassen und verachten und die Welt nicht mehr verstehen. Und wenn der Partner das rausfindet, wird er nie mehr vertrauen können. Und jede Lüge kommt irgendwann einmal ans Tageslicht. Wenn man es von vorneherein sagt, was passiert ist, kann sich der Partner wenigstens gewiß sein, dass man jeden Fehler zugeben würde und dazu steht und es einem wirklich leid tut, was man gemacht hat. Mir persönlich ist es auch egal, wie andere das handhaben...ich würde als Mann meine Frau verlassen, wenn sie mich so lange belügt und ich finde das irgendwann heraus.
Ich wurde in vergangenen Partnerschaften belogen und betrogen und es wurde verheimlicht. Ich habe lange gebraucht, meinem jetzigen Mann zu vertrauen. Es hat einen wirklich seelischen Schaden hinterlassen bei mir. Wenn der Mann das rausfindet, wird er nie wieder jemanden wirklich vertrauen können. Möchte man einem Menschen, den man so sehr liebt, sowas antun? Und die nächste Frage wäre...wie kann man einem Menschen, den man doch so sehr liebt, noch in die Augen schauen mit dem Wissen, zu lügen? Ich könnte es nicht..Bei mir wäre es wohl sofort nach dem Seitensprung aus mir herausgeplatzt, weil ich meinen Mann niemals anlügen könnte. Dafür liebe ich ihn zu sehr. Und Liebe heißt Respekt...und Respekt heisst, jemanden so zu behandeln, wie man selbst gerne behandelt werden möchte. Die Frauen wären doch die ersten, die in große Tränen ausbrechen würden und die Männer als Schweine bezeichnen würden, wenn plötzlich rauskommen würde, dass der Mann ein kind heimlich mit einer anderen hat. Das ist im grunde nichts anderes.Wem das zu moralisch ist, der sollte vielleicht einmal drüber nachdenken, wie er/sie sich fühlen würde, wenn sie in der Position des Mannes wäre und so belogen werden würde. Wie würde sich S. fühlen, wenn plötzlich heruaskommen würde...nach Jahren, dass ihr Mann eine Affäre hat und ein Kind mit einer anderen, von dem sie nichts wußte...über Jahre.Würde sie das hier ins Forum schreiben, dann wären alle Frauen hier sofort aufgebracht und würden großkotzig rumpöpeln, was für ein Schwein das ist.
Meine Worte sind Urteilsfrei gegenüber S....ich wünsche ihr nur das Beste und kann mir vorstellen, dass sie viel durchgemacht hat. Aber ich habe meine Meinung dazu, wie ich das ganze für mich handhaben würde, weil ich die Liebe und das Vertrauen meines Mannes niemals mit Füßen treten würde....und tut mir leid, wenn ich jemanden damit kränke...aber ich sehe das als Fußtritt gegen das Vertrauen, wenn man nicht ehrlich sein kann in so einer wichtigen Angelegenheit.
Ich habe keien Lust mit in das Frauen gegen Männer Ding mit einzusteigen. Es geht doch hier gar nicht darum. Ich finde, das Peter in vielen Teilen ganz sachlich erklärt hat, warum er denkt, das es falsch ist so zu handeln. Er hat lediglich erklärt, wie er sich fühlen würde als Mann. Das ist doch eine Diskussionsrunde, oder? Wenn alle der gleichen Meinung sind, dann wird nicht diskutiert sondern zugestimmt. Mut zusprechen heißt demzufolge zu sagen: "Ja klar, machst du richtig, wenn du deinen Mann anlügst!"....oder wäre nicht Mut zusprechen zu sagen "Sag es ihm, er wird dich und euer Kind trotzdem lieben und dich noch viel mehr schätzen lernen für deine Ehrlichkeit!"....es ist nicht Mutig, etwas zu verschweigen, zu der Wahrheit zu stehen schon. Und ich denke nicht, dass man damit jemanden einen Gefallen tut, ihm in der Unwahrheit beizustehen. Wenn ich die Beste Freundin von S. wäre, würde ich ihr so gehörig den kopf waschen bis sie es ihrem Mann sagt,damit sie nicht ihr ganzes Leben mit einer Lüge leben muss.
Lügen bedeutet Angst...und nicht genügend Vertrauen. Wenn man kein Vertrauen hat, kann da auch keine wirkliche Liebe sein. So sehe ich das nun einmal.
LG Steffi
------------------------------------------------
...
------------------------------------------------
Neuer Beitrag Steffi
Datum eingegeben: Sep 27, 2003 11:45
Nochmal ich...ich wollte noch einmal etwas zu der "Ähnlichkeit" sagen. Ich habe 2 Söhne aus einer früheren Beziehung. Sie sind also die Stiefsöhne meines Mannes...sie sehen ihn als Vater und es läuft wunderbar. Wenn wir auf der Straße herumlaufen und die Menschen nicht wissen, dass der älteste nicht der leibliche Sohn ist, sagt jeder, dass Justin aussieht, wie der Papa...also mein Mann. Und so manches Mal haben wir uns gefragt, ob wir uns nicht doch irgendwo schon mal früher getroffen haben und nichts davon wußten und Justin wirklich von ihm ist...weil die Ähnlichkeit verblüffend ist und wenn ich es nicht selbst besser wüßte, würde ich es glauben.
S....du schreibst,dass du deinen Jungen erst vor einigen Wochen zur Welt gebracht hast. Als Mutter von bereits 4 Kindern kann ich dir eigentlich nur schreiben, dass man wirkliche Ähnlichkeit erst sieht, wenn das Kind Mimiken und gestiken entwickelt...weil das am Eindeutigsten ist. Ich denke, dass man erst nach 6 Monaten so richtig sehen kann, was das Kind von wem hat.Und wenn man es glauben will, sieht man es sowieso wie man es selbst sehen will. Natürlich sieht dein Mann die Ähnlichkeit in dem Kind, glaubt er ja auch ganz fest an die Sicherheit, das es seins ist. Ich will dich nicht niedermachen oder dein Glück trüben, aber tue dir selbst bitte den gefallen und rede mit deinem Mann. Selbst wenn der kleine von ihm ist, wird es eure Beziehung stärken, wenn er von dem Seitensprung weiss. Zuerst wird es vielleicht Ärger zwischen euch geben und Tränen. Aber eine gute Beziehung hält sowas aus. Wenn es später herauskommt, dann wird sie daran zerbrechen. damit schiebst du das Unglück nur auf...aber jede Lüge kommt einmal ans Tageslicht. Tue das deinem kind, deinem Mann und auch dir selbst nicht an. Sei stark und Mutig und sage deinem Mann alles.Eure Beziehung wird dadurch stärker nachdem alles gelärt ist, weil keine Lüge mehr zwischen euch steht.
------------------------------------------------
Neuer Beitrag Barbara
Datum eingegeben: Sep 28, 2003 2:24
Hallo,
manchmal bin ich doch sehr erschrocken, über manche Meinungen meiner Geschlechtsgenossinnen.
Ich finde, Peter hat hier zu jedem Zeitpunkt sachlich seine Meinung geschrieben. Unsachlich und aggressiv waren nur diejenigen, die seine Meinung nicht akzeptiert haben.
Ich bin zur Zeit in der 21. Woche einer komplizierten Schwangerschaft. Wie mein Freund mitfühlt, mitfiebert und mitleidet ... . Für ihn wäre es ein riesen Schock, wenn dieses Kind doch nicht von ihm wäre. Eine Welt würde für ihn zusammenbrechen. Männer sind nicht nur Samenspender, sondern sie entwicklen vergleichbare Gefühle wie wir Frauen zu 'ihrem' Baby. Sie haben ein Recht darauf zu erfahren, ob ein Kind auch von Ihnen gezeugt wurde. Uns ist diese Gewissheit durch die Natur gegeben, aber ehrlich gesagt - wir wollen diese Gewissheit doch wohl auf keinen Fall missen!
Richtige Liebe verträgt auch immer die Wahrheit. Ich könnte mit dem Wissen, dass mein Mann das Kind eines anderen aufzieht nicht glücklich werden. ich glaube, dass eine solche Beziehung über kurz oder lang zum Scheitern verurteilt ist, wenn man nicht sofort die Wahrheit auf den Tisch bringt. Ich verstehe es im übrigen auch, wenn eine Mann seine Frau verlässt, wenn er per Zufall herausbekommt, dass sein Kind nicht von ihm ist. Das bedeutet nicht, dass er auch noch ein Rabenvater ist, sondern dass sein Vertrauen bis aufs tiefste verletzt wurde und er eben mit der Frau, die ihm das angetan hat nicht mehr zusammen sein kann /will. Ich könnte/wollte das auch nicht!
Viele Grüsse Barbara
------------------------------------------------
Neuer Beitrag Steffi
Datum eingegeben: Sep 28, 2003 4:15
Liebe Barbara also gibt es doch noch vernünftige Meinungen. Danke.Du sprichst mir da (siehe auch vorheriger Beitrag) aus der Seele. Ich gebe dieser Beziehungkeine wirkliche Chance, weil sie nur auf Lügen aufgebaut ist. Dabei geht es nicht nur um sein baby- nicht sein baby. Ich finde, wenn man mit nem anderen in die Kiste hüpfen kann, dann muss man auch dafür gerade stehen. Ein Seitensprung istvertrauensbruch. Dann noch zu lügen, istunverzeihlich. Jetzt istes eh schon zu spät zu beichten, denn das hätte den gleichen Tag des Seitensprunges sein sollen.Traurig ist dann vor allem, dass hier ein Mann regelrecht zerfetzt wird, der einfach nur schreibt, was er denkt...und wie ich finde, mit sehr klarem Verstand und extrem guter Wortwahl. Jedes Wort von ihm ist gut durchdacht und ebend seine Meinung. Aber die wird zu diesem Thema nicht gefragt. Hauptsache das perfekte Bild stimmt.Ich wünschte, dass viel mehr Männer einen Vaterschaftstest machen würden, damit Frauen den Männern keine Kuckukskinder mehr ins Nest legen könnten.
Zu deiner Schwangerschaft...es tut mir leid zu hören, dass du viele Komplikationen hast in der Schwangerschaft. Es ist schön, dass dein Partner so zu dir hält. Das schweist auch wirklich zusammen. Meine Schwangerschaften waren auch kompliziert und ich bin meinem mann sehr dankbar, dass er so für uns da war. Er hat dadurch auch früh eine sehr enge Bindung zu unseren Kindern bekommen. Ich drücke dir die Daumen, dass ihr die restliche zeit auch gut übersteht, Alles gute für euch LG Steffi
--------------------------------------
Neuer Beitrag Peter
Datum eingegeben: Jun 04, 2004 6:55
Hallo Steffi,
ich habe hier heute nach langer Zeit nochmal vorbeigeschaut, weil ich das Thema Vaterschaftstest woanders diskutierte. Vielen Dank fuer deine Worte, ich denke, sie erreichen eine Frau, die zweifelt, wer der Vater ihres Kindes ist, eher als meine zugegebenermassen eher theoretischen Ueberlegungen. Deine Beitraege und der von Barbara machen deutlich, dass auch Frauen fuer Ehrlichkeit und Aufrichtigkeit in der Ehe eintreten.
Gruss,
Peter
Re: Vaterschaftstest - mein Vorschlag einer fairen Regelung
Als Antwort auf: Re: Vaterschaftstest - mein Vorschlag einer fairen Regelung von Peter am 03. Juni 2004 23:11:32:
Das Ergebnis, wenn es denn erfreulich ist, könnte dem Vater ganz feierlich als Urkunde übergeben werden,
Ich wuerde mit der Ueberreichung einige Wochen warten, denn was passiert, wenn die Hoffnungen der Mutter sich zerschlagen, das Kind sei von ihrem Mann und nicht ihrem Seitensprung. Das waere nach der Geburt gleich ein bischen viel Stress.
...an dem sie aber selbst Schuld hat. Aber ist schon richtig: Aus Rücksicht auf das Kind und den Ehemann.
Zustimmung...
Als Antwort auf: Re: Ich würde das Gesetzlich so regeln... von Peter am 04. Juni 2004 17:17:29:
Ein solches Gesetz waere wie ein Gesetz gegen Seitensprung, moeglich zwar aber aehnlich wirksam wie ein Sieb zum Wasserschoepfen. Der Lohn des Vergehens ist augenblicklich und die Entdeckung ist weit weg und eine Bestrafung unwahrscheinlich. Solche Gesetze hoehlen das Vertrauen in das Recht aus, ich lehne sie deshalb ab.
Ich habe nochmal darüber nachgedacht und du hast recht. Allerdings muss ich zugestehen, dass mir der obligatorische Test aus den von mir genannten medizinischen Gründen für das Kind schon sehr zusagt. Außerdem geht es noch um andere Dinge wie Erbe etc. Den privaten Vaterschaftstest jedoch zu verbieten - wie es ja geplant ist - finde ich unsäglich egoistisch, regelrecht unverschämt - sowohl dem Vater als auch dem Kind gegenüber.
Magnus
Re: zu obligatrischen Tests
Als Antwort auf: Re: zu obligatrischen Tests von Odin am 04. Juni 2004 13:45:20:
sorry, aber *kontrollfreaks* wollen macht, zelebrieren ihre kontrollmodelle in einzelheiten, tüffteln an ihnen herum, verbessern sie immer wieder.
lerne einfach mit bestimmten dingen zu leben.
Ich denke schon, daß der Mann berechtigt ist, Sicherheit in einer so wichtigen Frage zu haben. Wenn seine Partnerin dies nicht versteht oder nicht bereit ist zu akzeptieren, ist es wahrscheinlich sogar besser, wenn sie das Weite sucht.
Genau. Im Grunde ist es doch nur ein weiterer Schritt zur Gleichberechtigung. Die Frau weiß dass es ihr Kind ist (vom Vertauschen nach der Geburt mal abgesehen), der Mann aber nicht. Auch er hat ein Recht auf Gewissheit.
Re: Zustimmung...
Als Antwort auf: Zustimmung... von Magnus am 04. Juni 2004 20:35:47:
Den privaten Vaterschaftstest jedoch zu verbieten - wie es ja geplant ist - finde ich unsäglich egoistisch, regelrecht unverschämt - sowohl dem Vater als auch dem Kind gegenüber.
Der Staatsfeminismus ist anscheinend unverschaemtheit genug, ein Verbot zu fordern.
Etwas ganz anderes scheint es dagegen, wenn so ein Kind der Staatskasse auf der Tasche liegen koennte. Es soll Faelle gegeben haben (habe gerade keine Links zur Hand), in denen deutsche Sozialhilfeempfaenger das fremde Kind einer Auslaenderin anerkannt haben und das Kind samt Mutter (die dann auch bleiben darf) Sozialhilfe beantragt aus der Staatskasse. Die Maenner hatten nichts zu verlieren und ein Handgeld zu gewinnen, sie muessen nur angeben, im fraglichen Zeitraum Geschlechtsverkehr mit der Auslaenderin gehabt zu haben, und das Gegenteil kann man ihnen kaum beweisen. In solchen Faellen sollen deswegen Zwangsteste eingefuehrt werden, ob der Mann wirklich der Vater ist, denn in solchen Faellen gilt anscheinend die informelle Selbstbestimmung von Mann und Kind nicht viel.
Vater Staat darf sein Geld zusammen halten, aber ein menschlicher Vater muss zahlen.
Andererseits ist ein Vaterschaftstest vor einer Vaterschaftsanerkennung ein richtiger Schritt und sollte moeglichst allgemein eingefuehrt werden. Vielleicht hat ja sogar noch diese Geschichte eine positive Nebenfolge.
Gruss,
Peter
Re: zu obligatrischen Tests
Als Antwort auf: Re: zu obligatrischen Tests von Peter am 04. Juni 2004 16:38:18:
Mal was Pragmatisches: bevor es Kuckuckskinder gibt, fand ja zuvor schon eine Menge statt.
Wie reagieren? Die Beziehung ist kaputt, man hat sich entfremdet und - na ja - geht fremd. Letzteres muß nicht sein. Ist doch für alle unfair. Auch für den Dritten, mit dem da mal eine "Probefahrt" unternommen wird.
Wenn man oder frau die Beziehung unbefriedigend und öde findet, sagt sie oder er es, und wenn es sich dann nicht bessert, dann trennt man sich eben, ohne erst mit einem Dritten ins Bett zu hüpfen.
So ist nun mal nicht, ganz pragmatisch gesagt.
Ein Frau verliebt sich in einen Dritten, hat aber noch mit ihrem Partner Sex, und dann stellt sich der Dritte als gar nicht so gut heraus, und sie kehrt zurueck. Was soll sie jetzt tun, wenn sie feststellt, dass sie schwanger ist? Oder der Dritte ist wirklich toll und sie verlaesst ihren Mann, und ist schwanger aus einer Zeit, wo sie noch mit beiden Sex hatte. Was soll sie jetzt tun?
Hm, so was nennst Du Liebe. Ich nenne das Poppen.
Im Grunde ist das Leben ganz einfach.
Die Liebe einfach? Ich bitte dich.
Liebe ist noch einfacher als das Leben.
Gruss,
Peter
Gruß
Anti-Sexistin
Re: Die Lösung: Sterilisation
Als Antwort auf: Die Lösung: Sterilisation von Sven am 04. Juni 2004 17:00:31:
... dann kann Euch Keene mehr ans Jeld.
)
genau DAS hat mein freund gemacht.
Er hatte mir seiner Frau 2 Kids (mit denen (allen 3 übrigens) versteh ich mich prächtig) und war sich sicher, jetzt keine Kinder mehr haben zu wollen.
Er sagt immer "ich freu mich echt auf den Tag, wenn Eine versucht, mir ein Kind unterzuschieben.
*gggg*
Karin
Re: Die Lösung: Sterilisation - bei Männern leichter
Als Antwort auf: Re: Die Lösung: Sterilisation von Karin am 05. Juni 2004 12:47:21:
... dann kann Euch Keene mehr ans Jeld.
)
genau DAS hat mein freund gemacht.
Er hatte mir seiner Frau 2 Kids (mit denen (allen 3 übrigens) versteh ich mich prächtig) und war sich sicher, jetzt keine Kinder mehr haben zu wollen.
Er sagt immer "ich freu mich echt auf den Tag, wenn Eine versucht, mir ein Kind unterzuschieben.
*gggg*
Karin
Die Steri eines Mannes ist unkomplizierter in der Durchführung und einfacher rückgängig zu machen als bei einer Frau. Sie wird meistens ambulant durchgeführt, wobei eine Frau sich zumeist mindestens 2 Tage in der Klinik aufhalten soll. Andererseits kommt es wohl häufiger vor dass ein Mann sich nach einer Trennung noch einmal entschließt, mit einer neuen(jüngeren) Partnerin Kinder zu bekommen, als dass sich eine Frau einen jüngeren Partner nimmt um noch einmal eine Famlilie zu gründen. Ich denke, wenn eine Frau sich sicher ist dass sie keine Kinder mehr möchte sollte sie die Steri bei sich durchführen lassen und nicht bei ihrem Mann.
Pokemon
Re: Kritik von Seiten der CDU an Zypries Verbotsvorschlag
Als Antwort auf: Vaterschaftstest von ChrisTine am 03. Juni 2004 07:12:33:
Ich werde mich am Wochenende hinsetzen und einige Politiker und Ministerien anschreiben. Da wir ja gerade Wahlkampf haben, dürften die Antworten interessant sein.
Dazu ein Link und einen Auszug daraus:
Zypries (SPD): Gentechnische Vaterschaftstests sollten nur mit der Einwilligung des Kindes oder durch eine Gerichtsentscheidung möglich sein.
Der Darmstädter Biochemie-Professor und Berater der CDU/CSU-Fraktion im Bundestag, Hans Günter Gassen, wies dagegen auf die hohen Kosten hin, die entstünden, wenn ein Vater sich ein Gutachten auf gerichtlichem Wege erstreiten wolle. Das gibt möglichen Betrogenen das Gefühl, ohnmächtig zu sein, sagte er. Männer seien von der Biologie her eifersüchtig.
Das ist schon mal eine Adresse, den Kritikern des Vorschlages den Ruecken zu staerken.
Gruss,
Peter
Re: Diskussion zur Vaterschaft in einem 'Frauen'-Forum
Als Antwort auf: Re: Diskussion zur Vaterschaft in einem 'Frauen'-Forum von Peter am 04. Juni 2004 19:28:12:
Eine äußerst entlarvende Diskussion:
Da wird geredet von Vertrauen und Liebe und dabei geht es nur darum, einen Betrug geschickt zu verbergen! Immer wieder angeführt, wie böse doch Männer sind, nur weil sie Sicherheit wollen. Die betrügende Frau ist das arme Opfer, dem mißtraut wird.
Faszinierend dabei: Diese Frauen glauben tatsächlich, daß es so ist. Da sind man, wie verquer diese Köpfe sind und wie fruchtlos eine Diskussion.
Zum Glück gibt es mit Steffi und Barbara zum Schluß noch zwei Lichtblicke. Frauen, die sich gut in die Situation der Männer reinversetzen können. Ja, sowas solls noch geben!
Re: Die Lösung: Sterilisation - bei Männern leichter
Als Antwort auf: Re: Die Lösung: Sterilisation - bei Männern leichter von Pokemon am 05. Juni 2004 14:13:51:
... dann kann Euch Keene mehr ans Jeld.
)
genau DAS hat mein freund gemacht.
Er hatte mir seiner Frau 2 Kids (mit denen (allen 3 übrigens) versteh ich mich prächtig) und war sich sicher, jetzt keine Kinder mehr haben zu wollen.
Er sagt immer "ich freu mich echt auf den Tag, wenn Eine versucht, mir ein Kind unterzuschieben.
*gggg*
Karin
Andererseits kommt es wohl häufiger vor dass ein Mann sich nach einer
Trennung noch einmal entschließt, mit einer neuen(jüngeren) Partnerin
Kinder zu bekommen, als dass sich eine Frau einen jüngeren Partner nimmt
um noch einmal eine Famlilie zu gründen. Ich denke, wenn eine Frau sich
sicher ist dass sie keine Kinder mehr möchte sollte sie die Steri bei
sich durchführen lassen und nicht bei ihrem Mann.
sorry, aber DAVON > > > wenn eine Frau sich sicher ist....<<<< war nie die Rede.
ER war sich sicher (noch zu der Zeit, als er noch mit seiner Frau zusammen war.)
Gruss,
Karin
Köstlich! *lol*
Als Antwort auf: Re: Die Lösung: Sterilisation von Karin am 05. Juni 2004 12:47:21:
... dann kann Euch Keene mehr ans Jeld.
)
genau DAS hat mein freund gemacht.
Er hatte mir seiner Frau 2 Kids (mit denen (allen 3 übrigens) versteh ich mich prächtig) und war sich sicher, jetzt keine Kinder mehr haben zu wollen.
Er sagt immer "ich freu mich echt auf den Tag, wenn Eine versucht, mir ein Kind unterzuschieben.
*gggg*
Karin
Re: Die Lösung: Sterilisation
Als Antwort auf: Re: Die Lösung: Sterilisation von Karin am 05. Juni 2004 12:47:21:
Er hatte mir seiner Frau 2 Kids (mit denen (allen 3 übrigens) versteh ich mich prächtig) und war sich sicher, jetzt keine Kinder mehr haben zu wollen.
Er sagt immer "ich freu mich echt auf den Tag, wenn Eine versucht, mir ein Kind unterzuschieben.
Schon, aber DAS ist es mir nun doch nicht wert 
'wenn sie sich den partner nimmt' bzw. 'die steri. bei ihrem mann durchführen l
Als Antwort auf: Re: Die Lösung: Sterilisation - bei Männern leichter von Pokemon am 05. Juni 2004 14:13:51:
als dass sich eine Frau einen jüngeren Partner nimmt um noch einmal eine Famlilie zu gründen. Ich denke, wenn eine Frau sich sicher ist dass sie keine Kinder mehr möchte sollte sie die Steri bei sich durchführen lassen und nicht bei ihrem Mann.
'wenn sie sich den partner nimmt' bzw. 'die steri. bei ihrem mann durchführen lässt'? Und wir lassen das alles mit uns machen?
Außerdem - es gibt immerhin präservative. Oder die migräne - schützt 100%
Re: zu obligatrischen Tests
Als Antwort auf: Re: zu obligatrischen Tests von Marie Juana am 04. Juni 2004 15:46:52:
Hallo Marie Juanna!
Mir gefällt dein Ansicht sehr.
Wollen wir Paar werden?
Schau doch mal, ich vertraue dir bis aufs Äußerste.
Du wirst dann doch sicherlich unser Kind finanziell unterhalten, oder?
Ja, ja, unser Kind ist ja von uns beiden, von mir und von dir, aber echt, wirklich..!
Sie ist zwar sechs Jahre alt, aber was macht das schon?
Was, du glaubst mir nicht? Du vertraust mir nicht?
DU WILLST EIN TEST?
Du hast mich verletzt... buhuhuhuhuhu
Weg mit dir! Sofort!
Zahlen solltest du trotzdem, denn ein Test verboten ist!
Leute wie du tragen dazu bei, daß immer weniger Kinder gibt.
Guck genau hin, dann wirst du es auch sehen.
Gruß
_Nikos_
Re: zu obligatrischen Tests
Als Antwort auf: Re: zu obligatrischen Tests von Nikos am 10. Juni 2004 22:50:04:
hallo Nikos,
der name hört sich ja recht griechisch an.
Nikos:Wollen wir Paar werden?
Marie Juana: natürlich, auf so einen wie dich habe ich gerade gewartet.
sicher kannst du auch so nett mit dem hintern wackeln wie dein griechischer landsmann beim *eurovision song contest 2004*; ich kann nämlich sehr gut mit den ohren wackeln. wenn du dann auch mit dein schwänzlein wackelst, ist die ferkelei perfekt.
Nikos:Schau doch mal, ich vertraue dir bis aufs Äußerste.
Marie Juana: na, bis zum äussersten (heinrich böll bezeichnet in seinen romanen häufig damit den gv) will ich mit dir sicher nicht gehen.
Nikos:Du wirst dann doch sicherlich unser Kind finanziell unterhalten, oder?
Marie Juana: natürlich, für dich fällt auch das eine oder andere mal ein goldkettchen oder eine rolex ab.
Nikos:Ja, ja, unser Kind ist ja von uns beiden, von mir und von dir, aber echt, wirklich..!
Marie Juana: natürlich, solche hengste wie du können nur *junge götter* zeugen.
Nikos:Sie ist zwar sechs Jahre alt, aber was macht das schon?
nix, aber du scheinst dir eine tochter zu wünschen, donnerwetter.
Nikos:Was, du glaubst mir nicht? Du vertraust mir nicht?
Marie Juana: sicher glaube ich dir, auch wenn du das blaue vom himmel herunterlügst.
Nikos:DU WILLST EIN TEST?
Marie Juana: Nö
Marie Juana