Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Der Frankfurter, Saturday, 29.05.2004, 02:12 (vor 7924 Tagen)

Allmählich wird bei allen unseren Diskussionen deutlich, wie sehr ein Rechtsprinzip gleichermaßen in Frage gestellt und trotzdem befürwortet wird.
Wir sind alle anständig genug zu glauben, daß Gerechtigkeit, Recht als
schützende Kraft über uns wirkt. Recht war und ist immer die Tatsächlichkeit einer kleinen Übereinstimmung. Und Diese wurde entweder durch Ehrbarkeit oder Zorn, oder Nachläßigkeit, manchmal Nachdenklichkeit, vielleicht durch Notwendikeit ermöglicht. Heute kommt der Aspekt der Bequemlichkeit hinzu, nämlich dem winzigsten Druck, bedeutungsloser Unpäßlichkeiten nachzugeben, um Gerechtigkeit da einzufordern, wo sie unnutz ist und Recht wirklich ad absurdum führt.

Das können andere vielleicht besser formulieren..

Kann mir hier einer (eine?) mal den Begriff 'anständig' sauber definieren?

Der Frankfurter


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