Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Re: Ich bin verwirrt....Amnesty und die Opferzahlen.....

Der Bachelor, Friday, 28.05.2004, 19:47 (vor 7924 Tagen) @ Magnus

Als Antwort auf: Ich bin verwirrt....Amnesty und die Opferzahlen..... von Magnus am 28. Mai 2004 12:52:21:

Hallo!
Auf der Suche nach Opferzahlen über den Genozid in Ruanda bin ich einfach nicht fündig geworden.
Das einzige, was ich gefunden habe, ist dass Amnesty insbesondere mit den Zahlen von Vergewaltigungen regelrecht jongliert:
In ihrem Radiospot unter: http://www.amnesty.de/download/svaw/gewalt_bewaff_konfli.mp3 wird von 250.000 Vergewaltigungen gesprochen.
Auf http://www.amnesty.ch/d/ecamd/svawd/04I/0403_ff.pdf wird sogar von 500.000 Vergewaltigungen gesprochen - das ganze dann als "Zahlen und Fakten" dargestellt. Dabei greift man auf Organisationen zurück, die nur mit Propaganda etc. um sich werfen. (z.B. "Jede dritte Frau wird in ihrem Leben einmal vergewaltigt, geschlagen, zum Sex gezwungen oder auf eine andere Weise mißhandelt.") Wie kann man "geschlagen" (so ein relativer Begriff!) mit "vergewaltigt" in einem Satz erwähnen? Ich glaube jeder von uns ist mal geschlagen worden.
Dann habe ich auf einer anderen Seite gelesen, dass in Ruanda 800.000 - fast das Ganze Volk der Tutsi im betroffenen Bereich getötet wurden. Wie passen aber da noch die Zahlen von 500.000 Vergewaltigungen rein? Außerdem sind auch viele in die Nachbarländer geflüchtet (vor allem die, die Kraft hatten und Jung waren) und worden dort notdürftig von der UN versorgt.
Ich bin der Meinung, dass Amnesty mit dieser Zahlenspielerei die Opfer billig für ihre Zwecke mißbraucht - und dass da gelogen wird, dass sich die Balken biegen!
Für mich ist der Verein endgültig gestorben. Vielleicht sollte man mal eine Homepage eröffnen, die diese Widersprüche mal aufzeigt.

Und wie werden überhaupt die Zahlen bestimmt? Zählt man in der Angreiferarmee die Männer und rechnet man dann jedem eine Vergwaltigung zu? Oder wie?

Ich finde das ganze richtig erbärmlich!

Letztlich ist Ai auch nur ein Teil der allgemeinen gesellschaftlichen Verblödung. Vermutlich fallen sie aus allen Wolken, wenn ihnen diesbezüglich mal kräftig der Wind ins Gesicht bläst. Ohne Kritik ändert sich nichts. "Ja, aber die Frauenbeauftragten meinten doch..." "Es ist doch allgemein bekannt, daß..."
Auf diesem Niveau wird argumentiert.

Eigentlich ja eine ganz sinnvolle Organisation, diese Ai, wenn es sie nicht gäbe müsste man sie erfinden. Aber diese feministische Indoktrination muss mal zur Sprache kommen. Am besten, wenn einem jemand auf der Staße anquatscht, die Spende mit Begründung verweigern. Wenn es mal oben ankommt, daß immer mehr Leute die Faxen dick haben, vielleicht beginnt dann ein Umdenkprozess.

Der Bachelor


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