Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Mir werden die Konsequenzen einer Heirat bewusst...

Christian, Monday, 24.05.2004, 01:28 (vor 7929 Tagen)

wenn man z.B. folgenden Artikel unten i.a. Link liest und daher es eine absolute Abeschreckung ist in Deutschland jemals zu Heiraten und einen Kinderwunsch zu haben! Meiner Meinung nach sitzen die Straftäter in der Politik und in der Justiz, die Frauen nutzen halt nur die Privilegien aus!

meint,
Christian

http://f11.parsimony.net/forum16410/messages/12452.htm

Re: und das ist kein Einzelfall

Karin, Monday, 24.05.2004, 20:27 (vor 7928 Tagen) @ Christian

Als Antwort auf: Mir werden die Konsequenzen einer Heirat bewusst... von Christian am 23. Mai 2004 22:28:52:

Kinder ja,
aber die Heiraterei sollte man(n) lieber sein lassen.

Den Tipp gebe ich tatsächlich öfters, aber bisher hat noch nie eine(r) drauf gehört. Da kommt dann immer "aber UNS passiert sowas nicht" ... "selbst wenn bei uns was schiefgeht, wir bleiben IMMER fair" ...

*soifz*
Karin

Kinder nein

Andi, Monday, 24.05.2004, 22:12 (vor 7928 Tagen) @ Karin

Als Antwort auf: Re: und das ist kein Einzelfall von Karin am 24. Mai 2004 17:27:21:

Hallo Karin

Kinder ja,

dürfte wohl eine Empfehlung sein, die Du nur an Frauen richtest. Männer gehen bei der herrschnden Männerdiskriminierung und unserem Ehe/Scheidungs/unterhaltsrecht mit Kinderm ein hohes Risiko ein, ohne irgendeine Gegenleistung jahrzehnte- bis lebenslang entrechtet und ausgequetscht zu werden wie eine Zitrone. Üblicherweise bekommt die Mutter die Möglichkeit, die Kinder dem Vater zu entfremden und zu verfeinden. Üblicherweise bleiben die meisten von Kindern verursachten Lasten beim Vater, der emotionale Gewinn durch Kinder verbleibt ausschließlich bei der Mutter, wenn diese es so will.

Noch mehr als eine Heirat müssen Männer in unserer Gesellschaft Kinder meiden.

Viele Grüße,
Andi

Kinder Ja

Mirko, Monday, 24.05.2004, 23:06 (vor 7928 Tagen) @ Andi

Als Antwort auf: Kinder nein von Andi am 24. Mai 2004 19:12:51:


[quote]Hallo Karin[/quote]
[quote][quote]Kinder ja,[/quote][/quote]
[quote]dürfte wohl eine Empfehlung sein, die Du nur an Frauen richtest. Männer gehen bei der herrschnden Männerdiskriminierung und unserem Ehe/Scheidungs/unterhaltsrecht mit Kinderm ein hohes Risiko ein, ohne irgendeine Gegenleistung jahrzehnte- bis lebenslang entrechtet und ausgequetscht zu werden wie eine Zitrone. Üblicherweise bekommt die Mutter die Möglichkeit, die Kinder dem Vater zu entfremden und zu verfeinden. Üblicherweise bleiben die meisten von Kindern verursachten Lasten beim Vater, der emotionale Gewinn durch Kinder verbleibt ausschließlich bei der Mutter, wenn diese es so will.
Noch mehr als eine Heirat müssen Männer in unserer Gesellschaft Kinder meiden.[/quote]

Ich arbeite dennoch auf Kinder hin, auch wenn ich als Zahlvater entsorgt werden sollte.

liebe Grüße

Mirko.

Re: Bist Du wirklich Sicher ob Du ein Mann bist? n/t

Christian, Monday, 24.05.2004, 23:33 (vor 7928 Tagen) @ Mirko

Als Antwort auf: Kinder Ja von Mirko am 24. Mai 2004 20:06:32:

Hallo Karin

Kinder ja,

dürfte wohl eine Empfehlung sein, die Du nur an Frauen richtest. Männer gehen bei der herrschnden Männerdiskriminierung und unserem Ehe/Scheidungs/unterhaltsrecht mit Kinderm ein hohes Risiko ein, ohne irgendeine Gegenleistung jahrzehnte- bis lebenslang entrechtet und ausgequetscht zu werden wie eine Zitrone. Üblicherweise bekommt die Mutter die Möglichkeit, die Kinder dem Vater zu entfremden und zu verfeinden. Üblicherweise bleiben die meisten von Kindern verursachten Lasten beim Vater, der emotionale Gewinn durch Kinder verbleibt ausschließlich bei der Mutter, wenn diese es so will.
Noch mehr als eine Heirat müssen Männer in unserer Gesellschaft Kinder meiden.

[/i]
Ich arbeite dennoch auf Kinder hin, auch wenn ich als Zahlvater entsorgt werden sollte.
liebe Grüße
Mirko.

Re: Mir werden die Konsequenzen einer Heirat bewusst...

Pokemon, Monday, 24.05.2004, 23:37 (vor 7928 Tagen) @ Christian

Als Antwort auf: Mir werden die Konsequenzen einer Heirat bewusst... von Christian am 23. Mai 2004 22:28:52:

Tja, wie gesagt, wer hat bei diesen Zuständen noch Lust sich eine Hausfrau oder einen Hausmann anzulachen? Hohe Scheidungsraten, lange Unterhaltszeiten (auch aufgrund der Schwierigkeit als Hausfrau einen Job zu finden).

Ist einer der Partner bei einer Scheidung nicht erwerbstätig so hat das für BEIDE Nachteile. Für den einen weil er Unterhalt zahlen muss, für den anderen weil dieser Unterhalt meistens nur für das nötigste ausreicht. Ich habe es im Bekanntenkreis erlebt: Ein Leben im Luxus lebt keiner der beiden Partner.
Wie kann es sonst kommen dass eine Hausfrau nach 25 Ehejahren gerade mal einen Unterhaltsanspruch von 800 Euro hat, der berufstätige Ehemann aber 1200 Euro bekommt?
Ich frage mich ehrlich gesagt wie man es anstellen soll über diese gesetzlich festgelegten hinauszukommen. Klagen oder wie?

Re: was soll denn diese Frage bitte? (nt)

Mirko, Tuesday, 25.05.2004, 00:04 (vor 7928 Tagen) @ Christian

Als Antwort auf: Re: Bist Du wirklich Sicher ob Du ein Mann bist? n/t von Christian am 24. Mai 2004 20:33:37:

Hallo Karin

Kinder ja,

dürfte wohl eine Empfehlung sein, die Du nur an Frauen richtest. Männer gehen bei der herrschnden Männerdiskriminierung und unserem Ehe/Scheidungs/unterhaltsrecht mit Kinderm ein hohes Risiko ein, ohne irgendeine Gegenleistung jahrzehnte- bis lebenslang entrechtet und ausgequetscht zu werden wie eine Zitrone. Üblicherweise bekommt die Mutter die Möglichkeit, die Kinder dem Vater zu entfremden und zu verfeinden. Üblicherweise bleiben die meisten von Kindern verursachten Lasten beim Vater, der emotionale Gewinn durch Kinder verbleibt ausschließlich bei der Mutter, wenn diese es so will.
Noch mehr als eine Heirat müssen Männer in unserer Gesellschaft Kinder meiden.

[/i]
Ich arbeite dennoch auf Kinder hin, auch wenn ich als Zahlvater entsorgt werden sollte.
liebe Grüße
Mirko.

Re: Willst Du dich nicht absichern gegen deine Entsorgung? (nt)

Christian, Tuesday, 25.05.2004, 00:08 (vor 7928 Tagen) @ Mirko

Als Antwort auf: Re: was soll denn diese Frage bitte? (nt) von Mirko am 24. Mai 2004 21:04:59:

Hallo Karin

Kinder ja,

dürfte wohl eine Empfehlung sein, die Du nur an Frauen richtest. Männer gehen bei der herrschnden Männerdiskriminierung und unserem Ehe/Scheidungs/unterhaltsrecht mit Kinderm ein hohes Risiko ein, ohne irgendeine Gegenleistung jahrzehnte- bis lebenslang entrechtet und ausgequetscht zu werden wie eine Zitrone. Üblicherweise bekommt die Mutter die Möglichkeit, die Kinder dem Vater zu entfremden und zu verfeinden. Üblicherweise bleiben die meisten von Kindern verursachten Lasten beim Vater, der emotionale Gewinn durch Kinder verbleibt ausschließlich bei der Mutter, wenn diese es so will.
Noch mehr als eine Heirat müssen Männer in unserer Gesellschaft Kinder meiden.

[/i]
Ich arbeite dennoch auf Kinder hin, auch wenn ich als Zahlvater entsorgt werden sollte.
liebe Grüße
Mirko.

Re: Mir werden die Konsequenzen einer Heirat bewusst...

Peter, Tuesday, 25.05.2004, 00:48 (vor 7928 Tagen) @ Pokemon

Als Antwort auf: Re: Mir werden die Konsequenzen einer Heirat bewusst... von Pokemon am 24. Mai 2004 20:37:47:

Tja, wie gesagt, wer hat bei diesen Zust�nden noch Lust sich eine Hausfrau oder einen Hausmann anzulachen? Hohe Scheidungsraten, lange Unterhaltszeiten (auch aufgrund der Schwierigkeit als Hausfrau einen Job zu finden).

Eine beidseitige Erwerbstaetigkeit scheint die bessere Loesung.

Ist einer der Partner bei einer Scheidung nicht erwerbst�tig so hat das f�r BEIDE Nachteile. F�r den einen weil er Unterhalt zahlen muss, f�r den anderen weil dieser Unterhalt meistens nur f�r das n�tigste ausreicht.

Dann sollte der Partner ohne Erwerb schnellstens einen finden, und die Ausgleichszahlungen sollte das Gericht zeitlich strikt begrenzen.

Wie kann es sonst kommen dass eine Hausfrau nach 25 Ehejahren gerade mal einen Unterhaltsanspruch von 800 Euro hat, der berufst�tige Ehemann aber 1200 Euro bekommt?

Weil er das Geld verdient, nehme ich an. Was macht die Frau? Auch Vaeter werden gezwungen, jede Arbeit anzunehmen.

Gruss,

Peter

Re: Mir werden die Konsequenzen einer Heirat bewusst...

Odin, Tuesday, 25.05.2004, 02:11 (vor 7928 Tagen) @ Pokemon

Als Antwort auf: Re: Mir werden die Konsequenzen einer Heirat bewusst... von Pokemon am 24. Mai 2004 20:37:47:

Wie kann es sonst kommen dass eine Hausfrau nach 25 Ehejahren gerade mal einen Unterhaltsanspruch von 800 Euro hat, der berufstätige Ehemann aber 1200 Euro bekommt?

Vielleicht weil man annimmt, daß man auch einer Frau zumuten kann, zu arbeiten?

Re: Mir werden die Konsequenzen einer Heirat bewusst...

ChrisTine, Tuesday, 25.05.2004, 02:33 (vor 7928 Tagen) @ Odin

Als Antwort auf: Re: Mir werden die Konsequenzen einer Heirat bewusst... von Odin am 24. Mai 2004 23:11:26:

Wie kann es sonst kommen dass eine Hausfrau nach 25 Ehejahren gerade mal einen Unterhaltsanspruch von 800 Euro hat, der berufstätige Ehemann aber 1200 Euro bekommt?

Vielleicht weil man annimmt, daß man auch einer Frau zumuten kann, zu arbeiten?

ich glaub, ich muß doch noch heiraten. Die BfA hat ausgerechnet, daß ich so ca. 450 € Rente bekomme.

LG - Christine

Re: Mir werden die Konsequenzen einer Heirat bewusst...

Garfield, Tuesday, 25.05.2004, 18:12 (vor 7927 Tagen) @ Pokemon

Als Antwort auf: Re: Mir werden die Konsequenzen einer Heirat bewusst... von Pokemon am 24. Mai 2004 20:37:47:

Hallo Pokemon!

"Ich frage mich ehrlich gesagt wie man es anstellen soll über diese gesetzlich festgelegten hinauszukommen. Klagen oder wie?"

Ich wäre dafür, die Menschen stärker dazu zu erziehen, Scheidungen möglichst zu vermeiden.

Wie läuft das denn heute oft ab? Man lernt sich kennen, alles ist neu, spannend und aufregend. Man heiratet also, und nach ein paar Jahren stellt man fest, daß mittlerweile gar nichts mehr neu, spannend und aufregend ist. Dann lernt man irgendwo jemand anderen kennen, und da ist dann auf einmal alles wieder neu, spannend und aufregend. Und zwar ohne daß man irgendetwas dafür tun muß. Da das viel einfacher ist, als die eigene Trägheit zu überwinden und wieder frischen Wind in die Ehe zu bringen, läßt man sich scheiden. Und so beginnt dann alles wieder von vorn.

Erleichtert wird das noch dadurch, daß seit 1978 das Schuldprinzip bei Scheidungen nicht mehr angewendet wird. So kann seitdem auch eine Frau, die ihre Ehe durch eigenes Verschulden zerstört hat, Unterhalt für sich selbst beanspruchen. Folgerichtig werden heute die meisten Scheidungen von Frauen eingereicht, da Frauen nun einmal öfter in der Situation sind, Unterhalt beanspruchen zu können.

Frau glaubt dann dem Spruch "wer nach der dritten Scheidung noch keinen Porsche fährt, hat etwas falsch gemacht" und denkt, mit Unterhalt für sich selbst und die Kinder zumindest für die nächsten Jahre ausgesorgt zu haben. Vor allem, wenn frau inoffiziell schon mit ihrem neuen Partner zusammen lebt.

Womöglich wird der Ex-Mann dann aber plötzlich arbeitslos, und dann gibt's bald nur noch Geld für die Kinder vom Jugendamt. Vielleicht stellt der neue Partner auch bald fest, daß er sich das alles so doch nicht vorgestellt hat. Daß er vielleicht keine Lust auf Familienleben hat und es viel schöner fand, als die Frau noch verheiratet war, er sie nur ab und zu mal heimlich treffen konnte und dabei auch nie die Kinder als Klötze am Bein dabei hatte. Also sucht er sich eine andere verheiratete Frau und gibt der geschiedenen Mutter den Laufpaß. Da sie offiziell nicht zusammen gewohnt haben und er auch keine Kinder mit ihr hat, kostet ihn das ja nichts.

Sie steht dann da und guckt dumm aus der Wäsche. Nun reicht das Geld plötzlich vorn und hinten nicht, und selbst wenn sie dann in Erwägung zieht, vielleicht doch wieder zu arbeiten, ist das schwierig. Erstens muß sie dann die Kinder irgendwo lassen, zweitens stellen manche Unternehmen nur ungern Mütter ein und drittens ist sie schon einige Zeit aus dem Job raus oder hat es womöglich nicht für nötig gehalten, eine Ausbildung zu absolvieren...

Letztendlich haben dann also alle die A-Karte. Die Kinder werden in der Schule gehänselt, weil sie nie teure Markenklamotten und auch sonst nicht viel an materiellen Werten vozuweisen haben. Der Ex-Mann muß als Langzeit-Arbeitsloser zwar nicht mehr zahlen, aber beim Jugendamt türmt er derweil einen Riesen-Schuldenberg auf, den er zusätzlich zu seinen Unterhaltsverpflichtungen abzahlen darf, sobald er wieder einen Job findet. Das motiviert nicht gerade besonders bei der Jobsuche. Geld für eine neue Familie ist auch nicht da, und womöglich hat er mittlerweile aus Frust und Verzweiflung auch noch angefangen zu trinken (was durchaus auch der Grund für seine Entlassung aus dem letzten Job sein könnte).

Das alles wäre vermieden worden, wenn es keine Scheidung gegeben hätte.

Zunächst einmal sollte eine Ehe nur dann geschlossen werden dürfen, wenn ein Paar nachweisen kann, daß es schon einige Jahre zusammen gelebt hat.

Außerdem hat zumindest das Schuldprinzip für nachehelichen Unterhalt wieder angewendet zu werden. Noch besser wäre eine generelle Streichung des Unterhalts für Ex-Partner(innen). Mit den modernen Haushaltsgeräten ist es heute nicht mehr notwendig, daß jemand den ganzen Tag zu Hause bleibt, um den Haushalt zu versorgen. Das schafft ein auf Vollzeit berufstätiges Paar mit einer durchschnittlichen Wohnung heute locker nebenbei. Und für Kinder gibt es Schwangerschafts- und Erziehungsurlaub.

Das einzige Problem könnte darin bestehen, daß man tatsächlich mal keinen Kindergartenplatz findet. Daran ist dann aber der Staat schuld, also soll der auch gefälligst für nachehelichen Unterhalt aufkommen, wenn jemand nachweislich nur aus dem Berufsleben aussteigen mußte, weil es nicht genügend Kinderbetreuungsmöglichkeiten gab. Das würde die Behörden auch mehr dazu motivieren, genügend Kindergartenplätze zur Verfügung zu stellen.

Davon abgesehen gibt es heute keinen wirklichen Grund mehr dafür, als Hausfrau oder Hausmann zu Hause zu bleiben. Wer das trotzdem tut, ist also selbst schuld und muß dann eben mit den Konsequenzen daraus leben.

Natürlich werden immer mehr Menschen angesichts der steigenden Erwerbslosenzahlen keine Jobs mehr finden und dann deshalb als Hausfrauen oder Hausmänner zu Hause bleiben. Aber was kann der Partner dafür? Wieso soll der Partner dafür nach einer Scheidung zur Kasse gebeten werden können?

Wenn es keinen nachehelichen Unterhalt mehr gäbe, dann würden auch die Scheidungszahlen sofort deutlich sinken, da bin ich mir sicher.

Dann hätten wir alle die Probleme mit Kindesentzug nicht, es würden wieder mehr Kinder in zumindest halbwegs intakten Familien aufwachsen, und es gäbe auch weniger Sozialfälle, da mehr Ehepaare zusammen bleiben und sich gegenseitig unterstützen würden. Es ist nun einmal günstiger, zusammen in einem Haushalt zu leben als getrennt in zwei Haushalten.

Geschiedene Frauen noch besser zu alimentieren, würde nicht nur die bestehenden Prbleme nicht lösen, sondern obendrein noch dazu beitragen, die Scheidungszahlen weiter zu erhöhen und so immer mehr Sozialfälle zu produzieren.

Freundliche Grüße
von Garfield


Re: Mir werden die Konsequenzen einer Heirat bewusst...

Ferdi, Tuesday, 25.05.2004, 18:57 (vor 7927 Tagen) @ Garfield

Als Antwort auf: Re: Mir werden die Konsequenzen einer Heirat bewusst... von Garfield am 25. Mai 2004 15:12:31:

Hi Garfield!

Zunächst einmal sollte eine Ehe nur dann geschlossen werden dürfen, wenn ein Paar nachweisen kann, daß es schon einige Jahre zusammen gelebt hat.
[quote]Außerdem hat zumindest das Schuldprinzip für nachehelichen Unterhalt wieder angewendet zu werden. Noch besser wäre eine generelle Streichung des Unterhalts für Ex-Partner(innen).
[/quote]

Das habe ich schon immer gefordert. Denn der Fortbestand einer Ehe ist für alle Beteiligten das Beste. Was hier immer von gelangweilten Ehefrauen vorgebracht wird "warum sollen sie zusammenbleiben wenn sie sich auseinandergelebt haben?" kann ja wohl kein Scheidungsgrund sein. Da sollte erst mal der Begriff "auseinandergelebt" definiert werden. Was soll das heissen?

Das Familienrecht vor 1977 war garnicht so schlecht. Es gibt halt keine "ideale Ehe". Irgendwann gibt es immer mal Auseinandersetzungen, meist um Kleinigkeiten der niedrigsten Priorität. Ich bin auch für Wiedereinführung des Schuldprinzips. Das Argument "Dann wird wieder schmutzige Wäsche gewaschen" lasse ich nicht gelten. Das "Waschen" kann und soll unter Ausschluss der Öffentlichkeit vor Gericht stattfinden.

Das Wiedereinführen des Schuldprinzips würde auch allzu lockere Ehemänner mehr an die Kandare nehmen, die allzu gerne jedem Spinat(blubb)a**** hinterherlaufen. Das ist doch einer der wichtigen Punkte, die Ehefrauen immer als Scheidungsgrund ins Feld führen. Das würde also auch den Ehefrauen entgegenkommen. Warum wurde also das Schuldprinzip trotzdem abgeschafft, entgegen der Gepflogenheiten in der gesamten demokratischen Rechtsprechung? Damit den Frauen die Möglichkeit der gnadenlosen Abzocke eröffnet wird. Darauf deutet auch hin, dass sich die Unterhaltshöhe nach den "ehelichen Verhältnissen" richtet. Also dass die abtrünnige Ehefrau den Anspruch hat, die wirtschaftlichen Verhältnisse, die in der Ehe geherrscht haben, die nach der Scheidung aber nicht mehr herrschen, für sich beibehalten zu können. Auch das muss dringend ersatzlos gestrichen werden. Übrig bleiben darf wirklich nur der Unterhalt für die gemeinsamen Kinder.

Da ich aber auf politischer Ebene derzeit keine Chance sehe, das zu ändern, müssen andere Auswege gesucht werden. Einer ist sicher der, unter keinen Umständen zu heiraten. Ein anderer, der denen helfen könnte, die bereits hereingefallen sind, wäre, ins Ausland zu gehen. Mir ist klar, dass das nur sehr gut ausgebildete Männer können, deren Berufserfahrung im Ausland einen hohen Stellenwert hat, oder Unternehmer wie Expatriate, die sich im Ausland eine völlig neue Existenz ausserhalb der Reichweite der Krakenarme des deutschen Familienunrechts aufbauen. Es sollte mal eine Liste der Länder erstellt werden, die keine Auslieferungsabkommen mit der BRD wegen Unterhaltsforderungen haben.

Gruss,
Ferdi

Re: und das ist kein Einzelfall

Pan, Wednesday, 26.05.2004, 15:07 (vor 7926 Tagen) @ Karin

Als Antwort auf: Re: und das ist kein Einzelfall von Karin am 24. Mai 2004 17:27:21:

"aber UNS passiert sowas nicht" ... "selbst wenn bei uns was schiefgeht, wir bleiben IMMER fair" ...

Das erinnert mich an meine eigenen "Untergang" Bitte verschone mich in Zukunft mit solchen Reressionen auslösenden Momentaufnahmen :-)
Würde mich echt mal interessieren, in wievielen Köpfen dieser Spruch den den Weg in die Hölle geebnet hat. Das ist DER Lemminge-Spruch.

Gruß Pan

Re: Mir werden die Konsequenzen einer Heirat bewusst...

Expatriate, Thursday, 27.05.2004, 12:39 (vor 7925 Tagen) @ Ferdi

Als Antwort auf: Re: Mir werden die Konsequenzen einer Heirat bewusst... von Ferdi am 25. Mai 2004 15:57:07:

oder Unternehmer wie Expatriate, die sich im Ausland eine völlig neue Existenz ausserhalb der Reichweite der Krakenarme des deutschen Familienunrechts aufbauen.

Da hast Du was missverstanden. Ich bin Angestellter und fuehre nur eine Abteilung innerhalb eines von der Groesse her mittelstaendischen Unternehmens. Also nur Abt.-Leiter, muss zwar unternehmerische Entscheidungen treffen, aber ich trage kein unternehmerisches Risiko.

Hehe, laufen hier die Maedels doch rum wie sie wollen, Kopftuch, kein Kopftuch, hautenge Jeans, bauchfrei, traditionell, wie auch immer es gefaellt. In der hippsten Disko hier meinten neulich einige Girls, sie muessten nur in knappen Dessous auf dem Tresen tanzen, Musliminnen wohlgemerkt. Die sind erstmal verhaftet worden, so gehts dann doch nicht.
Aber keine Konsequenzen, so wie ich gehoert habe.

Es sollte mal eine Liste der Länder erstellt werden, die keine Auslieferungsabkommen mit der BRD wegen Unterhaltsforderungen haben.

Auslieferungsabkommen? Huch?!? Kann mich da jemand rankriegen? Wohl nicht, oder?
Sacht mal, wenn ich hier heiraten sollte, was fuer ein Recht gilt dann eigentlich? Ich kann z.B. eine Indonesierin heiraten und muss noch nichtmal zum Islam uebertreten, das wird dann in Australien vollzogen.
Gilt dann deutsches Recht wegen meinem Pass, australisches wegen dem Ort, das Recht des Landes wo man dann lebt? Oder was? Weiss einer was?

Cheers!

Re: Mir werden die Konsequenzen einer Heirat bewusst...@ Ferdi

Pokemon, Friday, 28.05.2004, 22:00 (vor 7924 Tagen) @ Ferdi

Als Antwort auf: Re: Mir werden die Konsequenzen einer Heirat bewusst... von Ferdi am 25. Mai 2004 15:57:07:

Warum wurde also das Schuldprinzip trotzdem abgeschafft, entgegen der Gepflogenheiten in der gesamten demokratischen Rechtsprechung?

Weil die Schuld oft nur sehr schwer festzustellen war. Darüber hinaus wurde Ehebruch bei Frauen als sehr viel schwerwiegender empfunden als bei Männern. Klar, wegen den Kuckukskindern. Ungerecht ist war es trotzdem.

Damit den Frauen die Möglichkeit der gnadenlosen Abzocke eröffnet wird. Darauf deutet auch hin, dass sich die Unterhaltshöhe nach den "ehelichen Verhältnissen" richtet. Also dass die abtrünnige Ehefrau den Anspruch hat, die wirtschaftlichen Verhältnisse, die in der Ehe geherrscht haben, die nach der Scheidung aber nicht mehr herrschen, für sich beibehalten zu können. Auch das muss dringend ersatzlos gestrichen werden. Übrig bleiben darf wirklich nur der Unterhalt für die gemeinsamen Kinder.

Lieber Ferdi, warst Du es nicht, der sich über einen Beitrag freute, der die Folgen des beruflichen Stresses auf die Fruchbarkeit der Frauen behandelte? Der meinte, jetzt würden die Frauen endlich die Folgen ihres Verhaltens zu spüren bekommen?
index.php?id=28004

Ich habe daraus geschlossen, Du wärst der Meinung, Frauen sollten wieder zu ihrem angstammten Platz, dem Herd zurückkehren und Hausfrau sein. Meinst Du im Ernst, dass ein Wegfall des Ehegattenunterhalts die Frauen zu einem Abschied aus dem Erwerbsleben motivieren würde?

Ja, eine Möglichkeit für einen Mann, die Unterhaltsfalle zu vermeiden, wäre nicht zu heiraten. Ich sehe aber noch eine andere: Mit allen Mitteln die Berufstätigkeit der Frau unterstützen. Dann fallen bei einer Scheidung nämlich weniger oder gar kein Unterhalt an.

Re: Mir werden die Konsequenzen einer Heirat bewusst...@ Ferdi

Sven75, Friday, 28.05.2004, 22:05 (vor 7924 Tagen) @ Pokemon

Als Antwort auf: Re: Mir werden die Konsequenzen einer Heirat bewusst...@ Ferdi von Pokemon am 28. Mai 2004 19:00:11:

Ich habe daraus geschlossen, Du wärst der Meinung, Frauen sollten wieder zu ihrem angstammten Platz, dem Herd zurückkehren und Hausfrau sein. Meinst Du im Ernst, dass ein Wegfall des Ehegattenunterhalts die Frauen zu einem Abschied aus dem Erwerbsleben motivieren würde?

Sicherlich nicht, aber möglicherweise motiviert es sie zu einem Erwerbsleben.

Möglicherweise kommt man eines Tages auch mal auf die Idee, bei einer Eheschließung grundsätzlich einen Vertrag abzuschließen, in dem dann auch geregelt sein kann, was der Frau zuzustehen hat, wenn der Mann möchte, dass sie ein Kind bekommt und großzieht.

Solange aber nachwievor von längst überholten Umständen (Frau hat sich als Hausfrau aufgeopfert, etc.) ausgegangen wird, ist eine Ehe für jeden Mann indiskutabel.

Ja, eine Möglichkeit für einen Mann, die Unterhaltsfalle zu vermeiden, wäre nicht zu heiraten. Ich sehe aber noch eine andere: Mit allen Mitteln die Berufstätigkeit der Frau unterstützen. Dann fallen bei einer Scheidung nämlich weniger oder gar kein Unterhalt an.

Damit hast du prinzipiell Recht. Das Problem ist aber, dass man heutzutage viele Frauen überhaupt erstmal dazu überreden muss, überhaupt berufstätig zu werden. Damit haben viele heutige Frauen nämlich gravierende Probleme, unter anderem auch deswegen, weil der "Traumberuf alleinerziehende Mutter" doch sehr lockt ob der umfangreichen Subventionierungen.

Gruss,
Sven

Re: Mir werden die Konsequenzen...die Hausfrau als Angestellte @ Sven

Pokemon, Friday, 28.05.2004, 22:36 (vor 7924 Tagen) @ Sven75

Als Antwort auf: Re: Mir werden die Konsequenzen einer Heirat bewusst...@ Ferdi von Sven75 am 28. Mai 2004 19:05:42:

Ich habe daraus geschlossen, Du wärst der Meinung, Frauen sollten wieder zu ihrem angstammten Platz, dem Herd zurückkehren und Hausfrau sein. Meinst Du im Ernst, dass ein Wegfall des Ehegattenunterhalts die Frauen zu einem Abschied aus dem Erwerbsleben motivieren würde?

Sicherlich nicht, aber möglicherweise motiviert es sie zu einem Erwerbsleben.

Eben, das meinte ich ja :-)

Möglicherweise kommt man eines Tages auch mal auf die Idee, bei einer Eheschließung grundsätzlich einen Vertrag abzuschließen, in dem dann auch geregelt sein kann, was der Frau zuzustehen hat, wenn der Mann möchte, dass sie ein Kind bekommt und großzieht.

Wenn der Mann möchte? Du meinst, dass er sie bezahlt, dass sie ein Kind für ihn großzieht? Die Hausfrau als Angestellte, das wäre vielleicht auch eine Lösung :-) Mit beiderseitigem Kündigungsschutz, Zahlungen in die Rentenkasse, wäre das nicht eine Alternative zum gegenwärtigen System?

Damit hast du prinzipiell Recht. Das Problem ist aber, dass man heutzutage viele Frauen überhaupt erstmal dazu überreden muss, überhaupt berufstätig zu werden. Damit haben viele heutige Frauen nämlich gravierende Probleme, unter anderem auch deswegen, weil der "Traumberuf alleinerziehende Mutter" doch sehr lockt ob der umfangreichen Subventionierungen.

Traumberuf alleinerziehende Mutter? Soweit ich gehört habe, haben Alleinerziehende ein ziemlich hohes Risiko, unter die Armutsgrenze zu geraten. Dass Hausfrau für viele ein Traumberuf ist, dass kann ich verstehen, aber Alleinerziehende? Schwierigkeiten bei der Jobsuche sind da doch vorprogrammiert. Sicher, viele Frauen spekulieren auf den Unterhalt des Mannes. Aber was geschieht wenn dieser arbeitslos wird? Wenn er selbst eine Familie gründet und nicht mehr so viele zahlen muss (und kann)? Ich habe mal gehört dass mehr Frauen unter der Armutsgrenze leben als MÄnner. Was die Alleinerziehenden angeht wundert mich das nicht: Wer sich auf den Unterhalt verlässt ist nicht nur ein Schmarotzer sondern auch unsäglich dumm. Wenn man schon nicht aus Rücksicht versucht, von den Unterhlaltszahlungen unabhängig zu werden, dann sollte man es jedenfalls sich selbst zuliebe tun. Angesichts der heutigen Arbeitslosenquoten darf man sich nämlich auf den Unterhalt durch andere (sei es als Hausfrau oder als alleinerziehende Mutter) nicht mehr verlassen. Der Mann wird arbeitslos und die alleinerziehende Mutter, die sich all die Jahre auf den Unterhalt verlassen hat und es nicht nötig fand, sich um Arbeit zu bemühen schaut auf einmal dumm aus der Wäsche.

Pokemon

Re: Mir werden die Konsequenzen einer Heirat bewusst...@ Ferdi

Sebastian, Friday, 28.05.2004, 22:49 (vor 7924 Tagen) @ Pokemon

Als Antwort auf: Re: Mir werden die Konsequenzen einer Heirat bewusst...@ Ferdi von Pokemon am 28. Mai 2004 19:00:11:

Warum wurde also das Schuldprinzip trotzdem abgeschafft, entgegen der Gepflogenheiten in der gesamten demokratischen Rechtsprechung?

Weil die Schuld oft nur sehr schwer festzustellen war. Darüber hinaus wurde Ehebruch bei Frauen als sehr viel schwerwiegender empfunden als bei Männern. Klar, wegen den Kuckukskindern. Ungerecht ist war es trotzdem.
Damit den Frauen die Möglichkeit der gnadenlosen Abzocke eröffnet wird. Darauf deutet auch hin, dass sich die Unterhaltshöhe nach den "ehelichen Verhältnissen" richtet. Also dass die abtrünnige Ehefrau den Anspruch hat, die wirtschaftlichen Verhältnisse, die in der Ehe geherrscht haben, die nach der Scheidung aber nicht mehr herrschen, für sich beibehalten zu können. Auch das muss dringend ersatzlos gestrichen werden. Übrig bleiben darf wirklich nur der Unterhalt für die gemeinsamen Kinder.
Lieber Ferdi, warst Du es nicht, der sich über einen Beitrag freute, der die Folgen des beruflichen Stresses auf die Fruchbarkeit der Frauen behandelte? Der meinte, jetzt würden die Frauen endlich die Folgen ihres Verhaltens zu spüren bekommen?
index.php?id=28004
Ich habe daraus geschlossen, Du wärst der Meinung, Frauen sollten wieder zu ihrem angstammten Platz, dem Herd zurückkehren und Hausfrau sein. Meinst Du im Ernst, dass ein Wegfall des Ehegattenunterhalts die Frauen zu einem Abschied aus dem Erwerbsleben motivieren würde?
Ja, eine Möglichkeit für einen Mann, die Unterhaltsfalle zu vermeiden, wäre nicht zu heiraten. Ich sehe aber noch eine andere: Mit allen Mitteln die Berufstätigkeit der Frau unterstützen. Dann fallen bei einer Scheidung nämlich weniger oder gar kein Unterhalt an.

hallo pokemon,

was die unhandlichkeit des schuldprinzips angeht denke ich hast du recht, ich bin ehrlich gesagt auch kein verfechter eines schuldprinzips. ich denke die menschen allgemeinen müssen einfach akzeptieren das sie fehler machen (was nicht heisst, das man für bestimmte fehler nicht bestraft werden sollte - sonst fehlt der lerneffekt).

was den unterhalt angeht denke ich das es das sinnvollste wäre, die erziehung einfach als leistung zu sehen. kinder müssen erzogen werden, das kostet zeit und geld. nun sollen sich beide eltern einfach die zeit teilen (wenn sie denn geschieden sind), jeder kann dann selbst bestimmen wie die kinder in dieser zeit betreut werden. so kann ein mann der arbeitet durchaus sagen "meine frau macht das und sie kriegt dafür betrag xy" (andersrum gilt dasselbe). wichtig ist dabei vor allem eines, man kann sich aussuchen wer betreut!
weiterhin denke ich nicht das eine frau/mann selber einen unterhaltungsanspruch nach der ehe erwirbt, ich denke derjenige der nicht arbeiten gegangen ist sollte eine zeit lang (1 bis 2 jahre maximal) unterstützt werden um z.b. eine ausbildung etc. zu machen und muss dann für sich selbst sorgen.

grüsse

Re: Mir werden die Konsequenzen...die Hausfrau als Angestellte @ Sven

Sven75, Friday, 28.05.2004, 23:17 (vor 7924 Tagen) @ Pokemon

Als Antwort auf: Re: Mir werden die Konsequenzen...die Hausfrau als Angestellte @ Sven von Pokemon am 28. Mai 2004 19:36:53:

Möglicherweise kommt man eines Tages auch mal auf die Idee, bei einer Eheschließung grundsätzlich einen Vertrag abzuschließen, in dem dann auch geregelt sein kann, was der Frau zuzustehen hat, wenn der Mann möchte, dass sie ein Kind bekommt und großzieht.

Wenn der Mann möchte? Du meinst, dass er sie bezahlt, dass sie ein Kind für ihn großzieht? Die Hausfrau als Angestellte, das wäre vielleicht auch eine Lösung :-) Mit beiderseitigem Kündigungsschutz, Zahlungen in die Rentenkasse, wäre das nicht eine Alternative zum gegenwärtigen System?

So meinte ich das nicht und die Formulierung "sie ein Kind für IHN großzieht" ist darüber hinaus auch grober Unfug. Wenn wir schon soweit sind, dass eine Frau das Großziehen eines Kindes als "Leistung an den Mann" versteht, dann ist es glaube ich besser, die deutschen Frauen lassen das Kinder bekommen komplett sein, denn solche Kinder können einem nur leid tun.

Was ich meinte, war, dass wenn ein Mann unbedingt das alte Rollenverständnis wahren möchte und die Frau als Heimchen am Herd zu Hause haben will (!), dann sollte man dies in einem Vertrag festhalten, in dem ihm dann auch aufgezeigt wird, welche Unterhaltszahlungen er dann im Falle einer Scheidung zu leisten hätte.

Aktuell jedoch wird immer automatisch angenommen, die Frau hätte sich ja ach so hart für den Mann aufgeopfert, indem sie "seinen" Haushalt geführt hätte und dass der Mann ja gar nicht gewollt hätte, dass sie arbeitet, selbst wenn diese einfach sich nur zu Hause ein feines faules Leben machen wollte.

Dann nämlich werden die Männer sehr schnell ihre Frauen dazu anleiten, arbeiten zu gehen und wenn der Regelfall der wäre, dass sie eben nicht Hausfrau zwangsweise hätte sein müssen und sie somit auch keinen Ehegattenunterhalt bekommen kann, werden die Frauen sehr schnell auch selber mehr arbeiten wollen.

Zudem ist mir sowieso nicht einleuchtend was die ach so geplagte Hausfrau in der Wohnung täglich 8-10 Stunden saubermachen möchte. Für meinen eigenen Haushalt benötige ich maximal 1 Stunde am Tag - inklusive Essen kochen.

Wer sich auf den Unterhalt verlässt ist nicht nur ein Schmarotzer sondern auch unsäglich dumm. Wenn man schon nicht aus Rücksicht versucht, von den Unterhlaltszahlungen unabhängig zu werden, dann sollte man es jedenfalls sich selbst zuliebe tun.

Sehr treffend formuliert. Auf diese Weisheit kommen viele Frauen nur leider erst, wenn es schon zu spät ist. Viele gehen einfach den bequemsten Weg und stellen zu spät fest, dass dieser eine Einbahnstraße ist.

Angesichts der heutigen Arbeitslosenquoten darf man sich nämlich auf den Unterhalt durch andere (sei es als Hausfrau oder als alleinerziehende Mutter) nicht mehr verlassen. Der Mann wird arbeitslos und die alleinerziehende Mutter, die sich all die Jahre auf den Unterhalt verlassen hat und es nicht nötig fand, sich um Arbeit zu bemühen schaut auf einmal dumm aus der Wäsche.

Genau so siehts aus. Hartz IV wird vielen schon einen sehr guten Vorgeschmack darauf geben, was vom männlichen Unterhalt übrigbleibt, wenn der "Mann" auf einmal der Staat ist, weil der Ex kein Geld mehr hat. Aber anders bekommt man diese Diskriminierung nicht bekämpft.

Gruss,

Sven

Re: Mir werden die Konsequenzen...die Hausfrau als Angestellte @ Sven

Pokemon, Friday, 28.05.2004, 23:39 (vor 7924 Tagen) @ Sven75

Als Antwort auf: Re: Mir werden die Konsequenzen...die Hausfrau als Angestellte @ Sven von Sven75 am 28. Mai 2004 20:17:49:

Wenn der Mann möchte? Du meinst, dass er sie bezahlt, dass sie ein Kind für ihn großzieht? Die Hausfrau als Angestellte, das wäre vielleicht auch eine Lösung :-) Mit beiderseitigem Kündigungsschutz, Zahlungen in die Rentenkasse, wäre das nicht eine Alternative zum gegenwärtigen System?

So meinte ich das nicht und die Formulierung "sie ein Kind für IHN großzieht" ist darüber hinaus auch grober Unfug. Wenn wir schon soweit sind, dass eine Frau das Großziehen eines Kindes als "Leistung an den Mann" versteht, dann ist es glaube ich besser, die deutschen Frauen lassen das Kinder bekommen komplett sein, denn solche Kinder können einem nur leid tun.

Aber wäre das nicht eine Alternative? Der Beruf der Hausfrau als Teilzeitjob? Allerdingst würde man dann natürlich alle Menschen diskriminieren, die voll berufstätig sind und trotzdem, also praktisch umsonst, den Haushalt schmeißen.

Zudem ist mir sowieso nicht einleuchtend was die ach so geplagte Hausfrau in der Wohnung täglich 8-10 Stunden saubermachen möchte. Für meinen eigenen Haushalt benötige ich maximal 1 Stunde am Tag - inklusive Essen kochen.

Naja, der Vergleich hinkt doch wohl! Ich nehme mal an, Du wohnst alleine? Du kannst doch keinen Ein-Mann-Haushalt mit einer Famlilie mit zwei kleinen Kindern vergleichen. Mehr Leute - mehr zu tun. Und kleine Kinder machen noch einmal extra viel Arbeit. Die Gleichung eine Person = eine Stunde, zwei Personen = zwei Stunden, geht nicht auf. Man muss die Größe der Wohnung bedenken. Die meisten Famlilien wohnen in Häusern und ein Haus macht viel mehr Arbeit als eine Wohnung. Auch die durch ein Kind verursachte Arbeit kann man nicht mit dem Aufwand durch einen Erwachsenen vergleichen. Kinder werden beim Spielen schmutzig, die Kleidung muss also häufiger gewaschen werden als bei Erwachsenen. Kinder machen mehr Dreck, kleckern mehr, laufen mit dreckigen Schuhen durchs Haus. Und es geht ja nicht nur ums Putzen! Kleine Kinder müssen hierhin und dorthin gefahren werden, in den Kindergarten, zum Arzt, zum Hobby. Man muss aufpassen dass sie sich waschen, sie räumen ihr Zimmer nicht alleine auf, und wenn sie alleine sind muss man ihnen auch den Spielgefährten ersetzen. Nein, das kann man wirklich nicht vergleichen.

Pokemon

Re: Mir werden die Konsequenzen...die Hausfrau als Angestellte @ Sven

Sven75, Saturday, 29.05.2004, 00:19 (vor 7924 Tagen) @ Pokemon

Als Antwort auf: Re: Mir werden die Konsequenzen...die Hausfrau als Angestellte @ Sven von Pokemon am 28. Mai 2004 20:39:34:

Aber wäre das nicht eine Alternative? Der Beruf der Hausfrau als Teilzeitjob? Allerdingst würde man dann natürlich alle Menschen diskriminieren, die voll berufstätig sind und trotzdem, also praktisch umsonst, den Haushalt schmeißen.

Wenn eine Frau die Tätigkeit der Haushaltsführung beruflich ausüben möchte, steht ihr schon geraume Zeit eine "Karriere" als Haushaltshilfe offen.

Die Ehefrau dafür auch noch bezahlen zu müssen, wäre der Gipfel der Unverschämtheit. Was solche Frauen nämlich gerne vergessen, ist dass der Mann bereits sämtliche fixen Kosten wie Miete, Strom, etc. bezahlt, von denen sie auch profitiert. Und dann möchte sie noch extra bezahlt werden ob ihrer Haushaltstätigkeit? Dann möge die Frau den Mann doch bitte auch bezahlen ob seiner Versorgertätigkeit. Und ich möchte vom Staat dann gefälligst auch dafür bezahlt werden, meinen eigenen Haushalt zu führen. SCNR.

Zudem ist mir sowieso nicht einleuchtend was die ach so geplagte Hausfrau in der Wohnung täglich 8-10 Stunden saubermachen möchte. Für meinen eigenen Haushalt benötige ich maximal 1 Stunde am Tag - inklusive Essen kochen.

Naja, der Vergleich hinkt doch wohl! Ich nehme mal an, Du wohnst alleine?

Ich wohne zusammen mit meiner Familie in einem Haus (3 Wohnungen), von denen ich eine bewohne und neben deren Haushaltung auch die Verwaltung des Hauses übernommen habe. Zudem leben in meiner Wohnung noch 2 Katzen, welche auch eine nicht unerhebliche Dreckbelastung bedeuten. Mehr als 1 Stunde am Tag ist es dennoch nicht.

Du kannst doch keinen Ein-Mann-Haushalt mit einer Famlilie mit zwei kleinen Kindern vergleichen. Mehr Leute - mehr zu tun. Und kleine Kinder machen noch einmal extra viel Arbeit. Die Gleichung eine Person = eine Stunde, zwei Personen = zwei Stunden, geht nicht auf. Man muss die Größe der Wohnung bedenken. Die meisten Famlilien wohnen in Häusern und ein Haus macht viel mehr Arbeit als eine Wohnung. Auch die durch ein Kind

Sorry Pokemon, aber hier konstruierst du mit voller Absicht einen "worst case". Weder habe ich hier von Kindern gesprochen, noch hat jede Familie zwei Kinder, noch bleiben diese Kinder jahrelang klein und schonmal überhaupt nicht wohnen "die meisten Familien" in einem Haus.

Abgesehen davon: Die Familie in meiner Kindheit sah genau so aus wie du es konstruiert hast - Haus, 2 Kinder, Mann auf Arbeit. Unsere Mutter hat alle von dir beschriebenen Leistungen erbracht, das Haus verwaltet, jeden Tag den Haushalt geführt inklusive Kochen und hat nebenbei noch halbtags gearbeitet - und ist seit Geburt zu 100% gehbehindert. Und da willst du mir erzählen, das würde bei einer gesunden Frau locker 10 Stunden am Tag verbrauchen?

Im übrigen solltest du zu dem Thema mal ein Gespräch mit Müttern führen, die heute so um die 50 Jahre alt sind. Die haben nämlich überhaupt kein Verständnis für die Lamentiererei der heutigen "Mütter". Nix für ungut.

Gruss,
Sven

Re: Mir werden die Konsequenzen... @ Sebastian

Pokemon, Saturday, 29.05.2004, 00:36 (vor 7924 Tagen) @ Sebastian

Als Antwort auf: Re: Mir werden die Konsequenzen einer Heirat bewusst...@ Ferdi von Sebastian am 28. Mai 2004 19:49:17:

weiterhin denke ich nicht das eine frau/mann selber einen unterhaltungsanspruch nach der ehe erwirbt, ich denke derjenige der nicht arbeiten gegangen ist sollte eine zeit lang (1 bis 2 jahre maximal) unterstützt werden um z.b. eine ausbildung etc. zu machen und muss dann für sich selbst sorgen.

Ja, das wäre ein guter Kompromiss. Denn was ja bei diesem Thema oft vernachlässigt wird ist die Frage, ob es nicht besser für die Kinder ist, wenn ein Elternteil zumindest in den ersten Jahren "ganz" zu hause bleibt.

Re: Mir werden die Konsequenzen...die Hausfrau als Angestellte @ Sven

Pokemon, Saturday, 29.05.2004, 00:44 (vor 7924 Tagen) @ Sven75

Als Antwort auf: Re: Mir werden die Konsequenzen...die Hausfrau als Angestellte @ Sven von Sven75 am 28. Mai 2004 21:19:03:

Unsere Mutter hat alle von dir beschriebenen Leistungen erbracht, das Haus verwaltet, jeden Tag den Haushalt geführt inklusive Kochen und hat nebenbei noch halbtags gearbeitet - und ist seit Geburt zu 100% gehbehindert. Und da willst du mir erzählen, das würde bei einer gesunden Frau locker 10 Stunden am Tag verbrauchen?

Nein, das wollte ich nicht. Ich wollte nur klarstellen dass die Gleichung 1 Mensch = eine Stunde, 4 Menschen = 4 Stunden Hausarbeit nicht aufgeht. Von 10 Stunden war nie die Rede.

Im übrigen solltest du zu dem Thema mal ein Gespräch mit Müttern führen, die heute so um die 50 Jahre alt sind. Die haben nämlich überhaupt kein Verständnis für die Lamentiererei der heutigen "Mütter". Nix für ungut.

Das habe ich bereits getan. Und mein Eindruck war: Sie haben deshalb kein Verständnis für das Jammern der Frauen von heute weil sie es früher gar nicht kannten. Auch für sie war das Leben manchmal hart, aber sie kannten es halt nicht anders.

Re: Mir werden die Konsequenzen...die Hausfrau als Angestellte @ Sven

Sven75, Saturday, 29.05.2004, 00:50 (vor 7924 Tagen) @ Pokemon

Als Antwort auf: Re: Mir werden die Konsequenzen...die Hausfrau als Angestellte @ Sven von Pokemon am 28. Mai 2004 21:44:09:

Unsere Mutter hat alle von dir beschriebenen Leistungen erbracht, das Haus verwaltet, jeden Tag den Haushalt geführt inklusive Kochen und hat nebenbei noch halbtags gearbeitet - und ist seit Geburt zu 100% gehbehindert. Und da willst du mir erzählen, das würde bei einer gesunden Frau locker 10 Stunden am Tag verbrauchen?

Nein, das wollte ich nicht. Ich wollte nur klarstellen dass die Gleichung 1 Mensch = eine Stunde, 4 Menschen = 4 Stunden Hausarbeit nicht aufgeht. Von 10 Stunden war nie die Rede.

Es müssten aber 8-10 Stunden sein, wenn man als Hausfrau rechtfertigen wollte, warum man zu Hause bleibt, während der Partner das Geld verdient. Und das geht nie und nimmer auf - nicht bei dem heutigen technischen Stand im Haushalt.

Im übrigen solltest du zu dem Thema mal ein Gespräch mit Müttern führen, die heute so um die 50 Jahre alt sind. Die haben nämlich überhaupt kein Verständnis für die Lamentiererei der heutigen "Mütter". Nix für ungut.

Das habe ich bereits getan. Und mein Eindruck war: Sie haben deshalb kein Verständnis für das Jammern der Frauen von heute weil sie es früher gar nicht kannten. Auch für sie war das Leben manchmal hart, aber sie kannten es halt nicht anders.

Woraus wir eigentlich nur folgern können, dass die Frauen heutzutage in einer Hausfrauen-Rolle offensichtlich verwöhnt werden. Ein Grund mehr, diese Rolle überhaupt nicht mehr zuzulassen und von vorneherein auf die Erwerbstätigkeit der Frau zu bestehen und sich die Hausarbeit dann zu gleichen Teilen aufzuteilen.

Gruss,
Sven

Re: Mir werden die Konsequenzen... @ Sebastian

Sebastian, Saturday, 29.05.2004, 13:29 (vor 7923 Tagen) @ Pokemon

Als Antwort auf: Re: Mir werden die Konsequenzen... @ Sebastian von Pokemon am 28. Mai 2004 21:36:28:

weiterhin denke ich nicht das eine frau/mann selber einen unterhaltungsanspruch nach der ehe erwirbt, ich denke derjenige der nicht arbeiten gegangen ist sollte eine zeit lang (1 bis 2 jahre maximal) unterstützt werden um z.b. eine ausbildung etc. zu machen und muss dann für sich selbst sorgen.

Ja, das wäre ein guter Kompromiss. Denn was ja bei diesem Thema oft vernachlässigt wird ist die Frage, ob es nicht besser für die Kinder ist, wenn ein Elternteil zumindest in den ersten Jahren "ganz" zu hause bleibt.

hallo,

kommt darauf an was man unter den ersten jahren versteht. ich denke 1 bis 2 jahre sind ok, aber wird diese zeit zulang werden die kinder "übermuttet" oder "überbevätert". allgemein denke ich muss man nach dem mittelweg suchen, ich bin von daher weder ein freund der antiautoritären erziehung noch einer sehr autoritären, das eine führt zu dummen egoisten, das andere zu dummen befehlsempfängern.

grüsse

IMHO Mutter-Mythos

JehKeh, Saturday, 29.05.2004, 16:12 (vor 7923 Tagen) @ Pokemon

Als Antwort auf: Re: Mir werden die Konsequenzen... @ Sebastian von Pokemon am 28. Mai 2004 21:36:28:

Denn was ja bei diesem Thema oft vernachlässigt wird ist die Frage, ob es nicht besser für die Kinder ist, wenn ein Elternteil zumindest in den ersten Jahren "ganz" zu hause bleibt.

Als Ostler, der auch viele (eigentlich AUSSCHLIESSLICH! solche) Ostler kennt, die Vollzeit-arbeitende Mütter hatten, halte ich persönlich das für eine Legende, daß die Mutter zu Hause bleiben sollte (über einen Zeitraum von - sagen wir - einem halben Jahr hinaus).
Es gibt IMHO so viele Vorteile einer nicht so mutterfixierten Kindheit: Der ungleich umfangreichere Input für das kindliche Hirn z.B. in einer Kinderkrippe, die nicht nur Spielchen macht, sondern spielerisch beibringt. Die Möglichkeit Kommunikation und Interaktion (Streit, Gefühle, Empathie, ...) zu erlernen. Ein (Beziehungs-) Vertrauen zu entwickeln (obwohl die Eltern morgens weggehen, kommen sie doch immer wieder und holen "mich" ab) und zu lernen, daß die Bindung an die Eltern nicht alles ist, was es gibt. Die erhöhte Trainingswirkung für das Immunsystem durch viele fremde Keime. Und so weiter und so fort.
All das ist einer täglichen, (zusammengewürfelten) Kindergemeinschaft ungleich besser zu erfahren/zu erlernen als im vergleichsweise drögen ;-) Reservat zu Hause bei Mammi.

Ansonsten gibt es vielleicht doch langsam ein Umdenken, wie z.B. der inzwischen hier mehrfach verlinkte TAZ-Artikel andeutet.

Mfg.

Re: Mir werden die Konsequenzen...die Hausfrau als Angestellte @ Sven

Pokemon, Saturday, 29.05.2004, 22:01 (vor 7923 Tagen) @ Sven75

Als Antwort auf: Re: Mir werden die Konsequenzen...die Hausfrau als Angestellte @ Sven von Sven75 am 28. Mai 2004 21:50:22:

Woraus wir eigentlich nur folgern können, dass die Frauen heutzutage in einer Hausfrauen-Rolle offensichtlich verwöhnt werden. Ein Grund mehr, diese Rolle überhaupt nicht mehr zuzulassen und von vorneherein auf die Erwerbstätigkeit der Frau zu bestehen und sich die Hausarbeit dann zu gleichen Teilen aufzuteilen.

Ja, genauso sehe ich das auch.

Re: IMHO Mutter-Mythos

Odin, Saturday, 29.05.2004, 22:17 (vor 7923 Tagen) @ JehKeh

Als Antwort auf: IMHO Mutter-Mythos von JehKeh am 29. Mai 2004 13:12:04:

Als Ostler, der auch viele (eigentlich AUSSCHLIESSLICH! solche) Ostler kennt, die Vollzeit-arbeitende Mütter hatten, halte ich persönlich das für eine Legende, daß die Mutter zu Hause bleiben sollte (über einen Zeitraum von - sagen wir - einem halben Jahr hinaus).
Es gibt IMHO so viele Vorteile einer nicht so mutterfixierten Kindheit: Der ungleich umfangreichere Input für das kindliche Hirn z.B. in einer Kinderkrippe, die nicht nur Spielchen macht, sondern spielerisch beibringt. Die Möglichkeit Kommunikation und Interaktion (Streit, Gefühle, Empathie, ...) zu erlernen. Ein (Beziehungs-) Vertrauen zu entwickeln (obwohl die Eltern morgens weggehen, kommen sie doch immer wieder und holen "mich" ab) und zu lernen, daß die Bindung an die Eltern nicht alles ist, was es gibt. Die erhöhte Trainingswirkung für das Immunsystem durch viele fremde Keime. Und so weiter und so fort.

Das ist richtig. Hier hackt es aber leider auch gerade in der Männerbewegung, die derzeit überwiegend rechts steht. So sitzt sie zwischen zwei Stühlen: Das Kind bei der Mutter zu lassen ist pfui-bah. Das Kind "dem Staat" zur Erziehung zu geben, darf gar nicht erst gedacht werden.

Re: Mir werden die Konsequenzen einer Heirat bewusst...

Texaco, Saturday, 29.05.2004, 22:52 (vor 7923 Tagen) @ Expatriate

Als Antwort auf: Re: Mir werden die Konsequenzen einer Heirat bewusst... von Expatriate am 27. Mai 2004 09:39:54:

Gilt dann deutsches Recht wegen meinem Pass, australisches wegen dem Ort, das Recht des Landes wo man dann lebt? Oder was? Weiss einer was?

Ey, Expatriot: Wegen sowas werden Kriege geführt!

Cheers!

Jau!

Re: IMHO Mutter-Mythos

Pokemon, Saturday, 29.05.2004, 22:59 (vor 7923 Tagen) @ JehKeh

Als Antwort auf: IMHO Mutter-Mythos von JehKeh am 29. Mai 2004 13:12:04:

>Es gibt IMHO so viele Vorteile einer nicht so mutterfixierten Kindheit: Der ungleich umfangreichere Input für das kindliche Hirn z.B. in einer Kinderkrippe, die nicht nur Spielchen macht, sondern spielerisch beibringt. Die Möglichkeit Kommunikation und Interaktion (Streit, Gefühle, Empathie, ...) zu erlernen. Ein (Beziehungs-) Vertrauen zu entwickeln (obwohl die Eltern morgens weggehen, kommen sie doch immer wieder und holen "mich" ab) und zu lernen, daß die Bindung an die Eltern nicht alles ist, was es gibt. Die erhöhte Trainingswirkung für das Immunsystem durch viele fremde Keime. Und so weiter und so fort.

Hallö!

Ja, die Kinderkrippe hat ganz klare Vorteile für das Kind. Aber das muss ja nicht heißen dass Kindern von Hausfrauen diese Vorteile verwehrt werden. Bei uns gehen fast alle Kinder ab dem 3. Lebensjahr, einige auch scon früher, in einen Kindergarten, egal ob die Mütter berufstätig sind oder nicht.

Pokemon

Re: Eherecht und Wohnort

Peter, Saturday, 29.05.2004, 23:07 (vor 7923 Tagen) @ Expatriate

Als Antwort auf: Re: Mir werden die Konsequenzen einer Heirat bewusst... von Expatriate am 27. Mai 2004 09:39:54:

Sacht mal, wenn ich hier heiraten sollte, was fuer ein Recht gilt dann eigentlich? Ich kann z.B. eine Indonesierin heiraten und muss noch nichtmal zum Islam uebertreten, das wird dann in Australien vollzogen.
Gilt dann deutsches Recht wegen meinem Pass, australisches wegen dem Ort, das Recht des Landes wo man dann lebt? Oder was? Weiss einer was?

Normalerweise gilt das Recht des Landes, wo man zuletzt zusammen ordentlich gemeldet war. Die Eheleute koennen in einem Ehevertrag auch ein bestimmtes Recht fuer eine Trennung vereinbaren, der Familienrichter im Wohnortsland kann aber muss sich nicht daran halten. Wenn Kinder da sind, gilt fuer sie das Recht des Landes, in dem sie rechtmaessig gemeldet sind. Eine Entfuehrung der Kinder in ein anderes Land durch einen Elternteil wird von den meisten Laendern nicht geduldet wegen des Haager Abkommens (Deutschland ist dabei leider oft eine haessliche Ausnahme).

Gruß,

Peter

Re: IMHO Mutter-Mythos

Manfred, Saturday, 29.05.2004, 23:23 (vor 7923 Tagen) @ Odin

Als Antwort auf: Re: IMHO Mutter-Mythos von Odin am 29. Mai 2004 19:17:03:

Ich bin mir nicht sicher, dass die Männerbewegung tendenziell "rechts" steht. Sie kann sich nur (aus nachvollziehbaren Gründen wie wir wissen) schlecht mit den Grünen und der derzeitigen SPD identifizieren. Lediglich weil diese letzteren beiden das "Linke" gerne für sich beanspruchen, entsteht der Eindruck, alles andere müsse folglich "rechts" sein.

Aber Politik und Gesellschaft sind nicht eindimensional erfassbar. Daher lehne ich solche Denkvereinfachungen als unzulässig ab. Sie taugen lediglich als Propaganda, wie wir sicher noch in Erinnerung haben.

Schöne Grüße,
Manfred

Re: IMHO Mutter-Mythos

Sebastian, Sunday, 30.05.2004, 01:52 (vor 7923 Tagen) @ Manfred

Als Antwort auf: Re: IMHO Mutter-Mythos von Manfred am 29. Mai 2004 20:23:01:

Ich bin mir nicht sicher, dass die Männerbewegung tendenziell "rechts" steht. Sie kann sich nur (aus nachvollziehbaren Gründen wie wir wissen) schlecht mit den Grünen und der derzeitigen SPD identifizieren. Lediglich weil diese letzteren beiden das "Linke" gerne für sich beanspruchen, entsteht der Eindruck, alles andere müsse folglich "rechts" sein.
Aber Politik und Gesellschaft sind nicht eindimensional erfassbar. Daher lehne ich solche Denkvereinfachungen als unzulässig ab. Sie taugen lediglich als Propaganda, wie wir sicher noch in Erinnerung haben.
Schöne Grüße,
Manfred

dazu will ich anmerken das eines der hauptmerkmale des feminismus, nämlich menschen aufgrund eines merkmals als minderwertig, böse etc. anzusehen kennzeichned für extrem rechte strömungen ist (bitte nicht mit konservativen oder liberalen verwechseln).
weiterhin würde ich sagen das es sowohl "rechts" als auch "links" sehr viele untergruppen gibt, es gibt da den gemütlichen bierbäuchigen sozialisten bis zur kommunisten bombenlegenden kampfemanze so ziemlich alles. dasselbe gilt für rechts, da haben wir die lederhosen biertrinker fraktion mit hang zu starken reden aber auch irgendwelche bombenleger.

Re: IMHO Mutter-Mythos

Sebastian, Sunday, 30.05.2004, 02:29 (vor 7923 Tagen) @ Pokemon

Als Antwort auf: Re: IMHO Mutter-Mythos von Pokemon am 29. Mai 2004 19:59:08:

Es gibt IMHO so viele Vorteile einer nicht so mutterfixierten Kindheit: Der ungleich umfangreichere Input für das kindliche Hirn z.B. in einer Kinderkrippe, die nicht nur Spielchen macht, sondern spielerisch beibringt. Die Möglichkeit Kommunikation und Interaktion (Streit, Gefühle, Empathie, ...) zu erlernen. Ein (Beziehungs-) Vertrauen zu entwickeln (obwohl die Eltern morgens weggehen, kommen sie doch immer wieder und holen "mich" ab) und zu lernen, daß die Bindung an die Eltern nicht alles ist, was es gibt. Die erhöhte Trainingswirkung für das Immunsystem durch viele fremde Keime. Und so weiter und so fort.

Hallö!
Ja, die Kinderkrippe hat ganz klare Vorteile für das Kind. Aber das muss ja nicht heißen dass Kindern von Hausfrauen diese Vorteile verwehrt werden. Bei uns gehen fast alle Kinder ab dem 3. Lebensjahr, einige auch scon früher, in einen Kindergarten, egal ob die Mütter berufstätig sind oder nicht.
Pokemon

dann kann die mutter aber arbeiten gehen!

Re: IMHO Mutter-Mythos

Odin, Monday, 31.05.2004, 03:14 (vor 7922 Tagen) @ Sebastian

Als Antwort auf: Re: IMHO Mutter-Mythos von Sebastian am 29. Mai 2004 23:29:30:

dann kann die mutter aber arbeiten gehen!

Können wohl schon....

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