Spiegel-Artikel zur Schulmisere der Jungen
Trotz des reisserischen Slogans auf dem Titel hinterläßt der Artikel im heutigen Spiegel fast durchweg einen positiven Eindruck, wenn man einmal das niedrige Niveau zugrunde legt, welches dieses Blatt in den vergangenen Jahren beim Thema Geschlechter hatte.
Ein großer Tiefpunkt kam zum Glück nicht vom Spiegel, sondern von einer Erziehungs"wissenschaftlerin". Zitat: "Jungenförderung ist kein Rückschlag. Schließlich müssen die Mädchen mit Ihnen leben." So kann man es natürlich auch sehen. Allerdings nur, wenn man auf einem Auge blind sein *will*.
Fazit ohne viel weiteres Geschwafel: Lesenswert mit kleinen Einschränkungen, die man aber im Moment bei so einem Thema in einem Massenmedium wohl noch hinnehmen muss.
Jörg
PS: Noch ein bezeichnendes Zitat: "Die Jungenhilfe läuft kaum an, da fürchten die ersten Aufgeschreckten bereits um die Mädchen." Das ist fast schon die alte Spiegel-Häme.
Re: Spiegel-Artikel zur Schulmisere der Jungen
Als Antwort auf: Spiegel-Artikel zur Schulmisere der Jungen von Jörg Rohmann am 17. Mai 2004 20:37:29:
Ein großer Tiefpunkt kam zum Glück nicht vom Spiegel, sondern von einer Erziehungs"wissenschaftlerin". Zitat: "Jungenförderung ist kein Rückschlag. Schließlich müssen die Mädchen mit Ihnen leben."
Das Richtige zu tun aus falschen oder nebensächlichen Grunden, bleibt immer noch das Richtige.
Re: Spiegel-Artikel zur Schulmisere der Jungen
Als Antwort auf: Spiegel-Artikel zur Schulmisere der Jungen von Jörg Rohmann am 17. Mai 2004 20:37:29:
Zitat: "Jungenförderung ist kein Rückschlag. Schließlich müssen die Mädchen mit Ihnen leben."
Das ist allemal einen Leserbrief wert. Mich erinnert das an die entsetzliche Plakataktion des Frauenministeriums zur sexuellen Gewalt. Jungs sind nur deshalb zu schützen, weil ja sonst aus ihnen Täter werden könnten. Sprich: An sich sind die Jungen nichts wert und man muß sie nicht beschützen. Im Beispiel oben: Die Jungs könnten ja vor die Hunde gehen, aber das wäre doch auch negativ für die Mädchen!
Re: Spiegel-Artikel zur Schulmisere der Jungen
Als Antwort auf: Re: Spiegel-Artikel zur Schulmisere der Jungen von Odin am 17. Mai 2004 22:42:40:
Zitat: "Jungenförderung ist kein Rückschlag. Schließlich müssen die Mädchen mit Ihnen leben."
Das ist allemal einen Leserbrief wert. Mich erinnert das an die entsetzliche Plakataktion des Frauenministeriums zur sexuellen Gewalt. Jungs sind nur deshalb zu schützen, weil ja sonst aus ihnen Täter werden könnten. Sprich: An sich sind die Jungen nichts wert und man muß sie nicht beschützen. Im Beispiel oben: Die Jungs könnten ja vor die Hunde gehen, aber das wäre doch auch negativ für die Mädchen!
Der Artikel ist übrigens gegen 1 Euro Online abrufbar. Das ist es allemal wert und signalisiert dem Spiegel auch Interesse (außerdem braucht man dann nicht das ganze Heft kaufen *g*).
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