Alice Schwarzer mit der goldenen Feder ausgezeichnet
Aus meiner allzeit beliebten SHZ.
Glanzlichter bei der «Goldenen Feder» (Auszug)
Hamburg (dpa) - Glanzlichter bei der «Goldenen Feder»: Die Verleihung des Medienpreises aus dem Hamburger Bauer-Verlag hat auch in diesem Jahr mit sprachlichen und musikalischen Höhepunkten aufgewartet.
Der seit 40 Jahren für die Emanzipation der Frau streitenden Alice Schwarzer gab der designierte Chefredakteur der Berliner Tageszeitung «Die Welt», Roger Köppel, in seiner Laudatio einen wertvollen Tipp: Er habe in einem Münchner Flughafenkiosk nach der «Emma» gesucht und sie erst nach sieben Minuten im Regal Mode/Accessoires/Frisuren, über einem Hardcore-Schwulenmagazin, entdeckt. «Jetzt müssen Sie nur noch für eine bessere Kioskplatzierung kämpfen», empfahl Köppel der 61- Jährigen. Er gestand ein, ein «stiller Bewunderer, heimlicher Fan» von Schwarzer zu sein: «Sie haben einen Urinstinkt für die Aufdeckung der Schwachstellen des Gegners.» Mit seiner Rede habe er die These bestätigt, dass Männer auch nur Menschen sind, konterte die Frauenrechtlerin.
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