Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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"I want to see a man beaten to a bloody pulp, a high-heel shoved in his mouth"

Sam, Thursday, 13.05.2004, 14:37 (vor 7939 Tagen)

Zitate: http://www.fatherseqrts.org/feminist

Der Autorin Nan Robertson zufolge ist der Verleger der "New York Times", Arthur Sulzberger Junior, "an ardent fan of the writer Marilyn French".

Re: "I want to see a man beaten... gefährliche Propaganda

Pokemon, Saturday, 15.05.2004, 00:06 (vor 7938 Tagen) @ Sam

Als Antwort auf: "I want to see a man beaten to a bloody pulp, a high-heel shoved in his mouth" von Sam am 13. Mai 2004 11:37:46:

Hallö!

So gut ist mein Englisch zwar nicht, aber ein bisserl habe ich schon verstanden. Das ganze erinnert mich an eine Seite über Andrea Dworkin, die Ihr ja sicher kennt. Von ihr stammt ja auch die Behauptung, jeder GV sei eine Vergewaltigung. Das Problem bei diesen Seiten ist auch: Die beschriebenen Szenarien sind ja nicht erfunden. Es gibt ja vergewaltigte, gedemütigte, versklavte usw. Frauen (genauso wie es ebensolche Männer gibt, worauf natürlich mit keinem Wort eingegangen wird).

Solche Texte können ganz amüsant sein mit ihrer gnadenlosen Schwarzweiß-Sicht und den haarsträubenden Verallgemeinerungen. Bei einer psychisch labilen Frau,die vielleicht schlechte Erfahrungen mit einem Mann gemacht hat, können diese Texte genau das bewirken was wohl ihr Sinn ist: Einen Hass auf Männer. Ich bekam mal ein Buch in die Finger dessen Titel lautete sinngemäß "Der Krieg der Männer gegen die Frauen". Den Namen der Autorin habe ich leider vergessen. Damals war ich 16 und sehr labil und das Buch hat in mir teilweise einen wirklichen Hass auf Männer erzeugt. Denn es wurde ja keine Verbrechen neu erfunden, nur die vorhandenen stark übertrieben. Und die männliche Seite wurde natürlich überhaupt nicht erwähnt. Zum Glück waren diese Hassphasen immer nur von kurzer Dauer da ich die meisten Jungen und Männer in meiner Umgebung nun wirklich nicht mit den kriegsführenden und frauenhassenden Männern aus dem Buch in Verbindung bringen konnte. Zum Glück hatte ich das Buch aus der Bücherei, stand also nicht ständig unter seinem "Einfluss" ;-)

Was ich damit sagen möchte ist, dass solche Texte wirklich einen sehr schädlichen Einfluss haben können, denn glücklich war ich mit meinen Hassgefühlen nicht, und meine Wut auf die Männer habe ich - aus Mangel an Tätern bei denen ich mich hätte austoben können - oft gegen mich selbst gerichtet. Teilweise mache ich solche Frauen dafür verantworlich dass es mir als Teenie oftmals so übel ging. Es ist wirklich eine Art von Propaganda.

http://www.ceiberweiber.at/ownpages/feminism/dworkin1.htm

Pokemon

Re: "I want to see a man beaten...

Marie Juana, Saturday, 15.05.2004, 02:10 (vor 7938 Tagen) @ Pokemon

Als Antwort auf: Re: "I want to see a man beaten... gefährliche Propaganda von Pokemon am 14. Mai 2004 21:06:

Das ganze erinnert mich an eine Seite über Andrea Dworkin, die Ihr ja sicher kennt. Von ihr stammt ja auch die Behauptung, jeder GV sei eine Vergewaltigung.

******
hallo pokemon,
ich kenne andrea dworkin nicht, möchte sie wahrscheinlich auch nicht lesen, ebenso wie ich arnes buch lesen würde (ich warte noch immer auf seinen roman, den er in der schreibtischschublade hat oder auf sein alterswerk), aber wenn du dich dem thema *erotik und gewalt* philosophisch nähern willst, empfehle ich:
** Die Erotik** von Georges Bataille, Matthes&Seitz Verlag.

gruss
Marie Juana

Re: "I want to see a man beaten...

Arne Hoffmann, Saturday, 15.05.2004, 17:20 (vor 7937 Tagen) @ Marie Juana

Als Antwort auf: Re: "I want to see a man beaten... von Marie Juana am 14. Mai 2004 23:10:

Hi Marie Juana,

ich kenne andrea dworkin nicht, möchte sie wahrscheinlich auch nicht lesen, ebenso wie ich arnes buch lesen würde

LOL, wobei mein Stil und Dworkins sich doch ein wenig unterscheiden.

(ich warte noch immer auf seinen roman, den er in der schreibtischschublade hat

Huh? Welchen jetzt? Hatte ich im Gespräch mit dir mal ein bestimmtes Projekt erwähnt?

oder auf sein alterswerk), aber wenn du dich dem thema *erotik und gewalt* philosophisch nähern willst, empfehle ich: ** Die Erotik** von Georges Bataille, Matthes&Seitz Verlag.

Kann man lesen, stimmt. :-)

Herzlicher Gruß

Arne

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