Alkoholmissbrauch
http://focus.msn.de/G/GN/gn.htm?snr=130632&streamsnr=117
Alkoholmissbrauch ist mittlerweile der zweithäufigste Grund, weshalb Männer ins Krankenhaus müssen. Auch unter Jugendlichen steigt die Zahl derer, die nach einem Saufgelage ins Krankenhaus kommen. Von Julia Bidder
Das geht aus dem diesjährigen Gesundheitsreport der Gmünder Ersatzkasse (GEK) hervor. Während 1994 von 10 000 Männern, die ins Krankenhaus mussten, 14 Alkoholiker waren, sind es heute 24. Unter Frauen stieg die Zahl von sieben auf zehn pro 10 000. Die Zahlen mögen zwar gering klingen, aber die Zunahme ist enorm, erläuterte Jörg Schweigard, Sprecher der GEK, im Gespräch mit FOCUS Online. Es gibt nur sehr wenig Anhaltspunkte, um Alkoholismus in unserer Gesellschaft zu identifizieren, deshalb halten wir eine Verdoppelung der Einweisung von Menschen mit Alkoholproblemen für sehr bezeichnend.
Alarmierend sind auch die Zahlen junger Menschen, die wegen Alkoholproblemen ins Krankenhaus müssen meist wegen akuter Vergiftung nach exzessiven Trinkgelagen. Hochrechnungen zufolge betrifft dies bundesweit rund 10 000 Jugendliche pro Jahr. Damit hat sich die Zahl der jugendlichen Männer verdoppelt, die zu zu viel trinken. Die Zahl der jungen Frauen hat sich sogar verdreifacht.
Während bei den Jüngeren vor allem akute Folgen des Alkoholmissbrauchs behandelt werden müssen, kommen Ältere zwischen 35 und 59 Jahren meist wegen Alkoholabhängigkeit in die Klinik. Hier wiederum zeige sich ein verheerender Zusammenhang zwischen Arbeitslosigkeit und Alkoholkonsum, sagte GEK-Vorstandschef Dieter Hebel. Arbeitslose Männer würden sechsmal häufiger wegen Alkoholproblemen behandelt als der Durchschnitt ihrer Altersgruppe. Wer mit dieser Diagnose in die Klinik komme, stecke häufig bereits in einer gesundheitlichen Abwärtsspirale: Sowohl das Risiko für weitere Klinikaufenthalte wegen Folgekrankheiten als auch die Sterblichkeit sei erheblich höher als im Durchschnitt. Dies sei die düstere Begleitmusik dieser Daten, sagte Hebel.
Aufklärung reicht nicht
Der Kassenchef räumte ein, dass die Betroffenen mit Aufklärungskampagnen kaum zu erreichen seien. Helfen könnten höchstens gezielte individuelle Informationen. Bei der Behandlung müsse sichergestellt werden, dass sich an die Entgiftung im Krankenhaus direkt eine Therapie anschließe. Heute würden Betroffene nach der Akutversorgung häufig für drei Monate nach Hause entlassen, bevor sich eine Rehabilitation anschließe.
Für die Studie wertete die GEK die anonymisierten Krankenhausdaten von insgesamt 2,1 Millionen Behandlungsfällen in den Jahren 1990 bis 2003 aus.
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das ist sie also unsere schöne gleichberechtigte demokratische quotenwelt voller alkis, folternder weiber und männer.
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