Männer und Frauenberufe
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Männeranteil in «Frauenberufen» nahezu unverändert
Wiesbaden (dpa/gms) - Auszubildende treffen in Deutschland ihre Berufswahl weiterhin überwiegend geschlechtsspezifisch.
So ging der Anteil von Männern in so genannten Frauenberufen im Zeitraum von 1997 bis 2002 sogar leicht von 9,1 auf 8,4 Prozent zurück, wie aus aktuellen Zahlen des Statistischen Bundesamtes in Wiesbaden hervorgeht. Als Frauenberuf wurden dabei Berufe mit einem Frauenanteil von 80 Prozent und mehr eingestuft. Bei diesen handelt es sich überwiegend um Dienstleistungsberufe, insbesondere im Gesundheitswesen und Sozialbereich.
Der Männeranteil ist in den einzelnen Berufen unterschiedlich und reichte 2002 bei den zehn häufigsten Ausbildungsberufen von 0,2 Prozent bei zahnmedizinischen Fachangestellten bis zu 17,2 Prozent bei Kaufleuten für Bürokommunikation. Während der Männeranteil in einigen Berufen wie etwa dem Fachverkäufer im Nahrungsmittelhandwerk 2002 höher lag als noch fünf Jahre zuvor, ging in anderen Bereichen ihr Anteil zurück. So sank die Männerquote bei den Ergotherapeuten um 5,4 Prozent, bei den Kranken-, Kinderkranken- und Säuglingspflegern um 3,9 und bei Altenpflegern um 3,6 Prozent.
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