Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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@Max

Andreas, Monday, 26.04.2004, 14:04 (vor 7956 Tagen)

Hallo!

Max, ich würde Dich doch bitten, Deinen Ton etwas zu mäßigen! Ich kann zwar verstehen, wenn man hin und wieder Dampf ablassen muß, aber Du kennst doch die Regeln bei Parsimony selbst,oder?

Gruß
Andreas

Re: @Max

Max, Monday, 26.04.2004, 14:40 (vor 7956 Tagen) @ Andreas

Als Antwort auf: @Max von Andreas am 26. April 2004 11:04:18:

Hallo!
Max, ich würde Dich doch bitten, Deinen Ton etwas zu mäßigen! Ich kann zwar verstehen, wenn man hin und wieder Dampf ablassen muß, aber Du kennst doch die Regeln bei Parsimony selbst,oder?
Gruß
Andreas

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Hi Andreas,

- ? - ....was war denn? War´s der "Reichsbedenkenträger"? War´s die Einsicht, daß sich jede wahre Macht letzten Endes auf die Fähigkeit stützt, sie gewaltsam durchzusetzen? Wo ist Dein Problem?

Also versuch´ich´s halt so nochmal: Das Problem des Feminismus ist deswegen eines, weil wir Männer zulassen, daß er eines ist. Wir hätten durchaus die Macht, uns durchzusetzen. Wir haben aber Skrupel. Angesichts der Verhältnisse sind diese Skrupel mittlerweile Luxus. Diesen Luxus können wir uns nicht mehr länger erlauben, da wir da auf der Stelle treten, wo die Gegenseite peu a peu Boden gut macht. Es ist zu überlegen, ob wir nicht anfangen wollen, nach unseren eigenen Spielregeln zu "spielen", anstatt uns die Regeln von der Gegenseite vorgeben zu lassen.

Geht´s so? - Max

Re: @Max

Andreas, Monday, 26.04.2004, 15:15 (vor 7956 Tagen) @ Max

Als Antwort auf: Re: @Max von Max am 26. April 2004 11:40:54:

Hallo Max,

- ? - ....was war denn? War´s der "Reichsbedenkenträger"? War´s die Einsicht, daß sich jede wahre Macht letzten Endes auf die Fähigkeit stützt, sie gewaltsam durchzusetzen? Wo ist Dein Problem?

Ich will es mal so formulieren: in diesem Forum möchte ich weder Aufrufe zur Gewalt, noch Aufrufe zum Krieg oder ähnliche Bekanntmachungen!

Also versuch´ich´s halt so nochmal: Das Problem des Feminismus ist deswegen eines, weil wir Männer zulassen, daß er eines ist.
Wir hätten durchaus die Macht, uns durchzusetzen. Wir haben aber Skrupel.

Angesichts der Verhältnisse sind diese Skrupel mittlerweile Luxus. Diesen Luxus können wir uns nicht mehr länger erlauben, da wir da auf der Stelle treten, wo die Gegenseite peu a peu Boden gut macht. Es ist zu überlegen, ob wir nicht anfangen wollen, nach unseren eigenen Spielregeln zu "spielen", anstatt uns die Regeln von der Gegenseite vorgeben zu lassen.

Ein einfaches und entschiedenes "NEIN" statt politisch korrekter Katzbuckelei wäre hier schon ein großer Schritt nach vorne!

Gruß
Andreas

Re: @Max

Jolanda, Monday, 26.04.2004, 16:20 (vor 7956 Tagen) @ Andreas

Als Antwort auf: Re: @Max von Andreas am 26. April 2004 12:15:03:

Lieber Andreas

Ja, die Männer sollen sich wehren, ein klares "Nein" so nicht meine Liebe, das läuft nicht mit mir, vergiss das gleich wieder. Das finde ich auch in Ordnung und es wäre von grossem Vorteil, wenn die Männer hier mehr Selbstbewusstsein hätten und sich nicht so auf der Nase herum tanzen lassen würden.

Aber sobald die Argumentation in schlagkräftige Argumemnte ausartet, ich meine damit wirklich "schlagen" kann ich nichts mehr damit anfangen.

Wie ich schon zu Eugen sagte, egal was für Argument man mir bringt, in einen Sack stecken und mal darauf schlagen, das ist eher arm oder?

Denn Gewalt endet immer in einer Gewaltspirale, einer fängt an und das Karussel fängt sich an zu drehen.

Und was würden wir denn unseren Kindern vorleben, wie wir Konflikte lösen, indem wir uns gegenseitig die Hucke voll hauen, na prima, wir sind ja echte Vorbilder, wenn uns nichts besseres mehr einfällt.

Ein Volk voller Amokläufer und hysterischer Frauen, behüte mich Gott.

Es grüsst dich
herzlichst
Jolanda

Re: @Max

Odin, Monday, 26.04.2004, 21:01 (vor 7956 Tagen) @ Max

Als Antwort auf: Re: @Max von Max am 26. April 2004 11:40:54:

Das Problem des Feminismus ist deswegen eines, weil wir Männer zulassen, daß er eines ist. Wir hätten durchaus die Macht, uns durchzusetzen. Wir haben aber Skrupel.

Erinnert mich an Shakespeare's Julius Cäsar: "Er wär' kein Leu, wenn wir nicht alle Schafe wären!" :-)

Re: @Max

Odin, Monday, 26.04.2004, 21:08 (vor 7956 Tagen) @ Jolanda

Als Antwort auf: Re: @Max von Jolanda am 26. April 2004 13:20:59:

Wie ich schon zu Eugen sagte, egal was für Argument man mir bringt, in einen Sack stecken und mal darauf schlagen, das ist eher arm oder?
Denn Gewalt endet immer in einer Gewaltspirale, einer fängt an und das Karussel fängt sich an zu drehen.

Ich denke aber, man sollte auch vorsichtig gegenüber übertriebener Hysterie sein. Wenn man "alle in einen Sack und dann draufhauen" schreibt, dürfte jedem Leser klar sein, daß es so große Säcke für alle Femis gar nicht gibt und der Plan schon an diesem Fakt scheitern muß. Die nächstliegende Schlußfolgerung wäre, daß das wohl nicht so wörtlich gemeint ist.
Es handelt sich vielmehr um eine allgemein bekannte sprichwörtliche Formulierung. Ich denke, die müßte es auch in der Schweiz geben. Ähnlich dem "Tritt gegens Schienbein" und des "Klaps auf den Hinterkopf" oder dem "Schuß vor dem Bug".
Wenn man allerorten gleich Gewalttaten fürchtet, wird die Verständigung schwierig.
Alles in allem aber auch wieder ein Beispiel, wie die Femis den normalen Umgang untereinander schon versaut haben!

Soll sie der Blitz beim sch... treffen :-)

Re: @Max

Jolanda, Tuesday, 27.04.2004, 01:48 (vor 7956 Tagen) @ Odin

Als Antwort auf: Re: @Max von Odin am 26. April 2004 18:08:11:

Hallo Odin

Nun ja, ist eine Interpretationssache.

Ich finde es nicht produktiv, davon könnt ihr mich auch nicht überzeugen, wenn das sein muss, weil ihr sonst erstickt, dann ist das so, aber gut finden tue ich es trotzdem nicht, weder von der einen noch von der anderen Seite.

Herzlicher Gruss
Jolanda

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