Linktipps
Arne Hoffmann, Sunday, 25.04.2004, 15:48 (vor 7957 Tagen)
Howdy 
Hier zwei Websites zur Geschlechterdebatte, die mir ausnehmend gut gefallen und die ich jedem nur wärmstens empfehlen kann:
www.feminismus.org
www.feminismus.net
Beste Grüße 
Arne
als Gegenprovokation für Kampfemanzen vielleicht ganz gut
Der Eman(n)ze, Sunday, 25.04.2004, 22:42 (vor 7957 Tagen) @ Arne Hoffmann
Als Antwort auf: Linktipps von Arne Hoffmann am 25. April 2004 12:48:34:
...aber konstruktiv sind verlinkte Seiten wie maskulist.de nicht wirklich, oder?
Wenn ich mich recht entsinne, bist Du ja auch nicht gerade der Verfechter für Kindergarten-Geschlechterkriege.
Gruß
Re: als Gegenprovokation für Kampfemanzen vielleicht ganz gut
Der Frankfurter, Monday, 26.04.2004, 00:00 (vor 7957 Tagen) @ Der Eman(n)ze
Als Antwort auf: als Gegenprovokation für Kampfemanzen vielleicht ganz gut von Der Eman(n)ze am 25. April 2004 19:42:54:
...aber konstruktiv sind verlinkte Seiten wie maskulist.de nicht wirklich, oder?
Wenn ich mich recht entsinne, bist Du ja auch nicht gerade der Verfechter für Kindergarten-Geschlechterkriege.
Gruß
Der Maskulist ist konstruktiv und notwendig und der Anfang!
Der Einwand ist unverständlich.
Der Frankfurter
"Der Maskusist" wäre gut, wenn der weibliche Teil der Bevölkerung
Der Eman(n)ze, Monday, 26.04.2004, 00:12 (vor 7957 Tagen) @ Der Frankfurter
Als Antwort auf: Re: als Gegenprovokation für Kampfemanzen vielleicht ganz gut von Der Frankfurter am 25. April 2004 21:00:46:
...aus lauter Alice Schwarzers bestehen würde. Da bliebe einem nichts anderes mehr übrig als zu kämpfen.
Der Großteil der Frauen ist aber sehr gemäßigt und ist für unsere Probleme durchaus potentiell empfänglich.
Dafür tritt der Maskulist aber viel zu militant auf. Ein Elefant im Porzellanladen. Ein Schlachtruf.
Ein Schlachtruf, dem nicht viele folgen werden. Erst recht nicht die Frauen. Denn bei einem Krieg verlieren alle.
Gruß
hast du www.maskulist.de überhaupt mal besucht und auch gelesen?
Jens, Monday, 26.04.2004, 00:55 (vor 7957 Tagen) @ Der Eman(n)ze
Als Antwort auf: "Der Maskusist" wäre gut, wenn der weibliche Teil der Bevölkerung von Der Eman(n)ze am 25. April 2004 21:12:26:
Das scheint mit nämlich nicht so....
Du täuscht Dich. Ich kenne ihn seit einem Jahr.
Der Eman(n)ze, Monday, 26.04.2004, 01:17 (vor 7957 Tagen) @ Jens
Als Antwort auf: hast du www.maskulist.de überhaupt mal besucht und auch gelesen? von Jens am 25. April 2004 21:55:08:
Inhaltlich ist er m.E. eine gerechtfertigte Antwort auf militanten Feminismus á la Feministische Partei und Alice Schwarzer.
Da jedoch der Hauptgegner unserer gemeinsamen Interessen nicht überwiegend der o.g. militante Feminismus ist (dazu ist dieser einfach zu wenig etabliert), sondern eher der Zeitgeist und die Trägheit der etablierten Medien, halte ich "Den Maskulisten" nicht für eine vernünftige Interessenvertretung.
Re: Du täuscht Dich. Ich kenne ihn seit einem Jahr.
Jens, Monday, 26.04.2004, 13:02 (vor 7956 Tagen) @ Der Eman(n)ze
Als Antwort auf: Du täuscht Dich. Ich kenne ihn seit einem Jahr. von Der Eman(n)ze am 25. April 2004 22:17:07:
Inhaltlich ist er m.E. eine gerechtfertigte Antwort auf militanten Feminismus á la Feministische Partei und Alice Schwarzer.
[quote]Da jedoch der Hauptgegner unserer gemeinsamen Interessen nicht überwiegend der o.g. militante Feminismus ist (dazu ist dieser einfach zu wenig etabliert), sondern eher der Zeitgeist und die Trägheit der etablierten Medien, halte ich "Den Maskulisten" nicht für eine vernünftige Interessenvertretung.[/quote]
Vielleicht ist es dir entgangen, aber diese radikale Feminismus, der nicht nur von Schwarzer vertreten wird, hat seinen Platz in Gesellschaft, Politik und Entscheidungsfeldern gefunden, und genau dieser macht uns das Leben schwer und hat den Zeitgeist geprägt - mit dummen Parolen und gefälschten Statistiken, die von Otto-normal übernommen, und im Fernsehen wiederholt werden. Der Maskulist bildet hier langsam einen intellektuellen Gegenpol gegen diesen Schwachsinn - mit einem kleinen Unterschied: er bedient sich der Logik und der Vernunft, und ist nicht Teil einer blinden (Gegen)Ideologie.
Auch wenn du den Radikalfeminismus als "nicht etabliert" ansiehst, so entspringt jede Änderung und noch so großer Schwachsinn zu Gunsten der Frau aus genau diesem Umfeld - sei es "Frauentaxis", Mainzelmädchen, Weibliche Tiefwetterfronten, Frauenparkplätze, Frauenbibliotheken, Einseitige Interpretation des Gewaltschutzgesetzes, Bücher die die Welt nicht braucht, unrealistische Opfer-Täter-Zuweisung, leichter Mißbrauch mit dem Mißbrauch dank "Jeder Mann ist ein potentieller Vergewaltiger" und einseitige Aktionen wie von amnesty "Hinsehen und Handeln: Gewalt gegen Frauen verhindern - Vom Kriegsschauplatz bis zum Schlafzimmer". Das alles ist dem Radikalfeminismus zu verdanken, einschließlich der einseitigen Meden und dort arbeiten Radikalfeministen.
Mittlerweile sind wir beide lang genug dabei, um die Bedeutung und Einflussnahme des Radikalfeminismus begriffen zu haben.
Jens
Re: Du täuscht Dich. Ich kenne ihn seit einem Jahr.
Garfield, Monday, 26.04.2004, 22:34 (vor 7956 Tagen) @ Jens
Als Antwort auf: Re: Du täuscht Dich. Ich kenne ihn seit einem Jahr. von Jens am 26. April 2004 10:02:19:
Hallo Jens!
Ich sehe es nicht so, daß der Radikalfeminismus die Hauptursache für heutige Diskriminierungen von Männern ist.
Radikalfeministinnen und Radikalmaskulisten hat es schon immer gegeben. Schon aus der Antike sind Pamphlete von Leuten überliefert, die das jeweils andere Geschlecht verunglimpft und das eigene Geschlecht verherrlicht haben.
Der Unterschied zu heute bestand nur darin, daß in früheren Zeiten die meisten Menschen gar nicht lesen konnten und solche Machwerke somit auf die breite Masse des Volkes keine Wirkung hatten. Auch war es damals nicht so einfach, die Menschen durch Reden zu beeinflussen. Es gab weder Radio noch Fernsehen, es gab keine schnellen Beförderungsmittel, so daß man schon zu Fuß losstiefeln mußte, um seine Ansichten unter's Volk zu bringen. Das setzte jedoch voraus, daß man sein Hab und Gut im Stich ließ und sich seinen Lebensunterhalt irgendwie unterwegs erbetteln oder erarbeiten mußte. Davor schreckten viele Leute zurück.
Daß der Radikalfeminismus sich so sehr in der Gesellschaft etablieren konnte, verdankt er jedoch keineswegs nur den modernen Medien. Es kamen noch zwei andere Gründe dazu:
Der erste ist auch schon uralt. Schon seit Urzeiten gab es eine Rollenverteilung zwischen Mann und Frau, die in früheren Zeiten tatsächlich überlebenswichtig war. Um sicherzustellen, daß auch alle Menschen sich möglichst daran halten, wurden gesellschaftliche Normen und Klischees etabliert. Laut diesen Klischees mußten Männer immer aktiv und stark sein, und sie durften niemals Opfer sein. Damit sie Frauen und Kinder möglichst gut vor den Gefahren aus der Umwelt abschirmen konnten. Frauen dagegen durften immer Opfer sein und in dieser Situation jegliche Unterstützung einfordern.
Solange sie das im privaten Umfeld taten, wirkte sich das zwar auf die Partnerschaften oder Ehen aus, auf die Gesellschaft jedoch nicht direkt. Die modernen Möglichkeiten gaben Frauen dann in der Neuzeit die Möglichkeit, sich auch öffentlich ausgiebig zu beklagen. Männern ist dasselbe bis heute weitgehend verwehrt. Nach wie vor werden männliche Opfer ignoriert oder sogar verhöhnt. Als Opfer von Kriegen, Attentaten oder Naturkatastophen erwähnt man sie nur am Rande oder gar nicht, und wenn sie gegen sie betreffende Ungerechtigkeiten protestieren, beschimpft man sie als Memmen und Jammerlappen. Durch diese einseitige öffentliche Darstellung wurde der Opferstatus des weiblichen Geschlechts erst so richtig in der Gesellschaft etabliert.
Dann kam noch die Werbung dazu. Die betrachtet bei vielen Produkten Frauen als die hauptsächliche Zielgruppe. Es ist eine Grundregel der Werbung, bei den potenziellen Kunden positive Assoziationen zu wecken. Das schafft man z.B., indem man sie richtig schön bauchpinselt, so nach dem Motto "du bist toll, du bist allen überlegen, es ist alles prima, du kannst uns ruhig dein Geld geben, und mit unserem Produkt wirst du noch toller werden".
Viele Fernseh- und Radiosender und viele Zeitschriften erwirtschaften ihre finanziellen Einnahmen vor allem durch Werbung. Also sind sie natürlich bestrebt, für diese Werbung genau das Rahmenprogramm zu schaffen, das die bevorzugte Zielgruppe anzieht. Deshalb stoßen sie in dasselbe Horn wie die Werbung und bauchpinseln ebenfalls fleißig die Frauen.
Es gibt durchaus auch Fernsehsendungen, die eher frauen- als männerfeindliche Aussagen haben, wie z.B. die "Freitagnacht-News". Das sind oft Sendungen, die spät abends laufen - da rechnet man nämlich damit, daß zu der Zeit überwiegend Männer vor dem Fernseher sitzen (weshalb dann auch immer Telefonsex-Werbung läuft). Zu den Hauptsendezeiten strahlt man aber lieber Sendungen aus, die Frauen verherrlichen. Dann sitzt die Masse der Bevölkerung vor den Fernseher, und die werden dann allesamt damit berieselt. Auch die Kinder. Die erfahren dann aus den Medien, daß Frauen viel besser darin wären, mehrere Dinge gleichzeitig zu tun, daß Frauen friedliebender und weniger gewalttätig wären, daß Frauen überall ganz schlimm von den bösen Männern mißhandelt werden, daß sie ja überhaupt die besseren Menschen wären und daß ihnen somit auch die Zukunft gehören würde, auch weil Männer aufgrund des angeblich degenerierten Y-Chromosoms sowieso bald aussterben...
Der Feminismus hat nun nichts weiter getan, als auf diesen Zug aufzuspringen und das alles für seine Zwecke auszunutzen. Natürlich war da von Anfang an eine gewisse Wechselwirkung zwischen Werbe-Medien und Feminismus da. Die Medien griffen so manche Behauptung von Radikalfeministinnen willig auf, was Radikalfeministinnen dann wiederum in ihrem Schwachsinn bestätigte. Aber auch die Behauptungen von Radikalfeministinnen beruhen häufig auf uralten Dogmen, die viel älter sind als die uns bekannte Frauenbewegung.
Deshalb kann man das Problem auch nicht nur dadurch lösen, daß man gegen Radikalfeministinnen vorgeht. Natürlich muß man den Unsinn ihrer Behauptungen aufzeigen, so oft man Gelegenheit dazu bekommt. Aber das allein reicht nicht. Man muß auch sonst gegen alle die uralten Dogmen und Klischees angehen, und auch Männer müssen diese Dogmen und Klischees aus ihren Köpfen herausbekommen.
Feministinnen haben ihre gesellschaftlichen Machtpositionen immer vor allem durch die Bereitwilligkeit der Männer bekommen. Wenn die Mehrheit der Männer sie endlich fallen lassen und ihr Gejammer und Geheul ignorieren würde, dann wäre sehr schnell Schluß mit dem ganzen Blödsinn. Denn wieviel Unterstützung der Feminismus von Frauen bekommt, zeigen z.B. die Wahlergebnisse der "Feministischen Partei" und auch Umfragen unter Frauen, die regelmäßig ergeben, daß viele Frauen bei Wahlen männliche Kandidaten bevorzugen.
Und wenn Männer die alten Rollen-Klischees aufbrechen wollen, dann müssen sie bereit sein, auch außerhalb des Berufslebens für sich selbst zu sorgen. Wer nicht einmal weiß, wie man eine Waschmaschine bedient, wird zeitlebens von seiner Partnerin abhängig sein. Aber die jüngere Männer-Generation hat sich in der Hinsicht doch schon weitgehend emanzipiert, und auch das läßt hoffen, daß zumindest das Klischee vom faulen, egoistischen Mann, der seine Frau für sich putzen läßt und sie so an einer eigenen Karriere hindert, durch die Realität auch fast für den letzten Hohlkopf bald eindeutig überholt sein wird.
Freundliche Grüße
von Garfield
Re: Du täuscht Dich. Ich kenne ihn seit einem Jahr.
Jens, Monday, 26.04.2004, 22:53 (vor 7956 Tagen) @ Garfield
Als Antwort auf: Re: Du täuscht Dich. Ich kenne ihn seit einem Jahr. von Garfield am 26. April 2004 19:34:18:
Ich glaube, ich sehe das noch etwas anders: Der Radikalfeminismus tut nämlich alles daran, dass angeblich unterdrückende Rollenverhätlnis aufrechtzuerhalten und Klischees über Männer zu verbreiten. Der Radikalfeminismus macht ALLES, um stets Regeln wie "Mann=Täter" und sonstige Vorurteile aufrechtzuerhalten. Der Radikalfeminismus wird in 100 Jahren noch behaupten, dass Männer mehr als Frauen verdienen etc, obwohl es schon heute nicht mehr stimmt (Gleiche Arbeit, gleicher Lohn). Alte Klischees und Vorurteile sind mit dem Radikalfeminismus auf das engste verbunden - und auch ihm ist es zu verdanken, dass Werbung männerfeindlich ist, nicht die Tatsache, dass Frauen auch Konsumenten werden, weil der Zeitgeist wurde von den Radikalfeministen und dessen Anhänger geprägt. Alle Aussagen in Politik etc., die in der Geschlechterdebatte getätigt werde, sind auf die letzten 30 Jahre zurückzuführen, OBWOHL schon viele "Ungerechtigkeiten" beseitigt wurden - sogar eine Überprivilegierung geschaffen wurde. Und der Radikalfeminismus erhält diese Bewegung am Leben und zwar so lange, bis der letzte Mann auf Erden wandelt. Unabhängig davon welche Ursachen der Radikalfeminismus hatte, die Ursachen sind schon lange beseitigt. Und trotzdem tut er alles, um am Leben zu bleiben. Ich denke Garfield, das ganze ist enger miteinander verwoben, als man vielleicht wahrhaben will. Hätte es eine gemäßigte Bewegung gegeben - wie z.B. Gandhi es getan hätte - dann hätten auch Männer und Frauen, so wie es am anfang gewesen ist, z.B. bei der Erlaubnis für die Immatrikulation von Frauen an Hochschulen (wurde von Männern eingeführt), an der Bewegung teilgenommen, weil Gerechtigkeit das oberste Ziel ist, und nicht ein Geschlechterkrieg.
Jens
Re: Du täuscht Dich. Ich kenne ihn seit einem Jahr.
Garfield, Tuesday, 27.04.2004, 16:22 (vor 7955 Tagen) @ Jens
Als Antwort auf: Re: Du täuscht Dich. Ich kenne ihn seit einem Jahr. von Jens am 26. April 2004 19:53:39:
Hallo Jens!
Das ist ja alles richtig. Vor allem Berufsfeministinnen müssen ja stur daran festhalten, daß Frauen nach wie vor benachteiligt sind, weil sie damit nun einmal ihr Geld "verdienen".
Aber wieso bekommen sie soviel Aufmerksamkeit? Wie kommt es, daß eine Minderheit so großen Einfluß auf die öffentliche Meinung gewinnen konnte?
Das liegt eben daran, daß Männer es ihnen schon immer leicht gemacht haben. Heute wird die Geschichte gerade von Feministinnen gern als ein jahrtausendelanger Leidensweg der Frauen dargestellt. Die bösen Männer hätten die Frauen von Besitz, Macht, Bildung und anderen positiven Dingen ferngehalten, heißt es heute immer.
Eine Gesellschaft, in der eine sehr große Gruppe von Menschen wirklich dermaßen unterdrückt wird und keinerlei Vorteile hat, die diese Nachteile ausgleichen, kann aber nicht dauerhaft funktionieren. Wenn man sich die Verhältnisse in früheren Zeiten realistisch betrachtet, stellt man fest, daß es früher auch nur sehr wenige Männer gab, die Machtpositionen und viel Besitz hatten, und auch Bildung konnten sich nur wenige Männer leisten.
Außerdem hat es in der Geschichte sehr wohl immer wieder auch Frauen gegeben, die viel Macht und/oder viel Besitz hatten, und auch als es Universitäten gab, hat es schon in früheren Jahrhunderten sehr wohl auch Frauen gegeben, die dort studiert haben. Diese Frauen waren Ausnahmen, aber auch reiche, mächtige und/oder gebildete Männer sind in früheren Zeiten immer Ausnahmen gewesen.
Selbst als es dann Parlamente gab, durften anfangs häufig auch die allermeisten Männer an den Wahlen dazu nicht teilnehmen, und als man dann widerwillig so nach und nach auch Männern aus dem einfachen Volk das Wahlrecht gab, war dieses Recht üblicherweise eingeschränkt - nur Besitzer großer Vermögen hatten dann das volle Wahlrecht. In Deutschland haben die allermeisten Männer genau wie die Frauen erst 1918 das volle Wahlrecht bekommen.
Jammern ist für Frauen eine uralte Strategie. Durch Jammern haben sie von Männern schon immer alles bekommen, was sie wollten. Nur in früheren Zeiten ließen die damaligen Medien kein "kollektives Jammern" zu. Mit den modernen Medien ist so ein "kollektives Jammern" möglich.
Es gibt genügend Beispiele dafür, daß die Frauenbewegung zunächst etwas gefordert hat, und dann, als die Forderung erfüllt wurde, nicht etwa zufrieden war, sondern prompt das Gegenteil forderte.
Z.B. gab es in den USA ein Gesetz, das es Frauen verbot, Überstunden zu machen. Überstunden wurden also nur von Männern gemacht, die dann so mehr verdienten. Prompt forderte die Frauenbewegung die Aufhebung dieses Verbotes. Es wurde aufgehoben, und nun machten auch Frauen Überstunden, genau wie die Männer. Das war der Frauenbewegung aber auch nicht recht, denn nun kritisierte sie, daß nach Abschaffung des Überstunden-Verbots für Frauen viele Chefs nun auch von Frauen genau wie von Männern die Bereitschaft zu Überstunden erwarteten.
Als im 19. Jahrhundert immer mehr Frauen der Mittelschicht Hausfrauen wurden, wurde das von Feministinnen als Befreiung der Frau von lästiger Erwerbsarbeit gefeiert. Endlich könnten die Frauen sich ganz auf ihren eigentlichen Lebensinhalt, nämlich auf Familie, Haus und Kinder, konzentrieren, hieß es. Als dann aber viele Frauen nach der Heirat Hausfrauen wurden, war das Feministinnen auch nicht recht. Nun hieß es auf einmal, daß man den Frauen so die Möglichkeit einer beruflichen Karriere nehmen würde.
Als Jungen und Mädchen noch getrennt unterrichtet wurden, wurde das von Feministinnen kritisiert. Man würde die Mädchen dadurch benachteiligen, hieß es. Also führte man gemeinsamen Unterricht ein. Kaum war das geschehen, beklagten sich Feministinnen darüber, daß die Jungen die Mädchen im gemeinsamen Unterricht angeblich unterbuttern würden, mit dem Ergebnis, daß man mittlerweile schon wieder dazu übergeht, Jungen und Mädchen zeitweise getrennt zu unterrichten. Wollen wir wetten, daß das auch bald von Feministinnen kritisiert werden wird?
Der Feminismus hat nichts weiter getan, als die weiblichen Klagen aus dem häuslichen Bereich in die gesamte Gesellschaft zu tragen. Und genau wie die Männer vorher im häuslichen Bereich bestrebt waren (und jetzt auch noch bestrebt sind), den Frauen alles recht zu machen, gingen und gehen sie auch im großen Rahmen immer wieder auf die Klagen der Feministinnen ein. Zwar waren viele Männer zuweilen etwas irritiert über die feministischen Forderungen, aber letztendlich gaben sie den Feministinnen immer alles, was sie verlangten. Nicht, weil die Feministinnen sie dazu zwangen, sondern weil die Männer instinktiv bestrebt waren (und mehrheitlich immer noch bestrebt sind), Frauen alles recht zu machen. So hatte der Feminismus also immer leichtes Spiel.
Kennst du das Märchen vom Fischer und seiner Frau? Das sagt viel aus über das Zusammenleben von Frauen und Männern. Für alle, die es nicht kennen:
Ein Fischer fängt einen großen, goldglänzenden Fisch. Er ist sehr erfreut über den guten Fang, aber dann beginnt der Fisch plötzlich zu reden. Er sagt, daß er ein Zauberfisch sei und dem Fischer einen Wunsch erfüllen wird, wenn er ihn verschont und ihn wieder ins Wasser setzt. Der Fischer läßt ihn frei, und der Fisch fragt ihn nach seinem Wunsch. Der Fischer ist etwas verwirrt, aber dann fällt sein Blick auf sein altes, heruntergekommenes Boot. Also wünscht er sich ein neues Boot - und findet sich augenblicklich in einem nagelneuen und dazu noch größeren Boot wieder.
Er bedankt sich und fährt in bester Laune mit seinem neuen Boot nach Hause. Dort erwartet ihn schon seine Frau. Er erzählt ihr freudestrahlend von seinem Erlebnis, aber zu seiner Überraschung ist sie ganz und gar nicht erfreut darüber, sondern sagt: "Du kannst dir alles wünschen, und dann wünscht du dir nur ein popeliges Boot? Sieh dir doch mal an, wie wir hier hausen! Hättest du dir kein neues Haus wünschen können? Du denkst aber auch immer nur an dich!" Er sieht sich in ihrer ärmlichen Hütte um und muß seiner Frau irgendwie schon recht geben. Sie verlangt von ihm, daß er ans Meer geht und den Fisch ruft, um sich noch ein neues Haus zu wünschen.
Ihm ist das unangenehm, aber seine Frau läßt ihm keine Ruhe, so daß er schließlich losgeht. Er ruft am Ufer nach dem Fisch, und der erscheint auch tatsächlich. Er erklärt ihm, daß er ja mit dem neuen Boot sehr zufrieden ist, daß aber seine Frau unbedingt noch ein neues Haus haben will. Der Fisch zeigt Verständnis und erfüllt ihm auch diesen Wunsch - als der Fischer nach Hause zurück kommt, steht dort nicht mehr die alte, windschiefe Hütte, sondern ein neues, schönes und dazu noch größeres Haus.
Seine Frau ist damit zunächst zufrieden, aber nach einigen Tagen fängt sie wieder an zu nörgeln. Nun hätte sie gern auch noch neue Kleider. Wieder muß der Fischer losziehen und den Zauberfisch rufen, weil seine Frau ihm keine Ruhe läßt. Wieder erfüllt der Fisch ihm den Wunsch. Seine Frau ist glücklich, aber das hält nicht lange vor...
So geht das monatelang weiter. Immer wieder fallen seiner Frau neue Wünsche ein. Sie möchte eine Kutsche, sie möchte Bedienstete, sie möchte einen Palast... Immer wieder erfüllt der Zauberfisch die Wünsche, aber er tut das immer widerwilliger.
Schließlich möchte die Frau des Fischers Kaiserin werden. Der Fischer versucht ihr das auszureden, aber wie immer gibt sie keine Ruhe, sondern nörgelt und schimpft solange, bis er widerwillig ans Meer geht und wieder einmal nach dem Fisch ruft. Der erscheint auch, und der Fischer sagt ihm, daß er ja wunschlos glücklich ist, daß seine Frau aber nun unbedingt noch Kaiserin werden möchte. Der Zauberfisch gibt eine unbestimmte Antwort und verschwindet.
Der Fischer geht nach Hause, und zu seinem Entsetzen findet er dort wieder die alte, windschiefe Hütte vor. Die Kutsche, die Bediensteten und alles andere ist verschwunden, und neben der Hütte liegt wieder sein altes, morsches Boot. Und kaum hat er die Hütte betreten, als ihn auch schon seine Frau ankeift, was er denn nun wieder angestellt hätte...
Natürlich muß er wieder ans Meer gehen, um den Zauberfisch zu rufen - nur leider erscheint der nie mehr. Und so keifte seine Frau ihn weiter an, bis daß der Tod sie schied...
Wie hätte man dieses negative Ende vermeiden können? Es gab zwei Möglichkeiten: Erstens hätte die Frau bescheidener sein können. Weil sie aber von Natur aus nicht bescheiden war, war das de facto unmöglich. Also blieb nur die zweite Möglichkeit: Der Mann hätte sich gegen seine Frau durchsetzen und ihr eine klare Grenze ziehen müssen. Denn wenn er nicht immer treu und brav losgezogen wäre, um ihr jeden noch so ungewöhnlichen Wunsch zu erfüllen, dann wäre die Geschichte besser ausgegangen.
Freundliche Grüße
von Garfield
Interessanter Beitrag...
Jens, Tuesday, 27.04.2004, 17:05 (vor 7955 Tagen) @ Garfield
Als Antwort auf: Re: Du täuscht Dich. Ich kenne ihn seit einem Jahr. von Garfield am 27. April 2004 13:22:15:
...und ich habe nun glaube ich, auch verstanden was du sagen willst. Wir Männer sind selbst daran schuld, dass es soweit gekommen ist, weil wir nicht nein sagen können - egal um welchen Schwachsinn es ging. Richtig. Allerdings lag das auch im Gutglauben daran, dass es stimmt was bestimmte Vertreter des Feminismus, wie z.B. Alice Schwarzer sagen - das fing z.B. an bei den Zahlen über Frauenopfer von ungewollten Abtreibungen etc. Um aber die Leute da aufzurütteln, ist es wichtig erstmal zu zeigen, dass Forderungen, Statistiken etc. eben nicht so sind oder erfüllt werden sollen, wie es die Feministen fordern. Ergo muss man aufzeigen, dass der Radikalfeminismus alles andere als "gerecht" und sinnvoll ist, da die Prägung über diesen erfolgt ist. Solange Männern das nicht klar ist, werden die auch keinen Handlungsbedarf sehen und weiter hinterherdackeln und treudoof zu jeder Forderung nicken. Den Fischer hätte nur dann Paroli gegeben, wenn man ihm gezeigt und gesagt hätte, wie habgierig und unverschämt seine Frau ist - dann hätter er sich vielleicht gewünscht, dass diese verschwindet, so hat er aber nie darüber auch nur mal ansatzweise nachgedacht.
Jens
Re: Interessanter Beitrag...
Garfield, Tuesday, 27.04.2004, 18:25 (vor 7955 Tagen) @ Jens
Als Antwort auf: Interessanter Beitrag... von Jens am 27. April 2004 14:05:02:
Hallo Jens!
Stimmt, es ist natürlich wichtig, die radikalfeministischen Märchen zu entlarven, wo immer man auf sie stößt.
Der Fischer hätte seine Frau ja auch nicht unbedingt rauswerfen müssen. Er hätte nur mehr auf seine eigenen Wünsche und Bedürfnisse achten müssen. Es war ihm ja unangenehm, den Zauberfisch immer wieder mit neuen Wünschen zu belästigen. Er hat es nur getan, weil seine Frau ihn immer wieder dazu gedrängt hat.
Natürlich muß man auch mal Kompromisse schließen und kann nicht immer nur stur sein eigenes Ding durchziehen. Aber man muß eben auch darauf achten, daß man selbst dabei nicht zu kurz kommt. Der Fischer hätte den Fisch ja noch einmal rufen können, um sich ein neues Haus zu wünschen, aber alle weiteren Wünsche seiner Frau hätte er abblocken müssen. Das wäre letztendlich zum Vorteil beider gewesen.
Aber er hat eben treu und brav versucht, seiner Frau alles recht zu machen, mit dem Ergebnis, daß er es letztendlich weder ihr noch sich selbst recht gemacht hat.
Vielen Partnerschaften und Ehen würde es auch gut tun, wenn die Männer sich nicht immer bereitwillig abrackern würden, um die finanzielle Grundlage zur Erfüllung der Wünsche von Frauen und Kindern zu schaffen. Wenn sie mal auf die eine oder andere Überstunde oder einen gutbezahlten, aber auch stressigen Posten verzichten würden und von Frauen und Kindern verlangen würden, selbst mehr zur Erfüllung ihrer materiellen Wünsche beizutragen oder eben auch mal zu verzichten. Was nützt es denn, wenn man(n) ein fünfstelliges Monatsgehalt hat, Frau und Kindern finanziell alles bieten kann, die Familie aber kaum noch zu sehen bekommt?
Und auch sonst gibt es heute keinen Grund mehr, von Frauen weniger zu verlangen als von Männern. Frauen müssen nicht gefördert, sondern gefordert werden. Das fällt gerade Männern aber oft noch schwer.
Freundliche Grüße
von Garfield
Re: "Der Maskusist" wäre gut, wenn der weibliche Teil der Bevölkerung
Max, Monday, 26.04.2004, 15:19 (vor 7956 Tagen) @ Der Eman(n)ze
Als Antwort auf: "Der Maskusist" wäre gut, wenn der weibliche Teil der Bevölkerung von Der Eman(n)ze am 25. April 2004 21:12:26:
...aus lauter Alice Schwarzers bestehen würde. Da bliebe einem nichts anderes mehr übrig als zu kämpfen.
...falsch. Die Schwarzer begreift sich als Intellektuelle. Mit solchen kann man im Normalfall reden und zu Ergebnissen kommen. Das Übel ist das Dummchen, das von Tuten und Blasen keine Ahnung hat, im prallen Bewußtsein der Gleichberechtigung seiner "Meinung" lebt, obwohl es nichts anderes tut, als das zu leben und nachzustammeln, was ihm sowohl plakativ als auch unterschwellig in Medien und Werbung als "zeitgemässe, korrekte Haltung" verkauft wird. Ich halte "Bild der Frau", "Echo der Frau" - und die ganzen anderen Trivialblätter für weitaus verheerender als "Emma". Allein schon wegen der Masse...
Es ist ja so, daß die Putze heute nicht wissen muß, wie die Hauptstadt von Österreich heißt; daß sie selbst als Frau ein besserer Mensch ist, - das weiß sie auch so.
Der Großteil der Frauen ist aber sehr gemäßigt und ist für unsere Probleme durchaus potentiell empfänglich.
...und? Wollen sie auch was für uns tun? Ah ja.....
Dafür tritt der Maskulist aber viel zu militant auf. Ein Elefant im Porzellanladen. Ein Schlachtruf.
...wenn das so ist, dann war Mahatma Gandhi ein Kriegsverbrecher.
Ein Schlachtruf, dem nicht viele folgen werden. Erst recht nicht die Frauen. Denn bei einem Krieg verlieren alle.
...ausgemachter Blödsinn. In fast jedem Krieg gibt es am Schluß Sieger und Besiegte. Und ein Pyrrhussieg ist letzten Endes auch ein Sieg. Fragt sich nur, ob man einen Pyrrhussieg will...
Gruß - Max
Re: "Der Maskusist" wäre gut, wenn der weibliche Teil der Bevölkerung
Jolanda, Monday, 26.04.2004, 16:31 (vor 7956 Tagen) @ Max
Als Antwort auf: Re: "Der Maskusist" wäre gut, wenn der weibliche Teil der Bevölkerung von Max am 26. April 2004 12:19:19:
Hallo Max
Ja, es fragt sich ganz klar, was man will und auch, wie man das erreichen will. Viele Wege führen nach Rom
Dein Weg dürfte sich von meinem schwer unterscheiden. So wie meiner sich wieder von einem anderen schwer unterscheidet. Wer von uns mehr erreicht, das werden wir sehen, ist im Endeffekt auch nicht so wichtig. Wichtig ist, dass wir nicht aufgeben und uns gegenseitig nicht Steine in den Weg legen.
Ob Frauen auch etwas tun, ja, es gibt Frauen, die etwas tun. Ich habe dafür gesorgt, dass diese ai-Kampagne ins Fdp-Forum kam, wo sie grosse Ressonanz hat und die Zugriffe auf diese Seite hier, die haben sehr viel damit zu tun, dass die letzten Tage unzählige Besucher von der Fdp-Seite in dieses Forum kamen um zu lesen.
Im Fdp-Forum war diese Seite eine der meist aufgerufensten in letzter Zeit, da von beiden Seiten Links gesetzt wurden.
Wenn nun die politisch engagierten Männer hierher kommen, um zu lesen, was Mann so denkt und was ihn ärgert und wo überall Ungerechtigkeiten herrschen, dann dürfte es eher kontraproduktiv sein, wenn diese Leser dann auf Beiträge stossen, wo man die Frauen in einen Sack stecken will und darauf los schlagen.
Es geht viel mehr hinter den Kullissen als wir erahnen. Man macht sich in dieser Partei wirklich Gedanken über eure Anliegen. Ich möchte das nicht schon im voraus als gescheitert betrachten müssen, weil hier ein Ton herrscht, der mehr an einen Kriegsschauplatz als an einen Ort von Männern erinnert, die einfach nur für ihre Rechte kämpfen.
Man kann auf verschiedenen Ebenen kämpfen Max, ich versuche es, indem ich Verbindungen zur Politik suche und mich dafür einsetze, dass wichtige Leute sich unserer Problematik annehmen. Aber das wird nur funktionieren, wenn hier auch ein einigermassen verträglicher Dialog von statten geht.
Es grüsst dich
Jolanda
Re: "Der Maskusist" wäre gut, wenn der weibliche Teil der Bevölkerung
Max, Monday, 26.04.2004, 18:23 (vor 7956 Tagen) @ Jolanda
Als Antwort auf: Re: "Der Maskusist" wäre gut, wenn der weibliche Teil der Bevölkerung von Jolanda am 26. April 2004 13:31:01:
Hallo Jolanda,
hat viel für sich, was du da schreibst. Und mir geht es auch nicht darum, alle Frauen in einen Sack zu stecken und wahllos drauf einzuprügeln.
Du kennst mich jetzt lange genug aus den Foren, um zu wissen, daß das meiste von dem, was ich schreibe, nicht wortwörtlich zu nehmen ist und lediglich eine "gewisse Richtung hat".
Ich habe in meinem ganzen Leben noch nie einen Menschen tätlich angegriffen und ich bin auch viel zu faul, um bei einer Keilerei ins Schwitzen zu kommen.
Allerdings kann ich nicht verhehlen, daß so manche feministische Schweinerei den Hass in mir hochkochen läßt. Und ich bin weit davon entfernt, mich auch noch dafür dafür zu entschuldigen.
Wie man in den Wald hineinruft, so schallt es heraus. Noch besser: Wer Wind sät, wird Sturm ernten. Von daher habe ich nun wirklich kein schlechtes Gewissen. Ich halte es im Gegenteil durchaus für nützlich, wenn Aggressionen, die hervorgerufen werden, auch sichtbar werden - in Texten beispielsweise. Dadurch sollte klar werden, welch gefährliches Spiel eine Gruppe treibt, die den gesellschaftlichen Diskurs antreibt und dabei Andere fortwährend demütigt und mit Füßen tritt. Das linksökofemikorrekte Gutmenschentum ist eine solche Gruppe und diese Gruppe darf durchaus wissen, was sie dabei auch auf emotionaler Ebene anrichtet.
Ich nehme allerdings an, daß dieses Pack eher seine totalitäre Fratze unverblümt herzeigen wird, als daß es liebgewordene Positionen räumt.
Und spätestens dann sind wir nach dem Grundgesetz dazu aufgefordert, entschiedensten Widerstand zu leisten. (§ 20, glaube ich...) Das wäre dann sogar unsere staatsbürgerliche Pflicht!
Du siehst also: Ab einem gewissen Punkt ist Diskutieren keine wirkliche Option mehr. Der "gewisse Punkt" allerdings - der ist erneut diskussionswürdig. Wo liegt er? Wann ist er erreicht? Nicht wenige meinen, daß es schon so weit sei...
Freundlicher Gruß - Max
Re: "Der Maskusist" wäre gut, wenn der weibliche Teil der Bevölkerung
Jolanda, Monday, 26.04.2004, 19:30 (vor 7956 Tagen) @ Max
Als Antwort auf: Re: "Der Maskusist" wäre gut, wenn der weibliche Teil der Bevölkerung von Max am 26. April 2004 15:23:25:
Hallo Max
Du siehst also: Ab einem gewissen Punkt ist Diskutieren keine wirkliche Option mehr. Der "gewisse Punkt" allerdings - der ist erneut diskussionswürdig. Wo liegt er? Wann ist er erreicht? Nicht wenige meinen, daß es schon so weit sei...
Freundlicher Gruß - Max
Ich denke, dass es erst richtig los geht mit dem Diskutieren. Ich erlebe einfach immer wieder, dass es sich lohnt, unerbittlich aber sachlich am Ball zu bleiben.
Die Vorarbeit, dass dieser ai Artikel und der Artikel von Alice Schwarzer in einem Fdp-Forum erscheinen, dass es dort Menschen gibt, die darüber diskutieren, diese ganze Thematik in ihr Wahlprogramm einzubauen, die hat schon vor einiger Zeit begonnen.
Menschen, die heute im Fdp-Forum schreiben und sich für die Rechte der Männer einsetzen und anfangen sich gegen diese einseitigen Gesetze und Regelungen zu wehren, die hatten teilweise vor 8 Monaten überhaupt noch keine Ahnung, was hier seit Jahren schon falsch läuft.
Ich habe da Stunden diskutiert und Belege geliefert und Argumente gebracht. Darauf hin haben diese dann angefangen selber zu recherchieren, meinen Links zu folgen, selber mal Studien zu suchen, etc.
Und heute sind die so weit, dass sie begreifen, dass hier wirklich einiges quer läuft. Und es gibt sie, die politisch engagierten und auch integrierten Menschen, die es wagen, diese ganzen Misstände aufzuzeigen und anzuprangern.
Das ist mein Weg, ich habe mit Dialog viel erreicht. Viel mehr, als ich je zu wagen gehofft habe. Ich hätte das nie erreicht, wenn ich diese Menschen nicht richtig abgeholt hätte, wenn sie nicht davon überzeugt gewesen wären, dass ich nicht aus Frustration oder Wut etwas erzähle, sondern, dass ich sehr fundiert an die Sache herangehe und immer sachlich bleibe.
Wann für den einzelnen der Punkt gekommen ist, wo er nicht mehr reden will, das kann er wohl nur selbst entscheiden.
Gerade weil du nicht handgreiflich werden würdest Max, gerade deshalb vermittelt es ein verzerrtes Bild von dir und deinen Aussagen, wenn es so wirkt. Ja, ich kenne dich Max, aber viele kennen dich nicht.
Nicht dass es dir nicht am A....vorbeigen kann, was andere denken, das kann es sehr wohl, es ist einfach so, dass ich nicht an den Weg der Gewalt glaube.
Ich kann ein gewisses Verständnis aufbringen, dass einem manchmal der Kragen platzt und ich habe Verständnis, wenn Verletzungen Narben hinterlassen, die eben hin und wieder aufbrechen.
Für die persönlichen Schicksale habe ich sogar sehr viel Verständnis. Nur wenn ich meine Aufgabe gut wahr nehmen will, da weiterkommen, wo ich eben ansetze, dann kann ich nicht so auffahren, sonst bin ich gleich wieder weg vom Fenster.
Aber ich würde dir nie hineinreden, wie du deinen Weg zu gehen hast. Ich denke, das kannst wirklich nur du entscheiden.
Freundlicher Gruss
Jolanda
Re: "Der Maskusist" wäre gut, wenn der weibliche Teil der Bevölkerung
Anti-Sexistin, Monday, 26.04.2004, 19:35 (vor 7956 Tagen) @ Max
Als Antwort auf: Re: "Der Maskusist" wäre gut, wenn der weibliche Teil der Bevölkerung von Max am 26. April 2004 15:23:25:
Hallo Jolanda,
hat viel für sich, was du da schreibst. Und mir geht es auch nicht darum, alle Frauen in einen Sack zu stecken und wahllos drauf einzuprügeln.
Du kennst mich jetzt lange genug aus den Foren, um zu wissen, daß das meiste von dem, was ich schreibe, nicht wortwörtlich zu nehmen ist und lediglich eine "gewisse Richtung hat".
Ich habe in meinem ganzen Leben noch nie einen Menschen tätlich angegriffen und ich bin auch viel zu faul, um bei einer Keilerei ins Schwitzen zu kommen.
Allerdings kann ich nicht verhehlen, daß so manche feministische Schweinerei den Hass in mir hochkochen läßt. Und ich bin weit davon entfernt, mich auch noch dafür dafür zu entschuldigen.
Wie man in den Wald hineinruft, so schallt es heraus. Noch besser: Wer Wind sät, wird Sturm ernten. Von daher habe ich nun wirklich kein schlechtes Gewissen. Ich halte es im Gegenteil durchaus für nützlich, wenn Aggressionen, die hervorgerufen werden, auch sichtbar werden - in Texten beispielsweise. Dadurch sollte klar werden, welch gefährliches Spiel eine Gruppe treibt, die den gesellschaftlichen Diskurs antreibt und dabei Andere fortwährend demütigt und mit Füßen tritt. Das linksökofemikorrekte Gutmenschentum ist eine solche Gruppe und diese Gruppe darf durchaus wissen, was sie dabei auch auf emotionaler Ebene anrichtet.
Ich nehme allerdings an, daß dieses Pack eher seine totalitäre Fratze unverblümt herzeigen wird, als daß es liebgewordene Positionen räumt.
Und spätestens dann sind wir nach dem Grundgesetz dazu aufgefordert, entschiedensten Widerstand zu leisten. (§ 20, glaube ich...) Das wäre dann sogar unsere staatsbürgerliche Pflicht!
Du siehst also: Ab einem gewissen Punkt ist Diskutieren keine wirkliche Option mehr. Der "gewisse Punkt" allerdings - der ist erneut diskussionswürdig. Wo liegt er? Wann ist er erreicht? Nicht wenige meinen, daß es schon so weit sei...
Freundlicher Gruß - Max
Rapp Dich doch woanders aus. Diese Drohgesten erinnern mehr an den Ghettoton von Gangs als an sonst was. Aber offenbar bist Du nur zum Gossenton fähig. Und schon dieses Schwarzweißweltbild von "hier die Weiber, da die Männer ist verdammt platt."
Und die derzeitige Imageaufpolierung und Milde, die jetzt in dem Forum hier vorgegeben wird dank FDP-Leserschaft, ist geradezu verlogen.
Anti-Sexistin
Re: "Der Maskusist" wäre gut, wenn der weibliche Teil der Bevölkerung
Jolanda, Monday, 26.04.2004, 19:43 (vor 7956 Tagen) @ Anti-Sexistin
Als Antwort auf: Re: "Der Maskusist" wäre gut, wenn der weibliche Teil der Bevölkerung von Anti-Sexistin am 26. April 2004 16:35:45:
Hallo
Ich kann nur für mich reden, für andere nicht.
Ich denke einfach, dass wir nicht erwarten können, dass sich etwas verändert, wenn wir dauernd die sachliche Ebene verlassen und in aggressives und trotziges Verhalten verfallen.
Ich erachte das im Gegensatz für eher kontraproduktiv. Es gibt nun mal eine Streitkultur und wenn man die immer wieder mit Füssen tritt, dann darf man nicht enttäuscht sein, wenn man nicht wahr genommen wird.
Aber wie gesagt, ich ging und gehe meinen Weg schon immer, wie ich es für richtig hielt. Ich kann niemanden davon abhalten ausfallend oder beleidigend zu werden. Ich kann nur hoffen, dass sich genug Menschen zusammenraufen, die bereit sind, es sachlich und ruhig anzugehen.
Es grüsst dich
Jolanda
Re: "Der Maskusist" wäre gut, wenn der weibliche Teil der Bevölkerung
Anti-Sexistin, Monday, 26.04.2004, 20:01 (vor 7956 Tagen) @ Jolanda
Als Antwort auf: Re: "Der Maskusist" wäre gut, wenn der weibliche Teil der Bevölkerung von Jolanda am 26. April 2004 16:43:13:
Hallo
Ich kann nur für mich reden, für andere nicht.
Ich denke einfach, dass wir nicht erwarten können, dass sich etwas verändert, wenn wir dauernd die sachliche Ebene verlassen und in aggressives und trotziges Verhalten verfallen.
Ich erachte das im Gegensatz für eher kontraproduktiv. Es gibt nun mal eine Streitkultur und wenn man die immer wieder mit Füssen tritt, dann darf man nicht enttäuscht sein, wenn man nicht wahr genommen wird.
Aber wie gesagt, ich ging und gehe meinen Weg schon immer, wie ich es für richtig hielt. Ich kann niemanden davon abhalten ausfallend oder beleidigend zu werden. Ich kann nur hoffen, dass sich genug Menschen zusammenraufen, die bereit sind, es sachlich und ruhig anzugehen.
Es grüsst dich
Jolanda
Hi,
Max konnte hier immer herummotzen und seinen Gang-Frust ablassen, ohne hier jemals Gegenwind zu bekommen. Im Gegenteil. Er war Spiegel des Männerfrustes von einer Mehrzahl der User hier, und wurde kaum jemals in Wortwahl und Ton gemaßregelt. Mal abgesehen davon, daß ich solche Maßregelungen in seinem Fall angebracht finde, finde ich nur erstaunlich, daß dies gerade jetzt passiert. Dieses Forum will endlich pc werden? - Dann löscht mal Euer Archiv.
Anti-Sexistin
Re:
Peter, Monday, 26.04.2004, 20:40 (vor 7956 Tagen) @ Anti-Sexistin
Als Antwort auf: Re: "Der Maskusist" wäre gut, wenn der weibliche Teil der Bevölkerung von Anti-Sexistin am 26. April 2004 17:01:29:
Max konnte hier immer herummotzen und seinen Gang-Frust ablassen, ohne hier jemals Gegenwind zu bekommen. Im Gegenteil.
Das habe ich deutlich anders in Erinnerung.
Er war Spiegel des Männerfrustes von einer Mehrzahl der User hier, und wurde kaum jemals in Wortwahl und Ton gemaßregelt.
Wie willst du die Mehrzahl hier kennen?
Mal abgesehen davon, daß ich solche Maßregelungen in seinem Fall angebracht finde, finde ich nur erstaunlich, daß dies gerade jetzt passiert. Dieses Forum will endlich pc werden?
Nein, danke.
- Dann löscht mal Euer Archiv.
Damit du noch mehr haltlosen Behauptungen hierhin schreiben kannst?
Gruss,
Peter
(Anti-Sexist und Maskulist)
Re: "Der Maskusist" wäre gut, wenn der weibliche Teil der Bevölkerung
Odin, Tuesday, 27.04.2004, 01:54 (vor 7956 Tagen) @ Anti-Sexistin
Als Antwort auf: Re: "Der Maskusist" wäre gut, wenn der weibliche Teil der Bevölkerung von Anti-Sexistin am 26. April 2004 17:01:29:
Max konnte hier immer herummotzen und seinen Gang-Frust ablassen, ohne hier jemals Gegenwind zu bekommen. Im Gegenteil. Er war Spiegel des Männerfrustes von einer Mehrzahl der User hier, und wurde kaum jemals in Wortwahl und Ton gemaßregelt. Mal abgesehen davon, daß ich solche Maßregelungen in seinem Fall angebracht finde, finde ich nur erstaunlich, daß dies gerade jetzt passiert. Dieses Forum will endlich pc werden? - Dann löscht mal Euer Archiv.
Anti-Sexistin
Putz Deine Brille oder schmeiß Deinen Vorleser raus
Einladung ins Archiv dieses Forums!
Nick, Tuesday, 27.04.2004, 13:58 (vor 7955 Tagen) @ Anti-Sexistin
Als Antwort auf: Re: "Der Maskusist" wäre gut, wenn der weibliche Teil der Bevölkerung von Anti-Sexistin am 26. April 2004 17:01:29:
Hallo Sexistin!
Also das hat schon was. Ausgerechnet du empfiehlst uns also, was für eure feministischen Foren je und je die Regel ist: Spuren verwischen. Keiner dieser notorischen Sümpfe hatte doch je eine längere Halbwertszeit als einige Monate. Den Grund dafür hast du freundlicherweise gleich selbst benannt: ein peinliches Archiv eben, strotzend von dumpfen, femi-sexistischen Pöbeleien, faschistoiden Allmachtsdelirien, rassistsicher Hetze, primitivster Niedertracht und eitler Verlogenheit. Und warum kann man das heute nicht mehr öffentlich bei euch nachlesen, sondern nur noch von Platte, wo man es archiviert hat? Weil ihr die Foren eben gelöscht habt. Gegen wen spricht das? Gegen uns? Oder gegen euch?
Wir hier müssen unser Archiv nicht löschen. Es dokumentiert lebendig - auch mit allen Schwächen - die vergangenen drei Jahre der Entstehung einer Gegenbewegung gegen einen Vulgär-Feminismus, der die Gesellschaft inzwischen durchdringt und korrumpiert wie einst die KDF-Organisation ("Kraft durch Freude") das frühe Nazireich: "alles für die Arier"...
Systematische Pöbeleien findest du hier nicht, wohl aber ein durchgängiges, im Archiv belegtes Bemühen der meisten Schreiber um sachbezogene Selbstvergewisserung und Orientierungsfindung. Nun, wenn du das nicht findest, dann findet es dennoch jeder andere leicht, der unvoreingenommen stöbert. Soll sich also jeder frei hier umtun, wie er möchte. Wir haben nichts zu verstecken.
Ausnahmen bestätigen die Regel, gewiß, denn solch ein virtuelles Forum ist nun mal keine "Organisation", keine Partei o.ä., nichts Homogenes sowieso, sondern so etwas wie eine anonyme, öffentliche Bahnhofshalle. Da gibt es v.a. "Reisende". Aber eben manchmal auch ein paar Kriminelle, Penner, Asoziale, Hetzer, Schlampen, Provokateusen etc... Nur hat sich von letzteren, die sich vielleicht gelegentlich so geäußert haben, keiner bis heute gehalten. Von den Wahnsinnigen schreibt heute keiner mehr hier, denn das wurde durchgängig im Forum kritisiert und von der Forenleitung konsequent draußen gehalten. Das kann man ausgerechnet anhand des Archivs nachprüfen 
Ausgesprochen nett von dir also, daß du auf unser Archiv verweist! Herzlichen Dank!
Du würdest uns gerne zu irgendwelchen "Unvereinbarkeitsbeschlüssen" gegen Max bewegen? Vergiß es! Auch ich kritisiere ihn, ähnlich wie Jolanda, v.a. dafür, daß er es Typen wie dir, intriganten Schandmäulern also, viel, viel zu einfach macht, die sich doch nichts sehnlicher wünschen, als Männer wie Max (und mit ihm uns alle) an euren Pranger stellen zu können, um ihn absichtlich mißzuverstanden. Zum Zweck, die freie Rede zu sabotieren. Sein Starkdeutsch mag taktisch problematisch, sogar schädlich sein, denn es wird benutzt (und eignet sich dafür), uns alle anzugreifen, wie man sieht - aber es ist ersichtlich (deftige) REDE, nicht Tat! Und zwar Rede zur Sache, nicht ad personam. Für die freie Rede stehe ich allemal ein, auch wenn ich ganz anderer Ansicht bin als der, für dessen Freiheit ich eintrete.
Dein Zensur-Ersuchen ist schäbig und dein heuchlerischer Aufruf: "Dann löscht mal Euer Archiv" kommt für alle erkennbar von einer Person, die diese "Notwendigkeit" des regelmäßigen, hektischen Löschens offenbar ganz gut kennt und der das geläufig ist - von sich selbst nämlich. Du siehst dich zwar nicht, wenn du so selbstgefällig daherschnatterst. Aber dich sehen die Leute.
Deine versuchte Denunziation - gegen uns gerichtet - fällt dir also mal wieder auf die eigenen Füße. Und wieder mal sind danach ein paar Zehen ab.
Lernt ihr eigentlich nie etwas aus eurer bornierten Blödheit? Nicht daß es mich groß störte, im Gegenteil. Es wundert mich nur, denn es ist wirklich sehr erfeulich: ein notorisches Zeichen chronischer charakterlicher Inkontinenz und elementarer geistiger Schwäche.
Du hast uns wieder einen Dienst erwiesen.
Bedankt sich
der Nick
Re: Einladung ins Archiv ....Bravo Nick! Applaus!
Max, Tuesday, 27.04.2004, 14:39 (vor 7955 Tagen) @ Nick
Als Antwort auf: Einladung ins Archiv dieses Forums! von Nick am 27. April 2004 10:58:22:
Hi Nick,
brillant wie immer! Den Vorwurf, den Du mir machst - daß es nämlich der Gegenseite durch meine bisweilen deftig-heftige Schreibweise leicht gemacht wird, euch "alle an den Pranger zu stellen" - den muß ich leider akzeptieren.
Dennoch gebe ich zu bedenken, daß dadurch, daß sich einer um große Sachlichkeit und Faktenfülle bemüht, auch nichts ändert - Arne Hoffmann ist der beste Beweis. Ich habe Arne immer dafür bewundert, wie kühl er die Faktenlage präsentiert - ein großartiger Kopf! Trotzdem wird er in einer Art und Weise von den Vulgärfeministinnen durch den Sumpf gezogen, die meine Art, mich auszudrücken, oft noch weit in den Schatten stellt.
Ich glaube, daß ein großes Problem in der ganzen Debatte das fast völlige Fehlen eines Augenzwinkerns ist, die Absenz jeglichen Humors. Dabei ist es doch viel schöner, wenn man über eine gegenteilige Meinung, so ernst sie auch zu nehmen sein mag, schmunzeln kann. Etwa nicht?
Freundlicher Gruß - Max
Re: Einladung ins Archiv ....Bravo Nick! Applaus!
Nick, Tuesday, 27.04.2004, 18:46 (vor 7955 Tagen) @ Max
Als Antwort auf: Re: Einladung ins Archiv ....Bravo Nick! Applaus! von Max am 27. April 2004 11:39:31:
Hi Max,
Dennoch gebe ich zu bedenken, daß dadurch, daß sich einer um große Sachlichkeit und Faktenfülle bemüht, auch nichts ändert - Arne Hoffmann ist der beste Beweis.
Es ändert sich eben doch etwas, wie man allerorten sehen kann - beharrlich, stetig, unerbittlich und unaufhaltsam, wie ein großes Mahlwerk. Zu viel "Polterei" wirkt da völlig kontraproduktiv - kann es aber letztlich auch nicht aufhalten. Wahrheit setzt sich am Ende durch und Lüge findet ihren Tag der Schande. Das ist ein metaphysisches Naturgesetz. Darauf verlasse ich mich völlig, aus Lebenserfahrung.
Trotzdem wird er in einer Art und Weise von den Vulgärfeministinnen durch den Sumpf gezogen, die meine Art, mich auszudrücken, oft noch weit in den Schatten stellt.
Richtig. Und genau das fällt auf den (jeweiligen) "Sumpf" zurück. Ich plädiere einfach dafür, die Drecksarbeit möglichst vom Gegner selbst leisten zu lassen. Wo er doch schon so bereitwillig hilft... 
Ich glaube, daß ein großes Problem in der ganzen Debatte das fast völlige Fehlen eines Augenzwinkerns ist, die Absenz jeglichen Humors. Dabei ist es doch viel schöner, wenn man über eine gegenteilige Meinung, so ernst sie auch zu nehmen sein mag, schmunzeln kann. Etwa nicht?
Doch, das stimmt schon, Max. Ich persönlich habe einen guten Humor und schmunzel mir gerne und über Vieles einen ab. Aber ich mag mich nicht darauf verlassen, daß auch alle anderen humorvoll sind, v.a. dann nicht, wenn sie bösgesonnen sind. Und die Ahnungslosen wissen nicht, was du ganz selbstverständlich voraussetzt. Ich persönlich kann dich zwar verstehen, aber ich meine, du solltest die Kritik, die du ja im Grunde akzeptierst, ernster nehmen und v.a. praktisch berücksichtigen. Verstand hast du genug. Setz ihn ein.
Gruß an dich
vom Nick
Unglaublich sachliche Wortwahl - genau das meine ich
Anti-Sexistin, Tuesday, 27.04.2004, 15:45 (vor 7955 Tagen) @ Nick
Als Antwort auf: Einladung ins Archiv dieses Forums! von Nick am 27. April 2004 10:58:22:
Hallo Sexistin!
Also das hat schon was. Ausgerechnet du empfiehlst uns also, was für eure feministischen Foren je und je die Regel ist: Spuren verwischen. Keiner dieser notorischen Sümpfe hatte doch je eine längere Halbwertszeit als einige Monate. Den Grund dafür hast du freundlicherweise gleich selbst benannt: ein peinliches Archiv eben, strotzend von dumpfen, femi-sexistischen Pöbeleien, faschistoiden Allmachtsdelirien, rassistsicher Hetze, primitivster Niedertracht und eitler Verlogenheit. Und warum kann man das heute nicht mehr öffentlich bei euch nachlesen, sondern nur noch von Platte, wo man es archiviert hat? Weil ihr die Foren eben gelöscht habt. Gegen wen spricht das? Gegen uns? Oder gegen euch?
Wir hier müssen unser Archiv nicht löschen. Es dokumentiert lebendig - auch mit allen Schwächen - die vergangenen drei Jahre der Entstehung einer Gegenbewegung gegen einen Vulgär-Feminismus, der die Gesellschaft inzwischen durchdringt und korrumpiert wie einst die KDF-Organisation ("Kraft durch Freude") das frühe Nazireich: "alles für die Arier"...
Systematische Pöbeleien findest du hier nicht, wohl aber ein durchgängiges, im Archiv belegtes Bemühen der meisten Schreiber um sachbezogene Selbstvergewisserung und Orientierungsfindung. Nun, wenn du das nicht findest, dann findet es dennoch jeder andere leicht, der unvoreingenommen stöbert. Soll sich also jeder frei hier umtun, wie er möchte. Wir haben nichts zu verstecken.
Ausnahmen bestätigen die Regel, gewiß, denn solch ein virtuelles Forum ist nun mal keine "Organisation", keine Partei o.ä., nichts Homogenes sowieso, sondern so etwas wie eine anonyme, öffentliche Bahnhofshalle. Da gibt es v.a. "Reisende". Aber eben manchmal auch ein paar Kriminelle, Penner, Asoziale, Hetzer, Schlampen, Provokateusen etc... Nur hat sich von letzteren, die sich vielleicht gelegentlich so geäußert haben, keiner bis heute gehalten. Von den Wahnsinnigen schreibt heute keiner mehr hier, denn das wurde durchgängig im Forum kritisiert und von der Forenleitung konsequent draußen gehalten. Das kann man ausgerechnet anhand des Archivs nachprüfen
Ausgesprochen nett von dir also, daß du auf unser Archiv verweist! Herzlichen Dank!
Du würdest uns gerne zu irgendwelchen "Unvereinbarkeitsbeschlüssen" gegen Max bewegen? Vergiß es! Auch ich kritisiere ihn, ähnlich wie Jolanda, v.a. dafür, daß er es Typen wie dir, intriganten Schandmäulern also, viel, viel zu einfach macht, die sich doch nichts sehnlicher wünschen, als Männer wie Max (und mit ihm uns alle) an euren Pranger stellen zu können, um ihn absichtlich mißzuverstanden. Zum Zweck, die freie Rede zu sabotieren. Sein Starkdeutsch mag taktisch problematisch, sogar schädlich sein, denn es wird benutzt (und eignet sich dafür), uns alle anzugreifen, wie man sieht - aber es ist ersichtlich (deftige) REDE, nicht Tat! Und zwar Rede zur Sache, nicht ad personam. Für die freie Rede stehe ich allemal ein, auch wenn ich ganz anderer Ansicht bin als der, für dessen Freiheit ich eintrete.
Dein Zensur-Ersuchen ist schäbig und dein heuchlerischer Aufruf: "Dann löscht mal Euer Archiv" kommt für alle erkennbar von einer Person, die diese "Notwendigkeit" des regelmäßigen, hektischen Löschens offenbar ganz gut kennt und der das geläufig ist - von sich selbst nämlich. Du siehst dich zwar nicht, wenn du so selbstgefällig daherschnatterst. Aber dich sehen die Leute.
Deine versuchte Denunziation - gegen uns gerichtet - fällt dir also mal wieder auf die eigenen Füße. Und wieder mal sind danach ein paar Zehen ab.
Lernt ihr eigentlich nie etwas aus eurer bornierten Blödheit? Nicht daß es mich groß störte, im Gegenteil. Es wundert mich nur, denn es ist wirklich sehr erfeulich: ein notorisches Zeichen chronischer charakterlicher Inkontinenz und elementarer geistiger Schwäche.
Du hast uns wieder einen Dienst erwiesen.
Bedankt sich
der Nick
Re: "Der Maskusist" wäre gut, wenn der weibliche Teil der Bevölkerung
Max, Tuesday, 27.04.2004, 14:47 (vor 7955 Tagen) @ Anti-Sexistin
Als Antwort auf: Re: "Der Maskusist" wäre gut, wenn der weibliche Teil der Bevölkerung von Anti-Sexistin am 26. April 2004 16:35:45:
Rapp Dich doch woanders aus. Diese Drohgesten erinnern mehr an den Ghettoton von Gangs als an sonst was. Aber offenbar bist Du nur zum Gossenton fähig. Und schon dieses Schwarzweißweltbild von "hier die Weiber, da die Männer ist verdammt platt."
Und die derzeitige Imageaufpolierung und Milde, die jetzt in dem Forum hier vorgegeben wird dank FDP-Leserschaft, ist geradezu verlogen.
Anti-Sexistin
__________________________________
Schnauze!
auf den Tisch hauen
Der Bachelor, Monday, 26.04.2004, 22:39 (vor 7956 Tagen) @ Max
Als Antwort auf: Re: "Der Maskusist" wäre gut, wenn der weibliche Teil der Bevölkerung von Max am 26. April 2004 15:23:25:
Hallo Jolanda,
hat viel für sich, was du da schreibst. Und mir geht es auch nicht darum, alle Frauen in einen Sack zu stecken und wahllos drauf einzuprügeln.
Du kennst mich jetzt lange genug aus den Foren, um zu wissen, daß das meiste von dem, was ich schreibe, nicht wortwörtlich zu nehmen ist und lediglich eine "gewisse Richtung hat".
Ich habe in meinem ganzen Leben noch nie einen Menschen tätlich angegriffen und ich bin auch viel zu faul, um bei einer Keilerei ins Schwitzen zu kommen.
Allerdings kann ich nicht verhehlen, daß so manche feministische Schweinerei den Hass in mir hochkochen läßt. Und ich bin weit davon entfernt, mich auch noch dafür dafür zu entschuldigen.
Wie man in den Wald hineinruft, so schallt es heraus. Noch besser: Wer Wind sät, wird Sturm ernten. Von daher habe ich nun wirklich kein schlechtes Gewissen. Ich halte es im Gegenteil durchaus für nützlich, wenn Aggressionen, die hervorgerufen werden, auch sichtbar werden - in Texten beispielsweise. Dadurch sollte klar werden, welch gefährliches Spiel eine Gruppe treibt, die den gesellschaftlichen Diskurs antreibt und dabei Andere fortwährend demütigt und mit Füßen tritt. Das linksökofemikorrekte Gutmenschentum ist eine solche Gruppe und diese Gruppe darf durchaus wissen, was sie dabei auch auf emotionaler Ebene anrichtet.
Ich nehme allerdings an, daß dieses Pack eher seine totalitäre Fratze unverblümt herzeigen wird, als daß es liebgewordene Positionen räumt.
Und spätestens dann sind wir nach dem Grundgesetz dazu aufgefordert, entschiedensten Widerstand zu leisten. (§ 20, glaube ich...) Das wäre dann sogar unsere staatsbürgerliche Pflicht!
Du siehst also: Ab einem gewissen Punkt ist Diskutieren keine wirkliche Option mehr. Der "gewisse Punkt" allerdings - der ist erneut diskussionswürdig. Wo liegt er? Wann ist er erreicht? Nicht wenige meinen, daß es schon so weit sei...
Freundlicher Gruß - Max
Ich habe dich schon länger als (quer)-denkenden Menschen gesehen, der das seltene Talent besitzt, an die Dinge hart, aber dennoch sachlich heranzugehen. Manche deiner Gedankengänge sind grenzgenial, etwa die Geschichte mit der Macht des Blödsinns. Einem Wahnsinn, und der Femiwahn ist nunmal ein solcher, kann man nur bedingt mit konventionellen Mitteln Herr werden, schon gar nicht mit Mitteln, welche die Gegenseite zur Zementierung ihrer verqueren Ideologie aufgestellt hat. Da muss ums Eck gedacht werden, um den Wahnsinn auch als Wahnsinn zu offenbaren. Es nützt leider nicht viel, wenn der Blick zu vernebelt ist, um DAS WESENTLICHE zu erkennen. Ergo muss der Nebel beseitigt werden, um das Blickfeld frei zu machen.
Um es auf den Punkt zu bringen: Du sollst zwar nicht Menschen hauen, aber auf den Tisch hauen, das sollst und musst du!
besten Gruss,
der Bachelor
Re: "Der Maskusist" wäre gut, wenn der weibliche Teil der Bevölkerung
Odin, Monday, 26.04.2004, 21:32 (vor 7956 Tagen) @ Jolanda
Als Antwort auf: Re: "Der Maskusist" wäre gut, wenn der weibliche Teil der Bevölkerung von Jolanda am 26. April 2004 13:31:01:
Ob Frauen auch etwas tun, ja, es gibt Frauen, die etwas tun. Ich habe dafür gesorgt, dass diese ai-Kampagne ins Fdp-Forum kam, wo sie grosse Ressonanz hat und die Zugriffe auf diese Seite hier, die haben sehr viel damit zu tun, dass die letzten Tage unzählige Besucher von der Fdp-Seite in dieses Forum kamen um zu lesen.
Ich greife das mal auf, weil ich es für wesentlich erachte, nicht nur hier im Forum zu schreiben, sondern daß jeder von uns auch noch 2-3 andere Foren "bedient". Jeder Fernsehsender hat z.B. ein Forum, auch viele Zeitungen. Dort lesen Leute mit, die noch gar keinen Gedanken an Gleichberechtigung verschwendet haben, bzw. felsenfest glauben, daß Frauen benachteiligt sind.
Wir müssen uns im klaren sein, daß wir Pionierarbeit leisten! Dazu können wir nicht warten, bis die Leute zu uns kommen, sondern wir müssen zu ihnen!
Re: Linktipps
Bruno, Monday, 26.04.2004, 15:10 (vor 7956 Tagen) @ Arne Hoffmann
Als Antwort auf: Linktipps von Arne Hoffmann am 25. April 2004 12:48:34:
Die Links sind prima.
Den Vorwurf gegen den maskulisten (www.maskulist.de) verstehe ich nicht. Es wäre deshalb gut, wenn Kritiker Beispiele für ihre Kritik geben würden.
Ich halte den maskulisten für den Philosophen unter den Feminismuskritikern. Schon allein deshalb hinkt der Vergleich mit Alice Schwarzer gewaltig. Der maskulist ist frei von Hetze gegen das andere Geschlecht und frei von Frauenfeindlichkeit.
Ich gebe zu, dass Vulgärfeministinnen Probleme haben könnten, dies zu lesen. Aber eine eigene Meinung zu haben ist legitim. Unterdrückung fängt damit an, dass man sich den Mund verbieten lässt. Kritische Feministinnen, also solche, die über das primitive Mann-Täter, Frau-Opfer-Denken hinausdenken und auch eine kritische Refexion der Frau-en selbt zulassen, könne, denke ich, die Argumentation des maskulisten schon nachvollziehen, auch wenn sie natürlich nicht der gleichen Meinung sein müssen.
Es ist aber gerade der Vulgärfeminismus, den der maskulist anprangert, der Einzug in die Politik gehalten hat.
Gruß
Bruno
Gleichberechtigung ist etwas Tolles. Schade, dass sie nur für Frauen gilt.
Re: Linktipps
Arne Hoffmann, Monday, 26.04.2004, 19:37 (vor 7956 Tagen) @ Bruno
Als Antwort auf: Re: Linktipps von Bruno am 26. April 2004 12:10:43:
Den Vorwurf gegen den maskulisten (www.maskulist.de) verstehe ich nicht. Es wäre deshalb gut, wenn Kritiker Beispiele für ihre Kritik geben würden.
Zustimmung.
Arne