Girlsday - Oder: Wie es dazu kam,...
...daß sich zum Wintersemester 2009 unterdurchschnittlich viele Frauen zum Physikstudium an der Rheinischen Friedrich Willhelms Universität zu Bonn anmeldeten.
Huhu.
Die Geschichte zu dieser Einleitung geht folgendermaßen:
Anno Domini XXIV begab es sich in oben genannter Hochschule, daß zum Girls Day gerufen wurde. Und speziell der Fachbereich Physik richtete ein äußerst interessantes Angebot an die ca. 14-jährigen Mädchen: Sie durften an der Vorlesung "Theoretische Physik IIa - Quantenmechanik" teilnehmen. Diese Veranstaltung, bei Physik-Studis wegen ihrer leichten Einsichtigkeit<(I> und der fehlenden Mathematiklastigkeit (kursive Stellen: Ironisch) beliebt und gern mehrere Semester in Folge besucht, schien gerade recht, um den 7-Klässlerinnen einen Einblick in das brodelnde Tagewerk der PhysikerInnenstandes zu gewähren.
Wenn mich wer in dem Alter in diese Vorlesung geschickt hätte, ich würde jetzt etwas studieren, was keine 35-Stunden + Übungszettel bearbeiten + lernen beinhalten würde. Vieleicht wäre ich also ein zufriedenerer Mensch (ohne lineare Operatoren). Wenn der Fachbereich mal wirklich aktiv dazu beitragen wollte, daß mehr Frauen Physik studieren, wäre wohl etwas faszinierenderes angesagt. Mein Vorschlag: Eine ordentliche Zyklotronbestaunung. Und da fält mir doch direkt wer ein, der die leiten könnte...
susu
Re: Girlsday - Oder: Wie es dazu kam,...
Als Antwort auf: Girlsday - Oder: Wie es dazu kam,... von susu am 23. April 2004 21:16:15:
...daß sich zum Wintersemester 2009 unterdurchschnittlich viele Frauen zum Physikstudium an der Rheinischen Friedrich Willhelms Universität zu Bonn anmeldeten.
Huhu.
Die Geschichte zu dieser Einleitung geht folgendermaßen:
Anno Domini XXIV begab es sich in oben genannter Hochschule, daß zum Girls Day gerufen wurde. Und speziell der Fachbereich Physik richtete ein äußerst interessantes Angebot an die ca. 14-jährigen Mädchen: Sie durften an der Vorlesung "Theoretische Physik IIa - Quantenmechanik" teilnehmen. Diese Veranstaltung, bei Physik-Studis wegen ihrer leichten Einsichtigkeit<(I> und der fehlenden Mathematiklastigkeit (kursive Stellen: Ironisch) beliebt und gern mehrere Semester in Folge besucht, schien gerade recht, um den 7-Klässlerinnen einen Einblick in das brodelnde Tagewerk der PhysikerInnenstandes zu gewähren.
Wenn mich wer in dem Alter in diese Vorlesung geschickt hätte, ich würde jetzt etwas studieren, was keine 35-Stunden + Übungszettel bearbeiten + lernen beinhalten würde. Vieleicht wäre ich also ein zufriedenerer Mensch (ohne lineare Operatoren). Wenn der Fachbereich mal wirklich aktiv dazu beitragen wollte, daß mehr Frauen Physik studieren, wäre wohl etwas faszinierenderes angesagt. Mein Vorschlag: Eine ordentliche Zyklotronbestaunung. Und da fält mir doch direkt wer ein, der die leiten könnte...
susu
Hallo Susu,
lustig. Aber ich denke, das Ganze hat mehr mit Zielgruppendifferenzierung zu tun, als mit wirklicher Gender-Theorie. Allein zu kritisieren wäre hierbei, daß es sich um Marketing handelt, das weitgehend entsprechend der Zielgruppen-Klischees diese wiederum bedient als um ein wirkliches Politikum. Im Grunde kein Grund zur Aufregung, weder für Femis noch Maskus.
Grüße
Anti-Sexistin
Re: Girlsday - Oder: Wie es dazu kam,...
Als Antwort auf: Girlsday - Oder: Wie es dazu kam,... von susu am 23. April 2004 21:16:15:
Anno Domini XXIV begab es sich in oben genannter Hochschule, daß zum Girls Day gerufen wurde. Und speziell der Fachbereich Physik richtete ein äußerst interessantes Angebot an die ca. 14-jährigen Mädchen: Sie durften an der Vorlesung "Theoretische Physik IIa - Quantenmechanik" teilnehmen.
Vielleicht lag es auch am bra-operator (statt eines
wonderbra-operators) *groehl*