Gutachten: Frauen bei Riester-Rente diskriminiert
Die Gewerkschaften halten die Ungleichbehandlung von Frauen und Männern bei der staatlich geförderten Riester-Rente für verfassungswidrig. Sie fordern wie die Grünen und Teile der SPD die Einführung so genannter Unisex-Tarife. Die derzeitige Regelung stelle für Frauen eine doppelte Benachteiligung dar, kritisierte die stellvertretende DGB-Vorsitzende Ursula Engelen-Kefer.
In der Bundesregierung werden Unisex-Tarife aber noch kontrovers diskutiert. Sie sollen im Rahmen des Alterseinkünftegesetzes, das die Besteuerung der Renten neu regelt, verankert werden. Bislang müssen Frauen bei der privaten Zusatzvorsorge fürs Alter wegen ihrer höheren Lebenserwartung auch höhere Beiträge als Männer entrichten, um später gleiche monatliche Rentenzahlungen zu bekommen.
Männer sollen gehalten werden
Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt (SPD) sieht ihre Bedenken gegen die Einführung von Unisex-Tarifen nicht ausgeräumt. Sie sei zwar "grundsätzlich dafür", sagte eine Sprecherin. Es seien aber "noch eine Reihe von schwierigen Fragen zu klären". So müsse darauf geachtet werden, dass Männer wegen höherer Beiträge für die Unisex- Tarife nicht aus der Riester-Rente "aussteigen". Die Entscheidung liege bei den Regierungsfraktionen. Die Änderungen bei der Riester- Rente sollen kommende Woche im Rahmen der Rentenbesteuerungs-Reform im Bundestag verabschiedet werden.
Die aktuelle Regelung in der Riesterrente wertet ein für den DGB erstelltes Rechtsgutachten als Verstoß gegen den Gleichheitsgrundsatz und "mittelbare Diskriminierung" für Frauen. Engelen-Kefer wies auf Berechnungen hin, nach denen Rentenzahlungen aus Riester-Verträgen bei Frauen - gleiche Einzahlbeträge unterstellt - zwischen elf und 15 Prozent niedriger ausfallen als bei Männern. Bundesfamilienministerin Renate Schmidt (SPD) stellte sich klar auf die Seite der Befürworter der Unisex-Tarife.
http://www.tagesschau.de/aktuell/meldungen/0,1185,OID3219634_TYP6_THE_NAVSPM1_REF1_BAB,00.html
Re: Gutachten: Frauen bei Riester-Rente diskriminiert
Als Antwort auf: Gutachten: Frauen bei Riester-Rente diskriminiert von Andreas am 23. April 2004 16:23:22:
Die Gewerkschaften halten die Ungleichbehandlung von Frauen und Männern bei der staatlich geförderten Riester-Rente für verfassungswidrig. Sie fordern wie die Grünen und Teile der SPD die Einführung so genannter Unisex-Tarife.
Soll sie mal machen. Unzählige Männer werden andere Möglichkeiten der Altersvorsorge kalkulieren, feststellen, dass sie bei Riester für die Frauen draufzahlen dürfen - und aussteigen. Und dann sollen sie mal sehen, wie sie ihre tolle Riester-Rente finanziert bekommen.
Mir solls egal sein - mein Weg führt an Riester meilenweit vorbei...
Gruss,
Sven
Re: Gutachten: Frauen bei Riester-Rente diskriminiert
Als Antwort auf: Gutachten: Frauen bei Riester-Rente diskriminiert von Andreas am 23. April 2004 16:23:22:
Die Gewerkschaften halten die Ungleichbehandlung von Frauen und Männern bei der staatlich geförderten Riester-Rente für verfassungswidrig. Sie fordern wie die Grünen und Teile der SPD die Einführung so genannter Unisex-Tarife. Die derzeitige Regelung stelle für Frauen eine doppelte Benachteiligung dar, kritisierte die stellvertretende DGB-Vorsitzende Ursula Engelen-Kefer.
In der Bundesregierung werden Unisex-Tarife aber noch kontrovers diskutiert. Sie sollen im Rahmen des Alterseinkünftegesetzes, das die Besteuerung der Renten neu regelt, verankert werden. Bislang müssen Frauen bei der privaten Zusatzvorsorge fürs Alter wegen ihrer höheren Lebenserwartung auch höhere Beiträge als Männer entrichten, um später gleiche monatliche Rentenzahlungen zu bekommen.
Männer sollen gehalten werden
Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt (SPD) sieht ihre Bedenken gegen die Einführung von Unisex-Tarifen nicht ausgeräumt. Sie sei zwar "grundsätzlich dafür", sagte eine Sprecherin. Es seien aber "noch eine Reihe von schwierigen Fragen zu klären". So müsse darauf geachtet werden, dass Männer wegen höherer Beiträge für die Unisex- Tarife nicht aus der Riester-Rente "aussteigen". Die Entscheidung liege bei den Regierungsfraktionen. Die Änderungen bei der Riester- Rente sollen kommende Woche im Rahmen der Rentenbesteuerungs-Reform im Bundestag verabschiedet werden.
Die aktuelle Regelung in der Riesterrente wertet ein für den DGB erstelltes Rechtsgutachten als Verstoß gegen den Gleichheitsgrundsatz und "mittelbare Diskriminierung" für Frauen. Engelen-Kefer wies auf Berechnungen hin, nach denen Rentenzahlungen aus Riester-Verträgen bei Frauen - gleiche Einzahlbeträge unterstellt - zwischen elf und 15 Prozent niedriger ausfallen als bei Männern. Bundesfamilienministerin Renate Schmidt (SPD) stellte sich klar auf die Seite der Befürworter der Unisex-Tarife.
Respekt Frau Schmidt!
Wie sieht es mit Altverträgen aus? Die haben doch hoffentlich einen sog. Vertrauensschutz?! Ich habe zusätzlich zur Risterrente noch eine andere private Rentenversicherung abgeschlossen (wird mit 60 Jahren fällig, will nicht arbeiten bis ich tot bin). Da hatte ja so eine Spinnerin aus der EU auch ärger gemacht, hier dürfte, falls der Schwachsinn umgesetzt wird doch wohl auch der Vertrauensschutz gelten?!
Sven74
Re: Gutachten: Frauen bei Riester-Rente diskriminiert
Als Antwort auf: Gutachten: Frauen bei Riester-Rente diskriminiert von Andreas am 23. April 2004 16:23:22:
Engelen-Kefer wies auf Berechnungen hin, nach denen Rentenzahlungen aus Riester-Verträgen bei Frauen - gleiche Einzahlbeträge unterstellt - zwischen 11 und 15 Prozent niedriger ausfallen als bei Männern.
Quengelin-Keifer hat in Mathe wieder nicht aufgepaßt, sondern mit ihrem Kayal-Stift rumgespielt, sonst wüßte sie: die Risterrenten für Frauen sind um 11-15% niedriger, weil sie 11-15% länger ausgezahlt werden.
Es ist natürlich klar, daß alle denkfähigen Männer ihre Riesterrentenverträge (sofern sie überhaupt welche abgeschlossen haben) sofort kündigen und die femibürokratische Fuhrwerkerei somit ein weiteres Desaster hervorruft. Das geht solange, bis es eben nicht mehr geht.
Ich denke, daß Altverträge davon ohnehin nicht betroffen sein können, da solch ein rückwirkender Eingriff in die Vertragsstruktur (so er überhaupt möglich ist) ein sofortiger, rückwirkender Kündigungsgrund wäre.
Die rotgrüne Bundesregierung plant übrigens ein neues Gesetz, das Hochwässer in Zukunft unter strengste Strafe stellen soll. Bei Überflutungen wie vor 1 1/2 Jahren durch die Elbe sind langjährige Haftstrafen, bis hin zu lebenslänglich, vorgesehen. Man erhoffe sich dadurch einen deutlichen generalpräventiven Effekt auf die deutschen Flüsse, teilte Justizminsterin Zypries am Donnerstag mit.
Bundesbildungsministerin Bulmahn teilte am selben Tag mit, daß sämtliche deutschen Universitäten mit Geltung vom heutigen Tage an zu Elite-Unis erklärt worden seien, um das Bildungsniveau in unserem Land zu heben. "PISA hat die Bundesregierung inzwischen schon aufgeweckt", sagte Bulmahn. "In einem Land, dessen einziger Rohstoff die Bildung ist, braucht es Elitenbildung auf allen Ebenen. Dafür hat die Bundesregierung mit ihrer heutigen Entscheidung gesorgt."
Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt hat die Krankenkassen angewiesen, jeden Euro ab heute zweimal auszugeben. Damit sei der entscheidende Durchbruch gelungen, der die chronische Unterfinanzierung des Gesundheitssystems in unserem Land beende, teilte Ministerin Schmidt auf Anfrage mit. Beitragsstabilität sei damit auf lange Jahre hin garantiert.
Landwirtschafts- und Verbraucherministerin Kühnast hat eine neue Verordnung vorgestellt, die Pollenflug von gentechnisch verändertem Samen über dem Bundesgebiet untersagt. Verteidigungsminister Struck hat den Einsatz von Tornado-Kampfflugzeugen zugesagt, um dieses Flugverbot robust durchzusetzen und zu überwachen.
Nick
(Hauptstadt-Reporter)
Re: Gutachten: Frauen bei Riester-Rente diskriminiert
Als Antwort auf: Gutachten: Frauen bei Riester-Rente diskriminiert von Andreas am 23. April 2004 16:23:22:
Wann merken eigentlich die Männer das sie nur noch verarscht werden?
Frauen machen aus einem Vorteil (höhere Lebenserwartung) einen Nachteil und lassen dann Männer für Ihren Vorteil die Zeche zahlen!
findet Christian
Das regelt (in dem Fall) der Markt (n/t)
Als Antwort auf: Re: Gutachten: Frauen bei Riester-Rente diskriminiert von Christian am 23. April 2004 17:48:15:
Re: Das regelt (in dem Fall) der Markt (n/t)
Als Antwort auf: Das regelt (in dem Fall) der Markt (n/t) von Nick am 23. April 2004 17:51:48:
Hallo Nick,
das glaube ich eher nicht! Ich kann mir nicht vorstellen, daß nach Einführung dieser Unisex-Regelung die Männer scharenweise aus diesem Versicherungssystem aussteigen. Da fehlt es den Männern schlichtweg an "Kampfgeist" und an Solidarität!
schönen Gruß
Andreas
...und es mangelt ihnen auch an Durchblick! (n/t)
Als Antwort auf: Re: Das regelt (in dem Fall) der Markt (n/t) von Andreas am 23. April 2004 17:57:00:
Re: Gutachten: Frauen bei Riester-Rente diskriminiert
Als Antwort auf: Re: Gutachten: Frauen bei Riester-Rente diskriminiert von Sven75 am 23. April 2004 16:43:29:
Hallo Sven!
Das sehe ich ganz genauso. Aber ich weiß schon, wie unsere werten "Politiker" dieses Problem "lösen" werden: Indem sie alle Pflichtversicherten dann eben per Gesetz dazu zwingen, eine Riester-Rente abzuschließen. Die wird dann automatisch vom Gehalt abgezogen, und man kann nur noch wählen, welche Versicherung das Geld kriegen soll. Das wurde ja auch schon vorgeschlagen.
Man zockt ab, wo man kann. Und irgendwie müssen ja Korruption und Mißwirtschaft auch weiterhin finanziert werden. Daß so noch mehr Menschen in die so noch lukrativer werdende Schwarzarbeit getrieben werden, sehen unsere "Politiker" nicht, weil sie mehrheitlich soweit erst gar nicht denken.
Frustrierte Grüße
von Garfield
In die gesetzliche Rentenkasse zahlen Männer und Frauen gleiche Beiträge ein n/t
Als Antwort auf: Das regelt (in dem Fall) der Markt (n/t) von Nick am 23. April 2004 17:51:48:
...
Re: In die gesetzliche Rentenkasse zahlen Männer und Frauen gleiche Beiträge ein n/t
Als Antwort auf: In die gesetzliche Rentenkasse zahlen Männer und Frauen gleiche Beiträge ein n/t von Christian am 23. April 2004 18:24:10:
...
Genau! Und sowohl in der gesetzlichen Rentenkasse, als auch in der gesetzlichen Krankenkasse werden die Frauen von den Männern schon subventioniert. Jetzt sollen wir Männer also auch noch bei privaten Versicherungen durch den (Unrechts)gesetzgeber abgezockt werden.
Von den Steuermillionen, welche wir Männer für die Frauenföderung/Männerdiskriminierung zwangsweise ausgeben, ganz zu schweigen.
Sven74
Männer bei Riester-Rente diskriminiert
Als Antwort auf: Re: Gutachten: Frauen bei Riester-Rente diskriminiert von Christian am 23. April 2004 17:48:15:
Wann merken die Männer endlich, dass sie auch bei den bestehenden "privatwirtschaftlichen" Rentenmodellen "Riesterrente und Eichelförderung" abgezockt werden? Männer werden die Rente bei dem üblichen Rentenbeginn mit 65 durchschnittlich etwa für 12 Jahre bekommen, Frauen hingegen für etwa 18 Jahre, also grob 50 % länger monatliche Rentenleistungen bekommen. Um das auszugleichen, müßten die Rentenleistungen der Frau nur 67% der Leistungen betragen, die ein Mann bei gleicher Einzahlung bekommt. Ich habe mir vor 4 Tagen von der Allianz aber ein Modell durchrechnen lassen, nach dem eine Frau bei gleicher Einzahlung 93% der Rente eines Mannes bekommt. Ich finde die Diskrepanz 67%<->93% sehr erheblich. Die Männerdiskriminierung läuft offensichtlich auch bei privatwirtschaftlichen Rentenverträgen. Oder liegts an der Allianz?
Viele Grüße,
Andi
Genau so sieht's aus, Sven!
Als Antwort auf: Re: In die gesetzliche Rentenkasse zahlen Männer und Frauen gleiche Beiträge ein n/t von Sven74 am 23. April 2004 18:30:37:
...sowohl in der gesetzlichen Rentenkasse, als auch in der gesetzlichen Krankenkasse werden die Frauen von den Männern schon subventioniert. Jetzt sollen wir Männer also auch noch bei privaten Versicherungen durch den (Unrechts)gesetzgeber abgezockt werden. Von den Steuermillionen, welche wir Männer für die Frauenföderung/Männerdiskriminierung zwangsweise ausgeben, ganz zu schweigen.
Das läßt sich noch steigern.
Ich hab' neulich bei M&M 'ne Glosse geschrieben, die dieses "Prinzip" noch etwas weiter spinnt ins (nur scheinbar) Absurde...
Re: Gutachten: Frauen bei Riester-Rente diskriminiert
Als Antwort auf: Gutachten: Frauen bei Riester-Rente diskriminiert von Andreas am 23. April 2004 16:23:22:
Hallo,
jetzt werden die Frauen nicht wie in der gesetzlichen Rentenversicherung, wo sie für die
gleichen Einzahlungen höhere Gesamtauszahlungen zu erwarten haben, bevorzugt, und nun stellen
sie gleich eine doppelte (wieso doppelte ?) Benachteiligung fest.
Daß der Staat es bei der Gleichbehandlung (Wehrpflicht) nicht so genau nehmen muß, ist noch
nicht verfassungsgerichtlich verboten worden. Ich bin mal gespannt, ob die es wagen zu verbieten,
daß private Unternehmen die Preise für Männer und Frauen nach den gleichen Methoden, aber mit
sachgerecht unterschiedlichen Ergebnissen berechnen. Vermutlich wird die Regierung das ehr auf
anderem Wege verbiegen.
Vielleicht wollen die auch mal verbieten, daß Männer im Durchschnitt größere Pullover als
Frauen tragen, damit die armen Frauen nicht so frieren müssen.
Gruß
Joseph
Re: Männer bei Riester-Rente diskriminiert
Als Antwort auf: Männer bei Riester-Rente diskriminiert von Andi am 23. April 2004 18:49:43:
Hallo Christian,
ich glaube nicht, daß die Allianz besonders frauenfreundlich bei ihrer Prämiengestaltung ist.
Auch bei Frauen müssen die sehen, daß sie auf ihre Kosten kommen, und die Männer werden sie kaum
mit extra erhöhten Tarifen abschrecken wollen. Die Versicherungslobby kämpft bekanntlich
gegen die Unisextarife.
Ich denke, daß Du Dich etwas verrechnet hast.
Meine Vermutung ist, daß Du die allgemeine Lebenserwartung genommen und davon 65 abgezogen hast.
Der erste Fehler dabei ist, daß in die allgemeine Lebenswerartung auch die Möglichkeit, daß
Du mit 20 stirbst, eingerechnet wird. Dir kann das aber nicht mehr passieren. (Ich setze hier
voraus, daß Du älter bist.) Also ist Dein jetziges Alter plus Deine Restlebenserwartung höher.
Weil die Lebenserartung steigt (zur Zeit ist die Steigerung bei Männern höher als bei Frauen
)
wird noch etwas (wenn es die Allianz ist, sicherlich nicht zu wenig) zur Sicherheit
draufgeschlagen. Da kommt dann deutlich mehr als 12 Rentenjahre für Männer raus, und das
relative Verhältnis zu den Frauen ist dann auch nicht mehr so unterschiedlich.
Gruß
Joseph
Re: Das regelt (in dem Fall) der Markt (n/t)
Als Antwort auf: Das regelt (in dem Fall) der Markt (n/t) von Nick am 23. April 2004 17:51:48:
Hallo Nick,
da wäre ich mir nicht so sicher.
Erstens muß mann eine Alternative zum Rentenversicherungsvertrag finden, die nicht versagt,
wenn Du das Glück hast, über 90 Jahre alt zu werden.
Zweitens kann die Regierung mit Steuervergünstigungen die Unisexversicherungen gegenüber den
Alternativen billiger machen, so daß man die Wahl zwischen Steuern oder Frauensubvention hat.
Gruß
Joseph
Re: Männer bei Riester-Rente diskriminiert
Als Antwort auf: Re: Männer bei Riester-Rente diskriminiert von Joseph S am 23. April 2004 22:39:38:
Hallo Joseph
Da hast Du völlig recht, in der tat habe ich so wie von dir beschrieben gerechnet. Was ich außerdem nicht berücksichtigt habe, sind Zahlungen im Todesfall des Rentenversicherten an dessen Hinterbliebene, die diese Versicherung zahlt. Die dürften bei Männern viel häufiger sein als bei Frauen. Alles nicht so einfach.... .
Ob das den eklatanten Unterschied rechtfertigt? Bei mir bleiben Zweifel.
Herzliche Grüße,
Andi