Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Schön durch Schmerz

Odin, Friday, 23.04.2004, 14:52 (vor 7959 Tagen)

es geht eigentlich um einen kurzen Artikel in der Psychologie heute über Tattoos und Piercings, aber ein kleiner Absatz daraus ist interessant:

"Das Einstiegsalter ist niedrig: Knappe die Hälfte der Befragten hat sich ihr erstes Tattoo oder Piercing vor dem 20. Lebensjahr anbringen lassen, und zwar in einem Tattoostudio im Beisein eines Freundes. Die Mehrzahl hatte beim Tätowieren oder Piercen Schmerzen, verspürte aber auch einen Kick und empfand Vorfreude, Genuss und Stärke. Dass Lust und Schmerz beim Tätowieren und Piercen miteinander einhergehen, ist nach Stirn nicht pathologisch, sondern möglicherweise eine Form der Bewältigung früherer Erfahrungen. Drei Viertel der befragten Männer und die Hälfte der Frauen hatten in ihrem Leben Gewalt erlebt. Stirn vermutet: "Die schmerzhaften Prozeduren von Tattoo und Piercing könnten eine Bewältigungsstrategie darstellen, mit der Gewaltopfer versuchen, das erfahrene Leid in kontrolliert-gewaltvoller Form in Schönheit zu verwandeln.""

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