Männer sind unnütz und ein Fehler der Natur
behaupten die "starken Mädchen" von girlzine.de.
http://www.girlzine.de/StarkeMaedchen/sterbenmaenneraus.html
Und führen als Begründung u.a. aus:
"Bei der Geburt haben Mädchen einen Reifegrad, den Jungen erst nach 4-6 Wochen erreichen.
In jedem Schuljahr bleiben im Schnitt doppelt so viele Jungen wie Mädchen sitzen.
Das Abi machen ca. 26,6% der Mädchen, aber nur 21% der Jungen."
Ein Gästebuch gibt's übrigens auch. Dort kann man seine Meinung äußern...
Re: Männer sind unnütz und ein Fehler der Natur
Als Antwort auf: Männer sind unnütz und ein Fehler der Natur von Frank am 18. April 2004 17:42:21:
Die sind bestimmt noch nicht aufgeklärt, die Damen 
Werde mich da auch mal hinbegeben.
Re: Männer sind ... Ist da was dran?
Als Antwort auf: Männer sind unnütz und ein Fehler der Natur von Frank am 18. April 2004 17:42:21:
Männer sterben im Schnitt 6 Jahre früher.
Dafür ist vermutlich das männliche Sexualhormon (Testosteron) verantwortlich. Biologische Versuche haben gezeigt, dass kastrierte Männer, die darum ohne dieses Hormon leben, im Schnitt 13 Jahre länger leben als die nicht kastrierten Männer.
Ebenfalls ein Zitat von Girlzine. Ist da was dran?
Re: Männer sind ... Ist da was dran?
Als Antwort auf: Re: Männer sind ... Ist da was dran? von Pokemon am 18. April 2004 18:47:44:
Männer sterben im Schnitt 6 Jahre früher.
Dafür ist vermutlich das männliche Sexualhormon (Testosteron) verantwortlich. Biologische Versuche haben gezeigt, dass kastrierte Männer, die darum ohne dieses Hormon leben, im Schnitt 13 Jahre länger leben als die nicht kastrierten Männer.
Ebenfalls ein Zitat von Girlzine. Ist da was dran?
soweit ich weiss ist etwas dran das kastrierte männer länger leben ABER dazu muss man sagen das dies nicht unbedingt am sexualhormon liegen muss. frauen bedeuten letztlich auch einfach stress, das könnte genausogut daran liegen.
wichtig ist das mönche und nonnen in etwa gleich lang leben (was ein guter indikator dafür sein dürfte das die these völliger unsinn ist). arne hatte dazu irgendwann mal einen link gepostet.
grüsse
Re: Männer sind unnütz und ein Fehler der Natur
Als Antwort auf: Männer sind unnütz und ein Fehler der Natur von Frank am 18. April 2004 17:42:21:
behaupten die "starken Mädchen" von girlzine.de.
http://www.girlzine.de/StarkeMaedchen/sterbenmaenneraus.html
Und führen als Begründung u.a. aus:
"Bei der Geburt haben Mädchen einen Reifegrad, den Jungen erst nach 4-6 Wochen erreichen.
In jedem Schuljahr bleiben im Schnitt doppelt so viele Jungen wie Mädchen sitzen.
Das Abi machen ca. 26,6% der Mädchen, aber nur 21% der Jungen."
Ein Gästebuch gibt's übrigens auch. Dort kann man seine Meinung äußern...
Überhaupt ist es ein Wunder, daß es diese Gören schaffen, sich bei der Geburt durch einen Gebärmuttermund, durch einen Geburtskanal hindurchzuzwängen (die Symphyse ist ja für alle da!) um danach der Welt mit ohrenbetäubenden Gekreische die idiotischsten Geifereien auf uns loszulassen. Schminken die sich womöglich mit ihren Nachgeburten?
Hormocenta vielleicht?
Das so wenig Hirn zum nackten Überleben überhaupt reicht, zeigt auf, daß
da Mädelchen definitiv nicht genug Widerstand hat. Zu viel Freiraum Dummheiten zu dekantieren!
Übrigens ganz nebenbei(was wohl wenige interessieren wird) viele von dieser Sorte können noch nicht mal Guten Tag grüßen. Ein Hallo wäre
für mich ja schon genug. Aber Pferdezucht; da muß der Hengst schon spuren! Satt habe ich diese Sippe;satt. Der Feminismus ist die Edelstute
schlechthin.
Re: Männer sind ... Ist da was dran?
Als Antwort auf: Re: Männer sind ... Ist da was dran? von Pokemon am 18. April 2004 18:47:44:
Männer sterben im Schnitt 6 Jahre früher.
Dafür ist vermutlich das männliche Sexualhormon (Testosteron) verantwortlich. Biologische Versuche haben gezeigt, dass kastrierte Männer, die darum ohne dieses Hormon leben, im Schnitt 13 Jahre länger leben als die nicht kastrierten Männer.
Ebenfalls ein Zitat von Girlzine. Ist da was dran?
Sterblichkeit liegt in erster linie an: Riskante Berufe (Soldat, Bauarbeit, Elektroarbeiten (über 90% der Toten bei Elektrounfälle im beruflichen wie privaten Bereich sind Männer etc.). Dann eventuelle Risikobereitschaft. Die Unfälle etc. drücken die Lebenserwartung enorm. Kastrierte Männer hingegen gehören wohl auch nicht zu diesen Risikogruppen und sind eher als Sopran in der Oper in der Oper anzutreffen...
Fazit: Man muss die Hintergründe verstehen. Auch das mit "Jungen sind "schlechter" in der Schule"->Dümmer ist pauschal gesehen Unsinn, da die Schulen mit Förderungen etc. Mädchenorientiert sind.
Genauso schwachsinnige war die Aussage einer Medizinieren, die behauptet hat: "Neger sind dümmer als Weiße". Sie wurde übrigens hart bestraft (aberkennung des doktortitels oder so ähnlich). Tatsächlich beruhte die unterschiedliche Intelligenz auf dem durch Nahrungsmittelknappheit verursachten Eiweißmangel der Schwarzen in der Kindheit. Als Rasse hingegen, biologisch gesehen, sind sie nicht dümmer als Weiße.
Jens
Re: Männer sind ... Ist da was dran?
Als Antwort auf: Re: Männer sind ... Ist da was dran? von Pokemon am 18. April 2004 18:47:44:
Männer sterben im Schnitt 6 Jahre früher.
Dafür ist vermutlich das männliche Sexualhormon (Testosteron) verantwortlich. Biologische Versuche haben gezeigt, dass kastrierte Männer, die darum ohne dieses Hormon leben, im Schnitt 13 Jahre länger leben als die nicht kastrierten Männer.
Ebenfalls ein Zitat von Girlzine. Ist da was dran?
Hallo
Nach der Menopause enthält das Blut von Frauen mehr Testosteron als das Blut gleichalter Männer. Steht auch in "Sind Frauen bessere Menschen". Das Männer früher sterben, liegt also bestimmt nicht an zuviel Testosteron. Dass es an zu wenig Testosteron liegt, glaube ich aber auch nicht. Es ist gerade politisch in, krampfhaft nach einer biologistischen Begründung für unterschiedliches Lebensalter zu suchen, da kommen manche auf so abstruse Lösungen. Ich denke, dass Männer wegen der gesellschaftlichen Ansprüche und Rollenerwartungen einfach ein viel stressigeres Leben als Frauen haben und deshalb früher sterben. Wobei die Frage offen bleibt, ob und weshalb Kastraten so viel weniger Stress haben. Sie leben ja, wenn sie 13 Jahre länger leben als normale Männer, auch sehr viel länger als Frauen. Welche Quelle hast Du? Wie haben die in dieser Quelle untersuchten Kastraten gelebt?
Viele Grüße,
Andi
Re: Männer sind ... Ist da was dran?
Als Antwort auf: Re: Männer sind ... Ist da was dran? von Andi am 18. April 2004 22:50:53:
Hallo Andi!
Ich denke, dass Männer wegen der gesellschaftlichen Ansprüche und Rollenerwartungen einfach ein viel stressigeres Leben als Frauen haben und deshalb früher sterben.
Meiner Meinung nach ist das der wahre Grund. Von Männern wird einfach zuviel Unterdrückung ureigener Bedürfnisse und Gefühle verlangt. Ich habe bis vor gut 6 Jahren auch mehr oder weniger grummelig vor mich hin existiert. Bis ich von einem Monat auf den anderen den Entschluss gefasst habe, auch Röcke zu tragen. Wie die Frauen, die diese Auswahlfreiheit ja auch haben. Es gibt kein Gesetz, das das verbietet, da habe ich das durchgezogen. Und da hatte ich das Gefühl, ich hätte einmal tief durchgeatmet und mit einem Knall einen steinernen Cocon von mir weggesprengt. Ich hatte plötzlich eine nie gekannte Lebensqualität und habe mich sehr zum Positiven hin verändert. Ich fühle mich seitdem sauwohl, von allen gesellschaftlichen Pseudo-Fesseln befreit, stark und selbstbewusst. Während ich in den Jahren zuvor ein bis zweimal im Jahr krank wurde, bin ich seit 6 Jahren nicht ein einziges Mal krank gewesen. Mein dauerhaft zu hoher Blutdruck hat sich ohne Medikamente normalisiert. Dem Betriebsarzt, der mich seit über 20 Jahren jährlich untersucht hat und der immer auf die Gefährlichkeit des hohen Blutdrucks hingewiesen hat, fiel in den letzten Jahren angesichts der Normalität meiner Werte regelmässig die Kinnlade nach unten und er zweifelte an seiner medizinischen Ausbildung.
Aufgrund dieser eigenen Erfahrungen bin ich mir ziemlich sicher, dass die Ursachen der geringeren Lebenserwartung von Männern diese gesellschaftlichen Rollenspiele (denn was anderes ist das ja nicht) sind.
Wobei die Frage offen bleibt, ob und weshalb Kastraten so viel weniger Stress haben. Sie leben ja, wenn sie 13 Jahre länger leben als normale Männer, auch sehr viel länger als Frauen.
Ich glaube, auch das lässt sich beantworten. Kastraten haben keinen Sex. Sex ist zwar was Schönes, aber das ganze Brimborium drumherum, insbesondere die ganze Anbaggerei, macht da ziemlich was aus. Und wenn die Luschen dann auch noch das "Tally-Weijll"-Spiel treiben, Männer anmachen und sie dann abblitzen lassen, dann kostet das eine Unmenge wertvoller Energie. Das sind die Schnepfen doch nicht wert. Weil die Eunuchen sich das alles ersparen können, haben sie soviel Lebensenergie übrig, dass sie sogar die verhätschelten und in Watte gepackten Frauen überleben.
Schöne Grüsse,
Ferdi
Re: Männer sind ... Ist da was dran?
Als Antwort auf: Re: Männer sind ... Ist da was dran? von Jens am 18. April 2004 21:08:28:
Hi, Jens,
wo konkret sind Schulen von der Förderung her eher mädchenorientiert, abgesehen von Girls day (den ich bis jetzt noch nicht mal kannte, bevor ich mich mit Geschlechter-Foren befasste) oder einem Überhang an weiblichen Lehrkräften im Grundschulbereich?
Förderprogramme in den Schulen gibt es meines Erachtens sehr wenige. Das sind die Restposten auf dem Lehramtsgebiet, wenn ein oder zwei Lehrer noch Stunden übrig haben. Schulische Förderkurse gab es bei uns damals nur für LRS und Rechnen, also lediglich im Grundschulbereich. Ab Mittelstufe hatten wir so was schulintern nicht mehr.
Wo Du da Mädchenorientierung bei diesen beiden Förderprogrammen sehen willst, ist mir schleierhaft.
Es grüsst freundlich
das Emmalein
Re: Männer sind ... Ist da was dran?
Als Antwort auf: Re: Männer sind ... Ist da was dran? von Emmalein am 19. April 2004 10:42:43:
z.B. hier...http://www.kaethekollwitz.de/jschpr4.htm
hier vielleicht?
http://www.ktg-minden.de/mf-pro.htm
ist nur eine kleine Auswahl...!
Re: Männer sind ... Ist da was dran?
Als Antwort auf: Re: Männer sind ... Ist da was dran? von Emmalein am 19. April 2004 10:42:43:
Wo Du da Mädchenorientierung bei diesen beiden Förderprogrammen sehen willst, ist mir schleierhaft.
Mach deine Augen auf und siehe hier, anstatt immer mit einem unverschämten Satz deinen Beitrag zu schließen:
Jens
Re: Männer sind ... Ist da was dran?
Als Antwort auf: Re: Männer sind ... Ist da was dran? von Pokemon am 18. April 2004 18:47:44:
Hallo Pokemon!
Für manche Leute ist diese Hormon-Theorie sehr bequem. Es ist ja schon schlimm genug, daß man Geld für Frauengesundheitszentren und einen Frauengesundheitsbericht ausgeben muß. Wenn man genau dieselben Mittel auch in Maßnahmen zur Verbesserung der Gesundheit von Männern investieren würde, dann würde das noch mehr Löcher in den Haushalt reißen und womöglich müßte man dann auch die Politiker-Privilegien beschneiden, um Geld einzusparen. Das darf natürlich nicht sein, also läßt man lieber möglichst die Finger davon. Da man aber irgendwie begründen muß, daß man für Männer speziell nichts tut und das angesichts der deutlich geringeren männlichen Lebenserwartung nicht so einfach ist, sagt man einfach, daß Männer durch ihre Hormone eher sterben oder aber weil sie allesamt saufen, rauchen und nie zum Arzt gehen.
Diese Theorien sind aber allesamt nicht haltbar. Wenn die Männer durch Testosteron eher sterben würden, dann frage ich mich doch, wieso die männliche Lebenserwartung früher höher war als die weibliche. Innerhalb weniger Jahrhunderte kann es keine so drastischen Veränderungen geben. Die Männer hatten vor 200 Jahren mit Sicherheit im Durchschnitt denselben Hormonspiegel wie die Männer heute.
Etwas hat sich aber defintiv verändert: Die Lebensumstände der Menschen sind besser geworden. In früheren Zeiten gab es viele Menschen, die körperlich schwer arbeiten mußten, oft unter freiem Himmel. Die medizinische Versorgung war allgemein schlechter, und auf vielen Gebieten war die Medizin natürlich auch noch nicht soweit wie heute. Frauen sind allgemein anfälliger gegen manche Infektionskrankheiten (vor allem gegen Infektionen an Blase und Harnwegen), und Schwangerschaften und Geburten waren für Frauen in früheren Jahrhunderten größere Belastungen. Weiterhin sind Frauen körperlich schwächer und waren der überwiegend körperlichen Arbeit in früheren Zeiten weniger gut gewachsen als Männer.
Auf alten Bildern aus dem Mittelalter sieht man das deutlich. Wenn dort Frauen dargestellt sind, dann sehen sie meist eher alt aus. Jung sehen nur Frauen aus, die wirklich jung waren (also unter 20) oder aber so reich, daß sie nicht körperlich arbeiten mußten. Die meisten auf diesen Bildern dargestellten Frauen würde man heute auf 60/70 schätzen, und das, obwohl die Menschen noch vor wenigen Jahrhunderten oft nur 30-40 Jahre alt wurden.
Interessanterweise erreichten Frauen aus den reichen Gesellschaftschichten auch damals schon ein sehr hohes Alter. Auch wenn sie viele Kinder zu Welt gebracht hatten. Weil sie eben keine schweren Arbeiten verrichten mußten und weil sie sich eine weitaus bessere medizinische Versorgung leisten konnten als die Menschen aus dem einfachen Volk.
Der Altersunterschied zwischen Männern und Frauen war aber im Mittelalter nicht so groß wie heute. Männer wurden im Durchschnitt so etwa 2 Jahre älter, wenn ich mich recht erinnere.
Heute gibt es kaum noch körperlich schwere Arbeit, und wenn doch, dann wird sie meist von Männern erledigt. Auch Arbeit, die psychisch sehr stressig ist, wird meist von Männern gemacht. Frauen halten sich da immer noch gern raus, und das aus gutem Grund. Männer dagegen stehen gesellschaftlich weit mehr unter Druck, müssen ihrer Ernährerrolle entsprechen, und so bleibt ihnen nicht viel anderes übrig, als sich in der beruflichen Tretmühle abzustrampeln.
Das hat dann eben zur Folge, daß Männer heute ein geringeres Lebensalter erreichen. Bei weiblichen Führungskräften hat man beispielsweise auch festgestellt, daß sie mehr zu Herzerkrankungen neigen als die Durchschnittsfrau. Auch das widerlegt das Testosteron-Märchen.
Ähnlich sieht das mit der Behauptung aus, daß Männer nur durch ihre ungesündere Lebensweise eher sterben würden. Mittlerweile rauchen z.B. nämlich auch immer mehr Frauen, und Mediziner haben sogar festgestellt, daß der weibliche Körper auf die Schadstoffe in Zigaretten noch empfindlicher reagiert als der männliche. Frauen neigen ohnehin schon stärker zu Lungenkrebs, und durch Rauchen vervielfacht sich ihr Lungenkrebs-Risiko noch, und zwar stärker als bei Männern. Wieso das so ist, weiß man noch nicht.
Wenn Männer ungesünder leben, dann hängt das in erster Linie mit ihrer stärkeren beruflichen Beanspruchung zusammen. Und das führt dann eben zur geringeren Lebenserwartung. Das so zu sagen, ist zum einen nicht "politisch/sexuell korrekt", da man damit gleichzeitig auch zum Ausdruck bringt, daß Männer beruflich mehr leisten als Frauen. Das widerspricht natürlich dem vom Feminismus geprägten Zeitgeist. Außerdem würde sich daraus auch die Notwendigkeit ergeben, mehr für die Gesundheit von Männern zu tun. Das möchte man gern vermeiden, und dann ist es natürlich günstiger, es so darzustellen, als wären die Männer selbst an ihrer geringeren Lebenserwartung schuld oder als wäre das etwas, das quasi in der speziellen männlichen Genetik fest verankert ist und somit momentan nicht geändert werden kann.
Freundliche Grüße
von Garfield
Re: Männer sind ... Ist da was dran?
Als Antwort auf: Re: Männer sind ... Ist da was dran? von Pokemon am 18. April 2004 18:47:44:
Männer sterben im Schnitt 6 Jahre früher.
Dafür ist vermutlich das männliche Sexualhormon (Testosteron) verantwortlich. Biologische Versuche haben gezeigt, dass kastrierte Männer, die darum ohne dieses Hormon leben, im Schnitt 13 Jahre länger leben als die nicht kastrierten Männer.
Ebenfalls ein Zitat von Girlzine. Ist da was dran?
Ich habe von einer Studie gehört, die die durchschnittliche Lebenserwartung von Männern und Frauen in annähernd identischer Lebensweise und Umwelt untersucht - dem Kloster. Laut dieser Studie leben Nonnen im Schnitt nur gut EIN (!) Jahr länger als Mönche. Das spricht doch eine recht deutliche Sprache...
Liebe Grüße, Dan
Re: Männer sind ... Ist da was dran?
Als Antwort auf: Re: Männer sind ... Ist da was dran? von Dan Kerr am 19. April 2004 18:08:51:
Hallo Dan!
Daß auch Nonnen noch ein Jahr länger leben als Mönche, liegt vielleicht daran, daß viele Menschen nicht schon in ihrer Jugend ins Kloster gehen, sondern erst später. Wenn aber Mönche in ihrem Leben vor dem Kloster körperlich schwere oder psychisch belastende Jobs hatten, dann dürfte das eben dazu beitragen, daß sie trotz dem ruhigeren Leben im Kloster dann immer noch ein Jahr früher sterben als Nonnen, die in ihrem Leben vor dem Kloster beruflich nicht so stark eingespannt waren.
Freundliche Grüße
von Garfield
Re: Männer sind ... Ist da was dran?
Als Antwort auf: Re: Männer sind ... Ist da was dran? von Garfield am 19. April 2004 16:37:26:
Hallo Pokemon!
Für manche Leute ist diese Hormon-Theorie sehr bequem. Es ist ja schon schlimm genug, daß man Geld für Frauengesundheitszentren und einen Frauengesundheitsbericht ausgeben muß. Wenn man genau dieselben Mittel auch in Maßnahmen zur Verbesserung der Gesundheit von Männern investieren würde, dann würde das noch mehr Löcher in den Haushalt reißen und womöglich müßte man dann auch die Politiker-Privilegien beschneiden, um Geld einzusparen. Das darf natürlich nicht sein, also läßt man lieber möglichst die Finger davon. Da man aber irgendwie begründen muß, daß man für Männer speziell nichts tut und das angesichts der deutlich geringeren männlichen Lebenserwartung nicht so einfach ist, sagt man einfach, daß Männer durch ihre Hormone eher sterben oder aber weil sie allesamt saufen, rauchen und nie zum Arzt gehen.
Ich kenne einen Mann, der arbeitet gerade am ersten italienischen Männergesundheitsbericht. Seine These: Wenn Du als Mann zwei Jahre älter werden willst, dann ziehe über den Brenner.
Das ist nämlich die Grenze. Ab da ist Deine Lebenserwartung als Mann (trotz derselben Hormone *g*) gleich zwei Jahre höher.
Der Unterschied in der Lebenserwartung zwischen einem ostdeutschen Mann und einer westdeutschen Frau ist im Moment 10 Jahre!
Re: Männer sind ... Ist da was dran? @Andi
Als Antwort auf: Re: Männer sind ... Ist da was dran? von Andi am 18. April 2004 22:50:53:
Welche Quelle hast Du? Wie haben die in dieser Quelle untersuchten Kastraten gelebt?
Hi!
Wie erwähnt, mit meinen Quellen ist es nicht weit her, auch diese habe nicht ich entdeckt. Sie stammt von Frank. Die Seite heißt www. girzine.de
Steht dort irgendwie unter Aktuelles oder Weltgeschehen. Über die näheren Lebensumstände dieser Männer steht dort nichts, auch nicht, woher sie kamen. In Indien soll es ja einige geben, aber ich denke mal sie kamen aus dem westlichen Kulturkreis. In dem Text stand sie hätten die Kastration aufgrund der gemutmaßten schlechten Auswirkungen des Testosteron gewählt.
Re: Männer sind ... Ist da was dran?
Als Antwort auf: Re: Männer sind ... Ist da was dran? von Garfield am 19. April 2004 16:37:26:
Hi, Garfield
Der Altersunterschied zwischen Männern und Frauen war aber im Mittelalter nicht so groß wie heute. Männer wurden im Durchschnitt so etwa 2 Jahre älter, wenn ich mich recht erinnere.
Viele Frauen verstarben dort auch im Kindbett. Glücklicherweise hat sich die Medizin in diesem Punkt enorm verbessert; Schwangerschaft und Tod sind heute doch sehr viel stärker entkoppelt.
Heute gibt es kaum noch körperlich schwere Arbeit, und wenn doch, dann wird sie meist von Männern erledigt. Auch Arbeit, die psychisch sehr stressig ist, wird meist von Männern gemacht. Frauen halten sich da immer noch gern raus, und das aus gutem Grund. Männer dagegen stehen gesellschaftlich weit mehr unter Druck, müssen ihrer Ernährerrolle entsprechen, und so bleibt ihnen nicht viel anderes übrig, als sich in der beruflichen Tretmühle abzustrampeln.
Und Krankenschwester oder Altenpflegerin ist keine körperlich und psychisch harte Arbeit? Hauptschullehrerin ist psychisch ein lockerer Traumberuf? Alles Berufe, die überwiegend von Frauen erledigt werden...
Wenn Männer ungesünder leben, dann hängt das in erster Linie mit ihrer stärkeren beruflichen Beanspruchung zusammen. Und das führt dann eben zur geringeren Lebenserwartung. Das so zu sagen, ist zum einen nicht "politisch/sexuell korrekt", da man damit gleichzeitig auch zum Ausdruck bringt, daß Männer beruflich mehr leisten als Frauen. Das widerspricht natürlich dem vom Feminismus geprägten Zeitgeist. Außerdem würde sich daraus auch die Notwendigkeit ergeben, mehr für die Gesundheit von Männern zu tun. Das möchte man gern vermeiden, und dann ist es natürlich günstiger, es so darzustellen, als wären die Männer selbst an ihrer geringeren Lebenserwartung schuld oder als wäre das etwas, das quasi in der speziellen männlichen Genetik fest verankert ist und somit momentan nicht geändert werden kann.
Aber doch nur ein sehr geringer Anteil der Männer arbeitet in den wirklich gesundheitsgefährdenden Bereichen wie Bergbau oder Müllabfuhr. Der Grossteil der Männer sitzt, wie die meisten Frauen auch, in irgendeinem Büro. Das macht die These mit den gesundheitsgefährdenden Berufen doch eher fragwürdig.
Es grüsst freundlich
das Emmalein
Re: Männer sind ... Ist da was dran?
Als Antwort auf: Re: Männer sind ... Ist da was dran? von Emmalein am 19. April 2004 19:57:18:
Aber doch nur ein sehr geringer Anteil der Männer arbeitet in den wirklich gesundheitsgefährdenden Bereichen wie Bergbau oder Müllabfuhr. Der Grossteil der Männer sitzt, wie die meisten Frauen auch, in irgendeinem Büro. Das macht die These mit den gesundheitsgefährdenden Berufen doch eher fragwürdig.
Es grüsst freundlich
das Emmalein
LOL
Selten über soviel Dummheit gelacht u. fehlendes Wissen
Adele
Re: Männer sind ... Ist da was dran?
Als Antwort auf: Re: Männer sind ... Ist da was dran? von Adele am 19. April 2004 20:03:12:
Liebe Adele,
ein wenig Schulung in Sachen Satzbau würde Dir nicht schaden..
Es grüsst augenzwinkernd
das Emmalein
Re: Männer sind ... Ist da was dran?
Als Antwort auf: Re: Männer sind ... Ist da was dran? von Emmalein am 19. April 2004 20:07:06:
Liebe Adele,
ein wenig Schulung in Sachen Satzbau würde Dir nicht schaden..
Es grüsst augenzwinkernd
das Emmalein
nicht ablenken. lass uns mal auf die kernthesen zurückkommen , flamer.
du hast gesagt, dass der grossteil im bürobereich arbeitet was nebenbeigesagt
jeglicher grundlage entbehrt. der meiste teil der männer arbeitet wirklich in
sogenannten gefährlichen berufen - warum leugnest du das. worauf stützen sich
deine abstrusen thesen?
etrangere, ich versteh echt nicht warum ne mittdreissigerin dir frustiert ist
weil der neue ex doch nicht wort hielt hier so rummüllt.
Grüße
Adele
Re: Männer sind ... Ist da was dran?
Als Antwort auf: Re: Männer sind ... Ist da was dran? von Adele am 19. April 2004 20:10:35:
Meine liebe Adele,
erstens: Ich bin nicht Mitte, sondern mit 31 gerade mal Anfang dreissig.
Zweitens: Ich bin glücklich liiert (vermutlich im Gegensatz zu Dir). Der Mann an meiner Seite ist eine Quelle großen Glücks. Meinen Ex würde ich nicht einmal geschenkt wiederhaben wollen, selbst, wenn er auf Knien wieder ankäme und darum betteln würde.
Drittens: Der Großteil der Menschen, egal ob Männlein oder Weiblein, hat heute Bürojobs hier in Deutschland. Denn die Zechen sind zu, die körperlich wirklich harten und gefährlichen Arbeiten größtenteils durch Computer ersetzt. Nur wenige der echten, harten traditionellen Männer-Jobs exisitieren hier überhaupt noch (beispielsweise Arbeiten in Kernkraftwerken oder auf Bohrinseln in der Nordsee). Dennoch besteht der Altersunterschied noch immer.
Liebe Adele, erst nachdenken, dann schreiben - das ist die bessere Reihenfolge.
Es grüßt freundlich
das Emmalein
Re: Männer sind ... Ist da was dran?
Als Antwort auf: Re: Männer sind ... Ist da was dran? von Emmalein am 19. April 2004 20:19:15:
Meine liebe Adele,
erstens: Ich bin nicht Mitte, sondern mit 31 gerade mal Anfang dreissig.
Zweitens: Ich bin glücklich liiert (vermutlich im Gegensatz zu Dir). Der Mann an meiner Seite ist eine Quelle großen Glücks. Meinen Ex würde ich nicht einmal geschenkt wiederhaben wollen, selbst, wenn er auf Knien wieder ankäme und darum betteln würde.
Drittens: Der Großteil der Menschen, egal ob Männlein oder Weiblein, hat heute Bürojobs hier in Deutschland. Denn die Zechen sind zu, die körperlich wirklich harten und gefährlichen Arbeiten größtenteils durch Computer ersetzt. Nur wenige der echten, harten traditionellen Männer-Jobs exisitieren hier überhaupt noch (beispielsweise Arbeiten in Kernkraftwerken oder auf Bohrinseln in der Nordsee). Dennoch besteht der Altersunterschied noch immer.
Liebe Adele, erst nachdenken, dann schreiben - das ist die bessere Reihenfolge.
Es grüßt freundlich
das Emmalein
Liebe Anonyma oder Etrangere,
du redest Unsinn , ist mir schon sehr oft bei dir aufgefallen. Wer baut euch die Häuser , wer bestreitet hauptsächlich das Handwerk. Wer ist hauptsächlich im
kaufm. Bereich vertreten ( Frauen - vom öffentl. Dienst mal ganz zu schweigen) Männer findet man dort mittlerweile nur noch selten , falls es dir noch nicht aufgefallen ist.
Ich denke, dass Du Dir deine auswendige gelernte Phrasen mal getrost sparen kannst , da Du diejenige bist die eindimensional denkt. Scheinst wirklich nicht zum Club der Klardenker zu gehören, tut mir leid Mädchen.
Ich finde es weiterhin schade, daß Leute eines kindl. Gemüts wie du es hast in Geschlechterforen rummüllen - so what?
Adele
Re: Männer sind ... Ist da was dran?
Als Antwort auf: Re: Männer sind ... Ist da was dran? von Adele am 19. April 2004 20:33:58:
Liebe Adele,
jetzt wüsste ich gerne von Dir: Stufst Du den Beruf eines Automechanikers oder eines Klemptners als psychisch härter ein als den einer Krankenschwester oder einer Altenpflegerin?
Es grüsst leise in sich hineinlächelnd
das Emmalein
Re: Männer sind ... Ist da was dran?
Als Antwort auf: Re: Männer sind ... Ist da was dran? von Emmalein am 19. April 2004 20:57:49:
Liebe Adele,
jetzt wüsste ich gerne von Dir: Stufst Du den Beruf eines Automechanikers oder eines Klemptners als psychisch härter ein als den einer Krankenschwester oder einer Altenpflegerin?
Es grüsst leise in sich hineinlächelnd
das Emmalein
erstmal liebes emmalein,
du kannst dir deine peinliche , kindische digitale signatur echt sparen da ich dich nicht ernst nehmen kann.
du solltest mal begreifen und dies mein ich jetzt ernsthaft, dass männer hauptsächlich in gefährlichen berufen vertreten sind. gerade das handwerk
ist dort angesprochen. daher hinkt dein "vergleich" mit der krankenschwester oder der altenplegerin auch gewaltig.
hab keine lust mehr mit dir näher zu diskutieren, da du wahrscheinlich an einer sachlichen diskusssion wahrscheinlich auch aufgrund deines mangelnden
intellekts bzw. deines kindl. geistes nicht interessiert bist.
tip: mach dich mal schlau ; was diese thematik betrifft.
hab keine lust u. interese dich mit "links" zu versorgen.
Deine
Adele
( die zwei Männer zu Grabe getragen hat )
Re: Männer sind ... Bürojobs sind weiblich
Als Antwort auf: Re: Männer sind ... Ist da was dran? von Emmalein am 19. April 2004 20:19:15:
Drittens: Der Großteil der Menschen, egal ob Männlein oder Weiblein, hat heute Bürojobs hier in Deutschland. Denn die Zechen sind zu, die körperlich wirklich harten und gefährlichen Arbeiten größtenteils durch Computer ersetzt.
Ich lerne Bürokauffrau. In meiner Klasse sind 16 weibliche und 3 männliche Azubis. In den anderen Klassen sieht das nicht viel anders aus. Mag sein dass noch die Bürojobs einigermaßen gerecht auf die Geschlechter verteilt sind, aber in Zukunft wird sich das zugunsten der Frauen ändern. Die männlichen (Real-)Schulabgänger werden, wenn sie nicht qualifiziert genug sind sind für anspruchsvollere Büro-Ausbildungsberufe wie Bankkaufmann, Steuerfach- oder Verwaltungsfachangestellter (nach meinem Eindruck sind die Ausbildungsklassen auch hier überwiegend weiblich), ins Handwerk abgedrängt. RealschülerINNEN ins Büro, RealSCHÜLER ins Handwerk. Der Anteil der weiblichen Büroangestellten, der nach meinen bisherigen Erfahrungen schon jetzt sehr hoch ist, wird noch steigen.
Im übrigen wird auch für den Beruf des Steuerfachangestellten oder des Bankkaufmannes schon Abi verlangt, was den Zugriff der Realschüler ja weiter erschwert. Und über den hohen Anteil der Mädchen am Gymnasium haben wir ja schon gesprochen.
Während der Mädchenanteil an den Gymnasien (ich bin auch so eine, Schande über mich
anstieg, wuchs der Anteil der Jungen an den Hauptschulabsolventen. Früher gingen diese regelmäßig ins Handwerk. Hier sitzen aber jetzt die Realschüler. Was bleibt denn da noch übrig? Die Handwerksbetriebe freuen sich über die Realos und während früher ein guter Hauptschulabschluss als super Voraussetzung für eine Lehre im Handwerk galt, wollen viele Betriebe heute schon den mittleren Bildungsabschluss.
Bleibt noch der Einzelhandel. Das scheint mir - neben dem Handwerk - noch der einzige Bereich zu sein, wo die Zahl der männlichen Azubis die der weiblichen übertrifft. Aber auch hier steigen die Anforderungen: Realschule wird auch von den Einzelhändlern oft gewünscht. Zurück bleiben arbeitslose gefrustete Hauptschüler, und davon sind die meisten Jungen.
Re: Männer sind ... Ist da was dran?
Als Antwort auf: Re: Männer sind ... Ist da was dran? von Adele am 19. April 2004 20:10:35:
nicht ablenken. lass uns mal auf die kernthesen zurückkommen , flamer.
du hast gesagt, dass der grossteil im bürobereich arbeitet was nebenbeigesagt
jeglicher grundlage entbehrt. der meiste teil der männer arbeitet wirklich in
sogenannten gefährlichen berufen - warum leugnest du das. worauf stützen sich
deine abstrusen thesen?
Ob es so rum stimmt, bin ich mir nicht so sicher, bzw. wuerde es sehr stark davon abhaengen, welche Berufe du als gefaehrlich einstufst.
Angenommen 45% der Maenner sind in gefaehrlichen Berufe taetig und 5% der Frauen sind in solchen Berufen beschaeftigt, dann stimmt deine Aussage nicht, denn bei diesen Zahlen ist nicht die Mehrheit der Maenner in gefaehrlichen Berufen, aber 90% der gefaehrlichen Berufe werden von Maennern ausgeuebt.
Andersrum ist die Aussage mit Sicherheit richtig. In Berufen, die ein hohes Verletzungs- bzw. Arbeitsunfallsrisiko aufweisen sind fast ausschliesslich Maenner taetig. Das sind beispielsweise Berufe in der Baubranche, Stahlwerk oder auch viele Handwerksberufe, aber auch Berufe wie LKW-Fahrer haben ein erhoehtes Risiko.
Hetzi
Re: Männer sind ... Ist da was dran?
Als Antwort auf: Re: Männer sind ... Ist da was dran? von Hetzi am 19. April 2004 21:26:
nicht ablenken. lass uns mal auf die kernthesen zurückkommen , flamer.
du hast gesagt, dass der grossteil im bürobereich arbeitet was nebenbeigesagt
jeglicher grundlage entbehrt. der meiste teil der männer arbeitet wirklich in
sogenannten gefährlichen berufen - warum leugnest du das. worauf stützen sich
deine abstrusen thesen?
Ob es so rum stimmt, bin ich mir nicht so sicher, bzw. wuerde es sehr stark davon abhaengen, welche Berufe du als gefaehrlich einstufst.
Angenommen 45% der Maenner sind in gefaehrlichen Berufe taetig und 5% der Frauen sind in solchen Berufen beschaeftigt, dann stimmt deine Aussage nicht, denn bei diesen Zahlen ist nicht die Mehrheit der Maenner in gefaehrlichen Berufen, aber 90% der gefaehrlichen Berufe werden von Maennern ausgeuebt.
Andersrum ist die Aussage mit Sicherheit richtig. In Berufen, die ein hohes Verletzungs- bzw. Arbeitsunfallsrisiko aufweisen sind fast ausschliesslich Maenner taetig. Das sind beispielsweise Berufe in der Baubranche, Stahlwerk oder auch viele Handwerksberufe, aber auch Berufe wie LKW-Fahrer haben ein erhoehtes Risiko.
Hetzi
Hallo
wenigstens einer mal mit einer sachlichen darstellung.
ich wollte darauf hinweisen, dass der überwiegende teil der gefährlichen berufe mit verletzungspotential ( teilweise auch mit tödlichem ausgang) hauptsächlich von männern ausgeübt wird. da sind wir uns ja hoffentlich einig, ja.
Adele
Re: Männer sind ... Ist da was dran?
Als Antwort auf: Re: Männer sind ... Ist da was dran? von Garfield am 19. April 2004 16:37:26:
Hallo Garfield,
ich bin auch Deiner Meinung, daß die höhere Lebenserwartung von Frauen auf viele Faktoren
zurückzuführen ist, und das Testosteron keine wichtige oder gar keine Rolle dabei spielt.
Die gesündere Lebensweise zähle ich aber dennoch dazu. Daß Frauen rauchen, saufen und sich
von Fast Food ernähren wie Männer ist noch nicht so lange etabliert, daß es sich in den
Sterbetafeln bemerkbar machen muß. Bis die Folgen davon tötlich werden gehen locker ein paar
Jahrzehnte ins Land. Die jetzt daran sterben sind die, die das vor 30 Jahren angefangen haben.
Ich hatte mal die Muße Sterbetafeln zu vergleichen. Da fiel mir auf, daß die Unterschiede
in der Zeit nach der Pubertät und in der Zeit nach dem Rentenbeginn am größten (mehr als doppelt
so hohe Sterbewahrscheinlichkeiten) waren. Da neige ich dazu psychische Erklärungen
hinzuzuziehen.
In den jungen Altern werden die Partnerschaftsfindungsprobleme einiges ausmachen.
Ich denke an gefährliches Imponiergehabe, um als stark und damit begehrenswert zu erscheinen,
oder Depressionen bis zu Suizid, weil mann von allen wie der letzte Dreck behandelt wird
und ähnliches.
Bei den Älteren denke ich an die Renteneintrittskriese. Im Gegensatz zur Hausfrau verliert
der Mann beim Renteneintritt, seine Lebensaufgabe, welcher er, ob er wollte oder nicht,
den allergrößten seiner Arbeitskraft gewidmet hat. Auch seine arbeitsbedingten Sozialkontakte
verringern sich dramatisch. Er lebt dann in einer Wohnung, die seine Frau in Besitz genommen
und nach ihren Vorstellungen gestaltet hat, und er also nur stört. Er verliert also seinen
Lebensraum, und muß sich Lebensinhalte erkämpfen, worauf er, der bisher mehr das Problem
hatte, unter seinen Anforderungen zu ersticken, schlecht vorbereitet ist. Das kann den
Lebenswillen und damit die Lebenskraft entscheidend schwächen.
Dies sehe ich nur als Ergänzung zu den vielen anderen Begründungen.
Vielleicht werden die Girlies, die jetzt über ihre höhere Lebenerwartung jubeln, im Schnitt
gar nicht länger leben als ihre männlichen Schulkammeraden. Bei manchen Faktoren (Rauchen,
Erwerbstätigkeit ...) ändert sich einiges zuungunsten der Frauen. Die Berechnung der
Lebenserwartung wird im Wesentlichen von der Sterblichkeit der älteren Menschen bestimmt.
Also sind die Folgen dieser Veränderungen noch nicht sichtbar.
Auffällig ist aber, wie wenig Mühe aufgewand wird, um die Lebenserwartung von Männern zu
verbessern. Die biologischen Erklärungen erscheinen da wirklich wie Ausreden, um nichts
ändern zu müssen.
Gruß
Joseph
Re: Männer sind ... Ist da was dran? @Andi
Als Antwort auf: Re: Männer sind ... Ist da was dran? @Andi von Pokemon am 19. April 2004 18:49:20:
Hallo,
In dem Text stand sie hätten die Kastration aufgrund der gemutmaßten schlechten Auswirkungen des Testosteron gewählt.
Davon wird es wohl nur so wenige geben, daß die Unterschiede statistisch
unsicher sein werden. Zudem weist die Begründung für die Kastration darauf
hin, daß sie wahrscheinlich auch sonst ihr Leben nach einer hohen Lebenserwartung ausgerichtet haben.
Gruß
Joseph
Re: Männer sind ... Bürojobs sind weiblich
Als Antwort auf: Re: Männer sind ... Bürojobs sind weiblich von Pokemon am 19. April 2004 21:10:34:
Hallo Pokemon!
Die männlichen (Real-)Schulabgänger werden, wenn sie nicht qualifiziert genug sind sind für anspruchsvollere Büro-Ausbildungsberufe wie Bankkaufmann, Steuerfach- oder Verwaltungsfachangestellter (nach meinem Eindruck sind die Ausbildungsklassen auch hier überwiegend weiblich), ins Handwerk abgedrängt.
Hier muss ich Dir aber mal ganz lautstark widersprechen. Wieso "abgedrängt"? Das kam jetzt so bei mir an, als wenn Handwerksberufe das Auffangbecken für weniger qualifizierte männliche Azubis seien. Auch hier wird wieder ein jahrzehntealtes Klischee bedient: Büroberufe sind die "Kopfarbeiter", Handwerksberufe sind die "Handarbeiter". Auch wenn man von Handwerksberufen spricht, so werden heutzutage in sehr vielen solchen Berufen Qualifikationen verlangt, die denen der kaufmännischen Berufe in nichts nachstehen, sie sogar bei weitem übersteigen. Ausserdem ist die Ausbildung in sehr vielen Handwerksberufen derartig vielseitig, da machen sich kaufmännische und verwaltende Sesselpupser überhaupt keine Vorstellung von. Egal ob Automechaniker, Energieanlagenelektroniker oder Telekommunikationselektroniker, die Jungs müssen heute so viel wissen, das ahnst Du nicht. Die Azubis in den Berufen der Elektrotechnik und Elektronik sowie gerade auch in der Telekommunikationselektronik müssen vom einfachen Ohmschen Gesetz bis zu komplizierten Frequenzaufbereitungen und Modulationsverfahren in Sendern und Empfängern (ich sage nur Handy) alles wissen! Ich habe selber Empfänger und Sender gebaut (bin lizenzierter Funkamateur, da darf man das). In der Meisterprüfung muss der Prüfling nicht nur das gesamte Fachwissen seines Berufes nachweisen, nein, er muss auch noch eine umfangreiche kaufmännische Prüfung ablegen, einschliesslich Bilanz. Denn er erhält ja damit die Berechtigung, selbstständig einen Handwerksbetrieb zu führen und Lehrlinge auszubilden. Zwar ist das ganze durch den teilweisen Wegfall des Meisterprüfungszwanges liberalisiert worden, aber der Nachweis der beruflichen Fähigkeiten ist geblieben.
Die Qualifikationsanforderungen in kaufmännischen Berufen sind nicht höher, sie sind anders. Handwerksberufe stellen ganz andere Qualifikationsanforderungen und sind keineswegs dazu da und geeignet, minderqualifizierte Jugendliche aufzunehmen, die den Anforderungen der Kaufleute nicht genügen. Die Handwerksmeister suchen ja verzweifelt nach fähigen Azubis und finden sie nicht, weil PISA so zugeschlagen hat. Mit minder qualifizierten Azubis können die Betriebe einfach nichts anfangen. Also schreibe in Zukunft nicht einfach so locker und flockig, dass weniger qualifizierte Azubis in die Handwerksberufe abgedrängt werden. Das empfinde ich als in höchstem Masse arrogant!
Gruss,
Ferdi
launiger Zwischenruf aus der Seitenloge
Als Antwort auf: Re: Männer sind ... Ist da was dran? von Emmalein am 19. April 2004 20:19:15:
)
Meine liebe Adele,
erstens: Ich bin nicht Mitte, sondern mit 31 gerade mal Anfang dreissig.
Zweitens: Ich bin glücklich liiert (vermutlich im Gegensatz zu Dir).
LOL, jetzt weiß ich endlich, was diesem Forum die ganze Zeit über gefehlt hat: Stutenbissigkeit. 
Der Mann an meiner Seite ist eine Quelle großen Glücks. Meinen Ex würde ich nicht einmal geschenkt wiederhaben wollen, selbst, wenn er auf Knien wieder ankäme und darum betteln würde.
Mhm, solche Wunschvisionen hab ich von einer bestimmten Frau auch immer wieder.
)
Jaaa, ich halt ja schon die Klappe. Ich hatte nur gerade den Eindruck, als ob "Ally McBeal" in ein Maskulistenforum einziehen würde. Schwamm drüber.
Herzlicher Gruß
Arne
Re: Männer sind ... Ist da was dran?
Als Antwort auf: Re: Männer sind ... Ist da was dran? von Garfield am 19. April 2004 18:16:20:
Hallo Garfield,
ich weiß nicht ob dieser bleibende Unterschied von einem Jahr auf ein vorhergehendes forderndes Arbeitsleben zurückzuführen ist (kann aber natürlich sein, inkl. stärkerem Parasitenbefall durch schmutzigere Tätigkeiten usw.) - es könnte sich aber auch wirklich um einen geringfügigen Unterschied in der potentiellen Lebenserwartung von Männern und Frauen handeln. Ein Unterschied von einem Jahr ist aber IMHO nicht mehr signifikant, besonders nicht verglichen mit einer Differenz von um die 6 Jahren (womit die Frauen immerhin jedes Jahr ca. einen Monat(!) rausholen).
LG,
Dan
Re: Männer sind ... Bürojobs sind weiblich
Als Antwort auf: Re: Männer sind ... Bürojobs sind weiblich von Pokemon am 19. April 2004 21:10:34:
Ich lerne Bürokauffrau. In meiner Klasse sind 16 weibliche und 3 männliche Azubis. In den anderen Klassen sieht das nicht viel anders aus. Mag sein dass noch die Bürojobs einigermaßen gerecht auf die Geschlechter verteilt sind, aber in Zukunft wird sich das zugunsten der Frauen ändern. Die männlichen (Real-)Schulabgänger werden, wenn sie nicht qualifiziert genug sind sind für anspruchsvollere Büro-Ausbildungsberufe wie Bankkaufmann, Steuerfach- oder Verwaltungsfachangestellter (nach meinem Eindruck sind die Ausbildungsklassen auch hier überwiegend weiblich), ins Handwerk abgedrängt. RealschülerINNEN ins Büro, RealSCHÜLER ins Handwerk. Der Anteil der weiblichen Büroangestellten, der nach meinen bisherigen Erfahrungen schon jetzt sehr hoch ist, wird noch steigen.
Ich denke, daß kann sich jeder selbst bestätigen, wenn er mal in irgendeinem Amt die Bürotür aufmacht. Bestimmt zu 80% hast Du da eine Frau vor Dir - es sei denn, der Computer muß gerade repariert werden 
Re: Männer sind ... Ist da was dran?
Als Antwort auf: Re: Männer sind ... Ist da was dran? von Pokemon am 18. April 2004 18:47:44:
Männer sterben im Schnitt 6 Jahre früher.
Dafür ist vermutlich das männliche Sexualhormon (Testosteron) verantwortlich. Biologische Versuche haben gezeigt, dass kastrierte Männer, die darum ohne dieses Hormon leben, im Schnitt 13 Jahre länger leben als die nicht kastrierten Männer.
Auch wenn man mich jetzt steinigt, aber - wo ist der Nachteil?
Ich bin - verursacht durch meine Arbeit mit Männer - immer auf der Suche nach der Frage: Was sind die Vorteile vom Mannsein?
Als der Feminismus aufblühte hat er zunächst eigentlich nicht das Frausein aufgewertet, sondern das Mannsein - was der Mann hatte und tat war erstrebenswert (Berufliche Arbeit statt Hausarbeit z.B.).
Jetzt sehe ich die Gefahr, daß der Maskulismus dasselbe Problem kriegt. Ich merke es besonders im Väterbereich. Da wollen die Väter plötzlich die besseren Mütter sein, anstatt IHRE Kompetenzen klarer herauszustellen.
Ähnlich im Gesundheitsbereich: Klar muß für die Männergesundheit viel getan werden. Gesundheitsvorsorge, Früherkennung, Gefahren für die Männergesundheit gehören beseitigt.
ABER: Was ich an Männern so schätze ist auch ihre Risikobereitschaft - und das kostet eben auch mal das Leben. Ich möchte keinen Jungen, der nicht auf Bäume klettert, nur weil er da mal runterfallen könnte!
Auch das Bewußtsein, daß es auf die LEBENSQUALITÄT ankommt ist typisch männlich und die Frauen sollten davon gefälligst lernen. Was interessiert mich meine "Linie", wenn auf der Speisekarte Schweinebraten steht? Und morgen beim Stammtisch gibts wieder 3-4 Weißbier und danach einen Schnaps! Und wenn ich mal durchs Altersheim spazieren sollte und sehe, wie die Altenpflegerin grad Windeln wechselt, dann mit 80% Sicherheit bei einer alten Frau, die viel Gemüse gegessen hat, um diese letzten zwei Jahre noch mitmachen zu dürfen!
Re: Männer sind ... Bürojobs sind weiblich
Als Antwort auf: Re: Männer sind ... Bürojobs sind weiblich von Odin am 20. April 2004 00:11:30:
grinst...stimmt...mit dem Reparieren der PC`s tun sich die Frauen schwerer.
Es interessiert die meisten einfach auch zu wenig, weil man da all das wissen muss, was einem meistens nie gross interessiert hat, so ist das nun mal und daran werden auch keine Frauenquoten etwas ändern.
Gut erkannt...schmunzelt.
Einen lieben Gruss
schickt dir
Jolanda
Gefählich ist auch der Stresstod
Als Antwort auf: Re: Männer sind ... Ist da was dran? von Hetzi am 19. April 2004 21:26:
Auf personen, die verpflichtet sind (oder sich verpflichtet fühlen) für andere für unterhalt zu sorgen lastet selbstverständlich ein hoher druck. Der herzinfarkt bei 'ungefählichen' karriere berufen ist auch nicht netter als die staublunge ehedems.
Dass das hauptsächlich männer trifft, liegt natürlich nur daran, dass diese sich sinnlos stressen, während frauen da überlegen herangehen und zudem von der natur besser ausgestattet sind 
Ich finde es in im übrigen sehr gut wenn vielleicht doch einmal mehr frauen in die karriereberufe gehen, dann wird sich irgenwann ja der femimythos vom wunderbaren und leichten leben der männer entzaubern, ein leben von dem die frauen jetzt durch böswillige hinderung ausgeschlossen werden...
Re: Männer sind ... Ist da was dran?
Als Antwort auf: Re: Männer sind ... Ist da was dran? von Emmalein am 19. April 2004 19:57:18:
Hallo Emmalein!
"Viele Frauen verstarben dort auch im Kindbett."
Ja, aber dafür war das Leben damals allgemein gefährlicher, und davon waren auch damals schon überwiegend Männer betroffen. Das dürfte ein gewisser Ausgleich gewesen sein. Außerdem gab es auch in früheren Zeiten schon Frauen, die keine Kinder zur Welt brachten.
"Und Krankenschwester oder Altenpflegerin ist keine körperlich und psychisch harte Arbeit?"
Pflegepersonal ist in Krankenhäusern und Altenheimen nicht nur weiblich. Allein schon durch den Zivildienst finden sich dort auch Männer, die dann mangels spezieller Ausbildung natürlich entsprechend einfache Aufgaben übernehmen, also eben genau die Aufgaben, die körperlich anspruchsvoll sind.
"Hauptschullehrerin ist psychisch ein lockerer Traumberuf? Alles Berufe, die überwiegend von Frauen erledigt werden..."
Dafür kenne ich aber auch mehrere Lehrer, die vorzeitig in Rente gegangen sind. Ich kenne z.B. eine Ex-Lehrerin, die noch nicht mal 2 Jahre gearbeitet hat und seitdem Frührentnerin ist. Die hat ganz sicher keinen Streß mehr.
Generell denke ich, daß körperliche Beanspruchung belastender ist als psychische. Wer psychisch mit seinem Job nicht fertig wird, wechselt ihn oft auch schon frühzeitig oder geht früher in Rente, wenn das möglich ist. Außerdem lassen sich psychische Schäden durch Medikamente oft recht gut behandeln, während bei körperlichem Verschleiß oft nur Schmerztherapie möglich ist. Und selbst das ist meist schwierig.
Generell haben Menschen, die körperlich schwer arbeiten, oft kaum Alternativen zu ihrem Job. Weil es häufig Jobs sind, die keine oder keine hohe Qualifikation erfordern. Wenn man keine oder keine gute berufliche Qualifikation hat, ist man aber froh, überhaupt einen Job zu haben.
"Aber doch nur ein sehr geringer Anteil der Männer arbeitet in den wirklich gesundheitsgefährdenden Bereichen wie Bergbau oder Müllabfuhr. Der Grossteil der Männer sitzt, wie die meisten Frauen auch, in irgendeinem Büro."
Ja, aber Männer tun das ihr ganzes Leben lang! Frauen haben weitaus mehr Möglichkeiten, mal für ein paar Jahre aus dem Job auszusteigen. Und sie arbeiten auch häufig nur halbtags. Dann ist auch ein psychisch anstrengender Job leichter zu ertragen, weil man mehr Erholungszeit hat als bei einem Vollzeit-Job.
Wie erklärst du dir denn, daß Nonnen im Durchschnitt nur ein Jahr älter werden als Mönche, während ansonsten Frauen im Durchschnitt 6,4 Jahre älter als Männer werden? Der einzige Unterschied, den ich da sehe, besteht darin, daß Mönche ein ruhigeres Leben haben als der normale Durchschnittsmann.
Freundliche Grüße
von Garfield
Re: Männer sind ... Ist da was dran?
Als Antwort auf: Re: Männer sind ... Ist da was dran? von Emmalein am 19. April 2004 20:19:15:
Drittens: Der Großteil der Menschen, egal ob Männlein oder Weiblein, hat heute Bürojobs hier in Deutschland. Denn die Zechen sind zu, die körperlich wirklich harten und gefährlichen Arbeiten größtenteils durch Computer ersetzt.
Dachdecker, Bauarbeiter, Schornsteinfeger, Müllmann, Schlosser, Schreiner, Stahlwerker, Grubenarbeiter in Kohlegruben oder Kies/Sandgruben und in Steinbrüchen, Schmied, Fischer, Schlachter, Bauer, Baumfäller, Hafenarbeiter, LKW Fahrer, Rettungsbergsteiger/-taucher, Zivildienstler in Pflegeberufen und so weiter.
Das sind die Berufe die mir auf Anhieb eingefallen sind, welche zum Teil lebensgefährlich und zum größten Teil körperlich hart sind und fast ausschliesslich von Männern geleistet werden.
Und welche harten "Frauen"-Berufe fallen dir so ein?
Nur wenige der echten, harten traditionellen Männer-Jobs exisitieren hier überhaupt noch (beispielsweise Arbeiten in Kernkraftwerken oder auf Bohrinseln in der Nordsee).
Sachma, wo lebst du eigentlich? (Davon mal abgesehen: mit traditionellen Männerjobs verbindest Kernkraftwerke und Ölplattformen? Also da fallen mir eher andere Sachen ein...)
Liebe Adele, erst nachdenken, dann schreiben - das ist die bessere Reihenfolge.
Das war (mal wieder) ein klassisches Eigentor von dir. Aber lass mal, ich erwarte eh keine Antwort...
Es grüßt freundlich
das Emmalein
Darki
Re: Männer sind ... Ist da was dran?
Als Antwort auf: Re: Männer sind ... Ist da was dran? von Darki am 20. April 2004 11:11:55:
Hallo Darki,
Drittens: Der Großteil der Menschen, egal ob Männlein oder Weiblein, hat heute Bürojobs hier in Deutschland. Denn die Zechen sind zu, die körperlich wirklich harten und gefährlichen Arbeiten größtenteils durch Computer ersetzt.
Dachdecker, Bauarbeiter, Schornsteinfeger, Müllmann, Schlosser, Schreiner, Stahlwerker, Grubenarbeiter in Kohlegruben oder Kies/Sandgruben und in Steinbrüchen, Schmied, Fischer, Schlachter, Bauer, Baumfäller, Hafenarbeiter, LKW Fahrer, Rettungsbergsteiger/-taucher, Zivildienstler in Pflegeberufen und so weiter.
Da kommt noch der Kanalarbeiter mit dazu, Feuerwehr...aber es reichen auch schon Berufe, die vordergründig harmlos erscheinen - auf die Dauer allerdings verheerende Schäden verursachen. Viele Industrieberufe zum Beispiel.
Ich kann mich noch gut daran erinnern, daß ich damals zu Beginn meiner Studienzeit bei Bosch gearbeitet habe. Da damals Urlaubszeit war, bin ich gerade dort eingesetzt worden, wo Leute fehlten. D.h. ich habe mal Frauenjobs übernommen und dann mal Männerjobs. Die Männerjobs waren eher dazu geeignet, längerfristig gesundheitliche Schäden hervorzurufen als das bei den Frauen der Fall war. Den Männern war es bspw. vorbehalten, Metallteile mit gesundheitsschädlichen Substanzen zu reinigen, sie mußten auch wesentlich schwerer schleppen, was sich über die Jahre hinweg natürlich auf die Wirbelsäule nicht unmaßgeblich auswirkt. Die Frauen hingegen saßen an einem Computer und haben kleine Ventilchen dahingehend geprüft, ob diese dicht sind oder nicht.
Gruß
Andreas
Schutzgesetze
Als Antwort auf: Re: Männer sind ... Ist da was dran? von Andreas am 20. April 2004 11:27:21:
Es gibt auch eine reihe von gesetzlichen maßnahmen, die zb. frauennacharbeit, gesungheitsbelastungen etc. regeln.
Re: Schutzgesetze - tippfehlerkorrektur
Als Antwort auf: Schutzgesetze von Mic am 20. April 2004 12:11:38:
Es gibt auch eine reihe von gesetzlichen maßnahmen, die zb. frauennachtarbeit, gesundheitsbelastungen etc. regeln.
Re: Männer sind ... Ist da was dran?
Als Antwort auf: Re: Männer sind ... Ist da was dran? von Garfield am 20. April 2004 11:01:39:
Hi, Garfield,
Generell denke ich, daß körperliche Beanspruchung belastender ist als psychische. Wer psychisch mit seinem Job nicht fertig wird, wechselt ihn oft auch schon frühzeitig oder geht früher in Rente, wenn das möglich ist. Außerdem lassen sich psychische Schäden durch Medikamente oft recht gut behandeln, während bei körperlichem Verschleiß oft nur Schmerztherapie möglich ist. Und selbst das ist meist schwierig.
Psychische Belastungen im Beruf können jahrelange Therapien nach sich ziehen. Ob das weniger belastend ist, weiss ich nicht.
Generell haben Menschen, die körperlich schwer arbeiten, oft kaum Alternativen zu ihrem Job. Weil es häufig Jobs sind, die keine oder keine hohe Qualifikation erfordern. Wenn man keine oder keine gute berufliche Qualifikation hat, ist man aber froh, überhaupt einen Job zu haben.
Es gibt trotz allem eine grosse Menge an Männern, die hochqualifizierte Jobs macht: Die Mehrheit der Professoren ist männlich. Die Mehrheit der Politiker ist männlich. Die Mehrheit der Vorstandsvorsitzenden ist männlich. Und selbst die Mehrheit der Direktoren an Grundschulen ist männlich. Ich zweifle deswegen ímmer noch ein wenig an Deiner These mit den körperlich härteren Jobs; eine Krankenschwester oder Altenpflegerin arbeitet körperlich sehr viel härter als ein Professor.
"Aber doch nur ein sehr geringer Anteil der Männer arbeitet in den wirklich gesundheitsgefährdenden Bereichen wie Bergbau oder Müllabfuhr. Der Grossteil der Männer sitzt, wie die meisten Frauen auch, in irgendeinem Büro."
Ja, aber Männer tun das ihr ganzes Leben lang! Frauen haben weitaus mehr Möglichkeiten, mal für ein paar Jahre aus dem Job auszusteigen. Und sie arbeiten auch häufig nur halbtags. Dann ist auch ein psychisch anstrengender Job leichter zu ertragen, weil man mehr Erholungszeit hat als bei einem Vollzeit-Job.
Oft machen Frauen aber auch den Grossteil der Hausarbeit und der Kinderarbeit. Sprich: Wer sich auf Elternabenden umsieht, findet dort meistens Frauen. Egal, ob die berufstätig sind oder nicht. Wenn Du fragst,wer die Kindergeburtstage organisiert, wirst Du in der Mehrheit die Antwort kriegen: Mama. Egal, ob sie auch arbeitet oder nicht. Und das sind nur zwei Bereiche. Ich will damit sagen: Zuhause geht für viele berufstätige Frauen die zweite Schicht los, von der sich Männer dann eher lossagen, mit der Begründung, dass sie Vollzeit arbeiten, ihre Partnerin aber nur halbtags. Das ist dann nicht unbedingt Erholung.
Wie erklärst du dir denn, daß Nonnen im Durchschnitt nur ein Jahr älter werden als Mönche, während ansonsten Frauen im Durchschnitt 6,4 Jahre älter als Männer werden? Der einzige Unterschied, den ich da sehe, besteht darin, daß Mönche ein ruhigeres Leben haben als der normale Durchschnittsmann.
Nicht nur das: Sie halten regelmässig Fastenzeiten ein, betätigen sich bei den Exerzizien teilweise körperlich, machen sanfte körperliche Arbeit (Gartenarbeit), haben ihren Frieden mit Gott gemacht (eine religiöse Überzeugung und Gewissheit kann krankheitsmindernd und lebensverlängernd wirken), haben klare, eindeutige Lebensregeln und einen sehr geregelten Tagesablauf. Und sie essen recht schlicht, es gibt so gut wie kein Junk-Food.
Vergleicht man das mit vielen Männern, treten da schon deutliche Unterschiede zutage. Bei den Fastenzeiten und der körperlichen Bewegung muss ich nur an einige meiner Bekannten aus dem Computer-Freak-Milieu ansehen: Kaum Sport, ständig Kaffee, viel Pizzen, wenig Gesundes, mal Aufbleiben bis spät in die Nacht, wenn es die Firma will, mal superfrühes Ins-Bett-Gehen.. Und ständig irgendwie aufgekratzt, irgendwie immer auf der Suche nach einem grösseren Kick. Wenn das keine gesundheitsgefährdende Lebensweise ist, weiss ich es auch nicht!
Frauen stehen schon allein wegen ihrer Figur unter einem viel strengeren Reglement als Männer; eine dicke Frau wird noch mehr gehänselt als ein dicker Mann. Frauen wird beigebracht, dass sie auf ihren Körper hören dürfen. Männer werden in der traditionellen Erziehung zur Härte erzogen; sie dürfen sich nie eingestehen, wenn irgend etwas mit ihnen nicht stimmt. Somit werden Männer auch später und seltener zum Arzt gehen. Früherkennung rettet aber Leben!
Bis vor kurzem rauchten Männer auch mehr als Frauen; Lungenkrebs ist aber heute eine sehr häufige Todesursache. Wer raucht, verkürzt sein Leben im Schnitt um mehrere Jahre, sagen die Statistiker, weil Rauchen das Risiko von Lungenkrebs enorm erhöht.
Du siehst also, zwischen Mönchen und anderen Männern und Männern und Frauen gibt es noch andere Unterschiede als die berufsbedingten.
Es grüsst freundlich
das Emmalein
Re: Männer sind ... Ist da was dran?
Als Antwort auf: Re: Männer sind ... Ist da was dran? von Odin am 20. April 2004 00:21:31:
Männer sterben im Schnitt 6 Jahre früher.
Dafür ist vermutlich das männliche Sexualhormon (Testosteron) verantwortlich. Biologische Versuche haben gezeigt, dass kastrierte Männer, die darum ohne dieses Hormon leben, im Schnitt 13 Jahre länger leben als die nicht kastrierten Männer.
Auch wenn man mich jetzt steinigt, aber - wo ist der Nachteil?
Ich bin - verursacht durch meine Arbeit mit Männer - immer auf der Suche nach der Frage: Was sind die Vorteile vom Mannsein?
Als der Feminismus aufblühte hat er zunächst eigentlich nicht das Frausein aufgewertet, sondern das Mannsein - was der Mann hatte und tat war erstrebenswert (Berufliche Arbeit statt Hausarbeit z.B.).
Jetzt sehe ich die Gefahr, daß der Maskulismus dasselbe Problem kriegt. Ich merke es besonders im Väterbereich. Da wollen die Väter plötzlich die besseren Mütter sein, anstatt IHRE Kompetenzen klarer herauszustellen.
Ähnlich im Gesundheitsbereich: Klar muß für die Männergesundheit viel getan werden. Gesundheitsvorsorge, Früherkennung, Gefahren für die Männergesundheit gehören beseitigt.
ABER: Was ich an Männern so schätze ist auch ihre Risikobereitschaft - und das kostet eben auch mal das Leben. Ich möchte keinen Jungen, der nicht auf Bäume klettert, nur weil er da mal runterfallen könnte!
Auch das Bewußtsein, daß es auf die LEBENSQUALITÄT ankommt ist typisch männlich und die Frauen sollten davon gefälligst lernen. Was interessiert mich meine "Linie", wenn auf der Speisekarte Schweinebraten steht? Und morgen beim Stammtisch gibts wieder 3-4 Weißbier und danach einen Schnaps! Und wenn ich mal durchs Altersheim spazieren sollte und sehe, wie die Altenpflegerin grad Windeln wechselt, dann mit 80% Sicherheit bei einer alten Frau, die viel Gemüse gegessen hat, um diese letzten zwei Jahre noch mitmachen zu dürfen!
Hallo Odin,
sehr interessanter Aspekt. Ich glaube, du hast Recht. Das bleibt häufig unbeachtet.
Gruß
Bruno
Gleichberechtigung ist etwas Tolles. Schade, dass sie nur für Frauen gilt.
Re: Männer sind ... Ist da was dran?
Als Antwort auf: Re: Männer sind ... Ist da was dran? von Emmalein am 20. April 2004 12:15:06:
Psychische Belastungen im Beruf können jahrelange Therapien nach sich ziehen. Ob das weniger belastend ist, weiss ich nicht.
Dem stimme ich zu.
Es gibt trotz allem eine grosse Menge an Männern, die hochqualifizierte Jobs macht: Die Mehrheit der Professoren ist männlich. Die Mehrheit der Politiker ist männlich. Die Mehrheit der Vorstandsvorsitzenden ist männlich. Und selbst die Mehrheit der Direktoren an Grundschulen ist männlich. Ich zweifle deswegen ímmer noch ein wenig an Deiner These mit den körperlich härteren Jobs; eine Krankenschwester oder Altenpflegerin arbeitet körperlich sehr viel härter als ein Professor.
Die Menge der Vorstandsvorsitzenden, der Politiker, der Professoren oder der Grundschullehrer ist - gemessen an der Größe der Gesamtbevölkerung - eher gering.
Oft machen Frauen aber auch den Grossteil der Hausarbeit und der Kinderarbeit. Sprich: Wer sich auf Elternabenden umsieht, findet dort meistens Frauen. Egal, ob die berufstätig sind oder nicht. Wenn Du fragst,wer die Kindergeburtstage organisiert, wirst Du in der Mehrheit die Antwort kriegen: Mama. Egal, ob sie auch arbeitet oder nicht. Und das sind nur zwei Bereiche. Ich will damit sagen: Zuhause geht für viele berufstätige Frauen die zweite Schicht los, von der sich Männer dann eher lossagen, mit der Begründung, dass sie Vollzeit arbeiten, ihre Partnerin aber nur halbtags. Das ist dann nicht unbedingt Erholung.
Also, wenn ich mich mal in meiner Umgebung umschaue, dann erhalte ich ein anderes Bild. Die Frauen, die halbtags arbeiten und mit der Kindererziehung beschäftigt sind, führen eher ein geruhsames Leben - sofern der Tagesablauf einigermaßen gut organisiert ist. Da sind die Kaffeerunden am Nachmittag, lange ausgedehnte Gespräche auf der Straße, Gartenarbeiten und die abendlichen VHS-Kurse an der Tagesordnung. Ganz im Gegensatz zu den Männern, die oftmals noch Überstunden arbeiten müssen, damit das Haus finanziert werden kann. Die sehe ich nämlich eher gestreßt und stets in Eile.
Wie erklärst du dir denn, daß Nonnen im Durchschnitt nur ein Jahr älter werden als Mönche, während ansonsten Frauen im Durchschnitt 6,4 Jahre älter als Männer werden? Der einzige Unterschied, den ich da sehe, besteht darin, daß Mönche ein ruhigeres Leben haben als der normale Durchschnittsmann.
Nicht nur das: Sie halten regelmässig Fastenzeiten ein, betätigen sich bei den Exerzizien teilweise körperlich, machen sanfte körperliche Arbeit (Gartenarbeit), haben ihren Frieden mit Gott gemacht (eine religiöse Überzeugung und Gewissheit kann krankheitsmindernd und lebensverlängernd wirken), haben klare, eindeutige Lebensregeln und einen sehr geregelten Tagesablauf. Und sie essen recht schlicht, es gibt so gut wie kein Junk-Food.
Dem würde ich auch zustimmen.
Vergleicht man das mit vielen Männern, treten da schon deutliche Unterschiede zutage. Bei den Fastenzeiten und der körperlichen Bewegung muss ich nur an einige meiner Bekannten aus dem Computer-Freak-Milieu ansehen: Kaum Sport, ständig Kaffee, viel Pizzen, wenig Gesundes, mal Aufbleiben bis spät in die Nacht, wenn es die Firma will, mal superfrühes Ins-Bett-Gehen.. Und ständig irgendwie aufgekratzt, irgendwie immer auf der Suche nach einem grösseren Kick. Wenn das keine gesundheitsgefährdende Lebensweise ist, weiss ich es auch nicht!
Das ist richtig.
Frauen stehen schon allein wegen ihrer Figur unter einem viel strengeren Reglement als Männer; eine dicke Frau wird noch mehr gehänselt als ein dicker Mann. Frauen wird beigebracht, dass sie auf ihren Körper hören dürfen. Männer werden in der traditionellen Erziehung zur Härte erzogen; sie dürfen sich nie eingestehen, wenn irgend etwas mit ihnen nicht stimmt. Somit werden Männer auch später und seltener zum Arzt gehen. Früherkennung rettet aber Leben!
Zustimmung!
Re: Gefählich ist auch der Stresstod
Als Antwort auf: Gefählich ist auch der Stresstod von Mic am 20. April 2004 09:29:09:
Ich finde es in im übrigen sehr gut wenn vielleicht doch einmal mehr frauen in die karriereberufe gehen, dann wird sich irgenwann ja der femimythos vom wunderbaren und leichten leben der männer entzaubern, ein leben von dem die frauen jetzt durch böswillige hinderung ausgeschlossen werden...
Der Mythos ist schon längst widerlegt. Die meisten Frauen bevorzugen nach einiger Zeit Berufstätigkeit dann doch ein "unterdrücktes" Leben als Hausfrau, nicht ohne ihrem Mann deswegen Vorwürfe zu machen.
Oder aber sie arbeiten weniger als Männer oder sind öfters krank. Auch eine Möglichkeit die Stundenbelastung zu reduzieren.
Re: Männer sind ... Ist da was dran?
Als Antwort auf: Re: Männer sind ... Ist da was dran? von Odin am 20. April 2004 00:21:31:
hallo odin,
ich kann dir eigentlich im grossen und ganzen zustimmen :). ich denke das es auch gerade diese einstellung ist welche die welt in vielen dingen voran bringt.
fortschritt wird oft durch gefahren erzielt (ob er das nun wert sein mag darüber lässt sich natürlich streiten, ich denke jedenfalls das er es wert ist) von daher haben wir dem männlichen verhalten viel zu verdanken.
man muss nurmal aus dem fenster schauen um festzustellen was männer alles geschaffen haben.
grüsse
Re: Männer sind ... Ist da was dran?
Als Antwort auf: Re: Männer sind ... Ist da was dran? von Emmalein am 20. April 2004 12:15:06:
Hallo Emmalein!
"Psychische Belastungen im Beruf können jahrelange Therapien nach sich ziehen. Ob das weniger belastend ist, weiss ich nicht."
Sicher ist das auch nicht gerade angenehm. Aber sofern jemand ein gesundes Herz hat und durch den beruflichen Streß nicht früh an einer streßbedingten Herzerkrankung stirbt, ist psychischer Streß noch vergleichsweise einfach zu ertragen. Wenn du aber körperliche Beschwerden hast, dann sieht das schon anders aus.
Ich habe mal in einer Fabrik gearbeitet. In der Hauptsaison gab es da 48-Stunden-Woche (manchmal noch mehr), und die Arbeit war körperlich sehr anstrengend, jedenfalls für die Männer dort. Ich habe da jeden Tag ein Gesamtgewicht von mehreren Tonnen bewegt, und nach zwei bis drei Tagen hatte ich dann auch immer Schmerzen in den Gelenken, vor allem in den Handgelenken. Die waren erst am Sonntagabend wieder weg. Wenn ich aber mal auch Sonnabends gearbeitet habe, reichte der Sonntag schon nicht mehr aus, um die Gelenke zu regenerieren. Dann hatte ich wochenlang Schmerzen, die erst nach und nach an den Wochenenden wieder schwächer wurden.
Es gab da bestimmte Tätigkeiten, wo man sich früher oder später grundsätzlich eine Sehnenscheidenentzündung wegholte. Davon waren überwiegend Männer betroffen. Weil sie die körperlich schwersten Jobs machten, wovon manche obendrein auch noch recht eintönig waren und so bestimmte Sehnen und Gelenke besonders stark belasteten.
Frauen machten dort üblicherweise nur leichte Jobs. Ich habe es dort nur einmal in über 2 Jahren erlebt, daß eine Frau eine Tätigkeit, die üblicherweise Männer machten, über längere Zeit gemacht hat. Die anderen Frauen halfen vielleicht mal kurzzeitig in so einem Job aus, verzogen sich aber immer schnell wieder zu den leichteren Tätigkeiten. Und das aus gutem Grund. Dafür nahmen sie auch die niedrigeren Lohngruppen für solche leichteren Tätigkeiten gern in Kauf. Und belasteten ihre Körper dann eben auch weniger durch schwere Arbeit.
In jungen Jahren hält man solche Belastungen gut aus. Aber Wirbelsäule und Gelenke nutzen sich auch dann schon stärker ab, und irgendwann rächt sich das. Wenn man älter ist, bekommt man das zu spüren, und dann gibt es oft keine Therapien, die da wirklich helfen. Man kann sich dann mit Morphium zudröhnen, um die Schmerzen zu lindern, aber viel mehr ist oft nicht drin. Zwar gibt es manchmal auch OP's, aber die verschaffen häufig nur kurzfristig Linderung und stellen ja immer auch ein Risiko dar.
Das alles wirkt sich dann auch auf die Psyche aus. Wenn man in den Bewegungen eingeschränkt ist, dann kann man vieles nicht mehr tun. Menschen, die viel Sport treiben, kann so etwas hart treffen. Und auch die ständigen Schmerzen wirken sich negativ auf die Psyche aus. So ist es häufig so, daß zu den berufsbedingten körperlichen Beschwerden noch psychische Beschwerden kommen.
Und es macht viel aus, ob ein Mensch Freude am Leben hat oder nicht.
"Es gibt trotz allem eine grosse Menge an Männern, die hochqualifizierte Jobs macht"
In solchen Berufen ist die psychische Beanspruchung groß. Wenn man das aber ohne Herzinfarkt übersteht, dann hat man gute Chancen, ein hohes Lebensalter zu erreichen. Denn Gelenke und Wirbelsäule sind dann weit weniger abgenutzt als bei einem Mann, der sein ganzes Leben lang schwer körperlich gearbeitet hat. Da solche Männer immer überwiegend geistig tätig waren und sich dann häufig auch im Rentenalter Hobbies zulegen, die vorwiegend geistige Tätigkeiten implizieren, sind sie oft auch noch in hohem Alter geistig fit. Obendrein haben solche Männer immer gut verdient, konnten so große Vermögen ansammeln und bekommen im Alter hohe Renten oder Pensionen. Das hebt ihre Lebensqualität und damit ihre Zufriedenheit noch weiter.
Aber wieviele männliche Vorstandsvorsitzende, Direktoren oder Professoren gibt es denn in Deutschland? Auf eine zweistellige Millionenzahl kommst du da mit Sicherheit nicht. Sicher hat auch ein Mann in einem Büro-Job eine gute Chance, ein hohes Alter zu erreichen.
Aber es gibt eben immer noch viele Männer, die überwiegend körperlich arbeiten. Und die dann durch die damit verbundene körperliche Beanspruchung kein hohes Lebensalter erreichen. Außerdem leben Männer im Allgemeinen gefährlicher als Frauen. Die Mehrheit der Berufs-Pendler sind z.B. Männer. So haben Männer auch ein höheres Risiko, bei Verkehrsunfällen zu sterben, was das männliche Durchschnittsalter weiter senkt.
"...eine Krankenschwester oder Altenpflegerin arbeitet körperlich sehr viel härter als ein Professor."
Ja, das ist aber auch schon das einzige Beispiel für einen Job, in dem viele Frauen arbeiten und der körperlich anspruchsvoll ist. Arbeiten 40 Millionen Frauen in Deutschland im Pflegebereich?
"Oft machen Frauen aber auch den Grossteil der Hausarbeit und der Kinderarbeit. Sprich: Wer sich auf Elternabenden umsieht, findet dort meistens Frauen. Egal, ob die berufstätig sind oder nicht. Wenn Du fragst,wer die Kindergeburtstage organisiert, wirst Du in der Mehrheit die Antwort kriegen: Mama. Egal, ob sie auch arbeitet oder nicht. Und das sind nur zwei Bereiche."
Das ist aber keine aufreibende Schwerstarbeit. Viele Frauen beschäftigen sich gern mit ihren Kindern und organisieren auch gern Kindergeburtstage.
"Zuhause geht für viele berufstätige Frauen die zweite Schicht los, von der sich Männer dann eher lossagen, mit der Begründung, dass sie Vollzeit arbeiten, ihre Partnerin aber nur halbtags. Das ist dann nicht unbedingt Erholung."
Es ist aber auch nicht unbedingt großer Streß. Klar mag es stressig sein, wenn eine Frau nach dem Halbtagsjob noch zum Kindergarten muß, um das Kind abzuholen. Aber genau denselben Streß kann dann auch ihr Mann haben, wenn er abend nach seinem Vollzeitjob noch einkaufen und dann zusehen muß, daß er noch vor Ladenschluß im Supermarkt eintrifft.
Ich habe mal von einer Studie gelesen, die ergeben hat, daß deutsche Eltern sich im Durchschnitt 15 Minuten täglich mit ihren Kindern beschäftigen. Klingt das nach aufreibender, stressiger Schwerstarbeit? In dem Mietshaus, in dem ich wohne, leben mehrere Hausfrauen mit Kindern. Die machen keinen gestressten Eindruck. Die eine sitzt täglich stundenlang auf dem Balkon oder hinten auf der Wiese, weil sie offensichtlich nichts anderes zu tun hat, eine andere schickt ihren Sohn einfach nach draußen, damit sie ihre Ruhe hat. Die überarbeiten sich mit Sicherheit nicht.
Und wenn ein Kind wirklich anstrengend ist, dann leidet der Vater auch darunter. Denn wenn er von der Arbeit kommt, erlebt er das alles auch mit. Den Streß hat er dann noch auf dem beruflichen Streß obendrauf. Diese Doppelbelastung können Väter also sehr wohl auch haben, auch wenn sie auf Vollzeit arbeiten. Viele Väter unterstützen die Mütter in der Zeit nach der Geburt, und viele Männer beteiligen sich heute sehr wohl auch an der Hausarbeit. Zusätzlich zu ihrer Vollzeitarbeit.
"Nicht nur das: Sie halten regelmässig Fastenzeiten ein, betätigen sich bei den Exerzizien teilweise körperlich, machen sanfte körperliche Arbeit (Gartenarbeit), haben ihren Frieden mit Gott gemacht (eine religiöse Überzeugung und Gewissheit kann krankheitsmindernd und lebensverlängernd wirken), haben klare, eindeutige Lebensregeln und einen sehr geregelten Tagesablauf. Und sie essen recht schlicht, es gibt so gut wie kein Junk-Food."
Nun ja, die sogenannte Junk Food gibt es ja noch gar nicht so lange. Daß Frauen älter als Männer werden, ist aber schon länger so. Außerdem essen Frauen ja auch Junk Food. Das kann dafür also kaum eine Rolle spielen.
Und alles andere, was du aufgezählt hat, fällt eben unter die Rubrik "ruhigeres Leben".
"Kaum Sport, ständig Kaffee, viel Pizzen, wenig Gesundes..."
Ich kenne auch Frauen, die genauso ungesund leben.
"mal Aufbleiben bis spät in die Nacht, wenn es die Firma will, mal superfrühes Ins-Bett-Gehen.."
Das ist eben die stärkere berufliche Belastung. Wenn eine Frau gar nicht oder nur auf Teilzeit beruflich tätig ist, ist ihre Beanspruchung dadurch natürlich entsprechend niedriger. Und es ist nun einmal eine Tatsache, daß vor allem Frauen auf Teilzeit arbeiten und daß auch fast nur Frauen als Hausfrauen zu Hause bleiben.
"Frauen stehen schon allein wegen ihrer Figur unter einem viel strengeren Reglement als Männer; eine dicke Frau wird noch mehr gehänselt als ein dicker Mann."
Hm, also da bin ich mir nicht so sicher. In meiner Schulzeit wurden dicke Mädchen und dicke Jungen gleichermaßen gehänselt. Dicke Jungen stehen so unter demselben Druck, und sie haben es auch schwer, eine Partnerin zu finden. Das nehmen sie dann genauso in ihr späteres Leben als Erwachsene mit.
Bei Frauen ist es nur so, daß ihnen diverse Frauenzeitschriften und sonstige Medien auch dann einreden, zu dick zu sein, wenn sie Idealgewicht oder sogar bereits Untergewicht haben. Das wirkt sich dann aber auch nicht positiv auf ihre Gesundheit aus, ganz im Gegenteil. Aber auch da sind Männer auf dem besten Wege, gleich zu ziehen.
"Frauen wird beigebracht, dass sie auf ihren Körper hören dürfen. Männer werden in der traditionellen Erziehung zur Härte erzogen; sie dürfen sich nie eingestehen, wenn irgend etwas mit ihnen nicht stimmt. Somit werden Männer auch später und seltener zum Arzt gehen. Früherkennung rettet aber Leben!"
Das stimmt zwar durchaus. Viele Männer gehen aber vor allem deshalb so selten zum Arzt, weil sie einfach kaum Zeit dafür haben. Ich bin froh, wenn ich nach Feierabend mal 2 Stunden Ruhe habe. Wenn ich dann noch zum Arzt hetzen muß, dann ist der Tag komplett gelaufen, mal ganz abgesehen davon, daß die meisten Ärzte ihre Praxen ohnehin schon längst geschlossen haben, wenn ich von der Arbeit komme. Klar kann man auch in der Arbeitszeit zum Arzt gehen, aber das trauen sich heute schon immer mehr Leute gar nicht mehr, aus Angst davor, dann womöglich bei der nächsten Kündigungswelle rauszufliegen.
Das betrifft auch Frauen, die auf Vollzeit arbeiten. Meine Partnerin hat auch schon mal von ihrem Chef einen Rüffel abgefaßt, weil sie zwecks Arztbesuch früher gegangen ist. Frauen, die auf Teilzeit arbeiten oder sogar als Hausfrauen den ganzen Tag zu Hause sind, haben solche Probleme natürlich nicht.
"Du siehst also, zwischen Mönchen und anderen Männern und Männern und Frauen gibt es noch andere Unterschiede als die berufsbedingten."
Hm, was die Mönche angeht, sehe ich das eigentlich nicht. Zwischen Männern und Frauen gibt es sicher noch andere Unterschiede, aber die sind nicht so wesentlich wie die berufsbedingten.
Es ist nun einmal eine Tatsache, daß es vor allem Männer sind, die ihr ganzes Leben auf Vollzeit arbeiten, während Frauen immer wieder mal zwecks Kinderbetreuung aus dem Berufs aussteigen oder zeitweise nur auf Teilzeit arbeiten. Die etwas über zwei Jahre, die ich in dieser Fabrik gearbeitet habe, werden sich auf mein Lebensalter wohl kaum auswirken. Weil es eben nur etwas über zwei Jahre waren und weil ich damals noch jung war. Würde ich diesen Job aber immer noch machen und hätte auch keine Chance, den Beruf zu wechseln, dann würde ich wohl kein hohes Lebensalter erreichen. Ich hätte dann spätestens mit 50 massive Rückenprobleme und auch kaputte Sehnen und Gelenke. Die würden mich dann knallhart rauswerfen, ich könnte dann bis 65 von Sozialhilfe vegetieren und würde dann eine Rente auf Sozialhilfeniveau kriegen. Perfekte ärztliche Versorgung wäre damit nicht drin, ich würde wahrscheinlich einfach Morphium bekommen und so meine letzten Lebensjahre vor mich hin dämmern, bis ich dann noch vor dem 70. Lebensjahr in der Kiste liegen würde. Womöglich würde ich noch nicht einmal das Rentenalter erreichen.
Weil ich nun aber einen körperlich leichteren Job habe und bisher auch nicht dazu neige, übermäßig Fett anzusetzen, werde ich wohl älter als 70 werden.
Wenn ich aber einen körperlich schweren Job hätte und wenn ich dann zwischendurch mal für ein paar Jahre aussetzen oder nur auf Teilzeit arbeiten könnte, dann würde das auch viel ausmachen. Die durch die Arbeit stark beanspruchten Körperteile könnten sich wieder erholen, und ich würde dadurch wohl auch ein paar Jahre länger leben.
Wenn ich aber einen körperlich leichten Job habe und dann auch noch immer mal wieder zwischendurch auf Teilzeit arbeiten würde, dann wäre das ideal. Und genauso leben eben viele Frauen.
Freundliche Grüße
von Garfield
Bürojobs sind weiblich-höhere Anforderungen im Handwerk
Als Antwort auf: Re: Männer sind ... Bürojobs sind weiblich von Ferdi am 19. April 2004 22:13:15:
Auch wenn man von Handwerksberufen spricht, so werden heutzutage in sehr vielen solchen Berufen Qualifikationen verlangt, die denen der kaufmännischen Berufe in nichts nachstehen, sie sogar bei weitem übersteigen. Egal ob Automechaniker, Energieanlagenelektroniker oder Telekommunikationselektroniker, die Jungs müssen heute so viel wissen, das ahnst Du nicht. Die Handwerksmeister suchen ja verzweifelt nach fähigen Azubis und finden sie nicht, weil PISA so zugeschlagen hat.
Eben, und deshalb findet man immer weniger Hauptschüler in diesen Berufen. Ich habe selbst Handwerker in meiner Familie und höre immer wieder: Die Hauptschüler sind nicht mehr qualifiziert genug, sie bringen nicht genügen Kenntnisse mit in die Lehre. Es hapert vor allem an Mathe und Physik aber auch an Deutsch. Das sollte jetzt keine Diskriminierung sein, aber es ist nun einmal so dass die Lehrlinge im Handwerk fast immer Hauptschüler waren, jetzt aber immer häufiger durch Realschüler ersetzt werden. Auch aufgrund der hohen Anforderungen, die Du nennst.
Gruß, Pokemon
Re: Männer sind ... Bürojobs sind weiblich
Als Antwort auf: Re: Männer sind ... Bürojobs sind weiblich von Odin am 20. April 2004 00:11:30:
Ich denke, daß kann sich jeder selbst bestätigen, wenn er mal in irgendeinem Amt die Bürotür aufmacht. Bestimmt zu 80% hast Du da eine Frau vor Dir - es sei denn, der Computer muß gerade repariert werden
Oder der Stecker muss reingesteckt werden. Hatte ich auch schon 
Re: Männer sind ... Ist da was dran? aus dem Job aussteigen
Als Antwort auf: Re: Männer sind ... Ist da was dran? von Garfield am 20. April 2004 11:01:39:
Ja, aber Männer tun das ihr ganzes Leben lang! Frauen haben weitaus mehr Möglichkeiten, mal für ein paar Jahre aus dem Job auszusteigen. Und sie arbeiten auch häufig nur halbtags. Dann ist auch ein psychisch anstrengender Job leichter zu ertragen, weil man mehr Erholungszeit hat als bei einem Vollzeit-Job.
Welche Möglichkeiten aus Ihrem Job auszusteigen hat eine Frau denn, die ein Mann nicht hat? Elternzeit dürfen jetzt beide nehmen!
Re: Schutzgesetze - für Schwangere?
Als Antwort auf: Schutzgesetze von Mic am 20. April 2004 12:11:38:
Es gibt auch eine reihe von gesetzlichen maßnahmen, die zb. frauennacharbeit, gesungheitsbelastungen etc. regeln.
Aber die beziehen sich doch auf Schwangere,oder?
Und schwanger werden nun einmal nur die Frauen, demnach können diese Gesetze auch nur für Frauen gelten.
Ich denke an das Verbot der Akkord- und Nachtarbeit, das Verbot an strahlenintensiven Orten zu arbeiten, Arbeit im Stehen, schweres Heben und Tragen usw. Waren diese Verboten gemeint?
Re: Männer sind ... Ist da was dran?
Als Antwort auf: Re: Männer sind ... Ist da was dran? von Andreas am 20. April 2004 11:27:21:
Den Männern war es bspw. vorbehalten, Metallteile mit gesundheitsschädlichen Substanzen zu reinigen, sie mußten auch wesentlich schwerer schleppen, was sich über die Jahre hinweg natürlich auf die Wirbelsäule nicht unmaßgeblich auswirkt. Die Frauen hingegen saßen an einem Computer und haben kleine Ventilchen dahingehend geprüft, ob diese dicht sind oder nicht.
Sitzen ist auch nicht gerade gut für die Wirbelsäule. Habe ich am eigenen Leib erfahren. Auch viele Bürokräfte haben Rückenprobleme. Das nur nebenbei.
Re: Männer sind ... Ist da was dran?
Als Antwort auf: Re: Männer sind ... Ist da was dran? von Emmalein am 20. April 2004 12:15:06:
Oft machen Frauen aber auch den Grossteil der Hausarbeit und der Kinderarbeit. Sprich: Wer sich auf Elternabenden umsieht, findet dort meistens Frauen
Hast du das schon gemacht oder woher Deine Weisheit?
Ich war ja nun auf vielen Elternabenden meiner Kinder und das Verhältnis war immer ausgewogen. Auch von Lehrern aus meinem Freundeskreis habe ich noch nicht gehört, das übewiegend nur Frauen auf Elternabende erscheinen.
Eines von vielen weiteren Ammenmärchen, die ständig die Runden machen.
Christine
Re: Männer sind ... Ist da was dran?
Als Antwort auf: Re: Männer sind ... Ist da was dran? von ChrisTine am 20. April 2004 20:03:11:
Liebe Christine
Ich habe auch zwei Kinder und an den Elternabenden sind vorwiegen beide Elternteile vertreten oder dann vermehrt Männer ohne Frauen. Bei meinen Mädels sind es bei einigen die Väter, die sich für die Schule engagieren und auch alle Verpflichtungen wahr nehmen, oftmals ohne die Ehefrauen!
Das ist nur eines der vielen Ammenmärchen, die sich verbissen in den Köpfen der Menschen festgebissen haben, aber heute einfach nicht mehr der Realität entsprechen.
Herzlicher Gruss
Jolanda
Re: Männer sind ... Ist da was dran? aus dem Job aussteigen
Als Antwort auf: Re: Männer sind ... Ist da was dran? aus dem Job aussteigen von Pokemon am 20. April 2004 18:29:46:
Ja, aber Männer tun das ihr ganzes Leben lang! Frauen haben weitaus mehr Möglichkeiten, mal für ein paar Jahre aus dem Job auszusteigen. Und sie arbeiten auch häufig nur halbtags. Dann ist auch ein psychisch anstrengender Job leichter zu ertragen, weil man mehr Erholungszeit hat als bei einem Vollzeit-Job.
Welche Möglichkeiten aus Ihrem Job auszusteigen hat eine Frau denn, die ein Mann nicht hat? Elternzeit dürfen jetzt beide nehmen!
Hi Pokemon,
es sind nicht unbedingt die Möglichkeiten, die man auf dem "Papier" hat. Denn Papier ist bekanntlich geduldig. Wenn es aber um die gesellschaftliche Akzeptanz einer Elternzeit für Männer oder, noch wichtiger, um die Wahrscheinlichkeit einer Akzeptanz bei der entsprechenden Partnerin geht - ja, dann sieht es wohl ziemlich düster aus... (was nicht heisst, daß man nicht im Einzelfall Glück haben kann)
Gruß,
Paul
Re: Männer sind ... Ist da was dran?
Als Antwort auf: Re: Männer sind ... Ist da was dran? von Jolanda am 20. April 2004 20:34:46:
Liebe Jolanda,
Ich habe auch zwei Kinder und an den Elternabenden sind vorwiegen beide Elternteile vertreten oder dann vermehrt Männer ohne Frauen.
War bei mir auch so, allerdings muß ich dazu sagen, daß einer der Elternteile oft in einer anderen Klasse wegen eines Geschwisterkindes war oder aber Kleinkinder zu Hause waren.
Bei meinen Mädels sind es bei einigen die Väter, die sich für die Schule engagieren und auch alle Verpflichtungen wahr nehmen, oftmals ohne die Ehefrauen!
Im Elternbeirat waren auch hauptsächlich Männer, die sich vom Betrieb teilweise sogar freigenommen haben.
Das ist nur eines der vielen Ammenmärchen, die sich verbissen in den Köpfen der Menschen festgebissen haben, aber heute einfach nicht mehr der Realität entsprechen.
Sehe ich ganz genauso.
Liebe Grüße - Christine
Re: Männer sind ... Ist da was dran? aus dem Job aussteigen
Als Antwort auf: Re: Männer sind ... Ist da was dran? aus dem Job aussteigen von Pokemon am 20. April 2004 18:29:46:
Ja, aber Männer tun das ihr ganzes Leben lang! Frauen haben weitaus mehr Möglichkeiten, mal für ein paar Jahre aus dem Job auszusteigen. Und sie arbeiten auch häufig nur halbtags. Dann ist auch ein psychisch anstrengender Job leichter zu ertragen, weil man mehr Erholungszeit hat als bei einem Vollzeit-Job.
Welche Möglichkeiten aus Ihrem Job auszusteigen hat eine Frau denn, die ein Mann nicht hat? Elternzeit dürfen jetzt beide nehmen!
Ich habe gerade zu dem Thema heute einen Leserbrief in der neuen "Psychologie heute" gelesen. Die brachten im letzten Heft einen Bericht über Väter. Dazu der Leserbrief einer Frau Gunhild Zimmermann:
" In der Öffentlichkeit geht es entweder um die persönlichen Beweggründe der Väter oder darum, wie Mütter die Doppelbelastung Beruf und Familie integriert bekommen. Wo bleibt die Frage nach den gesellschaftlichen Rahmenbedingungen für Väter, die eine Erziehungszeit in Erwägung ziehen?
Mein Partner hat mit der Ankündigung seines Erziehungsurlaubs eine fristlose Kündigung seines Arbeitgebers erhalten. Um unserer Idealvorstellung einer Arbeitsteilung in Form von zwei Teilzeitstellen näher zu kommen, haben wir mehrere Jahre gebraucht und erhebliche finanzielle Einbußen in Kauf genommen. Hinzu kommt, daß Väter nach einer Erziehungszeit gesellschaftlich als 'Versager im Beruf' gelten.
Es wird häufig von der Flexibilität der Arbeitnehmer gesprochen, aber wo bleibt eine familienfreundlichere Flexibilität der Arbeitgeber? Und was tut oder unterläßt der Gesetzgeber, um Arbeitgebern diese Flexibilität zu erleichtern und zu honorieren?"
Re: Männer sind ... Elternzeit für Väter
Als Antwort auf: Re: Männer sind ... Ist da was dran? aus dem Job aussteigen von Odin am 21. April 2004 21:38:28:
Mein Partner hat mit der Ankündigung seines Erziehungsurlaubs eine fristlose Kündigung seines Arbeitgebers erhalten.
Ist das denn gesetzlich erlaubt?
Re: Männer sind ... Elternzeit für Väter
Als Antwort auf: Re: Männer sind ... Elternzeit für Väter von Pokemon am 22. April 2004 13:49:23:
Mein Partner hat mit der Ankündigung seines Erziehungsurlaubs eine fristlose Kündigung seines Arbeitgebers erhalten.
Ist das denn gesetzlich erlaubt?
Tja, ich hab den Leserbrief nicht geschrieben 
Kommt wohl auf die Begründung des Arbeitgebers an, evtl. ob der Betreffende noch in der Probezeit war usw.
Ich weiß nur eine Story aus meinem Betrieb, in dem der betreffende Vater ziemlich Druck gekriegt hat und so auf den Erziehungsurlaub verzichten mußte.
In welcher Weise er Druck bekommen hat, hat er aber nie gesagt. Er hat sich nur tierisch auf den Erziehungsurlaub gefreut und war dann ziemlich zerknirscht.