Oh je....
Jolanda, Tuesday, 13.04.2004, 14:01 (vor 7969 Tagen)
....hier geht es ja sehr auführlich darum, wie böse die Männer doch sind und wie sehr sie für die Zerstörung der weiblichen Psyche verantwortlich sind.
Ich gebe nicht viel auf Erzählungen, die nur eine Seite beleuchten. Und ich bin nicht so verständnisvoll für Frauen, die sich ein Leben lang "unterwerfen" und still vor sich hin "leiden" und dann sind alle anderen Schuld, nur sie nicht, weil sie doch viel zu schwach und unselbständig waren, um sich zu wehren.
Sorry, das klingt hart, ich weiss, aber ich kann dieses Geheule langsam nicht mehr hören. Ich finde eine allzu ironische Reaktion darauf, zwar auch eher kontraprodunktiv, aber ich merke auch, wie ich Probleme bekomme, noch Mitleid zu haben mit Frauen, die sich anscheinend ein Leben lang nicht trauten, auch nur einmal das zu tun, was sie wirklich wollten.
Und dann sind alle anderen Schuld an ihrem Unglück, obwohl sie selber auch sehr viel dazu beigetragen haben.
Lasst euch einfach nicht allzu sehr auf solche Diskussionen ein, die gibt es seit es die Emanzipation gibt und sie widerholen sich immer wieder und sie verändern auch nichts. Sie wollen unterschwellig nur eines bewirken.
Sie wollen uns sagen, wie hilflos Frauen doch sind, wie wehrlos, welch ausgelieferter Opfer und wie böse Männer doch sind, was für Tyrannen, was für brutale Wesen ohne Mitgefühl, die ohne mit der Wimper zu zucken ein Frauenleben zerstören.
Die Frau das ewige Opfer, warum kotze ich nur immer wieder, wenn ich das lese.
Ach ja und noch was, Christine ist mit Sicherheit eine Frau und sie ist weder bösartig noch will sie jemanden grundlos verletzen. Sie sagt nur, was sie denkt und nur weil sie für Eigenverantwortung ist, auch für die Eigenverantwortung der Frau, deswegen ist sie noch lange kein Mann, auch wenn das einigen "Bekehrerinnen" besser zusagen würde.
Eine Frau, die sich nicht automatisch mit einer anderen Frau solidarisiert, die ist einfach keine echte Frau. Wer auf solche dummen Sprüche steht, der soll in ein Frauenforum gehen und dort lesen
)
Also investiert nicht zu viel Zeit in Postings, wo es darum geht unterschwellig Ueberzeugunsarbeit zu leisten, dass Männer eben doch meistens Schuld sind und im Grunde genommen eben schlechter als Frauen und Frauen sich eben nicht wehren können.
Diese Masche läuft seit Jahrhunderten, ein bisschen Verständnis zeigen für die Männer, aber ihnen immerzu erklären, dass sie eben nicht Recht haben, dass die bösen Männer eben schon existieren und sie das besser mal einsehen würden, als hier so dummes Zeug zu schreiben. Ist nun sehr ironisch, aber ich neige zur Ironie, wenn ich so lesen, was hier diskutiert wird.
Es grüsst euch alle
Jolanda
Re: Oh je....
Arne Hoffmann, Tuesday, 13.04.2004, 15:29 (vor 7969 Tagen) @ Jolanda
Als Antwort auf: Oh je.... von Jolanda am 13. April 2004 11:01:15:
Die Frau das ewige Opfer, warum kotze ich nur immer wieder, wenn ich das lese.
In irgendeinem der Genderforen hier - hab jetzt vergessen in welchem - wurde sehr zutreffend analysiert, warum manche Frauen so gerne die Rolle des Opfers spielen, sie schon von der festgestellten Gleichverteilung der häuslichen Gewalt maßlos provoziert sind usw. Die Analyse wurde zwar bezeichnenderweise auf "die Maskus" projeziert, statt von den Betreffenden auf sich selbst angewandt, war aber sonst in vielem sehr erhellend. 
Wenn ich mich jetzt nur noch erinnern könnte, in welchem Forum das war ...
Gutgelaunte Grüße
Arne
Der gleiche Fehler
Pokemon, Tuesday, 13.04.2004, 19:05 (vor 7969 Tagen) @ Arne Hoffmann
Als Antwort auf: Re: Oh je.... von Arne Hoffmann am 13. April 2004 12:29:58:
In irgendeinem der Genderforen hier - hab jetzt vergessen in welchem - wurde sehr zutreffend analysiert, warum manche Frauen so gerne die Rolle des Opfers spielen, sie schon von der festgestellten Gleichverteilung der häuslichen Gewalt maßlos provoziert sind usw.
Ich hatte oft den Eindruck dass es hier auch nicht groß anders aussieht als in den vielen Emanzenforen, die ja von den Schreibern hier so bekämpft werden. Einseitige Reden mit dem Thema "Guter Mann, böse Frau". Das finde ich sehr schade. Warum machen so viele Männer jetzt den gleichen Fehler wie die Frauen?
Re: Der gleiche Fehler
Sebastian, Tuesday, 13.04.2004, 19:17 (vor 7969 Tagen) @ Pokemon
Als Antwort auf: Der gleiche Fehler von Pokemon am 13. April 2004 16:05:38:
In irgendeinem der Genderforen hier - hab jetzt vergessen in welchem - wurde sehr zutreffend analysiert, warum manche Frauen so gerne die Rolle des Opfers spielen, sie schon von der festgestellten Gleichverteilung der häuslichen Gewalt maßlos provoziert sind usw.
Ich hatte oft den Eindruck dass es hier auch nicht groß anders aussieht als in den vielen Emanzenforen, die ja von den Schreibern hier so bekämpft werden. Einseitige Reden mit dem Thema "Guter Mann, böse Frau". Das finde ich sehr schade. Warum machen so viele Männer jetzt den gleichen Fehler wie die Frauen?
weil menschen schlecht sind
.
Re: Der gleiche Fehler
Adele, Tuesday, 13.04.2004, 19:27 (vor 7969 Tagen) @ Sebastian
Als Antwort auf: Re: Der gleiche Fehler von Sebastian am 13. April 2004 16:17:30:
Ich hatte oft den Eindruck dass es hier auch nicht groß anders aussieht als in den vielen Emanzenforen, die ja von den Schreibern hier so bekämpft werden.
Also ich als Mitleser und dies schon seit fast 1 Jahr hab eigentlich den Eindruck, dass auf die Posts sogenannter "Emanzenforen" hier kaum eingegangen
wird , ganz im Gegensatz zu der Gegenfraktion . Ich kenne mindestens 2 Foren,
deren Namen ich ganz bewusst nicht nenne die in fast jedem 2. oder 3. Posting
die Kommentare der "Maskus" kommentieren. Darum ist es mir unverständlich , dass du als Forenneuling in der Geschlechterthematik sofort so explizit auf
dieses Thema kommst.
Adele
Re: Der gleiche Fehler
Pokemon, Tuesday, 13.04.2004, 19:57 (vor 7969 Tagen) @ Adele
Als Antwort auf: Re: Der gleiche Fehler von Adele am 13. April 2004 16:27:08:
Darum ist es mir unverständlich , dass du als Forenneuling in der Geschlechterthematik sofort so explizit auf
dieses Thema kommst.
Adele
Naja, will sagen, ich hatte bis jetzt manchmal diesen Eindruck 
Kleiner Tipp: Nehmt nicht alles so genau was ich sage. Ich rege mich sehr schnell auf und neige zu Übertreibungen.
Nichts für Ungut.
Pokemon
Re: Der gleiche Fehler
Ferdi, Tuesday, 13.04.2004, 20:09 (vor 7969 Tagen) @ Adele
Als Antwort auf: Re: Der gleiche Fehler von Adele am 13. April 2004 16:27:08:
Hallo Adele!
Also ich als Mitleser und dies schon seit fast 1 Jahr hab eigentlich den Eindruck, dass auf die Posts sogenannter "Emanzenforen" hier kaum eingegangen
[quote]wird , ganz im Gegensatz zu der Gegenfraktion . Ich kenne mindestens 2 Foren,
deren Namen ich ganz bewusst nicht nenne die in fast jedem 2. oder 3. Posting
die Kommentare der "Maskus" kommentieren.[/quote]
Ich glaube, ich kann das auch begründen, warum das so ist. Die Tatsache, dass in den von Dir benannten Foren (ich kenne sie auch) immer wieder auf die Inhalte dieses und Max&Monis Forum eingegangen wird und diese regelrecht seziert werden, lässt vermuten, dass unsere Beiträge die Feministinnen ins Mark treffen weil die in den Postings besprochenen Sachverhalte wahr sind. Das ständige ins Lächerliche ziehen und die inflationär angewendete Ironie zeigt, dass die Wort-Torpedos sitzen. Denn sonst würden sie dagegen argumentieren und nicht von Jammerclub und Männchen reden. Das hört sich an wie das Pfeifen im Walde.
Hier bei uns jedoch werden diese Inhalte besagter Foren als das angesehen was sie sind: Dummfug! Deswegen geht da auch keiner drauf ein. Dass ich jetzt mal drauf eingehe, ist die berühmte Ausnahme, die die Regel bestätigt.
Aber unterhaltend sind sie schon, insbesondere dann wenn ein Flugkapitän und Porschepilot auf seinen eigenen Sabber-Schleimspuren auszurutschen droht und die dollsten Eiertänze aufführt.
Freundlichen Gruss,
Ferdi
Re: Der gleiche Fehler
Odin, Wednesday, 14.04.2004, 00:55 (vor 7969 Tagen) @ Adele
Als Antwort auf: Re: Der gleiche Fehler von Adele am 13. April 2004 16:27:08:
Ich hatte oft den Eindruck dass es hier auch nicht groß anders aussieht als in den vielen Emanzenforen, die ja von den Schreibern hier so bekämpft werden.
Also ich als Mitleser und dies schon seit fast 1 Jahr hab eigentlich den Eindruck, dass auf die Posts sogenannter "Emanzenforen" hier kaum eingegangen
wird , ganz im Gegensatz zu der Gegenfraktion . Ich kenne mindestens 2 Foren,
deren Namen ich ganz bewusst nicht nenne die in fast jedem 2. oder 3. Posting
die Kommentare der "Maskus" kommentieren. Darum ist es mir unverständlich , dass du als Forenneuling in der Geschlechterthematik sofort so explizit auf
dieses Thema kommst.
Adele
HUCH! Ein echter Mitleser! Es gibt sie also wirklich 
Gratuliere zur ersten Wortmeldung - und dann auch noch was nachdenkenswertes 
Re: Der gleiche Fehler
Jolanda, Wednesday, 14.04.2004, 04:02 (vor 7968 Tagen) @ Odin
Als Antwort auf: Re: Der gleiche Fehler von Odin am 13. April 2004 21:55:29:
Ich hatte oft den Eindruck dass es hier auch nicht groß anders aussieht als in den vielen Emanzenforen, die ja von den Schreibern hier so bekämpft werden.
Also ich als Mitleser und dies schon seit fast 1 Jahr hab eigentlich den Eindruck, dass auf die Posts sogenannter "Emanzenforen" hier kaum eingegangen
wird , ganz im Gegensatz zu der Gegenfraktion . Ich kenne mindestens 2 Foren,
deren Namen ich ganz bewusst nicht nenne die in fast jedem 2. oder 3. Posting
die Kommentare der "Maskus" kommentieren. Darum ist es mir unverständlich , dass du als Forenneuling in der Geschlechterthematik sofort so explizit auf
dieses Thema kommst.
Adele
HUCH! Ein echter Mitleser! Es gibt sie also wirklich
Gratuliere zur ersten Wortmeldung - und dann auch noch was nachdenkenswertes
----Ich würde sagen, Adele ist eine sehr aufgeweckte Person...schmunzelt...exellente Beobachtung 
Re: Der gleiche Fehler
Arne Hoffmann, Wednesday, 14.04.2004, 14:46 (vor 7968 Tagen) @ Jolanda
Als Antwort auf: Re: Der gleiche Fehler von Jolanda am 14. April 2004 01:02:16:
Ich kenne mindestens 2 Foren, deren Namen ich ganz bewusst nicht nenne die in fast jedem 2. oder 3. Posting die Kommentare der "Maskus" kommentieren.
----Ich würde sagen, Adele ist eine sehr aufgeweckte Person... schmunzelt...exellente Beobachtung
Stimmt. Es sind weniger feministische Foren (die unterschiedlichen feministischen Konzepte werden da ja kaum diskutiert) als vielmehr Anti-Masku-Foren. Sozusagen der Schatten, den wir werfen. 
Arne
Re: Der gleiche Fehler
Ferdi, Tuesday, 13.04.2004, 21:09 (vor 7969 Tagen) @ Pokemon
Als Antwort auf: Der gleiche Fehler von Pokemon am 13. April 2004 16:05:38:
Hallo Pokemon!
Hier wird nicht propagiert, dass der Mann gut ist und die Frau böse. Hier wird auch nicht gegen "die Frauen" gehetzt. Hier geht es darum, dass wahre, wünschenswerte Gleichberechtigung durch eine verantwortungslose und von Lobbyist(in)nen total entmündigte Regierung ins totale Gegenteil verzerrt wurde mit der Wirkung, dass die Hälfte der Bevölkerung dieses Landes, nämlich die männliche, entrechtet wurde, wenn sie nicht höllisch aufpasst. Daraus resultiert auch das tiefe Misstrauen, das Männer gegen Frauen hegen. Auch ich verhalte mich ja so. Für mich ist jede unbekannte Frau zunächst einmal nicht vertrauenswürdig. Das liegt eben daran, dass ich genau weiss, was sie mit Hilfe der "Recht"sprechung anrichten kann, wenn ich mich mit ihr einlasse. Daher meine Vorsicht.
Aber die Feministinnen haben sich schon so sehr mit dem Begriff "die Frauen" identifiziert, dass sie jede Kritik und jede Forderung nach Änderung der ungerechten Rechtsverhältnisse als Angriff auf "die Frauen" auffassen, als ob sie die gewählten und legitimierten Interessensvertreterinnen aller Frauen seien.
Es geht also hier nicht gegen die Frauen, gegen die andere Hälfte der Bevölkerung. Es geht um die nach der Eherechtsreform eingetretene Ungerechtigkeit, die sogar grundrechtliche Normen verletzt. Ich zitiere aus dem Buch "Die Rechte der Frauen - Narrenfreiheit für das weibliche Geschlecht" von Georg Friedenberger:
Es wird eingehend zu zeigen sein, dass eine derartige Sinnentleerung der Ehe, die in ihren Auswirkungen vielfach sogar zu einer materiellen Besserstellung des untreue Gatten nach einer Scheidung führt, einen beträchtlichen Anreiz zum Ausbruch aus der Ehe bedeutet oder jedenfalls bedeuten kann, in mehrfacher Hinsicht grundrechtliche Normen verletzt. Dem stehen anderslautende Entscheidungen des Verfassungsgerichts aus den Jahren 1980 und 1981, die unter dem Eindruck des sich auf dem Höhepunkt befindlichen zeitgeistigen Emanzipations- und Frauenrechtswahns verfasst wurden, nicht entgegen
Die Feministinnen haben dem nichts anderes entgegenzusetzen als ihre Allzweckwaffe "frauenfeindlich".
Gruss,
Ferdi
Re: Der gleiche Fehler
ChrisTine, Tuesday, 13.04.2004, 22:11 (vor 7969 Tagen) @ Ferdi
Als Antwort auf: Re: Der gleiche Fehler von Ferdi am 13. April 2004 18:09:14:
Hi Ferdi,
Aber die Feministinnen haben sich schon so sehr mit dem Begriff "die Frauen" identifiziert, dass sie jede Kritik und jede Forderung nach Änderung der ungerechten Rechtsverhältnisse als Angriff auf "die Frauen" auffassen, als ob sie die gewählten und legitimierten Interessensvertreterinnen aller Frauen seien.
Ich will nur kurz auf diesen Punkt eingehen. Ich habe während den Ostertagen genau Deine Aussage auf dieser Homepage gefunden: www.wolfmutter.de, dort im Forum schauen. Eine Mutter beklagt sich anscheinend über Umgangsboykott ihrer Schwiegertochter. Ihre Beitrage wurden geöscht, nur Antworten darauf ließ man teilweise stehen.
So versucht der Feminismus, Wahrheit zu unterdrücken.
LG - Christine
Re: Der gleiche Fehler
Pokemon, Tuesday, 13.04.2004, 22:42 (vor 7969 Tagen) @ Ferdi
Als Antwort auf: Re: Der gleiche Fehler von Ferdi am 13. April 2004 18:09:14:
Daraus resultiert auch das tiefe Misstrauen, das Männer gegen Frauen hegen. Auch ich verhalte mich ja so. Für mich ist jede unbekannte Frau zunächst einmal nicht vertrauenswürdig.
Finde ich ziemlich schlimm. Habe versucht mich in Deine Lage zu versetzen, konnte das aber irgendwie nicht nachvollziehen. Mit Männern geht es mir eigentlich nicht so.
>Aber die Feministinnen haben sich schon so sehr mit dem Begriff "die Frauen" identifiziert, dass sie jede Kritik und jede Forderung nach Änderung der ungerechten Rechtsverhältnisse als Angriff auf "die Frauen" auffassen,
Damit hast Du sicher recht, merke ich ja auch an mir.
Weiß aber im Moment nicht wie ich das abstellen kann. Vor allem: Wenn ich pauschal über "die Männer" rede bin ich mir der Ausnahmen eigentlich immer bewusst. Dann sollte ich es anders herum doch auch nachvollziehen können, oder?
Re: Der gleiche Fehler
Ferdi, Tuesday, 13.04.2004, 23:14 (vor 7969 Tagen) @ Pokemon
Als Antwort auf: Re: Der gleiche Fehler von Pokemon am 13. April 2004 19:42:14:
Hi Pokemon!
Finde ich ziemlich schlimm. Habe versucht mich in Deine Lage zu versetzen, konnte das aber irgendwie nicht nachvollziehen. Mit Männern geht es mir eigentlich nicht so.
Das liegt daran, dass Du durch Männer auch nicht annähernd in solche Gefahrensituationen kommst, wie das einem Mann passieren kann, der sich mit Frauen einlässt. Eben wegen dieser einseitig frauenorientierten (Un)Rechtsprechung in diesem Land. Ich habe ja auch eine liebe Freundin, die ich genau kenne, aber auch mit ihr lebe ich nicht zusammen, das lehne ich ab. Aber wir wohnen in der gleichen Stadt, da ist es überhaupt kein Problem, zusammenzukommen. Ja, es ist schlimm, dass man als Mann solche drastischen Vorsichtsmassnahmen ergreifen muss, aber das ist nicht die Schuld der Frauen, sondern die Schuld der Staatsfeministinnen, die den ganzen Gesetzesschlamassel rund um Partnerschaft, Ehe, Kinder und Scheidung verbrochen haben. Solange sich da nichts grundlegend geändert hat bleibt mein persönliches Frühwarnsystem voll in Betrieb. Zu meinem eigenen Schutz.
Gruss,
Ferdi
Re: Der gleiche Fehler, fast jeder Mann eine potentielle Gefahr
Pokemon, Wednesday, 14.04.2004, 00:01 (vor 7969 Tagen) @ Ferdi
Als Antwort auf: Re: Der gleiche Fehler von Ferdi am 13. April 2004 20:14:12:
Hi Pokemon!
Finde ich ziemlich schlimm. Habe versucht mich in Deine Lage zu versetzen, konnte das aber irgendwie nicht nachvollziehen. Mit Männern geht es mir eigentlich nicht so.
Das liegt daran, dass Du durch Männer auch nicht annähernd in solche Gefahrensituationen kommst, wie das einem Mann passieren kann, der sich mit Frauen einlässt.
Wenn ich Gefahrensituation lese dann denke ich an folgendes: Klein Pokemon allein im Wald (ich gehe nie allein in den Wald, mal davon abgesehen) begegnet einem Mann, ebenfalls allein im Wald und ohne Hund. In so einer Situation ist für mich auch erst einmal mal nahezu jeder Mann eine potentielle Gefahr. Da kann ich nichts gegen tun. Aber das wäre auch erst mal die einzige Situation, wo ich Männern von Anfang an erst einmal misstraue.
Ich denke, der große Nachteil der Männer ist auch, dass die Frauen die Kinder bekommen. Theoretisch kann eine Frau ja immer erzählen, sie nähme die Pille und dann auf einmal steht sie da mit einem Kind. Das würde mich auch tierisch aufregen. Aber was will man dagegen tun? Es ist ja eigentlich nur fair wenn man seinem Kind Unterhalt zahlen muss. Die einzige Möglickeit: Die Einstellung der Frauen ändern.
Schuld der Frauen, sondern die Schuld der Staatsfeministinnen, die den ganzen Gesetzesschlamassel rund um Partnerschaft, Ehe, Kinder und Scheidung verbrochen haben. Solange sich da nichts grundlegend geändert hat bleibt mein persönliches Frühwarnsystem voll in Betrieb.
Sind die Frauen eigentlich wirklich nach einer Scheidung im Vorteil? Ich meine, allein schon aufgrund ihres Geschlechts?
Wenn meine Mutter (sorry, ich komme mir fast schon blöd vor mit meiner Mama, aber sie ist der einzige Fall den ich etwas genauer kenne) sich jetzt scheiden lassen würde, wäre das 2000 Euro-Nettogehalt meines Vaters folgendermaßen aufgeteilt: Mutti 800 EUR meine Schwester 300 Euro. Den Erlös vom Hausvekauf würde man in den Unterhalt mit einberechnen, was zur Folge hätte, dass meine Mutter, abhängig vom Verkaufspreis, nur sehr wenig oder gar keinen Unterhalt mehr dazu bekommen würde. Bis der Hauserlös aufgebraucht ist. Mein Vater dagegen hätte den Rest von seinem Gehalt (also mindestens 900 Euro) UND den Erlös. Kann man da wirklich sagen, meine Mutter ist besser gestellt? Meine Mutter hätte ja auch höhere Mietkosten aufgrund meiner Schwester und die KV-Versicherung usw. kommt ja auch noch runter. Dazu kommt natürlich noch das Kindergeld, das ja zu gleichen Teilen an beide Elternteile geht.
Es leben sicherlich mehr Frauen als Männer von dem Unterhalt ihrer Partner. Aber liegt dass nicht weniger am weiblichen Geschlecht als an der Tatsache, dass Frauen häufiger zu hause bleiben und sich um die Kinder kümmern und auch im Durchschnitt einen geringeren Verdienst haben? Wenn eine Frau mehr verdient als ihr Mann, dann wird sie ihm doch auch Unterhalt zahlen müssen, oder? Und wenn er Hausmann war doch erst recht.
Dass die Kinder so gut wie nie dem Mann "zugesprochen" werden ist was anderes und hat wohl schon mit dem Geschlecht an sich zu tun. Da kann man wohl nicht dran rütteln.
Stellt sich vielleicht die Frage ob Unterhalt für den ExPartner überhaupt sinnvoll ist. Immerhin kann man heutzutage jederzeit arbeitslos werden und dann auch nich hoffen dass der Hausmann / die Hausfrau den Lebensunterhalt für einen mitbestreitet. Will sagen: Von Sozialhilfe leben nicht nur ehemalige Hausfrauen und -männer. Warum soll eine Hausfrau nach der Scheidung Unterhalt bekommen, ein Mann, der arbeitslos wird, aber Sozialhilfe? Einziges Argument das mir einfällt: Sie hat sich um die Kinder gekümmert. Und er hat Geld verdient... Arbeitslosengeld bekommt man nur nur ein halbes Jahr, oder? Vielleicht sollte man den Unterhalt angleichen: Auch nur ein halbes Jahr. Das wäre eigentlich gerechter, oder? A
ber hat ein Arbeitsloser, der vor einem halben Jahr noch voll berufstätig war nicht eine größere Chance, wieder Arbeit zu finden als jemand, der 10 oder mehr Jahre sich nur um den Haushalt und Garten gekümmert hat?
Keine Ahnung. Ich lasse mich gerne belehren.
Liebe Grüße, Pokemon
Re: Der gleiche Fehler, fast jeder Mann eine potentielle Gefahr
Collantix, Wednesday, 14.04.2004, 03:46 (vor 7968 Tagen) @ Pokemon
Als Antwort auf: Re: Der gleiche Fehler, fast jeder Mann eine potentielle Gefahr von Pokemon am 13. April 2004 21:01:06:
Hallo Pokemon,
Ich denke, der große Nachteil der Männer ist auch, dass die Frauen die Kinder bekommen. Theoretisch kann eine Frau ja immer erzählen, sie nähme die Pille und dann auf einmal steht sie da mit einem Kind. Das würde mich auch tierisch aufregen. Aber was will man dagegen tun? Es ist ja eigentlich nur fair wenn man seinem Kind Unterhalt zahlen muss. Die einzige Möglickeit: Die Einstellung der Frauen ändern.
Ich denke, die meisten Männer sind froh, daß sie nicht schwanger werden können... Das theorteische Beispiel, das Du hier anführst, wird sehr häufig praktisch angewandt. Dieses (Bei-)Spiel kann man noch steigern, indem man dem Mann / Partner suggeriert, es sei sein Kind. Aber die Zahl der Kuckuckskinder ist höher, als man annimmt; man geht von 10% aus. Und was ist daran fair, wenn der Mann für ein Kind Unterhalt zahlen soll, das letztlich nur dem Wunsch der Frau entspricht, oder, schlimmer noch, gar nicht von ihm ist?
Sind die Frauen eigentlich wirklich nach einer Scheidung im Vorteil? Ich meine, allein schon aufgrund ihres Geschlechts?
Man kann zumindest sehr häufig den Eindruck bekommen, wenn man sich die Rechtsprechung so anschaut.
Es leben sicherlich mehr Frauen als Männer von dem Unterhalt ihrer Partner. Aber liegt dass nicht weniger am weiblichen Geschlecht als an der Tatsache, dass Frauen häufiger zu hause bleiben und sich um die Kinder kümmern und auch im Durchschnitt einen geringeren Verdienst haben?
Viele Frauen entscheiden sich freiwillig dafür. Häufig spielen da Kinder nur eine untergeordnete Rolle.
Wenn eine Frau mehr verdient als ihr Mann, dann wird sie ihm doch auch Unterhalt zahlen müssen, oder? Und wenn er Hausmann war doch erst recht.
[quote]Dass die Kinder so gut wie nie dem Mann "zugesprochen" werden ist was anderes und hat wohl schon mit dem Geschlecht an sich zu tun. Da kann man wohl nicht dran rütteln.[/quote]
Darum geht es hier unter anderem...
Gruß
Collantix
Re: Der gleiche Fehler, das ist doch nicht Dein Ernst @ Collantix
Pokemon, Wednesday, 14.04.2004, 14:33 (vor 7968 Tagen) @ Collantix
Als Antwort auf: Re: Der gleiche Fehler, fast jeder Mann eine potentielle Gefahr von Collantix am 14. April 2004 00:46:16:
>Und was ist daran fair, wenn der Mann für ein Kind Unterhalt zahlen soll, das letztlich nur dem Wunsch der Frau entspricht, oder, schlimmer noch, gar nicht von ihm ist?
Aber daran trägt das Kind doch keine Schuld! Es ist doch nun einmal da und auch der Mann hat seinen Beitrag dazu geleistet. Wo kommen wir denn hin wenn wir die (vom Mann) ungewollten Kinder damit strafen dass wir ihnen keinen Unterhalt gewähren? Und was ist mit "Unfällen"? Wenn die Frau wirklich ungwollt schwanger wurde? Willst Du da auch kommen und sagen: "Ich wollte das Kind nicht, also soll es bleiben wo der Pfeffer wächst."?
Das ist doch wohl nicht Dein Ernst!
Bei Kuckukskindern ist das natürlich etwas anderes. Nein, aber ein bisschen Verantworung muss man schon übernehmen für sein tun. Das fängt beim Geschlechtverkehr mit der Verhütung an. Dass der Mann sehr häufig nicht wirklich Einfluss nehmen kann auf die Verhütung der Frau ist ein Umstand den die Frauen leider häufig zu ihren Gunsten nutzen. Deshalb: Wir brauchen die Pille für den Mann! Zum Schutz der Männer, nicht der Frauen.
Re: Der gleiche Fehler - doch.
Collantix, Wednesday, 14.04.2004, 20:07 (vor 7968 Tagen) @ Pokemon
Als Antwort auf: Re: Der gleiche Fehler, das ist doch nicht Dein Ernst @ Collantix von Pokemon am 14. April 2004 11:33:04:
Hallo Pokemon,
Aber daran trägt das Kind doch keine Schuld! Es ist doch nun einmal da und auch der Mann hat seinen Beitrag dazu geleistet. Wo kommen wir denn hin wenn wir die (vom Mann) ungewollten Kinder damit strafen dass wir ihnen keinen Unterhalt gewähren? Und was ist mit "Unfällen"? Wenn die Frau wirklich ungwollt schwanger wurde? Willst Du da auch kommen und sagen: "Ich wollte das Kind nicht, also soll es bleiben wo der Pfeffer wächst."?
Das ist doch wohl nicht Dein Ernst!
Es bleibt die Frage offen, inwieweit Männer ihren Beitrag zu KIndern leisten wollten. Daß Kinder nichts dafür können, weiß ich auch. Aber das als Argument anzuführen, erscheint mir ein wenig dünn.
Findest Du es in Ordnung, wenn eine Frau ihren Egoismus in Form eines Kindes dadurch durchsetzt, indem sie ihren (Sexual-)Partner bewußt hinters Licht führt? Wenn ihr ein Kind so wichtig, wird sie wohl auch in der Lage sein, alleine dafür zu sorgen. Auch das ist Verantwortung!
Bei Kuckukskindern ist das natürlich etwas anderes.
Aha. Dann bist Du sicher auch dafür, daß es Männern leichter gemacht wird, den Nachweis eines fälschlich untergejubelten Kindes zu erbringen, oder?
Das fängt beim Geschlechtverkehr mit der Verhütung an. Dass der Mann sehr häufig nicht wirklich Einfluss nehmen kann auf die Verhütung der Frau ist ein Umstand den die Frauen leider häufig zu ihren Gunsten nutzen. Deshalb: Wir brauchen die Pille für den Mann! Zum Schutz der Männer, nicht der Frauen.
Das ist zwar wieder ein anderes Thema. Aber in diesem Punkt gehe ich mit Dir konform. Verhütung ist meinen Augen die Angelegnheit beider Sexualpartner.
Gruß
Collantix
Re: Der gleiche Fehler - doch. das Kind da raushalten @ Collantix
Pokemon, Wednesday, 14.04.2004, 21:03 (vor 7968 Tagen) @ Collantix
Als Antwort auf: Re: Der gleiche Fehler - doch. von Collantix am 14. April 2004 17:07:35:
Hallo Pokemon,
Aber daran trägt das Kind doch keine Schuld! Es ist doch nun einmal da und auch der Mann hat seinen Beitrag dazu geleistet. Wo kommen wir denn hin wenn wir die (vom Mann) ungewollten Kinder damit strafen dass wir ihnen keinen Unterhalt gewähren? Und was ist mit "Unfällen"? Wenn die Frau wirklich ungwollt schwanger wurde? Willst Du da auch kommen und sagen: "Ich wollte das Kind nicht, also soll es bleiben wo der Pfeffer wächst."?
Das ist doch wohl nicht Dein Ernst!
Es bleibt die Frage offen, inwieweit Männer ihren Beitrag zu KIndern leisten wollten. Daß Kinder nichts dafür können, weiß ich auch. Aber das als Argument anzuführen, erscheint mir ein wenig dünn.
Findest Du es in Ordnung, wenn eine Frau ihren Egoismus in Form eines Kindes dadurch durchsetzt, indem sie ihren (Sexual-)Partner bewußt hinters Licht führt? Wenn ihr ein Kind so wichtig, wird sie wohl auch in der Lage sein, alleine dafür zu sorgen. Auch das ist Verantwortung!
Nein, ich finde es nicht in Orndung was die Frauen tun. Aber was ist wenn die Frau ungewollt schwanger wurde? Wenn sie die Pille nicht verträgt? Wer sorgt dann für das Kind wenn die Mutter - ebenso wie Du - sagt: Ich wollte das Kind nicht also brauche ich es auch nicht ernähren. Was wenn die Frau ebenso egoistisch ist wie Du in diesem Moment (und das bist Du, wie ich finde, sorry)? Was passiert dann mit dem Baby? Soll sie es abtreiben? Zur Adoption freigeben? Gut, das wäre eine Möglichkeit, die aber auch nicht einfach ist und gesellschaftlich auch nicht immer anerkannt. Hast Du eine Lösung?
Denn egoistisch ist es schon, sich nicht um ein Kind zu kümmern das man nicht gewollt hat. Ich kann diese Reaktion verstehen, mich würde es auch stinkwütend machen wenn mir eine Frau einfach so ein Kind andreht. Aber wie gesagt, man bestraft einen Unschuldigen damit: das Kind. Und das ist doch sicher nicht in Deinem Sinne, oder? Und überhaupt: Wie willst Du einer Frau nachweisen dass sie gewollt schwanger geworden ist? Ich finde es eine Schweinerei was einige Frauen treiben, auch dem Kind gegenüber. Aber was Du da sagst finde ich auch nicht viel besser. Du bestrafst Dein Kind dafür, was Dir eigentlich die Frau angetan hat. Das kann doch nicht richtig sein!
Bei Kuckukskindern ist das natürlich etwas anderes.
Aha. Dann bist Du sicher auch dafür, daß es Männern leichter gemacht wird, den Nachweis eines fälschlich untergejubelten Kindes zu erbringen, oder?
Ja, da bin ich auf jeden Fall für.
i>Das fängt beim Geschlechtverkehr mit der Verhütung an. Dass der Mann sehr häufig nicht wirklich Einfluss nehmen kann auf die Verhütung der Frau ist ein Umstand den die Frauen leider häufig zu ihren Gunsten nutzen. Deshalb: Wir brauchen die Pille für den Mann! Zum Schutz der Männer, nicht der Frauen.[/i]
Das ist zwar wieder ein anderes Thema. Aber in diesem Punkt gehe ich mit Dir konform. Verhütung ist meinen Augen die Angelegnheit beider Sexualpartner.
Und wenn ein Kind dabei herauskommt sollten auch beide dafür sorgen. Auch wenn die Frau so gemein ist und das Kind bewusst gegen den Willen des Mannes in die Welt gesetzt hat. Ist zwar übel, ich bin außer mir vor Wut über solche Frauen, aber da sollte man das Kind raushalten.
Liebe Grüße zurück,
Pokemon
Re: Der gleiche Fehler - doch. das Kind da raushalten @ Collantix
Collantix, Wednesday, 14.04.2004, 22:20 (vor 7968 Tagen) @ Pokemon
Als Antwort auf: Re: Der gleiche Fehler - doch. das Kind da raushalten @ Collantix von Pokemon am 14. April 2004 18:03:56:
Hallo Pokemon,
Nein, ich finde es nicht in Orndung was die Frauen tun. Aber was ist wenn die Frau ungewollt schwanger wurde? Wenn sie die Pille nicht verträgt? Wer sorgt dann für das Kind wenn die Mutter - ebenso wie Du - sagt: Ich wollte das Kind nicht also brauche ich es auch nicht ernähren.
Mein Probelem ist, daß ich an die ungewollte Schwangerschaft nicht so recht glaube. Zu häufig wird diese Legende bemüht. Ich streite allerdings nicht ab, daß es wirklich von der Frau ungewollte Schwangerschaften (und damit meine ich nicht die Schwangerschaften, die aus einer Vergewaltigung resultieren; das ist noch einmal anderes Thema) gibt.
Viele Frauen bemerken allerdings Unverträglichkeiten auf Verhütungsmittel frühzeitig. also bevor sie schwanger werden . Und in meinem Beitrag zuvor habe ich bereits gesagt, daß Verhütung eine Angelegenheit beider Partner sein soll.
Was wenn die Frau ebenso egoistisch ist wie Du in diesem Moment (und das bist Du, wie ich finde, sorry)? Was passiert dann mit dem Baby? Soll sie es abtreiben? Zur Adoption freigeben? Gut, das wäre eine Möglichkeit, die aber auch nicht einfach ist und gesellschaftlich auch nicht immer anerkannt. Hast Du eine Lösung?
Nein, ich habe keine Patent-Lösung. Allerdings hat es eine Frau eher in der Hand, ob sie schwanger werden will oder nicht.
Denn egoistisch ist es schon, sich nicht um ein Kind zu kümmern das man nicht gewollt hat. Ich kann diese Reaktion verstehen, mich würde es auch stinkwütend machen wenn mir eine Frau einfach so ein Kind andreht. Aber wie gesagt, man bestraft einen Unschuldigen damit: das Kind. Und das ist doch sicher nicht in Deinem Sinne, oder?
Es ist ein heikles Thema, das leidet keinen Zweifel. Und das Kind ist leidtragend, so oder so.
Und überhaupt: Wie willst Du einer Frau nachweisen dass sie gewollt schwanger geworden ist? Ich finde es eine Schweinerei was einige Frauen treiben, auch dem Kind gegenüber. Aber was Du da sagst finde ich auch nicht viel besser. Du bestrafst Dein Kind dafür, was Dir eigentlich die Frau angetan hat. Das kann doch nicht richtig sein!
Das ist ja das Problem: die ungewollte Schwangerschaft ist ein Totschlag-Argument, dem wenig entgegenzusetzen ist. Und das macht das Ganze so perfide. Und solche Frauen tragen dies genauso, wenn nicht sogar viel mehr, auf dem Rücken des Kindes aus.
Es ist letztlich die Frage, was überwiegt. Ich kann Dir ad hoc nicht sagen, wie ich in dieser konkreten Situation reagieren würde. Ich wünsche auch niemandem, in so eine Sitution zu geraten.
Schöne Grüße
Collantix
Re: Der gleiche Fehler - doch. das Kind da raushalten @ Collantix
Pokemon, Wednesday, 14.04.2004, 22:33 (vor 7968 Tagen) @ Collantix
Als Antwort auf: Re: Der gleiche Fehler - doch. das Kind da raushalten @ Collantix von Collantix am 14. April 2004 19:20:48:
Hallö!
Mein Probelem ist, daß ich an die ungewollte Schwangerschaft nicht so recht glaube. Zu häufig wird diese Legende bemüht. Ich streite allerdings nicht ab, daß es wirklich von der Frau ungewollte Schwangerschaften gibt.
Da hast Du sicher recht, aber wer will das beweisen? Wenn ich mir manche Frauen so ansehe, dann sind die meisten selbst Schuld an ihrer ungewollten Schwangerschaft. Wie viele vergessen die Pille! Verhüten gar nicht in der Hoffnung, es werde schon nichts passieren.
Nein, was die untergeschobenen Kinder angeht habt ihr Männer wirklich die A-Karte gezogen > > grinsel> >
Was wenn die Frau ebenso egoistisch ist wie Du in diesem Moment (und das bist Du, wie ich finde, sorry)? Was passiert dann mit dem Baby? Soll sie es abtreiben? Zur Adoption freigeben? Gut, das wäre eine Möglichkeit, die aber auch nicht einfach ist und gesellschaftlich auch nicht immer anerkannt. Hast Du eine Lösung?
Nein, ich habe keine Patent-Lösung. Allerdings hat es eine Frau eher in der Hand, ob sie schwanger werden will oder nicht.
Da hast Du sicherlich recht. Ich glaube ich war etwas ungerecht zu Dir. Wenn ich´s noch einmal überdenke ist die Aktion von manchen Frauen doch ein ganzes Stück egoistischer als die der Männer, die für ein von ihnen nicht gewolltes Kind nicht zahlen wollen.Aber eine Lösung habe ich auch nicht
Man kann ja leider nicht immer nachweisen dass die Frau gewollt schwanger geworden ist.
Ich kann Dir ad hoc nicht sagen, wie ich in dieser konkreten Situation reagieren würde. Ich wünsche auch niemandem, in so eine Sitution zu geraten.
Nein, das wünsche ich keinem Mann, wirklich nicht.
Ganz liebe Grüße zurück,
Pokemon
Re: Der gleiche Fehler - doch. das Kind da raushalten @ Collantix
Collantix, Wednesday, 14.04.2004, 22:41 (vor 7968 Tagen) @ Pokemon
Als Antwort auf: Re: Der gleiche Fehler - doch. das Kind da raushalten @ Collantix von Pokemon am 14. April 2004 19:33:
Hallo Pokemon,
Wie viele vergessen die Pille! Verhüten gar nicht in der Hoffnung, es werde schon nichts passieren.
Ich habe manchmal den Eindruck, daß viele Frauen gar nicht wissen, wie die Pille zu benutzen ist...
Nein, was die untergeschobenen Kinder angeht habt ihr Männer wirklich die A-Karte gezogen > > grinsel> >
Das ist noch harmlos formuliert...
Ich glaube ich war etwas ungerecht zu Dir.
Nein. Ich hab es zumindest nicht so empfunden. Verallgemeinernd würe es eher treffen.
Schöne Grüße
Collantix
Re: Der gleiche Fehler
Odin, Wednesday, 14.04.2004, 01:13 (vor 7969 Tagen) @ Ferdi
Als Antwort auf: Re: Der gleiche Fehler von Ferdi am 13. April 2004 20:14:12:
Ja, es ist schlimm, dass man als Mann solche drastischen Vorsichtsmassnahmen ergreifen muss, aber das ist nicht die Schuld der Frauen, sondern die Schuld der Staatsfeministinnen, die den ganzen Gesetzesschlamassel rund um Partnerschaft, Ehe, Kinder und Scheidung verbrochen haben.
Richtig Ferdi, aber ein Schreibfehler: "StaatsfeministInnen"!
Und das ist diesmal wirklich wichtig.
So wie es nicht die Schuld der Frauen ist (die aber manchmal davon profitieren - öfter aber, ohne, daß es ihnen bewußt ist, Schaden davon nehmen), ist es nicht nur die Schuld der Feministinnen, sondern weitaus öfters die Schuld der Feministen! Männer, die nichts anderes gelernt haben, als nett zu Mamma sein zu müssen, um Anerkennung zu kriegen (ich verweise erstmalig auf ein bestimmtes Forum, das ich mir über die Ostertage mal zu Gemüte geführt habe), sind das Übel schlechthin: Keine Männer in sich, kein Männerbild in sich, keine Männlichkeit in Sicht!
Re: Der gleiche Fehler
Ferdi, Wednesday, 14.04.2004, 02:06 (vor 7968 Tagen) @ Odin
Als Antwort auf: Re: Der gleiche Fehler von Odin am 13. April 2004 22:13:26:
Hallo Odin,
natürlich, Du hast Recht. Aber ich kann mich an das Binnen-I nicht gewöhnen, es ist für mich eine Vergewaltigung der deutschen Sprache. Selbstverständlich sind die männlichen Abnick-Feministen die schlimmste Sorte. Wie so oft machen sich die Feministinnen nicht selber die Finger dreckig, sondern schicken Männer los: "Nun macht das mal für uns!". Drastischstes Beispiel: Maggie Thatcher, die "eiserne Lady", die britische Männer auf die Falkland-Inseln zum Sterben geschickt hat, statt selber hinzufahren. Dann wären nämlich die Argies kampf- und kopflos von den Inseln geflüchtet.
Gruss,
Ferdi
Re: Der gleiche Fehler
Marie Juana, Wednesday, 14.04.2004, 02:17 (vor 7968 Tagen) @ Ferdi
Als Antwort auf: Re: Der gleiche Fehler von Ferdi am 13. April 2004 23:06:38:
Feministinnen nicht selber die Finger dreckig, sondern schicken Männer los: "Nun macht das mal für uns!". Drastischstes Beispiel: Maggie Thatcher,
****
aha, Maggie Thatcher war feministin; Feldwebel Struck, der dies gelobte Land am Hindukusch verteidigen will, ist ein kryptofeminist; Georg Bush, ein feministisches Neutrum.
oh ferdi, zieh deinen rock aus (nur denkende können dieses privileg für sich in anspruch nehmen)
und ziehe die narrenkappe an.
ab ins zwangsjackerl
Marie Juana
Re: Der gleiche Fehler
Ferdi, Wednesday, 14.04.2004, 02:49 (vor 7968 Tagen) @ Marie Juana
Als Antwort auf: Re: Der gleiche Fehler von Marie Juana am 13. April 2004 23:17:35:
Ich habe aber über Maggie Thatcher geschrieben und nicht über Struck und Bush. Ist eine ganz andere Baustelle und sicher eine Diskussion wert, aber bitte nicht auf so einem Niveau!
Hier sehen wir es mal wieder ganz überdeutlich: Wenn Gegenargumente fehlen, wird Femanze persönlich. Wenn's ihr Spass macht, soll sie ruhig. Ich habe ein verdammt dickes Fell.
Gruss,
Ferdi
Re: Der gleiche Fehler
Arne Hoffmann, Tuesday, 13.04.2004, 21:56 (vor 7969 Tagen) @ Pokemon
Als Antwort auf: Der gleiche Fehler von Pokemon am 13. April 2004 16:05:38:
Ich hatte oft den Eindruck dass es hier auch nicht groß anders aussieht als in den vielen Emanzenforen, die ja von den Schreibern hier so bekämpft werden. Einseitige Reden mit dem Thema "Guter Mann, böse Frau". Das finde ich sehr schade. Warum machen so viele Männer jetzt den gleichen Fehler wie die Frauen?
Ich glaube, wenn das passiert, soll das nur eine Gegenbewegung zum öffentlichen Diskurs darstellen: Seht ihr, Männer sind nicht nur Schläger, Monster, Rabenväter, Faulenzer etc. pp. und Frauen sind nicht nur die braven Engel. Dummerweise scheint das dazu zu führen, dass sich jede Fraktion in ihrem Schützengraben verschanzt.
Davon abgesehen teile ich Maria Juanas Einschätzung, dass in sämtlichen Genderforen viele mit ihren eigenen Konflikten, Verbitterungen etc. beschäftigt sind. Außerdem trägt das Internet anscheinend nur bedingt als Medium, einander zu verstehen und näherzukommen.
Herzlicher Gruß
Arne
Re: Der gleiche Fehler
Pokemon, Tuesday, 13.04.2004, 22:35 (vor 7969 Tagen) @ Arne Hoffmann
Als Antwort auf: Re: Der gleiche Fehler von Arne Hoffmann am 13. April 2004 18:56:32:
Ich glaube, wenn das passiert, soll das nur eine Gegenbewegung zum öffentlichen Diskurs darstellen: Seht ihr, Männer sind nicht nur Schläger, Monster, Rabenväter, Faulenzer etc. pp. und Frauen sind nicht nur die braven Engel.
Ja, sicher, kann ich einerseits auch verstehen. Aber auch ich bin ein Produkt der Gesellschaft und kann nicht aus meiner Haut. Versuche zwar die Dinge objektiv zu sehen, rege mich bei "guter Mann - böse Frau" - Beiträgen trotzdem mehr auf als bei der umgekehrten Version.
Davon abgesehen teile ich Maria Juanas Einschätzung, dass in sämtlichen Genderforen viele mit ihren eigenen Konflikten, Verbitterungen etc. beschäftigt sind. Außerdem trägt das Internet anscheinend nur bedingt als Medium, einander zu verstehen und näherzukommen.
Das trifft auf mich auf jeden Fall zu. Versuche aber auch, mich von meinen Erfahrungen zu distanzieren (und hoffe dass Mann dies auch merkt 
Liebe Grüße zurück,
Pokemon
Fühlt sich angesprochen
Pokemon, Tuesday, 13.04.2004, 19:52 (vor 7969 Tagen) @ Jolanda
Als Antwort auf: Oh je.... von Jolanda am 13. April 2004 11:01:15:
....hier geht es ja sehr auführlich darum, wie böse die Männer doch sind und wie sehr sie für die Zerstörung der weiblichen Psyche verantwortlich sind.
das beziehe ich jetzt mal auf mich. Ich habe nie behauptet, alle Männer seinen böse, nein, ich habe des öfteren betont ich hätte mal abgesehen von meinem Vater überwiegend gute Erfahrungen mit Männern gemacht.
Ich ziehe nicht über die Männer her und habe auch kein Bedürfnis dazu.
Ich gebe nicht viel auf Erzählungen, die nur eine Seite beleuchten. Und ich bin nicht so verständnisvoll für Frauen, die sich ein Leben lang "unterwerfen" und still vor sich hin "leiden" und dann sind alle anderen Schuld, nur sie nicht, weil sie doch viel zu schwach und unselbständig waren, um sich zu wehren.
Sorry, das klingt hart, ich weiss, aber ich kann dieses Geheule langsam nicht mehr hören.
Ich spreche nicht für alle Frauen, in meinem Text ging es AUSSCHLIESSLICH um meine Mutter. War das so schwer zu verstehen? Und ich habe ja auch gesagt dass es schon Gründe gab warum meine Mutter so lange bei ihrem Mann bleibt. Druck von ihrer Familie, Torschlusspanik ("Du bist ja schon fast eine alte Jungfer"), immerhin war sie "schon" 35 als sie heiratete, das war für damals wohl schon alt. Ich habe auch gesagt dass Dummheit und auch Angst ein Grund dafür sind. Aber auch das finanzielle spielt eine Rolle. Laut dem uns beratenden Anwalt bekäme meine Mutter kaum Unterhalt. Das was Du sagst mag für die meisten jammernden Frauen gelten, aber es gibt immer noch Einzelfälle, bei denen ist es garantiert nicht so. Genauso wie es anders herum sicher sehr viele Fälle gibt, wo sich Männer in die Situation meiner Mutter befinden. Einen davon habe ich persönlich kennengelernt. Und ich weiß auch, dass es für Männer in unserer Gesellschaft noch schwieriger ist, Hilfe zu bekommen. Ich erzähle siche nichts Neues wenn ich schreibe dass es keine Männerhäuser gibt, in die Männer flüchten können, wenn ihre Frauen ihnen mit der Reitgerte eins übers Gesicht ziehen oder ähnliches.
Ach ja und noch was, Christine ist mit Sicherheit eine Frau und sie ist weder bösartig noch will sie jemanden grundlos verletzen. Sie sagt nur, was sie denkt und nur weil sie für Eigenverantwortung ist, auch für die Eigenverantwortung der Frau, deswegen ist sie noch lange kein Mann, auch wenn das einigen "Bekehrerinnen" besser zusagen würde.
Ich habe Christine weder das eine noch das andere ernsthaft unterstellt. Ich war nur sehr wütend weil sie meinte, dass einzige Argument dafür dass meine Mutter keinen Job bekommt wäre eine schwere behinderung. Wenn man meine Situation bedenkt kann man das vielleicht auch verstehen. Genauso wie ich versuche mich in die Männer hineinzuversetzen. Ich habe mich bei Christine entschuldigt und es spielt ehrich gesagt keine Rolle für mich ob sie männlich oder weiblich ist. Hat mich nur interessiert.
Eine Frau, die sich nicht automatisch mit einer anderen Frau solidarisiert, die ist einfach keine echte Frau. Wer auf solche dummen Sprüche steht, der soll in ein Frauenforum gehen und dort lesen
)
Habe ich je solche Sprüche gebracht?
Also investiert nicht zu viel Zeit in Postings, wo es darum geht unterschwellig Ueberzeugunsarbeit zu leisten, dass Männer eben doch meistens Schuld sind und im Grunde genommen eben schlechter als Frauen und Frauen sich eben nicht wehren können.
Habe ich nie behauptet. Ich habe nie irgendwelche Hasstiraden losgelassen. Mein "Jammern" bezieht sich nur auf EINEN Mann: Meinen Vater. Wie gesagt, ich mag die Anwesenheit von Männern und ich komme auch ganz gut mit ihnen klar, trotz der Probleme die ich durch meine Kindheits- und Jugenderfahrungen habe.
Aber, ja Du has recht, ich habe "meine" Geschichte ziemlich einseitig beleuchtet. Mein Vater ist in mancher Hinsicht auch "nur" eín Opfer. Ein Opfer seiner Erziehung nämlich, bei der er unter der Knute seiner Mutter gehalten wurde, die ihn mit Krankheiten erpresste. Wenn er mal nicht so wollte wie sie dann wurde sie sterbenskrank. Ansonsten aber war er der gute Junge, gegen den sie ja nie etwas sagen würde. Sein älterer Bruder ist schwul, kann also sein dass sie bei ihm dasselbe befürchteten und ihn deshalb extra "hart" erzogen haben. Allerdings hatte auch schon seine Mutter Probleme mit ihrem Mann. Und da hauptsächlich sie für die Erziehung ihrer Söhne verantwortlich war mache ich ihr den Vorwurf dass sie nicht versucht hat zu verhindern, dass ihrem Sohn das geworden ist was er jetzt ist.
Gruß, Pokemon
P.S wenn das was Du sagst, sich auf jemand anderen bezieht, dann nehme ich meine Aussagen natürlich zurück
Re: Fühlt sich angesprochen
Marie Juana, Tuesday, 13.04.2004, 21:33 (vor 7969 Tagen) @ Pokemon
Als Antwort auf: Fühlt sich angesprochen von Pokemon am 13. April 2004 16:52:51:
hallo pokemann,
ich lese hier schon lange mit und denke auch, dass man dir nicht zuhören wollte
, denn ein teil der hier schreibenden sind mit ihren eigenen inneren konflikten zu sehr beschäftigt.
nur, sie machen es nicht so öffentlich wie du, sie schlagen doppelte saltos und deuten das als eine *frauenverschwörung*.
jolanda konnte eigentlich immer gut zuhören, deswegen verstehe ich auch ihren kommentar nicht ganz.
gruss
marie juana
Re: Fühlt sich angesprochen
Jolanda, Wednesday, 14.04.2004, 03:54 (vor 7968 Tagen) @ Marie Juana
Als Antwort auf: Re: Fühlt sich angesprochen von Marie Juana am 13. April 2004 18:33:43:
Hallo maria juana
Ja, die Jolanda kann eigentlich gut zuhören stimmt und dass man meine Kommentare nun vielleicht nur schwer versteht, kann ich nachvollziehen. Ich kann aber mittlerweile auch andere Dinge nachvollziehen, mit denen ich früher auch so meine Probleme hatte.
Ich kann die Männer hier nun besser verstehen, warum nicht allzu viele auf Pokemons Geschichte eingehen oder eben nur bis zu einer gewissen Grenze. Überhaupt auf Geschichten solcher Art.
Sicher hat Pokemon unter der Situation der Mutter gelitten, so sehr, dass sie ihr Leiden sehr verinnerlicht hat. Ich bin nicht unsensibel, ich weiss sehr wohl, was in einer Mutter-Tochter Beziehung für Verhaltensmuster entstehen. Ich bin mir sicher, dass Pokemons verinnerlichtes Bild sehr schmerzhaft ist.
Ich weiss aber auch, dass hier nicht der richtige Ort ist, um das zu verarbeiten. Es ist kein bisschen der richtige Ort.
Es ist nun mal Fakt, dass sie vorwiegend ihrem Vater die Schuld gibt oder sagen wir fast ausschliesslich.
Inwieweit das in ihrem Fall zutrifft, das kann ja eh keiner von uns wirklich beurteilen.
Aber es gibt echt viele Foren, wo so ein Thema besser aufgehoben ist als hier, sorry, aber das ist meine Meinung. Du liest auch schon lange hier.
Hier geht es um die Anliegen der Männer, sorry, aber es gibt im Netz kaum, Foren, wo Männer wirklich darüber schreiben können, über dass, was sie beschäftigt ohne von einer Frauenfraktion gleich niedergemacht zu werden.
Denkst du, wenn ich mich als Mann total benachteiligt, abgezockt oder verarscht fühle, dann ist der richtige moment mit einer Frau über ihren bösen Vater zu reden, der die arme Mutter so gequält hat. Sorry, ich bin hier einfach realistisch.
Ich denke, dass sich die Männer den Raum, wo sie unsentimental und nüchtern über ihre eigenen Anliegen reden können, den müssen sie sich schwer erkämpfen.
Und hier sind auch nicht Männer, die man bekehren muss oder denen man sagen muss, dass es aber eben auch böse Männer gibt. Das wissen wohl alle, das lässt man sie immer wieder spüren. Sie wissen aber auch einiges mehr. Sie wissen, dass solche Familiendramen selten nur die Schuld von einem sind, dass es oft ein Wechselspiel ist, wo beide mithelfen, das daraus zu machen, was es dann schlussendlich wird. Das ist sehr komplex und selten so einfach, wie es erscheint.
Nur was soll ich Pokemon nun schreiben, dass sie vielleicht lieber zuerst diese persönliche Familiengeschichte verarbeitet, mit Menschen, die ihr dabei helfen können und die das richtige fragen und das richtige sagen, die wissen was verletzt, wo man vorsichtig sein muss.
Weisst du, ich erlebe in meinem realen Leben so oft, wie Männer sich die unmöglichsten Dinge gefallen lassen von ihren Ehefrauen, echt nun. In meinem engsten Familien- und Freundeskreis. Die Emanzipation hat den Männern ein ganz schön schlechtes Gewissen eingeredet, sie sind sich dessen oftmals nicht mal bewusst, aber sie fühlen sich schnell schuldig, wenn die Partnerin fordert und schimpft.
Ich kann es nun mal nicht mehr hören, tut mir leid, nicht hier. Ich meine, ich höre das tagtäglich, die Medien sind voll von tragischen Frauenschicksalen, aber ich erlebe auch die andere Seite, über die keiner berichtet. Und ich fühle mich nicht als Opfer, meine Mutter war eine Weile in ihrem Leben auch eine sehr unglückliche Frau, ich habe das Leiden meiner Mutter auch verinnerlicht. Ich habe das aber schon anfang 20 erkannt und daran gearbeitet, mich danvon losgelöst, denn es war ihr Leben, nicht meines, ich trug nicht die Verantwortung für ihr Unglück. Sie hätte in jedem moment gehen können, das kann jeder Mensch.
Ich weiss, was nun kommt, nein, weil sie abhängig war, etc. und ich sage, kacke, sorry, es gibt Frauen, denen wird das Haus weggebombt, die stehen mit nichts auf der Strasse und bringen ihre Kinder durch.
Es gibt immer Wege, wenn ein Mensch die Kraft nicht dazu hat, diese Wege zu gehen, dann ist das bestimmt tragisch. Aber es ist nun mal so im Leben, das wirklich Wichtige, das müssen wir uns immer selbst erschaffen und wenn wir das nicht können, dann werden wir es eben nie haben.
Für Pokemon ist diese Geschichte eine Lebensgeschichte, die sie sicher auch geprägt hat, für uns eine Geschichte von einem Menschen, den wir nicht näher kennen.
Wir sind skeptisch, wenn wir eine Sitation so präsentiert bekommen. Ich glaube einfach nicht, dass Pokemon mir die Situation so beschreiben kann, dass ich mir wirklich ein Bild machen kann.
Ich will sie bestimmt nicht verletzen, mich über ihren Schmerz lustig machen. Aber ich stosse hier an Grenzen. Ich habe schon zu viele Geschichten von bösen Männern und armen Frauen gehört, die beim näher betrachten auf einmal nicht mehr so klar waren und nicht mehr so eindimensional.
Ich denke, es ist eine Sensibiliserung für das ganze Thema. Ich denke, dass mich einige hier schon verstehen. Man bekommt bei gewissen Aussagen eine Abwehrhaltung. Und hier erlauben wir uns, das zu sagen.
Es klingt oft hart, ich kann das schon nachvollziehen. Aber tut mir leid, wenn wir vorwärts kommen wollen, dann müssen persönliche Befindlichkeiten eben hinten anstehen. Darum finde ich auch, solche persönlichen, intimen Themen gehören nicht in dieses Forum.
Es ist nun mal auch ein böser Vater und eine gequälte Mutter Geschichte und sei mir nicht böse, aber die erzählt man uns immer wieder, um uns zu zeigen, dass eben schon einge gewisse Berechtigung besteht, dass man Männer für brutaler und primitiver hält.
Wenn ich Pokemon verletzt habe, dann tut mir das wirklich leid, wenn ich aber etwas anderes geschrieben hätte, dann hätte ich gelogen.
Es grüsst dich
Jolanda
Re: Fühlt sich angesprochen
pokemon, Wednesday, 14.04.2004, 14:37 (vor 7968 Tagen) @ Jolanda
Als Antwort auf: Re: Fühlt sich angesprochen von Jolanda am 14. April 2004 00:54:53:
Sicher hat Pokemon unter der Situation der Mutter gelitten, so sehr, dass sie ihr Leiden sehr verinnerlicht hat. Ich bin nicht unsensibel, ich weiss sehr wohl, was in einer Mutter-Tochter Beziehung für Verhaltensmuster entstehen. Ich bin mir sicher, dass Pokemons verinnerlichtes Bild sehr schmerzhaft ist.
Mensch ich hab es doch schon so oft gesagt: Ich glaube NICHT dass alle Männer so sind wie mein Vater und habe mir dieses Bild daher auch nicht verinnerlicht.
Wenn ich Pokemon verletzt habe, dann tut mir das wirklich leid, wenn ich aber etwas anderes geschrieben hätte, dann hätte ich gelogen.
Es grüsst dich
Jolanda
Nein, hast Du nicht.
Re: Fühlt sich angesprochen
Jolanda, Wednesday, 14.04.2004, 05:17 (vor 7968 Tagen) @ Pokemon
Als Antwort auf: Fühlt sich angesprochen von Pokemon am 13. April 2004 16:52:51:
Hallo Pokemon
Tut mir leid, ich habe dein direktes Posting an mich, erst eben gelesen, sonst hätte ich es dem anderen vorgezogen und dich gleich persönlich angesprochen.
Ich wollte dich bestimmt nicht verletzen, ich bin mir sehr wohl bewusst, dass das hart klingt, was ich hier so schreibe.
Ich war mal wie du, weisst du das?
Ich kam in dieses Forum und fand auch, kacke, hier liest du ja nur andauernd, was Frauen alles falsch machen, ist ja wie bei den Frauen nur umgekehrt.
Ich habe mich auch oft wirklich angegriffen gefühlt. Obwohl keiner mich damit gemeint hat, aber man schrieb eben von Frauen, meinte aber bestimmte Frauen. Ich kenne das sehr wohl. Ja, versuche dich davon frei zu machen, betrachte die Aussagen nüchtern, sie gehen nicht an dich.
Weisst du, ich bin nun schon lange Zeit in diesem Forum, ich kenne einige Menschen, so vom Lesen her, wirklich schon Jahre 
Ich stehe diesem Forum heute ganz anders gegenüber als ich das noch vor drei Jahren tat. Ich habe so vieles gelesen und gehört.
Ich bin nun einfach sehr senibilisiert und da fallen mir einfach so viele Dinge auf, die habe ich früher nie bemerkte.
Da sagt eine Frau aus Afrika zu ihrem Mann. Du musst mich nicht für blöd halten, ich habe mich erkundigt, du verdienst nur nicht mehr Geld, weil du nichts gelernt hast, du bist faul.
Der Mann hatte eine sehr gute Schulausbildung und wollte dann später aber nicht in irgend einer Firma Karriere machen, sondern mit den Händen arbeiten und etwas tun, dass ihm Spass macht. Er verdient nicht schlecht und sie haben keine Kinder. Aber er schickt jeden Monat Geld nach Afrika für ihre Familie und sie hat auch ganz schön Ansprüche. Aber sie arbeitet nur ein paar Stunden bei Mac Donald. Sie brauchen im moment nicht so viele Leute. Damit ist das für sie erledigt. Ach ja, wenn er nach Hause kommt, dann kocht er und dann wäscht er, etc. Sie kann nicht kochen und Waschen und bügeln auch nicht.
Aber sie sagt zu ihm, er sei nur zu faul zum Arbeiten. Weisst du Pokemon, was mich dabei am meisten berührt, was mir am meisten weh tut. Er lässt das einfach geschehen. Er wird warten bis sie den Schweizer Pass hat und ihm dann irgendwann davon läuft. Ich bin mir sicher, dass sie das tun wird. Und es tut weh, zuzusehen, wir er schluckt und anscheinend immer darüber nachdenkt, warum er sie nicht glücklich machen kann.
Ich erlebe auch andere Geschichten, wo beides Schweizer sind und die Fraue, überall im Dorf erzählt, ihr Mann würde ihr nicht genug Geld geben, die wenn sie ihre Freundin besucht in einer Stadt, die 1 Stunde entfernt ist, dann schläft sie dort in einem Hotel. Und der Mann muss das bezahlen. Sie hätte eines Stunde heimfahrt, wenn sie dann schon nicht bei ihrer Freundin schlafen will. Sie geht zum teuersten Frisör. Hat ein Kind, einen Sohn, der ist total verzogen und absolut auf die Mutter fixiert, der läuft nicht mit den anderen Kindern in die Schule, nur mit seiner Mama, jeden Tag. Er geht in die zweite Klasse. Sie erzählt echt in der Schule und überall, ihr Mann sei knausrig, er gäbe ihr zu wenig Geld. Und sie kocht nie, sie geht mir ihrem Sohn an einen Mittagstisch und der Mann kann selber gucken.
Und der, der lässt sich das auch gefallen, ackert jeden Tag 10 Stunden um der Dame ihren Standart zu finanzieren und sie sagt jedem, was er für eine Flasche ist.
Das sind Leute, die kenne ich sehr, sehr gut, ich meine, die kommen aus einem Umfeld, dass mir sehr nahe ist und es erschüttert mich, wenn ich sehe, was Männer alles mit sich machen lassen.
Ich kenne die Seite der Frau Pokemon, ich bin 43 Jahre alt, ich hatte schon auch meine Selbstfindung als Frau. Aber ich habe die Seite der Männer lange überhaupt nicht erfasst, ich war total ignorant, ist mir nie so aufgefallen, weil es eben so normal ist, es ist immer so, man kennt es ja nicht anders. Und wenn ein Mann unterdrückt wird oder abgezockt und verlacht, dann ist er ja nicht der Arme, er ist ja das blöde Arschloch, das Weichei, das sich nicht mal wehrt.
Tut mir leid, wenn ich dich überfahren habe, vielleicht sollte ich mich mehr daran erinnern, wie es mir so ging in den Anfangszeiten hier. Und ich sehe meinen Anteil mich auch um die Männeranliegen zu kümmern, ich sehe den nicht darin, dass ich anderen Frauen in den Rücken falle...schmunzelt....also ich will dich nicht vertreiben oder so...es würde mich im Gegenteil freuen, wenn du dich hier zurecht finden würdest.
Mit der Zeit kennst du die Jungs hier, sie sind nicht zimperlich, aber sie sind ehrlich und sie sind nicht scharf darauf grundlos Frauen zu ärgern, das alles wirst du selber merken.
Und noch ein Tipp, wenn es mal Zeiten gibt, wo du es nicht erträgst, wo du es einfach nicht lesen kannst, wenn dir nicht danach ist, dann nimm eine kleine Auszeit, können auch nur ein paar Tage sein, Distanz hilft immer, das reale Leben kann oft wieder die richtige Distanz setzen.
Ich denke aber schon, dass es sich lohnen würde durchzuhalten...lächelt...denn Frauen, die sich wirklich interessieren und die wirklich Anteil nehmen, die sind sicher eine Bereicherung für dieses Forum.
Aber verzeihe den Männern hier, wenn du dir das ein bisschen verdienen musst, das müssen wir eigentlich alle und wir Frauen hier vielleicht noch ein bisschen mehr.... 
Ich hatte am anfang ein bisschen Mühe mit dem unterschwelligen Misstrauen, dass manchmal auf meine Postings folgte...schmunzelt...ich erinnere mich da schon noch. Heute kann ich darüber lächeln, aber wie ich so lesen musste, geht es dir wohl auch manchmal ein bisschen so.
Vielleicht bin ich schon zu eingefleischt, ich weiss es nicht...aber ich bin mir einfach viel zu vielen Dingen bewusst.
Ich bin realistischer geworden, nüchterner, nicht in meinen Emotionen aber in meinen Gedanken.
Grosses Kompliment noch an dich, dass du am Schluss deines Postings noch geschrieben hast, Wdu hast Recht, ich sehe das vielleicht zu einseitig, weil...." das hat schon Grösse gezeigt. Ich meine, du hättest dich auch nur darüber ärgern können, dass ich so dreist bin und mir erlaube, mich so zu äussern.
Uebrigens, habe ich bei vielen Aussagen, die du zitierst hast nicht von dir geredet...echt nicht. Ich habe, was die Psyche angeht schon dich gemeint. Das ist mir eben irgendwie aufgestossen. Aber ich habe bei den Bemerkungen weiter unten, nicht dich gemeint, das ging an eine bestimmte Fraktion von Frauen.
Also sorry, wenn ich dich verletzt habe, ich finde aufjedenfall, dass du schon mal klasse reagiert hast..Hut ab... 
Es grüsst dich
Jolanda
Re: Fühlt sich angesprochen
Pokemon, Wednesday, 14.04.2004, 15:04 (vor 7968 Tagen) @ Jolanda
Als Antwort auf: Re: Fühlt sich angesprochen von Jolanda am 14. April 2004 02:17:27:
Ich wollte dich bestimmt nicht verletzen, ich bin mir sehr wohl bewusst, dass das hart klingt, was ich hier so schreibe.
Nein, hast Du auch nicht. Aber ich bin eine sehr impulsive Person, ich rege mich sehr schnell auf. Die Geschichte meiner Mutter hier zu posten war schon ein bisschen unpassend. Aber es ist eine Situation wie ich sie schon sehr oft erlebt habe. Ich rege mich auf, werde agressiv und neige zur Übertreibung. Meinen ersten Freund hätte ich deswegen beinahe verloren. Habe ihn manchmal ziemlich übel behandelt, aber er hat das 2 Jahre mitgemacht. Dann hat gedroht mit mir Schluss zu machen und wollte mich auch eine Zeit lang nicht sehen. Und das hat gewirkt! Ich überlege (zumindest bei ihm
jetzt mehr was ich sage und versuche auch in meiner Wut nicht ungerecht zu werden.
Ich war mal wie du, weisst du das?
Ich kam in dieses Forum und fand auch, kacke, hier liest du ja nur andauernd, was Frauen alles falsch machen, ist ja wie bei den Frauen nur umgekehrt.
Ich habe mich auch oft wirklich angegriffen gefühlt.
Naja, ganz so schlimm ist es ja nun mit mir nicht. Habe mich ja auch schon korrigiert.
Tut mir leid, wenn ich dich überfahren habe,
Nein, hast Du nicht, ich bekam nur extreme Selbstzweifel was meine Ausdrucksfähigkeit angeht. Nun habe ich schon so oft geschrieben dass ich nichts gegen Männer im Allgemeinen habe, nun schien es doch noch jemanden zu geben, der das nicht verstanden hat.
Uebrigens, habe ich bei vielen Aussagen, die du zitierst hast nicht von dir geredet...echt nicht. Ich habe, was die Psyche angeht schon dich gemeint. Das ist mir eben irgendwie aufgestossen. Aber ich habe bei den Bemerkungen weiter unten, nicht dich gemeint, das ging an eine bestimmte Fraktion von Frauen.
Habe mich auch schon gewundert wo ich das gesagt haben soll... hab schon Paranoia bekommen. Immerhin ist mein Nick nicht durch ein Passwort oder so geschützt. Da könnte ja jede(r) kommen und irgend etwas posten.
Re: Fühlt sich angesprochen
Mondmann, Wednesday, 14.04.2004, 18:41 (vor 7968 Tagen) @ Pokemon
Als Antwort auf: Re: Fühlt sich angesprochen von Pokemon am 14. April 2004 12:04:01:
Aber ich bin eine sehr impulsive Person, ich rege mich sehr schnell auf. Die Geschichte meiner Mutter hier zu posten war schon ein bisschen unpassend. Aber es ist eine Situation wie ich sie schon sehr oft erlebt habe. Ich rege mich auf, werde agressiv und neige zur Übertreibung. Ich überlege (zumindest bei ihmjetzt mehr was ich sage und versuche auch in meiner Wut nicht ungerecht zu werden.
Liebe Pokemon,
hast du dich schon mal gefragt, ob du diese Wut vielleicht unbewußt von deinem Vater übernommen hast? Vielleicht fällt dir auf, das du dich genau in denselben Situationen aufregst wie dein Vater? Vielleicht solltest du Frieden mit ihm schließen? Damit du Frieden mit deinr Wut schließen kannst?
Eine Buchempfehlung für alle gestreßten Männer und Frauen: "Drehbuch II, Das Mann/Frau Buch, Die Transformation der Liebe" von Ron Smothermon, ISBN3-933496-01-2
Re: Fühlt sich angesprochen
Pokemon, Wednesday, 14.04.2004, 21:15 (vor 7968 Tagen) @ Mondmann
Als Antwort auf: Re: Fühlt sich angesprochen von Mondmann am 14. April 2004 15:41:21:
hast du dich schon mal gefragt, ob du diese Wut vielleicht unbewußt von deinem Vater übernommen hast? Vielleicht fällt dir auf, das du dich genau in denselben Situationen aufregst wie dein Vater? Vielleicht solltest du Frieden mit ihm schließen? Damit du Frieden mit deinr Wut schließen kannst?
Ja, das habe ich, ich bin mir sogar ziemlich sicher dass es so ist. Aber im Gegensatz zu ihm bin ich mir meiner Wut bewusst, ich bin mir bewusst dass es nicht die Schuld der anderen ist wenn ich ausraste, sondern allein mein Charakterzug.
Frieden schließen mit meinem Vater ist im Moment nicht möglich. Er sieht nicht ein dass ein Teil der Schuld für das was bei uns abgelaufen ist auch ihm zufällt. Es ist nicht möglich wirklich darüber mit ihm zu reden. Er meint nur immer, wenn wir auch zum GLAUBEN finden, dann wird alles besser, dann verstehen wir ihn. Da ich aber nicht glauben will dass Schläge und Erniedrigungen die Seele reifen lassen, gerne auch mal eine schwarze Hose anziehe und morderne Musik höre wird das wohl nie der Fall sein.
Aber ich komme im Moment ganz gut mit ihm zurecht. Er hat ja auch seine guten Seiten. Er ist sehr großzügig in finanziellen Dingen und was uns angeht auch sehr hilfsbereit. Mit 15 hatte ich mal beiläufig erwähnt, wie toll es wäre, in einem Himmelbett zu schlafen. Als ich dann 2 Wochen später aus dem Urlaub wieder kam hatte er mir einen Himmel über mein Bett gebaut. Und das ist nur EIN Beispiel.
Solange man mit ihm nicht zu heftig diskutiert und sich zurückhält wenn er etwas erzählt kommt man gut mit ihm aus. Etwas anderes als nur auskommen ist im Moment nicht möglich. Jedenfalls nicht, solange er noch an die Schlechte Zeit glaubt, die ja irgendwann kommt und nach der ja alles anders ist und ihn alle verstehen.
In dem Sinne...
Liebe Grüße, Pokemon
Re: Fühlt sich angesprochen
Mondmann, Wednesday, 14.04.2004, 21:37 (vor 7968 Tagen) @ Pokemon
Als Antwort auf: Re: Fühlt sich angesprochen von Pokemon am 14. April 2004 18:15:05:
Er hat ja auch seine guten Seiten. Er ist sehr großzügig in finanziellen Dingen und was uns angeht auch sehr hilfsbereit. Mit 15 hatte ich mal beiläufig erwähnt, wie toll es wäre, in einem Himmelbett zu schlafen. Als ich dann 2 Wochen später aus dem Urlaub wieder kam hatte er mir einen Himmel über mein Bett gebaut. Und das ist nur EIN Beispiel.
Hast du dir schon mal die Frage gestellt, ob Männer vielleicht anders lieben als Frauen? Ist seine finanzielle Großzügigkeit und seine Hilfsbereitschaft nicht ein Zeichen seiner Liebe? Und der Himmel über deinem Bett? Vielleicht ist er so verletzlich, das es die einzige Art der Liebe ist, die er zeigen kann? Vielleicht lieben Männer indem sie Dinge füreinander tun und Frauen verbalisieren ihre Liebe? Ist das eine besser als das andere? oder schlechter? Oder ist es einfach so? Vielleicht wartet er auf deine Anerkennung, für die guten Sachen die er getan hat? Vielleicht kann er dann auch zu seinen schlechten Seiten stehen? Hast du ihm gegenüber jemals deine Dankbarkeit für die obigen Dinge ausgedrückt?
Und den anderen Dingen? Sehnt er sich vielleicht nur nach deiner Anerkennung? Würde es dich ohne ihn geben?
Re: Fühlt sich angesprochen@Mondmann
Pokemon, Wednesday, 14.04.2004, 21:48 (vor 7968 Tagen) @ Mondmann
Als Antwort auf: Re: Fühlt sich angesprochen von Mondmann am 14. April 2004 18:37:22:
Hast du dir schon mal die Frage gestellt, ob Männer vielleicht anders lieben als Frauen? Ist seine finanzielle Großzügigkeit und seine Hilfsbereitschaft nicht ein Zeichen seiner Liebe? Und der Himmel über deinem Bett? Vielleicht ist er so verletzlich, das es die einzige Art der Liebe ist, die er zeigen kann? Vielleicht lieben Männer indem sie Dinge füreinander tun und Frauen verbalisieren ihre Liebe? Ist das eine besser als das andere? oder schlechter? Oder ist es einfach so? Vielleicht wartet er auf deine Anerkennung, für die guten Sachen die er getan hat?
Ja, da bin ich mir sogar ziemlich sicher dass es sich so verhält. Auch meine Mutter ist sich dessen bewusst. Es ist ja nicht so dass ich meinen Vater überhaupt nicht mag. Nur manchmal, wenn ich mir wieder vor Augen halte was er schon alles getan hat, dann kocht der Hass (ich mag diesen Ausdruck eigentlich nicht) in mir hoch. Und ich habe auch sehr oft ein schlechtes Gewissen deswegen.
Vielleicht kann er dann auch zu seinen schlechten Seiten stehen?
Nein, das glaube ich nicht. Ich denke es ist auch sehr schwer für ihn. Er wurde so erzogen dass er der beste, der tollste ist. Meine Mutter ist seine erste richtige Beziehung. Er ist wirklich aus allen Wolken gefallen als sie ihn offen wiedersprochen hat und anderer Meinung war. Es ist wirklich schwer vorzustellen aber so scheint es wirklich gewesen zu sein. Er hatte in seinem leben nur eine Frau die ihn wirklich beeinflusst hat: Seine Mutter. Ihr musste er gehorchen, wenn nicht wurde sie krank. Sie hat ihm ein bestimmtes Bild von Frauen vermittelt: Sie war immer das schwache Frauchen, das ja beschützt werden muss, das schwache Nerven hat, nicht laut spricht und vor allem keine andere Meinung hat als er.
Ich denke mit einer anderen Erziehung wäre ein völlig anderer Mensch aus ihm geworden. Seine Charaktereigenschaften , z. B. den Jähzorn, den auch ich geerbt habe, hätte er zwar noch, aber er würde sich vielleicht über andere Sachen aufregen als jetzt.
Hast du ihm gegenüber jemals deine Dankbarkeit für die obigen Dinge ausgedrückt?
Und den anderen Dingen? Sehnt er sich vielleicht nur nach deiner Anerkennung? Würde es dich ohne ihn geben?
Doch hab ich. Anerkennung? Ich kann mich daran erinnern wie er mir provezeite, irgendwann werde ich mal ganz klein sein. Da hatte ich mal wieder eine andere Meinung als er. Nein, ich glaube Anerkennung ist nicht das, was er von mir will.
Re: Oh je....
ChrisTine, Tuesday, 13.04.2004, 23:53 (vor 7969 Tagen) @ Jolanda
Als Antwort auf: Oh je.... von Jolanda am 13. April 2004 11:01:15:
Liebe Jolanda,
Sorry, das klingt hart, ich weiss, aber ich kann dieses Geheule langsam nicht mehr hören.
Bin ich jetzt weicher geworden und Du härter oder wie oder was? *fg* War ganz schön überascht über diese deine Worte.
Sie wollen unterschwellig nur eines bewirken.
Sie wollen uns sagen, wie hilflos Frauen doch sind, wie wehrlos, welch ausgelieferter Opfer und wie böse Männer doch sind, was für Tyrannen, was für brutale Wesen ohne Mitgefühl, die ohne mit der Wimper zu zucken ein Frauenleben zerstören.
Das ist eigentlich das schlimme an der sogenannten Emanzipation. Sie ist zum größtenteil kontraproduktiv. Statt Frauen zu stärken, werden diese durch das ganze Opfergejammere geschwächt.
Die Frau das ewige Opfer, warum kotze ich nur immer wieder, wenn ich das lese.
Nach der Schwartzerschen These sind das ja neuerdings alles Folteropfer, ich nehme an, Du hast das mitbekommen.
Was machen wir nur mit den ganzen durch Frauen gefolterten Opfer?
Ach ja und noch was, Christine ist mit Sicherheit eine Frau
Liebste Jolanda, das wichtigste ist, das mein Mann weiß und spürt, daß ich eine Frau bin *sfg*
und sie ist weder bösartig noch will sie jemanden grundlos verletzen.
Bei dem Thema Vergewaltigung kann ich auch nicht mehr liebevoll argumentieren, das Thema macht mich einfach wütend, auch auf Frauen, die einfach tatenlos zusehen.
Liebe Grüße - Christine