Was Ihr nicht merkt, Frauen- Das bevorzugte Geschlecht
Was Ihr nicht merkt:
Ihr merkt nicht dass ich mit meinen Texten die Frauen angreife und die Männer verteidige. Dabei stütze ich mich hauptsächlich auf Thesen von Martin van Creveld ("Frauen - Das bevorzugte Geschlecht") Historiker aus Israel und Arne Hoffmann ("Sind Frauen die besseren Menschen?"), Publizist. Beide sind der Meinung dass Frauen eigentlich während der gesamten europäischen Geschichte bevorzugt wurden. Das muss nicht heißen dass in allem mit ihnen übereinstimme.
Im übrigen finde ich es ziemlich kleinlich, die Kritik an einem einzigen Wort aufzuhängen (Ziel).
Und was Mutationen angeht: Sie sind vererbbar.
Re: Was Ihr nicht merkt, Frauen- Das bevorzugte Geschlecht
Als Antwort auf: Was Ihr nicht merkt, Frauen- Das bevorzugte Geschlecht von Pokemon am 09. April 2004 18:41:43:
Was Ihr nicht merkt:
Ihr merkt nicht dass ich mit meinen Texten die Frauen angreife und die Männer verteidige. Dabei stütze ich mich hauptsächlich auf Thesen von Martin van Creveld ("Frauen - Das bevorzugte Geschlecht") Historiker aus Israel und Arne Hoffmann ("Sind Frauen die besseren Menschen?"), Publizist. Beide sind der Meinung dass Frauen eigentlich während der gesamten europäischen Geschichte bevorzugt wurden. Das muss nicht heißen dass in allem mit ihnen übereinstimme.
Im übrigen finde ich es ziemlich kleinlich, die Kritik an einem einzigen Wort aufzuhängen (Ziel).
Und was Mutationen angeht: Sie sind vererbbar.
Ist mir gleich aufgefallen, daß deine Texte eher eine Persiflage sind.
Von daher: nicht schlecht, mein Specht! "Frauen und Kinder zuerst" - das hat eine lange Tradition, die nicht erst van Creveld aufgedeckt hat.
Hier sind halt einige etwas gereizt, weil dein Stil einem Kriegsherrn nicht unähnlich ist (siehe Ferdi), die Tatsache, daß du denselben Beitrag auch im Frauenforum gepostet hast, zeigt jedoch, dass bei dir die Sache anders gelagert ist, im Sinne von Ironie. Bist du eigentlich ein Neuling?
Deine Lektüre zeugt doch schon von gewissen Kenntnissen.
Anyway,
with best wishes
Der Bachelor
Re: Was Ihr nicht merkt, Frauen- Das bevorzugte Geschlecht
Als Antwort auf: Was Ihr nicht merkt, Frauen- Das bevorzugte Geschlecht von Pokemon am 09. April 2004 18:41:43:
Und was Mutationen angeht: Sie sind vererbbar.
Sicher sind sie vererbbar, jedoch wäre ein geschlechtsreifes Männchen mit eben diesen positiven Eigenschaften trotzdem einem eventuellen Nachkommen aus Sicht der Arterhaltung vorzuziehen. Um eine großräumige Verbreitung zu gewährleisten ist nun mal mehr erforderlich.
Re: Was Ihr nicht merkt, Frauen- Das bevorzugte Geschlecht
Als Antwort auf: Was Ihr nicht merkt, Frauen- Das bevorzugte Geschlecht von Pokemon am 09. April 2004 18:41:43:
Hallo Pokemon!
Was Ihr nicht merkt:
Ihr merkt nicht dass ich mit meinen Texten die Frauen angreife und die Männer verteidige.
Keine Angst, das habe ich schon von selbst gemerkt 
Dabei stütze ich mich hauptsächlich auf Thesen von Martin van Creveld ("Frauen - Das
bevorzugte Geschlecht") Historiker aus Israel und Arne Hoffmann ("Sind Frauen die besseren
Menschen?"), Publizist. Beide sind der Meinung dass Frauen eigentlich während der gesamten
europäischen Geschichte bevorzugt wurden. Das muss nicht heißen dass in allem mit ihnen
übereinstimme.
Hast du die Bücher gelesen?
Im übrigen finde ich es ziemlich kleinlich, die Kritik an einem einzigen Wort aufzuhängen (Ziel).
Ich nehme mal an, das bezog sich auf mein Antwortposting? (Tip: am besten im Threat auf die entsprechenden Postings antworten, trägt zur Übersichtlichkeit bei.)
Meine Kritik bezog sich eben nicht nur auf das Wort "Ziel". Mein Kritikpunkt war, dass deine ganze Argumantation auf einem völlig falschen Verständnis von Evolution fußt. Wenn du es durchdenkst, solltest du es selbst feststellen. De facto war halt nicht nur der Begriff "Ziel", sondern deine ganze Argumentationskette (bio)logisch falsch.
Viele Grüße,
Jonathan
Re: Was Ihr nicht merkt, Frauen- Das bevorzugte Geschlecht
Als Antwort auf: Was Ihr nicht merkt, Frauen- Das bevorzugte Geschlecht von Pokemon am 09. April 2004 18:41:43:
Was Ihr nicht merkt: Ihr merkt nicht dass ich mit meinen Texten die Frauen angreife und die Männer verteidige.
Dass du die Männer verteidigst, ist natürlich sehr löblich. 
Dabei stütze ich mich hauptsächlich auf Thesen von Martin van Creveld ("Frauen - Das bevorzugte Geschlecht") Historiker aus Israel und Arne Hoffmann ("Sind Frauen die besseren Menschen?"), Publizist. Beide sind der Meinung dass Frauen eigentlich während der gesamten europäischen Geschichte bevorzugt wurden.
Aha? Creveld scheint diese Ansicht zu vertreten, stimmt, aber wo steht das in meinem Buch?
Herzlicher Gruß
Arne
Re: Was Ihr nicht merkt, Frauen- Das bevorzugte Geschlecht
Als Antwort auf: Re: Was Ihr nicht merkt, Frauen- Das bevorzugte Geschlecht von Arne Hoffmann am 09. April 2004 22:22:20:
Hab Dein Buch nicht gelesen, nur den Focus. Sorry für mein Halbwissen
Arne
Was mir wehtut
Als Antwort auf: Re: Was Ihr nicht merkt, Frauen- Das bevorzugte Geschlecht von Der Bachelor am 09. April 2004 19:22:31:
Hier sind halt einige etwas gereizt, weil dein Stil einem Kriegsherrn nicht unähnlich ist (siehe Ferdi), die Tatsache, daß du denselben Beitrag auch im Frauenforum gepostet hast, zeigt jedoch, dass bei dir die Sache anders gelagert ist, im Sinne von Ironie. Bist du eigentlich ein Neuling?
Deine Lektüre zeugt doch schon von gewissen Kenntnissen.
Anyway,
with best wishes
Der Bachelor
Von meinen frühen Erfahrungen könnte es schon sein dass ich "anders gelagert" bin. Wie ich nämlich schon in anderen Foren gepostet haben hat mein Vater die meiste Zeit damit verbracht meine Mutter und uns psychisch völlig zu zermürben. Seine Meinung war immer die bessere (sogar beim Essen, er mochte labberige Pfannenkuchen, also mussten wir sie auch mögen). Und das nicht weil er ein Mann ist sondern weil er ER ist. Mein Vater ist sehr religiös, was meiner Mutter dann schon mal einige Probleme bereitet hat, Lippenstift zu benutzen, unsere Katze einzuschläfern oder selbst zum Arzt zu gehen. Ich persönlich sehe mich nicht als Emanze, bin aber für die Gleichheit der Geschlechter auf Gebieten wo es mir notwendig erscheint. So kommt es dass ich Frauen beim Bund ablehne, es aber auch nicht in Ordnung finde wenn Leute daher kommen und meinen, die Frauen müssten wieder zurück in ihre angestammte Rolle (Hausfrau). Denn wie schon in anderen Foren gepostet: Hausfrauen werden häufiger geschlagen, Kinder in Haushalten mit der tradionellen Rollenverteilung häufiger missbraucht.
Mit tut es weh, ich fühle mich persönlich angegegriffen wenn ich Männer schlecht über Frauen reden höre. Wenn sie DIE FRAUEN über einen Kamm scheren. Genausowenig aber kann ich es leiden wenn meine Freundinnen sich über DIE MÄNNER aufregen, sich danach aber von der Arbeit nach hause kutschieren und zum Urlaub einladen lassen.
Ich habe mal abgesehen von meinem Vater überwiegend positive Erfahrungen mit Männern gemacht.
Re: Was mir wehtut
Als Antwort auf: Was mir wehtut von Pokemon am 10. April 2004 08:15:45:
Hallo Pokemon!
Mit tut es weh, ich fühle mich persönlich angegegriffen wenn ich Männer schlecht über Frauen reden höre. Wenn sie DIE FRAUEN über einen Kamm scheren.
Was meinst Du, wie weh es mir und den anderen Männern tut, wenn sie tagtäglich zu hören bekommen, dass sie alle potentielle Vergewaltiger und Schläger sind? Wohlgemerkt alle! Wie bewertest Du das, wenn auf Grund dieses Propagandasatzes bei der Anwendung des Gewaltschutzgesetzes der für einen Rechtsstaat verbindliche Grundsatz, dass jeder Angeschuldigte bis zum Beweis seiner Schuld als unschuldig zu gelten hat, quasi abgeschafft wird, und grundsätzlich der (Ehe)mann ohne Beweisermittlung und ohne sachliche Nachprüfung des behaupteten Sachverhaltes seiner eigenen Wohnung beraubt wird? Was sagst Du dazu, dass das Ministerium für "Frauen und Gedöns" bei der publizistischen Begleitung des Gewaltschutzgesetzes propagiert: "Der Schläger muss gehen, die Geschlagene bleibt?
Ach ja, sorry, ich vergass ja, Männer sind ja unendlich leidensfähig, kennen keinen Schmerz, dürfen nicht weinen, dürfen keine Gefühle zeigen, müssen immer stark sein und müssen sich deswegen alles gefallen lassen, dürfen sogar in der Werbung zum Affen gemacht werden.
So sehe ich das!
Gruss,
Ferdi
Re: Was mir wehtut
Als Antwort auf: Was mir wehtut von Pokemon am 10. April 2004 08:15:45:
Denn wie schon in anderen Foren gepostet: Hausfrauen werden häufiger geschlagen.....
... als wer? als Seehundrobben? Ja! Als Männer? Nein!
Ich habe mal abgesehen von meinem Vater überwiegend positive Erfahrungen mit Männern gemacht.
Das ist eigentlich kaum möglich, da bekanntlich versucht wird, die alten Erfahrungen zu wiederholen.
Re: Was Ihr nicht merkt, Frauen- Das bevorzugte Geschlecht
Als Antwort auf: Re: Was Ihr nicht merkt, Frauen- Das bevorzugte Geschlecht von Arne Hoffmann am 09. April 2004 22:22:20:
Beide sind der Meinung dass Frauen eigentlich während der gesamten europäischen Geschichte bevorzugt wurden.
Aha? Creveld scheint diese Ansicht zu vertreten, stimmt, aber wo steht das in meinem Buch?
Hm, war das nicht Seite 1 - 601? 
Re: Was mir wehtut
Als Antwort auf: Was mir wehtut von Pokemon am 10. April 2004 08:15:45:
Wie ich nämlich schon in anderen Foren gepostet haben hat mein Vater die meiste Zeit damit verbracht meine Mutter und uns psychisch völlig zu zermürben. Seine Meinung war immer die bessere (sogar beim Essen, er mochte labberige Pfannenkuchen, also mussten wir sie auch mögen).
Wenn dein Vater nicht meinte, seine Meinung sei die bessere, dann haette er sie nicht, das haben Meinungen so an sich - anderen seine Meinung aufzwingen, ist dagegen falsch und kommt leider bei Vätern und Müttern vor. Vielleicht häufiger bei Vätern, ich kenne dazu keine Untersuchungen.
Ich persönlich sehe mich nicht als Emanze, bin aber für die Gleichheit der Geschlechter auf Gebieten wo es mir notwendig erscheint.
Hast du Verständnis dafür, wenn jemand anderes die Gleichheit auch da will, wo sie dir nicht notwendig erscheint? Wenn ja, gut; wenn nein, dann wirkst du wie jemand, der die Vorteile der Emanzipation geniessen will, aber zur Vermeidung von Privilegienverlust noch gerne die alten Vorurteile bemüht.
So kommt es dass ich Frauen beim Bund ablehne, es aber auch nicht in Ordnung finde wenn Leute daher kommen und meinen, die Frauen müssten wieder zurück in ihre angestammte Rolle (Hausfrau).
Einige Frauen wollen zum Bund, einige Männer nicht. Erstere erhalten die Freiheit, letztere nicht.
Wenn jemand daherkommt und meint, die Frauen sollen alle Hausfrauen werden, kannst du mit ihm streiten oder ihn links liegen lassen - das Gesetz ist nicht auf seiner Seite, sondern auf deiner, und eine Gesetzesänderung ist nicht in Sicht. Oder willst du ihm seine Meinung verbieten (die ich auch nicht teile)?
Denn wie schon in anderen Foren gepostet: Hausfrauen werden häufiger geschlagen, Kinder in Haushalten mit der tradionellen Rollenverteilung häufiger missbraucht.
Kennst du Belege dafür? Zumindest zweites scheint mir unwahrscheinlich. Ich würde vermuten, dass eher Kinder missbraucht werden, die in keiner festen Familie aufwachsen.
Ich habe mal abgesehen von meinem Vater überwiegend positive Erfahrungen mit Männern gemacht.
Das mit deinem Vater ist bedauerlich für euch beide, aber du scheinst glücklicherweise nicht der Meinung, Frauen wären bessere Menschen.
GruÃ,
Peter
Keine Quellen, sorry, aber dafür auch keine besseren Menschen
Als Antwort auf: Re: Was mir wehtut von Peter am 10. April 2004 20:44:12:
Hallo Peter!
Wenn dein Vater nicht meinte, seine Meinung sei die bessere, dann haette er sie nicht, das haben Meinungen so an sich - anderen seine Meinung aufzwingen, ist dagegen falsch und kommt leider bei Vätern und Müttern vor. Vielleicht häufiger bei Vätern, ich kenne dazu keine Untersuchungen.
Einerseits hast Du sicherlich recht, Peter, aber Du kennst meinen Vater nicht. Ich habe nicht übertrieben: Er konnte am Anfang seiner Ehe wirklich nicht begreifen, dass jemand keine labberigen Kartoffelpfannenkuchen mag. Und er ist auch nicht bereít über irgend etwas zu diskutieren. Er ist sehr religiös und lehnt jede Form der Diskussion über religiöse Themen ab (tun viele ich weiß). Aber ich denke mein Vater ist hier nicht das Thema und überdies eine Sonderform von religiösem Fanatismus und das Ergebnis schlecher Erziehung ("Ich sach doch nichts gegen meine SSSöhne" Ausspruch seiner Mutter)
Hast du Verständnis dafür, wenn jemand anderes die Gleichheit auch da will, wo sie dir nicht notwendig erscheint? Wenn ja, gut; wenn nein, dann wirkst du wie jemand, der die Vorteile der Emanzipation geniessen will, aber zur Vermeidung von Privilegienverlust noch gerne die alten Vorurteile bemüht.
Nein, ich will nicht nur die Vorteile der Emanzipation genießen. So war das nicht gemeint. Ich finde nur wir Frauen sollten nicht auf Teufel komm raus überalle einen Frauenanteil von 50 Prozent (oder mehr) erreichen wollen. Frauen und Männer haben unterschiedliche körperliche Voraussetzungen. Über Frauen beim Bund kann man sicher streiten, aber ich kann mir gut vorstellen dass körperlich nicht annähernd so belastbar sind wie die Männer und deshalb bei einem Einsatz eher Probleme erzeugen weil sie langsamer sind, schlechtere Nerven haben oder was weiß ich. Ich persönlich bin gegen die Wehrpflicht bzw. für eine Umstrukturierung der Bundeswehr. Aber wenn die Wehrpflicht bestehen bleibt, dann sollte sie auch für die Frauen gelten.
Einige Frauen wollen zum Bund, einige Männer nicht. Erstere erhalten die Freiheit, letztere nicht.
Ja, und das ist ein Umstand, der mir auch nicht gefällt.
Wenn jemand daherkommt und meint, die Frauen sollen alle Hausfrauen werden, kannst du mit ihm streiten oder ihn links liegen lassen - das Gesetz ist nicht auf seiner Seite, sondern auf deiner, und eine Gesetzesänderung ist nicht in Sicht. Oder willst du ihm seine Meinung verbieten (die ich auch nicht teile)?
Nein, das will ich nicht, aber sagen dass es mir nicht passt (und gesellschaftlich auch schwierig ist, wie ich glaube), das will ich 
Denn wie schon in anderen Foren gepostet: Hausfrauen werden häufiger geschlagen, Kinder in Haushalten mit der tradionellen Rollenverteilung häufiger missbraucht.
Kennst du Belege dafür? Zumindest zweites scheint mir unwahrscheinlich. Ich würde vermuten, dass eher Kinder missbraucht werden, die in keiner festen Familie aufwachsen.
Ich habe mehrere Bücher über dieses Thema gelesen (ja, Bücherwissen, ich weiß, aber es waren auch Bücher über Frauengewalt dabei). Der Zusammenhang zwischen Berufstätigkeit der Frau und dem Kindesmissbrauch (in diesem Fall durch den Vater) wurde oft erwähnt. An die Titel der Bücher kann ich mich nicht mehr erinnern (Mann, ich bin eine Frau, mein Gehirn ist kleiner als Deins
. Da die meisten Missbräuche von Familienangehörigen ausgehen bin ich mir nicht sicher ob Deine These richtig ist. Die Gedanken von den Hausfrauen, das Zögern vor der Anzeige des Mannes kann ich gut nachvollziehen. Auch ich hätte Angst, meine ganze Existenz die ich mir vielleicht aufgebaut habe (und die meiner Kinder) zu zerstören.
Das mit deinem Vater ist bedauerlich für euch beide, aber du scheinst glücklicherweise nicht der Meinung, Frauen wären bessere Menschen.
Nein, das bin ich nicht. Ich habe zwar geschrieben dass die meisten Kriege von Männern geführt wurden (saublödes Argument, ich weiß, es geschah im weiblich-unberechtigten Zorn), bin mir aber nicht sicher ob Männer wirklich das agressivere Geschlecht sind. Mir scheint es eher so als ob Männer ihre Agressionen mehr zeigen und ausleben, während Frauen im Verborgenen schmoren und dann irgendwann durchbrennen.
Frohe Ostern!
Auch Männern darf`s wehtun
Als Antwort auf: Re: Was mir wehtut von Ferdi am 10. April 2004 11:16:34:
Was meinst Du, wie weh es mir und den anderen Männern tut, wenn sie tagtäglich zu hören bekommen, dass sie alle potentielle Vergewaltiger und Schläger sind?
Habe ich je behauptet, Männern würde das nicht wehtun? Nein, wohl nicht und ich habe auch deutlich gemacht dass ich anders herum auch nicht in Ordnung finde: Wenn Männer über einen Kamm geschoren und verurteil werden.
Ach ja, sorry, ich vergass ja, Männer sind ja unendlich leidensfähig, kennen keinen Schmerz, dürfen nicht weinen, dürfen keine Gefühle zeigen, müssen immer stark sein und müssen sich deswegen alles gefallen lassen, dürfen sogar in der Werbung zum Affen gemacht werden.
Naja, die Frauen werden ausgezogen, die Männer zum Affen gemacht (nicht ganz ernst gemeint).
Von meinen Erfahrungen
Als Antwort auf: Re: Was mir wehtut von Odin am 10. April 2004 11:19:26:
Denn wie schon in anderen Foren gepostet: Hausfrauen werden häufiger geschlagen.....
... als wer? als Seehundrobben? Ja! Als Männer? Nein!
Weder noch. Sie werden häufiger geschlagen als berufstätige Frauen. Und dass Männer häufiger geschlagen werden als Frauen ist doch noch nicht bewiesen, oder?
Ich habe mal abgesehen von meinem Vater überwiegend positive Erfahrungen mit Männern gemacht.
Das ist eigentlich kaum möglich, da bekanntlich versucht wird, die alten Erfahrungen zu wiederholen.
Wie willst Du wissen was für Erfahrungen ich gemacht habe? Weißt Du ob ich in meinen Beziehungen ebenso unterdrückt wurde wie meine Mutter? Ob ich ebenso unglücklich war wie sie?
Re: Auch Männern darf`s wehtun
Als Antwort auf: Auch Männern darf`s wehtun von Pokemon am 10. April 2004 23:37:41:
Habe ich je behauptet, Männern würde das nicht wehtun? Nein, wohl nicht und ich habe auch deutlich gemacht dass ich anders herum auch nicht in Ordnung finde: Wenn Männer über einen Kamm geschoren und verurteil werden.
Wer hat Dir diese Behauptung unterstellt? Ich nicht. Ich habe lediglich darauf reagiert, dass Du geschrieben hast, dass es Dir weh tut, wenn so schlecht über Frauen gesprochen wird.
Naja, die Frauen werden ausgezogen, die Männer zum Affen gemacht (nicht ganz ernst gemeint).
Ich sehe schon, ich werde genau so wenig ernst genommen wie von "Emmalein" und den ganzen anderen weiblichen Forentrolls. Und da soll ich meine Auffassung über Frauen ändern? Ich denke ja nicht daran. Meine Meinung hat sich noch weiter verfestigt. Ich stelle nur fest, dass Diskussionen mit Frauen unmöglich werden weil sie alles gleich ins Lächerliche ziehen.
Bewerbt Euch doch bei Stefan Raab, da könnt Ihr in Eurer Scheiss Ironie baden und bekommt auch noch Kohle dafür. Das ist jetzt ernst gemeint.
Ferdi, also nimm's mir nicht übel
Als Antwort auf: Re: Auch Männern darf`s wehtun von Ferdi am 11. April 2004 00:26:04:
...aber Du gebärdest Dich manchmal genau so wie eine der zahlreichen Foren-Feministinnen in Femiforen (Lambretta etc.)
Pokemon beweist doch erfreulicherweise eine vergleichsweise vorurteilsfreie Betrachtung der Problematik. Ich zumindest finde es bemerkenswert, daß eine Teinehmerin auch ernsthaft und aus eigenem Antrieb heraus auf unsere Probleme eingeht. Im Gegenzug bin ich auch bereit, auf ihre Probleme einzugehen.
Du wirfst Pokemon vor, mit ihr könne man nicht diskutieren. Doch das, was Du Dir im letzten Absatz geleistet hast, hat gewiß nichts mehr mit "diskutieren" zu tun.
Wie tief muß Dein Frust sitzen, wenn Du Dich bei Anwesenheit eines offenbar weiblichen Wesens reflexartig in Deinen Schützengraben zurückziehst und Deinem Schubladendenken ("ihr Weiber seid doch alle gleich") fröhnst? Wenn Du Dich wenigstens an Deinen eigenen Maßstäben messen würdest!
Sorry, aber mit einer "Männer"bewegung aus frustrierten alten Kampf-Maskus möchte ich nichts zu tun haben. Tante Alice & Co reicht mir schon, davon brauche ich keine männliche Kopie. Und wenn ich mir mal verkrustete Vorurteile in einem Selbstbeweihräucherungs- und Jammerclub reinziehen will, dann kann ich bei Xenia oder Maya stöbern.
Sich explitzit für Männerrechte einzusetzen, ist eine unbedingte Notwendigkeit. Aber nicht so!(mit Verweis auf deinen Beitrag)
Manchmal schäme ich mich richtig für solche "Mitstreiter". Naja, sei's drum, vielleicht hat Dich das Leben ja wirklich ganz schwer gebeutelt.
frohe Ostern noch
Re: Auch Männern darf`s wehtun
Als Antwort auf: Re: Auch Männern darf`s wehtun von Ferdi am 11. April 2004 00:26:04:
Ich sehe schon, ich werde genau so wenig ernst genommen wie von "Emmalein" und den ganzen anderen weiblichen Forentrolls. Und da soll ich meine Auffassung über Frauen ändern? Ich denke ja nicht daran. Meine Meinung hat sich noch weiter verfestigt. Ich stelle nur fest, dass Diskussionen mit Frauen unmöglich werden weil sie alles gleich ins Lächerliche ziehen.
Bewerbt Euch doch bei Stefan Raab, da könnt Ihr in Eurer Scheiss Ironie baden und bekommt auch noch Kohle dafür. Das ist jetzt ernst gemeint.
Ach Ferdi, jetzt lege doch nicht jedes Wort auf die Goldwaage. Hier schreibt ein 23-jähriges Mädel, die vielleicht noch nicht allzuviel weiß, was draußen so abgeht oder aber das ganze tatsächlich nicht so ernst nimmt wie unsereiner, der in irgendeiner Form unter dem heutigen Feminismus 'gelitten' hat.
Ich schreibe das, weil ich eine 26-jährige Tochter habe, die das genauso sieht. Wenn wir uns zuweilen treffen und es irgendwann auf dieses Thema kommt, dann merke ich eine innere Abwehr, weil sie es einfach nicht mehr hören kann. Glaubst Du, Mädels in dem Alter von Pokemon haben überhaupt keine Probleme? Sie haben andere Probleme, müssen sich genauso durch den Alltag kämpfen wie unsereins in ihrem Alter.
Ich denke, unsere Aufgabe sollte es vorrangig sein, die Menschen aufzuklären, was läuft und uns nicht jeden zum 'Feind' machen, der nicht genauso denkt wie wir und die nicht alles ganz so ernst nehmen.
Wichtig ist, daß sie unsere Standpunkte verstehen und das es so rübergebracht wird, daß sie auch andere zum nachdenken bringen.
LG - Christine
Sei doch nicht gleich beleidigt
Als Antwort auf: Re: Auch Männern darf`s wehtun von Ferdi am 11. April 2004 00:26:04:
Naja, die Frauen werden ausgezogen, die Männer zum Affen gemacht (nicht ganz ernst gemeint).
Ich sehe schon, ich werde genau so wenig ernst genommen wie von "Emmalein" und den ganzen anderen weiblichen Forentrolls. Und da soll ich meine Auffassung über Frauen ändern? Ich denke ja nicht daran. Meine Meinung hat sich noch weiter verfestigt. Ich stelle nur fest, dass Diskussionen mit Frauen unmöglich werden weil sie alles gleich ins Lächerliche ziehen.
Ich habe Dich sehr wohl ernst genommen, nur meine eigene Aussage nicht. Was ich damit andeuten wollte ist dass Frauen sehr oft leicht bekleidet oder ganz nackt in der Werbung erscheinen. Der Anteil nackter Männer hat zwar zugenommen, aber die Frauen sind doch noch in der Überzahl.Das wollte ich damit sagen. Von extrem vielen veräppelten Männern in der Werbung habe ich bisher nicht viel gesehen. Ich konnte auch nicht wissen dass Du das ganze so bitterernst siehst so auf einen kleinen Scherz (über meine Aussage, nicht über Deine) gleich so reagierst.
Außerdem bin ich kein Troll (und das ist ernst gemeint).
Frohe Ostern
Weiß auch ein bisschen was draußen abgeht :-) Aber danke für Deinen Zuspruch
Als Antwort auf: Re: Auch Männern darf`s wehtun von ChrisTine am 11. April 2004 10:52:00:
Hier schreibt ein 23-jähriges Mädel, die vielleicht noch nicht allzuviel weiß, was draußen so abgeht oder aber das ganze tatsächlich nicht so ernst nimmt wie unsereiner, der in irgendeiner Form unter dem heutigen Feminismus 'gelitten' hat.
Hm, dazu sage ich jetzt mal nichts
Ich schreibe das, weil ich eine 26-jährige Tochter habe, die das genauso sieht. Wenn wir uns zuweilen treffen und es irgendwann auf dieses Thema kommt, dann merke ich eine innere Abwehr, weil sie es einfach nicht mehr hören kann. Glaubst Du, Mädels in dem Alter von Pokemon haben überhaupt keine Probleme? Sie haben andere Probleme, müssen sich genauso durch den Alltag kämpfen wie unsereins in ihrem Alter.
Merkt man bei mir eine innere Abwehr? Sorry, wenn es so rüberkommt. Aber Probleme habe ich, da hast Du recht, aber die wurden nicht von Männern verursacht. Ich habe Probleme mit meiner Gesundheit, mit meinem Vater und werde demnächst wohl arbeitslos sein.
Ich denke, unsere Aufgabe sollte es vorrangig sein, die Menschen aufzuklären, was läuft und uns nicht jeden zum 'Feind' machen, der nicht genauso denkt wie wir und die nicht alles ganz so ernst nehmen.
Wichtig ist, daß sie unsere Standpunkte verstehen und das es so rübergebracht wird, daß sie auch andere zum nachdenken bringen.
Vielen Dank für Deinen Zuspruch!
Aber was mich verunsichert: Mache ich den Eindruck, ich würde Euch nicht verstehen? Ich denke auch dass Männer heutzutage in vielen Dingen diskriminiert werden. Und das nicht nur was den Unterhalt für Ihre Kinder und Exfrauen angeht. Unterhalt müssen sie ja auch für die Kinder zahlen, die nicht von ihnen sind, sollten sie bei der Geburt noch nicht geschieden sein. Das ist vielleicht gut für`s Kind, aber auf keinen Fall gerecht und ich denke die meisten Frauen denken genauso. Ich verstehe übrigens nicht warum diese Regelung nicht längst geändert wurde. Heute kann man doch schon sehr früh den Vater eines Kindes bestimmen.
Re: Von meinen Erfahrungen
Als Antwort auf: Von meinen Erfahrungen von Pokemon am 10. April 2004 23:41:10:
Denn wie schon in anderen Foren gepostet: Hausfrauen werden häufiger geschlagen.....
... als wer? als Seehundrobben? Ja! Als Männer? Nein!
Weder noch. Sie werden häufiger geschlagen als berufstätige Frauen. Und dass Männer häufiger geschlagen werden als Frauen ist doch noch nicht bewiesen, oder?
Hausfrauen werden häufiger geschlagen als berufstätige Frauen? Möglich. Dann müßte man aber, um einen Vergleich ziehen zu können untersuchen, ob Hausmänner häufiger geschlagen werden als berufstätige Männer. Wäre interessant. Alles andere hieße Äpfel mit Birnen zu vergleichen.
Männer sind häufiger Opfer von Gewalttaten als Frauen, aber Du sprichst hier wohl gezielt auf häusliche Gewalt an. Die Unterschiede sind da nicht allzu groß, aber es deutet doch einiges darauf hin, daß Frauen öfters körperlicher Gewalt ausgesetzt sind, Männer öfters psychischer Gewalt (Zerstörung des Selbstwertgefühls, Psychoterror).
Auch bei Kindern scheint die Tendenz weg von körperlicher zu psychischer Gewalt zu gehen, da diese noch gesellschaftlich besser akzeptiert wird.
Ich habe mal abgesehen von meinem Vater überwiegend positive Erfahrungen mit Männern gemacht.
Das ist eigentlich kaum möglich, da bekanntlich versucht wird, die alten Erfahrungen zu wiederholen.
Wie willst Du wissen was für Erfahrungen ich gemacht habe? Weißt Du ob ich in meinen Beziehungen ebenso unterdrückt wurde wie meine Mutter? Ob ich ebenso unglücklich war wie sie?
Gar nicht. Was ich weiß ist, daß jeder Mensch versucht, vergangene Erfahrungen zu wiederholen.
Re: Keine Quellen, sorry, aber dafür auch keine besseren Menschen
Als Antwort auf: Keine Quellen, sorry, aber dafür auch keine besseren Menschen von Pokemon am 10. April 2004 23:12:46:
Denn wie schon in anderen Foren gepostet: Hausfrauen werden häufiger geschlagen, Kinder in Haushalten mit der tradionellen Rollenverteilung häufiger missbraucht.
Kennst du Belege dafür? Zumindest zweites scheint mir unwahrscheinlich. Ich würde vermuten, dass eher Kinder missbraucht werden, die in keiner festen Familie aufwachsen.
Ich habe mehrere Bücher über dieses Thema gelesen (ja, Bücherwissen, ich weiß, aber es waren auch Bücher über Frauengewalt dabei). Der Zusammenhang zwischen Berufstätigkeit der Frau und dem Kindesmissbrauch (in diesem Fall durch den Vater) wurde oft erwähnt.
Bist Du sicher, daß Du hier Kindesmißbrauch meinst und nicht Kindesmißhandlung? Wenn du tatsächlich ersteres meinst, widersprichst Du Dir hier, denn es würde bedeuten, daß traditionelle Rollenverteilung ein Schutz für das Kind ist (zumindest vor einem mißbrauchenden Vater - NICHT vor einer mißbrauchenden Mutter!). Das wäre dann zwar vorstellbar, aber was sollen wir damit anfangen? Noch mehr Schutz für das Kind wäre dann, wenn gar keiner mehr arbeitet und sich alle um das Kind kümmern (oder wäre das nicht vielleicht sogar ein Nachteil?)
Generell aber ist es so, daß der leibliche Vater der beste Schutz für das Kind vor Mißbrauch ist. In Stieffamilien ist die Mißbrauchsrate wesentlich höher (sowohl Mißbrauch als auch Mißhandlung).
Wobei Männer noch relativ gut mit der Situation zurecht kommen, fremde Kinder großzuziehen (Übung macht den Meister *g*). Wie schlecht Frauen damit zurechtkommen beweisen schon unsere Märchen und Sagen (die sprichwörtliche böse Stiefmutter)!
Ist schon so wie ich meinte
Als Antwort auf: Re: Keine Quellen, sorry, aber dafür auch keine besseren Menschen von Odin am 11. April 2004 13:59:26:
Nein, ich meine es so wie ich es geschrieben habe. Kinder von Hausfrauen werden häufiger missbraucht (ob mißhandelt weiß ich nicht) als solche von berufstätigen Müttern. Wohlgemerkt: Von den Vätern missbraucht.Als Argument wurde angeführt dass Hausfrauen in gewisser Weise abhängig sind von ihrem Mann. Sie haben kein eigenes Einkommen und damit mehr zu verlieren als Berufstätige. Was mütterlichen Missbrauch angeht, müsste es eigentlich ähnlihc sein, oder? Ich meine, wenn die Frau nicht den ganzen Tag zu hause ist hat sie auch weniger Zeit ihr Kind zu schlagen, oder (blöd gesagt, ich weiß)
Re: Ferdi, also nimm's mir nicht übel
Als Antwort auf: Ferdi, also nimm's mir nicht übel von Der Eman(n)ze am 11. April 2004 10:29:13:
...aber Du gebärdest Dich manchmal genau so wie eine der zahlreichen Foren-Feministinnen in Femiforen (Lambretta etc.)
Pokemon beweist doch erfreulicherweise eine vergleichsweise vorurteilsfreie Betrachtung der Problematik. Ich zumindest finde es bemerkenswert, daß eine Teinehmerin auch ernsthaft und aus eigenem Antrieb heraus auf unsere Probleme eingeht. Im Gegenzug bin ich auch bereit, auf ihre Probleme einzugehen.
Du wirfst Pokemon vor, mit ihr könne man nicht diskutieren. Doch das, was Du Dir im letzten Absatz geleistet hast, hat gewiß nichts mehr mit "diskutieren" zu tun.
Wie tief muß Dein Frust sitzen, wenn Du Dich bei Anwesenheit eines offenbar weiblichen Wesens reflexartig in Deinen Schützengraben zurückziehst und Deinem Schubladendenken ("ihr Weiber seid doch alle gleich") fröhnst? Wenn Du Dich wenigstens an Deinen eigenen Maßstäben messen würdest!
Sorry, aber mit einer "Männer"bewegung aus frustrierten alten Kampf-Maskus möchte ich nichts zu tun haben. Tante Alice & Co reicht mir schon, davon brauche ich keine männliche Kopie. Und wenn ich mir mal verkrustete Vorurteile in einem Selbstbeweihräucherungs- und Jammerclub reinziehen will, dann kann ich bei Xenia oder Maya stöbern.
Sich explitzit für Männerrechte einzusetzen, ist eine unbedingte Notwendigkeit. Aber nicht so!(mit Verweis auf deinen Beitrag)
Manchmal schäme ich mich richtig für solche "Mitstreiter". Naja, sei's drum, vielleicht hat Dich das Leben ja wirklich ganz schwer gebeutelt.
frohe Ostern noch
Ich denke, "Pokemon" ist tatsächlich nicht so übel, wie Ferdi sie beschreibt. Mir erscheint sie durchaus ausgewogen, wenn auch gewisse Widersprüche auftauchen, die einen Trollverdacht begründen können.
Vor allem die Tatsache, daß sie mit ihrem Vater schlechte Erfahrungen gemacht hat und dennoch nicht alle Männer verdammt, ist in der heutigen Zeit schon bemerkenswert.
Wie Pokemon einzuschätzen ist, wird wohl erst die Zukunft zeigen.
Ferdi ist hier tatsächlich übers Ziel hinausgeschossen.
Dabei gehört Ferdi gar nicht zu den Haudraufs, als Skorpion ist er halt zuweilen etwas zu voreilig in seinen Urteilen. Als Kampf-Masku möchte ich ihn aber nicht bezeichnen, er schützt sich lediglich vor dem grassierenden Feminismus, indem er seine Hängebrücke hochzieht und es sich in seiner "Burg" gemütlich macht. Ich denke, er hat seine Konsequenzen aus schlechten Erfahrungen gezogen bzw. möchte solche vermeiden.
Frohe Ostern allerseits,
der Bachelor
Re: Auch Männern darf`s wehtun
Als Antwort auf: Re: Auch Männern darf`s wehtun von ChrisTine am 11. April 2004 10:52:00:
Hi Christine!
Ach Ferdi, jetzt lege doch nicht jedes Wort auf die Goldwaage. Hier schreibt ein 23-jähriges Mädel, die vielleicht noch nicht allzuviel weiß, was draußen so abgeht oder aber das ganze tatsächlich nicht so ernst nimmt wie unsereiner, der in irgendeiner Form unter dem heutigen Feminismus 'gelitten' hat.
Hier schreibt ein 23-jähriges Mädel
Woher weißt du das? Kennst du Pokemon persönlich, dann hab ich nichts gesagt.
Glaubst Du, Mädels in dem Alter von Pokemon haben überhaupt keine Probleme? Sie haben andere Probleme, müssen sich genauso durch den Alltag kämpfen wie unsereins in ihrem Alter.
Das hat Ferdi weder behauptet noch sonst was. Er ist halt inzwischen nicht mehr so naiv und lässt sich von angeblichen Neulingen an der Nase herumführen. Wer will ihm das zum Vorwurf machen? Du? Bisher hat es hier noch nie eine Frau gegeben, die ernsthaft daran interessiert war, hier sachlich diskutieren zu wollen, oder kannst du mir auch nur eine nennen, außer dir natürlich? Wenn ich an all die Namen denke, mit denen sie sich bisher hier zu Wort gemeldet haben, wird mir schwindlig. Einige sogar mit zwei Namen gleichzeitig.
Ich denke, unsere Aufgabe sollte es vorrangig sein, die Menschen aufzuklären, was läuft und uns nicht jeden zum 'Feind' machen, der nicht genauso denkt wie wir und die nicht alles ganz so ernst nehmen.
Wichtig ist, daß sie unsere Standpunkte verstehen und das es so rübergebracht wird, daß sie auch andere zum nachdenken bringen.
LG - Christine
Stimmt, aber nur unter der Voraussetzung das sie wirklich interessiert sind. Dies wiederum wird man erst wissen, wenn sie sich über einen längeren Zeitraum zu Wort gemeldet haben. Nicht nur 2 oder 3 Wochen!
lieber Gruß
Moni
ist wirklich 23
Als Antwort auf: Re: Auch Männern darf`s wehtun von Moni am 11. April 2004 17:01:09:
Hier schreibt ein 23-jähriges Mädel
Woher weißt du das? Kennst du Pokemon persönlich, dann hab ich nichts gesagt.
Nein, das nicht, aber ich habe mein Alter ein paar Beiträge vorher angegeben.
Bin also wirklich 23.
Re: ist wirklich 23
Als Antwort auf: ist wirklich 23 von Pokemon am 11. April 2004 17:07:31:
Hi ChrisTine....
Hier schreibt ein 23-jähriges Mädel
Woher weißt du das? Kennst du Pokemon persönlich, dann hab ich nichts gesagt.
Nein, das nicht, aber ich habe mein Alter ein paar Beiträge vorher angegeben.
Bin also wirklich 23.
Ah, daher weißt du das, wenn du das geschrieben hast, ist natürlich alles viel einleuchtender.
Danke, einen besseren Beweis hättest du nicht liefern können.....*g*
Gruß
Moni
Was ist ein Troll?
Als Antwort auf: Re: Ferdi, also nimm's mir nicht übel von Der Bachelor am 11. April 2004 14:31:22:
Ich denke, "Pokemon" ist tatsächlich nicht so übel, wie Ferdi sie beschreibt. Mir erscheint sie durchaus ausgewogen, wenn auch gewisse Widersprüche auftauchen, die einen Trollverdacht begründen können.
Vor allem die Tatsache, daß sie mit ihrem Vater schlechte Erfahrungen gemacht hat und dennoch nicht alle Männer verdammt, ist in der heutigen Zeit schon bemerkenswert.
Was ist denn eigentlich ein Troll (hatte zunächst fälschlicherweise und wahrscheinlich typisch weiblich angenommen es wäre eine Anspielung auf meine Figur <<grinsel> > ) ?
Jemand der unter zwei Nicks schreibt? Ein Mann, der seine weibliche Seite mal zum Ausdruck bringen will (wahlweise auch anders herum)?
Hatte für kurze Zeit mal 2 Nicks, jedoch in einem anderen Forum.
Ist übrigens lustig zu sehen wie sich Leute über einen selbst unterhalten und urteilen. Ich wollte schon immer wissen was die Leute über mich reden wenn ich nicht da bin 
Re: ist wirklich 23
Als Antwort auf: Re: ist wirklich 23 von Moni am 11. April 2004 17:12:07:
Bin also wirklich 23.
Ah, daher weißt du das, wenn du das geschrieben hast<ist natürlich alles viel einleuchtender.
Danke, einen besseren Beweis hättest du nicht liefern können.....*g*
Gruß
Moni
Einen Beweis für mein Alter? Gruß zurück
Pokemon
Re: Was ist ein Troll?
Als Antwort auf: Was ist ein Troll? von Pokemon am 11. April 2004 17:12:45:
Hi Pokemon!
Was ist denn eigentlich ein Troll (hatte zunächst fälschlicherweise und wahrscheinlich typisch weiblich angenommen es wäre eine Anspielung auf meine Figur <<grinsel> > ) ?
Nee, wo denkst du hin? Deine "Figur" ob dick oder dünn, spielt keine Rolle und macht dich nicht zu einem Troll....Ich schätze, sonst wären wohl fast alle hier mehr oder weniger Trollverdächtig
Jemand der unter zwei Nicks schreibt? Ein Mann, der seine weibliche Seite mal zum Ausdruck bringen will (wahlweise auch anders herum)?
Hatte für kurze Zeit mal 2 Nicks, jedoch in einem anderen Forum.
Ganz genau. Leute, die meinen in einem Forum gleichzeitig mit 2 oder gar 3 Namen rumtoben, im extrem Fall sogar unterschiedliche Meinungen gleichzeitig vertreten zu müssen, denen bringt man kaum, beziehungsweise überhaupt kein Vertrauen entgegen. Dürfte mehr als verständlich sein oder?
Ist übrigens lustig zu sehen wie sich Leute über einen selbst unterhalten und urteilen. Ich wollte schon immer wissen was die Leute über mich reden wenn ich nicht da bin
Über einen selbst unterhalten und urteilen? Du meinst wohl, wenn sich Leute über andere unterhalten oder über andere urteilen, während diese nicht anwesend sind oder?
Gruß
Moni
Re: ist wirklich 23
Als Antwort auf: Re: ist wirklich 23 von Pokemon am 11. April 2004 17:16:47:
Hi Pokemon!
Einen Beweis für mein Alter?
Gruß zurück
Pokemon
Klar, wofür sonst?
Gruß
Moni
Keine Stiefväter im Märchen
Als Antwort auf: Re: Keine Quellen, sorry, aber dafür auch keine besseren Menschen von Odin am 11. April 2004 13:59:26:
Wie schlecht Frauen damit zurechtkommen beweisen schon unsere Märchen und Sagen (die sprichwörtliche böse Stiefmutter)!
Ist Dir schon einmal aufgefallen dass es in Märchen gar keine Stiefväter gibt?
In den vorigen Jahrhunderten wurde die Wiederheirat einer Frau gesellschaftlich nämlich nicht immer geduldet, wie mir eine 1902 geborene Dame erzählte, deren Mutter mit 42 ihren Gatten verlor und in ihrem Dorf angefeindet wurde weil sie sich mit einem ledigen Mann zusammentat. Frauen hatten als Witwe schwarze Kleider zu tragen und friedlich ihren Pulli zu stricken.
oder so, ja
Als Antwort auf: Re: Was ist ein Troll? von Moni am 11. April 2004 17:25:41:
Über einen selbst unterhalten und urteilen? Du meinst wohl, wenn sich Leute über andere unterhalten oder über andere urteilen, während diese nicht anwesend sind oder?
Gruß
Moni
Räusper<<, ja, oder so
Re: Auch Männern darf`s wehtun
Als Antwort auf: Re: Auch Männern darf`s wehtun von Moni am 11. April 2004 17:01:09:
Hi meine Süsse,
zuviel überschüssige Energie *fg*
Hier schreibt ein 23-jähriges Mädel
Woher weißt du das? Kennst du Pokemon persönlich, dann hab ich nichts gesagt.
Nö, aber ich will auch nicht immer und ständig von vornherein feindselig daher kommen.
Glaubst Du, Mädels in dem Alter von Pokemon haben überhaupt keine Probleme? Sie haben andere Probleme, müssen sich genauso durch den Alltag kämpfen wie unsereins in ihrem Alter.
Das hat Ferdi weder behauptet noch sonst was. Er ist halt inzwischen nicht mehr so naiv und lässt sich von angeblichen Neulingen an der Nase herumführen.
Das ist ja auch verständlich, nur habe ich Pokemons Aussage halt anders als Ferdi verstanden und wie ich gelesen habe, lag meine Vermutung richtig.
Wer will ihm das zum Vorwurf machen? Du?
Nö, aber man kann jemanden schon darauf aufmerksam machen, das Worte auch anders verstanden werden können, oder?
Bisher hat es hier noch nie eine Frau gegeben, die ernsthaft daran interessiert war, hier sachlich diskutieren zu wollen, oder kannst du mir auch nur eine nennen, außer dir natürlich? Wenn ich an all die Namen denke, mit denen sie sich bisher hier zu Wort gemeldet haben, wird mir schwindlig. Einige sogar mit zwei Namen gleichzeitig.
Das habe ich hier vor kurzem selbst noch geschrieben.
Ich denke, unsere Aufgabe sollte es vorrangig sein, die Menschen aufzuklären, was läuft und uns nicht jeden zum 'Feind' machen, der nicht genauso denkt wie wir und die nicht alles ganz so ernst nehmen.
Wichtig ist, daß sie unsere Standpunkte verstehen und das es so rübergebracht wird, daß sie auch andere zum nachdenken bringen.
LG - Christine
Stimmt, aber nur unter der Voraussetzung das sie wirklich interessiert sind. Dies wiederum wird man erst wissen, wenn sie sich über einen längeren Zeitraum zu Wort gemeldet haben. Nicht nur 2 oder 3 Wochen!
Na ja, es hat halt nicht jeder so ein Interesse an diesem Thema, wie wir.
Na ja, wir werden sehen.
Liebe Grüße - Christine 
Re: Ist schon so wie ich meinte
Als Antwort auf: Ist schon so wie ich meinte von Pokemon am 11. April 2004 14:09:51:
Nein, ich meine es so wie ich es geschrieben habe. Kinder von Hausfrauen werden häufiger missbraucht (ob mißhandelt weiß ich nicht) als solche von berufstätigen Müttern. Wohlgemerkt: Von den Vätern missbraucht.Als Argument wurde angeführt dass Hausfrauen in gewisser Weise abhängig sind von ihrem Mann. Sie haben kein eigenes Einkommen und damit mehr zu verlieren als Berufstätige.
Wenn dies tatsächlich so ist, würde ich eher sagen, daß es KEINE Beziehung zwischen Berufstätigkeit der Mutter und Kindesmißhandlung des Vaters gibt, sondern umgekehrt einen Zusammenhang zwischen Kindesmißhandlung und Berufstätigkeit.
Sprich: Ein Vater, der seine Kinder schlägt ("Mir haben Prügel auch nicht geschadet") wird auch im Punkt der Berufstätigkeit seiner Frau eher veraltete Ansichten haben (und sich auch seine Frau entsprechend ausgewählt haben, also wird auch die Frau kaum zur Berufstätigkeit tendieren)
Re: Keine Stiefväter im Märchen
Als Antwort auf: Keine Stiefväter im Märchen von Pokemon am 11. April 2004 17:30:10:
Wie schlecht Frauen damit zurechtkommen beweisen schon unsere Märchen und Sagen (die sprichwörtliche böse Stiefmutter)!
Ist Dir schon einmal aufgefallen dass es in Märchen gar keine Stiefväter gibt?
In den vorigen Jahrhunderten wurde die Wiederheirat einer Frau gesellschaftlich nämlich nicht immer geduldet, wie mir eine 1902 geborene Dame erzählte, deren Mutter mit 42 ihren Gatten verlor und in ihrem Dorf angefeindet wurde weil sie sich mit einem ledigen Mann zusammentat. Frauen hatten als Witwe schwarze Kleider zu tragen und friedlich ihren Pulli zu stricken.
Das hat damit nichts zu tun. Es gab nur wesentlich mehr Stiefmütter, weil Frauen sehr häufig bei der Geburt starben und die Männer gezwungen waren - wegen der Kinderversorgung - wieder zu heiraten.
Witwen mit Kindern wurden dagegen meist von der ganzen Gemeinde versorgt (die Bibel z.B. ist voll von Anweisungen).
Man sieht auch hier: Für die Not der Frau war die Gemeinschaft zuständig, für die Not des Mannes dieser selbst.
Re: Weiß auch ein bisschen was draußen abgeht :-) Aber danke für Deinen Zuspruch
Als Antwort auf: Weiß auch ein bisschen was draußen abgeht
Aber danke für Deinen Zuspruch von Pokemon am 11. April 2004 13:21:20:
Ich schreibe das, weil ich eine 26-jährige Tochter habe, die das genauso sieht. Wenn wir uns zuweilen treffen und es irgendwann auf dieses Thema kommt, dann merke ich eine innere Abwehr, weil sie es einfach nicht mehr hören kann. Glaubst Du, Mädels in dem Alter von Pokemon haben überhaupt keine Probleme? Sie haben andere Probleme, müssen sich genauso durch den Alltag kämpfen wie unsereins in ihrem Alter.
Merkt man bei mir eine innere Abwehr?
Nein, meine Aussage bezog sich auf meine Tochter.
Sorry, wenn es so rüberkommt. Aber Probleme habe ich, da hast Du recht, aber die wurden nicht von Männern verursacht.
Siehst Du, das ist doch eine positive Aussage und gefällt mir sehr.
Ich habe Probleme mit meiner Gesundheit, mit meinem Vater und werde demnächst wohl arbeitslos sein.
Ups... das ist natürlich nicht so schön.
Ich denke, unsere Aufgabe sollte es vorrangig sein, die Menschen aufzuklären, was läuft und uns nicht jeden zum 'Feind' machen, der nicht genauso denkt wie wir und die nicht alles ganz so ernst nehmen.
Wichtig ist, daß sie unsere Standpunkte verstehen und das es so rübergebracht wird, daß sie auch andere zum nachdenken bringen.
Vielen Dank für Deinen Zuspruch!
Aber was mich verunsichert: Mache ich den Eindruck, ich würde Euch nicht verstehen?
Ich persönlich sehe das im Moment nicht so, aber das Problem ist einfach, daß viele der hier Schreibenden bereits das durchgemacht haben, was du selber für nicht in Ordnung empfindest. Eingen fällt es dadurch halt schwer, damit bzw. den Frauen klar zu kommen.
Wenn man täglich in den Medien nur noch Schrott von den armen unterdrückten Frauen liest oder hört, dann kann einem mal die Galle hochkommen, da geht es mir wie allen anderen hier.
Ich denke auch dass Männer heutzutage in vielen Dingen diskriminiert werden. Und das nicht nur was den Unterhalt für Ihre Kinder und Exfrauen angeht.
Weißt Du, daß Problem ist nicht der Unterhalt für die Kinder, sondern der endlose Unterhalt für die Frauen. Es kann doch nicht angehen, daß Kinder vepflichtet werden, alles in ihrer Macht stehende zu tun, um sich als Erwachsene selbst durchs Leben zu bringen und Frauen brauchen noch nicht mal einen Finger zu rühren, um für sich selbst zu sorgen. Entweder wollen sie emanzipiert sein oder nicht. Aber beim Geld hört die Emanzipation anscheinend auf und sie benehmen sich schlimmer wie pubertäre Kinder.
Unterhalt müssen sie ja auch für die Kinder zahlen, die nicht von ihnen sind, sollten sie bei der Geburt noch nicht geschieden sein. Das ist vielleicht gut für`s Kind, aber auf keinen Fall gerecht und ich denke die meisten Frauen denken genauso. Ich verstehe übrigens nicht warum diese Regelung nicht längst geändert wurde. Heute kann man doch schon sehr früh den Vater eines Kindes bestimmen.
Tja, bis so ein Gesetz durchkommt, werden noch viele Jahre vergehen.
Das kann man den armen Frauen einfach nicht zumuten, nachdem sie fremdgegangen und schwanger geworden sind, auch noch zu ihrem Fehler zu stehen, schließlich sind sie krank..äh.. schwanger.
Wie Du siehst, es gibt noch viel zu tun.
Gruß - Christine
Re: Auch Männern darf`s wehtun
Als Antwort auf: Re: Auch Männern darf`s wehtun von ChrisTine am 11. April 2004 18:19:37:
Hi auch meine Süsse!
zuviel überschüssige Energie *fg*
Mhmmmm, könnte was dran sein......hab halt gut auftanken können....bei einem solchen Mann auch kein Wunder.....*fg*
Hier schreibt ein 23-jähriges Mädel
Woher weißt du das? Kennst du Pokemon persönlich, dann hab ich nichts gesagt.
Nö, aber ich will auch nicht immer und ständig von vornherein feindselig daher kommen.
Nicht feindselig, dennoch sollten gerade die "erfahrenen alten Hasen" unter uns, etwas skeptischer sein. Vorsicht ist nicht gleich Feindseligkeit!
Glaubst Du, Mädels in dem Alter von Pokemon haben überhaupt keine Probleme? Sie haben andere Probleme, müssen sich genauso durch den Alltag kämpfen wie unsereins in ihrem Alter.
Das hat Ferdi weder behauptet noch sonst was. Er ist halt inzwischen nicht mehr so naiv und lässt sich von angeblichen Neulingen an der Nase herumführen.
Das ist ja auch verständlich, nur habe ich Pokemons Aussage halt anders als Ferdi verstanden und wie ich gelesen habe, lag meine Vermutung richtig.
Sieh dir alleine die Reaktionen auf meine Antworten an, mehr braucht man wohl nicht zu sagen oder?
Wer will ihm das zum Vorwurf machen? Du?
Nö, aber man kann jemanden schon darauf aufmerksam machen, das Worte auch anders verstanden werden können, oder?
Klar, wie gesagt gehört Ferdi zu den "alten erfahrenen Hasen" im Forum. Seine Skepsis ist durchaus berechtigt. Er lässt sich, wie einige andere, halt nicht gerne verarschen.
Bisher hat es hier noch nie eine Frau gegeben, die ernsthaft daran interessiert war, hier sachlich diskutieren zu wollen, oder kannst du mir auch nur eine nennen, außer dir natürlich? Wenn ich an all die Namen denke, mit denen sie sich bisher hier zu Wort gemeldet haben, wird mir schwindlig. Einige sogar mit zwei Namen gleichzeitig.
Das habe ich hier vor kurzem selbst noch geschrieben.
Nach kurzer Zeit ist woanders wieder zu lesen: Hört euch mal die Maskus an und blablabla.....Immer ein und die selbe Vorgehensweise, wieder und wieder. Ich bin neu hier, habe keine Ahnung, was meint ihre hierzu, wie seht ihr dies, das habe ich erfahren, geht es euch wie mir usw. usw. Alle springen wieder darauf an und leiern alles wieder erneut, wie einen auswendig gelernten Vers herunter, um später feststellen zu können, das es vergebene Liebesmühe war. Sollte es einmal nicht so enden, werde ich vor Faszination eine leuchtend weiße Fahne aus dem Fenster hängen....
Stimmt, aber nur unter der Voraussetzung das sie wirklich interessiert sind. Dies wiederum wird man erst wissen, wenn sie sich über einen längeren Zeitraum zu Wort gemeldet haben. Nicht nur 2 oder 3 Wochen!
Na ja, es hat halt nicht jeder so ein Interesse an diesem Thema, wie wir.
Na ja, wir werden sehen.
Liebe Grüße - Christine
Genau und von daher sollte sich jeder überlegen, mit wem er sich über ernste Themen unterhalten will. Nur wer Zeit im Überfluss hat, kann sich erlauben, sich mit Dummschwätzern oder Fakern auseinander zusetzen!
ganz liebe Grüße an dich und *****
"deine" Moni
Re: Was ist ein Troll?
Als Antwort auf: Was ist ein Troll? von Pokemon am 11. April 2004 17:12:45:
Ich denke, "Pokemon" ist tatsächlich nicht so übel, wie Ferdi sie beschreibt. Mir erscheint sie durchaus ausgewogen, wenn auch gewisse Widersprüche auftauchen, die einen Trollverdacht begründen können.
Vor allem die Tatsache, daß sie mit ihrem Vater schlechte Erfahrungen gemacht hat und dennoch nicht alle Männer verdammt, ist in der heutigen Zeit schon bemerkenswert.
Was ist denn eigentlich ein Troll (hatte zunächst fälschlicherweise und wahrscheinlich typisch weiblich angenommen es wäre eine Anspielung auf meine Figur <<grinsel> > ) ?
Eine Art Provokateur (wird durch die Anonymität des Internets gefördert).
Mit Körpermaßen hat es jedenfalls nichts zu tun 
Jemand der unter zwei Nicks schreibt? Ein Mann, der seine weibliche Seite mal zum Ausdruck bringen will (wahlweise auch anders herum)?
Es geht ganz allgemein um den Grad an Seriösität, mit der jemand an die Sache herangeht. Unter zwei Nicks zu schreiben kann, muss aber kein Troll sein. Die Absicht ist entscheidend.
Hatte für kurze Zeit mal 2 Nicks, jedoch in einem anderen Forum.
Ist übrigens lustig zu sehen wie sich Leute über einen selbst unterhalten und urteilen. Ich wollte schon immer wissen was die Leute über mich reden wenn ich nicht da bin
Seit wann schreibst du in den Foren mit bzw. wie bist du hierher gelangt?
Gruss,
der Bachelor
Re: Was ist ein Troll?
Als Antwort auf: Was ist ein Troll? von Pokemon am 11. April 2004 17:12:45:
Hallo,
da meine Sachantworten hier aus unerfindlichen Gründen immer gelöscht
werden, beantworte ich Dir die Frage gerne in meinem für solche Themen
spezialisierten META12-Forum
Du findest dort sogar gelebte Beispiele für Trollereien.
Mfg. Günter Dantrimont
Berufstätigkeit und Kindesmissbrauch
Als Antwort auf: Re: Ist schon so wie ich meinte von Odin am 11. April 2004 18:22:06:
Wenn dies tatsächlich so ist, würde ich eher sagen, daß es KEINE Beziehung zwischen Berufstätigkeit der Mutter und Kindesmißhandlung des Vaters gibt, sondern umgekehrt einen Zusammenhang zwischen Kindesmißhandlung und Berufstätigkeit.
Sprich: Ein Vater, der seine Kinder schlägt ("Mir haben Prügel auch nicht geschadet") wird auch im Punkt der Berufstätigkeit seiner Frau eher veraltete Ansichten haben (und sich auch seine Frau entsprechend ausgewählt haben, also wird auch die Frau kaum zur Berufstätigkeit tendieren)
Das kann natürlich sein, aber gilt es auch für den Missbrauch? Denn nur dieser wurde in der Statistik erwähnt. Und eigentlich hat Pädophilie oder was auch immer dafür verantwortlich ist, doch nichts mit einer konservativen Einstellung zu tun, oder?
Das Argument, dass einige Männer sich mehr "trauen" wenn sie wissen dass ihre Frau in gewisser Hinsicht finanziell von Ihnen abhängig ist, finde ich schon logisch. Auch dass Hausfrauen länger brauchen bis sie den Mann (denn in diesem Fall geht es ja um Männer als Täter) anzeigen kann ich nachvollziehen. Ich hätte auch Angst, meinen Ernährer ins Gefängnis zu bringen. Das soll natürlich keine Rechtfertigung sein für Frauen die den Missbrauch ihrer Kinder jahrelang feige mit ansehen. Um es noch einmal zu betonen: Weibliche Täterinnen (ist eigentlich doppelt gemoppelt
vernachlässige ich im Moment. Dort gibt es sicher auch einen Zusammenhang zwischen hausfrau und Missbrauch. Ich könnte mir gut vorstellen dass hausfrauen häufiger Kinder misshandeln oder missbrauchen wie Berufstätige. Den oben genannten Sachverhalt (hausfrau - häufiger Kindesmissbrauch) habe ich in einem Buch über von Männern verübten Kindesmissbrauch gefunden.
Re: Was ist ein Troll?
Als Antwort auf: Re: Was ist ein Troll? von Günter Dantrimont am 11. April 2004 19:31:06:
da meine Sachantworten hier aus unerfindlichen Gründen immer gelöscht
werden, ...
Deine Sachantworten (wie auch alle anderen Deiner Beiträge)
werden bekanntermaßen prinzipiell gelöscht, weil Du bei mir
- ebenfalls bekanntermaßen - seit geraumer Zeit ein
Forenverbot hast. Manche verstehen's sofort, andere
verstehen es auch nach 50 Beitragslöschungen offenbar noch
nicht. Nachdem, wie Du Dich in der Vergangenheit hier eingegeben
hast und was ich in anderen Foren über Dich gelesen habe (und
ich kenne die Szene mittlerweile lange genug und gut genug), bist
Du leider einer der wenigen, bei dem ich noch nicht einmal im
Traum daran denke, Dich hier ungestört schalten und walten zu
lassen.
Darüber kannst Du meinetwegen auch in Deinem Meta-Forum
diskutieren - aber nicht mit mir.
Antwort entbehrlich (und vergeblich).
Jörg
glaubt, sie hat den falschen Anwalt
Als Antwort auf: Re: Weiß auch ein bisschen was draußen abgeht
Aber danke für Deinen Zuspruch von ChrisTine am 11. April 2004 18:42:02:
Weißt Du, daß Problem ist nicht der Unterhalt für die Kinder, sondern der endlose Unterhalt für die Frauen.
Wenn ich so etwas lese muss ich - sorry, schon wieder - an meine Mutter denken. Sie hat sich ja von einem Anwalt beraten lassen, der ihr ganz klar mitgeleilt hat dass sie bei einer Scheidung die Gelackmeierte ist. Auch meinte er, der Unterhalt würde nur 3 Jahre gezahlt werden. Und der Erlös von dem Hausverkauf, der einer Scheidung folgen würde, würde auf ihren Unterhalt bzw. die Sozialhilfe danach angerechnet werden. Und ich (Ausbildungsvergütung von damals 400 Euro würde auch keinen Unterhalt bekommen.
Langsam glaube ich, wir hatten den falschen Anwalt...
Ja, arbeitslos sein ist nicht schön. Ich möchte vor allem deshalb arbeiten weil ich meiner Mutter noch ein paar sorgenfrei Jahre fernab von meinem Vater mit seiner Kontrolle über den Inhalt ihrer Bratensoßen und das Fernsehprogramm gönnen möchte.
wie immer mehrere Gründe
Als Antwort auf: Re: Keine Stiefväter im Märchen von Odin am 11. April 2004 18:26:56:
Das hat damit nichts zu tun. Es gab nur wesentlich mehr Stiefmütter, weil Frauen sehr häufig bei der Geburt starben und die Männer gezwungen waren - wegen der Kinderversorgung - wieder zu heiraten.
Witwen mit Kindern wurden dagegen meist von der ganzen Gemeinde versorgt (die Bibel z.B. ist voll von Anweisungen).
Man sieht auch hier: Für die Not der Frau war die Gemeinschaft zuständig, für die Not des Mannes dieser selbst.
Das ist sicher auch ein Grund für das Fehlen von Stiefvätern. Ich habe aber nunmal immer noch die Erzählungen meiner - übrigens fast 100jährig verstorbenen - Bekannten in den Ohren, die mir immer sehr bereitwillig aus ihrem Leben erzählte. Und unter anderem auch die Anekdote ihre Mutter, die als Witwe nicht wieder mit einem Mann zusammenleben "durfte".
Aber wie fast immer gibt es auch hier mehrere Gründe. Die Gesellschaften waren ja auch ganz unterschiedlich. Und der häufige Tod im Kindbett war ja leider Realität.
wie ich hierher kam
Als Antwort auf: Re: Was ist ein Troll? von Der Bachelor am 11. April 2004 19:20:40:
Seit wann schreibst du in den Foren mit bzw. wie bist du hierher gelangt?
Gruss,
der Bachelor
Hi!
Habe Parsimony vor ca. einem Monat entdeckt. Habe mich dabei immer in einem Forum aufgehalten das freiwillige weibliche Beschneidung als Thema hatte. Beschneidung so wie Brustvergrößerungen halt, also zum Zweck der Schönheit. Klingt jetzt vielleicht absonderlich und pervers und deshalb möchte ich auch gleich zum meiner Verteidigung anführen dass ICH noch so bin wie Gott mich schuf (mal abgesehen von 2 Rachenmandeln und einem Stück Wirbelsäule).
Dort habe ich kurz mal unter 2 Nicks geschrieben, aber nicht weil ich 2 verschiedene Meinungen sondern weil ich meinen ersten Nick sehr häufig, auch in einer email-Adresse verwende und nicht wollte dass mich jemand in so einem Forum erwischt (kleiner Anfall von Paranoia).
Naja, wie auch immer. Das Forum wurde geschlossen. FSK18-Links auf FSK18-Seiten war die Begründung. Naja, und dann habe ich halt einen neuen Wirkungskreis gesucht 
Gruss zurück,
Pokemon
Re: Berufstätigkeit und Kindesmissbrauch
Als Antwort auf: Berufstätigkeit und Kindesmissbrauch von Pokemon am 11. April 2004 20:08:04:
Wenn dies tatsächlich so ist, würde ich eher sagen, daß es KEINE Beziehung zwischen Berufstätigkeit der Mutter und Kindesmißhandlung des Vaters gibt, sondern umgekehrt einen Zusammenhang zwischen Kindesmißhandlung und Berufstätigkeit.
Sprich: Ein Vater, der seine Kinder schlägt ("Mir haben Prügel auch nicht geschadet") wird auch im Punkt der Berufstätigkeit seiner Frau eher veraltete Ansichten haben (und sich auch seine Frau entsprechend ausgewählt haben, also wird auch die Frau kaum zur Berufstätigkeit tendieren)
Das kann natürlich sein, aber gilt es auch für den Missbrauch? Denn nur dieser wurde in der Statistik erwähnt. Und eigentlich hat Pädophilie oder was auch immer dafür verantwortlich ist, doch nichts mit einer konservativen Einstellung zu tun, oder?
Noch weniger hat Pädophilie aber damit zu tun, ob die Frau berufstätig ist 
Das Argument, dass einige Männer sich mehr "trauen" wenn sie wissen dass ihre Frau in gewisser Hinsicht finanziell von Ihnen abhängig ist, finde ich schon logisch. Auch dass Hausfrauen länger brauchen bis sie den Mann (denn in diesem Fall geht es ja um Männer als Täter) anzeigen kann ich nachvollziehen. Ich hätte auch Angst, meinen Ernährer ins Gefängnis zu bringen.
Ich glaube, da brauchen unsere Frauen in der heutigen Zeit kaum noch große Angst haben. Wie man hört soll es sogar viele Frauen geben, die Mißbrauch anzeigen, obwohl es so einen gar nicht gegeben hat 
Irgendein Richter (?) hat die Zahl sogar auf 40% in allen strittigen Scheidungsfällen geschätzt.
Interessanter wäre es allerdings auch hier, wenn man "umdenkt": Suchen sich Pädophile vielleicht eher Frauen, bei denen sie keinen Widerstand befürchten müssen? Schonmal so rum gedacht? Diese Frauen sind dann sicher auch häufig "Heimchen am Herd".
Re: Berufstätigkeit und Kindesmissbrauch
Als Antwort auf: Berufstätigkeit und Kindesmissbrauch von Pokemon am 11. April 2004 20:08:04:
Auch dass Hausfrauen länger brauchen bis sie den Mann (denn in diesem Fall geht es ja um Männer als Täter) anzeigen kann ich nachvollziehen. Ich hätte auch Angst, meinen Ernährer ins Gefängnis zu bringen.
Dazu hätte ich jetzt aber gerne eine Erklärung von Dir. Du schreibst nicht allein, daß Du das nachvollziehen kannst, wenn eine Frau lange braucht, bis sie so einen Täter anzeigen, Du betonst auch noch, daß Du Angst hättest, Deinen Ernährer ins Gefängsnis zu bringen. Knallhart ausgedrückt, heißt das, Geld ist wichtiger als die Seele Deines Kindes. Weißt Du, wenn es in Deutschland kein Sozialamt geben würde, 100er von Möglichkeiten, wo Frauen sich hinwenden können, wenn sie Hilfe brauchen, wenn sie buchstäblich auf der Straße stehen würden mit ihren Kindern, dann.. ja dann könnte ich es nachvollziehen. So.. und jetzt hätte ich gerne eine Erklärung von Dir, wieso Du Angst hättest, Deinen Ernährer zu verlassen.
Das soll natürlich keine Rechtfertigung sein für Frauen die den Missbrauch ihrer Kinder jahrelang feige mit ansehen.
Da sind wir uns wenigsens einig. Wer einmal in einer Mißbrauchgruppe war, der weiß, daß nicht allein die Tatsache, daß sie mißbraucht und vergewaltigt wurden schon schlimm genug ist, nein.. daß die Mütter nichts unternommen haben, ihnen keinen Schutz gewährt haben, denn sie so dringend gebraucht hätten, daß macht diesen Personen am meisten zu schaffen.
Um es noch einmal zu betonen: Weibliche Täterinnen (ist eigentlich doppelt gemoppelt
vernachlässige ich im Moment.
Nein... den Punkt kannst Du vernachlässigen, ich nicht. Gerade das ist die Taktik der heutigen Feministinnen. Wenn es gegen sie geht, sind plötzlich Dinge, die beim Mann verteufelt werden, auf einmal nicht mehr so schlimm und vernachlässigbar. Wenn selbst hartgesottene Feministinnen der Meinung sind, daß der Anteil an Müttern, die gegen ihre Kinder Gewalt ausüben, einen sehr hohen Prozentsatz einnehmen, dann ist das ein mehr als wichtiges Thema.
Gruß - Christine
Re: wie immer mehrere Gründe
Als Antwort auf: wie immer mehrere Gründe von Pokemon am 11. April 2004 20:22:51:
Ich habe aber nunmal immer noch die Erzählungen meiner - übrigens fast 100jährig verstorbenen - Bekannten in den Ohren, die mir immer sehr bereitwillig aus ihrem Leben erzählte. Und unter anderem auch die Anekdote ihre Mutter, die als Witwe nicht wieder mit einem Mann zusammenleben "durfte".
Das erstaunt mich sehr: ein Zusammenleben ohne Heirat war zwar geselschaftlich geaechtet, aber ein Heiratsverbot fuer Witwen hat es meines Wissens nach nicht gegeben. Es gab hoechstens Druck von den Verwandten des Mannes, nicht seine Kinder zu vernachlässigen, und wenn sie von denen Geld oder Kost und Logis bekam, sollte sie damit keinen anderen Mann aushalten. Aber wenn der andere Mann fuer sich und sie sorgen konnte, sollte einer Heirat nichts entgegengestanden haben.
Gruss,
Peter
Re: Keine Quellen, sorry, aber dafür auch keine besseren Menschen
Als Antwort auf: Keine Quellen, sorry, aber dafür auch keine besseren Menschen von Pokemon am 10. April 2004 23:12:46:
Hallo Pokemon,
mit meinem (umlauttechnisch missglueckten) Beitrag wollte ich deine Ansichten genauer kennelernen - ich finde sie, wie du sie beschreibst, sympathisch, auch wenn ich sie nicht alle teile.
Einerseits hast Du sicherlich recht, Peter, aber Du kennst meinen Vater nicht. Ich habe nicht übertrieben: (...)
Ich habe einen Onkel, der auch so ein Problemfall ist, aber zu seinem Glueck liebt seine Frau ihn und hat sich nicht von ihm getrennt, und das liegt nicht an materiellen Umstaenden. Der Rest der Familie meidet ihn.
Ich habe mehrere Bücher über dieses Thema gelesen (ja, Bücherwissen, ich weiß, aber es waren auch Bücher über Frauengewalt dabei). Der Zusammenhang zwischen Berufstätigkeit der Frau und dem Kindesmissbrauch (in diesem Fall durch den Vater) wurde oft erwähnt.
Ein Problem ist, dass viele dieser Buecher in einem feministischen Umfeld geschrieben werden, das gewisse Schlussfogerungen scheut und andere nahelegt. Am besten ist es in einem solchen Fall, die Originalstudien mit den Originaldaten kritisch zu lesen - das verlangt aber oft ein Hintergrundwissen, das nur wenige haben, auch ich nicht oft.
An die Titel der Bücher kann ich mich nicht mehr erinnern (Mann, ich bin eine Frau, mein Gehirn ist kleiner als Deins
.
Das Argument darfst du gerne verwenden, ich nicht 
Da die meisten Missbräuche von Familienangehörigen ausgehen bin ich mir nicht sicher ob Deine These richtig ist. Die Gedanken von den Hausfrauen, das Zögern vor der Anzeige des Mannes kann ich gut nachvollziehen. Auch ich hätte Angst, meine ganze Existenz die ich mir vielleicht aufgebaut habe (und die meiner Kinder) zu zerstören.
Das kann ich auch nachvollziehen: eine unbekannte Zukunft koennte ja noch schlimmer sein als die schlechte Gegenwart, und dann verdraengt man Verdachtsmomente eher. Andererseits werden Kinder von Stiefeltern im Durchschnitt schlechter behandelt als leibliche Kinder (woraus nichts ueber einzelne Stiefeltern gefolgert werden kann), und Kinder werden eher von Muettern missbraucht, die alleinerziehend sind und ihre Sexualitaet nicht mit dem Vater ausleben koennen. Ich weiss auch, dass es heute viele 'Patchwork'-Familien gibt, und erwarte, dass diese noch zunehmen werden, aber mir ist mulmig dabei.
Frohe Ostern!
Frohe Ostern auch dir!
Gruss,
Peter
Re: glaubt, sie hat den falschen Anwalt
Als Antwort auf: glaubt, sie hat den falschen Anwalt von Pokemon am 11. April 2004 20:17:07:
Weißt Du, daß Problem ist nicht der Unterhalt für die Kinder, sondern der endlose Unterhalt für die Frauen.
Wenn ich so etwas lese muss ich - sorry, schon wieder - an meine Mutter denken. Sie hat sich ja von einem Anwalt beraten lassen, der ihr ganz klar mitgeleilt hat dass sie bei einer Scheidung die Gelackmeierte ist. Auch meinte er, der Unterhalt würde nur 3 Jahre gezahlt werden. Und der Erlös von dem Hausverkauf, der einer Scheidung folgen würde, würde auf ihren Unterhalt bzw. die Sozialhilfe danach angerechnet werden. Und ich (Ausbildungsvergütung von damals 400 Euro würde auch keinen Unterhalt bekommen.
Mal ne andere Frage, wieso kann Deine Mutter nicht arbeiten gehen? Sie müßte ja ungefähr in meinem Alter sein, so um die 50 und ich habe vor etwas über einem Jahr noch einen Job gefunden.
Langsam glaube ich, wir hatten den falschen Anwalt...
Ja, arbeitslos sein ist nicht schön. Ich möchte vor allem deshalb arbeiten weil ich meiner Mutter noch ein paar sorgenfrei Jahre fernab von meinem Vater mit seiner Kontrolle über den Inhalt ihrer Bratensoßen und das Fernsehprogramm gönnen möchte.
Ist Deine Mutter Schwerbehinderte? Das wäre für mich der einzige Grund, den ich azeptieren könnte.
Gruß - Christine
Re: Von meinen Erfahrungen
Als Antwort auf: Re: Von meinen Erfahrungen von Odin am 11. April 2004 13:48:11:
Gar nicht. Was ich weiß ist, daß jeder Mensch versucht, vergangene Erfahrungen zu wiederholen.
Die meisten Mensch beurteilen Beziehungsmuster anhand dessen, was sie selber gelebt haben. Das fuehrt haeufig zu Wiederholungen, aber manchmal auch zu starken Umkehrungen: der geschlagene Junge laesst sich nicht mehr selber schlagen, das hat er gelernt und wird es nicht vergessen, aber jetzt ist es eher er, der andere schlaegt, denn 'wer nicht oben ist, ist unten'.
Gruss,
Peter
Re: Keine Quellen, sorry, aber dafür auch keine besseren Menschen
Als Antwort auf: Re: Keine Quellen, sorry, aber dafür auch keine besseren Menschen von Peter am 11. April 2004 23:07:02:
Da die meisten Missbräuche von Familienangehörigen ausgehen bin ich mir nicht sicher ob Deine These richtig ist. Die Gedanken von den Hausfrauen, das Zögern vor der Anzeige des Mannes kann ich gut nachvollziehen. Auch ich hätte Angst, meine ganze Existenz die ich mir vielleicht aufgebaut habe (und die meiner Kinder) zu zerstören.
Das kann ich auch nachvollziehen: eine unbekannte Zukunft koennte ja noch schlimmer sein als die schlechte Gegenwart, und dann verdraengt man Verdachtsmomente eher.
Ich hoffe, daß war jetzt Ironie, ansonsten muß ich mich langsam fragen, ob ich im falschen Film.. äh.. Forum bin.
Wenn Du es doch ernst gemeint haben soltest, frage ich Dich genauso wie Pokemon, wieso in Deutschland eine Mutter, die weiß, daß ihre Kinder mißbraucht werden, bei ihrem Mann bleiben muß.
Immer noch kopfschüttelnd - Christine
Re: Keine Quellen, sorry, aber dafür auch keine besseren Menschen
Als Antwort auf: Re: Keine Quellen, sorry, aber dafür auch keine besseren Menschen von ChrisTine am 11. April 2004 23:24:23:
Wenn Du es doch ernst gemeint haben soltest, frage ich Dich genauso wie Pokemon, wieso in Deutschland eine Mutter, die weiß, daß ihre Kinder mißbraucht werden, bei ihrem Mann bleiben muß.
Es gibt kein 'muss', aber der Schritt zur Trennung faellt manchen trotzdem schwer. Du schreibst selber von den vielen Faellen von Kindesmissbrauch, wo die erwachsenen Kinder spaeter geklagt haben, die Mutter habe nicht auf ihrer Seite gestanden - warum tat sie es nicht? Ein Grund kann sein, dass sie den Schritt in eine psychisch vielleicht bessere, aber oekonomisch gewiss schlechter Zukunft scheut und deswegen Verdachtsmomente auf Missbrauch verdraengt oder wegrationalisiert. Ein anderer Grund, dass die Mutter ihre Beduerfnisse ueber die der Kinder stellt.
Gruss,
Peter
Super! Danke Peter!
Als Antwort auf: Re: Keine Quellen, sorry, aber dafür auch keine besseren Menschen von Peter am 12. April 2004 13:40:
Wenn Du es doch ernst gemeint haben soltest, frage ich Dich genauso wie Pokemon, wieso in Deutschland eine Mutter, die weiß, daß ihre Kinder mißbraucht werden, bei ihrem Mann bleiben muß.
Es gibt kein 'muss', aber der Schritt zur Trennung faellt manchen trotzdem schwer. Du schreibst selber von den vielen Faellen von Kindesmissbrauch, wo die erwachsenen Kinder spaeter geklagt haben, die Mutter habe nicht auf ihrer Seite gestanden - warum tat sie es nicht? Ein Grund kann sein, dass sie den Schritt in eine psychisch vielleicht bessere, aber oekonomisch gewiss schlechter Zukunft scheut und deswegen Verdachtsmomente auf Missbrauch verdraengt oder wegrationalisiert. Ein anderer Grund, dass die Mutter ihre Beduerfnisse ueber die der Kinder stellt.
Gruss,
Peter
Super, Danke Peter!
Ich will Frauen die dem Missbrauch ihrer Kinder jahrelang verheimlichen nicht verteidigen. Aber man sollte auch bedenken dass der Mann ja nicht nur der missbrauchende Täter sondern auch der geliebte Ehemann und oft ja auch liebevolle Vater ist. Man muss sich das einmal vorstellen, da ist man mehrere Jahre mit einem Menschen zusammen (gilt für Frauen wie auch für Männer), man liebt diesen Menschen und ist von seinem guten Charakter überzeugt und dann geschieht so etwas. Da bricht doch alles zusammen! Da kann ich schon nachvollziehen dass einige Frauen und auch Männer zögern, den Missbrauch anzuzeigen.
Und das wo es für Frauen ja noch relativ einfach ist, einen Mann anzuzeigen. Ich könnte mir vorstellen dass Männer noch länger brauchen bis sie einen Missbrauch durch ihre Frau anzeigen. Einfach deshalb weil die Gesellschaft diese Konstellation nicht akzeptiert und nicht wahrhaben will dass auch Frauen Täter (innen) sein können.
Was die schlecher ökonomische Situation angeht habe ich am Beispiel meiner Mutter gesehen, die zu einem Anwalt ging um sich beraten zu lassen und erfuhr dass sie nach der Trennung lediglich 3 Jahre Unterhalt zu erwarten hätte (wobei der Erlös vom Hausverkauf sowie ihre Ersparnisse in den Unterhalt und die Sozialhilfe miteinbezogen werden würde) und sie wesentlich schlechter dastehen würde als Ihr Mann mit seiner Berufstätigkeit. Einen Job würde meine Mutter (60) nicht bekommen. Sie ist aufgrund der psychischen Schädigung durch meinen Vater überhaupt nicht mehr fähig, sich etwas neues anzueignen.
Die einzige Entschuldigung? Du weißt ja gar nichts... :-( (böse)
Als Antwort auf: Re: glaubt, sie hat den falschen Anwalt von ChrisTine am 11. April 2004 23:12:49:
Mal ne andere Frage, wieso kann Deine Mutter nicht arbeiten gehen? Sie müßte ja ungefähr in meinem Alter sein, so um die 50 und ich habe vor etwas über einem Jahr noch einen Job gefunden.
Ist Deine Mutter Schwerbehinderte? Das wäre für mich der einzige Grund, den ich azeptieren könnte.
Gruß - Christine
Das macht mich jetzt aber wirklich sauer. Ich finde es arrogant so etwas zu schreiben. Du kennst meinen Vater nicht und weißt nicht was er meiner Mutter (und mir) angetan hat. Sie ist nicht mehr in der Lage sich weiterzubilden weil sie Konzentrationsstörungen hat, Schlafstörungen, Schweißausbrüche, Herzrasen. Sie kann Menschen nicht in die Augen sehen, hat nervösen Husten und Herzbeschwerden. Darüber hinaus ist sie nicht 50 sondern 60. Von Computern hat sie keine Ahnung. Wir haben vor ca 6 Jahren mal einen Kurs zusammen gemacht, den hat sie abgebrochen weil sie Schweißausbrüche bekam und sich nicht konzentrieren konnte. Das meiste hat sie gleich wieder vergessen. Ich finde es sehr arrogant so etwas zu sagen. Du weißt nicht was bei uns zu hause abgegangen hat und was für Ängste meine Mutter ausgestanden hat. Wer gibt denn jemandem einen Job, der über das Schreibmaschinenstadium nicht herausgekommen ist, sich beim Reden immer selbst unterbricht und dem Blick des Gegenüber immer ausweicht? Außerdem hat meine Mutte noch eine 15jährige Tochter, die auch nicht gerade einfach ist.
Mein Vater ist sehr jähzornig und von sich selbst sehr überzeugt. Letzteres liegt an seiner Erziehung vor allem durch seine Mutter. Solange sie ihr gehorchten konnten ihre Söhne nur gutes tun. Meine Mutter musste alles so mögen wie mein Vater es mochte. Das ging beim Essen los (die berühmten labberigen Pfannenkuchen) und hörte beim Haus auf.
Als ich 8 war fand er die Religion. Wir mussten beten am Tisch, durften keine schwarzen Sachen tragen, sogar den Lippenstift hat er meiner Mutter verboten. Als unsere Katze krank war durften wir sie zunächst nicht einschläfern lassen weil das ja nicht Gottes Wille ist. Und auch wenn meine Mutter mit mir oder wegen sich selbst zum Arzt wollte war er so halbwegs dagegen. Als sie sich ihr durch einen Unfall schiefes Gesicht korrigieren lassen wollte murmelte er irgendwann etwas von Strafe Gottes, die man zu ertragen habe und wenn nicht, dann bekäme man etwas anderes...murmel murmal... krebs.
Das hatte zur Folge dass meine Mutter dann vom Op-Stuhl runter (Teilnarkose) und mit der Narkose im Gesicht aus dem KKH gelaufen ist.
Bis ich 16 war durfte ich kein RSH hören, als meine Schwester sich mit ca. 12 zu Weihnachten ein Cats-Ticket wünschte, da meinte er wir seien verrückt und wollte sich scheiden lassen. Als ich mir dann ein Jahr später das Englische Video von Cats gekauft habe hat er es in die Finger bekommen. Wir hatten schon Angst. Aber was bekam ich dann zu meinem näcnsten Geburtstag? Ein Musicalticket. Weil er sich das Video angeschaut und für gut befunden hat. Überhaupt: Andauernd drohte er mit Scheidung.
Ein Gesundheitsfimmel kam auch noch dazu. Wir durften keine weißen Brötchen und kein Weißbrot essen. Nicht mal an Feiertagen. Einmal hat meine Mutter es gewagt, uns zu Ostern Sesambrötchen mitzubringen, da hat er so einen Terz gemacht dass sie die Brötchen wegschmeißen musste. Und trotzdem hat er den nächsten Tag nicht mit uns gegessen.
Ach ja, das nicht essen. Das kam häufig vor. Oft kocht meine Mutter und wenn sie zum essen ruft kommt er einfach nicht.
Wir durften nicht über ihn lachen, wenn ihm mal etwas lustiges passierte (eine Tomate wurde beim Essen mit seltsamen lauten in den Mund gesaugt, da mussten wir einfach grinsen), wenn wir ihn beim Reden unterbrochen haben wurde er sauer. So wie die Politiker im Fernsehen sollte man reden, meine Mutter durfte keine Krimis schauen. Als unser Fernseher kaputt war hat er ihn nicht zur Repatarur gebracht (war noch Garantie drauf) sondern wegggeworfen.
Ich könnte noch lange so weitermachen. Aber im Moment reicht es mir. Ich hoffe dass du das, was Du geschrieben hast noch einmal überdenkst.
hoffentlich nicht
Als Antwort auf: Re: Von meinen Erfahrungen von Peter am 11. April 2004 23:13:55:
Die meisten Mensch beurteilen Beziehungsmuster anhand dessen, was sie selber gelebt haben. Das fuehrt haeufig zu Wiederholungen, aber manchmal auch zu starken Umkehrungen: der geschlagene Junge laesst sich nicht mehr selber schlagen, das hat er gelernt und wird es nicht vergessen, aber jetzt ist es eher er, der andere schlaegt, denn 'wer nicht oben ist, ist unten'.
Das hört man oft, ja. Ich hoffe dass es bei mir nicht so ist
Re: Die einzige Entschuldigung? Du weißt ja gar nichts... :-( (böse)
Als Antwort auf: Die einzige Entschuldigung? Du weißt ja gar nichts...
(böse) von Pokemon am 12. April 2004 17:02:
Da komm ich jetzt nicht so ganz mit:
Christine fragt Dich, warum Deine Mutter nicht selbst arbeiten kann/will und versucht Erklärungen dafür zu finden. Eine dieser Erklärungen war, daß Deine Mutter womöglich körperlich behindert ist und deshalb nicht arbeiten kann.
Jetzt bist Du entsetzt, wie man sowas nur sagen kann und weist eine körperliche Behinderung vehement zurück - und beschreibst dann bei Deiner Mutter eine ganz gewaltige PSYCHISCHE Behinderung, die es Deiner Mutter verwehrt, arbeiten zu können. Es hätte noch der Schlußsatz gefehlt: "So eine Frechheit, meine Mutter als körperlich behindert einzuschätzen, wo sie doch ganz klar psychisch behindert ist".
In unserer Gesellschaft wird eine körperliche Behinderung aber eher gesellschaftlich akzeptiert (was ich nicht für richtig empfinde). Also ist Christine vom "minder schweren Fall" ausgegangen. Hätte sie fragen sollen: "Ist Deine Mutter vielleicht psychisch behindert, so daß sie nicht arbeiten kann?" 
Jedenfalls braucht Deine Mutter weniger Geld als vielmehr professionelle Hilfe und zwar sehr schnell. Nicht nur wegen der Verletzungen und Erniedrigungen durch Deinen Vater, sondern auch, um zu sehen, warum sie sich so einen Mann ausgesucht hat und was es für Gründe hat, warum sie so lange bei ihm blieb. Aber das weiß sie ja vielleicht schon und hat hoffentlich schon jemanden gefunden, der ihr helfen kann.
Re: Die einzige Entschuldigung? Du weißt ja gar nichts... :-( (böse)
Als Antwort auf: Die einzige Entschuldigung? Du weißt ja gar nichts...
(böse) von Pokemon am 12. April 2004 17:02:
Hi Pokemon!
Ist Deine Mutter Schwerbehinderte? Das wäre für mich der einzige Grund, den ich azeptieren könnte.
Gruß - Christine
Das macht mich jetzt aber wirklich sauer. Ich finde es arrogant so etwas zu schreiben. Du kennst meinen Vater nicht und weißt nicht was er meiner Mutter (und mir) angetan hat.
....Was macht dich denn nun so sauer, weil ChrisTine lediglich eine Frage gestellt hat, oder weil sie deinen Vater nicht kennt?
Sie ist nicht mehr in der Lage sich weiterzubilden weil sie Konzentrationsstörungen hat, Schlafstörungen, Schweißausbrüche, Herzrasen.
...Das könnten durchaus auch die sogenannten Wechseljahre-Beschwerden sein....
Sie kann Menschen nicht in die Augen sehen, hat nervösen Husten und Herzbeschwerden. Darüber hinaus ist sie nicht 50 sondern 60. Von Computern hat sie keine Ahnung. Wir haben vor ca 6 Jahren mal einen Kurs zusammen gemacht, den hat sie abgebrochen weil sie Schweißausbrüche bekam und sich nicht konzentrieren konnte.
...Mh, demnach war deine Mutter ca. 54 und du ca. 17 oder gar erst 16 Jahre alt. Vermutlich noch Schulpflicht oder?
Das meiste hat sie gleich wieder vergessen. Ich finde es sehr arrogant so etwas zu sagen.
....Was findest du so sehr arrogant, das sie alles gleich wieder vergessen hat? Das hast du gesagt und nicht Christine.
Du weißt nicht was bei uns zu hause abgegangen hat und was für Ängste meine Mutter ausgestanden hat. Wer gibt denn jemandem einen Job, der über das Schreibmaschinenstadium nicht herausgekommen ist, sich beim Reden immer selbst unterbricht und dem Blick des Gegenüber immer ausweicht? Außerdem hat meine Mutte noch eine 15jährige Tochter, die auch nicht gerade einfach ist. Mein Vater ist sehr jähzornig und von sich selbst sehr überzeugt.
...Das ist natürlich eine plausible Erklärung. Wenn dein Vater ein solcher Tyrann ist, frage ich mich allerdings ernsthaft, wie konnte deine Mutter im hohen Alter von 45 Jahren nochmals von ihm schwanger werden? Oder stammt die 15 Jährige von einem anderen Mann? Wäre ja durchaus möglich.
Letzteres liegt an seiner Erziehung vor allem durch seine Mutter. Solange sie ihr gehorchten konnten ihre Söhne nur gutes tun.
Ähm....wie? was? Solange sie ihr gehorchten konnten ihre Söhne nur gutes tun.
Meine Mutter musste alles so mögen wie mein Vater es mochte. Das ging beim Essen los (die berühmten labberigen Pfannenkuchen) und hörte beim Haus auf.
Anscheinend auch was den Geschlechtsverkehr betrifft, hoffe doch sehr, sie hat freiwillig mit ihm geschlafen um erneut schwanger werden zu können!
Ansonsten eine sehr fantasievolle Geschichte!
Ich könnte noch lange so weitermachen. Aber im Moment reicht es mir.
Glaube ich gerne, aber lass mal. Überleg dir ganz in Ruhe eine weitere Fortsetzung.
herzlichst
Monika
Fortsetzung: Über meine Mutter. Wofür ich meinen Vater hasse. Herzbeschwerden
Als Antwort auf: Die einzige Entschuldigung? Du weißt ja gar nichts...
(böse) von Pokemon am 12. April 2004 17:02:
Da ich bis jetzt nur über die psychischen Gemeinheiten meines Vaters schrieb, möchte ich nun noch mal auf die körperliche Seite seines "Regimes" eingehen.
Wie meine Mutter zu ihren Herzbeschwerden kam...
Währende einer ihrer Schwangerschaften (ob mit mir oder dem Baby davor das eine Fehlgeburt wurde) hatten meine Eltern mal wieder einen Streit. Mein Vater diskutiert nicht, das kann er nicht. Er wird laut und schreit. Das war früher noch schlimmer als heute. Damals schrieh er auch, vorher jedoch lief er durch dasHaus und drehte alle Fernseher und Radios auf volle Lautstärke. Erst dann fing er an zu schreien. Und da hat meine Mutter dann zum ersten mal gemerkt, wie ihr Herz aussetzte. Ihr war heiß, ihr Kopf schien zu platzen und dann das Herz. Seitdem hat sie Herzrhythmusstörungen. Und dafür hasse ich meinen Vater machmal. Wirklich.
Überhaupt, die Schwangerschaften. Vor mir hatte meine Mutter eine Fehlgeburt und nach mir 2. Mit einem Kind war mein Vater aber nicht zufrieden. Dauernd fing er an zu piesacken: Schau mal, die haben 4 Kinder, die sind kinderlieb. Und das nach 3 gestorbenen Föten und einer extrem Komplizierten Schwangerschaft (ich wäre auch beinahe gestorben, meine Mutter lag mehrere Wochen im KKH). Meine Mutter wurde dann doch noch einmal schwanger in der Hoffnung, mit dem zweiten Kind würde alles besser. Pustkuchen.
Eine weitere Spezialität meines Vaters: Mit Gegenständen werfen. Er hat ganze Palletten Yoghurt aus dem Kühlschrank geholt, Gurkgengläser (voll) durch den Flur geworfen und Türen eingetreten. Und meine Mutter musste den ganzen Mist dann wieder sauber machen. Einmal, ein einziges mal hat sie es gewagt, einen Plastikbecher zu werfen. Der ist noch nicht einmal kaputt gegangen, ich trinke heut noch aus ihm. Da hat er gedroht ihr die ganze Küche zu "zerdeppern".
Meine Oma hat er mal mit einem 5 Kilo Gewicht bedroht weil sie ihn wiederholt in seiner Rede unterbrochen hat.
Wenn meine Schwester sich schminkt, ist sie die "Dicke Dame", ihr provezeit er immer sie würde noch einmal in der Gosse landen, wenn sie nicht für die Schule lernt. Sie ist gar nichts, sie wird noch mal ganz unten sein (das hat er wortwörtlich gesagt).
Und dann noch die Sache mit seiner Religion. Dass Krankheiten Strafen Gottes sind habe ich ja schon erzählt. Da ist ja auch nichts bei. Aber deswegen sich aufregen, wenn meine Mutter mit mir mit fast 40 grad Fieber zum Arzt geht...
Mehr fällt mir im Moment nicht ein. Aber ich hoffe das ist genug um zu verstehen dass meine Mutter (immerhin schon fast 60)im Moment gar nicht fähig ist, sich weiterzubilden und eine Arbeit anzunehmen.
Ich kann nachvollzien wenn Männer erst einmal eine schlecht Meinung von Frauen haben wenn sie von ihrer Mutter misshandelt wurden. Aber ich denke da sollten wir unsere Vernunft mal einsetzen: "Es sind nicht alle so". Ich könnte hier über alle Männer der Welt wettern weil ich mit meinem Vater solche Erfahrungen gemacht habe, aber tu ich das? Doch eigentlich nicht, oder? Habe auch kein Bedürfnis danach.
Warum meine Mutter geheiratet hat
Als Antwort auf: Re: Die einzige Entschuldigung? Du weißt ja gar nichts...
(böse) von Odin am 12. April 2004 18:25:46:
Jetzt bist Du entsetzt, wie man sowas nur sagen kann und weist eine körperliche Behinderung vehement zurück - und beschreibst dann bei Deiner Mutter eine ganz gewaltige PSYCHISCHE Behinderung, die es Deiner Mutter verwehrt, arbeiten zu können. Es hätte noch der Schlußsatz gefehlt: "So eine Frechheit, meine Mutter als körperlich behindert einzuschätzen, wo sie doch ganz klar psychisch behindert ist".
In unserer Gesellschaft wird eine körperliche Behinderung aber eher gesellschaftlich akzeptiert (was ich nicht für richtig empfinde). Also ist Christine vom "minder schweren Fall" ausgegangen.
Hallo!
Kann verstehen dass Du da nicht mehr mitkommst. Habe mich auch SEHR aufgeregt. Nein, was mich störte war die Aussage, dass eine körperliche Behinderung der EINZIGE Grund für Christine (psst, ich glaube sie ist männlich...oder?) ist. So nach dem Motto, wenn man nicht wirklich schwer behindert ist kann man immer eine Arbeit finden.
Warum meine Mutter meinen Vater geheiratet hat... ja, das haben wir uns auch schon oft gefragt. Zum einen hat er sich am Anfang verstellt. Dann war meine Mutter schon ... ähm... 35 als sie geheiratet hat. Ihre Vewandten nannten sie schon eine alte Jungfer. Sie wollte also unbedingt unter die Haube. Später wollte sie sich trennen, aber ihre Eltern haben ihr aus Unkenntnis über die Rechtslage davon abgeraten ("Wer soll Dich denn ernähren?"). Tja, das waren die Ansichten von damals. Ein weiterer Grund, wie meine Mutter auch offen zugibt, ist Dummheit.
Na, wenn Du meinst
Als Antwort auf: Re: Die einzige Entschuldigung? Du weißt ja gar nichts...
(böse) von Monika am 12. April 2004 18:49:
....Was macht dich denn nun so sauer, weil ChrisTine lediglich eine Frage gestellt hat, oder weil sie deinen Vater nicht kennt?
Siehe meinen Beitrag "Warum meine Mutter geheiratet hat"
Sie ist nicht mehr in der Lage sich weiterzubilden weil sie Konzentrationsstörungen hat, Schlafstörungen, Schweißausbrüche, Herzrasen.
...Das könnten durchaus auch die sogenannten Wechseljahre-Beschwerden sein....
Dazu sage ich jetzt mal nichts.
...Mh, demnach war deine Mutter ca. 54 und du ca. 17 oder gar erst 16 Jahre alt. Vermutlich noch Schulpflicht oder?
Wer hat gesagt dass ich 17 bin?
...Das ist natürlich eine plausible Erklärung. Wenn dein Vater ein solcher Tyrann ist, frage ich mich allerdings ernsthaft, wie konnte deine Mutter im hohen Alter von 45 Jahren nochmals von ihm schwanger werden?
Siehe Betrag "warum meine Mutter heiratete".
Ansonsten eine sehr fantasievolle Geschichte!
Na wenn Du meinst. Du musst es ja wissen, du kennst mich ja.
Ich könnte noch lange so weitermachen. Aber im Moment reicht es mir.
Glaube ich gerne, aber lass mal. Überleg dir ganz in Ruhe eine weitere Fortsetzung.
Habe ich schon gefunden.
@Arne
Als Antwort auf: Re: Was Ihr nicht merkt, Frauen- Das bevorzugte Geschlecht von Pokemon am 10. April 2004 08:02:21:
Hab Dein Buch nicht gelesen, nur den Focus. Sorry für mein Halbwissen
Arne
... in dem Fall hinkt Dein PR-Berater.
Anti-Sexistin
Re: Fortsetzung: Über meine Mutter. Wofür ich meinen Vater hasse. Herzbeschwerde
Als Antwort auf: Fortsetzung: Über meine Mutter. Wofür ich meinen Vater hasse. Herzbeschwerden von Pokemon am 12. April 2004 18:53:
Da ich bis jetzt nur über die psychischen Gemeinheiten meines Vaters schrieb, möchte ich nun noch mal auf die körperliche Seite seines "Regimes" eingehen.
körperliche Seite seines "Regimes"?
Wie meine Mutter zu ihren Herzbeschwerden kam...
Jetzt wird es spannend.........
Währende einer ihrer Schwangerschaften (ob mit mir oder dem Baby davor das eine Fehlgeburt wurde) hatten meine Eltern mal wieder einen Streit.
Mein Vater diskutiert nicht, das kann er nicht. Er wird laut und schreit. Das war früher noch schlimmer als heute. Damals schrieh er auch, vorher jedoch lief er durch dasHaus und drehte alle Fernseher und Radios auf volle Lautstärke. Erst dann fing er an zu schreien. Und da hat meine Mutter dann zum ersten mal gemerkt, wie ihr Herz aussetzte.
Mei, oh mei, sei froh, das sie es nicht bereits früher gemerkt hat, wie ihr Herz aussetzt.
Ihr war heiß, ihr Kopf schien zu platzen und dann das Herz.
Also hat sie außer Herzbeschwerden auch noch Probleme mit der Körpertemperatur und ihrem Kopf. Das kann sehr, sehr gefährlich werden. Zuerst könnte das Herz aufhören zu schlagen, dann stellt das Gehirn seine Funktionen ein und zu guter Letzt, wird man zu einem Eiszapfen.
Seitdem hat sie Herzrhythmusstörungen. Und dafür hasse ich meinen Vater machmal. Wirklich.
Was? Musikalisch ist sie auch noch? Wer hätte das gedacht.
Überhaupt, die Schwangerschaften. Vor mir hatte meine Mutter eine Fehlgeburt und nach mir 2. Mit einem Kind war mein Vater aber nicht zufrieden.
War dein Vater mit der ersten Fehlgeburt nicht zufrieden oder mit einer der beiden anderen? Oder unterschlägst du uns hier ein weiteres Kind?
Dauernd fing er an zu piesacken:
Wen? Die Fehlgeburten?
Schau mal, die haben 4 Kinder, die sind kinderlieb. Und das nach 3 gestorbenen Föten und einer extrem Komplizierten Schwangerschaft (ich wäre auch beinahe gestorben, meine Mutter lag mehrere Wochen im KKH). Meine Mutter wurde dann doch noch einmal schwanger in der Hoffnung, mit dem zweiten Kind würde alles besser. Pustkuchen.
Was sollte denn besser werden? Ihre Herzbeschwerden/Herzrhythmusstörungen/Probleme mit der Körpertemperatur oder ihre Kopfbeschwerden?
Eine weitere Spezialität meines Vaters: Mit Gegenständen werfen. Er hat ganze Palletten Yoghurt aus dem Kühlschrank geholt, Gurkgengläser (voll) durch den Flur geworfen und Türen eingetreten. Und meine Mutter musste den ganzen Mist dann wieder sauber machen. Einmal, ein einziges mal hat sie es gewagt, einen Plastikbecher zu werfen. Der ist noch nicht einmal kaputt gegangen, ich trinke heut noch aus ihm. Da hat er gedroht ihr die ganze Küche zu "zerdeppern".
Dieser Schlingel aber auch.....Hattet immer einen vollen Kühlschrank gell? Ganze Paletten Yoghurt und sogar volle Gurkengläser.
Meine Oma hat er mal mit einem 5 Kilo Gewicht bedroht weil sie ihn wiederholt in seiner Rede unterbrochen hat.
Lebt die etwa noch? Wenn ja, ist sie aber schön alt geworden........
Und dann noch die Sache mit seiner Religion. Dass Krankheiten Strafen Gottes sind habe ich ja schon erzählt. Da ist ja auch nichts bei.
Ja, ja, hast du......ist alles ganz nornmal und nichts dabei...
Aber deswegen sich aufregen, wenn meine Mutter mit mir mit fast 40 grad Fieber zum Arzt geht...
Mehr fällt mir im Moment nicht ein.
Och, ging doch recht schnell. Erst gegen 17:02 hast du uns wissen lassen, das es dir Momentan reicht. Erholst dich doch recht schnell wieder von den Strapazen hier im Forum.
Aber ich hoffe das ist genug um zu verstehen dass meine Mutter (immerhin schon fast 60)im Moment gar nicht fähig ist, sich weiterzubilden und eine Arbeit anzunehmen.
Mach dir mal keinen Kopf. Lass sie erst einmal 70 werden, dann wird vieles ganz sicher einfacher für sie werden. Wenn sie momentan nicht fähig ist, wird sie es ganz sicher in 10 Jahren sein. Du wirst dann inzwischen 33 sein und vielleicht sogar eine fleißige und erfolgreiche Geschichtenschreiberin.
Aber ich denke da sollten wir unsere Vernunft mal einsetzen: "Es sind nicht alle so".
Die Vernunft und den Verstand einsetzen ja, ja, das sollten wir.....
Ich könnte hier über alle Männer der Welt wettern weil ich mit meinem Vater solche Erfahrungen gemacht habe, aber tu ich das? Doch eigentlich nicht, oder? Habe auch kein Bedürfnis danach.
Soooo schnell wirst du sicherlich auch keine neuen Geschichten erfinden können, um über alle Männer dieser Welt wettern zu können. Lass dir noch ein paar Jahre Zeit, du bist noch so jung, erst 23 Jahre alt.
herzlichst
Moni
Re: Na, wenn Du meinst
Als Antwort auf: Na, wenn Du meinst von pokemon am 12. April 2004 19:05:
Hi Pokemon!
...Mh, demnach war deine Mutter ca. 54 und du ca. 17 oder gar erst 16 Jahre alt. Vermutlich noch Schulpflicht oder?
Wer hat gesagt dass ich 17 bin?
Du bist jetzt 23 oder?
Hier schreibst du Darüber hinaus ist sie nicht 50 sondern 60. Von Computern hat sie keine Ahnung. Wir haben vor ca 6 Jahren mal einen Kurs zusammen gemacht usw.
Also! Vor ca. 6 Jahren war demzufolge deine Mutter ca. 54 und du (jetzt) 23 - 6 Jahre = 17 Richtig? Lernt man heute nicht bereits im Schulunterricht etwas über Computer und was man damit alles machen kann? Hättest du deiner Mutter dann nicht selbst etwas beibringen können, natürlich nur unter der Voraussetzung, das du nicht an den selben Symptomen wie deine Mutter leidest (Vergesslichkeit, Konzentrationsschwäche usw.)
Ich habe mit keinem Wort behauptet, das du jetzt 17 bist, sondern zu dem Zeitpunkt des gemeinsamen Kurs mit deiner Mutter 17 gewesen sein müsstest!
...Das ist natürlich eine plausible Erklärung. Wenn dein Vater ein solcher Tyrann ist, frage ich mich allerdings ernsthaft, wie konnte deine Mutter im hohen Alter von 45 Jahren nochmals von ihm schwanger werden?
Siehe Betrag "warum meine Mutter heiratete".
Ansonsten eine sehr fantasievolle Geschichte!
Na wenn Du meinst. Du musst es ja wissen, du kennst mich ja.
Nee, ich kenne dich nicht. Ich lese nur deine sehr interessanten Berichterstattungen nur recht genau.
Ich könnte noch lange so weitermachen. Aber im Moment reicht es mir.
Glaube ich gerne, aber lass mal. Überleg dir ganz in Ruhe eine weitere Fortsetzung.
Habe ich schon gefunden.
Hab ich gesehen. Fleißiges Mädchen das muss man dir lassen. Alle Achtung!
herzlicher Gruß
Moni
Re: Ehefolgen
Als Antwort auf: Super! Danke Peter! von Pokemon am 12. April 2004 16:25:
Was die schlecher ökonomische Situation angeht habe ich am Beispiel meiner Mutter gesehen, die zu einem Anwalt ging um sich beraten zu lassen und erfuhr dass sie nach der Trennung lediglich 3 Jahre Unterhalt zu erwarten hätte (wobei der Erlös vom Hausverkauf sowie ihre Ersparnisse in den Unterhalt und die Sozialhilfe miteinbezogen werden würde) und sie wesentlich schlechter dastehen würde als Ihr Mann mit seiner Berufstätigkeit. Einen Job würde meine Mutter (60) nicht bekommen. Sie ist aufgrund der psychischen Schädigung durch meinen Vater überhaupt nicht mehr fähig, sich etwas neues anzueignen.
Ich will nicht zur Scheidung anstacheln oder zum Geschlechterkrieg, aber der Anwaltsrat scheint mir unvollstaendig: Durch den Versorgungsausgleich stehen deiner Mutter ab 65 die Haelfte der Rentenansprueche deines Vaters zu, die dieser waehrend der Ehe erarbeitet hat. Oder haben deine Eltern einen Ehevertrag, der den Versorgungsausgleich ausschliesst (was auch vom Scheidungsgericht geprueft werden muesste)?
Vielleicht scheint deiner Mutter aber auch der Aufwand nicht wert, nur um viele Jahre Einsamkeit zu erreichen, ein legitimer Grund, sich nicht scheiden zu lassen, auch wenn man sich gelegentlich auf die Nerven geht.
Gruss,
Peter
Re: Warum meine Mutter geheiratet hat
Als Antwort auf: Warum meine Mutter geheiratet hat von Pokemon am 12. April 2004 19:01:
Hi, Pokemon,
Deine Mutter klingt nach einer sehr schwachen Persönlichkeit, die offenbar nie gelernt hat, für sich selbst und ihre eigenen Belange einzustehen.
Es ist darum auch verständlich, dass viele Deiner Beiträge klingen, als ob Du Dich als Frau ablehnst. Du lehnst diese Art von Schwäche ab, die Deiner Mutter ihr Leben schwergemacht hat.
Ich gebe Odin recht: Deine Mutter braucht dringend eine Psychotherapie. Eine, in der sie lernt, für sich selbst einzustehen und an sich selbst zu glauben, damit sie es nicht mehr nötig hat, in Beziehungen auszuharren, die ihr eigentlich verhasst sind.
Für Dich ist es allerdings wichtig, einen positiven Zugang zu Deiner Weiblichkeit zu entwickeln. Creveld wird da sicherlich eher wenig hilfreich sein.
Es grüsst freundlich
das Emmalein
Re: Ehefolgen
Als Antwort auf: Re: Ehefolgen von Peter am 12. April 2004 20:49:
Ich will nicht zur Scheidung anstacheln oder zum Geschlechterkrieg, aber der Anwaltsrat scheint mir unvollstaendig: Durch den Versorgungsausgleich stehen deiner Mutter ab 65 die Haelfte der Rentenansprueche deines Vaters zu, die dieser waehrend der Ehe erarbeitet hat.
Das muss ich mir merken. Danke!
Vielleicht scheint deiner Mutter aber auch der Aufwand nicht wert, nur um viele Jahre Einsamkeit zu erreichen, ein legitimer Grund, sich nicht scheiden zu lassen, auch wenn man sich gelegentlich auf die Nerven geht.
Das glaube ich nicht, wirklich nicht. Mein Vater geht ihr schon mehr als auf die Nerven (-> meine Beiträge "Über meine Mutter,Du weißt ja gar nichts" und Fortsetzung "Über meine Mutter, wofür ich meinen Vater hasse"). Kannst Du aber nicht wissen.
Hab ich vergessen
Als Antwort auf: Re: Na, wenn Du meinst von Monika am 12. April 2004 20:40:
Also! Vor ca. 6 Jahren war demzufolge deine Mutter ca. 54 und du (jetzt) 23 - 6 Jahre = 17 Richtig? Lernt man heute nicht bereits im Schulunterricht etwas über Computer und was man damit alles machen kann? Hättest du deiner Mutter dann nicht selbst etwas beibringen können, natürlich nur unter der Voraussetzung, das du nicht an den selben Symptomen wie deine Mutter leidest (Vergesslichkeit, Konzentrationsschwäche usw.)
Doch... ähm... was hast Du gesagt?
Re: Hab ich vergessen
Als Antwort auf: Hab ich vergessen von Pokemon am 12. April 2004 21:16:
Also! Vor ca. 6 Jahren war demzufolge deine Mutter ca. 54 und du (jetzt) 23 - 6 Jahre = 17 Richtig? Lernt man heute nicht bereits im Schulunterricht etwas über Computer und was man damit alles machen kann? Hättest du deiner Mutter dann nicht selbst etwas beibringen können, natürlich nur unter der Voraussetzung, das du nicht an den selben Symptomen wie deine Mutter leidest (Vergesslichkeit, Konzentrationsschwäche usw.)
Doch... ähm... was hast Du gesagt?
*grins* Nichts mein Kind 
herzlicher Gruß
Monika
Re: Fortsetzung: Über meine Mutter. Wofür ich meinen Vater hasse. Herzbeschwerde
Als Antwort auf: Fortsetzung: Über meine Mutter. Wofür ich meinen Vater hasse. Herzbeschwerden von Pokemon am 12. April 2004 18:53:
Hallo Pokemon,
Du brauchst hier gar nichts zu erklären.
Das Forum eignet sich nicht zur psychischen Aufarbeitung von Vergangenheit! In einem Geschlechterforum kannst Du keine Vater/Tochter-Problematik und auch keine Mutter/Tochter-Problematik, so wie Du sie hast, aufarbeiten.
Ausnahmsweise gebe ich mal Emmalein recht: Da eignet sich auch kein Crefeld dazu, ebenso wenig wie ein Karl May oder Harry Potter! Hier im Forum und in diesen Büchern geht es um andere Themen.
Du selbst bist auch nicht für das Verhältnis zwischen Deinen Eltern zuständig. Deine Mutter soll es endlich lernen auf eigenen Füßen zu stehen. Sie hat sich einen Mann gesucht, der ihr dies abnimmt und für alles Leid und Glück zuständig war. Jetzt hat sie eine Tochter, die sie versorgt und für ihr Seelenheil zuständig ist. Die Beziehung zwischen Deinen Eltern war aus einem bestimmten Grund so, wie sie war. Für weitergehende Infos lies mal Richters: Patient Familie (ein alter Klassiker)!
Auch die Rolle des Sündenbocks ist eine wichtige Funktion und hält die Familie zusammen. Diese Problematik hier in einem Forum zu klären hieße, sich bewußt auf den Opferaltar zu legen.
Re: Fortsetzung: Über meine Mutter. Wofür ich meinen Vater hasse. Herzbeschwerde
Als Antwort auf: Re: Fortsetzung: Über meine Mutter. Wofür ich meinen Vater hasse. Herzbeschwerde von Monika am 12. April 2004 20:01:
Was soll denn das, bitte?
Re: Fortsetzung: Über meine Mutter. Wofür ich meinen Vater hasse. Herzbeschwerde
Als Antwort auf: Re: Fortsetzung: Über meine Mutter. Wofür ich meinen Vater hasse. Herzbeschwerde von Odin am 13. April 2004 12:11:04:
Lieber Oding
Richtig, ich bin froh, dass du hier mit Vernunft und auch Gefühl reagierst, du hast in allem, dass du sagst Recht.
Hier sind viele Verhaltensmuster innerhalb einer Familie vorhanden und dieses Forum ist bestimmt der letzte Ort, wo Pokemon ihre Kindheit aufarbeiten sollte.
Es bringt niemandem etwas, ihr am wenigsten und es ist einfach zu intim, um hier detailliert besprochen zu werden.
Es grüsst dich
Jolanda
Re: Hab ich vergessen
Als Antwort auf: Re: Hab ich vergessen von Monika am 12. April 2004 22:21:
Also! Vor ca. 6 Jahren war demzufolge deine Mutter ca. 54 und du (jetzt) 23 - 6 Jahre = 17 Richtig? Lernt man heute nicht bereits im Schulunterricht etwas über Computer und was man damit alles machen kann? Hättest du deiner Mutter dann nicht selbst etwas beibringen können, natürlich nur unter der Voraussetzung, das du nicht an den selben Symptomen wie deine Mutter leidest (Vergesslichkeit, Konzentrationsschwäche usw.)
Doch... ähm... was hast Du gesagt?
*grins* Nichts mein Kind
herzlicher Gruß
Monika
Dann ist es ja gut.
Ich finde es nur unmöglich wie Du meine Aussagen lächerlich machst.
Dies nur zur Rechtfertigung für meine Antworten.
Re: Fortsetzung: Über meine Mutter. Wofür ich meinen Vater hasse. Herzbeschwerde
Als Antwort auf: Re: Fortsetzung: Über meine Mutter. Wofür ich meinen Vater hasse. Herzbeschwerde von Jolanda am 13. April 2004 13:33:13:
Hier sind viele Verhaltensmuster innerhalb einer Familie vorhanden und dieses Forum ist bestimmt der letzte Ort, wo Pokemon ihre Kindheit aufarbeiten sollte.
Es bringt niemandem etwas, ihr am wenigsten und es ist einfach zu intim, um hier detailliert besprochen zu werden.
Es grüsst dich
Jolanda
Wer sagt dass ich in diesem Forum meine Kindheit aufarbeiten möchte? Ich wollte nur dem Argument entgegentreten dass es für meine Mutter keinen Grund gibt warum sie KEINEN Job mehr finden sollte.
Aufarbeitung?
Als Antwort auf: Re: Fortsetzung: Über meine Mutter. Wofür ich meinen Vater hasse. Herzbeschwerde von Odin am 13. April 2004 12:11:04:
Das Forum eignet sich nicht zur psychischen Aufarbeitung von Vergangenheit!
Wer sagt dass ich hier meine Vergangenheit aufarbeiten möchte? Im übrigen hat die Gegenwart keinen großen Unterschied zur Vergangenheit.
Ausnahmsweise gebe ich mal Emmalein recht: Da eignet sich auch kein Crefeld dazu, ebenso wenig wie ein Karl May oder Harry Potter! Hier im Forum und in diesen Büchern geht es um andere Themen.
So wie ich es verstanden habe geht es hier im Forum um die Benachteiligung des Mannes und um die Konflikte zwischen Männern und Frauen.
Ich habe den Eindruck, dass hier ziemlich einseitig geschrieben wird. Eine Auflistung von Benachteiligungen und Diskriminierung des Mannes. So wie in manchen Emanzen-Foren. Ich habe mich kurz mal in solchen Foren umgesehen und fand die Beiträge sehr aggressiv und aufhetzend. Man lässt sich sehr leicht mitreißen. Und manchmal scheint es mir hier ebenso zu sein.
Ich wollte nur einmal die andere Seite zur Sprache bringen weil ich tiefes Mitleid für meine Mutter empfinde.
Re: Warum meine Mutter geheiratet hat
Als Antwort auf: Re: Warum meine Mutter geheiratet hat von Emmalein am 12. April 2004 20:58:
Hi, Pokemon,
Deine Mutter klingt nach einer sehr schwachen Persönlichkeit, die offenbar nie gelernt hat, für sich selbst und ihre eigenen Belange einzustehen.
Ob ich das "nie" so stehen lassen kann weiß ich nicht, aber sonst könntest du recht haben.
Es ist darum auch verständlich, dass viele Deiner Beiträge klingen, als ob Du Dich als Frau ablehnst. Du lehnst diese Art von Schwäche ab, die Deiner Mutter ihr Leben schwergemacht hat.
Ups, klinge ich so? Aber lehnen nicht die meisten in diesem Forum diese Art von Schwäche ab? Dieses weibliche Schwachsein?
Für Dich ist es allerdings wichtig, einen positiven Zugang zu Deiner Weiblichkeit zu entwickeln. Creveld wird da sicherlich eher wenig hilfreich sein.
Weshalb? Weiß nur das über ihn was der Focus schrieb, und das klang eigentlich nicht frauenfeindlich.
Re: Keine Quellen, sorry, aber dafür auch keine besseren Menschen
Als Antwort auf: Re: Keine Quellen, sorry, aber dafür auch keine besseren Menschen von Peter am 12. April 2004 13:40:
Hallo Peter,
Wenn Du es doch ernst gemeint haben soltest, frage ich Dich genauso wie Pokemon, wieso in Deutschland eine Mutter, die weiß, daß ihre Kinder mißbraucht werden, bei ihrem Mann bleiben muß.
Es gibt kein 'muss', aber der Schritt zur Trennung faellt manchen trotzdem schwer.
Klar ist das alles nicht leicht, aber nach dem ersten Schock muß doch eine Reaktion erfolgen zu den allseits bei Feministinnen beliebten Wörtern "zum Wohle des Kindes"
Es kann doch nicht angehen, daß einerseits die Männer bzgl. Kindesmißbrauch bzw. Vergewaltigung verteufelt werden zu Recht und andererseits den Müttern, die dem tatenlos zusehen, Verstehen entgegen gebracht wird.
Ja ja, die arme Mutter und was ist mit dem Kind?
Wenn immer nur Verständnis aufgebracht wird, dann wird sich auch nix ändern.
Es gibt das Sprichwort "Der Hehler ist genauso schlimm wie der Stehler" und nach den genannten Berichten der Vergewaltigungsopfer haben diese das genauso empfunden. Die Mütter haben einfach weggeschaut, für die Opfer war das genauso schlimm, teilweise sogar noch schlimmer. Also muß das mMn genauso angeprangert werden.
Du schreibst selber von den vielen Faellen von Kindesmissbrauch, wo die erwachsenen Kinder spaeter geklagt haben, die Mutter habe nicht auf ihrer Seite gestanden - warum tat sie es nicht? Ein Grund kann sein, dass sie den Schritt in eine psychisch vielleicht bessere, aber oekonomisch gewiss schlechter Zukunft scheut und deswegen Verdachtsmomente auf Missbrauch verdraengt oder wegrationalisiert.
Klar macht sie das, aber müssen wir deshalb Verständnis dafür aufbringen?
Gruß - Christine
Re: Keine Quellen, sorry, aber dafür auch keine besseren Menschen
Als Antwort auf: Re: Keine Quellen, sorry, aber dafür auch keine besseren Menschen von ChrisTine am 13. April 2004 20:28:01:
Du schreibst selber von den vielen Faellen von Kindesmissbrauch, wo die erwachsenen Kinder spaeter geklagt haben, die Mutter habe nicht auf ihrer Seite gestanden - warum tat sie es nicht? Ein Grund kann sein, dass sie den Schritt in eine psychisch vielleicht bessere, aber oekonomisch gewiss schlechter Zukunft scheut und deswegen Verdachtsmomente auf Missbrauch verdraengt oder wegrationalisiert.
Klar macht sie das, aber müssen wir deshalb Verständnis dafür aufbringen?
Gruß - Christine
Nein, auf keinen Fall, aber es man sollte sich schon mal in die Situation von solchen Leuten hineinversetzen. Nur so vermeidet man ein vorschnelles Urteil
Re: Fortsetzung: Über meine Mutter. Wofür ich meinen Vater hasse. Herzbeschwerde
Als Antwort auf: Re: Fortsetzung: Über meine Mutter. Wofür ich meinen Vater hasse. Herzbeschwerde von Pokemon am 13. April 2004 15:47:46:
Hier sind viele Verhaltensmuster innerhalb einer Familie vorhanden und dieses Forum ist bestimmt der letzte Ort, wo Pokemon ihre Kindheit aufarbeiten sollte.
Es bringt niemandem etwas, ihr am wenigsten und es ist einfach zu intim, um hier detailliert besprochen zu werden.
Es grüsst dich
Jolanda
Wer sagt dass ich in diesem Forum meine Kindheit aufarbeiten möchte? Ich wollte nur dem Argument entgegentreten dass es für meine Mutter keinen Grund gibt warum sie KEINEN Job mehr finden sollte.
Ich wills mal so sagen: Ich schreibe in diesem Forum bestimmt schon seit 2 Jahren, aber ich kann mich nicht erinnern, daß wir hier jemals über meinen Vater oder meine Mutter diskutiert haben 
Re: Keine Quellen, sorry, aber dafür auch keine besseren Menschen
Als Antwort auf: Re: Keine Quellen, sorry, aber dafür auch keine besseren Menschen von Pokemon am 13. April 2004 21:05:38:
Du schreibst selber von den vielen Faellen von Kindesmissbrauch, wo die erwachsenen Kinder spaeter geklagt haben, die Mutter habe nicht auf ihrer Seite gestanden - warum tat sie es nicht? Ein Grund kann sein, dass sie den Schritt in eine psychisch vielleicht bessere, aber oekonomisch gewiss schlechter Zukunft scheut und deswegen Verdachtsmomente auf Missbrauch verdraengt oder wegrationalisiert.
Klar macht sie das, aber müssen wir deshalb Verständnis dafür aufbringen?
Nein, auf keinen Fall, aber es man sollte sich schon mal in die Situation von solchen Leuten hineinversetzen. Nur so vermeidet man ein vorschnelles Urteil
Oh... das ist natürlich etwas anderes. Dann versetze ich mich auch in die Situation von einem Vergewaltiger. Der ist in seiner Kindheit in den meisten Fällen auch mißhandelt und vergewaltigt worden. Das macht das ganze natürlich nicht so schlimm, ebenso wie bei der Frau, oder?
Gruß - Christine
Re: Aufarbeitung?
Als Antwort auf: Aufarbeitung? von Pokemon am 13. April 2004 15:56:42:
So wie ich es verstanden habe geht es hier im Forum um die Benachteiligung des Mannes und um die Konflikte zwischen Männern und Frauen.
Ich habe den Eindruck, dass hier ziemlich einseitig geschrieben wird. Eine Auflistung von Benachteiligungen und Diskriminierung des Mannes. So wie in manchen Emanzen-Foren. Ich habe mich kurz mal in solchen Foren umgesehen und fand die Beiträge sehr aggressiv und aufhetzend. Man lässt sich sehr leicht mitreißen. Und manchmal scheint es mir hier ebenso zu sein.
Ja, wenn ich in einem Emanzenforum mitschreiben oder -lesen würde, dann würde ich jetzt auch nicht direkt liebevolle Prosa über die Höherwertigkeit von Männern erwarten.
Re: Keine Quellen, sorry, aber dafür auch keine besseren Menschen
Als Antwort auf: Re: Keine Quellen, sorry, aber dafür auch keine besseren Menschen von ChrisTine am 13. April 2004 20:28:01:
Es kann doch nicht angehen, daß einerseits die Männer bzgl. Kindesmißbrauch bzw. Vergewaltigung verteufelt werden zu Recht und andererseits den Müttern, die dem tatenlos zusehen, Verstehen entgegen gebracht wird. (...)
Klar macht sie das, aber müssen wir deshalb Verständnis dafür aufbringen?
Ein Missverstaendnis zwischen uns: Verstehen heisst fuer mich nicht Entschuldigen. Und die Verteufelung der Maenner mache ich auch nicht mit, ebensowenig die von Pokemons Vater. Ich will gerne verstehen, denn ohne bleibt nur blinde Wut, und die tut niemandem gut. Andererseits sollte man nicht gerade einem Opfer zumuten, den Taeter verstehen zu sollen - das hiesse, kein Verstaendnis fuer das Opfer zu zeigen.
Gruss,
Peter
Re: Aufarbeitung?
Als Antwort auf: Re: Aufarbeitung? von Odin am 13. April 2004 21:39:29:
Ja, wenn ich in einem Emanzenforum mitschreiben oder -lesen würde, dann würde ich jetzt auch nicht direkt liebevolle Prosa über die Höherwertigkeit von Männern erwarten.
-Lacht herzhaft-
Re: Keine Quellen, sorry, aber dafür auch keine besseren Menschen
Als Antwort auf: Re: Keine Quellen, sorry, aber dafür auch keine besseren Menschen von Peter am 13. April 2004 22:26:13:
Es kann doch nicht angehen, daß einerseits die Männer bzgl. Kindesmißbrauch bzw. Vergewaltigung verteufelt werden zu Recht und andererseits den Müttern, die dem tatenlos zusehen, Verstehen entgegen gebracht wird. (...)
Klar macht sie das, aber müssen wir deshalb Verständnis dafür aufbringen?
Ein Missverstaendnis zwischen uns: Verstehen heisst fuer mich nicht Entschuldigen. Und die Verteufelung der Maenner mache ich auch nicht mit, ebensowenig die von Pokemons Vater.
Verteufelung ist sowieso ein blödes Wort, mir fiel in dem Moment hal nix gescheiteres ein, das geb ich zu.
Ich will gerne verstehen, denn ohne bleibt nur blinde Wut, und die tut niemandem gut.
Auch hier gebe ich Dir recht.
Andererseits sollte man nicht gerade einem Opfer zumuten, den Taeter verstehen zu sollen - das hiesse, kein Verstaendnis fuer das Opfer zu zeigen.
Das Opfer bei einer Kindesvergewaltigung ist aber nunmal das Kind und nicht die Frau.
Da solche Handlungen nunmal überwiegend im familiären Umfeld geschehen, gibt es das eine nicht ohne das andere, d.h. würde eine Mutter dagegen vorgehen, dann könnte dem Täter in diesem Fall schneller beigekommen werden. Wenn aber einer Muter ständig Verständnis entgegen gebracht wird, dann kann sich nichts ändern und es wird nicht nur ein Täter gedeckt, sondern auch eine Täterin.
Wenn in unseren Medien nicht ständig darüber berichtet würde, daß es Hilfe für Frauen in allen Notituationen gäbe, dann könnte ich das nachvollziehen, aber so?
Wir sollten wenigstens in den schlimmsten Fällen den Tätern und Täterinnen zeigen, daß es so nicht geht, denn nur so wird mMn angefangen, darüber nachzudenken und nicht, in dem man einen Teil schützt.
Gruß - Christine
Re: Keine Quellen, sorry, aber dafür auch keine besseren Menschen
Als Antwort auf: Re: Keine Quellen, sorry, aber dafür auch keine besseren Menschen von ChrisTine am 14. April 2004 06:50:54:
Hi, Christine,
aber wenn eine Frau sich von ihrem Mann trennt, weil er das Kind missbraucht hat, und sie sozusagen als einzige Zeugin mit dem Kind zusammen darsteht und dann dem Mann das Umgangsrecht enzieht, muss sie doch von dieser Seite hier wieder den Vorwurf des "Missbrauchs mit dem Missbrauch" fürchten.
Wie frau es macht, für Maskulisten macht sie es verkehrt.
Frau ist an allem schuld, sogar am Missbrauch ihrer Kinder durch einen Mann.
Es grüsst sich über gar nichts mehr wundernd
das Emmalein
Re: Keine Quellen, sorry, aber dafür auch keine besseren Menschen
Als Antwort auf: Re: Keine Quellen, sorry, aber dafür auch keine besseren Menschen von ChrisTine am 13. April 2004 21:37:54:
Nein, auf keinen Fall, aber es man sollte sich schon mal in die Situation von solchen Leuten hineinversetzen. Nur so vermeidet man ein vorschnelles Urteil
Oh... das ist natürlich etwas anderes. Dann versetze ich mich auch in die Situation von einem Vergewaltiger. Der ist in seiner Kindheit in den meisten Fällen auch mißhandelt und vergewaltigt worden. Das macht das ganze natürlich nicht so schlimm, ebenso wie bei der Frau, oder?
Ich habe kein Verständnis für Vergewaltiger ebenso wenig für Frauen die ihr Kind verhungern lassen oder zu Tode prügeln. Aber ich finde es doch wichig, die Hintergründe zu kennnen. Und es ist ja nun einmal Fakt, das geschlagene Kinder später mit einer hohen Wahrscheinlichkeit wieder zu Schlägern werden. Dieses Wissen ermöglicht es z. B. Therapien und Methoden zu entwickeln, die nicht (nur) bei den erwachsenen Tätern und Täterinnen ansetzen sondern schon viel früher, im Kindergarten zum Beispiel. Der Grundsatz "Eine schlechte Familie ist besser als keine", den einige ältere Leute noch zu hören bekamen gilt auch aufgrund solcher Entwicklungen heute zum Glück nicht mehr.
Re: Schuld
Als Antwort auf: Re: Keine Quellen, sorry, aber dafür auch keine besseren Menschen von Emmalein am 14. April 2004 08:36:40:
Wie frau es macht, für Maskulisten macht sie es verkehrt.
Frau ist an allem schuld, sogar am Missbrauch ihrer Kinder durch einen Mann.
Koenntest du deine Unterstellungen bitte woanders abladen? Det sexuelle Missbrauch eines Kindes ist ein Verbrechen, auch fuer Maskulisten. Wenn der Haupttaeter ein Mann ist, dann traegt dieser auch die Hauptschuld - es ging in diesem Strang um eine moegliche Mitschuld seiner Frau. Um es mal drastisch auszudruecken: Wenn die Zeitungsberichte nur halbwegs zutreffen, gehoert Marc Dutroux lebenslaenglich hinter Gitter, aber seine Frau sollte nicht nur mit ein paar Jaehrchen davonkommen, sondern auch ordentlich verknackt werden. Deren Mitschuld verringert uebrigens in keiner Weise die Hauptschuld des Haupttaeters.
Gruss,
Peter
Re: Schuld
Als Antwort auf: Re: Schuld von Peter am 14. April 2004 13:30:56:
Lieber Peter
Richtig, die Freundin hat es gewusst und geschwiegen, das alleine ist schon dermassen widerlich und unmenschlich, dass es keine Entschuldigung dafür gibt.
Es ist bestimmt nicht ihre Schuld, dass er es getan hat, aber sie hätte zu jeder Zeit einschreiten können und ihn anzeigen.
Ja, sie gehört auf jeden Fall ins Gefängnis und das nicht zu knapp. Ich habe kein Mitleid mit ihr, kein bisschen.
Herzlicher Gruss
Jolanda
Danke Peter! Du hast es auf den Punkt gebracht
Als Antwort auf: Re: Schuld von Peter am 14. April 2004 13:30:56:
Wie frau es macht, für Maskulisten macht sie es verkehrt.
Frau ist an allem schuld, sogar am Missbrauch ihrer Kinder durch einen Mann.
Koenntest du deine Unterstellungen bitte woanders abladen? Det sexuelle Missbrauch eines Kindes ist ein Verbrechen, auch fuer Maskulisten. Wenn der Haupttaeter ein Mann ist, dann traegt dieser auch die Hauptschuld - es ging in diesem Strang um eine moegliche Mitschuld seiner Frau. Um es mal drastisch auszudruecken: Wenn die Zeitungsberichte nur halbwegs zutreffen, gehoert Marc Dutroux lebenslaenglich hinter Gitter, aber seine Frau sollte nicht nur mit ein paar Jaehrchen davonkommen, sondern auch ordentlich verknackt werden. Deren Mitschuld verringert uebrigens in keiner Weise die Hauptschuld des Haupttaeters.
Hätte diese Frau rechtzeitig eingegriffen, gäbe es ein paar tote Mädchen weniger, von den Qualen der lebenden Opfer ganz zu schweigen.
Gruß - Christine
Re: Schuld
Als Antwort auf: Re: Schuld von Peter am 14. April 2004 13:30:56:
Wenn die Zeitungsberichte nur halbwegs zutreffen, gehoert Marc Dutroux lebenslaenglich hinter Gitter, aber seine Frau sollte nicht nur mit ein paar Jaehrchen davonkommen, sondern auch ordentlich verknackt werden. Deren Mitschuld verringert uebrigens in keiner Weise die Hauptschuld des Haupttaeters.
Ich habe zwar gesagt, ich könne die Bedenken einiger Menschen sich von ihrem missbrauchenden Partner zu trennen nachvollziehen, aber das hier ist ein Extremfall, den ich bei meinen Argumentationen niemals im Sinn hatte.
In den Keller zu gehen und die Hunde zu füttern, während im Nebenraum die Kinder saßen (und ja noch lebten!). Das ist mindestens so grausam und krank wie die Taten von Dutroux selbst. Ich habe keinerlei Verständnis für diese Person.
Wenn ein Mensch sein Kind missbraucht, aber sonst ein liebender Vater und Ehemann ist, dann ist das eine Sache, aber der Fall Dutroux ist damit nicht zu vergleichen.
Re: Schuld
Als Antwort auf: Re: Schuld von Peter am 14. April 2004 13:30:56:
Um es mal drastisch auszudruecken: Wenn die Zeitungsberichte nur halbwegs zutreffen, gehoert Marc Dutroux lebenslaenglich hinter Gitter, aber seine Frau sollte nicht nur mit ein paar Jaehrchen davonkommen, sondern auch ordentlich verknackt werden. Deren Mitschuld verringert uebrigens in keiner Weise die Hauptschuld des Haupttaeters.
Soweit ich weiß, sind die einzigen Morde, die man bis jetzt beweisen kann, mit absoluter Sicherheit von seiner Frau begangen worden.
Re: Schuld
Als Antwort auf: Re: Schuld von Pokemon am 14. April 2004 18:57:
Hi,
auch eine Frau, die diese Dinge duldet, ist nicht mit einer Frau wie Frau Dutroux zu vergleichen, die teilweise sogar aktiv an Vergewaltigung von Kindern beteiligt war.
Nein! Ich halte Frauen, die Missbrauch von Kindern, sogar ihren eigenen, in der Ehe dulden, nicht für Unschuldsengel oder für gut. Es ist falsch und schlecht, so etwas zu dulden!
Aber: Wenn eine Frau deswegen vielleicht auch in einem Unsicherheitsfall den Mann verlässt, und dann das Schuldprinzip wieder eingeführt wird, ist die Frau ja objektiv am Ende der Ehe schuld, und vor allem das Kind wird durch geringere finanzielle Mittel zusätzlich bestraft. Und wenn eine Frau immer Angst haben muss vor dem Vorwurf, Missbrauch mit dem Missbrauch betrieben zu haben, wenn sie diese Sache anzeigt, und sich der Vorwurf vielleicht als falsch herausstellt, dass sie dann mehrere Jahre verknackt wird, wird sie das dann vielleicht nicht tun - auch wenn sie sich RELATIv sicher ist.
Und dann wieder als Dulderin beschimpft werden.
Na ja, aber konsequent zu Ende denken ist eine Kunst,die nicht jeder beherrscht..
Es grüsst
das Emmalein
Re: Schuld
Als Antwort auf: Re: Schuld von Emmalein am 15. April 2004 09:00:
Hallo Emmalein
Für die Kunst des klaren Denkens haben wir ja dich, gell.
Du bringst hier Intelligenz und Weitsicht ins Forum und untermalst deine klugen Sprüche immer mit einem Grinsen.
Bist also auch noch ein fröhliches Mädchen. Na prima.
Ich frage mich einfach, warum du so das Bedürfnis hast, hier allen zu sagen, wie doof sie doch sind und wie klug du doch bist und dann in anderen Foren über die Dummen hier auszukotzen.
So ehrlich ist dein Grinsen wohl nicht, denn wenn du wirklich so erhaben und klug wärst, wie du uns hier immer zu vermitteln versuchst, dann würdest du viel ruhiger reagieren und nicht immer so persönlich werden.
Und ich glaube auch nicht, dass du nur hier schreibst, damit du dich mit Garfield austauschen kannst, ich meine wer schreibt schon in einem Forum, wo es ausser zwei oder drei Menschen niemanden gibt, der einem gewachsen ist, der fähig ist auf dem gleich hohen Niveau zu schreiben, wie du das machst.
Du bist hier die Exotin, du bist die, die eigentlich nicht hierher passt und die eigentlich auch nur stänkern will. Es ist deine Wahl hier zu schreiben, also bitte beklage dich nicht über unsere Dummheit...lächelt...du kannst zu jeder Zeit gehen und dich klügeren Menschen zuwenden.
Gruss
Jolanda
Re: Schuld
Als Antwort auf: Re: Schuld von Jolanda am 15. April 2004 11:43:59:
Liebe Jolanda,
ich finde es sehr bezeichnend, wie persönlich Du mir gegenüber wirst. Auf meine Argumente gehst Du in keinster Weise ein.
Widersprechen sie so sehr Deiner Weltsicht, dass eine Auseinandersetzung für Dich damit nicht in Frage kommt? Oder traust Du Dir nicht zu, meine Argumente durch sachliche Gegenargumente zu entkräften?
Natürlich bin ich ein Exot. Ich habe mich immer so verstanden. Ich bin das Korrektiv, das hier teilweise dringend notwendig ist - meiner Ansicht nach.
Nun ja, wenn es Dir Spass macht, mir gegenüber so zu reagieren, wie ich es von den meisten Maskulisten hier erwarte, bitte. Ein jeder Mensch soll nach seiner Facon selig werden.
Es grüsst
das Emmalein
Vor allem unterschreibe ich diesen Satz: ...
Als Antwort auf: Re: Schuld von Jolanda am 15. April 2004 11:43:59:
du bist die, die eigentlich nicht hierher passt und die eigentlich auch nur stänkern will. <<
Bei einigen Männern hier ist die Sehnsucht nach Frauen, die sich im Forum mit beteiligen sollen so groß, dass sie Madames wie Emmentaler 'Puderzucker in den Allerwertesten' blasen, nur um ihrem eigenen Idealbild (Frauen und Männer diskutieren Hand in Hand und Intellekt zu Intellekt)Folge zu leisten.
Auch weiter unten konnte man es sehen. Da sagt dann mal eine Pokemon - nachdem sie Gegenwind für ihre unreifen Beiträge erhalten hat - dass sie 23 Jahre oder so alt wäre und stellt dies indirekt als eine Entschuldigung für ihre Verfehlungen dar. Aber das macht nichts sagen darauf die vielen Männer und denken sich dabei, dass es auch Frauen im Forum geben muss - anscheinend koste es was es wolle.
Wie im richtigen Leben auch: Koste es was es wolle.
Errungenschaften oder auch Fehler müssen nach uniformen Kriterien betrachtet werden, ohne diesen "dämlichen" Extrawurst-Bonus, den letzen Endes viele Sorten a la Emmentaler oder Pikachu für sich beanspruchen wenns es brenzlig wird.
Re: Schuld
Als Antwort auf: Re: Schuld von Emmalein am 15. April 2004 11:53:
Hallo Emmalein
Tut mir leid, nein, ich habe ganz ehrlich keine Lust auf deine Argumente einzugehen. Du hast hier ja Garfield, der das tut und durch ihn ist meine Meinung recht gut vertreten.
Weisst du, ich kann etwas überhaupt nicht ab. Das ist, wenn man in einem Forum schreibt und dann in ein anderes geht und sich über die dummen Menschen hier auslässt.
Ich traue dir nicht Emmalein, ich will dich nicht belügen, ich traue dir nicht über den Weg.
Deine Intensionen hier sind mir suspekt. Nenne mich übermisstrauisch oder voreingenommen, aber ich habe kein gutes Gefühl bei dir und solange das so ist, werde ich mich auch nicht mit deinen Thesen auseinander setzen.
Wenn ich mich verrannt habe und sich herausstellen sollte, dass ich mich getäuscht habe, werde ich mir nicht zu schade sein, das einzugestehen und dir Abbitte zu leisten.
Bis es aber so weit ist, gehe ich lieber auf Distanz.
Gruss
Jolanda
Re: @ Jolanda / Schuld
Als Antwort auf: Re: Schuld von Jolanda am 15. April 2004 12:20:34:
Liebe Jolanda!
Tut mir leid, nein, ich habe ganz ehrlich keine Lust auf deine Argumente einzugehen. Du hast hier ja Garfield, der das tut und durch ihn ist meine Meinung recht gut vertreten.
Weisst du, ich kann etwas überhaupt nicht ab. Das ist, wenn man in einem Forum schreibt und dann in ein anderes geht und sich über die dummen Menschen hier auslässt.
Ich traue dir nicht Emmalein, ich will dich nicht belügen, ich traue dir nicht über den Weg.
Vielleicht kannst du nun meine Reaktionen auf Emmalein, Pokemon usw. etwas besser nachvollziehen.
herzlicher Gruß
Monika
Re: Schuld
Als Antwort auf: Re: Schuld von Jolanda am 15. April 2004 12:20:34:
Hi, Jolanda,
ich verlange von einer weiblichen Maskulistin auch kein Vertrauen. Das wäre viel zu hoch gegriffen. Ich verlange lediglich Sachlichkeit. Keine Kommentare zu mir als Person. Keine Kommentare zu irgendetwas anderem als dem sachlichen Inhalt dessen, was ich schreibe. Das ist einfach und verlangt von Dir gar kein Vertrauen.
Vertrauen müsstest Du zu mir haben, wenn ich Dich um Deine private Adresse oder Deine Mail-Addy bitten würde. Oder wenn ich von Dir persönliche Informationen verlangen würde. Das tue ich aber nicht. Ich suche die sachliche Diskussion, nicht den privaten Kontakt.
Dass meine Meinung anders ist als Deine, weisst Du. Ich persönlich interessiere mich nicht für Dich als Mensch, sondern lediglich für Deine Ansichten, und wie Du sie begründest. Ich stehe nicht allem, was hier geschrieben wird, ablehend gegenüber. Mich stören lediglich einige Dinge. Die habe ich bereits einmal aufgeführt, es würde mich und die anderen Teilnehmer langweilen, wenn ich es wieder täte.
Einge Teilnehmer schaffen es, ihren persönlichen Groll mir gegenüber im Rahmen zu halten. Manchmal ändern diese sogar meinen Standpunkt in einigen Fragen. Andere hingegen zielen stark darauf ab, ihren Groll gegen alles, was nicht maskulistisch ist, auf mich abzuwälzen. "Diskussionen" die dann oft in Beleidigungen ausarten, machen mir keine Freude und bringen mich auch nicht weiter.
Abbitte verlange ich weder jetzt noch in Zukunft von Dir. Warum auch? Das würde ich lediglich verlangen, wenn mich wirklich tief treffen würde, dass Du mir nicht vertraust. Aber, um die Wahrheit zu sagen, habe ich mit Deinem Vertrauen auch gar nicht gerechnet.
Es grüsst
das Emmalein
Zustimmung
Als Antwort auf: Re: Schuld von Jolanda am 15. April 2004 12:20:34:
Hi Jolanda
Tut mir leid, nein, ich habe ganz ehrlich keine Lust auf deine Argumente einzugehen. Du hast hier ja Garfield, der das tut und durch ihn ist meine Meinung recht gut vertreten.
Weisst du, ich kann etwas überhaupt nicht ab. Das ist, wenn man in einem Forum schreibt und dann in ein anderes geht und sich über die dummen Menschen hier auslässt.<<
Na wer sagt es denn. Jolanda, genau das ist einer der Knackpunkte, an denen das emmalei gemessen werden kann. Denn das zeigt ihr sinnloses Doppelgesicht.
Ich traue dir nicht Emmalein, ich will dich nicht belügen, ich traue dir nicht über den Weg.<<<
Kommentarlose Zustimmung!
Deine Intensionen hier sind mir suspekt. Nenne mich übermisstrauisch oder voreingenommen, aber ich habe kein gutes Gefühl bei dir und solange das so ist, werde ich mich auch nicht mit deinen Thesen auseinander setzen.<<<
Ebenfalls absolut richtig. Denn sobald das emmalein mal Farbe bekenne soll, glänzt es maßgeblich durch Ignoranz. Dies begründet sie dann damit, das sich ihr Kritiker automatisch für jegliche weitere Disskusion disqualifiziert hat. Warum also sollte man sich folglich allen Ernstes mit ihrer seltsamen Argumentation bemühen?
Wenn ich mich verrannt habe und sich herausstellen sollte, dass ich mich getäuscht habe, werde ich mir nicht zu schade sein, das einzugestehen und dir Abbitte zu leisten.<<<
Abbitte ist unter der Bezugnahme auf ihr Posting bei den Machas überflüssig. Also sei beruhigt Jolanda, du bist ganz richtig in deiner Meinung.
Bis es aber so weit ist, gehe ich lieber auf Distanz.<<
Recht so, sollten viel mehr so machen....
Gruss
Jolanda
Freundlicher Gruß an dich
vom MeckMax
Re: Schuld
Als Antwort auf: Re: Schuld von Emmalein am 15. April 2004 09:00:
Hi,
auch eine Frau, die diese Dinge duldet, ist nicht mit einer Frau wie Frau Dutroux zu vergleichen, die teilweise sogar aktiv an Vergewaltigung von Kindern beteiligt war.
Nein! Ich halte Frauen, die Missbrauch von Kindern, sogar ihren eigenen, in der Ehe dulden, nicht für Unschuldsengel oder für gut. Es ist falsch und schlecht, so etwas zu dulden!
Halte und dulde ich auch nicht.
Re: Zustimmung
Als Antwort auf: Zustimmung von MeckMax am 15. April 2004 16:45:
Howdy 
Abbitte ist unter der Bezugnahme auf ihr Posting bei den Machas überflüssig.
Posting bei den Machas ..? Moment, das les ich ja jetzt erst ...
LOL, dieselbe Nummer, wie sie hier abzieht!
Emmalein steigt ein mit einem ungezwungen-freundlichen "Du bist ein Idiot ... Du glaubst an die Masku-Abzocker-Lüge, die man echt unter Strafe stellen sollte wie die Ausschwitz-Lüge" um sich in ihrem nächsten Posting darüber zu beschweren: "wer nur mit Beleidigungen um sich wirft und vielleicht Nazis und Feministen gleichsetzt usw., der hat sich für einen Dialog mit mir schon disqualifiziert." LOL, das wird ihn bestimmt tief getroffen haben, dass er sich für einen Dialog mit DIR disqualifiziert hat.
)
Nee, das geht aber nun ehrlich nicht, dass einer auf "Du bist ein Idiot" gleich mit Beleidigungen reagiert, statt auf der Sachebene zu bleiben.
Und hier läuft doch gerade dieselbe Masche ab: Emmalein steigt ein mit einer ihrer üblichen persönlichen Unverschämtheiten: "Na ja, aber konsequent zu Ende denken ist eine Kunst,die nicht jeder beherrscht." Als sie von Jolanda die passende Antwort bekommt, beschwert sich allen Ernstes Emmalein: "ich finde es sehr bezeichnend, wie persönlich Du mir gegenüber wirst." So nach dem Motto: "Du bist echt ein Arsch, und wenn du darauf nicht sachlich antworten kannst, dann zeigt das nur, dass dir offenbar die Argumente ausgehen."
Und nebenher erkundigt sie sich unter einem anderen Nick in einem anderen Forum, in dem fast nur geflamet, gehetzt und verleumdet wird, pseudo-treudoof, woran das nur liegen könne, dass die Maskus alle so aggressiv seien und die Feministinnen so liebenswürdig ... ich lach mich scheckig.
)
Nee, ehrlich, Emmalein, ich hab ja schon von Leuten gehört, die den Splitter im Auge der anderen sehen, aber nicht den Balken im eigenen, aber du bist wirklich die Krönung.
) Wobei ich noch am Bemerkenswertesten finde, dass du das alles im Tonfall großer Ernsthaftigkeit und Pikiertheit über eine so lange Zeit durchhältst.
Es grüßt schmunzelnd
der Arne
Re: @ Jolanda / Schuld
Als Antwort auf: Re: @ Jolanda / Schuld von Monika am 15. April 2004 14:08:
Liebe Moni
Ich kann mittlerweile vieles sehr gut nachvollziehen. Ich weiss, dass manchmal einfach viel hoch kommt und man keine Lust mehr hat sich einwickeln zu lassen.
Nur wenn wir keinen kühlen Kopf bewahren Moni, wer soll es dann tun 
Es grüsst dich
herzlichst
Jolanda
Re: Schuld
Als Antwort auf: Re: Schuld von Emmalein am 15. April 2004 14:14:
Hallo Emmalein
Klingt nicht schlecht, was du hier schreibst, nur verlangst du von anderen Menschen, was du selber auch oft nicht geben kannst, Sachlichkeit und Toleranz.
Ich finde schon, dass du sehr schnell ausfällig wirst. Und dein Beitrag bei den Las Machas über die Maskus, der war tief beleidigend. Mich befremdet es, dass du in einem Forum unter Menschen schreibst, die du pauschal in einem anderen Forum als Unmenschen hinstellst, die nur Lügen verbreiten.
Und ich mag diese Vergleiche mit den Nazis und den Juden eh nicht. Wenn die Frauen anfangen ihre Situation mit der von diesen verfolgten, gefolterten und ermordeten Menschen in Vergleich zu stellen, dann ist meine Toleranzgrenze einfach überschritten.
Du fühlst dich sehr schnell persönlich angegriffen, dafür, dass du dauernd Rundumschläge austeilst. Und seit wann muss man Psychologie studiert haben, damit man bei den Las Machas schreiben kann!
Nein Emmalein, ich weiss, dass du, wenn dir danach ist, dass du dann ganz sachlich auf jemanden eingehen kannst, aber das kann von einem moment auf den anderen vorbei sein.
Lassen wir es einfach so wie es ist. Ich finde klare Fronten besser, wenn jeder weiss, woran er ist, ich denke, hier sind wir uns einig.
Gruss
Jolanda
Re: Zustimmung
Als Antwort auf: Re: Zustimmung von Arne Hoffmann am 15. April 2004 18:36:53:
Hi, Arne,
nun ja, mit vielen Deiner Vorstellungen werde ich mit Sicherheit nicht auf ein Stück kommen. Aber wir müssen ja auch nicht übereinstimmen.
IcIm Übrigen hatte ich an dem Tag einen meiner persönlichen Tiefpunkte, aus Gründen, die niemanden etwas angehen.
Dass allerdings diese Einstellung gegenüber Frauen, sie nur als Abzockerinnen zu sehen, extrem verheerende Wirkung haben kann - was ja die Sachaussage hinter diesem Posting ist- dabei bleibe ich.
Wenn mein Vergleich überzogen war, war er überzogen. Er tut mir aber nicht wirklich leid. Manchmal muss man sehr drastisch werden, um bestimmte Dinge zu verdeutlichen.
Im Übrigen habe ich den Maskulismus nicht in Verbindung mit Judenhass und Nationalsozialismus gebracht. Ich brachte einen überzogenen Vergleich. Das ist im übrigen auch nichts im Vergleich zu dem, was in anderen Foren über den Feminismus gesagt wird. Der betreffende Begriff ist in diesem Forum ja sogar tabu, aber jeder weiss, was ich meine. Mit überzogenen Nazi-Vergleichen habe also nicht ich angefangen. Sondern - Du wirst schon wissen, wer.
Es grüsst
das Emmalein
Re: Zustimmung
Als Antwort auf: Re: Zustimmung von Emmalein am 15. April 2004 21:44:
Mädchen, such Dir endlich ne andere Spielwiese ja!
Wie wärs mit ner neuen Brille auf der Nase....?
Als Antwort auf: Re: Zustimmung von Emmalein am 15. April 2004 21:44:
Im Übrigen habe ich den Maskulismus nicht in Verbindung mit Judenhass und Nationalsozialismus gebracht. Ich brachte einen überzogenen Vergleich. Das ist im übrigen auch nichts im Vergleich zu dem, was in anderen Foren über den Feminismus gesagt wird. Der betreffende Begriff ist in diesem Forum ja sogar tabu, aber jeder weiss, was ich meine. Mit überzogenen Nazi-Vergleichen habe also nicht ich angefangen. Sondern - Du wirst schon wissen, wer.
Es grüsst
das Emmalein<<
Nu is gut Tante emma, aber wirklich.
Das Posting ist von dir. Die Wortwahl und der Vergleich ebenso.
Original:
Du glaubst an die Masku-Abzocker-Lüge, die man echt unter Strafe stellen sollte wie die Ausschwitz-Lüge, weil sie in Beziehungen genauso viel Schaden anrichtet wie der HOlocaust bei den Juden. Sie bringt nämlich Männer dazu, jeden Drink, den sie mal einer Frau ausgetan haben, ihr vorzurechnen und für jede Gefälligkeit eine Gegengefälligkeit zu erwarten. Durch die ganze REchnerei passiert dann keine Liebe mehr, und die Männer glauben, klar, Frauen lieben mich nicht ,weil ich ihnen wirtschaftlich nichts bieten kann.
Lern was über Beziehungen, beschäftige Dich mit Psychologie, Pädagogik, Biologie - oder scher Dich sonstwohin.
Grüße
das Emmalein
Es geht kaum an, etwas vormals heraus zu stellen, um hinterher mit verdrehter Argumentation das ganze zu begründen.
Um auch hier mal wieder etwas ins Detail zu gehen:
Was meinst du mit der "Ausschwitz-Lüge?
Nun bekenn mal Farbe....
Re: @ Jolanda / Schuld
Als Antwort auf: Re: @ Jolanda / Schuld von Jolanda am 15. April 2004 19:31:39:
Liebe Moni
Ich kann mittlerweile vieles sehr gut nachvollziehen. Ich weiss, dass manchmal einfach viel hoch kommt und man keine Lust mehr hat sich einwickeln zu lassen.
Nur wenn wir keinen kühlen Kopf bewahren Moni, wer soll es dann tun
Es grüsst dich
herzlichst
Jolanda
*****
hallo jolanda,
es verblüfft mich schon ein bischen, wie du versuchst *tabula rasa* zu machen und die dialogfähigkeit von *Emma*, *Pokemon* in frage stellst.
ich kann mich gut daran erinnern, dass dich mancher kommentar in diesen foren sehr verletzt hat.
wie ich mich bruchstückhaft erinnere, wurden dir viele abstruse dinge vorgeworfen, auch von menschen, die dir heute beifall klatschen.
ich frage mich schon, ob du manch *sinnentleertes, kruderes zeug* von männern nur deswegen tolerierst, weil du sie nicht verletzen willst.
ich ziehe auch nicht *springerstiefel* an und schlage verbal auf leute ein, die *psychisch-völlig-von-der-rolle-sind*
allerdings gibt es grenzen, wenn es intellektuelle unredlichkeiten gibt und sich einige, noch nicht erwachsene männer, austoben wollen.
wenn es nur nach dem motto geht, *verhaftet die üblichen verdächtigen* ist es und bleibt es ein kindergarten.
es ist das problem von genderforen, sich nur einen gesellschaftstheoretischen aspekt auszusuchen, aber die komplexität bleibt auf der strecke.
weder frauen-/männerforen fangen gesellschaftliche wirklichkeiten ein und bleiben somit ein sammelbecken für die internet-spass-frustrations-gesellschaft.
ja, das netz ist ein einziger joke und die *Ernsthaftigkeit ist nur dann gegeben, wenn ich bei meinem gegenüber soetwas wie ein persönliches problem sehe, das mich berührt*.
ich denke, deine kritik ist überzogen, denn Emma schreibt weder unhöflich, noch unsachlich, ich kenne ganz andere kommentare von männern.
es ist nicht mein problem, wenn ich angegriffen werde, denn ich habe eine *gesunde arroganz* gegen solche dinge, aber man sollte nicht ständig so tun, als wären die männer die opfer und nicht zugleich täter/opfer.
Marie Juana
Re: Zustimmung
Als Antwort auf: Re: Zustimmung von Emmalein am 15. April 2004 21:44:
Im Übrigen habe ich den Maskulismus nicht in Verbindung mit Judenhass und Nationalsozialismus gebracht. Ich brachte einen überzogenen Vergleich.
Dieser "Vergleich" von Dir ist nicht nur überzogen, sondern vollkommen absurd! Ich frage mich gerade, ob Du überhaupt weißt, was Du da für einen Schwachsinn geschrieben hast? Du hast wohl den Geschichtsunterricht vollkommen verschlafen! Ich würde Dir unter anderem anraten, vor dem Schreiben mal etwas nachzudenken.
Andreas
Re: Zustimmung
Als Antwort auf: Re: Zustimmung von Adele am 15. April 2004 22:05:53:
Ach, Adele,
das hättest Du wohl gern..
Und dieser Vergleich ist kein Vergleich zu dem, was Maskulisten über Feministen sagen. Das betreffende Wort darf hier ja nicht erwähnt werden, aber die anderen Foren sind voll davon. Nun ja... Aber vor der eigenen Tür kehren ist immer schwer, nicht wahr..
Egal..
Ich weiss, dass Ihr mich gerne loswäret. Kritiker sind eben immer unangenehm.
Solange es mir erlaubt bleibt, werde ich der Stachel im maskulistischen Fleische bleiben, meine liebe Adele.
Es grüsst fröhlich
das Emmalein
Re: Wie wärs mit ner neuen Brille auf der Nase....?
Als Antwort auf: Wie wärs mit ner neuen Brille auf der Nase....? von MeckMax am 15. April 2004 22:45:39:
Die Ausschwitz-Lüge ist die Lüge, dass es Ausschwitz nie gegeben habe. Im umgekehrten Sinne ist die Abzocker-Lüge die, dass Frauen nichts anderes im Sinn haben, als Männer abzuzocken.
Das bedeutet nicht, dass ich behaupte, dass alle Maskulisten die Ausschwitz-Lüge verbreiten. Sondern dass die Lüge, dass alle Frauen die Männer abzocken und nichts anderes im Sinn hat, für Beziehungen verheerende Folgen haben kann.
Bei dieser These bleibe ich, auch wenn meine Wortwahl etwas drastisch war.
Es grüsst
das Emmalein
Re: Zustimmung
Als Antwort auf: Re: Zustimmung von Emmalein am 15. April 2004 21:44:
Hallo Emmalein!
Der Radikalfeminismus läßt sich sehr wohl mit Faschismus vergleichen. Immerhin gibt es genügend Aussagen von Radikalfeministinnen dahingehend, daß Männer keine Existenzberechtigung hätten und ausgerottet werden müßten. Lies dir mal das "Manifest der Gesellschaft zur Vernichtung der Männer" durch. Da werden u.a. Gaskammern für Männer gefordert, wobei die Autorin sich sogar ganz offensichtlich die Zustände in den letzten Jahren der deutschen Nazi-Diktatur zum Vorbild genommen hat. Okay - dieses Pamphlet wurde von einer geisteskranken Irren verfaßt. Das hindert aber niemanden in Deutschland daran, das Machwerk neu aufzulegen und zu verkaufen. Und das hindert auch moderne Radikalfeministinnen, darunter die allseits bekannte Alice Schwarzer, nicht daran, diese Neuauflage zu bejubeln.
Interessanterweise habe ich selbst von Männern, die man als Radikalmaskulisten bezeichnen kann, noch niemals die Forderung nach Ausrottung der Frauen gehört.
Freundliche Grüße
von Garfield
Re: Zustimmung
Als Antwort auf: Re: Zustimmung von Emmalein am 15. April 2004 23:25:23:
Ach, Adele,
das hättest Du wohl gern..
Und dieser Vergleich ist kein Vergleich zu dem, was Maskulisten über Feministen sagen. Das betreffende Wort darf hier ja nicht erwähnt werden, aber die anderen Foren sind voll davon. Nun ja... Aber vor der eigenen Tür kehren ist immer schwer, nicht wahr..
Wenn ich deine Beiträge so lese,hab ich oft den Eindruck eine
kleine, unreife, verzogene Göre vor mir zu haben. Und äh als "Kritikerin"
hab ich Dich aufgrund deiner unsachlichen, dogmatischen Argumentationslinie eh nie gesehen. Also
gib Dir erst keine Mühe.
Egal..
Ich weiss, dass Ihr mich gerne loswäret. Kritiker sind eben immer unangenehm.
Emmalein, tu doch allen den Gefallen und bleib bitte. Ich schätze mal, dass
Du eh nicht allzuernst genommen wirst . Nebenbeigesagt lebt ein Diskussionsforum auch von unterschiedlichen Meinungen. Darum gefällt es mir ja auch so gut, dass wenigstens hier auch "Gegner" schreiben dürfen falls Du langsam verstehst was ich mein.
amüsierter Gruß
Adele
Re: Zustimmung
Als Antwort auf: Re: Zustimmung von Garfield am 16. April 2004 08:32:23:
Hi, Garfield,
entschuldigung, aber dieser Vergleich ist in meinen Augen historisch falsch und überzogen.
1. Historisch falsch:
Nationalsozialisten wollten die totale Unterordnung der Frau, der Feminismus die Gleichberechtigung von Mann und Frau. Es mag sein, dass er an einigen Stellen über sein Ziel hinausgeschossen ist, dennoch ist es klar, dass das schon aus diesem Grunde nicht vergleichbar ist.
Feministen verbieten Maskulisten nicht den Mund, im Gegenteil, teilweise suchen sie ja sogar die Diskussion .Eine Diktatur, wie sie der Faschismus immer anstrebt, verbietet gegenteilige Meinungen. Torpedierung gegenteiliger Meinungen durch Anzeigen, Fakes etc. kommen aber eher von maskulistischer als von feministischer Seite vor. Dennoch ziehe ich in jedem Fall keinen Vergleich zwischen Faschismus und Maskulismus.
Maskulistische Thesen scheinen sich vor allem im Internet, teilweise aber auch in Fernsehen und Presse, immer mehr auszubreiten. Glaubst Du, das würde geschehen, wenn der Feminismus faschistisch wäre oder auch nur annähernd so viel Macht hätte, wie Du ihm zutraust? Der Nationalsozialismus und andere faschistische Bewegungen, die regierten, haben mit legalen und illegalen Mitteln zu verhindern gesucht, dass sich andere Ideen als die ihren verbreiteten. Komm mir nicht damit, dass Arnes Buch von vielen Verlagen abgelehnt wurde: Was sich nicht verkauft, nimmt kein Verleger. Bücher zu verkaufen, ist im Kapitalismus ein Geschäft. Das darf man nicht vergessen. Wenn man also kein Potential von Käufern für ein bestimmtes Buch sieht, wird es nicht verlegt. So einfach ist das im Kapitalismus.
2. Überzogen
Es mag einige Radikale in der feministischen Bewegung geben, die ziemlich dämliche Sachen schreiben. Es gibt da einen Kandidaten,den ich jetzt nicht namentlich nennen will, aber der von fantasy-Romanen auf die Realität schiesst, und der sowieso sehr merkwürdige Thesen vertritt. (Dummheit in den eigenen Reihen ist der schlimmste Feind der Sache).
Allerdings gab es in der maskulistischen Bewegung ebenfalls bereits enorme Morddrohungen gegen Andersdenkende, sowohl im Einzelbereich, als auch kollektiv (da sollten alle nicht-maskulistischen Frauen nach einer maskulistischen "Revolution" dem Tode anheimfallen). Die Morddrohungen sind also keine Spezialität des Feminismus.
Und auch keine Spezialität des Faschismus. Morddrohungen gibt es auch in anderen Denk-Richtungen. (Ich persönlich halte von solchen Mitteln gar nichts, aber wer es mag
..)
Ich weiss, dass ich Dich nicht werde überzeugen können, aber das konnte ich einfach nicht so stehen lassen.
Es grüsst
das Emmalein
Re: Wie wärs mit ner neuen Brille auf der Nase....?
Als Antwort auf: Re: Wie wärs mit ner neuen Brille auf der Nase....? von Emmalein am 15. April 2004 23:28:45:
Also Emmalein,
dieser Vergleich hinkt doch nun wirklich gewaltig! Wenn jemand ernsthaft behauptet, daß es keine Massenmorde in deutschen Konzentrationslagern gegeben hat, dann übersieht diese Person dabei diverse Fotos, Berichte Überlebender, alliierter Soldaten und auch aus der deutschen Bevölkerung, Aussagen von Mitarbeitern in deutschen KZ's, die Tatsache, daß tatsächlich Millionen Menschen aus den KZ's nie mehr zurück gekehrt sind und nicht zuletzt auch noch die Akten der Nazi-Bürokraten. Zwar haben die US-Amerikaner tatsächlich Film-Aufnahmen von KZ-Befreiungen nachgestellt, aber es wäre kaum möglich gewesen, alles andere auch zu fälschen und so viele Menschen dazu zu bringen, falsche Aussagen zu machen. Diese Filmaufnahmen hat man vor allem deshalb nachgestellt, weil bei der tatsächlichen Befreiung von KZ's häufig keine Kamera-Teams anwesend waren und man aber Filmaufnahmen haben wollte, um sie den Deutschen vorzuspielen und sie so davon abzuhalten, Hitler nachzutrauern.
Wenn du nun behauptest, daß Frauen Männer nie abzocken würden, übersiehst du die Tatsache, daß es nun einmal männliche Scheidungsopfer gibt. Es gibt auch weibliche Scheidungsopfer (ich persönlich kenne auch eine Frau, die durch die Scheidung nur minus gemacht hat und noch nicht einmal durch eigenes Verschulden geschieden worden ist). Aber die Zahl der männlichen Scheidungsopfer ist nun einmal höher.
Es ist sicher falsch, daraus abzuleiten, daß alle Frauen nur darauf aus wären, Männer abzuzocken. Es ist aber definitiv so, daß Frauen bei einer Scheidung weit häufiger in die Situation kommen, ihre Ex-Männer abzocken zu können als das umgekehrt der Fall ist. Ein Heer von Anwälten und Mitarbeitern von Frauenberatungsstellen sorgt dafür, daß auch die hinterwäldlerischste Frau sehr genau über ihre diesbezüglichen Möglichkeiten aufgeklärt wird. Und diese Möglichkeiten werden dann natürlich genutzt.
Männer würden sie genauso nutzen, aber sie kommen eben seltener in die Situation, das zu tun. Deshalb richten sich die diesbezüglichen Forderungen der Männerbewgung ja auch nicht an die Frauen, sondern an den Gesetzgeber, mit dem Ziel, das Scheidungs- und Unterhaltsrecht wieder fair zu gestalten und möglichst keine Mißbrauchs-Möglichkeiten mehr zuzulassen.
Freundliche Grüße
von Garfield
Lesefähigkeit?
Als Antwort auf: Re: @ Jolanda / Schuld von Marie Juana am 15. April 2004 23:22:12:
ich denke, deine kritik ist überzogen, denn Emma schreibt weder unhöflich, noch unsachlich,
Nein, wirklich nicht?
Stimmt, manchmal(selten) ist sie sogar sachlich, eher aber nicht.
ich kenne ganz andere kommentare von männern.
Von hier?
Von anderen Stellen zählt hier nämlich nicht.
es ist nicht mein problem, wenn ich angegriffen werde, denn ich habe eine *gesunde arroganz* gegen solche dinge, aber man sollte nicht ständig so tun, als wären die männer die opfer und nicht zugleich täter/opfer.
So, das wird hier getan?
Das sehe ich aber doch ganz anders.
Hier ist eine der wenigen Stellen, in denen auf die Benachteiligungen und Diskriminierungen von Männern hingewiesen wird.
Ohne sich der üblichen PC-Zensurschere bedienen zu müssen.
Ohne die vorhandenen Probleme von Frauen zu bagatellisieren oder zu verschweigen.
Nur sind letztere hier nicht das Hauptthema, im Gegensatz zum Mainstream in dem fast nur von Frauen die Rede ist.
Und die eingebildeten Probleme von Frauen kann man sich durchaus auch ersparen.
Abgesehen davon, dass die pauschale Bemerkung, dass 'die Männer' "täter" seien eine unzulässige Verallgemeinerung ist.
Die wenigsten Männer sind Täter!
Ebenso, wie die wenigsten Frauen Täterinnen sind.
Die adäquate Aussage trifft mit dem Begriff 'Opfer' zu.
Wer lesen kann ist im Vorteil.
Trifft auf dich offenbar nicht zu.
Was dann aber auch nichts Neues ist.
Wie deine lange bekannte übliche Polemik und Arroganz sonst eben auch.
Re: Zustimmung
Als Antwort auf: Re: Zustimmung von Garfield am 16. April 2004 08:32:23:
Nachtrag: Dieses SCUM-Manifest wird von seinen Verteidigern als Satire bezeichnet. Nun kann man über Geschmack wahrlich streiten. Ich selbst halte solche Satire für extrem geschmacklos und das Machwerk widert mich an. Ich habe mich schon in anderen Foren von jenem Machwerk distanziert.
Nehmen wir aber mal an, es sei Satire (was möglich,aber zum Teil schwer vorstellbar ist). Dann könnte es nicht ernstgenommen werden. Demzufolge haben selbst offensichtlich die radikalsten Feministinnen nicht die Absicht, die Männer wirklich zu vernichten. Denn die sagen ja, es sei ein Werk, über das man lachen könnte (und beweisen damit einen recht eigentümlichen Humor).
Ich stimme nicht mit allem überein, was Alice Schwarzer so schreibt. Einige Thesen unterstütze ich aber doch, beispielsweise die Forderung nach einer Ausweitung der Ganztagsschulen und der ausserhäusigen Kinderbetreuung, die Forderung der Streichung des Paragraphen 218 und die Forderung nach der Einführung von RU 223 (ich glaube, so heisst das Präperat wissenschaftlich).Alice Schwarzer ist für mich keine Göttin, sondern lediglich eine Frau mit teilweise diskussionswürdigen Ansichten. Sie geniesst bei mir keinen Status der Unangreifbarkeit. Das tut bei mir überigens überhaupt kein menschliches Wesen.
Es grüsst freundlich
das Emmalein
Re: Wie wärs mit ner neuen Brille auf der Nase....?
Als Antwort auf: Re: Wie wärs mit ner neuen Brille auf der Nase....? von Garfield am 16. April 2004 08:49:53:
Hi, Garfield,
ich habe ja bereits zugegeben, dass der Vergleich überzogen war.
Es kann in meinen Augen dennoch eine verheerende Wirkung haben, wenn Männer mit der Furcht an Beziehungen herangehen, sie könnten abgezockt werden. Je mehr Frauen vor allem mit diesem Bild in Verbindung gebracht werden, desto eher wird das geschehen.
Dass es Fälle gibt, in denen Frauen Männer abzocken, wird nicht einmal in diesem Posting geleugnet. Die Einstellung, an eine Beziehung heranzugehen, mit dem Hintergedanken, die Frau wird mich bestimmt abzocken wollen, wird aber da kritisiert. Auch wenn meine Wortwahl recht drastisch und nicht sehr glücklich war: Zu dieser These, dass das verheerende Wirkungen haben kann, stehe ich noch immer.
Es grüsst dennoch freundlich
das Emmalein
Re: Zustimmung
Als Antwort auf: Re: Zustimmung von Emmalein am 16. April 2004 08:48:09:
Hallo Emmalein!
Deine Kritik bezieht sich ganz offensichtlich auf den Radikalmaskulismus. Denn nur wirkliche radikale Maskulisten können auf die Idee kommen, die von dir erwähnten Forderungen aufzustellen (von denen mir persönlich übrigens nichts bekannt ist).
Deshalb bezog sich mein Beitrag eben auch auf den Radikalfeminismus. Mir ist sehr wohl bewußt, daß es im Feminismus viele verschiedene Strömungen gibt, und daß es auch Feministinnen gibt, die die Forderungen von Radikalfeministinnen ablehnen. Bekanntlich wurde sogar die "Emma"-Redaktion zum Erstaunen von Alice Schwarzer bereits von Radikalfeministinnen gestürmt und verwüstet. Übrigens hat Arne das alles in seinem Buch auch gut dargestellt und keineswegs alle Feministinnen in einen Topf geworfen.
Genau das tust du aber hier mit Männerrechtlern. Du greifst dir irgendwelche radikalen Aussagen heraus und verallgemeinerst das einfach.
Radikale Gruppen sind immer bestrebt, andere Meinungen zu unterdrücken und allen Menschen ihre Ansichten aufzuzwingen. Auch im Feminismus gibt es sehr wohl Gruppen, die das so praktizieren. Schade, daß das "Forum" der "Feministischen Partei" nicht mehr existiert. Das war nämlich ein sehr gutes Beispiel dafür. Irgendwelche feminismuskritischen Beiträge wurden dort sofort kommentarlos gelöscht. Es gab keinerlei Diskussion seitens der Forumbetreiberinnen. Ab und zu setzte eine von ihnen mal einen unsinnigen Beitrag ins "Forum", in dem dann immer behauptet wurde, daß Männer an allen Übeln auf der Welt schuld wären und daß deshalb nur noch Frauen Machtpositionen inne haben dürften. Einmal wurde direkt geschrieben, daß man nicht darüber diskutieren bräuchte, ob Frauen die besseren Menschen wären, da es doch ganz offensichtlich wäre, daß sie es sind. Es wurde z.B. auch behauptet, daß U-Bahn-Fahrten für Frauen diskriminierend wären, weil sie so unter die Erde verbannt werden würden. Das sagt einiges über den Geisteszustand der Autorin aus, finde ich. Sämtliche kritische Beiträge dazu wurden dann gelöscht. Eigentlich wurde in dem "Forum" fast nur gelöscht. Weil ihnen das irgendwann zu mühselig war, haben die "Mitfrauen" der "Feministischen Partei" das "Forum" schließlich geschlossen. Wie eine der Mitfrauen vorher schon im "Forum" geschrieben hat, war die Mehrheit ohnehin von Anfang an dagegen, ein Diskussions-Forum einzurichten. Mitglieder radikaler Gruppen wollen nämlich gar nicht diskutieren. Ihr Ziel besteht in einer Diktatur, in der nur sie bestimmen, was richtig ist und was nicht. Das ist beim Radikalfeminismus ganz genauso, und die "Feministische Partei" hat mit ihrem "Forum" ihre Vorstellungen von Meinunsgfreiheit und Demokratie deutlich demonstriert. Für die Männerbewegung ist es wirklich ein Verlust, daß es dieses "Forum" nicht mehr gibt.
Tja, wie du schon geschrieben hast, schadet sowas vor allem den eigenen Zielen. Das trifft auf Männer- und Frauenbewegung gleichermaßen zu.
Freundliche Grüße
von Garfield
Re: Lesefähigkeit?
Als Antwort auf: Lesefähigkeit? von Norbert am 16. April 2004 08:55:17:
Lieber Norbert
Ich sehe schon, wir beide sehen das gleich.
Weisst du, es ist mir egal, wenn Maria Juana die Kritik als überzogen ansieht, ist ihre Meinung.
Meine ist eben anders, ich habe sie hier geäussert und damit ist die Sache für mich erledigt. Ich muss nicht begründen, was ich selber lese und sehe 
Einen lieben Gruss
schickt dir
Jolanda
Re: Wie wärs mit ner neuen Brille auf der Nase....?
Als Antwort auf: Re: Wie wärs mit ner neuen Brille auf der Nase....? von Emmalein am 16. April 2004 09:04:16:
Hallo Emmalein!
"Es kann in meinen Augen dennoch eine verheerende Wirkung haben, wenn Männer mit der Furcht an Beziehungen herangehen, sie könnten abgezockt werden."
Das ist richtig. Und wenn es erst einmal eine Verhütungspille für Männer gibt, werden die Folgen noch viel offensichtlicher werden. Dann wird es nämlich einen drastischen Geburtenrückgang geben.
Und was würdest du dagegen unternehmen? Die Männer dazu auffordern, die unfaire Gesetzeslage zu ignorieren und es dann eben in Kauf zu nehmen, daß sie Opfer dieser Gesetze werden können?
Die Furcht immer mehr Männer vor Ehe und Partnerschaft resultiert doch nicht aus diesem oder anderen Foren. Und auch nicht aus Arnes oder irgendeinem anderen Buch. Denn viele Männer halten es doch immer noch gar nicht für nötig, sich mit diesem Thema zu befassen. Diese Furcht resultiert aus den Zuständen, die die Männer heute in ihrem persönlichen Umfeld erleben. Wenn man(n) nun einmal erlebt, daß ein Mann aus dem Bekanntenkreis bei einer Scheidung abgezockt wird und dann kaum noch genug Geld zum Leben übrig behält, dann überlegt man(n) es sich eben gut, ob man(n) dasselbe Risiko auch eingehen will.
Wenn man diese Mißstände wie bisher einfach totschweigt, wird man daran kaum etwas ändern.
Freundliche Grüße
von Garfield
Re: Lesefähigkeit?
Als Antwort auf: Re: Lesefähigkeit? von Jolanda am 16. April 2004 09:13:16:
Liebe Jolanda
Ich konnte es mir heute nicht verkneifen, auf den Dummfug von *****Frau alias Marie Juana zu reagieren.
Lieber Norbert
Ich sehe schon, wir beide sehen das gleich.
Dieses wird schon so sein.
Wie manches andere auch.
Weisst du, es ist mir egal, wenn Maria Juana die Kritik als überzogen ansieht, ist ihre Meinung.
Tja, für sie gibt es eben die OpferInnen. 
Bezeichnenderweise hatte sie eben auch nur von Tätern geschwafelt.
Täterinnen? Fehlanzeige.
Meine ist eben anders, ich habe sie hier geäussert und damit ist die Sache für mich erledigt. Ich muss nicht begründen, was ich selber lese und sehe
Richtig.
Und wie MeckMax auch richtig schrieb:
Die richtige Distanz zu manchen Schreiberlinginnen bewahren.
Was ich auch beherzige.
Manche glauben sie wären so überlegen, bzw. witzig.
Dabei lassen sie (vermutlich nicht nur) mir, das Gähnen kommen.
Argumentationen, deren Widerlegung schon so einen ellenlangen Bart haben, und immer wieder aufgetischt werden, eine glatte Leichenfledderei geradezu.
Aber eben auch nicht mehr ernst zu nehmen.
Einen lieben Gruss
schickt dir
Jolanda
Ganz lieben Gruß zurück
Norbert 
P.S.
Mir hat sich auch schon die Frage bzgl. 'Marie Juana' gestellt, ob dieser Nick auch nicht nur eine Veräppelung darstellt.
Phonetisch entspräche es einem Rauschgift.
Was ja auch wieder recht passend für *****Frau wäre. ;-}
Re: Wie wärs mit ner neuen Brille auf der Nase....?
Als Antwort auf: Re: Wie wärs mit ner neuen Brille auf der Nase....? von Garfield am 16. April 2004 09:20:34:
Hi, Garfield,
wenn es denn solche Befürchtungen gibt, und wenn diese begründet sind, ist es das Vernünftigste, sich gesetzliche Alternativen zu überlegen, die Männer vor einer Ausbeutung schützen, wenn es sie denn gibt.
Ich kenne mich nicht so gut mit dem Scheidungsrecht aus, auch wenn ich geschieden bin. Und ich habe es ja auch oft genug schon gesagt, das würde einige hier nur langweilen: Ich habe keinen Unterhalt von meinem Ex bekommen (und keinen verlangt - ich habe in einem notariellen Vertrag darauf verzichtet) und sogar die Kosten der Scheidung (durch Abbezahlung der mir gegebenen PKH) völlig selbst finanziert. Meinem Ex sind dadurch also lediglich emotionale Kosten entstanden, die nach jeder Scheidung bei beiden Geschlechtern entstehen. Das halte ich auch für normal.
Es ist so, dass die hier schreibenden Fälle, wenn sie denn alle so stimmen (für alles gibt es zwei Seiten, die betreffenden Frauen hört man dazu hier ma nicht, das ist auch ganz natürlich), Einzelfälle sind. Es wäre interessant, zu untersuchen, wie gut oder wie schlecht es Männern nach Scheidungen allgemein geht, und das auch mit den Frauen nach Scheidungen und deren Lebensstandard zu vergleichen. Ich weiss nicht, ob solche Untersuchungen existieren. Wenn sie universitär durchgeführt worden wären, etwa im Rahmen eines Soziologie-Studiums als Abschlussarbeit oder Doktorarbeit, würde ich ihre Ergebnisse akzeptieren.
Bis jetzt ist der einzige konkrete Vorschlag zur Veränderung des Scheidungsrechts, den ich kenne, der, das Schuldprinzip wieder einzuführen. Ich selbst bin dagegen; es hätte meinen Ex und mich dazu gezwungen, vor Gericht extrem schmutzige Wäsche zu waschen und ausserdem den Prozess verhindert, den ich hinterher angetreten habe, nämlich den, über meine eigenen Fehler nachzudenken, die die Situation mit Sicherheit verschärft haben (alle betreffenden Personen machen dann Fehler). Denn eigene Fehler darf man sich dann aus Kostengründen nicht eingestehen. Damit wird aber ein wichtiger Reifeprozess bei den betreffenden Personen verhindert.
Ansonsten fehlt es an konkreten Vorschlägen zur Veränderung der Situation von geschiedenen Männern.
Mein konkreter Vorschlag war ja, vielleicht den Unterhaltsanspruch für die Partner zu streichen, und nur noch Kindesunterhalt zu zahlen. Wäre das ein gangbarer Weg? Ich denke, die Kinder sollten doch möglichst wenig unter der Situation der Scheidung leiden, auch finanziell. Sie können ja nichts dafür, selbst, wenn Mutter oder Vater den jeweiligen Partner betrogen haben; das ist ja nicht der Fehler der betroffenen Kinder.
Es grüsst freundlich und konstruktiv
das Emmalein
Re: Wie wärs mit ner neuen Brille auf der Nase....?
Als Antwort auf: Re: Wie wärs mit ner neuen Brille auf der Nase....? von Emmalein am 16. April 2004 09:04:16:
Hi, Garfield,
ich habe ja bereits zugegeben, dass der Vergleich überzogen war.
Es kann in meinen Augen dennoch eine verheerende Wirkung haben, wenn Männer mit der Furcht an Beziehungen herangehen, sie könnten abgezockt werden.
Das will ich doch schwer hoffen. Es bringt nichts, den Männern zu sagen, sie mögen die Schieflage der Justiz doch bitte ignorieren und dennoch weiterhin fleissig sich in die Heiratsfalle begeben.
Gesetze werden nicht von Männern oder Frauen gemacht, sondern vom Gesetzgeber. Und die Männer und Frauen richten sich danach zu ihrem eigenen Vorteil. Und für Männer kann dies momentan nur bedeuten, sich von gesetzlichen Bindungen mit Frauen fernzuhalten.
Im konkreten Fall bedeutet das: Keine Heirat, kein Zusammenziehen, keine Kinder. Und ich hoffe, dass sich noch viele Männer genau so verhalten werden. Warum? Weil der Gesetzgeber die Gesetze sonst nie ändern wird, weil eine Änderung immer bedeuten würde, dass der Staat seine Sozialausgaben erhöhen müsste, und das will er, der ebenfalls auf seinen Vorteil bedacht ist, natürlich nicht.
Diese verheerenden Auswirkungen haben wir jetzt schon, wie Statistiken jedes Jahr aufs Neue belegen. Selbst junge Männer wissen heute schon sehr genau Bescheid und auf das Thema Heirat angesprochen, erfolgt eine radikale Abwehrhaltung. Sie würden sich eher von einer Partnerin trennen, als sich immer wieder mit Heiratswünschen unter Druck setzen zu lassen.
Und solange die Gesetze so bleiben, wird dieser Trend nicht nur anhalten, sondern sich noch verstärken.
Gruss,
Sven
Re: Wie wärs mit ner neuen Brille auf der Nase....?
Als Antwort auf: Re: Wie wärs mit ner neuen Brille auf der Nase....? von Garfield am 16. April 2004 09:20:34:
Hi Garfield
Wenn man diese Mißstände wie bisher einfach totschweigt, wird man daran kaum etwas ändern.
Sehr richtig.
Freundliche Grüße
von Garfield
Ich war gerade gestern auf einem Vortrag bzgl. Zweitehen.
Der RA brachte die Thematik schön rüber:
-- bei Langzeitehen gilt eine unbeschränkte nacheheliche Unterhaltsdauer
-- bei Kurzzeitehen kann die Dauer beschränkt werden
-- ist ein minderjähriges Kind da, so wird die Zeit der Kinderbetreuung(15 J) zu Dauer der Ehe hinzugerechnet, Mindestdauer somit 15 J --> Langzeitehe --> unbeschränkte nachehelicher Unterhalt, auch wenn die Ehe gerade mal einen Tag lang war!
-- Die Ehe wird fiktiv bis zum Lebensende des Unterhaltspflichtigen(UP), sogar noch darüber hinaus als existent angesehen.
-- Berufliche Verbesserungen des UP werden der Ehe zugerechnet.
-- Zweitfrauen fallen unterhaltsrechtlich im Mangelfall unter den Tisch
-- Während die Kinder einmal vollständig selbstständig werden (müssen), gilt dieses für die Erstfrauen nie.
-- Beschränkungen des nachehelichen Unterhalts sind immer nur 'Kann'-Vorschriften. Je nach Richterlaune.
-- Selbst nach Wiederheirat der Ex-Frau kann der Unterhaltsanspruch wieder aufleben, sogar noch währen deren Zweitehe bestehen bleiben.
usw, usw.
Teilweise war es geradezu absurd, was die Rechtssprechung entscheidet.
Der RA erklärte freimütig, dass die Ehe einem Mann keinerlei Vorteil bringt.
Wenn dieser erst einmal in diesem perfiden System ist, gibt es kein Entkommen mehr.
Das Urteil des BVerfG vom Okt/2003 sei das einzige Urteil seit ca. 14 Jahren, was dem UP etwas von seiner Last nimmt.
(Steuerklassenänderung bei Zweitehe kommt nun dieser zu Gute, nicht mehr der Erstfrau).
Alle anderen seien nur zusätzliche Belastungen des UP gewesen.
Das ganze stellt fast die Einführung der Leibeigenschaft zu Gunsten von (Erst)Frauen dar.
Bevor jemand kommt und davon spricht: Hättet ihr vorher wissen müssen.
a) diese Schärfe ist erst mit dem BGH-Beschluß aus dem Jahr 2001 zustande gekommen (Umstellung vonAnrechnungsmethode zur Differenzmethode). Gilt aber für alle existenten und sogar schon lange nicht mehr existenten Ehen rückwirkend!
Und stellt die vorherige Handhabung auf den Kopf.
Und ist somit eine massive Verschärfung des Unterhaltsrechts.
Was inzwischen sogar Richter zum Nachdenken bewegt.
b) Willkür wird nicht dadurch zu Recht, weil es durch Richter begangen wird. Unterhaltsrecht ist inzwischen fast zum Richterrecht degeneriert.
c) Diese faktische Entrechtung führt zur Zersetzung unserer Gesellschaft
Denn Männer in diesem System sehen keinen Grund mehr für eine höhere Leistungsbereitschaft, da sich diese für sie in keinster Weise mehr lohnt.
Gruß
Norbert
Re: Zustimmung
Als Antwort auf: Re: Zustimmung von Emmalein am 15. April 2004 21:44:
Hi Emmalein,
nun ja, mit vielen Deiner Vorstellungen werde ich mit Sicherheit nicht auf ein Stück kommen.
Mit welchen eigentlich nicht?
Aber wir müssen ja auch nicht übereinstimmen.
Nö, wäre ja auch langweilig sonst. 
IcIm Übrigen hatte ich an dem Tag einen meiner persönlichen Tiefpunkte, aus Gründen, die niemanden etwas angehen.
Okay.
Dass allerdings diese Einstellung gegenüber Frauen, sie nur als Abzockerinnen zu sehen, extrem verheerende Wirkung haben kann - was ja die Sachaussage hinter diesem Posting ist- dabei bleibe ich.
Damit hab ich auch überhaupt kein Problem.
Wenn mein Vergleich überzogen war, war er überzogen. Er tut mir aber nicht wirklich leid. Manchmal muss man sehr drastisch werden, um bestimmte Dinge zu verdeutlichen.
Wem sagst du das! 
Herzlicher Gruß
Arne
Re: Zustimmung
Als Antwort auf: Re: Zustimmung von Arne Hoffmann am 16. April 2004 10:28:24:
Hi, Arne,
am besten werde ich dazu mich doch noch einmal durchringen, Dein gesamtes Buch durchzulesen. Danach führen wir eine sachliche Diskussion über die gesamten Inhalte. Was hälst Du davon? (Nur, damit Du merkst, dass ich gar nicht "so" bin, und man mit mir durchaus sachlich streiten kann, wenn man sich Mühe gibt!)
Dann vergesse ich nämlich nichts und kann alles sehr klar belegen (wenn Du mir erlaubst, trotz Urheberrechts auf Dein Buch an den betreffenden Stellen zu verweisen).
Es grüsst freundlich
das Emmalein
Re: Wie wärs mit ner neuen Brille auf der Nase....?
Als Antwort auf: Re: Wie wärs mit ner neuen Brille auf der Nase....? von Emmalein am 16. April 2004 09:04:16:
Hi etrangere!
Es kann in meinen Augen dennoch eine verheerende Wirkung haben, wenn Männer mit der Furcht an Beziehungen herangehen, sie könnten abgezockt werden.
Verheerende Wirkungen - für wen? Für die Männer doch sicher nicht, die bleiben auf festem Boden. Aber für Frauen wird das wohl zutreffen. Nicht umsonst heisst es: "Vorsicht ist die Mutter der Porzellankiste".
Gruss,
Ferdi
Re: Wie wärs mit ner neuen Brille auf der Nase....?
Als Antwort auf: Re: Wie wärs mit ner neuen Brille auf der Nase....? von Ferdi am 16. April 2004 10:40:38:
Hi, Ferdi,
setzen wir den Fall, jeder Mann denkt so. Stimmt zwar nicht, aber könnte ja sein. Dann werden alle Männer beständig hinterfragen: Wie, ich habe ihr jetzt einen Drink ausgegeben und sie gibt mir heute keinen aus? Und ständig von der Angst geplagt sein, zu kurz zu kommen. Wenn sich ein Mann nach einer langfristigen Partnerschaft seht, was ja durchaus der Fall sein kann, kann das für ihn ein dauernder psychischer Konflikt werden: Einerseits wünscht er sich eine langfristige Partnerschaft, andererseits hat er beständig Angst, ausgenutzt zu werden, was er potentielle Partnerinnnen spüren lässt, die sich dann natürlich pikiert verdrücken. Es muss nicht einmal sein, dass sie den betreffenden Mann ausgenutzt haben. Wenn jemand extrem darauf achtet, nicht ausgenutzt zu werden interpretiert er vielleicht so einiges über, was gar nicht so gemeint ist.
Das kann also auch durchaus Probleme für den betreffenden Mann bedeuten, es muss nicht nur die Frau darunter leiden.
Stellen wir uns weiter vor, dieser Mann wünscht sich wirklich Kinder; es gibt einige Männer, die wirklich gerne Kinder mögen, zwar nicht alle, aber einige gibt es eben schon. Was, wenn er aus lauter Angst vor Ausbeutung keine Kinder hat, und dann die ganze Zeit traurig ist, weil er sich eigentlich nach Kindern sehnt?
Es kann also auch für Männer ein grosses Problem sein, wenn es zu einer Übergeneralisierung des Ausbeutungs-Vorwurfes kommt - und es sind nicht nur Frauen die betroffenen.
Es grüsst weiterhin konstruktiv und freundlich
das Emmalein
Re: Zustimmung
Als Antwort auf: Re: Zustimmung von Emmalein am 16. April 2004 10:39:34:
Hi Emmalein,
am besten werde ich dazu mich doch noch einmal durchringen, Dein gesamtes Buch durchzulesen. Danach führen wir eine sachliche Diskussion über die gesamten Inhalte. Was hälst Du davon? (Nur, damit Du merkst, dass ich gar nicht "so" bin, und man mit mir durchaus sachlich streiten kann, wenn man sich Mühe gibt!)
Das ist möglicherweise ein Missverständnis: Ich gehöre nicht zu deinen schärfsten Kritikern hier im Forum, und da ich inzwischen schon einigermaßen gut lesen kann, nehme ich auch deine vielen sachlichen und kundigen Beiträge hier sehr genau wahr. Ich hab dir etwas mitgeteilt, was (offenbar nicht nur) mich an deinem Verhalten nervt, aber das ist ja nur ein Teil deiner Persönlichkeit.
Sachliche Diskussionen führe ich immer gerne und hab dabei (z. B. mit Xenia) auch schon gute Erfahrungen gemacht. Es gibt auch einige Punkte in meinem Buch, wo ich meine Einschätzung inzwischen geändert habe oder wo ich zumindest sehe, dass die "Gegenseite" ebenfalls überzeugende Argumente hat.
Herzlicher Gruß
Arne
Satire - eine beliebte Masche
Als Antwort auf: Re: Zustimmung von Emmalein am 16. April 2004 08:56:55:
Nachtrag: Dieses SCUM-Manifest wird von seinen Verteidigern als Satire bezeichnet.
Letztlich kann man alles als Satire bezeichnen, wenn es einem in den Kram passt. Es ist zu einer beliebten Masche geworden, bei Bedarf "Satire!" zu rufen, um die abstrusesten Gedanken zu legitimieren. Ich bin dafür, Satire auch als solche zu kennzeichnen. Ansonsten besteht Narrenfreiheit.
Nun kann man über Geschmack wahrlich streiten. Ich selbst halte solche Satire für extrem geschmacklos und das Machwerk widert mich an. Ich habe mich schon in anderen Foren von jenem Machwerk distanziert.
Nehmen wir aber mal an, es sei Satire (was möglich,aber zum Teil schwer vorstellbar ist). Dann könnte es nicht ernstgenommen werden. Demzufolge haben selbst offensichtlich die radikalsten Feministinnen nicht die Absicht, die Männer wirklich zu vernichten. Denn die sagen ja, es sei ein Werk, über das man lachen könnte (und beweisen damit einen recht eigentümlichen Humor).
Hahahahaha...Andy Warhol lacht noch heute hahahaha... Die Ballerei war auch nur ein kleiner Scherz...hahahaha...Dass die Kugeln aus Blei waren, ein mieser Joke des Spielwarenhändlers....hahahahaha
Ich stimme nicht mit allem überein, was Alice Schwarzer so schreibt. Einige Thesen unterstütze ich aber doch, beispielsweise die Forderung nach einer Ausweitung der Ganztagsschulen und der ausserhäusigen Kinderbetreuung, die Forderung der Streichung des Paragraphen 218 und die Forderung nach der Einführung von RU 223 (ich glaube, so heisst das Präperat wissenschaftlich).Alice Schwarzer ist für mich keine Göttin, sondern lediglich eine Frau mit teilweise diskussionswürdigen Ansichten.
Aber abgesehen von diesen diskussionswürdigen Forderungen: Die Frage ist doch, ob du die geistige Grundhaltung, dass nämlich Frauen besser sind als Männer, teilst? Um Gleichberechtigung geht es nämlich schon lange nicht mehr.
Gruss,
der Bachelor
Re: Zustimmung
Als Antwort auf: Re: Zustimmung von Emmalein am 16. April 2004 08:48:09:
Hi, Garfield,
entschuldigung, aber dieser Vergleich ist in meinen Augen historisch falsch und überzogen.
1. Historisch falsch:
Nationalsozialisten wollten die totale Unterordnung der Frau, der Feminismus die Gleichberechtigung von Mann und Frau. Es mag sein, dass er an einigen Stellen über sein Ziel hinausgeschossen ist, dennoch ist es klar, dass das schon aus diesem Grunde nicht vergleichbar ist.
Feministen verbieten Maskulisten nicht den Mund, im Gegenteil, teilweise suchen sie ja sogar die Diskussion .Eine Diktatur, wie sie der Faschismus immer anstrebt, verbietet gegenteilige Meinungen. Torpedierung gegenteiliger Meinungen durch Anzeigen, Fakes etc. kommen aber eher von maskulistischer als von feministischer Seite vor. Dennoch ziehe ich in jedem Fall keinen Vergleich zwischen Faschismus und Maskulismus.
Maskulistische Thesen scheinen sich vor allem im Internet, teilweise aber auch in Fernsehen und Presse, immer mehr auszubreiten. Glaubst Du, das würde geschehen, wenn der Feminismus faschistisch wäre oder auch nur annähernd so viel Macht hätte, wie Du ihm zutraust?
Das Internet bietet nun mal den unschätzbaren Vorteil, dass es für Meinungsfreiheit wie geschaffen ist. Da kommen dann unbequeme bzw. politisch unkorrekte Meinungen endlich zutage, wo sie andernorts bereits im Vorfeld abgwürgt wurden.
Der Nationalsozialismus und andere faschistische Bewegungen, die regierten, haben mit legalen und illegalen Mitteln zu verhindern gesucht, dass sich andere Ideen als die ihren verbreiteten. Komm mir nicht damit, dass Arnes Buch von vielen Verlagen abgelehnt wurde: Was sich nicht verkauft, nimmt kein Verleger.
Ja, schon. Aber kannst du nicht etwas weiter denken? Kann es nicht sein, dass der Verleger meint, sie nicht verkaufen zu können, weil sie dem Zeitgeist diametral gegenüber stehen? Dass es Ärger geben könnte?
Bücher zu verkaufen, ist im Kapitalismus ein Geschäft. Das darf man nicht vergessen. Wenn man also kein Potential von Käufern für ein bestimmtes Buch sieht, wird es nicht verlegt. So einfach ist das im Kapitalismus.
So einfach ist es nicht. Es kann auch noch andere Gründe geben, ein Buch nicht zu veröffentlichen, die mit dem Martpotenzial nicht unbedingt etwas zu tun haben müssen. Viele große Verlage etwa befinden sich in der Obhut von mächtigen Konzernen, mit spezifischen Interessen. Diese Interessen wollen wir doch nicht dadurch torpedieren, daß ein unbequemes Buch für Aufregung sorgt?
2. Überzogen
Es mag einige Radikale in der feministischen Bewegung geben, die ziemlich dämliche Sachen schreiben. Es gibt da einen Kandidaten,den ich jetzt nicht namentlich nennen will, aber der von fantasy-Romanen auf die Realität schiesst, und der sowieso sehr merkwürdige Thesen vertritt. (Dummheit in den eigenen Reihen ist der schlimmste Feind der Sache).
Allerdings gab es in der maskulistischen Bewegung ebenfalls bereits enorme Morddrohungen gegen Andersdenkende, sowohl im Einzelbereich, als auch kollektiv (da sollten alle nicht-maskulistischen Frauen nach einer maskulistischen "Revolution" dem Tode anheimfallen). Die Morddrohungen sind also keine Spezialität des Feminismus.
Was bedeutet hier "enorme Morddrohungen"? Klingt ja ziemlich bedrohlich.
Konkret? Also mir ist nicht bekannt, dass ein Maskulist Alice Schwarzer umbringen wollte, hätte ja auch nur den Effekt, dem Feminismus weiteren Auftrieb zu geben. Ein solches Interesse könnte demnach nur eine Feministin haben.
Und auch keine Spezialität des Faschismus. Morddrohungen gibt es auch in anderen Denk-Richtungen. (Ich persönlich halte von solchen Mitteln gar nichts, aber wer es mag
..)
Ich weiss, dass ich Dich nicht werde überzeugen können, aber das konnte ich einfach nicht so stehen lassen.
Es grüsst
das Emmalein
Gruss,
der Bachelor
Re: Zustimmung
Als Antwort auf: Re: Zustimmung von Emmalein am 16. April 2004 08:48:09:
Komm mir nicht damit, dass Arnes Buch von vielen Verlagen abgelehnt wurde: Was sich nicht verkauft, nimmt kein Verleger. Bücher zu verkaufen, ist im Kapitalismus ein Geschäft. Das darf man nicht vergessen. Wenn man also kein Potential von Käufern für ein bestimmtes Buch sieht, wird es nicht verlegt. So einfach ist das im Kapitalismus.
Ich habe bei Ablehnungen zwei unterschiedliche Begründungen erhalten: Die eine kam z. B. von Rowohlt, wo mir der Cheflektor mitteilte, dass sie ihre Reihe rororo-Mann mangels Verkaufserfolges einstellen mussten. Wenn die Bücher überhaupt gekauft wurden, dann vorwiegend von Frauen, die wissen wollten, wie Männer ticken. Die andere kam z. B. von einem großen Frankfurter Verlag, wo man besorgt war, dass Feministinnen dem Buch den Stempel "frauenfeindlich" aufdrücken könnten, was möglicherweise auf den Verlag abfärben könnte. Solche Überlegungen spielen durchaus eine Rolle.
Herzlicher Gruß
Arne
Re: Wie wärs mit ner neuen Brille auf der Nase....?
Als Antwort auf: Re: Wie wärs mit ner neuen Brille auf der Nase....? von Emmalein am 16. April 2004 09:48:19:
Hallo Emmalein!
Ich halte die Streichung von Unterhaltszahlungen für Ex-Partner auch für die beste Lösung. Dann würde das Schuldprinzip nämlich auch keine Rolle mehr spielen.
In früheren Zeiten, als es wirklich noch dieses Gesetz gab, das es Männern erlaubte, ihren Ehefrauen Berufstätigkeit zu verbieten, hatten Unterhaltszahlungen dadurch noch eine Berechtigung. Wenn wirklich ein Mann seiner Frau verbot, zu arbeiten, dann hatte sie ja tatsächlich keine Möglichkeit, selbst Geld zu verdienen.
Diese Zeiten sind aber längst vorbei. Heute kann jede Frau selbst entscheiden, ob sie beruflich arbeiten möchte oder nicht. Zwar schränkt die schlechte Situation auf dem Arbeitsmarkt diese Möglichkeiten ein, aber das betrifft Männer ebenso, und man kann das nicht dem jeweiligen Ehe-Partner anlasten.
Auch Hausarbeit rechtfertigt keine Unterhaltszahlungen. Erstens wird dafür heutzutage nur noch wenig Zeit benötigt und zweitens ist das - sofern jemand dabei nicht beruflich oder nur auf Teilzeit arbeitet - nur die faire Gegenleistung dafür, daß der andere Partner die Haushaltskasse allein oder hauptsächlich auffüllt. Obendrein leisten auch viele Menschen, die auf Vollzeit arbeiten, sehr wohl nach der Arbeit noch diverse Arbeiten im oder am Haus, im Garten, am Auto usw.
Bliebe nur noch das leidige Problem mit der Kinderbetreuung. Da könnte man eine Ausnahme-Regel schaffen. Es läßt sich ja einfach nachweisen, ob ein Kind einen Kindergarten besucht hat oder nicht. Wenn es das getan hat, dann gab es für die Mutter keinen Grund, gar nicht zu arbeiten und dann sehe ich auch keinen Grund für irgendwelche Unterhaltszahlungen. Immer mehr Paare haben aber heute schon gar keine Kinder mehr, und dann müßten Unterhaltsansprüche für Ex-Partner grundsätzlich entfallen.
Und wenn wegen nachweisbaren Kinderbetreuungszeiten Unterhalt für Ex-Partner gezahlt wird, dann hat dieser Unterhalt zeitlich eng begrenzt zu sein.
Solche Überlegungen sind aber momentan eher theoretischer Natur. Jetzt kommt es erst einmal darauf an, die Öffentlichkeit auf das Problem aufmerksam zu machen, damit die Bereitschaft wächst, überhaupt etwas gegen diese bestehenden Mißstände zu unternehmen. Leider ist es nach wie vor so, daß männliche Opfer von der Gesellschaft weitgehend ignoriert werden, und das wird sich auch so bald nicht ändern. Da aber mittlerweile auch immer mehr Frauen indirekt von den ungerechten Unterhaltsregelungen in Deutschland betroffen sind, bewegt sich da vielleicht doch bald etwas.
Problematisch ist allerdings auch, daß der Staat natürlich Sozialkosten sparen will, und daß man auch Frauen mit Kindern nur ungern in die Arbeitslosenstatistik aufnimmt. Für den Staat ist es viel bequemer, diese Kosten auf die Ex-Partner abzuwälzen und die alleinerziehenden geschiedenen Frauen dann schön aus der Arbeitslosenstatistik rauszurechnen.
Langsam dämmert unseren Politikern aber, daß Männer durch diese Mißstände zunehmend vor festen Bindungen zurückscheuen und daß sich auch dadurch die Geburtenrate verringert. Nach der nächsten Wahl wird wahrscheinlich die CDU/CSU wieder an's Ruder kommen, und dann wird man dieses Problem durch weitere finanzielle Belastungen von kinderlosen Menschen zu lösen versuchen, um diese dann eben dazu zu zwingen, Kinder in die Welt zu setzen. Natürlich werden sie das nicht tun, sondern entweder die zusätzlichen Belastungen zähneknirschend ertragen oder aber auswandern.
Wenn wir unsere werten Politiker nicht massiv auf die Probleme draufstoßen, werden die sich keinen Millimeter rühren und den bisherigen Schwachsinn unbeirrt weiter führen. Die sehen und denken nämlich nur bis zu ihrer Nasenspitze, was sie uns seit Jahrzehnten immer wieder beweisen.
Freundliche Grüße
von Garfield
Re: Schuld
Als Antwort auf: Re: Schuld von Emmalein am 15. April 2004 09:00:
Na ja, aber konsequent zu Ende denken ist eine Kunst,die nicht jeder beherrscht..
So eine gehässige, arogante Frau wie Dich, habe ich selten erlebt!
Jedes Deiner Postings mußt Du mit einer Beleidigung abschließen und findest Dich dabei sogar noch überlegen intellektuell.
Re: Satire - eine beliebte Masche
Als Antwort auf: Satire - eine beliebte Masche von Der Bachelor am 16. April 2004 12:40:07:
Hi, Bachelor,
Hahahahaha...Andy Warhol lacht noch heute hahahaha... Die Ballerei war auch nur ein kleiner Scherz...hahahaha...Dass die Kugeln aus Blei waren, ein mieser Joke des Spielwarenhändlers....hahahahaha
Diese Schiesserei war eine Privatsache jener Autorin. Sie fühlte sich von Andy Warhol betrogen, weil er gewisse Manuskripte von ihr einbehielt, ohne ihr dazu den finanziellen Gegenwert zu geben. Zugegebenermaßen keine gute Art und Weise, seine Probleme zu lösen und verurteilenswert. Aber kein Beweis dafür, dass Solanas ständig alle Männer umbringen wollte. Sie hat ja nicht wie wild durch die Gegend geballert, sondern nur einen bestimmten Mann umgebracht. Wenn auch dieses Machwerk ziemlich widerlich ist, und mir abgesehen davon ihr Sprachstil nicht gefällt, muss ich sagen, dass aus dem Mord zu schließen, dass das Werk keine Satire sei, nicht möglich ist.
Falls Alice Schwarzer es je behauptet haben sollte (was ich von ihr so nie gelesen habe; soweit ich weiss, behauptet sie lediglich, dass Frauen nicht schlechter sind als Männer, aber beständig schlechter behandelt werden - eine Aussage, die man ebenfalls bezweifeln kann), so vertritt sie nicht meine Meinung. Ich halte Frauen weder für besser noch für schlechter als Männer.
Es grüsst
das Emmalein
Re: Schuld
Als Antwort auf: Re: Schuld von Emmalein am 15. April 2004 11:53:
Natürlich bin ich ein Exot. Ich habe mich immer so verstanden. Ich bin das Korrektiv, das hier teilweise dringend notwendig ist - meiner Ansicht nach.
Nun ja, wenn es Dir Spass macht, mir gegenüber so zu reagieren, wie ich es von den meisten Maskulisten hier erwarte, bitte. Ein jeder Mensch soll nach seiner Facon selig werden.
Schnief, heul, armes Emmalein. Nochmal ne Runde Mitleid! Da pöbelt man nur ein wenig herum und beleidigt die Leute und schon sind sie auch beleidigt und vergessen, daß ich ein halbes Argument in meine Beleidigungen gepackt habe. Jetzt darf ich aber auch wieder beleidigt sein. Schließlich haben wir per Geschlecht ja das absolute Recht dazu.
Re: Zustimmung
Als Antwort auf: Re: Zustimmung von Emmalein am 15. April 2004 23:25:23:
Ich weiss, dass Ihr mich gerne loswäret. Kritiker sind eben immer unangenehm.
Solange es mir erlaubt bleibt, werde ich der Stachel im maskulistischen Fleische bleiben, meine liebe Adele.
Der Pickel am Arsch wäre die bessere Bezeichnung.
Re: Zustimmung
Als Antwort auf: Re: Zustimmung von Adele am 16. April 2004 08:37:52:
Wenn ich deine Beiträge so lese,hab ich oft den Eindruck eine
kleine, unreife, verzogene Göre vor mir zu haben.
Den Eindruck hatte ich bei Xenia auch immer
Emmalein, tu doch allen den Gefallen und bleib bitte. Ich schätze mal, dass
Du eh nicht allzuernst genommen wirst . Nebenbeigesagt lebt ein Diskussionsforum auch von unterschiedlichen Meinungen. Darum gefällt es mir ja auch so gut, dass wenigstens hier auch "Gegner" schreiben dürfen falls Du langsam verstehst was ich mein.
Immerhin katapultiert sie uns immer in die Top 100 
Re: Wie wärs mit ner neuen Brille auf der Nase....?
Als Antwort auf: Re: Wie wärs mit ner neuen Brille auf der Nase....? von Emmalein am 15. April 2004 23:28:45:
Die Ausschwitz-Lüge ist die Lüge, dass es Ausschwitz nie gegeben habe. Im umgekehrten Sinne ist die Abzocker-Lüge die, dass Frauen nichts anderes im Sinn haben, als Männer abzuzocken.
Das bedeutet nicht, dass ich behaupte, dass alle Maskulisten die Ausschwitz-Lüge verbreiten. Sondern dass die Lüge, dass alle Frauen die Männer abzocken und nichts anderes im Sinn hat, für Beziehungen verheerende Folgen haben kann.
Bei dieser These bleibe ich, auch wenn meine Wortwahl etwas drastisch war.
Es grüsst
das Emmalein
Dann könnten wir also auch einen Zusammenhang herstellen zwischen der Ausschwitz-Lüge und der These, daß jede vierte Frau Opfer von Gewalt ist?
Oh, es fehlt der Emmalein-Schlußsatz - ich versuchs mal, ob ichs so gut kann wie Du:
... aber dazu müßte man nachdenken können und da fehlt ja bei Dir bekanntlich...
na? wie war der (auf der nach oben offenen Emmaleinskala)?
Re: Wie wärs mit ner neuen Brille auf der Nase....?
Als Antwort auf: Re: Wie wärs mit ner neuen Brille auf der Nase....? von Garfield am 16. April 2004 13:11:18:
Hi Garfield
Problematisch ist allerdings auch, daß der Staat natürlich Sozialkosten sparen will, und daß man auch Frauen mit Kindern nur ungern in die Arbeitslosenstatistik aufnimmt. Für den Staat ist es viel bequemer, diese Kosten auf die Ex-Partner abzuwälzen und die alleinerziehenden geschiedenen Frauen dann schön aus der Arbeitslosenstatistik rauszurechnen.
Ich habe heute mit einer Kollegin gesprochen.
Diese war letztens auf einer Hochzeitsfeier, auf der sie mit einer Fachanwältin für Familienrecht geprochen hat.
Diese meinte, dass sie in ihrer Tätigkeit nur Sozialfälle schaffe, da unter den geltenden Bedingungen schon die Gehälter aus gut verdienenden Berufen für die Lebenshaltungskosten zweier Haushalte nicht ausreichen würden.
Ein trauriges Fazit.
Ich würde bei so einer Bewertung meiner Tätigkeit vermutlich depressiv werden.
Man sollte deshalb nicht ganz vergessen:
Nicht nur die Frau mit den Kindern, sondern auch der Mann werden in der Regel zum Sozialhilfefall.
Die Thematik einer Zweitehe verschärft die ganze Sache nur noch mehr.
und dann wird man dieses Problem durch weitere finanzielle Belastungen von kinderlosen Menschen zu lösen versuchen, um diese dann eben dazu zu zwingen, Kinder in die Welt zu setzen. Natürlich werden sie das nicht tun, sondern entweder die zusätzlichen Belastungen zähneknirschend ertragen oder aber auswandern.
Hier kommt es auf die Fragestellung an.
Es ist inzwischen so, das die Familien mit Kindern finanziell überlastet wurden.
Es wurde/wird die Ehe subventioniert, egal ob Kinder vorhanden sind oder nicht.
Es ist aber nicht einzusehen, dass Doppelverdiener steuerlich besser gestellt werden als Geschiedene, nur weil sie (noch) verheiratet sind.
Sobald Kinder da sind, so leisten die Eltern schon dadurch einen Beitrag zum Erhalt unserer Gesellschaft.
Früher war es mal die Regel, das Ehe=Kinder bedeutete.
Somit war das Ehegattensplitting eine Form der Familienförderung.
Die Politik hat ignoriert, dass dieses schon lange nicht mehr zutrifft.
So lange kinderlose Ehen die Ausnahme bildeten, konnte man diese Ausnahmen akzeptieren, und an dieser Form der Förderung teilhaben lassen.
Dieses aber weiterhin zu tun, obwohl der Anteil der Ehen mit Kindern nicht mehr den überwältigenden Löwenanteil ausmacht, ist nun aber nicht einzusehen.
Die größte Schieflage entsteht nun noch, indem der Unterhaltspflichtige, wie ein Single besteuert wird, aber trotzdem faktisch weiter die gesamte Familie ernähren muß, und dass bei deutlich höherem Aufwand.
D.h. mit weniger Geld müssen nun zwei Haushalte auskommen.
Viele Kosten sind schon dadurch verdoppelt, da sie sich nicht nach Personenzahlen, sondern fixen Gebühren orientieren.
Diese Schieflage ist rechtlich eigentlich unhaltbar.
Natürlich gibt es Menschen, die nicht willentlich kinderlos bleiben.
Diese tun mir deswegen leid. Aber sie sollten trotzdem nicht besser gestellt werden, wie Menschen die tatsächlich Kinder aufziehen.
Ich sehe dieses auch nicht als Strafe an, denn dafür kann der Staat dann nichts, und überprüfen, ob dieses nun willentlich oder unwillentlich so ist, geht im Endeffekt auch nicht.
Dass es problematisch ist, bei den vielen Arten der Lebensgemeinschaften, hier eine richtige Lösung zu fnden, kein Zweifel.
Aber hier muß angesetzt werden.
Eine einfache Lösung ware z.B. die steuerliche Eingruppierung nach der Zahl der zu alimentierenden Personen.
Zwar wurden die Kindergeldbeträge kräftig erhöht, doch wurden dafür im Gegenzug die Kinderfreibeträge reduziert bzw. abgeschafft.
Eine Mogelrechnung also.
Ein Unterhaltspflichtiger kann zwar den nachehelichen Ehegattenunterhalt steuerlich geltend machen. Der Unterhalt für die Kinder ist aber seine 'Privatsache'.
Wobei klar herauszustellen ist: der Ehegattenunterhalt stellt den größten Betrag dar, sofern kein Mangelfall vorliegt.
Wenn wir unsere werten Politiker nicht massiv auf die Probleme draufstoßen, werden die sich keinen Millimeter rühren und den bisherigen Schwachsinn unbeirrt weiter führen. Die sehen und denken nämlich nur bis zu ihrer Nasenspitze, was sie uns seit Jahrzehnten immer wieder beweisen.
Leider nur zu wahr.
Leider aber nicht ganz hinreichend.
Denn etlichen Unsinn, gerade im Unterhaltsrecht, haben Richter zu verantworten.
Diesbezüglich drängt sich mir immer mal wieder der Begriff 'furchtbare Juristen' auf.
Wie ich schon in einem anderen Posting geschrieben habe, auch da setzt langsam eine Nachdenklichkeit ein.
Insofern stellt die heutige Familienministerin in Berlin eine wesentliche, wenn auch noch nicht hinreichende, Verbesserung zu den früheren Vorgängern dar. Inklusive derjenigen aus den Kohl-Kabinetten.
Waren im übrigen nicht nur Frauen.
Freundliche Grüße
von Garfield
Gruß
Norbert
Re: Wie wärs mit ner neuen Brille auf der Nase....?
Als Antwort auf: Re: Wie wärs mit ner neuen Brille auf der Nase....? von Emmalein am 16. April 2004 11:14:43:
Hi, Ferdi,
setzen wir den Fall, jeder Mann denkt so. Stimmt zwar nicht, aber könnte ja sein. Dann werden alle Männer beständig hinterfragen: Wie, ich habe ihr jetzt einen Drink ausgegeben und sie gibt mir heute keinen aus?
Super! Dann dämmerts endlich! Wieso soll ER ihr ÜBERHAUPT einen Drink ausgeben. Arbeitet sie nichts? Kann sie sich nichts zu trinken kaufen? Warum gibt SIE keinen Drink aus?
Alles Dinge, bei denen es Zeit wird, daß darüber nachgedacht wird!
und der Emmalein-Schlußsatz:
.... intelligente Menschen denken DARÜBER nach...
Re: Lesefähigkeit?
Als Antwort auf: Lesefähigkeit? von Norbert am 16. April 2004 08:55:17:
Abgesehen davon, dass die pauschale Bemerkung, dass 'die Männer' "täter" seien eine unzulässige Verallgemeinerung ist
*****
meine bemerkung war:
**als wären die männer die opfer und nicht zugleich täter/opfer.**
aber das ist dein intellektuelles problem.
Marie Juana
Re: Zustimmung
Als Antwort auf: Re: Zustimmung von Arne Hoffmann am 16. April 2004 12:29:59:
Es gibt auch einige Punkte in meinem Buch, wo ich meine Einschätzung inzwischen geändert habe oder wo ich zumindest sehe, dass die "Gegenseite" ebenfalls überzeugende Argumente hat.
Das ist interessant. Könntest du das mal aufzählen? Vielleicht besser nicht in diesem Strang, sondern in einem neuen Strang unter
"Sind Frauen bessere Menschen? - Rückblick nach drei Jahren"
oder so ähnlich?
Da hier ja viele wie ich das Buch gelesen haben und vielleicht auch greifbar haben, könnten wir schon ganz gut diskutieren darüber.
Gruß,
Peter
Re: Lesefähigkeit?
Als Antwort auf: Re: Lesefähigkeit? von Marie Juana am 16. April 2004 15:17:07:
Abgesehen davon, dass die pauschale Bemerkung, dass 'die Männer' "täter" seien eine unzulässige Verallgemeinerung ist
*****
meine bemerkung war:
**als wären die männer die opfer und nicht zugleich täter/opfer.**
aber das ist dein intellektuelles problem.
Gebe ich dir einfach so zurück.
Du unterstellst IMHO hier nämlich etwas, was schlichtweg unwahr ist.
Aber so funktioniert Demagogie, nicht wahr?
Des weiteren: 'Die Männer' gibt es nicht.
Wer lesen kann, ist im Vorteil.
Ach, das hatten wir schon, sorry für die Wiederholung.
Marie Juana
Re: Satire - eine beliebte Masche
Als Antwort auf: Re: Satire - eine beliebte Masche von Emmalein am 16. April 2004 13:27:02:
Diese Schiesserei war eine Privatsache jener Autorin. (...)
Zugegebenermaßen keine gute Art und Weise, seine Probleme zu lösen und verurteilenswert. Aber kein Beweis dafür, dass Solanas ständig alle Männer umbringen wollte. Sie hat ja nicht wie wild durch die Gegend geballert, sondern nur einen bestimmten Mann umgebracht.
Deine obige Aussage zeigt, dass du aus bruchstückhaften Informationen dir gerne etwas zusammen fabulierst. Ich habe diese Schwäche auch, aber nicht so ausgeprägt. Solanas hat Warhol nicht umgebracht sondern nur angeschossen, er überlebte, aber mit Behinderung. Außerdem soll sie noch auf zwei weitere Männer geschossen habe, siehe unter
http://en.wikipedia.org/wiki/Valerie_Solanas
Das war übrigens der erste Treffer bei google, wenn man nach Solanas und Warhol sucht. Bitte sei ein bischen sorgfältiger beim Argumentieren.
Sie fühlte sich von Andy Warhol betrogen, weil er gewisse Manuskripte von ihr einbehielt, ohne ihr dazu den finanziellen Gegenwert zu geben.
Wenn du deinen Romanentwurf jemandem gibst (keinem Geschäftsmann) und der später sagt, er habe den Entwurf verloren, ist das dann Betrug? Zum Vergehen wird es erst, wenn dieser Jemand den Entwurf ohne dein Einverständnis verwertet.
Wenn auch dieses Machwerk ziemlich widerlich ist, und mir abgesehen davon ihr Sprachstil nicht gefällt, muss ich sagen, dass aus dem Mord zu schließen, dass das Werk keine Satire sei, nicht möglich ist.
Solanas war entweder Verbrecherin oder schwer krank. Wer ihr Manifest verbreitet oder zustimmend zitiert, obwohl er die einfach zugängliche Geschichte der Solanas kennt, ist kein Satiriker. Gegen diese Leute richte ich mich.
Ich halte Frauen weder für besser noch für schlechter als Männer.
Da sind wir uns einig.
Gruß,
Peter
Re: Lesefähigkeit?
Als Antwort auf: Re: Lesefähigkeit? von Norbert am 16. April 2004 15:30:56:
Aber so funktioniert Demagogie, nicht wahr?
****
du hörst das *gras wachsen*, rauche es mal lieber, wenn du schon auf meinen nick anspielst.
ich beende das mal.
Marie Juana
Nur mal ne kleine Rechnung aufgemacht....
Als Antwort auf: Re: Wie wärs mit ner neuen Brille auf der Nase....? von Emmalein am 15. April 2004 23:28:45:
Hallöle
Ich beziehe mich jetzt mal auf deine Mutmassung der Masku-Abz....usw.
Kleine Lektion aus dem Leben:
Ich zahle seit nunmehr 11 Jahren Unterhalt für zwei Kinder.
Damals waren die Kiddys 4 und 5 einhalb Jahre jung.
Der Selbstbehalt (heute beschönigt als Bedarfskontrollbetrag) lag für Arbeitslose bei 1300 DM (ca.665 Euronen).
Für Arbeitende lag dieser bei 1500 DM (ca.767 Euronen)
Das war vor nunmehr 11 Jahren.
Heute liegt dieser Betrag bei 730 Euronen (arbeitslos) und 840 Euronen (für die Werktätigen...).
Das macht eine Steigerung von (arbeitslos): 65 Euronen, oder 9,77 %.
Für das arbeitende Volk sieht es so aus: 73 Euronen, oder 9,52 %.
Wirklich sensationell dabei ist, das bei der vorletzten Unterhaltserhöung (eine weitere wurde stillschweigend als Angleichung durchgeführt, siehe DDT),
der Gesetzgeber meinte, das der Selbstbehalt (Bedarfskontrollbetrag) so bleiben könne, wie er ist. Denn so gravierend sei die Preissteigerung schließlich nicht.
Im Gegenzug ist genau diese Preissteigerungsrate herangezogen worden, um die Politikerbezüge begründet erhöhen zu können.
Zum damaligen Unterhalt ist noch anzumerken, das in die Berechnung das halbe Kindergeld und Darlehensraten aus Ehebedingten Schulden mit eingeflossen sind. Geblieben ist folglich ein Unterhalt pro Kind in Höhe von 260 DM, oder 132,94 Euronen.
Apropos´ Kindergeld...
Was ist das denn nun wirklich?
Eine Wohltat vom Staat, oder was?
Weit gefehlt.
Das Kindergeld ist nur zu einem geringen Teil eine Wohltat vom Staat.
Der grösste Brocken daran ist die Rückzahlung von zuviel gezahlten Steuergeldern an die Familien. Somit ist aber auch die gesamte Kampagne um diese 135% Regelung schlichtweg Humbug. Denn vor allem den Vätern, die jetzt zum Mangelfall erklärt wurden, sind somit wiederum bestraft vom Staat.
Grade so, als ob sie Leibeigene oder Sklaven wären, mit denen man nach Gutdünken verfahren kann.
Über den beigefügten Link kann man sich über das Kindergeld näher informieren.
Noch was interessantes zum Thema Unterhalt:
Es ist schon erstaunlich, das man nur noch Unterhaltstabellen im Netz findet,die bis maximal zum Jahr 2000 zurück reichen.
Wenn noch jemand entsprechende Tabellen für die Zeit davor hat (evt. bis 1990 oder so) wird es interessant. Denn daran kann man sehr gut die gesamte Entwicklung ablesen und folglich diesem aufgesetzten Mangeldenken derer, die ständig nach mehr Geld schreien, aufzeigen, was geschehen ist.
Deine Mutmassung über eine Masku-Abz.-Lüge ist somit grundlegend falsch.
Sie ist lediglich ein Spiegel der Unersättlichkeit feministischen Mangeldenkens, und der sich daraus ergebenden einseitigen Vorteilnahme.
MeckMax
Drogen, nein danke
Als Antwort auf: Re: Lesefähigkeit? von Marie Juana am 16. April 2004 15:54:31:
Aber so funktioniert Demagogie, nicht wahr?
****
du hörst das *gras wachsen*, rauche es mal lieber, wenn du schon auf meinen nick anspielst.
q.e.d.
Ich brauche keine Drogen, danke.
Mir ist eben ein wenig eigenartig vorgekommen, dass diese phonetische Ähnlichkeit vorhanden ist.
Ich hatte auf dein Schreiben klar gesagt, dass die wenigsten Männer und Frauen als Täter bzw. Opfer zu benennen sind.
Menschen ohne wesentliche aktive/passive Gewalterfahrung gewissermaßen.
Wenn du etwas ordenlich erklären willst, so solltest du dich auch unmißverständlich ausdrücken (zumindest mal versuchen).
Dieses hast du aber IMHO bewußt so geschrieben.
Andernfalls hattest du durchaus die Gelegenheit ein Mißverständnis aufzuklären.
Diese hast du nicht genutzt.
So bleibt bei mir der Eindruck, dass du Männer immer als Täter siehst, wenn sie Opfer geworden sind, selbst schuld gewissermaßen.
Dieses halte ich für pure Demagogie.
Nachtrag....
Als Antwort auf: Nur mal ne kleine Rechnung aufgemacht.... von MeckMax am 16. April 2004 16:08:57:
Noch ne kleine Annmerkung dazu:
Abzocke oder nicht, es bedarf der gesetzlichen Grundlagen, um dererlei ausführen zu können.
Diese sind, seit rot/grün an der Macht ist, in erheblichem Maße erweitert worden.
a.) Der unmögliche Kampf ums Kind und das normal natürliche Recht der Väter.
Dieses zu Gunsten der Väter zu ändern fällt den polis unglaublich schwer.
b.) Das vereinfachte Verfahren im Unterhaltsprozess..
"Lieschen Müller" braucht nur nach mehr zu schreien und schon ist der Ex dran und im A****, wenn es ihr gefällt. Denn gnadenlos wird nach Tabelle unter den Dogma "Kindeswohl" geurteil, wärend auf der Väterseite in den meisten Fällen nur noch Frustation vorherrscht.
c.) Die seltsame Unterteilung der Vaterschaft (biologische Väter ect.ect.pp)
Der Väteraufbruch hat diesen Faktor hinreichend beleuchtet.
d.) die 135% Hürde (Kindergeldanrechnung)
Das wohl kurioseste Gesetzeswerk im Politikdschungel. Denn dieses führt, wie kaum ein anderes dazu, das Väter ausgeblendet werden können. Das Geld für die Kinder fehlt an allen Ecken und Kanten. Besuche kosten schließlich auch Geld. Das Jungendamt sagt dazu lapidar: "Besuche sind eine freiwillige Sache und somit auch zu finanzieren."
Zudem wird grade in diesen Mangelfällen keinerlei anderweitige Verpflichtung mehr angerechnet.
Der Urheber dieser seltsamen Politik war meines Wissens war das der djb.
Die Gewährleistung des Kindesexistenzminimums erfordert außerdem (insbesondere im Interesse der Kinder allein Erziehender) eine Abstimmung des Unterhalts- und Sozialhilferechts mit den Regelungen des Steuerrechts. Unterhaltsrechtlich sollten die Grenzen der Kindergeldanrechnung auf den Barunterhalt (§ 1612b Abs. 5 BGB) über 135 % des Regelbetrages hinaus angehoben werden.
Die übergangsweise Beibehaltung des Haushaltsfreibetrags wird für Ein-Eltern-Familien ausdrücklich begrüßt. Dagegen besteht kein Grund, eine Übergangsregelung für nichteheliche Lebensgemeinschaften mit Kindern zu schaffen und damit eine verfassungswidrige Rechtslage aufrecht zu erhalten.
Der djb erinnert an die dringende Reformbedürftigkeit der Ehebesteuerung. Er fordert die Abschaffung des Ehegattensplittings und die Einführung der Individualbesteuerung.
Gefunden unter:
Thesen und Kernforderungen des djb
Pressemitteilung
Fr 07.07.2000
und:
Alles in allem wird viel getan.......um einseitig Vorteile zu erwirken.
Die allgemeine Bezeichnung "Kindeswohl" ist zu einem dehnbaren Gummibegriff geworden, mit dessen Begründung sich jegliche Ausbeutung rechtfertigen lässt.
Nicht zu vergessen dieses ominöse Gewaltschutzgesetz.
Dadurch ist es nunmehr möglich, den Ehegatten oder Lebensabschnittsbegleiter per Gesetz zu entsorgen.
Vor dem Hintergrund, das eine Frau z.B. wesentlich schneller und leichter sichtbare Hinterlassenschaften imaginärer Gewalt davonträgt (blaue Flecken), ist dem Missbrauch Tür und Tor geöffnet.
MeckMax
Jep Sven, op ist es....
Als Antwort auf: Re: Wie wärs mit ner neuen Brille auf der Nase....? von Sven75 am 16. April 2004 09:55:56:
Hi Sven
Genau so ist es. Gut das immer mehr junge Männer dieses Wissen haben.
Das in diesem Zusammenhang von den polis immer wieder auf fehlende Betreuungsangebote verwiesen wird, ist Makulatur.
Nichts ist leichter, als einer Masse eine imaginäre Vision zu verkaufen, um damit von der Wirklichkeit ablenken zu können.
Die Hauptgefahr insgesamt aber liegt in der Zukunft.
Denn die Bevölkerung nimmt damit ständig ab.
Wir schwächen uns selbst und werden immer mehr zur leichten Beute.
Wenn auch eine direkte Gefahr (Krieg u.ä.) derzeit kaum gegeben scheint, so ist es aber immer verführerisch,von einem schwachen Volk zu wissen.
Der Mensch ist oft spontan in seinem Wirken.
Ein Volk, welches derart ausgehungert und künstlich überaltert wird, ist schwach.
Die Stärke ergibt sich aus den nachwachsenden Generationen.
Die Politik ist die einzige Instanz, welche hier lenkend eingreifen kann.
Die falsche Lenkung erfahren wir heute unübersehbar und direkt.
Nur die Verantwortlichen negieren dies und interpretieren es nach gutdünken um.
Wir werden noch erfahren, wohin uns dies alles bringt.
Freundlicher Gruß
MeckMax
Diese Antwort hat E. sich verdient. Danke! (n/t)
Als Antwort auf: Re: Schuld von Odin am 16. April 2004 13:20:44:
und ich hab mein Buch von Arne verliehen... snief...
Als Antwort auf: Re: Zustimmung von Peter am 16. April 2004 15:28:54:
Es gibt auch einige Punkte in meinem Buch, wo ich meine Einschätzung inzwischen geändert habe oder wo ich zumindest sehe, dass die "Gegenseite" ebenfalls überzeugende Argumente hat.
Das ist interessant. Könntest du das mal aufzählen? Vielleicht besser nicht in diesem Strang, sondern in einem neuen Strang unter
"Sind Frauen bessere Menschen? - Rückblick nach drei Jahren"
oder so ähnlich?
Da hier ja viele wie ich das Buch gelesen haben und vielleicht auch greifbar haben, könnten wir schon ganz gut diskutieren darüber.
Arnes Buch ist so begehrt, daß es mittlerweile an einen vierten weitergegeben wurde.
Mal kurz resignierend - Christine
Re: Wie wärs mit ner neuen Brille auf der Nase....?
Als Antwort auf: Re: Wie wärs mit ner neuen Brille auf der Nase....? von Odin am 16. April 2004 14:31:13:
Hi, Odin,
das wäre ein ähnlich überzogener Vergleich, ja.
Es grüsst
das Emmalein
Re: Schuld
Als Antwort auf: Re: Schuld von Emmalein am 15. April 2004 11:53:
Hallo Emmalein,
Du hast hier das Problem, daß hier zwei Regeln nicht gelten, obwohl sie in der Gesellschaft
oft gelten.
1. Wie Gesagtes zu verstehen ist, definieren Frauen.
2. Ein Mann hat auf verbale Angriffe mit Humor, aber nicht mit Gegenspott zu reagieren.
Wenn diese Regeln gelten, sind Frauen in Diskussionen einfach unschlagber. Damit können Frauen
einfach alles behaupten, und jedes Argument von Männern ad absurdum führen. Wenn ein Mann meint,
daß eine Frau, die nachweislich mit einer Falschaussage einen Mann ins Gefängnis bringen wollte,
ins Gefängnis gehört, und das etwas allgemeiner formuliert, weitet frau das einfach so weit aus,
daß jeder, der aus Unwissenheit versehentlich jemand einer mit Gefängnis zu bestrafenden Tat
anzeigt, nach dem korrekten Freispruch des Angeklagten ins Gefängnis gehört. Es ist kaum
ein Argument möglich, das derartiger Auslegung standhält. Wenn eine Frau dagegen was unhaltbares
sagt, war es eben anders gemeint. Somit kann sie fast alles behaupten.
Jetzt breche ich Regel 1:
Wenn jemand nur auf den unsachlichen Teil Deines Textes eingeht, ist das nicht automatisch
so zu verstehen, daß ihm die Argumente fehlen; vor allem dann nicht, wenn dieser das auch noch
begründet.
Daß Beleidigungen als Beleidigungen und nicht als Denkanstöße angesehen werden, und damit den
ganzen Text als nicht beachtenswert kennzeichnen, ist nicht zu beanstanden. Warum soll man
mit jemand diskutieren, der einem mit schöner Regelmäßigkeit Beleidigungen entgegenschleudert,
selbst wenn er immer wieder ernsthafte Argumentationen dazwischen setzt ?
Natürlich gibt es auch Gründe, Dir trotzdem zu antworten. Bei manchen Themen fehlt einem
gerade der aktuelle Aufhänger, um es auf den Tisch zu bringen. Wenn Du dann was in diese
Richtung äußerst, ist der Aufhänger da. Wenn mann Dich mit Argumenten so weit bringen kann,
daß Du nicht mehr mit ernsthaften Argumenten antwortest, ist das ein ähnliches Vergnügen,
wie der Mattzug im Schachspiel. Manchmal will man auch nur wissen, ob man die richtige
Argumentationsstrategie gewählt hat.
Allerdings besteht die Gefahr, daß man generft von Deinen Sticheleien Etwas zu grob fomuliert,
was Du dann als Fehler genusvoll ausschlachten kannst.
Die Regel 2 zu brechen hat Odin schon auf so treffliche Weise getan, daß ich mir den Versuch,
ihn zu übertreffen, erspare.
Gruß
Joseph
Re: Wie wärs mit ner neuen Brille auf der Nase....?
Als Antwort auf: Re: Wie wärs mit ner neuen Brille auf der Nase....? von Emmalein am 16. April 2004 20:18:06:
Hi, Odin,
das wäre ein ähnlich überzogener Vergleich, ja.
Es grüsst
das Emmalein
Das heißt, Dein Vergleich zwischen der Auschwitz-Lüge und den angeblichen Abzockgerüchten (Frauen würden Männer nur abzocken) bei den Maskulisten war deinerseits überzogen?
Wunderschön auf den Punkt gebracht. (n/t)
Als Antwort auf: Re: Schuld von Joseph S am 16. April 2004 21:58:30:
Hallooo ?!?
Als Antwort auf: Re: Schuld von Emmalein am 15. April 2004 09:00:
"Nein! Ich halte Frauen, die Missbrauch von Kindern, sogar ihren eigenen, in der Ehe dulden, nicht für Unschuldsengel oder für gut. Es ist falsch und schlecht, so etwas zu dulden!"
Frauen dulden psychischen Missbrauch nicht nur.
Frauen sind in den meisten Fällen von psychischem Missbrauch ggü. Kindern die Täterinnen!
Re: Hallooo ?!?
Als Antwort auf: Hallooo ?!? von Sven am 17. April 2004 13:57:02:
Hallo Sven
Frauen dulden psychischen Missbrauch nicht nur.
Frauen sind in den meisten Fällen von psychischem Missbrauch ggü. Kindern die Täterinnen!
Was Deiner Meinung nach psychischer Missbrauch von Kindern?
Rosi
Re: Hallooo ?!? Psychisch?
Als Antwort auf: Re: Hallooo ?!? von Rosi am 17. April 2004 14:34:30:
Hallo Sven
Frauen dulden psychischen Missbrauch nicht nur.
Frauen sind in den meisten Fällen von psychischem Missbrauch ggü. Kindern die Täterinnen!
Was Deiner Meinung nach psychischer Missbrauch von Kindern?
Rosi
Danke, die selbe Frage kommt von mir. Von psychischer Misshandlung habe ich schon gehört, aber wie kann man ein Kind psychisch missbrauchen?
Re: Hallooo ?!? Psychisch?
Als Antwort auf: Re: Hallooo ?!? Psychisch? von Pokemon am 17. April 2004 15:57:18:
"Psychisch?"
Komme mir vor wie im Mittelalter.
Dieses "Nicht-Hinschauen-Wollen", ist ja sowas von GIGANTISCH.
100 Jahre Freud und keiner hats gemerkt.
)
HIER liegen die Ursachen für manch "Unerklärbares" wie Amokläufe, Selbstmorde, Gewaltausbrüche, Depression, Perversionen, alle möglichen psychischen Krankheiten ...
Siehe Infos anbei.
Gruss,
Sven
Psychischer Missbrauch macht körperlich krank
Häufiges Anschreien oder verbale Erniedrigung wirkt sich langfristig ebenso schädlich aus wie körperliche Gewalt. Psychischer Missbrauch durch den Partner soll bei Frauen wie Männern zu seelischen aber auch körperlichen Erkrankungen führen.
Wissenschafter der University of Texas School of Public Health in Houston haben die Daten von 14.000 Erwachsenen analysiert. Dabei stellten sie fest, dass insgesamt 29 Prozent der Frauen und 23 Prozent der Männer unter verschiedenen Formen des Missbrauchs zu leiden hatten. Frauen berichteten dabei eher von körperlicher bzw. sexueller Gewalt von Seiten des Partners. Überraschenderweise gaben jedoch 17 Prozent der Männer an, psychischem Missbrauch ausgesetzt zu sein, während dies nur bei 12 Prozent der Frauen der Fall war.
Erhöhtes Risiko für chronische Erkrankungen
Die Rolle des Opfers führte bei Frauen wie Männern zu einer Verschlechterung des Allgemeinzustandes und stand in Zusammenhang mit einem erhöhten Risiko für Depressionen, chronische körperliche und psychische Erkrankungen sowie Drogenmissbrauch.
Wie Dr. Ann L. Coker und ihre Kollegen in der November-Ausgabe des "American Journal of Preventive Medicine" berichten, sei schon seit längerem bekannt, dass vom Partner ausgeübte Gewalt schwer wiegende Konsequenzen für die psychische Gesundheit des Opfers nach sich ziehe. Bislang war jedoch unklar, welche Langzeiteffekte daraus für die körperliche Gesundheit - vor allem bei Männern - resultieren können. Den Auswirkungen psychischen Missbrauchs - dieser erfolgt etwa durch ständiges Anschreien, verbale Erniedrigung und das Unterbinden von sozialen Kontakten mit Freunden und Familie - wurde bis dato viel weniger Beachtung geschenkt als den Folgen körperlicher Gewalt.
Keine Screening-Methoden für Männer
Coker und ihr Team stellten in ihrer Untersuchung fest, dass bei Frauen psychischer Missbrauch beinahe die Hälfte aller Fälle ausmachte, bei Männern hingegen sogar für 78 Prozent verantwortlich war. Darüber hinaus zeigte sich, so die Forscher, dass psychischer Missbrauch in einem ähnlich hohen Ausmaß die Gesundheit beeinträchtigte wie physische Gewaltakte.
Die Wissenschafter weisen in ihrem Bericht jedoch auf den Umstand hin, dass die gängigen Screening-Methoden zur Feststellung von Missbrauch bei Frauen nicht auf Männer übertragen werden können. Hier sei die Situation deshalb komplizierter, weil viele Männer, die über Missbrauch berichten, ihrerseits in der Beziehung die Hauptausübenden von Missbrauch seien. Coker: "So weit uns bekannt ist, gibt es keine Veröffentlichungen zur Behandlung missbrauchter Männer und daraus resultierende Empfehlungen." Dies sollte daher Gegenstand eingehender Untersuchungen sein, so die US-Forscherin.
GS
(28. 11. 2002)
http://www.netdoktor.at/nachrichten/indexArchive_20021031.asp
*********************
psychischer Missbrauch
Viele Scheidungskinder leiden oftmals unter psychischem Missbrauch. Eine Scheidung selbst reisst Kinder schon aus ihrem gewohnten Alltag zwischen Mutter und Vater hin und her. Wenn dann auch noch die Eltern beginnen, vor dem Kind über den Partner herzuziehen, macht dies die Sache nicht unbedingt einfacher.
Ebenso wird oftmals paralell zu körperlichen Misshandlungen oder Missbrauch auch ein psychischer Missbrauch betrieben. Nicht nur die Tatsache, dass diese beiden Faktoren einen langwierigen Schaden hinterlassen, so wird auch noch auf die Seele des Kindes eingehakt.
Wenn der Missbraucher den Missbrauchten droht, zB. "Sag das ja niemandem, sonst lande ich im Gefängnis", oder "Sag das ja niemandem, sonst kommst du ins Heim.", fällt das unter die Kategorie "psychischer Missbrauch.
Ebenso wenn Eltern auf dem Kind herumhacken, wenn nichts in Ordnung ist. "Du bist das Letzte, ich hätte dich abtreiben lassen sollen." "Na klar, was kann man von dir schon erwarten."
Viele werden es vielleicht nicht glauben, aber auch diese Sätze hier fallen unter psychischen Missbrauch: "Du bist doch unser bestes Kind. Du musst das schaffen. Wir erwarten von dir, dass du die Prüfung mit einer Eins schaffst."
Bei psychischem Missbrauch wird das Kind meist in seiner Freiheit eingeschränkt. Die Eltern, die es immer nur Gut meinen, schädigen das Kind und später den Jugendlichen durch diese Art und Weise zu sprechen immer mehr und mehr.
Gerade bei Jugendlichen, die beginnen, jegliche Worte auf die Goldwaage zu legen, sollte man mit diesen Ausdrücken hinter dem Berg halten. Meist passiert psychischer Missbrauch, ohne ihn zu bemerken, und dann auch nur einmal. Doch passiert er oft, wird zuviel oder zuwenig Energie in den jungen Menschen gesteckt, oder werden die Erwartungen zu hoch gesteckt, so sollte man als Elternteil eine Therapie in Erwägung ziehen.
http://www.klartext-jugend.de/missbrauch.htm
**********************
Emotionaler und psychischer Missbrauch:
Permanentes Kritisieren, sich über die Person ,dessen Familie, Freunde und dessen Vergangenheit lächerlich machen; Erniedrigung, Lügen, Versuchen das Selbstvertrauen des anderen zu zerstören u.a.
Folgen des Missbrauches:
Ablehnung des eigenen Körpers
Alkohol- und Drogenmissbrauch
Angstzustände
Alpträume
angstmachende Tagträume
emotionaler Rückzug und soziale Isolation
Depression
Gefühle- außerhalb des eigenen Körpers zu sein (Dissoziation)
Gefühle der Wertlosigkeit
Misstrauen
psychosomatische Beschwerden (vor allem Haut- und Magenerkrankungen)
Prostitution
Scham und Schuld
Schlaf- und Essstörungen
Selbstmord(versuche)
selbstdestruktives Verhalten
Sexualisierung von Beziehungen
Störung der Sexualfunktionen (Frigidität, Vaginismus u.a.)
Störungen der Sexualität und Partnerschaftsprobleme
Störungen in der Wahrnehmung eigener Gefühle (Verwechslung von Affektivität und Sexualität)
Wut
Obwohl die genannten Störungen nicht nur infolge von sexuellem Missbrauch entstehen können, ist die Wahrscheinlichkeit, dass Missbrauchsopfer unter einem oder meist mehreren dieser Symptomen leiden, deutlich erhöht.
http://www.borderline-selbsthilfe.de/Index/Informatives/Missbrauch/missbrauch.html
*****************
SUCHT HAT IMMER EINE GESCHICHTE
Lebensgeschichten
Ursachen und Indikatoren für Gefährdung
Sucht ist ein komplexes Phänomen. Es gibt nicht die eine Ursache, die zur Sucht führt. Vielmehr gibt es ein Ursachenbündel, in dem biologische, psychische und soziale Faktoren eine Rolle spielen. Dabei werden je nach theoretischem Hintergrund unterschiedliche Faktoren in den Mittelpunkt gestellt. Für Suchtgefährdung bei Jugendlichen fehlen bisher klare Diagnosekriterien.
Als Indikatoren für eine Suchtgefährdung bei Jugendlichen werden unter anderem folgende Kriterien gewertet:
ein früher Einstieg in den Zigarettenkonsum,
häufiger Drogenkonsum,
misslungene Abstinenzversuche,
ein auffälliger Drogenkonsum,
der Aufenthalt in Freundeskreisen, in denen Drogen konsumiert werden,
Schwänzen der Schule,
häufige Nicht-Versetzung,
schlechte berufliche Zukunftschancen,
Depressionen,
geringe Anerkennung im Freundeskreis,
wenig Selbstvertrauen und
eine negative Einstellung zum Körper (Farke/Graß/Hurrelmann, 2003).
Akute Krisen wie Versagensängste in der Schule oder Trennung der Eltern können im Jugendalter zu zusätzlichen Belastungen werden, die den Konsum von Suchtmitteln fördern.
Abhängigkeit entwickelt sich meist schon in der Kindheit
Entscheidende Faktoren für eine Abhängigkeit werden heute in nichtbewältigten Krisen oder Traumata in der Kindheit gesucht. »Es ist kein Zufall, dass diese Kinder sich ein drogenkonsumierendes Umfeld aussuchen«, so der Leiter einer Einrichtung für minderjährige Jugendliche. Von »nicht bewältigten Lebenskrisen« spricht ein weiterer Praktiker.
Hoher Alkoholkonsum oder Suchtkrankheit in der Ursprungsfamilie finden sich häufig in den Lebensgeschichten Abhängiger, ebenso Gewalterfahrungen wie sexueller oder psychischer Missbrauch, bei dem Kindern beispielsweise nicht altersgemäßes Verhalten abverlangt wird.
Das Erziehungsklima hat einen Einfluss auf die Gefährdungspotenziale, beispielsweise das Ausmaß von Unterstützung und Vernachlässigung sowohl in der Kindheit als auch in der Jugend. Faktoren sind dabei mangelnde Geborgenheit und Förderung, aber auch Überfürsorglichkeit und Übergriffigkeit (Funke, 2002).
Zu spät erkannte psychische Erkrankungen wie Depression, Angst, Hyperaktivität, chronische oder körperliche Krankheiten sind Belastungen, mit denen die Kinder alleine nicht zurecht kommen und die oft auf Unverständnis in ihrer Umgebung treffen.
Mit diesen Erfahrungen hatten Kinder und Jugendliche oft kaum eine Chance, sich altersgemäß zu entwickeln, ein stabiles Selbstwertgefühl und Selbstvertrauen, Vertrauen in ihre Selbstwirksamkeit, Konflikt- und Kommunikationsfähigkeit aufzubauen. Diese Eigenschaften gelten als Schutzfaktoren gegen Suchtgefährdung. Das Suchtmittel wird von suchtgefährdeten und abhängigen Jugendlichen, nicht anders als bei Erwachsenen, als eine Art »Selbstheilungsversuch« eingesetzt, der aber zum Scheitern verurteilt ist.
Häufig wird in der Diskussion den Eltern die »Schuld« zugeschoben. Diese Diskussion ist unsinnig und eher kontraproduktiv. Die Ursprungsfamilien sind oft selbst hochgradig belastete Systeme. Soziale Faktoren spielen ebenso eine Rolle bei der Entstehung von Abhängigkeit und belasten die Familien: Schlechte finanzielle Bedingungen, Arbeitslosigkeit, Armut, überforderte alleinerziehende Elternteile und allgemein schlechtere Bildungschancen. Die Sucht eines Kindes ist für eine Familie eine große Belastung. Hier ist frühzeitige Krisenhilfe auch für die oft überforderten Eltern notwendig, damit sie ihre Erziehungskompetenz wahrnehmen können.
Verfügbarkeit und Preis von Suchtmitteln spielt eine Rolle
Neben familiären und individuellen Faktoren spielen auch Faktoren wie Verfügbarkeit oder Preis von Suchtmitteln bei der Entwicklung von Suchtgefährdung ein Rolle. Wenn Drogen bereits für einen 12-Jährigen unproblematisch zu erreichen sind, dann erfolgt der Griff danach früher und schneller, damit verringert sich die Chance darauf, die Schule abzuschließen, fördernde Beziehungen aufzubauen oder andere Schutzfaktoren zu finden. Zudem sind legale Suchtmittel in unsere Gesellschaft und Kultur überall verbreitet, die Einstellungen und Botschaften gegenüber Suchtmitteln ambivalent.
Die im nächsten Kapitel folgenden Lebensgeschichten zeigen einige der Faktoren für Abhängigkeit und Suchtgefährdung auf. In den meisten Fällen auch den Ausweg, wenn Jugendliche früh genug erreicht werden und Hilfe finden.
Quellen:
Farke/Graß/Hurrelmann, Drogen bei Kindern und Jugendlichen, Thieme, Stuttgart, 2003.
Funke, Wilma: »Alkoholabhängigkeit kommt vom Alkohol«, in: Über Sucht muss man reden, Bundesverband der Freundeskreise für Suchtkrankenhilfe, 2002.
Hurrelmann, Klaus: »Riskanter Konsum im Jugendalter - warum Jugendhilfe und Drogenhilfe kooperieren müssen«, in: Netzwerke der Sucht- und Drogenhilfe, Niedersächsische Landesstelle gegen die Suchtgefahren (Hrsg.), Hannover 2002.
Hurrelmann, Broekmann, Farke: »Sekundärprävention bei drogenkonsumierenden
Jugendlichen«, Forschungsverbund Public Health NRW, Universität Bielefeld, 2002.
Lebensgeschichten
Die folgenden Lebensgeschichten werfen Schlaglichter auf den Weg, der Jugendliche in die Sucht oder in den Missbrauch von Substanzen geführt hat. Die Quellen sind der Redaktion bekannt, die Namen sind verändert. Die Geschichten dürfen abgedruckt werden. Allerdings steht hinter jeder Sucht immer ein individuelles Schicksal, es mag typische Merkmale geben, aber nicht jeder mit diesen Erfahrungen greift zu Suchtmitteln, um die Probleme zu bewältigen. Der Weg in die Sucht ist immer ein multifaktorielles Geschehen.
Jürgen
Jürgen hat mit 17 Jahren mit einem regelmäßigen Alkoholkonsum angefangen. Er machte damals gerade seine Lehre, die er nicht zum Abschluss brachte. Auch die Schule hat er nach der achten Klasse verlassen und galt dort schon als verhaltensauffällig. Sein Vater trank und hat Jürgen unter Alkoholeinfluss häufig geschlagen. Er bekam viel Ablehnung und Abwertung zu spüren. In der Schule wurde er zum Einzelgänger, hatte keine Freunde. Als er den Alkohol für sich entdeckte, fand er ein Hilfsmittel, um der inneren Spannung zu begegnen. Er rutschte aber relativ schnell in die Abhängigkeit und lebte auf der Straße. Alkoholvergiftungen, manchmal auch aggressives Verhalten nach außen, ebenso selbstverletzendes Verhalten und Suizidversuche kennzeichneten seinen weiteren Weg. Jürgen war misstrauisch gegenüber neuen Menschen, fasste aber Vertrauen zu Streetworkern, zu denen er Kontakt bekam. Sie schienen es ernst zu meinen und ihn zu mögen. Er ging auf ihren Vorschlag ein, in Behandlung zu gehen und machte mit 27 eine Therapie. Dabei zeigte sich seine massive Abwertung sich selbst gegenüber und er musste langsam lernen, dass er selbst etwas bewirken kann, um sein Selbstwertgefühl aufzubauen. Jürgen hat einen wichtigen Schritt für sich gemacht und begonnen, Alternativen für sich aufzubauen und zu entdecken.
Jenny
Jenny ist 17 Jahre. Sie wuchs hauptsächlich bei der Mutter auf, die sich von ihrem Vater trennte, zu dem wenig Kontakt bestand. Zu ihrem Stiefvater hat sie, wie sie selbst sagt, ein konfliktbeladenes Verhältnis. Die Familie war viel unterwegs, die Mutter hatte wechselnde Partnerschaften und schwankte der Tochter gegenüber zwischen Vernachlässigung und Überbehütung, vermutlich aus einem schlechten Gewissen heraus. Jenny hatte das Gefühl, stark sein zu müssen und übernahm schon früh Verantwortung. Zu den jeweiligen Männern der Mutter hatte sie ein schlechtes Verhältnis. Die Mutter war wohl auch aus ökonomischen Zwängen auf Partnerschaften angewiesen und mit der Situation überfordert. Wie sich herausstellte, hatte Jenny auch sexuelle Missbrauchserfahrungen.
Mit 13 Jahren nimmt sie erstmals Heroin, danach gleich sehr regelmäßig. Kokain, Ecstasy und andere Drogen kamen hinzu. In der Clique von Drogenkonsumierenden fand sie eine Gruppe von Menschen, die ihr Schicksal teilten. Ältere Jugendliche interessierten sich für sie, was ihr Selbstwertgefühl erhöhte. Die Drogen minderten ihre Unsicherheit, sie konnte ihre Bedürfnisse leichter äußern. Nähe und Distanz zu Männern wurden über Sexualität geregelt, meist waren es symbiotische Beziehungen. Jenny geriet in den Strudel der Abhängigkeit, alte Erfahrungen wiederholten sich: sexuelle Gewalt, Prostitution, Beschaffungskriminalität.
Sie brachte mehrere kalte Entzüge, teilweise mit ärztlicher Unterstützung, hinter sich, fing aber immer wieder mit Drogen an. Nach einer Entgiftung im Krankenhaus wurde sie in einer Jugend-Wohngemeinschaft aufgenommen. Sie wurde aber rückfällig. Mit 17 Jahren kam sie über äußeren Zwang durch die Justiz in eine Einrichtung für minderjährige Suchtkranke.
In der Therapie musste Jenny sich einer Menge Wut, Trauer und Enttäuschung stellen, fand aber das Vertrauen in ihre Bezugspersonen dort, verbesserte auch das Verhältnis zu ihrer Mutter und lernte Alternativen zum Drogenkonsum kennen. Sie schaffte ihren Schulabschluss und ist derzeit dabei, eine Ausbildung zu machen und sich auf ein eigenständiges Leben vorzubereiten.
Monika
Monika ist 16 Jahre alt und besucht eine Gesamtschule. Sie geht zu einer Beraterin, die als Sozialarbeiterin in der Schule eingesetzt ist. Der Klassenlehrerin war Monikas starke Teilnahmslosigkeit, Schläfrigkeit und Desinteresse im Unterricht aufgefallen, so dass sie den Kontakt vermittelte. Monika fehlte zudem oft in der Schule. Aufgrund dieser häufigen Fehlzeiten war Monikas Mutter von der Klassenlehrerin ein Bußgeldverfahren angekündigt worden. Monika lebt bei ihren Eltern. Vermutlich ist der Vater alkoholabhängig. Es ist zu vermuten, dass sich die Familie in einer belastenden finanziellen Lage befindet. Von der Beraterin wird die familiäre Situation als schwierig und wenig Halt bietend charakterisiert. In ihrem familiären Umfeld erfährt Monika wenig Verlässlichkeit, Zuwendung und kein ernsthaftes Interesse an ihrer Person.
Zuneigung und Unterstützung sucht sie bei einem drogenkonsumierenden und bereits straffällig gewordenen jungen Mann. Die Mutter akzeptiert diese Beziehung nicht und versucht sie zu unterbinden, was zu Spannungen und Konflikten führt. Monika konsumiert Drogen, die Substanzen sind unbekannt. Sie hat die neunte Klasse der Gesamtschule als Hauptschülerin wiederholt und verlässt die Schule ohne Abschluss. Ihre beruflichen Perspektiven sind nicht geklärt. Monika sucht den fehlenden emotionalen Halt in der Familie bei einem jungen Mann, von dem anzunehmen ist, dass er selber hilfebedürftig ist. Weiterer Belastungsfaktor bei Monika ist die vermutete Alkoholabhängigkeit des Vaters. Hinzu kommen nicht näher benannte Schwierigkeiten mit Freunden und Lehrern. Vornehmliche Belastung für sie ist ein wenig strukturierter und stützender familiärer Hintergrund und eine geringe Wertschätzung ihr gegenüber. Zu vermuten ist, dass ihr Familien-System unter vielen Schwierigkeiten leidet.
Innerhalb von drei Monaten kam es zu insgesamt vier Gesprächen mit der Beraterin, Monika wirkte in den Gesprächen emotionslos und desinteressiert. Über den Drogenkonsum wurde nicht gesprochen, Monika fasste nicht das Vertrauen, dieses Thema ernsthaft und ehrlich anzusprechen. Sie entschied sich schließlich dafür, die Beratungsgespräche mit der Erziehungsbeistandschaft des Jugendamtes fortzusetzen. Ihre Lebenssituation ist schwierig. Monika ist erheblich gefährdet, eine manifeste Drogenabhängigkeit zu entwickeln. In ihrem sozialen Umfeld gehört der Konsum von Drogen zum Standardverhalten und wird von ihr nicht als Risikoverhalten erkannt. Deshalb wird es schwierig sein, Monika zu erreichen. Eine Möglichkeit des professionellen Hilfesystems könnte in einer aufsuchenden Kurzberatung liegen. Für den weiteren Verlauf wird es darauf ankommen, ob und wann sich Monika mit ihrer Suchtgefährdung auseinandersetzen wird und über welche persönlichen Ressourcen sie dazu verfügt. Dieser Fall macht deutlich, dass eine Intervention kaum möglich ist, wenn eine Suchtgefährdung beziehungsweise -abhängigkeit verdrängt wird.
Sebastian
Bei Sebastian handelt es sich um einen 20-jährigen Schüler, der mehrmals die 13. Klasse eines Gymnasiums wiederholte. Die Teilnahme an einer Drogenberatung war von den Eltern angeregt worden, die davon ausgingen, dass seine Schulprobleme in Verbindung mit Drogenkonsum stehen müssten. Neben der Fremdmotivation waren bei Sebastian auch Anteile an Eigenmotivation zu erkennen. Gründe für die Eigenmotivation waren für ihn, zum einen das Abitur zu schaffen und zum anderen den Drogenkonsum einzustellen.
Sebastian lebt als ältester Sohn mit seinen Geschwistern bei den Eltern. Ob eine familiäre Suchtbelastung vorliegt beziehungsweise vorlag ist unklar. Die Eltern zeigten wenig Interesse an den Belangen ihres Sohnes. Weiterhin scheint auch ihr fürsorgliches Verhalten gegenüber Sebastian defizitär zu sein. Der Berater bezeichnete Sebastian als äußerlich sehr angepassten Typ, von dem zu Hause verlangt wurde, immer perfekt zu funktionieren und der mit einer hohen Verantwortung belastet wurde. Der Klient konsumiert seit sechs Jahren überwiegend Haschisch und Marihuana. Dabei gab es Phasen mit exzessivem Gebrauch. Er experimentierte auch mit anderen Substanzen, die er seinen Angaben zufolge zum Teil nur einmalig konsumierte.
Eine manifeste Abhängigkeit war bei Sebastian nicht zu erkennen. Er vermittelte dem Berater den Eindruck, dass er die psychoaktiven Substanzen aus seiner Sicht »kontrolliert« und bewusst zum Lustgewinn konsumierte. Sebastian hatte anscheinend mit dem Drogenkonsum eine Nische gefunden, um den Alltagsbelastungen und den schulischen Anforderungen zu entfliehen. Deutlich ist, dass sich Sebastian durch die Erwartungen seiner Eltern, die hohe familiäre Verantwortung gegenüber den jüngeren Geschwistern und dem schulischen Leistungsdruck überfordert fühlte. Nach Auffassung des Beraters kam erschwerend die Haltung des Jugendlichen hinzu, es allen recht machen zu wollen. Gleichzeitig isolierte sich Sebastian immer mehr von seinen persönlichen Bedürfnissen und seinen Gefühlen zu anderen. Die »Horrorvorstellung vor einem Erwachsenwerden ohne Lust« verstärkte in dieser Situation den Druck für ihn.
Eine günstige Voraussetzung für den Beratungsprozess war die von beiden Seiten vorhandene Sympathie füreinander. Sebastian erschien regelmäßig zu den Beratungsterminen. Für den Jugendlichen war es wichtig, einen Ansprechpartner zu haben, der ihn bis zum Abitur begleitete. Die behandelten Themen wurden während der Beratung überwiegend von Sebastian selbst bestimmt. Der Jugendliche blieb bis zum Beratungsabschluss drogenfrei. Sebastians Entschluss zeugt von einer insgesamt gesunden psychischen Konsistenz. Die Beratung endete nach dem bestandenen Abitur und dem anschließenden Beginn des Wehrdienstes.
Laslo
Laslo ist ein 19-jähriger junger Erwachsener osteuropäischer Abstammung. Er sucht seit einigen Jahren eine niedrigschwellige Einrichtung speziell für Jungen und junge Männer auf, die sich im Prostituiertenmilieu aufhalten. Zunächst war sein Anliegen, die elementare Grundversorgung, wie Essen, Wäsche waschen, Duschen etc., in Anspruch zu nehmen. Nachdem über einen langen Zeitraum eine tragfähige Beziehung zwischen Laslo und den Helfer/-innen entstanden war, suchte er auch häufiger die Gelegenheit zu einem Gespräch, die sich zu regelmäßigen Beratungsgesprächen entwickelten. Im Verlauf der Beratung stellte sich heraus, dass der Drogenkonsum des jungen Erwachsenen der eigentliche Anlass für ihn war, das Beratungsangebot der niedrigschwelligen Einrichtung in Anspruch zu nehmen.
Laslos Eltern kommen aus einem osteuropäischen Land, er hat keinen Schulabschluss. Laslo hält sich schon seit einigen Jahren im Prostituiertenmilieu auf. Er war über einen längeren Zeitraum obdachlos, fand aber im Laufe des Beratungskontaktes einen Platz in einem Übergangswohnheim. Eine berufliche Perspektive entwickelte er bisher nicht. Neben einem regelmäßigem Alkoholkonsum nimmt Laslo Ecstasy und andere illegale Substanzen. Da er in der Beratung aus eigener Motivation seinen Drogenkonsum thematisierte, ist es möglich, dass er seinen Konsum als problematisch erlebt. Bedingt durch das Milieu hat er gelegentlich Kontakt mit der Polizei.
Durch den Aufenthalt im Prostituiertenmilieu musste Laslo notwendige Überlebensstrategien entwickeln. Auseinandersetzungen mit Freiern sind nicht selten und können je nach Qualität sehr belastend sein. Hinzu kommen Beziehungsprobleme zum Partner, die mit den vorher genannten Auseinandersetzungen in Verbindung stehen können. Beziehungsabbrüche kompensiert der Klient mit Alkohol- und Drogenkonsum oder reagiert mit depressiven Verstimmungen auf das Ereignis. Am stärksten belastend wurden von Laslo die Ermittlungen der Polizei nach zwei Mordfällen im Milieu angesehen, da die Ermittlungen seine Anonymität bedrohten, eine der wichtigsten Voraussetzungen, um in dem Umfeld bestehen zu können.
Nach einer Gewöhnungsphase von rund zwei Monaten hatte Laslo soviel Vertrauen gegenüber der Beraterin entwickelt, dass er sehr persönliche Themen einbrachte. Das Thema eigener Drogenkonsum war dabei zentral. Die Beratung konzentriert sich darauf, welche Gefahren es gibt und was beim Drogenkonsum beachtet werden muss. Für die Beratungsbeziehung, wie die Interaktion ist es für Laslo wichtig, wie vertrauensvoll mit den Gesprächsinhalten umgegangen wird. Die Ziele sind auf den Drogenkonsum des Klienten abgestimmt. Durch die Beratung soll erreicht werden, dass er seinen Umgang mit Drogen besser reflektiert und die Risiken kennt. Eine Drogenabstinenz wird eher nachrangig beurteilt. Erst langfristig wird das Ziel einer dauerhaften Arbeit angesteuert.
http://www.ausweg.de/texte/ursach4.htm
Re: Hallooo ?!? Psychisch?
Als Antwort auf: Re: Hallooo ?!? Psychisch? von Sven am 17. April 2004 18:36:36:
Hallo Sven!
Ich glaube Du hat mich falsch verstanden:
Psychischer Missbrauch macht körperlich krank
Häufiges Anschreien oder verbale Erniedrigung wirkt sich langfristig ebenso schädlich aus wie körperliche Gewalt. Psychischer Missbrauch durch den Partner soll bei Frauen wie Männern zu seelischen aber auch körperlichen Erkrankungen führen.
Das ist in meinen Augen aber nicht psychischer Missbrauch sondern psychsiche Misshandlung. Mir ging es nur um den Begriff.
Bislang war jedoch unklar, welche Langzeiteffekte daraus für die körperliche Gesundheit - vor allem bei Männern - resultieren können. Den Auswirkungen psychischen Missbrauchs - dieser erfolgt etwa durch ständiges Anschreien, verbale Erniedrigung und das Unterbinden von sozialen Kontakten mit Freunden und Familie - wurde bis dato viel weniger Beachtung geschenkt als den Folgen körperlicher Gewalt.
Ich weiß leider selbst sehr gut welche Auswirkungen verbale Erniedrigungen haben. Ich sehe es ja an meiner Mutter, an mir, an meiner Schwester und vielleicht, ein Produkt der verqueren Erziehung, auch an meinem Vater.
Ich habe nie die Folgen von psychischer Gewalt bezweifelt oder sie heruntergespielt. Da hast Du was falsch verstanden.
Pokemon