Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Die Strategie des Jammerns

Pokemon, Friday, 09.04.2004, 00:23 (vor 7974 Tagen)

Wenn Frauen auch in westlichen Ländern mit Gleichbereichtigung, Frauen- und Menschenrechten noch über ihre Situation jammern, so hat das einen evolutiven Hintergrund: Sie versuchen ihre Siuation zu verbessern und schaffen damit auch gleichzeitig günstigere Bedingungen für ihren Nachwuchs. Denn ursprünglich war es ja einmal so, dass die Kinder fast ausschließlich von den Frauen betreut wurden, besonders vor der Pubertät. Und eine Verbesserung der Situation der Frauen hatte damit fast immer auch automatisch eine Verbesserung der Kinderstube zur Folge, also: Bessere Bedingungen für den Nachwuchs, und wer am meisten Nachwuchs hat setzt sich durch.

Die Gesellschaft hat sich in den letzten Jahren rasant verändert. Die Frauen haben stark an Einfluss gewonnen und die Kinder profitieren nicht mehr automatisch von einer Verbesserung der Frauenwelt (manchmal aus dem einfachen Grund weil keine Kinder da sind).

In uns aber steckt immer noch ein Stück Urmensch. Und deshalb wird auch heute noch gejammert, auch da wo es eigentlich gar nichts mehr zu jammern gibt. Und jetzt sollte das ins Spiel kommen was uns von den Tieren und wahrscheinlich auch von den ersten Menschen unterscheidet: Die Vernunft.
Wir Frauen WISSEN dass es uns heute besser geht als noch vor 100 Jahren und viel viel besser als in anderen Ländern (Afrika, Arabische Welt). Und deshalb sollten wir uns mal ein bisschen zurückhalten und um wichtigere Probleme kümmern.

Re: Die Strategie des Jammerns

Sven75, Friday, 09.04.2004, 00:50 (vor 7974 Tagen) @ Pokemon

Als Antwort auf: Die Strategie des Jammerns von Pokemon am 08. April 2004 21:23:00:

Wenn Frauen auch in westlichen Ländern mit Gleichbereichtigung, Frauen- und Menschenrechten noch über ihre Situation jammern, so hat das einen evolutiven Hintergrund: Sie versuchen ihre Siuation zu verbessern und schaffen damit auch gleichzeitig günstigere Bedingungen für ihren Nachwuchs. Denn ursprünglich war es ja einmal so, dass die Kinder fast ausschließlich von den Frauen betreut wurden, besonders vor der Pubertät. Und eine Verbesserung der Situation der Frauen hatte damit fast immer auch automatisch eine Verbesserung der Kinderstube zur Folge, also: Bessere Bedingungen für den Nachwuchs, und wer am meisten Nachwuchs hat setzt sich durch.

Diese Theorie hat einen kleinen Denkfehler:

Einige dieser Kinder sind dummerweise JUNGEN. Und diese haben von der Privilegierung der Frau überhaupt nichts, sind quasi qua Geschlecht von Geburt an diskriminiert und benachteiligt.

Das ist den Jungen durchaus bewusst. Als ich vor 10 Jahren meinen Zivildienst ableistet, wäre mir nie in den Sinn gekommen, der Dienst wäre männerdiskriminiernd - ich war der Ansicht, es wäre ein guter Dienst für die Gesellschaft. 14-jährige Jungen indes sind sich schon bewußt, dass sie diskriminiert werden angesichts von Discos, welche Frauen freien Eintritt und unzählige andere Vergünstigungen gewähren. Und diese Männer werden dereinst auch erwachsen - ich möchte gar nicht erahnen, welches Frauenbild diese haben werden.

Von "besseren Bedingungen" kann da nicht die Rede sein. Im übrigen finde ich es relativ armselig, solche Dinge immer wieder mit irgendwelchen Urinstinkten belegen zu wollen. Ich weiss, dass dies bei den Feministen gerade in Mode ist, aber es belegt nur ihre Argumentationslosigkeit, wenn sie auf so etwas zurückgreifen müssen.

Lässt hoffen.

günstige Bedingungen

Sven, Friday, 09.04.2004, 15:10 (vor 7973 Tagen) @ Pokemon

Als Antwort auf: Die Strategie des Jammerns von Pokemon am 08. April 2004 21:23:00:

"Wenn Frauen ... jammern, so hat das einen evolutiven Hintergrund: Sie versuchen ihre Siuation zu verbessern und schaffen damit auch gleichzeitig günstigere Bedingungen für ihren Nachwuchs."

Na ja, wie man an den Geburtenraten sehen kann, scheinen die Bedingungen
für Nachwuchs in Afrika oder in moslemischen Ländern klar besser zu sein als hier.

Jammern da die Frauen vielleicht noch mehr als hier ?!?

Re: Die Strategie des Jammerns

Leser, Saturday, 10.04.2004, 12:21 (vor 7972 Tagen) @ Pokemon

Als Antwort auf: Die Strategie des Jammerns von Pokemon am 08. April 2004 21:23:00:

Denn ursprünglich war es ja einmal so, dass die Kinder fast >ausschließlich von den Frauen betreut wurden, besonders vor der >Pubertät.

So?Wann war das denn so? selbst bei den Neandertalern hatten die Frauen und Kinder nur ne Chance, wenn der Mann von der Jagd was Fressbares mitbrachte. Und um ihm überhaupt zum Zurückkehren zu bringen wurde dieses ganze Ehe/Liebe Zeug erfunden, damit der Mann die anderthalb Jahrzehnte bis das Blag groß ist bei der Stange bleibt. Das liegt nur im Interesse der Frau, nicht des Mannes. Dessen Interessen- möglichst breite Streuung der Gene- wurden im gleichen Zug erfolgreich verteufelt.

Und eine Verbesserung der Situation der Frauen hatte damit fast immer auch automatisch eine Verbesserung der Kinderstube zur Folge, also: Bessere Bedingungen für den Nachwuchs, und wer am meisten Nachwuchs hat setzt sich durch.

Die Gesellschaft hat sich in den letzten Jahren rasant verändert. Die Frauen haben stark an Einfluss gewonnen und die Kinder profitieren nicht mehr automatisch von einer Verbesserung der Frauenwelt (manchmal aus dem einfachen Grund weil keine Kinder da sind).
In uns aber steckt immer noch ein Stück Urmensch. Und deshalb wird auch heute noch gejammert, auch da wo es eigentlich gar nichts mehr zu jammern gibt. Und jetzt sollte das ins Spiel kommen was uns von den Tieren und wahrscheinlich auch von den ersten Menschen unterscheidet: Die Vernunft.
Wir Frauen WISSEN dass es uns heute besser geht als noch vor 100 Jahren und viel viel besser als in anderen Ländern (Afrika, Arabische Welt). Und deshalb sollten wir uns mal ein bisschen zurückhalten und um wichtigere Probleme kümmern.

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