Amnesty und Schwarzer
Ich habe mal einen Leserbrief vorbereitet, aber noch nicht abgeschickt. Kann ich das so wegschicken?
Guten Tag,
ich habe den Artikel von Alice Schwarzer bei Ihnen gelesen und bin ehrlich entsetzt. Über das Männerbild, dass sie dort verbreitet. Und dass mit Unterstützung einer MENSCHENRECHTSORGANISATION! Männer, die aus dem Krieg heimkehren, sind meist schwerst traumatisiert. Sie sind Opfer. Opfer eines abscheulichen Systems, dass sie zum Kanonenfutter der Machtgier einiger Menschen - Männern wie Frauen - degradiert. Die Frau mag das am Körper gefolterte Geschlecht sein, der Mann ist das an der Seele gefolterte. Das geht schon in der Kindheit los: Jungs bekommen im Schnitt weniger elterliche Zuwendung als Mädchen. Über typisches Jungenspielzeug brauche ich nicht zu schreiben, da genügt ein Blick in die Werbung oder die Spielzeugabteilung eines frei auswählbaren Kaufhauses.
Männer werden meist gegen ihren eigenen Willen in den Krieg gezwungen. Man stellt sie vor 2 mögliche Entscheidungen: Entweder an die Front und Menschen totschießen, oder nicht an die Front und selbst totgeschossen werden. Dass den meisten die "Entscheidung" da nicht schwerfällt, dürfte klar sein.
Und Frieden kann es erst geben, wenn die Ressourcen gerecht zwischen den Ländern aufgeteilt werden. Er ist keine von der Geschlechtergleichheit abhängige Größe. Notwendig dürfte in erster Linie mal die Abschaffung des von mir oben näher ausgeführten Systems der Zwangsversklavung für den Krieg sein.
mit freundlichen Grüßen
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Pazifist und Befürworter einer gewaltfreien Welt
Würde so auch an "EMMA" gehen.
Re: Amnesty und Schwarzer
Als Antwort auf: Amnesty und Schwarzer von Jan am 07. April 2004 14:13:20:
Damit keine Missverständnisse aufkommen: Ich verurteile jede Form von Gewalt, egal gegen wen, aufs schärfste.
Re: Amnesty und Schwarzer
Als Antwort auf: Amnesty und Schwarzer von Jan am 07. April 2004 14:13:20:
Hi Jan,
prinzipiell Zustimmung, aber eine Passage ist mir aufgefallen:
Die Frau mag das am Körper gefolterte Geschlecht sein ...
Seit wann? Soweit ich weiß, wird auch von Amnesty nicht bestritten, dass die meisten Folteropfer männlich sind. Vom Geschlechterverhältnis bei Zwangsarbeit, Todesstrafe etc. ganz abgesehen.
Herzlicher Gruß
Arne
Re: Amnesty und Schwarzer
Als Antwort auf: Re: Amnesty und Schwarzer von Arne Hoffmann am 07. April 2004 15:22:19:
Hi Jan,
prinzipiell Zustimmung, aber eine Passage ist mir aufgefallen:
Die Frau mag das am Körper gefolterte Geschlecht sein ...
Seit wann? Soweit ich weiß, wird auch von Amnesty nicht bestritten, dass die meisten Folteropfer männlich sind. Vom Geschlechterverhältnis bei Zwangsarbeit, Todesstrafe etc. ganz abgesehen.
Herzlicher Gruß
Arne
War ja nur ein kleines Zugeständnis an Schwarzer
Nach Korrekturlesung...
Als Antwort auf: Amnesty und Schwarzer von Jan am 07. April 2004 14:13:20:
Kann ich das so wegschicken?
Wenn du mich so direkt fragst: Ich würde den sächlichen bestimmten Artikel mit nur einem s schreiben 
(Was das Übrige betrifft stimme ich Arne zu).
ich habe den Artikel von Alice Schwarzer bei Ihnen gelesen und bin ehrlich entsetzt. Über das Männerbild, das sie dort verbreitet. Und das mit Unterstützung einer MENSCHENRECHTSORGANISATION! Männer, die aus dem Krieg heimkehren, sind meist schwerst traumatisiert. Sie sind Opfer. Opfer eines abscheulichen Systems, das sie zum Kanonenfutter der Machtgier einiger Menschen - Männern wie Frauen - degradiert.
Re: Amnesty und Schwarzer
Als Antwort auf: Re: Amnesty und Schwarzer von Jan am 07. April 2004 15:40:29:
War ja nur ein kleines Zugeständnis an Schwarzer
Ich denke, das haben wir nicht nötig.
Re: Amnesty und Schwarzer
Als Antwort auf: Re: Amnesty und Schwarzer von Jan am 07. April 2004 14:14:19:
Damit keine Missverständnisse aufkommen: Ich verurteile jede Form von Gewalt, egal gegen wen, aufs schärfste.
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Brav!
- Max
Re: Amnesty und Schwarzer
Als Antwort auf: Re: Amnesty und Schwarzer von Max am 08. April 2004 09:52:59:
Damit keine Missverständnisse aufkommen: Ich verurteile jede Form von Gewalt, egal gegen wen, aufs schärfste.
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Brav!
- Max
lol. ich freue mich auf die zeit in der polizisten mörderInnen bitten das doch zu lassen da man sich sonst gezwungen sehe unfreundlichere worte anzuwenden (gewalt ist schliesslich böse...).
gewalt ist ein teil des lebens (was an gewalt nützlich ist und was nicht, mag eine andere sache sein).