Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Re: Häusliche Gewalt

Sebastian, Tuesday, 06.04.2004, 13:22 (vor 7976 Tagen) @ Emmalein

Als Antwort auf: Re: Häusliche Gewalt von Emmalein am 06. April 2004 08:22:33:

Jetzt als Ergänzung zum Selberlesen:
Die Studie von Kavemann:http://www.wibig.uni-osnabrueck.de/download/Gewalt%20Frauen.doc
Schau sie Dir mal an, Dir wird so einiges auffallen...
Es grüsst freundlich
das Emmalein

zunächst einmal, ich habe nicht behauptet wissenschaftlich zu arbeiten, ich habe lediglich auf ein dossier verlinkt. weiterhin ist das einzige was ich als wissenschaft bezeichnen mag reine mathematik und nur das (ja nichtmal physik ist für mich eine "richtige" wissenschaft), von daher kann kein sozialer bereich überhaupt wissenschaftlich arbeiten.
dies ist aber nur <strong>mein standpunkt</strong> der von den wenigsten menschen geteilt wird.

kommen wir aber auf deinen link:

zunächst erscheint mir folgendes seltsam:

"17,6% der Frauen waren vergewaltigt worden oder hatten Vergewaltigungsversuche erlebt, 54% waren dabei

unter 18 und 21,6% unter 12 Jahre alt. 3% der Männer waren vergewaltigt worden. Auch Stalking ist verbreiteter als gedacht. 8,1% der Frauen und 2,2% der Männer erlebten diese Art der Verfolgung."

laut pks gibt es in deutschland (http://www.bka.de/pks/pks2002/p_3_02.pdf)
etwa 8600 erfasste fälle (2002). das sind etwa 0,01 % der bevölkerung bzw. 0,02 % der weiblichen bevölkerung. es gibt sicherlich eine dunkelziffer aber die muss mehr als nur astronomisch sein um mit dann darauf zu kommen das 17,6 % der frauen im leben vergewaltigt werden bzw. einen versuchen erleiden. die frage ist hier auch was genau soll ein versuch sein? und genau hier missfällt mir dein dokument, es greift andere dinge zu recht oder unrecht an ist bei den eigenen methoden aber kritiklos.

im übrigen ist der widerspruch auch nur scheinbar vorhanden, denn:

"2.2.1.Was misst die CTS und was misst sie nicht?
Die CTS erfasst nur Gewalt in einer aktuellen Partnerschaft. Damit lässt sie Gewalt gegen Ex-Partner/innen und Mord an Partner/innen unberücksichtigt."

steht nicht im widerspruch zu:

"Wenn alle Formen und alle Stufen von Gewalt einbezogen werden – körperliche ebenso wie psychische Gewalt –, dann gleicht sich das Bild an."

und

"Weil sie körperlich überlegen sind, empfinden Männer die Schläge einer Frau meist nicht als so bedrohlich."

letzteres steht dabei dann dock stark im widerspruch dazu das die auswirkung der gewalt zu gewichten sei, da dies dann wohl doch klar zum vorteil der frauen geht. und ersteres zeigt das der physische bereich auch am besten zugunsten der frauen weggelassen werden soll.

also im grossen und ganzen ist mir das egal, da ich kein gewaltexperte bin und niemals einer sein werde, geschweige denn einer sein will. von daher hoffe ich das dir nun klar ist:

1. als wissenschaftlich betrachte ich nur reine mathematik
2. daraus folgt weder du noch irgendwelche statistiken sind für mich wissenschaftlich
3. ich will lediglich auf ein dossier hinweisen was in meinen augen eine erfreuliche entwicklung wiederspiegelt
4. ich habe weder die zeit, noch die lust ein gewaltexperte zu werden

so das soll es gewesen sein. im übrigen muss ich nebenbei auch noch arbeiten und lustige diagramme machen.

grüsse


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