Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Bemerkung einer Ministerin zur Lebenserwartung

Joseph S, Friday, 02.04.2004, 01:42 (vor 7981 Tagen)

Hallo,

der Kälner Stadtanzeiger berichtete am 20.2.2004 einen beachtlichen Hinweis von Birgit Fischer,
der Sozial- und Frauenministerin von NRW. Sie "verwies auf EU-Szudien, nach denen die
Lebenserwartung nicht in erster Linier vom Geschlecht, sondern von Lebensgewohnheiten und der
Schichtzugehörigkeit abhängig sei."
Sie stellt nicht nur das Gerücht von der biologisch überlegenen Frau in Frage, sie auch gibt
zu, daß Frauen in Fragen Lebensgewohnheiten und Schichtzugehörigkeit besser als Männer da stehen.
Wie zu befürchten folgert sie allerdings nicht daraus, daß nun die Lebensgewohnheiten und
die sozialen Aufstiegsmöglichkeiten der Männer im Sinne der Gleichberechtigung zu verbessern
sei, sondern nur daß höhere Kranken- und Rentenversicherungsbeiträge für Frauen nicht gerechtfertigt
sein, als wäre es ungerecht, wenn Frauen die Folgen ihrer Vorteile selbst finanzieren müssen.
Daher trägt der zugehörige Artikel den Titel: "Für gleiche Tarife von Frauen und Männern"
Erstaunlich, was Frauen alles sagen, nur um für sich etwas Geld zu erbetteln.

Gruß
Joseph

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