Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Interessantes aus Friedenbergers Buch

Ferdi, Thursday, 01.04.2004, 11:23 (vor 7981 Tagen)

Guten Morgen zusammen!

Ich möchte mal aus Georg Friedenbergers Buch etwas zitieren, was haargenau auch in diesem Forum von vielen Schreibern angesprochen wurde und was von feministischer Seite immer abgestritten wird.

-----------------

Seite 254 f

Männer haben vor allem mit ihren Erfindungen auf medizinischem und technischem Gebiet, durch die Geburtenregelung und immense Erleichterungen im Haushalt ermöglicht wurden, die Frauen von ihren früheren Rollenzwängen weitgehend befreit. Sie haben ihnen damit grosse Wahlmöglichkeiten gegeben.

Die Männer vergassen aber, sich auch selbst aus ihrer jahrtausendealten Beschützer- und Ernährerrolle zu lösen. Die Sorgen der Frauen wurden institutionalisiert in den verschiedenen Frauenbewegungen, die Männer dagegen unterdrückten ihre Probleme. Der Protest der Frau wurde als Erleuchtung und Reifungsschritt gepriesen, die Klagen von Männern dagegen wurden als Egoismus abgetan.

Nur sehr zögernd erhöht sich die Anzahl von Hausmännern. Trotz allen Geredes sind Frauen kaum bereit, selbst eine Familie zu unterhalten und den Mann als Haushaltsführer und Kindererzieher zu akzeptieren. Solche Ehen scheitern noch häufiger als andere. Nach wie vor auch sehen die meisten berufstätigen Frauen ihre Arbeit als zweitrangig zu ihren häuslichen Rollen, ihr so erzieltes Einkommen lediglich als Ergänzung zum Haushaltseinkommen. Eine neuere Untersuchung des Kommunikationswissenschaftlers Peter Wippermann vom "Hamburger Trendbüro" ergab, dass 60% der befragten Frauen den Ruf "Frauen an den Herd" durchaus reizvoll finden und - zum Entsetzen vieler Frauenrechtlerinnen - ihr Glück in den eigenen vier Wänden suchen.

Selbst gutverdienende Frauen unterhalten selten einen Mann - sie ehelichen bevorzugt Männer mit noch höherem Einkommen.

Wenn aber die alten Rollenspiele "offiziell" schon verfemt sind, wäre es doch an der Zeit, dass Frauen viel häufiger als bisher zumindestens für ihren eigenen Unterhalt aufkommen würden und darüber hinaus auch bereit wären, eine ganze Familie finanziell zu versorgen. Im Scheidungsfall müssten sie es dann auch verstärkt sein, die auf die Kinder verzichten und Unterhalt bezahlen. Die Begeisterung für diesen Rollentausch scheint sich jedoch in engen Grenzen zu halten.

Die Ausbildungsbedingungen für das Berufsleben sind, wie gesagt, schon lange nicht mehr nachteilig für Frauen. In wichtigen Berufszweigen wie dem öffentlichen Dienst gibt es sogar massive Bevorzugungen für sie. Die ein oder zwei Kinder, die eine Durchschnittsfamilie heute hat, können ebenfalls kein besonderes Hindernis für eine Frauenkarriere sein - die Erziehung kann ja auch dem Mann überlassen werden. Der so oft als Ausrede herangezogene "Gebärfaktor" sollte nicht länger als Entschuldigung herhalten für einen Rückzug auf die Hausfrauenrolle. Amerikanischen Umfragen zufolge würden 80% der Männer gerne ihren Beruf aufgeben um sich ganztags um ihre Kinder kümmern zu können.

Männer wie Frauen müssen also die Rollen noch viel mehr wechseln als bisher, Rollenklischees sollte es auf Sicht überhaupt nicht mehr geben. Die Geringschätzung von Hausmännern sollte der Vergangenheit angehören.

Damit einhergehen muss ein Abbau der generell minderen Wertschätzung von Männern und ihre Verächtlichmachung, wie sie immer noch, vor allem auch in den Medien, gross in Mode ist. Freilich verlangt es derzeit viel mehr Courage und Standfestigkeit, für die Sache der Männer als für die der Frauen einzutreten, nach dem Motto "Darüber spricht man(n) nicht!".Die ganze Wahrheit zu sagen, gilt hier nicht mehr als fortschrittlich - nur eine Seite darf Flagge zeigen.

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Soweit Zitat aus Georg Friedenbergers Buch "Die Rechte der Frauen - Narrenfreiheit für das weibliche Geschlecht". Es ist schön, dass dieses Forum eine Plattform bietet, wo "man(n) darüber sprechen kann". Das geschieht in einer für alle offenen Atmosphäre, denn wir haben nichts zu vertuschen und zu verschweigen, wir haben die besseren Argumente und hier besteht daher auch nicht die Notwendigkeit, aus dem Forum einen "militärischen Sicherheitsbereich" zu machen.

Ich kann jedenfalls nur empfehlen, auch das Buch von Georg Friedenberger zu lesen, es ist eine sinnvolle Ergänzung zu Arne Hoffmanns Buch, weil es sich vorwiegend auch mit den Fehlentwicklungen hierzulande befasst.

Ich wünsche allen einen sonnigen Frühlingstag. Geniesst die schöne Jahreszeit, es kann nur besser werden!

Gruss,
Ferdi

Re: Interessantes aus Friedenbergers Buch

Thomas, Thursday, 01.04.2004, 17:15 (vor 7981 Tagen) @ Ferdi

Als Antwort auf: Interessantes aus Friedenbergers Buch von Ferdi am 01. April 2004 08:23:43:

leider ist das Buch "Die Rechte der Frauen - Narrenfreiheit für das weibliche Geschlecht" von Georg Friedenberger nirgens mehr erhältlich, wie so viele Bücher die sich mit Feminismuskritik, Deutsches Scheidungsunrecht, Missbrauch mit dem sexuellen Missbrauch, Umgangsboykott oder Väter- und Männerdiskriminierung in der Deutschen Rechtssprechung befassen.

Will hier irgendjemand, dass diese Bücher nicht gelesen werden?

MfG
Thomas
Väteraufbruch für Kinder e.V.
Kreisverein Augsburg/Schwaben

Re: Interessantes aus Friedenbergers Buch

Emmalein, Thursday, 01.04.2004, 18:07 (vor 7981 Tagen) @ Thomas

Als Antwort auf: Re: Interessantes aus Friedenbergers Buch von Thomas am 01. April 2004 14:15:47:

Hi,

ein Verlag stellt Bücher ein, wenn an ihnen kein Interesse mehr besteht.

Oder aber eine Auflage eines Buches ist vergriffen, weil zu viel Leserinteresse besteht.

Such Dir aus, was hier wohl der Fall war..

Es grüsst lächelnd und allen Weltverschwörungstheorien abhold
das Emmalein

Re: Interessantes aus Friedenbergers Buch

Thomas, Thursday, 01.04.2004, 18:36 (vor 7981 Tagen) @ Emmalein

Als Antwort auf: Re: Interessantes aus Friedenbergers Buch von Emmalein am 01. April 2004 15:07:42:

"... Nicht erhältlich, nicht zur Veröffentlichung geeignet, so etwas haben wir bestimmt nicht..." hört man teilweise empört, wenn man sich in Buchhandlungen bzgl. feminismuskritischer Bücher erkundigt.

Mit solchen Büchern haben die AutorInnen eine Todeszone betreten - sie haben sich mit einem mächtigen Feind angelegt:

DER FRAUENBEWEGUNG!

Von den meisten Bibliotheken und Buchläden boykottiert - nur in Internetbuchhandlungen und -auktionen wird man noch fündig.

Demokratie kann aber nur funktionieren, wenn die Öffentlichkeit informiert wird. Feministische Ideologie hat jedoch in den Medien ein Monopol auf Darstellung ihrer Prinziepien errichtet. So funktioniert Demokratie aber nicht, Mädels...

MfG
Thomas

Re: Interessantes aus Friedenbergers Buch

Emmalein, Thursday, 01.04.2004, 18:49 (vor 7981 Tagen) @ Thomas

Als Antwort auf: Re: Interessantes aus Friedenbergers Buch von Thomas am 01. April 2004 15:36:56:

Hi, Thomas,

wenn sich die Bücher glänzend verkaufen, werden die Leute dennoch ein Geschäft machen.

Wenn genug Leute danach fragen, werden es auch Bibliotheken in ihr Repertoire aufnehmen.

Wenn das alles nicht der Fall ist, gibt es wohl nicht genug Interesse an den Büchern.

Wie war das noch mit dem Flüssiger als Wasser?

Es grüsst grinsend
das Emmalein

Re: Interessantes aus Friedenbergers Buch

Tommi, Thursday, 01.04.2004, 19:02 (vor 7981 Tagen) @ Emmalein

Als Antwort auf: Re: Interessantes aus Friedenbergers Buch von Emmalein am 01. April 2004 15:49:30:

@Emmalein
...Wenn genug Leute danach fragen, werden es auch Bibliotheken in ihr Repertoire aufnehmen...

das glaubst Du doch wohl selbst nicht? Das werden die Frauenbewegung und deren Akteusen bzw. deren männlichen Helfershelfer in Politik, Justiz und Medien sehr wohl zu verhindern wissen.

Zudem müssten die Leute erst mal in den Medien informiert werden, dass es solche Bücher überhaupt gibt

MfG
Thomas

Re: Interessantes aus Friedenbergers Buch

Norbert, Thursday, 01.04.2004, 20:18 (vor 7981 Tagen) @ Tommi

Als Antwort auf: Re: Interessantes aus Friedenbergers Buch von Tommi am 01. April 2004 16:02:04:

@Emmalein
...Wenn genug Leute danach fragen, werden es auch Bibliotheken in ihr Repertoire aufnehmen...
das glaubst Du doch wohl selbst nicht? Das werden die Frauenbewegung und deren Akteusen bzw. deren männlichen Helfershelfer in Politik, Justiz und Medien sehr wohl zu verhindern wissen.
Zudem müssten die Leute erst mal in den Medien informiert werden, dass es solche Bücher überhaupt gibt
MfG
Thomas

Nicht zu vergessen.
Mathias Mattusek wurde vom VAMV für die Aussagen in seinem Buch angezeigt.
Ob diese schon einer der AutorInnen passiert ist, die ihren männerfeindlichen Unsinn anpreist?

Gruß
Norbert

Re: Interessantes aus Friedenbergers Buch

Jörg, Thursday, 01.04.2004, 21:31 (vor 7981 Tagen) @ Norbert

Als Antwort auf: Re: Interessantes aus Friedenbergers Buch von Norbert am 01. April 2004 17:18:52:

Mathias Mattusek wurde vom VAMV für die Aussagen in seinem Buch angezeigt.

Mit welcher Begründung eigentlich?
Weiß jemand was Näheres dazu?

Gruß, Jörg

Re: Interessantes aus Friedenbergers Buch

Thomas, Friday, 02.04.2004, 11:15 (vor 7980 Tagen) @ Jörg

Als Antwort auf: Re: Interessantes aus Friedenbergers Buch von Jörg am 01. April 2004 18:31:32:

Hallo Jörg,

schau mal hier:

http://www.pappa.com/emanzi/mm_i.htm#VAMV
http://www.pappa.com/emanzi/mmvamv.htm

Grüße
Thomas

Mißhandlung von Kindern

Norbert, Friday, 02.04.2004, 12:22 (vor 7980 Tagen) @ Thomas

Als Antwort auf: Re: Interessantes aus Friedenbergers Buch von Thomas am 02. April 2004 08:15:59:

Hallo Jörg,
schau mal hier:
http://www.pappa.com/emanzi/mm_i.htm#VAMV
http://www.pappa.com/emanzi/mmvamv.htm"
Grüße
Thomas

Hi Thomas
Danke für die Links.

Wir hatten hier unlängst die Frage nach Mißhandlungen von Kindern, und warum keine Zahlen über die Mißhandler nach Geschlecht gennannt wurden.

Hier steht die Antwort:

Im Jahresbericht des DKSB Hamburg 1994 heißt es: "Die Mißhandlungen gingen zu 3/5 von Frauen, d.h. den Müttern und zu 2/5 von Männern, d.h. den Vätern aus."

über Mißhandlungen

Die Zahlen lagen also schon 1994 vor, sie entsprechen aber nicht der heutigen Political Correctness, und werden heute nicht mehr genannt.

Das ist die heutige Zensur, mit dieser Verlogenheit hat frau Privilegien herausgeschlagen, und will immer weitere.

Herzlichen Dank dafür an unsere PolitikerInnen, RichterInnen und andere HalbgötterInnen.


Disclaimer:
'frau' entspricht in der feministischen Sprache das Gegenstück zu 'man', obwohl letzteres gar nichts mit einem Geschlecht zu tun hat.
Des weiteren sind damit nicht die Frauen allgemein gemeint, andererseits sind auch MännInnen darin enthalten.

Im übrigen fällt mir dabei ein ähnliches Zahlenverhältnis bei der Gewaltausübung ein.
Laut der Trennungsstudie von Gerhard Amendt ist das Vorkommen von Gewalt bei der Trennung gleichartig verteilt.
Auch andere Studien zeigen diese Verteilung.
Nur Zufall?


Eine im Jahr 2003 vom US-Gesundheitsministerium (US-Department of Health and Human Services) veröffentlichte Statistik zu Kindesmisshandlung im Jahr 2001, beziffert die Zahl der Kindesmisshandlungen in der USA mit ungefähr 903,000 Fällen . Ca. 60 Prozent der Täter sind Frauen.

Gruß
Norbert

P.S. Wer Ironie, Sarkasmus, Schreibfehler u.ä. in dem Beitrag findet, darf sie behalten.
;-)))

Nicknamen-Wahl

Jörg , Thursday, 01.04.2004, 22:54 (vor 7981 Tagen) @ Tommi

Als Antwort auf: Re: Interessantes aus Friedenbergers Buch von Tommi am 01. April 2004 16:02:04:

Hallo Thomas,

bitte nicht in einer Diskussion zwei verschiedene Nicknamen
benutzen (Thomas und Tommi). Ansonsten gerätst Du schnell
irrtümlich unter Fake-Verdacht.

Gruß, Jörg

Re: Nicknamen-Wahl

Thomas, Friday, 02.04.2004, 11:08 (vor 7980 Tagen) @ Jörg

Als Antwort auf: Nicknamen-Wahl von Jörg am 01. April 2004 19:54:26:

Hallo Jörg,

war ein Versehen.

"...bitte nicht in einer Diskussion zwei verschiedene Nicknamen
benutzen (Thomas und Tommi). Ansonsten gerätst Du schnell
irrtümlich unter Fake-Verdacht..."

Grüße
Thomas

Re: Interessantes aus Friedenbergers Buch

reinecke54, Friday, 02.04.2004, 21:57 (vor 7980 Tagen) @ Emmalein

Als Antwort auf: Re: Interessantes aus Friedenbergers Buch von Emmalein am 01. April 2004 15:49:30:

Wie war das noch mit dem Flüssiger als Wasser?

Hab ich doch schon beantwortet. Superfluides
helium ist fluessiger als wasser. Helium
wird naemlich bei zwokommaetwas Kelvin nicht
fest sondern superfluid. Es verliert dann
jede innere reibung und draengt sich durch
alle ritzen (ich sag jetzt nichts versautes).

Es gruesst bei physik immer hilfreich
der reinecke

Selbstverlag

Norbert, Thursday, 01.04.2004, 18:26 (vor 7981 Tagen) @ Thomas

Als Antwort auf: Re: Interessantes aus Friedenbergers Buch von Thomas am 01. April 2004 14:15:47:

leider ist das Buch "Die Rechte der Frauen - Narrenfreiheit für das weibliche Geschlecht" von Georg Friedenberger nirgens mehr erhältlich, wie so viele Bücher die sich mit Feminismuskritik, Deutsches Scheidungsunrecht, Missbrauch mit dem sexuellen Missbrauch, Umgangsboykott oder Väter- und Männerdiskriminierung in der Deutschen Rechtssprechung befassen.
Will hier irgendjemand, dass diese Bücher nicht gelesen werden?
MfG
Thomas
Väteraufbruch für Kinder e.V.
Kreisverein Augsburg/Schwaben

Speziell das Buch von Friedenberger war wohl nie leicht erhältlich, da er dafür keinen Verlag gefunden hatte.
Er hat es im Selbstverlag herausbringen müssen. :-(
Die Auflage war dann vermutlich auch nicht sehr groß.
Aber allein die Tatsache, dass er dieses getan hatte, zeigt wie wichtig ihm diese Anliegen war.

Arne Hoffmann hatte ca. 80 Verlage erfolglos abgeklappert. :-(

Ähliches hört man von allen Büchern dieser Art.

Aber es ist schon klar, die meisten Frauen möchten gebauchpinselt werden, und kaufen solche Bücher nicht, dafür die entsprechenden anderen.
In dene ihre Überlegenheit, ... herausgestellt wird.
Und das Geldausgeben ist nach allen Untersuchungen darüber, eben eine Domäne von Frauen.

Gruß
Norbert

Re: Selbstverlag

Emmalein, Thursday, 01.04.2004, 18:33 (vor 7981 Tagen) @ Norbert

Als Antwort auf: Selbstverlag von Norbert am 01. April 2004 15:26:36:

Hi, Norbert,

wenn sich genug lesende Männer finden, und das Buch sich glänzend verkauft, wird auch ein Eigenverlag ein Geschäft machen.

Wenn es sich nicht glänzend verkauft, muss ein Eigenverlag wegen mangelnder Annahme eben die Sache einstampfen.

Oder wenn es sich absolut glänzend verkauft, ist das Buch eben vergriffen. Dann muss es erst mal nachgedruckt werden.

Such Dir aus, was Du glaubst, was stimmt.

Immer noch allen Weltverschwörungstheorien abhold
grüsst das Emmalein

Re: Selbstverlag

Norbert, Thursday, 01.04.2004, 18:53 (vor 7981 Tagen) @ Emmalein

Als Antwort auf: Re: Selbstverlag von Emmalein am 01. April 2004 15:33:21:

Hi, Norbert,
wenn sich genug lesende Männer finden, und das Buch sich glänzend verkauft, wird auch ein Eigenverlag ein Geschäft machen.
Wenn es sich nicht glänzend verkauft, muss ein Eigenverlag wegen mangelnder Annahme eben die Sache einstampfen.
Oder wenn es sich absolut glänzend verkauft, ist das Buch eben vergriffen. Dann muss es erst mal nachgedruckt werden.
Such Dir aus, was Du glaubst, was stimmt.
Immer noch allen Weltverschwörungstheorien abhold
grüsst das Emmalein

Du gehst mir über die Schwierigkeiten solche Bücher überhaupt an der ersten Lektorin eines Verlags vorbeizubringen etwas zu läppisch hinweg.
Überhaupt auch ein Problem bei den Redaktionen von Zeitungen.
Die Frauenvetos sind dabei ganz schön nachdrücklich.

Abgesehen davon erkennst du offenbar willentlich nicht, wer das Geld und die Zeit hat sich um Bücher dieser Thematik überhaupt zu widmen.
Diese kaufen natürlich nichts was ihnen gegenüber kritisch sein könnte.
Garfield hat dir das schön am Beispiel seiner Freundin erläutert, als er das Buch von Arne Hoffmann las. Und welche Reaktionen er sehen konnte.

Um mit Bruno zu sprechen:
Gleichberechtigung ist etwas Tolles. Schade, das sie nur für Frauen gilt.

Mit offenenm Blick für die Realitäten.
Gruß
Norbert

Re: Selbstverlag

Emmalein, Thursday, 01.04.2004, 19:02 (vor 7981 Tagen) @ Norbert

Als Antwort auf: Re: Selbstverlag von Norbert am 01. April 2004 15:53:23:

Hi, Norbert,
wenn sich genug lesende Männer finden, und das Buch sich glänzend verkauft, wird auch ein Eigenverlag ein Geschäft machen.
Wenn es sich nicht glänzend verkauft, muss ein Eigenverlag wegen mangelnder Annahme eben die Sache einstampfen.
Oder wenn es sich absolut glänzend verkauft, ist das Buch eben vergriffen. Dann muss es erst mal nachgedruckt werden.
Such Dir aus, was Du glaubst, was stimmt.
Immer noch allen Weltverschwörungstheorien abhold
grüsst das Emmalein

Hi, Norbert,

würdest Du Dir ein Buch kaufen, in dem Männer so teilweise unsachlich unter die Lupe genommen werden, wie es in vielen von den Männern hier sehr stark empfohlenen Büchern mit Frauen geschieht?

Sind Frauen die besseren Menschen? Ein solches Buch würde mich vom Titel her schon nicht reizen. Ich denke, jede Frau weiss,dass Frauen weder bessere noch schlechtere Menschen als Männer sind. Nur manchmal ein bisschen anders, vor allem biologisch;-).

Ich bin sicher, dass Du noch nie eine einzige Emma durchgelesen hast, geschweige denn Bücher von Simone de Bouvoir (ich weiss immer nicht, wie die sich schreibt) oder von anderen klassischen feministischen Autoren. Und da erwartest Du ernsthaft, dass Frauen in Scharen dahinrennen und das Buch kaufen?

Diese Bücher richten sich als Adressaten doch sowieso sicher eher an Männer. Es gibt einige Bücher, die eher Männer als Adressaten haben und sich gut verkaufen. Wenn die Männer die Bücher alle lesen wollten, würden sie sich auch im Eigenverlag glänzend verkaufen.

Immer noch lächelnd über die vermutete feministsiche Weltverschwörung
grüsst das Emmalein

Re: Selbstverlag

Ferdi, Thursday, 01.04.2004, 19:31 (vor 7981 Tagen) @ Emmalein

Als Antwort auf: Re: Selbstverlag von Emmalein am 01. April 2004 16:02:58:

Hi, das wird ja richtig interessant.

würdest Du Dir ein Buch kaufen, in dem Männer so teilweise unsachlich unter die Lupe genommen werden, wie es in vielen von den Männern hier sehr stark empfohlenen Büchern mit Frauen geschieht?

Nee, das brauche ich doch nicht, weil mir der Inhalt eines solchen fiktiven Buches auf mehr als 20 Femi-TV-Kanälen täglich lautstark dröhnend um die Ohren geknallt wird.

Diese Bücher richten sich als Adressaten doch sowieso sicher eher an Männer. Es gibt einige Bücher, die eher Männer als Adressaten haben und sich gut verkaufen. Wenn die Männer die Bücher alle lesen wollten, würden sie sich auch im Eigenverlag glänzend verkaufen.

Sie können sie ja nicht bekommen wegen der Boykottaktionen des feministisch unterwanderten Buchhandels. Der kennt nämlich genau die Gefahr: Wenn alle Männer das Buch lesen und sich nur ein Teil auch in ihrem Verhalten danach richtet, dann bricht das ganze feministische System zusammen! Nicht umsonst versucht der Feminismus, diese Autoren und ihre Werke zu unterdrücken und totzuschweigen, denn ihnen fehlen die Argumente, um die Texte zu widerlegen. Ist ja auch sehr schwer, einen Autor zu widerlegen, der selbst vor Ort als Mitarbeiter dabei war und alles haarklein miterlebt hat. Es ist typisch für Euch, statt zu argumentieren die Autoren als "drittklassige SM-Autoren" (Arne Hoffmann) abzuqualifizieren und dann auf einer zensierten Internetseite über sie herzuziehen. Durch das Dauerfeuer aus einer norddeutschen Küstenstadt auf die Autoren werden diese für uns Männer nur noch glaubwürdiger, denn sonst würde die Gegenseite mit Gelassenheit zu Austern- und Kohlrabi-Rezepten übergehen. Und durch die Freiheit des Internet werden sie langsam auch immer bekannter. Erste Korrosionserscheinungen des feministischen Monoliths sind ja in den Medien schon sichtbar. Steter Tropfen höhlt den Stein. Marmor, Stein und Femi bricht.......

Lach weiter über die feministische Weltverschwörung:-)

Gruss,
Ferdi

Re: Selbstverlag

Lambretta, Thursday, 01.04.2004, 22:28 (vor 7981 Tagen) @ Ferdi

Als Antwort auf: Re: Selbstverlag von Ferdi am 01. April 2004 16:31:09:

[...]>Sie können sie ja nicht bekommen wegen der Boykottaktionen des feministisch unterwanderten Buchhandels. Der kennt nämlich genau die Gefahr: Wenn alle Männer das Buch lesen und sich nur ein Teil auch in ihrem Verhalten danach richtet, dann bricht das ganze feministische System zusammen! Nicht umsonst versucht der Feminismus, diese Autoren und ihre Werke zu unterdrücken und totzuschweigen, denn ihnen fehlen die Argumente, um die Texte zu widerlegen.[...]

Ich glaube, so langsam drehst du ab...

Re: Selbstverlag

Ferdi, Thursday, 01.04.2004, 22:54 (vor 7981 Tagen) @ Lambretta

Als Antwort auf: Re: Selbstverlag von Lambretta am 01. April 2004 19:28:26:

Ich glaube, so langsam drehst du ab...

Hallo Männer!

Genau so eine Äusserung zeigt mir, dass ich mit meiner Aussage sehr richtig liege, denn sonst hätte man sie einfach widerlegt. Immer wenn solche nichtssagenden Sätze kommen oder wenn auf die persönliche Ebene umgeschwenkt wird, dann ist das der Beweis, dass das Geschriebene wahr ist.

Danke für die Tatsachenbestätigung.

Gruss,
Ferdi

Re: Selbstverlag

Norbert, Thursday, 01.04.2004, 20:16 (vor 7981 Tagen) @ Emmalein

Als Antwort auf: Re: Selbstverlag von Emmalein am 01. April 2004 16:02:58:

Hoppla.
Komisch, hast du so falsch gelöscht, dass nur deine eigenen Zitate übrig blieben?

Hi, Norbert,
würdest Du Dir ein Buch kaufen, in dem Männer so teilweise unsachlich unter die Lupe genommen werden, wie es in vielen von den Männern hier sehr stark empfohlenen Büchern mit Frauen geschieht?

Die Behauptung der Unsachlichkeit, kann nur jemand aussprechen, der diese Bücher nur aus Hetzreden kennt. 'Sehr' sachlich.
Du kennst sie offenbar nämlich nicht aus eigem Wissen.
Es gibt allerdings andere Bücher, die als Gegenstück zu Simone de Beauvoir 's Buch gelten könnten. Und bei diesen sehe ich die Unsachlichkeit wohl.
Aber diese werden hier gar nie erwähnt, bzw. empfohlen.
Als Beispiel Autor: Celsus Boabdil
Ich kann mich nicht entsinnen dessen Buch hier schon einmal erwähnt zu sehen.

Sind Frauen die besseren Menschen? Ein solches Buch würde mich vom Titel her schon nicht reizen. Ich denke, jede Frau weiss,dass Frauen weder bessere noch schlechtere Menschen als Männer sind.

Nun, jede Frau weiss dieses wohl nicht. Es gibt genügend dumme darunter die genau das glauben, dass sie per Geschlecht die besseren Menschen sind.
Ich empfehle dazu Aussagen von Fr. Däubler-Gmelin, Fr. Bergmann, Fr. Unger-Soyka, ...

Ich bin sicher, dass Du noch nie eine einzige Emma durchgelesen hast, geschweige denn Bücher von Simone de Bouvoir (ich weiss immer nicht, wie die sich schreibt) oder von anderen klassischen feministischen Autoren. Und da erwartest Du ernsthaft, dass Frauen in Scharen dahinrennen und das Buch kaufen?

Habe ich das geschrieben? Oder verlangt?
Nicht das ich wüßte.
Wer lesen kann, ist im Vorteil.
Wer es versteht noch mehr.

Und, tja falsch geraten.
Ich habe tatsächlich keine Emma in voller Blüte durchgelesen, ich bin schließlich kein Masochist. Einige Artikel daraus kenne ich aber sehr wohl.
Auch sogar Schriebe von Simone de Beauvoir (googlen hilft auch hier).
Allerdings muß ich zugeben, dass ich mir eine Andrea Dvorkin nicht gegeben habe. Leider aber Auszüge von Valerie Solanas.
Die tollste HumanistIn. Und wie humorvoll, lt. einigen abgedrehten Damen bei der SPD.
Leider übersehen letztere, dass Valerie Solanas ganz humorvoll die Umsetzung ihres Wahnes durch einen Mordversuch an mehreren Männern in die Tat umsetzte. Mit schwerwiegenden Folgen für diese männlichen Opfer.
Ach was haben wir darüber doch gelacht.

Kennst du im Gegenzug die Bücher des Ex-Feministen Warren Farrell, oder von Matthias Matussek?

Aber wie ich sehe gibts du nun auch indirekt zu, das es unsere lieben Frauen sind, die diese männerfeindlichen Bücher in großen Auflagen kaufen.

Diese Bücher richten sich als Adressaten doch sowieso sicher eher an Männer. Es gibt einige Bücher, die eher Männer als Adressaten haben und sich gut verkaufen. Wenn die Männer die Bücher alle lesen wollten, würden sie sich auch im Eigenverlag glänzend verkaufen.


Schon mal den Unterschied zwischen "Wollen" und "Können" wahrgenommen?
Berufstätige Männer haben weniger Zeit, als Berufsfeministinnen behaupten.
Und dass Frauen vielleicht doch mehr Zeit dafür haben? Entgegen allen Behauptungen der Berufsfeministinnen?

Immer noch lächelnd über die vermutete feministsiche Weltverschwörung

Au, gäääähn, was bin ich müde.

Es wird den Männern immer noch die vorgeblich vorhande 'gläserne Decke' vorgehalten. Unter Ignorierung der Tatsache, dass die Mehrzahl aller berufstätigen Männer auch nie solche Stellungen bekommen werden.
Aber dafür viel andere gefährliche Arbeiten erledigen.
Benachteiligungen der Männer geleugnet.
Männer als die (fast) alleinigen Täter häuslicher Gewalt dargestellt.
Entgegen mehr als 120 Untersuchungen darüber.
In Scheidungsverfahren Unterhaltszahlungen aufgezwungen, das ihnen nicht einmal der Sozialhilfesatz übrig bleibt.
usw.

grüsst das Emmalein


Sorry, deine Ignoranz langweilt mich einfach.
Norbert

Re: Selbstverlag

Ferdi, Thursday, 01.04.2004, 18:55 (vor 7981 Tagen) @ Emmalein

Als Antwort auf: Re: Selbstverlag von Emmalein am 01. April 2004 15:33:21:


Hi anonymes Emmalein,

ich glaube nicht, dass Friedenberger damit ein Geschäft machen wollte, ich glaube eher, dass er die Männer dieses Landes aufklären und wachrütteln will, weil er als Insider die ganze Entwicklung der Perversion des Rechtsstaates mitbekommen hatte und dann eines Tages angewidert die Schnauze voll hatte. Er schreibt in seinem Prolog:

"Wenn Sie, sehr geehrte Leser, ohne die eindimensional-egoistische Sicht kompromissloser Feministinnen die einzelnen Abschnitte des Buches durchgehen, werden Sie nachvollziehen, in welcher Weise es "Frau" in wichtigen Feldern ermöglicht wurde, weitgehend zu tun und zu lassenwas sie will. Nur so kann ja auch ein hoher Grad an "Selbstverwirklichung" erreicht werden - wobei es kaum eine Rolle zu spielen hat, ob dies etwa zu Lasten von Kindern, von Männern erst garnicht zu reden, geht. Was alleine zählt, ist das Frauen-Ego. Emanzipation wird von männerfeindlichen Radikal-Feministinnen gleichgesetzt mit zügelloser Freiheit und purem Egoismus, notwendige Selbstdisziplin wird mit einem Machtanspruch des Mannes verwechselt. Was über angebliche Männermacht hierzulande verzapft wird, hört sich vielfach an, als befänden wir uns in Afghanistan oder in anderen Weltgegenden, in denen Frauen noch unterdrückt werden - und soll darüber hinwegtäuschen, wie sehr sich in Wahrheit die Machtbalance in unseren Breiten längst zugunsten der Frauen verschoben hat. Auf der Tagesordnung des Feminats steht die ständige Selbstüberhöhung, das Sichselbsternennen zur besseren Menschheitshälfte."

So sieht´s wirklich aus!

Gruss,
Ferdi

Re: Selbstverlag

Emmalein, Thursday, 01.04.2004, 19:28 (vor 7981 Tagen) @ Ferdi

Als Antwort auf: Re: Selbstverlag von Ferdi am 01. April 2004 15:55:52:

Hi, Ferdi,

ein solches Buch hätte bei mir als Lektorin auch keine Chance. Irgendein ominöses Feminat zu konstruieren, passt nicht zu einem seriösen Verlagshaus.

Aber wenn die Männer das lesen wollen, wird es sich vermutlich dennoch verkaufen. Wir leben im Kapitalismus. Da geht es immer darum, ob sich eine Sache verkauft oder nicht. Verkauft sie sich, behauptet sie sich am Markt. Und bleibt bestehen. Verkauft sie sich nicht, verschwindet sie vom Markt.

Feminat ist ein ählicher Begriff wie feministische Weltverschwörung oder eine besonderere Form des Faschismus, die in anderen Masku-Foren immer wieder gesehen wird. In meinen Augen einfach unseriös und Quatsch. Da kann man ja gleich von der zionistischen Weltverschwörung reden!

Es grüsst ohne X-file-Verschwörungstheorien
das Emmalein

Re: Selbstverlag

Garfield, Thursday, 01.04.2004, 19:41 (vor 7981 Tagen) @ Emmalein

Als Antwort auf: Re: Selbstverlag von Emmalein am 01. April 2004 15:33:21:

Hallo Emmalein!

"...wenn sich genug lesende Männer finden, und das Buch sich glänzend verkauft, wird auch ein Eigenverlag ein Geschäft machen."

Das Problem besteht aber darin, die Ware zum Kunden zu kriegen, und da ist man im Eigenverlag klar im Nachteil. Da hat man beispielsweise nicht die Möglichkeit, das Buch ins Schaufenster jeder großen Buchhandels-Kette legen zu lassen. Man kann auch keine sehr große Auflage herausbringen, da man ja alles selbst bezahlen muß.

Schon viele kleine ostdeutsche Verlage hatten nach der Wiedervereinigung das Problem, daß nun große Buchhandelsketten den ostdeutschen Markt beherrschen und daß diese großen Buchhändler kleine ostdeutsche Verlage häufig ignorierten. Die wurden ihre Bücher kaum noch los. Da kannst du dir ja vorstellen, wie man da mit einem Buch im Eigenverlag dasteht.

Mich würde dieses Buch auch sehr interessieren, aber ich habe heute hier zum ersten Mal von seiner Existenz gehört. Man kann nämlich im Eigenverlag auch keine große Werbetrommel rühren.

Interessant ist, daß andererseits die Autor(inn)en von "Männer sind Schweine"-Büchern diese Probleme offensichtlich nicht haben. Denn solche Bücher findet man in Buchhandlungen massenweise. Auch ein "Manifest der Gesellschaft zur Vernichtung der Männer", verfaßt von einer geisteskranken Irren, die darin u.a. die Einführung von Gaskammern für Männer fordert, darf in Deutschland immer wieder neu aufgelegt werden. Zwar findet sich dieses Machwerk glücklicherweise nicht in jeder Buchhandlung, aber bei Amazon ist es problemlos erhältlich, mit einer Lieferfrist von 2 Tagen, was darauf hindeutet, daß sie genügend Exemplare auf Vorrat haben.

Wie schreibt Bruno immer so schön und treffend: "Gleichberechtigung ist etwas Tolles. Schade, daß sie nur für Frauen gilt."

Freundliche Grüße
von Garfield

Re: Selbstverlag

Ferdi, Thursday, 01.04.2004, 19:56 (vor 7981 Tagen) @ Garfield

Als Antwort auf: Re: Selbstverlag von Garfield am 01. April 2004 16:41:59:


Hi Garfield!

Mich würde dieses Buch auch sehr interessieren, aber ich habe heute hier zum ersten Mal von seiner Existenz gehört. Man kann nämlich im Eigenverlag auch keine große Werbetrommel rühren.

Siehste, da haben wir es. Solche Bücher werden unterdrückt, vorgeschoben wird dann "zu wenig Nachfrage" oder sowas. Ich habe das Buch schon 2001 gekauft, auch nur weil es damals bei Monika im Forum erwähnt wurde. Daher rühre ich jetzt nochmal die Werbetrommel, im Interesse der Befreiung der männlichen Bevölkerung dieses Landes.

Georg Friedenberger

Die Rechte der Frauen -
Narrenfreiheit für das weibliche Geschlecht?

Wie Feministinnen Gesetze diktieren

Georg Friedenberger Verlag, Königsbrunn

ISBN 3-00-004970-3

Über die ISBN-Nummer müsste es eigentlich zumindestens beim Verlag zu bekommen sein. Ausserdem gibt es ja auch noch vernünftig geführte Buchläden. Auch ein Versuch in Nachbarländern wäre es wert, vielleicht auch über Amazon oder andere Internetanbieter.

Gruss,
Ferdi

Re: Selbstverlag

Thomas, Thursday, 01.04.2004, 20:09 (vor 7981 Tagen) @ Ferdi

Als Antwort auf: Re: Selbstverlag von Ferdi am 01. April 2004 16:56:25:

Bei Amazon oder sonst einem Internetbuchhandel ist es definitiv nicht mehr zu bekommen.
(siehe http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3000049703/qid%3D1080832050/028-2656558-6194966)

Vielleicht direkt beim Autor und Selbstverleger:

Georg Friedenberger Verlag
Georg Friedenberger, Boschstr.10a, 86343 Königsbrunn (bei Augsburg)
- Telefax 08231 23 92

Mich würde es nicht wundern, wenn man Herrn Friedenberger mittlerweile wegen seinem Buch mundtot gemacht hat und es deswegen auch nicht mehr bei ihm direkt zu erwerben ist. Ich habe Gott sei Danke ein Exemplar.

MfG
Thomas
VafK-Augsburg-Schwaben

Re: Selbstverlag

Ferdi, Thursday, 01.04.2004, 23:01 (vor 7981 Tagen) @ Thomas

Als Antwort auf: Re: Selbstverlag von Thomas am 01. April 2004 17:09:49:


Hi Thomas!

Mich würde es nicht wundern, wenn man Herrn Friedenberger mittlerweile wegen seinem Buch mundtot gemacht hat und es deswegen auch nicht mehr bei ihm direkt zu erwerben ist. Ich habe Gott sei Danke ein Exemplar.

Wenn das wirklich wahr wäre, dann wäre das ganz hervorragende Argumentationsmunition. Denn das erinnert mich an Bücherverbrennungen, die in vergangenen Zeiten stattgefunden haben. Wer Autoren mundtot machen muss, der hat es bitter nötig, der hat sehr viel zu verbergen. Dann können wir ja gegebenenfalls, wenn der Inhalt eines Threads das hergibt, aus dem Buch zitieren, denn was da drinsteht ist wirklich hochinteressant.

Gruss,
Ferdi

Umschlagtext

Jörg, Thursday, 01.04.2004, 23:32 (vor 7981 Tagen) @ Garfield

Als Antwort auf: Re: Selbstverlag von Garfield am 01. April 2004 16:41:59:

Hallo Garfield,

untenstehend findest Du den Umschlagtext von Georg Friedenbergers Buch "Die Rechte der Frauen - Narrenfreiheit für das weibliche Geschlecht?" Das Buch hat einen Umfang von ca. 290 Seiten und ist interessant zu lesen.

Es ist vollbracht: Obwohl heute das Spektrum der Möglichkeiten zur Verhinderung des Eintritts einer Schwangerschaft so breit ist wie nie zuvor und darüberhinaus die Sozialleistungen für Kinder und Kindererziehung so hoch sind wie nie, wird das Töten des ungeborenen Lebens so großzügig gestattet wie zu keiner vorangegangenen Zeit: Die Frau, die einen Abbruch vornimmt oder vornehmen läßt, bleibt so gut wie in jedem Falle straffrei. Andere Beteiligte müssen sich schon "gehörig anstrengen", wenn sie die noch bestehenden Restregeln übertreten und so von Strafe bedroht sein wollen! Die "Mein Bauch gehört mir"-Bewegung hat sich also im Ergebnis durchgesetzt.

Das "Recht" der Ehescheidung im Verbund mit der Sorgerechtsübertragung auf Kinder und den weiteren Scheidungsfolgen, insbesondere dem Unterhaltsrecht, ist heute in praxi völlig einseitig auf die Interessen der Frau zugeschnitten. Feministischer Einfluß hat es auch hier geschafft, daß Frauen ohne besonderen Grund eine Ehe aufkündigen und vom verlassenen Partner dennoch massiv Unterhalt einfordern können. Ihr eigenes mögliches Fehlverhalten bleibt dabei so gut wie unberücksichtigt, nur in wenigen Extremfällen beeinträchtigt es den Unterhaltsanspruch. Bei der Frage der Zuordnung der Kinder unterliegt fast immer der Mann. "Wagt" er es gar, um die Kinder zu kämpfen und so den Gerichten und Jugendämtern zusätzliche Arbeit zu bereiten, setzt er sich der Gefahr aus, auch noch das - oft ohnehin nur jämmerlich ausgestattete - "persönliche Umgangsrecht" zu verlieren! In dem bedeutenden gesellschaftspolitischen Bereich des Scheidungsrechts wurden Männer also zu rechtlosen Trotteln degradiert. Dieses "Recht" eignet sich so auch hervorragend zu alltäglicher Erpressung.

Georg Friedenberger Verlag, Königsbrunn
ISBN 3-00-004970-3

Gruß, Jörg

Re: Selbstverlag

Jens, Friday, 02.04.2004, 00:09 (vor 7981 Tagen) @ Norbert

Als Antwort auf: Selbstverlag von Norbert am 01. April 2004 15:26:36:

Speziell das Buch von Friedenberger war wohl nie leicht erhältlich, da er dafür keinen Verlag gefunden hatte.
Er hat es im Selbstverlag herausbringen müssen. :-(
Die Auflage war dann vermutlich auch nicht sehr groß.
Aber allein die Tatsache, dass er dieses getan hatte, zeigt wie wichtig ihm diese Anliegen war.
Arne Hoffmann hatte ca. 80 Verlage erfolglos abgeklappert. :-(
Ähliches hört man von allen Büchern dieser Art.

Wenn es nur das wäre! Ich habe mir mal - extra im normalen Buchhandlung - das Buch "Frauen und Kinder zuerst" von Paul-Hermann Gruner bestellt. In der dortigen Datenbank wurde das Buch unter "Esoterik" eingeordnet. Wie dem auch sei, bei Amazon hat es jedenfalls die richtige Einordnung, aber das mit der Esoterik fand ich schon ein starkes Stück! Problem der jetzigen Verlage und Buchketten: meist sitzen Frauen als Lektoren oder Leiter in den Verlagen und Germanistik wird vorzugsweise von Frauen studiert. Die Folge davon ist - tja, man kann es nicht anders nennen - Zensur, wenn auch nicht öffentlich.

Jens

Re: der Mythos von der Zensur von Männerbüchern

Eugen Prinz, Friday, 02.04.2004, 01:37 (vor 7981 Tagen) @ Thomas

Als Antwort auf: Re: Interessantes aus Friedenbergers Buch von Thomas am 01. April 2004 14:15:47:

Will hier irgendjemand, dass diese Bücher nicht gelesen werden?
MfG
Thomas

Hallo Thomas,

Es gibt keine Zensur für Männerbücher durch Verlage oder Buchhandel!

Ich habe für mein Buch sehr schnell zwei Angebote von Verlagen gehabt (neben 78 Absagen), was völlig normal ist. Wenn es am Schluss doch beim "noch nicht ganz weltberühmten Maus-Verlag" gelandet ist, so hatte das rein kaufmännische Gründe.

Die Hauptzensoren sind die Männer selbst. Sie kaufen "sowas" nicht. Wer mir nicht glaubt, fragt Arne. Man müsste den Männern im Prinzip jedes einzelne Exemplar hinterhertragen.

Hier in den Foren wird der Eindruck erweckt, es gäbe ein (zahlenmäßig) bedeutsames Interesse an Männerbüchern. Das scheint mir eine wahnhafte Realitätsverkennung. Wer das Gegenteil behauptet, lügt sich was in die Tasche. Man könnte auch optimistischer formulieren: Männer hatten bislang besseres zu tun, als in den Büchern nachzulesen, wie toll sie sind.

Eine Art Zensur scheint es aber doch zu geben: Man werfe einen Blick auf die Literaturliste dieses Forums. Es geht mir gewiss am Arsch vorbei, aber es kommt mir doch so vor, als habe der FM aus kleinlichen Gründen ein wichtiges Werk der maskulistischen Literatur unterschlagen ;-)

Soviel zur "Zensur" maskulistischer Bücher.

Eugen Prinz
Handbuch für Männer in Zeiten von Aids und Feminismus

Re: der Mythos von der Zensur von Männerbüchern

Jörg , Friday, 02.04.2004, 01:54 (vor 7981 Tagen) @ Eugen Prinz

Als Antwort auf: Re: der Mythos von der Zensur von Männerbüchern von Eugen Prinz am 01. April 2004 22:37:45:

Eine Art Zensur scheint es aber doch zu geben: Man werfe einen Blick auf die Literaturliste dieses Forums. Es geht mir gewiss am Arsch vorbei, aber es kommt mir doch so vor, als habe der FM aus kleinlichen Gründen ein wichtiges Werk der maskulistischen Literatur unterschlagen ;-)

Irrtum. Ich habe dort nur Bücher aufgeführt, die ich selbst besitze
(also auch kenne) und für lesenswert befunden habe.

Mit Deinen Sticheleien mir gegenüber hat das also ausnahmsweise
mal nichts zu tun. Ich muß allerdings einräumen, daß gewisse
Beiträge Deinerseits nicht gerade ein dringendes Bedürfnis in mir
geweckt haben, mir Dein Buch zu kaufen. ;-)

Jörg

Re: der Mythos von der Zensur von Männerbüchern

Arne Hoffmann, Friday, 02.04.2004, 02:23 (vor 7981 Tagen) @ Eugen Prinz

Als Antwort auf: Re: der Mythos von der Zensur von Männerbüchern von Eugen Prinz am 01. April 2004 22:37:45:

Die Hauptzensoren sind die Männer selbst. Sie kaufen "sowas" nicht. Wer mir nicht glaubt, fragt Arne. Man müsste den Männern im Prinzip jedes einzelne Exemplar hinterhertragen.

Das ist zumindest die Info, die ich von einem Rowohlt-Cheflektor erhalten habe. Die Reihe "rororo Mann" (mit einigen auch für die Männerbewegung reizvollen Titeln) beispielsweise musste eingestellt werden, weil sich zu wenig Leser fanden. WENN diese Bücher gekauft wurden, dann vornehmlich von Frauen, die wissen wollten, wie Männer ticken.

Heute hat Rowohlt vor allem Men´s-Health-Bücher im Programm, die mit einer politisch-sozialen Männerbewegung bekanntlich wenig zu tun haben, sondern mehr eine Art "Brigitte" für Männer darstellen.

Arne

Re: der Mythos von der Zensur von Männerbüchern

Eugen Prinz, Friday, 02.04.2004, 02:42 (vor 7981 Tagen) @ Arne Hoffmann

Als Antwort auf: Re: der Mythos von der Zensur von Männerbüchern von Arne Hoffmann am 01. April 2004 23:23:32:

Das ist zumindest die Info, die ich von einem Rowohlt-Cheflektor erhalten habe. Die Reihe "rororo Mann" (mit einigen auch für die Männerbewegung reizvollen Titeln) beispielsweise musste eingestellt werden, weil sich zu wenig Leser fanden.

Die Reihe kenne ich und auch den Lektor. Da waren einige gute Sachen dabei. Ich besitze selbst etliche dieser Bücher. Die sind sehr ehrenwert, aber halt Magisterarbeiten o.ä., und teilweise nicht gerade unterhaltsam zu lesen. Eben nicht die übliche Plapperprosa.

Heute hat Rowohlt vor allem Men´s-Health-Bücher im Programm, die mit einer politisch-sozialen Männerbewegung bekanntlich wenig zu tun haben, sondern mehr eine Art "Brigitte" für Männer darstellen.
Arne

"Brigitte" für Männer! Das ist gut.

Brigitte buchstabiere ich ja so: Brrr ... igitt ... äh!

Einen Gruß von Eugen

Re: der Mythos von der Zensur von Männerbüchern

Jörg, Friday, 02.04.2004, 03:05 (vor 7981 Tagen) @ Eugen Prinz

Als Antwort auf: Re: der Mythos von der Zensur von Männerbüchern von Eugen Prinz am 01. April 2004 23:42:17:

>Heute hat Rowohlt vor allem Men´s-Health-Bücher im Programm, die mit einer politisch-sozialen Männerbewegung bekanntlich wenig zu tun haben, sondern mehr eine Art "Brigitte" für Männer darstellen.

Arne

"Brigitte" für Männer! Das ist gut.
Brigitte buchstabiere ich ja so: Brrr ... igitt ... äh!
Einen Gruß von Eugen[/i]

*LOL* Du kannst ja richtig witzig sein - wenn Du nur willst.

Jörg

Re: der Mythos von der Zensur von Männerbüchern

Eugen Prinz, Friday, 02.04.2004, 14:35 (vor 7980 Tagen) @ Jörg

Als Antwort auf: Re: der Mythos von der Zensur von Männerbüchern von Jörg am 02. April 2004 00:05:51:

Brigitte buchstabiere ich ja so: Brrr ... igitt ... äh!
Einen Gruß von Eugen

*LOL* Du kannst ja richtig witzig sein - wenn Du nur willst.
Jörg

...oder wenn es sein muss. Obiges und mehr im übrigen zu finden im
"Handbuch für Männer in Zeiten von Aids und Feminismus"

Re: der Mythos von der Zensur von Männerbüchern

Der schöne Prinz, Friday, 02.04.2004, 22:12 (vor 7980 Tagen) @ Arne Hoffmann

Als Antwort auf: Re: der Mythos von der Zensur von Männerbüchern von Arne Hoffmann am 01. April 2004 23:23:32:

Die Hauptzensoren sind die Männer selbst. Sie kaufen "sowas" nicht. Wer mir nicht glaubt, fragt Arne. Man müsste den Männern im Prinzip jedes einzelne Exemplar hinterhertragen.

Das ist zumindest die Info, die ich von einem Rowohlt-Cheflektor erhalten habe. Die Reihe "rororo Mann" (mit einigen auch für die Männerbewegung reizvollen Titeln) beispielsweise musste eingestellt werden, weil sich zu wenig Leser fanden. WENN diese Bücher gekauft wurden, dann vornehmlich von Frauen, die wissen wollten, wie Männer ticken.

Die Männer sind eben mindestens so doof wie die Frauen gemein. Wie könnte es sonst zu so einem Femi-Wahnsinn in unserer Gesellschaft kommen? War es nicht Schopenhauer, der gesagt hat, je mehr er die Männer kenne, umso weniger könne er sie schätzen, und war es nicht der Schriftsteller Norman Mailer, der gesagt hat, je mehr man die Frauen kenne, umso mehr müsse man sie hassen?

Gruß vom
schönen Prinz

Re: der Mythos von der Zensur von Männerbüchern

Garfield, Friday, 02.04.2004, 13:01 (vor 7980 Tagen) @ Eugen Prinz

Als Antwort auf: Re: der Mythos von der Zensur von Männerbüchern von Eugen Prinz am 01. April 2004 22:37:45:

Hallo Eugen!

Hm, ich glaube auch nicht an eine direkte, bewußte Zensur von feminismuskritischen Büchern.

Es ist allgemein so, daß Frauen mehr lesen als Männer, was offensichtlich daran liegt, daß sie mehr Zeit dafür erübrigen können.

So ist es denn auch kein Wunder, daß die Verlage bevorzugt Bücher in ihr Programm aufnehmen, von denen sie glauben, daß Frauen sie interessant finden. Wenn man sich beispielsweise einen Katalog von Weltbild ansieht, dann findet man dort massenweise Bücher, die ganz offensichtlich vor allem für Frauen geschrieben worden sind. Und da es Frauen offensichtlich sehr angenehm ist, zu lesen, wie toll sie sind, gibt es auch massenweise Bücher, die ihnen dies wortreich bestätigen und dabei eben auch schon mal Männer schlecht darstellen, wenn sich anders keine Überlegenheit der Frauen zusammen konstruieren läßt.

Wieso haben nun aber Männer so wenig Interesse an feminismuskritischen Büchern? Zum einen liegt das daran, daß Männer offenbar allgemein weniger Zeit zum Lesen von Büchern erübrigen können als Frauen. Und daß sie somit generell weniger lesen.

Dann ist es aber auch so, daß Jungen bzw. Männer nach wie vor dazu erzogen werden, immer stark und überlegen zu sein, und das impliziert, daß sie niemals Opfer sein dürfen. Wenn sie doch mal Opfer werden, haben sie sich gefälligst aus eigener Kraft aus dieser Lage zu befreien, und wenn sie das nicht schaffen, werden sie als Schwächlinge, Pantoffelhelden oder ähnliches betrachtet, weshalb sie dann nicht gern darüber reden und sich dann mit dem Opferstatus keineswegs wohl fühlen. Zumal Männern eine Opferhaltung gesellschaftlich auch keinerlei Vorteile bringt. Das hat ein Mann häufig schon als kleiner Junge gelernt, wenn seine Mutter (oder vielleicht auch sein Vater) zu ihm etwas sagte wie: "Deshalb mußt du doch jetzt nicht gleich heulen; du bist doch kein Mädchen!" So scheut so mancher Mann offenbar vor Büchern zurück, in denen er lesen kann, daß auch Männer sehr wohl auf die eine oder andere Weise Opfer von Frauen werden können. Das von der Gesellschaft anerzogene männliche Selbstbild wird durch solche Bücher in Frage gestellt.

Frauen dagegen haben mit der Opferhaltung gar kein Problem. Sie werden von Kindheit an dazu erzogen, daß es völlig in Ordnung ist, daß sie ihre Gefühle deutlich zeigen, vor allem dann, wenn sie sich benachteiligt fühlen. Ihnen wird beigebracht, daß es für sie nicht schlimm ist, Opfer zu sein. Man bringt ihnen dann weit eher Verständnis entgegen als männlichen Opfern und ist auch eher bereit, ihnen zu helfen. Somit ist Frauen der Opferstatus keineswegs unangenehm, sondern sie lernen schon in der Kindheit, daß sie als Opfer das Recht haben, diverse Hilfsleistungen von anderen einzufordern.

So haben Frauen mit Büchern, in denen die Welt als männerdominierte Ausbeutungsmaschinerie für Frauen dargestellt wird, nicht nur kein Problem, sondern diese Bücher helfen manchen Frauen sogar dabei, ihren Opferstatus zu pflegen und auf dieser Grundlage immer neue Forderungen zu stellen. Weil es für sie aufgrund ihrer Erziehung ganz selbstverständlich ist, daß ihnen als Opfer nun einmal von überallher Unterstützung zusteht.

So entsteht durch diese unterschiedliche Erziehung von Frauen und Männern tatsächlich doch eine Art Zensur, die paradoxerweise durch die Männer selbst erfolgt und letztendlich genau dieselbe Wirkung hat wie eine echte Zensur.

Aus welchen Gründen Verlage damit zögern, feminismuskritische Bücher in ihre Programme aufzunehmen, während selbst eindeutig volksverhetzende radikalfeministische Machwerke in hohen Auflagen und immer wieder herausgebracht werden, ist ja für das Endergebnis eigentlich vollkommen unwichtig.

Wenn man aber etwas daran ändern will, dann sind die Gründe dafür natürlich schon interessant. Ich denke ohnehin, daß man vor allem bei den Männern ansetzen muß, um etwas zum Positiven zu bewegen. Denn der Feminismus hätte niemals eine so wichtige Stellung in unserer Gesellschaft einnehmen können, wenn Männer ihm das nicht erlaubt und ermöglicht hätten.

Daß viele Frauen heute negative Vorurteile Männern gegenüber haben, ist ja letztendlich auch nur die logische Folge der Berieselung mit dümmlichen Klischees aus sämtlichen Medien, in denen dann (mal abgesehen von Frauenzeitschriften, die aber wiederum die Interessen der Anzeigen-Kunden berücksichtigen müssen) auch häufig Männer die wesentlichen Entscheidungen treffen.

Und daß Frauen männerfeindliche Gesetze ausnutzen, liegt nicht an den Frauen, sondern mehr an den Gesetzen, die häufig überwiegend von Männern gebilligt und oft sogar von Männern entworfen worden sind. Und teilweise ist es so, daß die Gesetze selbst gar nicht direkt männerfeindlich sind, sondern nur so umgesetzt werden, woran dann wiederum auch Männer beteiligt sind.

Wenn eine große Anzahl von Männern sich von dem ihnen anerzogenen Rollenbild lösen würde, dann sähe die Welt mit einem Schlag ganz anders aus.

Freundliche Grüße
von Garfield


unterschreib! (n/t)

Norbert, Friday, 02.04.2004, 13:10 (vor 7980 Tagen) @ Garfield

Als Antwort auf: Re: der Mythos von der Zensur von Männerbüchern von Garfield am 02. April 2004 10:01:49:

Re: der Mythos von der Zensur von Männerbüchern

Eugen Prinz, Friday, 02.04.2004, 14:30 (vor 7980 Tagen) @ Garfield

Als Antwort auf: Re: der Mythos von der Zensur von Männerbüchern von Garfield am 02. April 2004 10:01:49:

Wieso haben nun aber Männer so wenig Interesse an feminismuskritischen Büchern? Zum einen liegt das daran, daß Männer offenbar allgemein weniger Zeit zum Lesen von Büchern erübrigen können als Frauen.

Ja, m.E. entlarvt das Leseverhalten sehr gut die Mär von der Doppelbelastung der Frauen. Dieser ganze Frauenbücherberg, dieser Zeitschriftenwald, muss ja in Echtzeit konsumiert werden.

So haben Frauen mit Büchern, in denen die Welt als männerdominierte Ausbeutungsmaschinerie für Frauen dargestellt wird, nicht nur kein Problem, sondern diese Bücher helfen manchen Frauen sogar dabei, ihren Opferstatus zu pflegen ...

Das ist ein interessanter Aspekt. Die Bücher als virtuelle Parteigänger. Wenn ein Paar sich trennt, dann sind es auch Frauen, die nach meinen Beobachtungen häufiger Parteigänger suchen, "public" gehen, während die Männer versuchen ihre Kram alleine zu bewältigen. Ziemlich ungeschickt...

Ich denke ohnehin, daß man vor allem bei den Männern ansetzen muß, um etwas zum Positiven zu bewegen. Denn der Feminismus hätte niemals eine so wichtige Stellung in unserer Gesellschaft einnehmen können, wenn Männer ihm das nicht erlaubt und ermöglicht hätten.

Mein Reden! Aber es ist ein hartes Geschäft. Wenn du morgen einen Kurs anbietest: "So bewältigen sie Trennung und Scheidung" dann laufen dir die Frauen die Bude ein. Die Männer musst du wahrscheinlich einzeln an der Krawatte reinschleifen, diskret, zur Hintertür...

Wenn eine große Anzahl von Männern sich von dem ihnen anerzogenen Rollenbild lösen würde, dann sähe die Welt mit einem Schlag ganz anders aus.

Vielleicht muss es gar keine so große Zahl sein, jedenfalls keine Mehrheit. Viele der "Segnungen" des Feminismus wurden durch absolute Frauenminderheiten auf den Weg gebracht. Mit "einem Schlag" ging es da freilich auch nicht. Stephanie Klee (Hurensprecherin) und ihre paar Schwestern haben 10 Jahre gebaggert, bis sie ihr dämliches Prostitutionsgesetz durchgedrückt hatten.

Wir müssen uns halt auch organisieren, Lobbyarbeit machen, den ganzen Kram. Aber das tun wir ja schon, z.B. bei www.manndat.de

Auch dir freundliche Grüße,
Eugen Prinz

Re: der Mythos von der Zensur von Männerbüchern

Norbert, Monday, 05.04.2004, 14:06 (vor 7977 Tagen) @ Eugen Prinz

Als Antwort auf: Re: der Mythos von der Zensur von Männerbüchern von Eugen Prinz am 01. April 2004 22:37:45:

Na ganz so ein Mythos ist wohl doch nicht.
Es gab immer schon verschiedene Berichte darüber:


Wie sehr Karin Jäckel an einem Tabu rührt, wird klar, wenn sie von den Reaktionen auf ihre Bücher berichtet: Man droht ihr Mord, Entführung und Brandschatzung an, Buchhändlerinnen boykottieren ihre Werke oder erklären auf Nachfrage fälschlich, sie seien vergriffen. Verlagslektorinnen lassen Manuskripte untergehen und Verträge platzen. All dies würde sich höchst abenteuerlich anhören, wenn man ähnliche Erlebnisse nicht vielfach von anderen Autoren gehört hätte, die sich Feminismuskritik zu ihrer Aufgabe gemacht haben. Man kann sich nur wünschen, dass hierzulande möglichst bald dieselbe geistige Freiheit zu verspüren ist wie in anderen Ländern. Wenn endlich einmal auch bei uns eine unbelastete Auseinandersetzung in der Geschlechterdebatte möglich ist, dann wird das auch Personen wie Karin Jäckel zu verdanken sein, die sich als Einzelne mutig einem tosenden Strom von "neosexistischer" Fehlinformation und Meinungsmache entgegengestellt haben. Spannender, aufwühlender und zugleich moralisch integrer kann ein Sachbuch kaum sein.

Nachzulesen in Novo 49

Ich habe von Reaktionen und Verhalten von Lektorinnen gelesen, die einem die Haare zu Berge stehen lassen.
Zerissene, verdreckte Mansukripte, Schimpfkanonaden, Bosheiten, usw.

Dass es wie beschrieben auch anders sein kann, nun vielleicht ist da doch auch ein Sinneswandel im Gang gekommen.
Die Reportagen über Gewalttätigkeiten von Frauen in stern-TV waren ein Anfang das Schweigen zu beenden. Wie man auch dazu stehen mag, es hat die Thematik ins Licht gebracht.

Oder man wittert aber nur ein neues Geschäft, da manche Thematiken ausgelutscht sind, das 10. Buch gegen Männer kauft man dann vielleicht doch nicht mehr. Die Konkurenz ist dann auch schon zu groß.

Dass sich Männerbücher vornehmlich an Personen verkaufen lassen, die mit dem Irrwitz der Thematik um Scheidungen konfrontiert sehen, halte ich nicht für unwahrscheinlich.
Doch gerade diesen Betroffenen fehlt es dann an Geld und Zeit.
Der Kreis schließt sich.

Gruß
Norbert

Re: der Mythos von der Zensur von Männerbüchern

Eugen Prinz, Monday, 05.04.2004, 14:54 (vor 7977 Tagen) @ Norbert

Als Antwort auf: Re: der Mythos von der Zensur von Männerbüchern von Norbert am 05. April 2004 11:06:04:

Na ganz so ein Mythos ist wohl doch nicht.

Es gibt sicher mehrere Wahrheiten.

Ich erwarte von Lektorinnen im besonderen und Frauen im allgemeinen in Geschlechterfragen keine Fairness und sehe auch - bis auf seltene Ausnahmen - keine.

Fairerweise ;-) muss ich aber berichten, dass die einzige unsachliche und unprofessionelle von etwa 80 Verlagsantworten, die ich bekam, von einem Mann stammte.

Aber der Autor muss sein Werk nicht nur dem Verlag, sondern auch den Lesern verkaufen. Also ist es vielleicht taktisch falsch, eine feministische Zensur zu leugnen, und ich sollte ebenfalls die Opferrhetorik pflegen, wie es der ganze Feministinnenklüngel seit Anbeginn der Menschheit tut. Ob das aber auch bei Männern funktioniert, sei dahingestellt.

Eine anderer Beitrag hier im Forum zeigt mir übrigens wieder mal drastisch, dass sich die Gegner der Männerbewegung durchaus nicht nur unter Feministinnen finden. Liest man das Gesülze von dem Pressesprecher der Tally Weijl AG, dann kann einem schlecht werden von soviel verlogener, menschenverachtender Raffgier.

Eugen Prinz

Woher das wohl kommt?

Der schöne Prinz, Friday, 02.04.2004, 23:14 (vor 7980 Tagen) @ Ferdi

Als Antwort auf: Interessantes aus Friedenbergers Buch von Ferdi am 01. April 2004 08:23:43:

Damit einhergehen muss ein Abbau der generell minderen Wertschätzung von Männern und ihre Verächtlichmachung, wie sie immer noch, vor allem auch in den Medien, gross in Mode ist. Freilich verlangt es derzeit viel mehr Courage und Standfestigkeit, für die Sache der Männer als für die der Frauen einzutreten, nach dem Motto "Darüber spricht man(n) nicht!".Die ganze Wahrheit zu sagen, gilt hier nicht mehr als fortschrittlich - nur eine Seite darf Flagge zeigen.[/b]

Woher das wohl kommt? Der amerikanische Männerrechtler Bly vermutet, dass in den Medien- und Marketingunternehmen neben Frauen vor allem HOMOSEXUELLE Männer, die ihre Väter und alles Männliche hassen würden, das Sagen hätten. Ich finde das eine interessante These, aber ich bin nicht vom Fach, um das bestätigen zu können. Weiß hier jemand mehr?

Gruß vom
schönen Prinz

Re: Woher das wohl kommt?

Eugen Prinz, Saturday, 03.04.2004, 01:14 (vor 7980 Tagen) @ Der schöne Prinz

Als Antwort auf: Woher das wohl kommt? von Der schöne Prinz am 02. April 2004 20:14:02:

Woher das wohl kommt? Der amerikanische Männerrechtler Bly vermutet, dass in den Medien- und Marketingunternehmen neben Frauen vor allem HOMOSEXUELLE Männer, die ihre Väter und alles Männliche hassen würden, das Sagen hätten.

Ich kenne natürlich nicht die amerikanische Medien- und Marketingszene. Aber Bly scheint noch weniger die Schwulenszene zu kennen. Meines Wissens haben Schwule eine ausgesprochene Vorliebe für Männer ;-)

Auch aus vielen persönlichen Begegnungen kann ich keinesfalls bestätigen, dass Schwule, gleich welcher Ausrichtung, in irgendeiner Weise feindselig oder aggressiv gegen Heteros wären. Auch psychologisch scheint mir das nicht plausibel.

Vielleicht hassen sie die Macker, die Brutalos, die Männer, die höchstens zu Frauen freundlich sein können (solange sie dran wollen), aber die liebe ich auch nicht gerade.

Unter meinen Lesern kenne ich etwa ein Dutzend Schwule, intelligente, hellwache Burschen. Das brauchen sie auch. Genaugenommen sind sie nämlich gleich doppelt diskriminiert: Als Männer und als Schwule. Und auch was die Selbstfindung betrifft, so haben sie ungleich mehr zu leisten, als der Durchschnittshetero.

Sie haben natürlich auch ein paar Rollenvorteile: Der ganze hustle um die Weiber, "das ganze Gedöns" (Alphons Silbermann) bleibt ihnen erspart ;-)))

Und auch dies hinzuzufügen: Wenn einer ein Männerrechtler ist, dann muss das noch lange nicht bedeuten, dass er auch ein Männerfreund ist...

Eugen Prinz

Re: Woher das wohl kommt?

Der schöne Prinz, Saturday, 03.04.2004, 01:54 (vor 7980 Tagen) @ Eugen Prinz

Als Antwort auf: Re: Woher das wohl kommt? von Eugen Prinz am 02. April 2004 22:14:03:

Woher das wohl kommt? Der amerikanische Männerrechtler Bly vermutet, dass in den Medien- und Marketingunternehmen neben Frauen vor allem HOMOSEXUELLE Männer, die ihre Väter und alles Männliche hassen würden, das Sagen hätten.

Ich kenne natürlich nicht die amerikanische Medien- und Marketingszene. Aber Bly scheint noch weniger die Schwulenszene zu kennen. Meines Wissens haben Schwule eine ausgesprochene Vorliebe für Männer ;-)
Auch aus vielen persönlichen Begegnungen kann ich keinesfalls bestätigen, dass Schwule, gleich welcher Ausrichtung, in irgendeiner Weise feindselig oder aggressiv gegen Heteros wären. Auch psychologisch scheint mir das nicht plausibel.
Vielleicht hassen sie die Macker, die Brutalos, die Männer, die höchstens zu Frauen freundlich sein können (solange sie dran wollen), aber die liebe ich auch nicht gerade.
Unter meinen Lesern kenne ich etwa ein Dutzend Schwule, intelligente, hellwache Burschen. Das brauchen sie auch. Genaugenommen sind sie nämlich gleich doppelt diskriminiert: Als Männer und als Schwule. Und auch was die Selbstfindung betrifft, so haben sie ungleich mehr zu leisten, als der Durchschnittshetero.
Sie haben natürlich auch ein paar Rollenvorteile: Der ganze hustle um die Weiber, "das ganze Gedöns" (Alphons Silbermann) bleibt ihnen erspart ;-)))
Und auch dies hinzuzufügen: Wenn einer ein Männerrechtler ist, dann muss das noch lange nicht bedeuten, dass er auch ein Männerfreund ist...
Eugen Prinz

Blys Buch "Eisenhans" geht sehr einfühlsam und freundlich mit der geschundenen Männerpsyche um. ;-)

Es stimmt, dass Schwule eine Vorliebe für Männer haben. Das gilt aber hinsichtlich ihrer sexuellen Ausrichtung. D.h. ihre Psyche ist eigentlich weiblich. Das sagt auch die Psychoanalyse. Danach sind Schwule - aus welchen Gründen auch immer - nicht mit ihrem Vater identifiziert. Das innere Idealbild der eigenen Identität ist eine Frau. Außerdem sollen Schwule bestimmte Hirnregionen aufweisen, die mehr Ähnlichkeit mit Frauen als mit nicht schwulen Männern haben...

Da ich diese Beweislage für überzeugend halte, war meine Frage vor allem dahingehend gerichtet, ob wirklich überdurchschnittlich viele Homosexuelle in der Medien- und Marketingszene arbeiten. Naheliegend ist diese These ja schon.

Ich frage mich, wer hinter der medialen Geringschätzung des Mannes steckt. Machos dürften es ja kaum sein. Da muss mehr dahinterstecken als der kapitalistische Drang, ein Produkt an die Frau zu bringen.

Blaublütige Grüße ;-)

Re: Woher das wohl kommt?

Eugen Prinz, Saturday, 03.04.2004, 02:58 (vor 7980 Tagen) @ Der schöne Prinz

Als Antwort auf: Re: Woher das wohl kommt? von Der schöne Prinz am 02. April 2004 22:54:29:

Es stimmt, dass Schwule eine Vorliebe für Männer haben. Das gilt aber hinsichtlich ihrer sexuellen Ausrichtung. D.h. ihre Psyche ist eigentlich weiblich. Das sagt auch die Psychoanalyse. Danach sind Schwule - aus welchen Gründen auch immer - nicht mit ihrem Vater identifiziert. Das innere Idealbild der eigenen Identität ist eine Frau. Außerdem sollen Schwule bestimmte Hirnregionen aufweisen, die mehr Ähnlichkeit mit Frauen als mit nicht schwulen Männern haben...

Ein kurzer Besuch in der Lederszene könnte sich für dich lohnen, um diese Sichtweisen zu relativieren ;-)

Aber du hast natürlich recht - das ist eigentlich nicht das Thema bzw. die Frage.

Nach meinen Erfahrungen mit Lektoren, Verlagen, Autoren und Lesern und vielen Besuchen auf den Buchmessen bin ich nach wie vor überzeugt, dass es tatsächlich die fehlende Nachfrage seitens der Männer ist, die für die geringen Auflagen von Männerbüchern verantwortlich sind.

Es liegt vielleicht auch Stil der Männerbücher. Bei rororo gibt z.B. eines, das hat den Titel: Männer lassen Federn. Wer fühlt sich da schon angesprochen. Looserliteratur! Es heißt nicht: Männer kommen groß raus, oder Männer sind Klasse, oder Der Powermann...

Du verstehst, was ich meine?

Blaublütige Grüße ;-)

Ja, Adel verpflichtet,

Gute Nacht ;-)

Sorry, Bly war das nicht

Der schöne Prinz, Saturday, 03.04.2004, 18:08 (vor 7979 Tagen) @ Der schöne Prinz

Als Antwort auf: Woher das wohl kommt? von Der schöne Prinz am 02. April 2004 20:14:02:

Hab noch mal nachgeschlagen. Wörtlich heißt es bei ihm: "Viele junge Drehbuchautoren rächen sich an dem abwesenden Vater, indem sie alle erwachsenen Männer wie Tölpel aussehen lassen, statt die Konfrontation mit ihren eigenen Vätern in Kansas zu suchen, oder wo immer sie leben mögen."

Keine Ahnung, wie ich auf den Gedanken gekommen bin, dass Homosexualität bzw. eine überstarke weibliche Seite der Werbe- und Filmemacher eine Rolle spielen könnte. Wobei ich das immer noch nicht ausschließen möchte, aber harte Fakten habe ich keine.

Damit einhergehen muss ein Abbau der generell minderen Wertschätzung von Männern und ihre Verächtlichmachung, wie sie immer noch, vor allem auch in den Medien, gross in Mode ist. Freilich verlangt es derzeit viel mehr Courage und Standfestigkeit, für die Sache der Männer als für die der Frauen einzutreten, nach dem Motto "Darüber spricht man(n) nicht!".Die ganze Wahrheit zu sagen, gilt hier nicht mehr als fortschrittlich - nur eine Seite darf Flagge zeigen.[/b]

Woher das wohl kommt? Der amerikanische Männerrechtler Bly vermutet, dass in den Medien- und Marketingunternehmen neben Frauen vor allem HOMOSEXUELLE Männer, die ihre Väter und alles Männliche hassen würden, das Sagen hätten. Ich finde das eine interessante These, aber ich bin nicht vom Fach, um das bestätigen zu können. Weiß hier jemand mehr?
Gruß vom
schönen Prinz

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