Re: Ratgeber für Männer bei Trennung und Scheidung - zum download
Als Antwort auf: Re: Ratgeber für Männer bei Trennung und Scheidung - zum download von Jörg am 14. März 2004 22:39:28:
Die Titelseite wirkt auf mich ein wenig unruhig.
Die Beschriftung der Säulen auf Seite 3 ist nur schwer lesbar.
An einer stelle wird von Klienten und Kunden gesprochen. Was ist eigentlich der Unterschied zwischen Klienten und Kunden?
Warum die grundsätzliche Ablehnung der Behebung von Defiziten? Besser fände ich hier eine Schwerpunktsetzung, d. h. Setzung des Schwerpunktes bei dem Ausbau vorhandener Ressourcen, aber falls nötig auch Hilfestellung bei der Behebung von Defiziten.
Gruß, Jörg
Hallo Jörg,
Danke für Dein Feedback. Die Beschriftung der Säulen ist im Ausdruck besser lesbar als auf dem Bildschirm. Die erste Seite ist tatsächlich etwas überfrachtet. Vielleicht sollte ich Email und Telefonnummer weglassen. Die kommen ohnehin auf der letzten Seite.
Zwischen Kunden und Klienten ist eigentlich kein Unterschied. Im allgemeinen sind die Kunden eines Sozialarbeiters seine Klienten. Auf die Leute, die an den Freizeitprogrammen teilnehmen wirkt das Wort aber deplaziert.
Zu Deinem letzten Punkt: Es geht mir AUCH um Hilfestellung bei Defiziten. Das wollte ich durch folgenden Satz zum Ausdruck bringen: "In beiden Bereichen versteht sich majuze als Anwalt der Männer und Jungen, nicht ohne auch korrigierenden Rat zu erteilen, wo es nötig ist."
Wichtig ist mir aber, daß hier nicht das Augenmerk liegt, sondern darin, die vorhandenen Fähigkeiten von Männern und Jungen zu nutzen, also nicht "defizitorientiert" zu arbeiten. Das mache ich in meiner Arbeit mit Jugendlichen ja auch nicht (Plump gesagt will ich die Einstellung vermeiden: Die Kids sind zu blöd und ich muß ihnen etwas beibringen)
Seltsamerweise werden eiserne Grundlegen der Sozialarbeit bei Männern völlig über Bord geschmissen.
1. Regel: Mit den Fähigkeiten des Klienten zu arbeiten. Bei Männern geht es oft darum, sie zu sozialisieren, weil sie bedrohlich sind. Das heißt: erst um kriminelle Männer wird sich gekümmert, alle anderen können verrotten. Aber auch diese "störenden" Männer wird nur etwas "beigebracht". Man geht zu wenig von ihren Fähigkeiten aus. Die einzige Männerarbeit in Rosenheim wurde auf Initiative des "Frauen- und Mädchennotruf" gegründet und "behandelt" gewalttätige Männer - meist vom Gericht dorthin geschickt.
2. Regel: Die Klienten dort abholen, wo sie stehen. Aus diesem Grunde auch mein Freizeitangebot. Ansonsten sagen die Meisten: Ich habe mein Büro und meine Sprechstunden, wer was will soll kommen. Die Frauen kommen doch auch. Wenn die Männer nicht kommen, sind sie selber schuld.
gesamter Thread:
- Ratgeber für Männer bei Trennung und Scheidung - zum download -
Wolfgang Wenger,
13.03.2004, 15:07
- Re: Ratgeber für Männer bei Trennung und Scheidung - zum download -
Jörg,
15.03.2004, 00:39
- Re: Ratgeber für Männer bei Trennung und Scheidung - zum download - Wolfgang Wenger, 20.03.2004, 17:04
- Re: Ratgeber für Männer bei Trennung und Scheidung - zum download - Joachim, 15.03.2004, 18:50
- Re: Ratgeber für Männer bei Trennung und Scheidung - zum download -
Jörg,
15.03.2004, 00:39