Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Ö-Politik: Burgstaller, Gehrer

Mic, Monday, 15.03.2004, 11:11 (vor 7998 Tagen)

Die Wahlsiegerin von Salzburg, Burgstaller (SPÖ) sagte in einem Interview auf die Frage warum es im Land Sbg. so wenige weibliche Landesräte und Bürgermeister gäbe, dass fast keine Bewerber da wären. (Aus dem Gedächtnis zitiert)

Diese Aussage (von einer Politikerin!) sollte wirklich publik werden in relation zur Femi-Jammerei über die niedrige 'Frauenquote' in der Politik. Dass man (auch als weiblicher Mensch) sich in der Politik hocharbeiten muss, Parteimitglied, Funktionär die ganze mühsame Leiter eben, sollte doch jedem klar sein.

Bildungsministerin Gehrer erklärte in einer anderen Sendung, dass bei Stellenbesetzungen (im öffentlichen Bereich nehme ich mal an) bei gleicher Qualifikation, Frauen so lange bevorzugt werden, bis eine Quote von 52% Frauen erreicht ist.

Das ist also offiziell (keine 'frauenfeindliche' Hetze sondern allerhöchstes Ministerwort) - muss man sich einmal auf der Zunge zergehen lassen!

Angenommen bei 4 Bewerbungen hätten wir jeweils 3 Männer und eine Frau, alle gleichqualifiziert, so erschiene mir sonneklar, dass im Mittel halt 3 Männer und 1 Frau berufen werden. Aber ganz im Gegenteil, es werden (es müssen) 4 Frauen berufen werden. Wenigstens ist eines dann von amtswegen klar: falls doch noch gelegentlich ein Mann berufen wird, ist er höherqualifiziert als die Konkurrentinnen. Aber vielleicht wird auch das verhindert, zb. in dem man sagt, wenn keine gleichqualifizierte Frau sich bewirbt, muss die Ausschreibung wiederholt werden?


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