Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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nochmal: Standard-Leserbrief

Leser, Tuesday, 17.02.2004, 23:22 (vor 8024 Tagen)

Ich würde sowas ehrlich gesagt nicht machen wollen. Der Grund
liegt in der zu hohen Mißbrauchsgefahr bei solchen Dingen.
Arne hatte hier mal vor einiger Zeit in einer bestimmten Sache (hab's
mittlerweile leider vergessen, worum es damals genau ging) eine
Art Muster-Leserbrief veröffentlicht. Der Effekt war, daß der
Empfänger mit diesem Muster-Leserbrief völlig zugespammt worden
ist. Damit erreicht man kein Umdenken beim Empfänger, sondern
damit nervt man ihn in erster Linie nur.

Das mag sein. doch:

1. Werden wir etwa nicht genervt von den ewig gleichen und gleichen Parolen der Medien?

2. Lohnt es sich denn für UNS, sich für jeden Fall immer wieder erneut die Mühe zu machen, auf jede Diskriminierung individuell zu antworten?

Pauschalisierungen muss auch Pauschales entgegengehalten werden.
meint
Leser

Re: nochmal: Standard-Leserbrief

Jörg , Tuesday, 17.02.2004, 23:33 (vor 8024 Tagen) @ Leser

Als Antwort auf: nochmal: Standard-Leserbrief von Leser am 17. Februar 2004 21:22:34:

Hallo Leser!

>ist. Damit erreicht man kein Umdenken beim Empfänger, sondern

damit nervt man ihn in erster Linie nur.

Das mag sein. doch:
1. Werden wir etwa nicht genervt von den ewig gleichen und gleichen Parolen der Medien?[/i]

Ja, natürlich. Trotzdem hinkt dieser Vergleich.
Denn was kann ein bestimmter Medienautor für die immergleichen
Parolen der Medien als solche?

2. Lohnt es sich denn für UNS, sich für jeden Fall immer wieder erneut die Mühe zu machen, auf jede Diskriminierung individuell zu antworten?

Das muß jeder für sich beantworten.
Wer jedoch nicht immer neu formulieren will - was ich durchaus
verstehen kann, der kann doch problemlos wie von mir
vorgeschlagen auf seinem Computer für solche Fälle einschlägige
Textbausteine anlegen.

Pauschalisierungen muss auch Pauschales entgegengehalten werden.

Sorry, aber das halte ich nun für Käse.

Gruß, Jörg

Re: nochmal: Standard-Leserbrief

Leser, Tuesday, 17.02.2004, 23:55 (vor 8024 Tagen) @ Jörg

Als Antwort auf: Re: nochmal: Standard-Leserbrief von Jörg am 17. Februar 2004 21:33:29:

Hallo Jörg!

1. Werden wir etwa nicht genervt von den ewig gleichen und gleichen Parolen der Medien?[/i]

Ja, natürlich. Trotzdem hinkt dieser Vergleich.
Denn was kann ein bestimmter Medienautor für die immergleichen
Parolen der Medien als solche?

Wenn ein Autor ein feministisches Dogma vertritt, dann soll der
nichts dafür können, wenn andere Medien dasselbe vertreten? Na und?

Wir gehen doch gegen diese kranke Auffassung als solche an (dachte
ich zumindest) und nicht gegen den Autor.

>2. Lohnt es sich denn für UNS, sich für jeden Fall immer wieder erneut die Mühe zu machen, auf jede Diskriminierung individuell zu antworten?
Das muß jeder für sich beantworten.
Wer jedoch nicht immer neu formulieren will - was ich durchaus
verstehen kann, der kann doch problemlos wie von mir
vorgeschlagen auf seinem Computer für solche Fälle einschlägige
Textbausteine anlegen.

Auch eine Möglichkeit. Mit meinem Vorschlag würde man aber mehr Personen
dazu bekommen so einen Beschwerdebrief auch abzuschicken. Und ich denke
Masse tuts da mehr als Klasse..welchen Redakteur einer Zeitung interessiert schon eine einzige, auch wenn gut geschriebene Kontrameinung.
Aber wenn es dutzende oder sogar über hundert sind sieht die Sache anders aus.

>Pauschalisierungen muss auch Pauschales entgegengehalten werden.
Sorry, aber das halte ich nun für Käse.

schön dann lass es mich weniger provokant formulieren:
Wenn Pauschalen Dogmen pauschale (weil identische) Wahrheiten entgegengesetzt werden, sehe ich nicht, was an dieser Art der Beschwerdeführung verkehrt sein soll. Dafür ist sie aber umso effizienter.

Gruß
Leser

Gruß, Jörg

Re: nochmal: Standard-Leserbrief

Jörg , Wednesday, 18.02.2004, 00:30 (vor 8024 Tagen) @ Leser

Als Antwort auf: Re: nochmal: Standard-Leserbrief von Leser am 17. Februar 2004 21:55:25:

Hallo Leser,

vom Ansatz her ist Deine Idee eigentlich gar nicht mal so schlecht.
Sie ähnelt Aktionen wie sie hin und wieder im realen Leben mit
Postkarten durchgeführt werden.

Aber:

Wie willst Du es verhindern, daß einzelne Beschwerdeführer
ohne Sinn und Verstand dutzende Beschwerden an ein- und
denselben Adressaten abschicken?

Wie willst Du es verhindern, daß x-beliebige E-Mail-Adressen als
Empfänger-Adressen eingetragen werden?

Möchtest Du Dich anschließend mit den genervten Reaktionen
der Adressaten auseinandersetzen?

Wer möchte die Verantwortung für solch ein Formular und die sich
daraus ergebenden Begleit- und Folgeerscheinungen auf sich
nehmen? Ganz ehrlich - ich jedenfalls nicht.

Gruß, Jörg

Re: nochmal: Standard-Leserbrief

Leser, Wednesday, 18.02.2004, 14:40 (vor 8024 Tagen) @ Jörg

Als Antwort auf: Re: nochmal: Standard-Leserbrief von Jörg am 17. Februar 2004 22:30:03:

Hallo Jörg,

Wie willst Du es verhindern, daß einzelne Beschwerdeführer
ohne Sinn und Verstand dutzende Beschwerden an ein- und
denselben Adressaten abschicken?

mittels IP-Logging?

Wie willst Du es verhindern, daß x-beliebige E-Mail-Adressen als
Empfänger-Adressen eingetragen werden?

indem nur bei den div . Männerrechtsgruppen (manndat etc) (und bei
dir) registrierte Personen sich mit ihrem Passwort eintragen?

Möchtest Du Dich anschließend mit den genervten Reaktionen
der Adressaten auseinandersetzen?
Wer möchte die Verantwortung für solch ein Formular und die sich
daraus ergebenden Begleit- und Folgeerscheinungen auf sich
nehmen? Ganz ehrlich - ich jedenfalls nicht.

brauchste ja auch nicht- korrekte Absender ist ja dann angegeben.

und zur Wiederholung: der "genervte" Empfänger ist schließlich kein
unschuldiges, friedliche Männer nicht nervendes Lamm, sondern Vertreter
einer Gesellschaftszersetzenden Ideologie.

Leser

Gruß, Jörg

Re: nochmal: Standard-Leserbrief

Jörg , Wednesday, 18.02.2004, 16:38 (vor 8024 Tagen) @ Leser

Als Antwort auf: Re: nochmal: Standard-Leserbrief von Leser am 18. Februar 2004 12:40:28:

Hallo Leser!

>Wie willst Du es verhindern, daß einzelne Beschwerdeführer

ohne Sinn und Verstand dutzende Beschwerden an ein- und
denselben Adressaten abschicken?

mittels IP-Logging?[/i]

IP-Logging allein ist meines Erachtens noch zu wenig.

Es sollte in solchen Fällen auch eine automatische IP-Sperre
greifen. Um das vernünftig realisieren zu können, braucht man
jedoch einen CGI-fähigen Webserver (wer bezahlt den?) und
entsprechende Programmierkenntnisse (wer hat die?).

>Wie willst Du es verhindern, daß x-beliebige E-Mail-Adressen als

Empfänger-Adressen eingetragen werden?

indem nur bei den div . Männerrechtsgruppen (manndat etc) (und bei
dir) registrierte Personen sich mit ihrem Passwort eintragen?[/i]

OK, das könnte man eventuell machen. Aber wer hat die
entsprechenden Programmierkenntnisse, um sowas realisieren
zu können? Und vor allen Dingen: Wer hat die entsprechenden
Kenntnisse zum Thema Internetsicherheit, um die nicht selten im
Zusammenhang mit Formularen auftretenden Sicherheitslücken
wirksam schließen zu können? Ich möchte zu bedenken geben:
Das hier ist kein Forum für Rosenzüchter oder Briefmarkensammler,
d. h. man kann davon ausgehen, daß, wenn es Sicherheitslücken
gibt, diese auch früher oder später ausgenutzt werden.

>Möchtest Du Dich anschließend mit den genervten Reaktionen

der Adressaten auseinandersetzen?
Wer möchte die Verantwortung für solch ein Formular und die sich
daraus ergebenden Begleit- und Folgeerscheinungen auf sich
nehmen? Ganz ehrlich - ich jedenfalls nicht.

brauchste ja auch nicht- korrekte Absender ist ja dann angegeben.[/i]

Wobei der Standort eines solchen Formulars früher oder später
garantiert bekannt werden würde. Dafür sorgen allein schon die
Vertreter des "feministischen Lagers", die mit Argusaugen das
Geschehen hier mitverfolgen.

und zur Wiederholung: der "genervte" Empfänger ist schließlich kein
unschuldiges, friedliche Männer nicht nervendes Lamm, sondern Vertreter
einer Gesellschaftszersetzenden Ideologie.

Viele werden sich der Problematik vermutlich gar nicht bewußt sein.

Jörg

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