Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Studie zum Thema Seitensprünge

Jörg, Monday, 16.02.2004, 03:16 (vor 8026 Tagen)

Eine Studie zweier US-Psychologen scheint alle gängigen
Klischees zu bestätigen:

"Das Betrugsverhalten von Männern und Frauen folge 'evolutionär
vorgegebenen Mustern', schreiben Schmitt und Shackelford. Der
Frau gehe es [...] um Gefühlsbindung und Zuwendung von
Ressourcen, dem Mann hingegen um leicht verfügbaren Sex."

Gruß vom "Sexmonster" Jörg ;-)

Hier klicken

Re: Studie zum Thema Seitensprünge

Andreas, Monday, 16.02.2004, 04:17 (vor 8026 Tagen) @ Jörg

Als Antwort auf: Studie zum Thema Seitensprünge von Jörg am 16. Februar 2004 01:16:16:

Hallo Jörg,

"Das Betrugsverhalten von Männern und Frauen folge 'evolutionär
vorgegebenen Mustern', schreiben Schmitt und Shackelford. Der
Frau gehe es [...] um Gefühlsbindung und Zuwendung von
Ressourcen, dem Mann hingegen um leicht verfügbaren Sex."

Diese ganzen Studien empfinde ich langsam als reine Verarschung und Verschwendung von Steuergeldern. Ich frage mich ernsthaft, wieviel Geld jährlich für die Finanzierung solcher "wissenschaftlichen" Studien zum Fenster herausgepulvert wird. Der Unsinn dieser Studien sollte sich dem aufmerksamen Beobachter schnell offenbaren. Hier eine andere Studie:

NORWEGISCHE STUDIE

Frauen wollen Sex, Männer wollen kuscheln

Eine Untersuchung zum Geschlechtsleben der Norweger förderte Erstaunliches zu Tage: Im hohen Norden leben junge Frauen ihren Sextrieb aus, Männer dagegen sehnen sich eher nach Zärtlichkeit.

Also das genaue Gegenteil von dem, was Schmitt und Shackelford an "Erkenntnis" absondern. Diese Studien haben nichts mit Wissenschaft zu tun, sondern nur mit Esoterik und Aberglaube.
Über diesen ganzen Quatsch kann ich nur noch verwundert den Kopf schütteln.

besten Gruß
Andreas

http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,264772,00.html

Re: Studie zum Thema Seitensprünge

CnndrBrbr, Monday, 16.02.2004, 13:28 (vor 8026 Tagen) @ Jörg

Als Antwort auf: Studie zum Thema Seitensprünge von Jörg am 16. Februar 2004 01:16:16:

Eine Studie zweier US-Psychologen scheint alle gängigen
Klischees zu bestätigen:
"Das Betrugsverhalten von Männern und Frauen folge 'evolutionär
vorgegebenen Mustern', schreiben Schmitt und Shackelford. Der
Frau gehe es [...] um Gefühlsbindung und Zuwendung von
Ressourcen, dem Mann hingegen um leicht verfügbaren Sex."
Gruß vom "Sexmonster" Jörg ;-)

Am besten, die Betrügerin wendet sich dem gehörnten Partner auch noch mit "gesteigerter Sexualaktivität" zu - dann kann sie anderweitig meist vollends treiben, was sie will.

Warum sollte Mann in dem Fall denn auch was dagegen haben?

Re: Studie zum Thema Seitensprünge

Jörg, Monday, 16.02.2004, 13:33 (vor 8026 Tagen) @ CnndrBrbr

Als Antwort auf: Re: Studie zum Thema Seitensprünge von CnndrBrbr am 16. Februar 2004 11:28:03:

Am besten, die Betrügerin wendet sich dem gehörnten Partner auch noch mit "gesteigerter Sexualaktivität" zu - dann kann sie anderweitig meist vollends treiben, was sie will.

Warum sollte Mann in dem Fall denn auch was dagegen haben?[/i]

Vielleicht weil Mann mit Aids eine verkürzte Lebenserwartung hat? ;-)

Re: Studie zum Thema Seitensprünge

CnndrBrbr, Monday, 16.02.2004, 16:13 (vor 8026 Tagen) @ Jörg

Als Antwort auf: Re: Studie zum Thema Seitensprünge von Jörg am 16. Februar 2004 11:33:24:

>Am besten, die Betrügerin wendet sich dem gehörnten Partner auch noch mit "gesteigerter Sexualaktivität" zu - dann kann sie anderweitig meist vollends treiben, was sie will.

Warum sollte Mann in dem Fall denn auch was dagegen haben?[/i]

Vielleicht weil Mann mit Aids eine verkürzte Lebenserwartung hat? ;-)

Und wenn meine Frau nur mit Gummi seitenspringt?

Re: Seitensprünge

Peter, Monday, 16.02.2004, 16:38 (vor 8026 Tagen) @ CnndrBrbr

Als Antwort auf: Re: Studie zum Thema Seitensprünge von CnndrBrbr am 16. Februar 2004 11:28:03:

Am besten, die Betrügerin wendet sich dem gehörnten Partner auch noch mit "gesteigerter Sexualaktivität" zu - dann kann sie anderweitig meist vollends treiben, was sie will.
Warum sollte Mann in dem Fall denn auch was dagegen haben?

Weil ich meine Frau nicht teilen moechte.

Peter

Re: Studie zum Thema Seitensprünge

Jörg, Monday, 16.02.2004, 16:44 (vor 8026 Tagen) @ CnndrBrbr

Als Antwort auf: Re: Studie zum Thema Seitensprünge von CnndrBrbr am 16. Februar 2004 14:13:13:

> > Am besten, die Betrügerin wendet sich dem gehörnten Partner auch noch mit "gesteigerter Sexualaktivität" zu - dann kann sie anderweitig meist vollends treiben, was sie will.

Warum sollte Mann in dem Fall denn auch was dagegen haben?

Vielleicht weil Mann mit Aids eine verkürzte Lebenserwartung hat? ;-)

Und wenn meine Frau nur mit Gummi seitenspringt?[/i]

Beachte das 11. Gebot: "Du sollst nicht bei der Arbeit sörfen!" ;-)
Habt Ihr eigentlich auch für Besucher geöffnet?

Gruß, Jörg

Frau teilen

CnndrBrbr, Monday, 16.02.2004, 17:00 (vor 8026 Tagen) @ Peter

Als Antwort auf: Re: Seitensprünge von Peter am 16. Februar 2004 14:38:58:

Am besten, die Betrügerin wendet sich dem gehörnten Partner auch noch mit "gesteigerter Sexualaktivität" zu - dann kann sie anderweitig meist vollends treiben, was sie will.
Warum sollte Mann in dem Fall denn auch was dagegen haben?

Weil ich meine Frau nicht teilen moechte.

Hehe, hier ist das nur knapp mißglückt...

Üblicherweise will man nichts davon abgeben, wovon man zuwenig hat. Hier gings eindeutig darum, daß Du MEHR kriegst, WENN Du abgibst. Wär doch n fairer Deal?

Re: Studie zum Thema Seitensprünge

CnndrBrbr, Monday, 16.02.2004, 17:02 (vor 8026 Tagen) @ Jörg

Als Antwort auf: Re: Studie zum Thema Seitensprünge von Jörg am 16. Februar 2004 14:44:26:

Beachte das 11. Gebot: "Du sollst nicht bei der Arbeit sörfen!" ;-)

Ich sörfe nicht, ich recherchiere ;-)

Habt Ihr eigentlich auch für Besucher geöffnet?

Klar, kannst jemanden besuchen, aber ohne Führung is eh langweilig.

Re: Studie zum Thema Seitensprünge

Jörg, Monday, 16.02.2004, 17:08 (vor 8026 Tagen) @ CnndrBrbr

Als Antwort auf: Re: Studie zum Thema Seitensprünge von CnndrBrbr am 16. Februar 2004 15:02:08:

>Beachte das 11. Gebot: "Du sollst nicht bei der Arbeit sörfen!" ;-)

Ich sörfe nicht, ich recherchiere ;-)[/i]

Ach so nennt man das heutzutage. ;-)

>Habt Ihr eigentlich auch für Besucher geöffnet?

Klar, kannst jemanden besuchen, aber ohne Führung is eh langweilig.[/i]

Ach so, ich dachte Ihr hättet auch so eine Art Museum.

Gruß, Jörg

werden wohl wieder ein paar Leserbriefe fällig..Vorschlag..

Leser, Monday, 16.02.2004, 19:38 (vor 8026 Tagen) @ Jörg

Als Antwort auf: Studie zum Thema Seitensprünge von Jörg am 16. Februar 2004 01:16:16:

ich schlage vor, wie errichten ein Standardformular für
solche Fälle. Am besten eine HTML Seite auf die man von
vorgegebene Diskriminierungsarten die aktuelle ankreuzen
kann, dann Absende und Empfängeremail eintragen und SEND klicken..

Eine Studie zweier US-Psychologen scheint alle gängigen
Klischees zu bestätigen:
"Das Betrugsverhalten von Männern und Frauen folge 'evolutionär
vorgegebenen Mustern', schreiben Schmitt und Shackelford. Der
Frau gehe es [...] um Gefühlsbindung und Zuwendung von
Ressourcen, dem Mann hingegen um leicht verfügbaren Sex."
Gruß vom "Sexmonster" Jörg ;-)

Re: Frau teilen

Sebastian, Monday, 16.02.2004, 20:55 (vor 8025 Tagen) @ CnndrBrbr

Als Antwort auf: Frau teilen von CnndrBrbr am 16. Februar 2004 15:00:23:

Am besten, die Betrügerin wendet sich dem gehörnten Partner auch noch mit "gesteigerter Sexualaktivität" zu - dann kann sie anderweitig meist vollends treiben, was sie will.
Warum sollte Mann in dem Fall denn auch was dagegen haben?

Weil ich meine Frau nicht teilen moechte.

Hehe, hier ist das nur knapp mißglückt...
Üblicherweise will man nichts davon abgeben, wovon man zuwenig hat. Hier gings eindeutig darum, daß Du MEHR kriegst, WENN Du abgibst. Wär doch n fairer Deal?

manche menschen haben eben das verlangen etwas für sich allein zu haben. allein das kann z.b. den sex mit der eigenen frau zu einem höherwertigen gut machen, als er das mit anderen frauen sein könnte.

so sind sie eben die menschen ;)

Re: werden wohl wieder ein paar Leserbriefe fällig..Vorschlag..

Odin, Monday, 16.02.2004, 21:35 (vor 8025 Tagen) @ Leser

Als Antwort auf: werden wohl wieder ein paar Leserbriefe fällig..Vorschlag.. von Leser am 16. Februar 2004 17:38:22:

ich schlage vor, wie errichten ein Standardformular für
solche Fälle. Am besten eine HTML Seite auf die man von
vorgegebene Diskriminierungsarten die aktuelle ankreuzen
kann, dann Absende und Empfängeremail eintragen und SEND klicken..

Die Idee finde ich nicht schlecht. Wenn die Mail dann tatsächlich als "Serienbrief" beim Empfänger ankommt (mit der Internetadresse, wo die Formularseite ist), dann wirkt das noch nicht mal als "faul", sondern bekräftigt nur, daß es dermaßen üblich ist auf solche Berichte mailen zu müssen, daß man das schon wie einen Stempel "Männerfeindlich" automatisieren musste.

Re: Studie zum Thema Seitensprünge

susu, Monday, 16.02.2004, 21:38 (vor 8025 Tagen) @ Jörg

Als Antwort auf: Studie zum Thema Seitensprünge von Jörg am 16. Februar 2004 01:16:16:

Eine Studie zweier US-Psychologen scheint alle gängigen
Klischees zu bestätigen:
"Das Betrugsverhalten von Männern und Frauen folge 'evolutionär
vorgegebenen Mustern', schreiben Schmitt und Shackelford. Der
Frau gehe es [...] um Gefühlsbindung und Zuwendung von
Ressourcen, dem Mann hingegen um leicht verfügbaren Sex."

Warum zum Teufel werden Psychologen im Spiegel als Experten für Evolutionsbiologie gehandelt. Ich heb mal kurz an:
Bei Primaten ist eine genaue Korelation zwischen bestimmten morphologischen Merkmalen bei Weibchen und der Promiskuität bei Männchen und eine zwischen bestimmten morphologischen Merkmalen bei Männchen und der Promiskuität von Weibchen festzustellen. So ergibt sich die durschschnittszahl von Partnern jedes Weibchens aus der durchschnittlichen Hiodengröße der Männchen. Der Zusammenhang sieht da so aus: Bei z.B. Gorillas, wo ein Silberrücken eine ganze Gruppe von Weibchen monopolisiert finden sich Erbengroße Hoden. Es sind eifach nicht so viele Spermatozoen notwendig um eine Fortpflanzung sicherzustellen, wegen mangelnder Konkurenz. Bei Bonobos, ständiger Partnerwechsel die Regel sind, haben die Männchen (um mal nicht ganz so trockene Fachsprache zu verwenden) "verdammt dicke Eier". Es gibt ähnliche Krelationen, aus denen auf die Promiskuität von Männchen geschlossen werden kann (bei allen Primatenarten). Nehmen wir jetzt den homo sapiens sapiens (oder besser, weil biologisch korrekt, den pans narrans). Dort finden wir, daß nach Betrachtung der Morphologien Weibchen pro Zyklus 1,2 Partner haben (einen durchgehenden, alle 5 Monate einen Seitensprung), Männchen im selben Zeitraum jedoch 1,2 Partnerinnen. Der Mensch ist die einzige Primatenart, bei der beide Werte übereinstimmen (die Promiskuität gehört zu den Merkmalen, die bei so gut wie allen Tierarten geschlechtsdiversifiziert auftreten. Vermutlich sind für die jeweilige Promiskuität verschiedene Gene verantwortlich, beim Menschen mit gleichem Resultat).

Paarbindung (was die Psychologen als Gefühlsbindung und Zuwendung beschreiben) hängt direkt mit der Promiskuität zusammen. Der Drang zur Paarbildung bei einem Geschlecht ist dabei direkt proportional zur Promiskuität des Gegengeschlechts. Was lehrt uns dies: Auch hier sind bei Menschen keine geschlechtsspezifischen Unterschiede erwartbar.

Siehstewohl, eine rein evolutionsbiologische Erklärung. Und da sag noch wer, ich hätte prinzipiell was gegen die SoziobiologInnen. Nö. Nur wenn Leute die keine Ahnung haben (z.B. Psychologen oder Versicherungskaufleute) die Biologie raten, statt mal kurz zu recherchieren, dann schreite ich ein... (verbal)

susu

Re: werden wohl wieder ein paar Leserbriefe fällig..Vorschlag..

Jörg , Monday, 16.02.2004, 21:57 (vor 8025 Tagen) @ Odin

Als Antwort auf: Re: werden wohl wieder ein paar Leserbriefe fällig..Vorschlag.. von Odin am 16. Februar 2004 19:35:54:

Hallo Odin!

>ich schlage vor, wie errichten ein Standardformular für

solche Fälle. Am besten eine HTML Seite auf die man von
vorgegebene Diskriminierungsarten die aktuelle ankreuzen
kann, dann Absende und Empfängeremail eintragen und SEND klicken..

Die Idee finde ich nicht schlecht. Wenn die Mail dann tatsächlich als "Serienbrief" beim Empfänger ankommt (mit der Internetadresse, wo die Formularseite ist), dann wirkt das noch nicht mal als "faul", sondern bekräftigt nur, daß es dermaßen üblich ist auf solche Berichte mailen zu müssen, daß man das schon wie einen Stempel "Männerfeindlich" automatisieren musste.[/i]

Ich würde sowas ehrlich gesagt nicht machen wollen. Der Grund
liegt in der zu hohen Mißbrauchsgefahr bei solchen Dingen.

Arne hatte hier mal vor einiger Zeit in einer bestimmten Sache (hab's
mittlerweile leider vergessen, worum es damals genau ging) eine
Art Muster-Leserbrief veröffentlicht. Der Effekt war, daß der
Empfänger mit diesem Muster-Leserbrief völlig zugespammt worden
ist. Damit erreicht man kein Umdenken beim Empfänger, sondern
damit nervt man ihn in erster Linie nur.

Also besser Leserbriefe selbst formulieren. Damit zeigt man
gleichzeitig auch, daß man sich die dafür notwedige Zeit genommen
hat (sprich: daß das Thema wichtig genug war). Wenn man sowas
öfter macht kann man sich ja auf seinem eigenen PC auch ein paar
Textbausteine mit Standardformulierungen anlegen. Das halte ich
für weitaus besser als eine vorgegebene (formularmäßige) Lösung.

Gruß, Jörg

@susu

Realist, Monday, 16.02.2004, 22:26 (vor 8025 Tagen) @ susu

Als Antwort auf: Re: Studie zum Thema Seitensprünge von susu am 16. Februar 2004 19:38:22:

Hallo Susu!

Seit einiger Zeit lese ich etwas amüsiert Deinen Nickname im Forum!
Als weitgereister Mensch möchte ich mal wissen warum Du Dich für "susu" entschieden hattest?

Weißt Du was dieses Wort z.B. in Tagalog (tagalischer Sprache) bedeutet?

Natürlich steht es jedem frei, mittels Nickname auf gewisse Vorzüge und Qualitäten (in diesem Falle weibliche)hinzuweisen, aber vielleicht ist das ja gar nicht beabsichtigt.

Oder gibt es noch eine andere als die mir bekannte Bedeutung?

Mit fragenden Grüßen
Realist

Re: @susu

susu, Monday, 16.02.2004, 23:00 (vor 8025 Tagen) @ Realist

Als Antwort auf: @susu von Realist am 16. Februar 2004 20:26:41:

Hallo Realist

Seit einiger Zeit lese ich etwas amüsiert Deinen Nickname im Forum!
Als weitgereister Mensch möchte ich mal wissen warum Du Dich für "susu" entschieden hattest?
Weißt Du was dieses Wort z.B. in Tagalog (tagalischer Sprache) bedeutet?

Nein.

Natürlich steht es jedem frei, mittels Nickname auf gewisse Vorzüge und Qualitäten (in diesem Falle weibliche)hinzuweisen, aber vielleicht ist das ja gar nicht beabsichtigt.

Ist es nicht. Mir ist zwar aufgefallen, das mit dem Nick Ego-Surfing unmöglich ist, weil zig links in mir unverständlichen Sprachen erscheinen. Susu scheint auch ein Stamm zu sein und eine Berliner Webdesignerin (susu means milk to many people).

Oder gibt es noch eine andere als die mir bekannte Bedeutung?

Mein Nick ist ein Akronym und steht für "SimonEs unique soviet union". Der Nick entstand, weil Neurophysiologisch das Gehirn wie die Idealvorstellung einer Räterepublik funktioniert (also bottom up mit Konsensbildung). Gleichzeitig der Geist aber quasi Diktatorisch zu funktionieren scheint (also top donw), analog zu real existierenden Sovietrepubliken. Diese duale Bedeutung gefiel mir und der Nick blieb.

susu

Re: @susu

Marv, Monday, 16.02.2004, 23:09 (vor 8025 Tagen) @ susu

Als Antwort auf: Re: @susu von susu am 16. Februar 2004 21:00:35:

Mein Nick ist ein Akronym und steht für "SimonEs unique soviet union". Der Nick entstand, weil Neurophysiologisch das Gehirn wie die Idealvorstellung einer Räterepublik funktioniert (also bottom up mit Konsensbildung). Gleichzeitig der Geist aber quasi Diktatorisch zu funktionieren scheint (also top donw), analog zu real existierenden Sovietrepubliken. Diese duale Bedeutung gefiel mir und der Nick blieb.

Na, da hätten wir eigentlich auch selbst drauf kommen können. Das lag ja quasi auf der Hand.

Re: Frau teilen

CnndrBrbr, Tuesday, 17.02.2004, 11:34 (vor 8025 Tagen) @ Sebastian

Als Antwort auf: Re: Frau teilen von Sebastian am 16. Februar 2004 18:55:31:

Am besten, die Betrügerin wendet sich dem gehörnten Partner auch noch mit "gesteigerter Sexualaktivität" zu - dann kann sie anderweitig meist vollends treiben, was sie will.
Warum sollte Mann in dem Fall denn auch was dagegen haben?

Weil ich meine Frau nicht teilen moechte.

Hehe, hier ist das nur knapp mißglückt...
Üblicherweise will man nichts davon abgeben, wovon man zuwenig hat. Hier gings eindeutig darum, daß Du MEHR kriegst, WENN Du abgibst. Wär doch n fairer Deal?

manche menschen haben eben das verlangen etwas für sich allein zu haben.

Das klappt nur bei einem Nullsummenspiel, und Sex ist definitiv KEINS.

Neugierig

Rüdiger, Tuesday, 17.02.2004, 11:57 (vor 8025 Tagen) @ Marv

Als Antwort auf: Re: @susu von Marv am 16. Februar 2004 21:09:22:

Und was bedeutet denn nun "susu" in Tagalog?

Gruß, Rüdiger

Re: Frau teilen

Sebastian, Tuesday, 17.02.2004, 12:29 (vor 8025 Tagen) @ CnndrBrbr

Als Antwort auf: Re: Frau teilen von CnndrBrbr am 17. Februar 2004 09:34:56:

Am besten, die Betrügerin wendet sich dem gehörnten Partner auch noch mit "gesteigerter Sexualaktivität" zu - dann kann sie anderweitig meist vollends treiben, was sie will.
Warum sollte Mann in dem Fall denn auch was dagegen haben?

Weil ich meine Frau nicht teilen moechte.

Hehe, hier ist das nur knapp mißglückt...
Üblicherweise will man nichts davon abgeben, wovon man zuwenig hat. Hier gings eindeutig darum, daß Du MEHR kriegst, WENN Du abgibst. Wär doch n fairer Deal?

manche menschen haben eben das verlangen etwas für sich allein zu haben.

Das klappt nur bei einem Nullsummenspiel, und Sex ist definitiv KEINS.

erläutere mal bitte genauer warum das nur beim nullsummenspiel klappt und warum sex keines ist.

Re: Frau teilen

CnndrBrbr, Tuesday, 17.02.2004, 13:28 (vor 8025 Tagen) @ Sebastian

Als Antwort auf: Re: Frau teilen von Sebastian am 17. Februar 2004 10:29:11:

Das klappt nur bei einem Nullsummenspiel, und Sex ist definitiv KEINS.

erläutere mal bitte genauer warum das nur beim nullsummenspiel klappt und warum sex keines ist.

Nullsummenspiel: Dein Gewinn ist für jemand anders ein Verlust. Wenn Dein Sex ein Verlust für Deine Frau ist, tut sie mir leid.

Neid: Der Grund für meine Mißgunst jemand anderes Gewinnes ist mein Verlust.

Re: Frau teilen

Sebastian, Tuesday, 17.02.2004, 14:20 (vor 8025 Tagen) @ CnndrBrbr

Als Antwort auf: Re: Frau teilen von CnndrBrbr am 17. Februar 2004 11:28:15:

Das klappt nur bei einem Nullsummenspiel, und Sex ist definitiv KEINS.

erläutere mal bitte genauer warum das nur beim nullsummenspiel klappt und warum sex keines ist.

Nullsummenspiel: Dein Gewinn ist für jemand anders ein Verlust. Wenn Dein Sex ein Verlust für Deine Frau ist, tut sie mir leid.

nun nicht für meine frau aber es könnte sein das der sex meiner frau mit jemand anderen mein verlust ist, denn diese zeit könnte sie zumindest mit mir verbringen (dasselbe gilt umgedreht ebenso).

Neid: Der Grund für meine Mißgunst jemand anderes Gewinnes ist mein Verlust.

das ist ziemlich wenig, neben neid gibt es noch dinge wie zeit, geld usw.. :)

Re: Frau teilen

CnndrBrbr, Tuesday, 17.02.2004, 15:11 (vor 8025 Tagen) @ Sebastian

Als Antwort auf: Re: Frau teilen von Sebastian am 17. Februar 2004 12:20:44:

Das klappt nur bei einem Nullsummenspiel, und Sex ist definitiv KEINS.

erläutere mal bitte genauer warum das nur beim nullsummenspiel klappt und warum sex keines ist.

Nullsummenspiel: Dein Gewinn ist für jemand anders ein Verlust. Wenn Dein Sex ein Verlust für Deine Frau ist, tut sie mir leid.

nun nicht für meine frau aber es könnte sein das der sex meiner frau mit jemand anderen mein verlust ist, denn diese zeit könnte sie zumindest mit mir verbringen.

Da sind wir wieder beim Anfang: Widerspruch zur Voraussetzung. Wir betrachten den Fall, daß das Weibchen fremdgeht, und deswegen gut gelaunt, mich mehr als vorher rannimmt.

Re: Frau teilen

Sebastian, Tuesday, 17.02.2004, 15:19 (vor 8025 Tagen) @ CnndrBrbr

Als Antwort auf: Re: Frau teilen von CnndrBrbr am 17. Februar 2004 13:11:18:

Das klappt nur bei einem Nullsummenspiel, und Sex ist definitiv KEINS.

erläutere mal bitte genauer warum das nur beim nullsummenspiel klappt und warum sex keines ist.

Nullsummenspiel: Dein Gewinn ist für jemand anders ein Verlust. Wenn Dein Sex ein Verlust für Deine Frau ist, tut sie mir leid.

nun nicht für meine frau aber es könnte sein das der sex meiner frau mit jemand anderen mein verlust ist, denn diese zeit könnte sie zumindest mit mir verbringen.

Da sind wir wieder beim Anfang: Widerspruch zur Voraussetzung. Wir betrachten den Fall, daß das Weibchen fremdgeht, und deswegen gut gelaunt, mich mehr als vorher rannimmt.

du sagtest nicht das dies vorraussetzung ist, im übrigen habe ich nicht behauptet das allein die sexuell miteinander verbrachte zeit mein gewinn wäre, ich redet allgemein von zeit.
ich sagte "mit mir verbringen" nicht wie, von daher stellt das nichtmal einen widerspruch zur vorraussetzung dar.

Re: Leserbriefe ... Vorschlag

Peter, Tuesday, 17.02.2004, 15:40 (vor 8025 Tagen) @ Odin

Als Antwort auf: Re: werden wohl wieder ein paar Leserbriefe fällig..Vorschlag.. von Odin am 16. Februar 2004 19:35:54:

Die Idee finde ich nicht schlecht. Wenn die Mail dann tatsächlich als "Serienbrief" beim Empfänger ankommt (mit der Internetadresse, wo die Formularseite ist), dann wirkt das noch nicht mal als "faul", sondern bekräftigt nur, daß es dermaßen üblich ist auf solche Berichte mailen zu müssen, daß man das schon wie einen Stempel "Männerfeindlich" automatisieren musste.

Identische Briefe wirken wohl nicht so gut, weil dann unsicher ist, ob jeder Schreiber auch selber gedacht hat und nicht nur gehorsames Mitlied einer kleinen Gruppe ist. Stattdessen scheint mir der Ansatz von Amnesty International gut: die Aufrufe, Briefe an Regierungen zu schreiben, enthalten die Fakten, Adressen und wichtige Punkte (und eine Aufforderung, höflich zu schreiben), aber die Formulierungen werden dem Schreiber ueberlassen.

Gruss,

Peter

Re: Frau teilen

CnndrBrbr, Tuesday, 17.02.2004, 16:03 (vor 8025 Tagen) @ Sebastian

Als Antwort auf: Re: Frau teilen von Sebastian am 17. Februar 2004 13:19:16:

du sagtest nicht das dies vorraussetzung ist...

Guckstu hier:
"Am besten, die Betrügerin wendet sich dem gehörnten Partner auch noch mit gesteigerter Sexualaktivität zu - dann kann sie anderweitig meist vollends treiben, was sie will.
Warum sollte Mann in dem Fall denn auch was dagegen haben?"
index.php?id=24924

Re: Studie zum Thema Seitensprünge

Odin, Tuesday, 17.02.2004, 16:05 (vor 8025 Tagen) @ susu

Als Antwort auf: Re: Studie zum Thema Seitensprünge von susu am 16. Februar 2004 19:38:22:

Warum zum Teufel werden Psychologen im Spiegel als Experten für Evolutionsbiologie gehandelt. Ich heb mal kurz an:

Vielleicht, weil es sich nicht um Evolutionsbiologie handelt, sondern um Evolutionspsychologie. Einem realtiv neuen Zweig der Psychologie

Re: Frau teilen

Darki, Tuesday, 17.02.2004, 16:11 (vor 8025 Tagen) @ CnndrBrbr

Als Antwort auf: Frau teilen von CnndrBrbr am 16. Februar 2004 15:00:23:

Üblicherweise will man nichts davon abgeben, wovon man zuwenig hat.

Ist das so?

Hier gings eindeutig darum, daß Du MEHR kriegst, WENN Du abgibst. Wär doch n fairer Deal?

Nicht bei dem Preis...

Re: Frau teilen

Garfield, Tuesday, 17.02.2004, 17:46 (vor 8025 Tagen) @ CnndrBrbr

Als Antwort auf: Re: Frau teilen von CnndrBrbr am 17. Februar 2004 14:03:40:

Hallo Conan!

Warum mann etwas dagegen haben sollte? Z.B., weil seine Frau ihn möglicherweise sehr bald für ein Schlaffi und Weichei halten wird, wenn er von ihrem sexuellem Verhältnis mit einem anderen Mann weiß und das akzeptiert.

Vor längerer Zeit habe ich in einem anderen Forum mal folgende Geschichte gelesen:

Eine verheiratete Frau hatte ein Verhältnis. Ihr Mann wußte davon nichts. Sie hatte damit kein Problem und hatte auch nie das Bedürfnis, ihren Mann für ihren Liebhaber zu verlassen. Sie betrachtete ihr Verhältnis einfach als Ergänzung für ihre Ehe.

Eines Tages erfuhr ihr Mann davon. Natürlich war er erstmal böse überrascht und auch sauer. Sie redeten darüber, und sie sagte ihm, daß sie ihn deshalb ja nicht weniger liebt und daß dieses Verhältnis für sie etwas rein Sexuelles ist und somit etwas, das ihrer Ehe nicht schaden würde.

Er wollte, daß sie dieses Verhältnis aufgibt, aber sie stellte fest, daß ihr das sehr schwer fiel. Schließlich schaffte sie es, daß ihr Mann ihr Verhältnis akzeptierte. Wer weiß - vielleicht stellte er sogar fest, daß es für ihn etwas Erotisches hatte, daß seine Frau mit einem anderen Mann schlief - das ging aus dem Text nicht hervor.

Wie dem auch sei: Er akzeptierte es, und so hätte rein logisch gesehen nun ja alles prima sein können. Seine Frau mußte keine Heimlichkeiten mehr veranstalten und sich keine Ausreden mehr ausdenken. Sie konnte sich ganz offen jederzeit mit ihrem Liebhaber treffen und konnte mit ihrem Mann sogar offen darüber reden.

Leider funktionieren Menschen aber nicht nur auf der logischen, rationalen Ebene. Da gibt es auch noch die emotionale Ebene, die mehr von Instinkten als von Logik beeinflußt wird.

Diese Frau stellte bald fest, daß ihre Gefühle für ihren Ehemann nachließen. Bald verachtete sie ihn regelrecht und tat schon allein unbewußt alles, um ihn zu verletzen und damit zu vergraulen. Bis er dann die Konsequenzen zog und die Scheidung einreichte.

Diesen Text dort im Forum hatte diese Frau selbst geschrieben, es waren also wirklich ihre Empfindungen und nichts, was ihr Mann dort vielleicht hineininterpretiert hat. Erst später, nach der Scheidung, ist ihr bewußt geworden, was da abgelaufen ist.

Frauen suchen schon rein instinktiv nach dem perfekten Ernährer und Beschützer. Um diese Rollen möglichst gut zu erfüllen, muß ein Mann neben einem Mindestmaß an Körperkraft auch ein gewisses Maß an Durchsetzungsvermögen besitzen. Bei vielen Arten läuft die natürliche Auslese so ab, daß die Männchen um die Weibchen kämpfen und die stärksten und durchsetzungsfähigsten Männchen die meisten Chancen zur Fortpflanzung bekommen. Auch bei Primaten ist das so, und somit auch beim Menschen.

Deshalb erwarten auch viele Frauen rein instinktiv, daß ein Mann bereit ist, um sie zu kämpfen und daß er auch keinen Konkurrenten neben sich duldet. Tut er das doch, dann wird er deshalb als wenig durchsetzungsfähig betrachtet und damit nicht mehr als vollwertiger Partner.

Wenn ein Mann also feststellt, daß seine Frau fremdgeht und wenn er - aus welchen Gründen auch immer - geneigt ist, dieses Verhältnis zu akzeptieren, dann ist er gut damit beraten, einfach seine Klappe zu halten und seine Frau niemals wissen zu lassen, daß er von ihrem Verhältnis weiß.

Tut er das nicht und sagt er seiner Frau, daß er ihr Verhältnis akzeptiert, ist das Risiko hoch, daß seine Frau ihn genau deshalb verlassen wird.

Es gibt natürlich auch Fälle, in denen das funktioniert. Aber das sind wohl eher Ausnahmen. Viele Paare praktizieren sowas wie Partnertausch auch erst, wenn beide schon etwas älter sind, mehr Lebenserfahrung haben und sich dann nicht mehr so einfach von unbewußten Instinkten leiten lassen. Außerdem macht es wohl auch einen Unterschied, ob beide Partner mit anderen schlafen oder ob es so wie in der von mir erwähnten Geschichte ist, also daß nur die Frau fremdgeht. Ersteres wird von Frauen wahrscheinlich eher akzeptiert (wobei viele Frauen da dann aber wieder Probleme durch Eifersucht haben).

Freundliche Grüße
von Garfield

Re: Frau teilen

Sebastian, Tuesday, 17.02.2004, 18:08 (vor 8025 Tagen) @ CnndrBrbr

Als Antwort auf: Re: Frau teilen von CnndrBrbr am 17. Februar 2004 14:03:40:

du sagtest nicht das dies vorraussetzung ist...

Guckstu hier:
"Am besten, die Betrügerin wendet sich dem gehörnten Partner auch noch mit gesteigerter Sexualaktivität zu - dann kann sie anderweitig meist vollends treiben, was sie will.
Warum sollte Mann in dem Fall denn auch was dagegen haben?"
index.php?id=24924

ich sagte das es keine bedeutung hat ob es vorraussetzung ist also antworte doch bitte auf den rest.

Re: Frau teilen

CnndrBrbr, Tuesday, 17.02.2004, 19:16 (vor 8025 Tagen) @ Sebastian

Als Antwort auf: Re: Frau teilen von Sebastian am 17. Februar 2004 16:08:18:

du sagtest nicht das dies vorraussetzung ist...

Guckstu hier:
"Am besten, die Betrügerin wendet sich dem gehörnten Partner auch noch mit gesteigerter Sexualaktivität zu - dann kann sie anderweitig meist vollends treiben, was sie will.
Warum sollte Mann in dem Fall denn auch was dagegen haben?"
index.php?id=24924

ich sagte das es keine bedeutung hat ob es vorraussetzung ist also antworte doch bitte auf den rest.

Was für ein Rest? Meinst Du den Rest Zeit, der zwischendurch noch übrig ist? Ich gehe davon aus, daß das Weibchen intelligent genug ist, solche Aktionen in die Arbeitszeit ihres Mannes zu legen.

Re: Frau teilen

CnndrBrbr, Tuesday, 17.02.2004, 19:19 (vor 8025 Tagen) @ Darki

Als Antwort auf: Re: Frau teilen von Darki am 17. Februar 2004 14:11:45:

Hier gings eindeutig darum, daß Du MEHR kriegst, WENN Du abgibst. Wär doch n fairer Deal?

Nicht bei dem Preis...

Was für'n Preis? Stell Dir vor, Dein Wirt verkauft heute das Bier zum halben Preis, so daß Du doppelt so viel trinkst wie sonst. Bist Du dann sauer, wenn die Kneipe heute doppelt so voll ist wie sonst? Oder läßt Du nicht lieber heute mal die Puppen tanzen?

Re: Frau teilen

CnndrBrbr, Tuesday, 17.02.2004, 19:22 (vor 8025 Tagen) @ Garfield

Als Antwort auf: Re: Frau teilen von Garfield am 17. Februar 2004 15:46:26:

Hi Garfield,
die Geschichte ist ganz nett, aber ist das immer so? Ich möchte mal behaupten, daß die Zahl der Ehen, die durch solche konfusen Geschichten kaputtgehen, deutlich geringer ist, als die Zahl der Ehen, die durch krankhafte Eifersucht zerstört werden.

Re: Neugierig

CnndrBrbr, Tuesday, 17.02.2004, 19:31 (vor 8025 Tagen) @ Rüdiger

Als Antwort auf: Neugierig von Rüdiger am 17. Februar 2004 09:57:34:

Und was bedeutet denn nun "susu" in Tagalog?

Genau, und wo liegt das überhaupt?

Re: Frau teilen

Garfield, Tuesday, 17.02.2004, 20:07 (vor 8025 Tagen) @ CnndrBrbr

Als Antwort auf: Re: Frau teilen von CnndrBrbr am 17. Februar 2004 17:22:21:

Hallo Conan!

Ja, Eifersucht ist sicher ein Problem. Aber ich habe gerade von Frauen schon häufig gehört, daß sie von ihren Partnern durchaus ein gewisses Besitzdenken in Bezug auf sie erwarten. Wenn er einfach so akzeptiert, daß sie mit einem anderen Mann schläft, dann gibt ihr das das Gefühl, daß er sie dann wohl nicht richtig liebt und deshalb auch nicht bereit ist, um sie zu kämpfen. Oder sie argwöhnt, daß er einfach nur nicht durchsetzungsfähig genug ist, um den Konkurrenten auszuschalten.

Es gibt sehr viele Geschichten um Frauen, für die Männer sich gegenseitig umgebracht haben. Diese Geschichten haben durchaus einen wahren Kern. Und tatsächlich gibt es so etwas auch im realen Leben. Manchmal führen Frauen solche Situationen sogar gezielt herbei. Dazu fällt mir gerade ein Kriminalfall ein, über den ich vor kurzem eine Reportage gesehen habe. Da hat eine junge Frau in der Disco einen jungen Mann angesprochen. Sie flirteten miteinander und als sie sich später trennten, schwebte er auf Wolke 7. Was er nicht wußte: Diese junge Frau hatte bereits einen festen Partner, der sehr eifersüchtig war. Sie hatte diesen anderen jungen Mann ganz gezielt angesprochen, um ihren Partner eifersüchtig zu machen. In der Disco war nämlich auch einer seiner Kumpels, und sie wußte ganz genau, daß der ihrem Freund das erzählen würde. Ihr Freund hat dann ein paar Kumpels zusammen getrommelt, und als dieser ahnungslose junge Mann am nächsten Wochenende wieder in der Disco auftauchte, hat er ihn zusammen mit einem seiner Kumpels bewußtlos geschlagen und dann in einen Löschteich geworfen, wo er ertrunken ist.

Im Tierreich findet man es auch recht häufig, daß die Weibchen einfach in Ruhe zusehen, wie sich die Männchen gegenseitig massakrieren, um sich dann mit dem Sieger zu paaren. Bei Primaten ist das unterschiedlich stark ausgeprägt. Susu hat dazu einen guten Beitrag abgeliefert. Bei Menschen ist es offensichtlich nicht so stark ausgeprägt wie bei Gorillas (sonst würden bei uns ja auch immer mehrere Frauen mit einem Mann zusammen leben, während die übrigen Männer solo bleiben würden), aber sowas steckt durchaus auch in uns drin.

Freundliche Grüße
von Garfield

Re: Frau teilen

Sebastian, Tuesday, 17.02.2004, 20:57 (vor 8024 Tagen) @ CnndrBrbr

Als Antwort auf: Re: Frau teilen von CnndrBrbr am 17. Februar 2004 17:16:20:

du sagtest nicht das dies vorraussetzung ist...

Guckstu hier:
"Am besten, die Betrügerin wendet sich dem gehörnten Partner auch noch mit gesteigerter Sexualaktivität zu - dann kann sie anderweitig meist vollends treiben, was sie will.
Warum sollte Mann in dem Fall denn auch was dagegen haben?"
index.php?id=24924

ich sagte das es keine bedeutung hat ob es vorraussetzung ist also antworte doch bitte auf den rest.

Was für ein Rest? Meinst Du den Rest Zeit, der zwischendurch noch übrig ist? Ich gehe davon aus, daß das Weibchen intelligent genug ist, solche Aktionen in die Arbeitszeit ihres Mannes zu legen.

mhm es ist meistens aber aus arbeitstechnischer sicht nicht möglich dies in die arbeitszeiten des mannes zu verlegen. im übrigen dürfte genau dann wenn die frau selbst noch arbeitet doch ein zeitverlust entstehen.
von daher ist das eine begründung warum man den eigenen partner eben doch lieber für sich allein hat.

Re: Studie zum Thema Seitensprünge

Joseph S, Tuesday, 17.02.2004, 21:51 (vor 8024 Tagen) @ susu

Als Antwort auf: Re: Studie zum Thema Seitensprünge von susu am 16. Februar 2004 19:38:22:

Hallo susu

die Hodengröße ist nur ein Indiz und kein Beweis für Promiskuität. Und wenn keiner die
Promiskuität glauben will, braucht man halt mehrere Untersuchungen, die das direkt nachweisen.

Machen kleine Hoden Frauen treu, oder sind die Hoden klein, weil die Frauen treu sind ?

Im letzteren Fall wäre die Ursache der Treue ungeklärt.

Und dann gab es noch eine Korrelation zwischen Störchen und Geburten....

Gruß
Joseph

Re: Frau teilen

Sebastian, Tuesday, 17.02.2004, 21:59 (vor 8024 Tagen) @ CnndrBrbr

Als Antwort auf: Re: Frau teilen von CnndrBrbr am 17. Februar 2004 17:19:44:

Hier gings eindeutig darum, daß Du MEHR kriegst, WENN Du abgibst. Wär doch n fairer Deal?

Nicht bei dem Preis...

Was für'n Preis? Stell Dir vor, Dein Wirt verkauft heute das Bier zum halben Preis, so daß Du doppelt so viel trinkst wie sonst. Bist Du dann sauer, wenn die Kneipe heute doppelt so voll ist wie sonst? Oder läßt Du nicht lieber heute mal die Puppen tanzen?

wenn ich gern meine ruhe habe und mir ein teures bier leisten kann würde ich die kneipe wechseln.

Die Lösung

Realist, Wednesday, 18.02.2004, 00:57 (vor 8024 Tagen) @ CnndrBrbr

Als Antwort auf: Re: Neugierig von CnndrBrbr am 17. Februar 2004 17:31:34:

Und was bedeutet denn nun "susu" in Tagalog?

Genau, und wo liegt das überhaupt?

Susu ist die Bezeichnung für die weibliche Brust, also den Busen!
Tagalog ist übrigens eine philippinische Sprache!

MfG
Realist


Re: Studie zum Thema Seitensprünge

susu, Wednesday, 18.02.2004, 04:19 (vor 8024 Tagen) @ Joseph S

Als Antwort auf: Re: Studie zum Thema Seitensprünge von Joseph S am 17. Februar 2004 19:51:41:

die Hodengröße ist nur ein Indiz und kein Beweis für Promiskuität. Und wenn keiner die Promiskuität glauben will, braucht man halt mehrere Untersuchungen, die das direkt nachweisen.

Das Problem dabei: Jede Studie zum Thema kann nur begrenzt auf Datan zurückgreifen (bei anderen Primaten läßt sich die Promiskuität leicht beobachten, bei Menschen wären die dafür Notwendigen Feldforschungen illegal). Die Korelation zwischen Hodengröße und Promiskuität bei Weibchen ist allerdings so genau, daß wir Rückschlüsse auf ein Verhalten von Menschen - ohne Berücksichtigung von freien Entscheidungen und Gesellschaft wohlgemerkt, Evolutionsbiologie erlaubt keine vollständige Beschreibung des tatsächlichen Verhaltens von Menschen - durchau ziehen können. Die 1,2 sind recht genau, Abweichungen wären erst in der 3. Nachkommastelle zu erwarten.

Wenn ich das Verhalten von Menschen direkt untersuche, bekomme ich so gut wie nichts über die biologischen Hintergründe heraus (denn dann habe ich keine Kriterien zur Unterscheidung zwischen biologischer Veranlagung und erlerntem Verhalten).

Zusammengefaßt: Die 1,2 sind ein Wert, der nicht zwingend die real existierenden Verhältnisse beschreibt, allerdings ist dies der Wert, der für frühe pans narrans angenommen werden kann (Der Rest ist Gesellschaft. Allein dieses Jahrhundert hat so viele Wandlungen in der Betrachtung von Sexualität und in ihrer Praxis selbst erlebt, daß es wiedersinnig scheint, aus dem Durchschnittssexualverhalten gerade jetzt auf die biologischen Hintergründe schließen zu wollen.)

Machen kleine Hoden Frauen treu, oder sind die Hoden klein, weil die Frauen treu sind ?
Im letzteren Fall wäre die Ursache der Treue ungeklärt.

Stimmt. Die Hoden sind Indikator für die Treue. Die Ursache nennt pans narrans bei sich selbst "Gefühle" bei anderen Spezies "Instinkt". Großes Wort jetzt: Liebe. Da werden ein paar Genplexe freigeschaltet und ein ganzer Haufen psychoaktiver Stoffe macht sich im Stoffwechsel breit.
Und die Sorgen dann dafür, daß Treue Menschen glücklich macht. Zumindest in gewissem Maße.

Und dann gab es noch eine Korrelation zwischen Störchen und Geburten....

Das klassische Beispiel dafür, daß Korrelation nicht mit Kausalität zu verwechseln ist, ja. Aber
a) Ist die Hondengröße nur eines von mehreren Merkmalen, die in dieser Hinsicht untersucht werden können.
b) Liefern diese für sämmtliche Primatenarten die gleichen, reproduzierbaren und beobachtbaren Realtionen.
c) Ist evolutionsbiologisch erklärbar, warum bestimmte Merkmale Vorteile bei der Reproduktion bieten, wenn die Promiskuität des anderen Geschlechts eine bestimmte Größenordnung hat.
d) Folgt aus der aktuellen Evolutionstheorie, daß eine Spezies mit einer Bestimmten Promiskuität eines Geschlechts beim jeweils anderen für bestimmte Merkmale Peaks an bestimmten Stellen hat. Diese Folgerung wurde bei verschiedenen Arten getestet (wobei auch andere Faktoren mit hineinspielen, die z.B. die Größe von Hoden nach oben und unten begrenzen). Darunter die Primaten (bei denen die große Mehrheit der zu beachtenden Faktoren identisch mit denen beim Menschen ist und für die anderen korregiert werden kann). Damit erklärt die Evolutionstheorie die größe des Hodens am Peak durch die durchschnittliche Promiskuität bei Frauen (wieder: ohne Berücksichtigung von Faktoren außerhalb der Biologie).

susu

Re: Studie zum Thema Seitensprünge

susu, Wednesday, 18.02.2004, 04:24 (vor 8024 Tagen) @ Odin

Als Antwort auf: Re: Studie zum Thema Seitensprünge von Odin am 17. Februar 2004 14:05:34:

Vielleicht, weil es sich nicht um Evolutionsbiologie handelt, sondern um Evolutionspsychologie. Einem realtiv neuen Zweig der Psychologie

Und was erforscht diese mit welcher Methodik?
Zumindest frage ich mich, wie auf "evolutionär vorgegebene Muster" geschlossen werden kann, ohne dabei auf Evolutionsbiologie zurückzugreifen. Wobei ich verstehen würde, wenn sich diese Wissenschaft der Evolution des (mal Freudianisch, aber ähnliche Konzepte gibt es ja auch bei den anderen) "Über-Ichs", also des gesellschaftlich bestimmten Teils der Persönlichkeit als eine Funktion von Memplexen beruhen würde. Dann fehlte bei diesem Artikel allerdings eine Erklärung wie das zu verstehen ist.

susu

Re: Frau teilen

CnndrBrbr, Wednesday, 18.02.2004, 10:11 (vor 8024 Tagen) @ Garfield

Als Antwort auf: Re: Frau teilen von Garfield am 17. Februar 2004 18:07:50:

Im Tierreich findet man es auch recht häufig, daß die Weibchen einfach in Ruhe zusehen, wie sich die Männchen gegenseitig massakrieren, um sich dann mit dem Sieger zu paaren. Bei Primaten ist das unterschiedlich stark ausgeprägt.

Ja, zum Beispiel bei Schimpansen oder Bonobos gibts die Hippie-Kommune, freie Liebe, Gruppensex, Rumpoppen bis zum Abwinken.

aber sowas steckt durchaus auch in uns drin.

Ach, guck mal an.
Orang-Utans z.B. sind Einzelgänger und haben nur 1-night-Stands. Auch DAS steckt in uns drin...

Ich hab mal was gelesen, wie sich die Begattungsfähigkeit und das dazugehörige Gehabe zueinander verhalten. Gorillas wären halt rasend eifersüchtig und würden ihren Harem mit Machtgehabe vor Konkurrenten bewahren, sie müßten dafür sexuell nur wenig leisten (weil sie die einzigen Begatter sind) und hätten nur erbsengroße Hoden. Schimpansen dagegen hätten Monsterklöten, weil sie Konkurrenten zulassen und sich eben per "Spülmenge" gegen sie genetisch durchsetzen. Was folgern wir daraus? - Wer keine Eier hat, muß eifersüchtig sein... ;-)

Re: Frau teilen

CnndrBrbr, Wednesday, 18.02.2004, 10:12 (vor 8024 Tagen) @ Sebastian

Als Antwort auf: Re: Frau teilen von Sebastian am 17. Februar 2004 18:57:36:

Was für ein Rest? Meinst Du den Rest Zeit, der zwischendurch noch übrig ist? Ich gehe davon aus, daß das Weibchen intelligent genug ist, solche Aktionen in die Arbeitszeit ihres Mannes zu legen.

mhm es ist meistens aber aus arbeitstechnischer sicht nicht möglich dies in die arbeitszeiten des mannes zu verlegen. im übrigen dürfte genau dann wenn die frau selbst noch arbeitet doch ein zeitverlust entstehen.
von daher ist das eine begründung warum man den eigenen partner eben doch lieber für sich allein hat.

Zeitmangel ist natürlich ein Argument. Schließlich sagt man nicht dem Streß, aber der Gelegenheit die Fähigkeit nach, Liebe zu machen... ;-)

Re: Frau teilen

CnndrBrbr, Wednesday, 18.02.2004, 10:14 (vor 8024 Tagen) @ Sebastian

Als Antwort auf: Re: Frau teilen von Sebastian am 17. Februar 2004 19:59:38:

Hier gings eindeutig darum, daß Du MEHR kriegst, WENN Du abgibst. Wär doch n fairer Deal?

Nicht bei dem Preis...

Was für'n Preis? Stell Dir vor, Dein Wirt verkauft heute das Bier zum halben Preis, so daß Du doppelt so viel trinkst wie sonst. Bist Du dann sauer, wenn die Kneipe heute doppelt so voll ist wie sonst? Oder läßt Du nicht lieber heute mal die Puppen tanzen?

wenn ich gern meine ruhe habe und mir ein teures bier leisten kann würde ich die kneipe wechseln.

Mist, da hinkt der Vergleich. Ich meinte, Du hast nur n kleinen Geldschein dabei. Dann trinkst Du doch lieber da, wo Du mehr dafür kriegst, auch wenn andere mittrinken.

Re: Frau teilen

Darki, Wednesday, 18.02.2004, 11:32 (vor 8024 Tagen) @ CnndrBrbr

Als Antwort auf: Re: Frau teilen von CnndrBrbr am 18. Februar 2004 08:14:44:

Hier gings eindeutig darum, daß Du MEHR kriegst, WENN Du abgibst. Wär doch n fairer Deal?

Nicht bei dem Preis...

Was für'n Preis?

Den Preis die eigene Partnerin zu teilen.

Stell Dir vor, Dein Wirt verkauft heute das Bier zum halben Preis, so daß Du doppelt so viel trinkst wie sonst. Bist Du dann sauer, wenn die Kneipe heute doppelt so voll ist wie sonst? Oder läßt Du nicht lieber heute mal die Puppen tanzen?

wenn ich gern meine ruhe habe und mir ein teures bier leisten kann würde ich die kneipe wechseln.

Mist, da hinkt der Vergleich. Ich meinte, Du hast nur n kleinen Geldschein dabei. Dann trinkst Du doch lieber da, wo Du mehr dafür kriegst, auch wenn andere mittrinken.

Du meinst: ich bezahl zwar nur den halben Preis, krieg doppelt so viel, dafür trinken aber andere aus meinem Glas mit? Danke, nein.

Darki

PS: Ich mag eigentlich gar kein Bier... :-)

Re: Frau teilen

Sebastian, Wednesday, 18.02.2004, 11:42 (vor 8024 Tagen) @ CnndrBrbr

Als Antwort auf: Re: Frau teilen von CnndrBrbr am 18. Februar 2004 08:14:44:

Hier gings eindeutig darum, daß Du MEHR kriegst, WENN Du abgibst. Wär doch n fairer Deal?

Nicht bei dem Preis...

Was für'n Preis? Stell Dir vor, Dein Wirt verkauft heute das Bier zum halben Preis, so daß Du doppelt so viel trinkst wie sonst. Bist Du dann sauer, wenn die Kneipe heute doppelt so voll ist wie sonst? Oder läßt Du nicht lieber heute mal die Puppen tanzen?

wenn ich gern meine ruhe habe und mir ein teures bier leisten kann würde ich die kneipe wechseln.

Mist, da hinkt der Vergleich. Ich meinte, Du hast nur n kleinen Geldschein dabei. Dann trinkst Du doch lieber da, wo Du mehr dafür kriegst, auch wenn andere mittrinken.

nicht nur der vergleich hinkt, es ist nunmal einfach so das menschen unterschiedlich sind. die einen wollen ihren partner allein für sich haben und allein das macht es für diese gruppe schon vorteilhaft ihren partner allein für sich zu haben.
das lässt sogar "rational" begründen (anderer thread siehe zeit ;).

Re: Frau teilen

CnndrBrbr, Wednesday, 18.02.2004, 13:54 (vor 8024 Tagen) @ Darki

Als Antwort auf: Re: Frau teilen von Darki am 18. Februar 2004 09:32:33:

Du meinst: ich bezahl zwar nur den halben Preis, krieg doppelt so viel, dafür trinken aber andere aus meinem Glas mit? Danke, nein.

Natürlich hinkt der Vergleich... Hmmm, andere gleichzeitig aus EINEM Glas? Auch ne Variante... *grins*

Re: Studie zum Thema Seitensprünge

Odin, Wednesday, 18.02.2004, 22:46 (vor 8023 Tagen) @ susu

Als Antwort auf: Re: Studie zum Thema Seitensprünge von susu am 18. Februar 2004 02:24:50:

Vielleicht, weil es sich nicht um Evolutionsbiologie handelt, sondern um Evolutionspsychologie. Einem realtiv neuen Zweig der Psychologie
Und was erforscht diese mit welcher Methodik?

Nun, sie erforscht und erklärt das menschliche Verhalten aufgrund unserer Vor- und Frühgeschichte. Das hat weniger mit Biologie zu tun, mehr mit Soziologie, wobei man das Verhalten unserer Vorfahren ja auch nur deuten kann aus den Funden und aus dem Verhalten etwaiger tierischer "Verwandter".

Re: Studie zum Thema Seitensprünge

susu, Thursday, 19.02.2004, 00:06 (vor 8023 Tagen) @ Odin

Als Antwort auf: Re: Studie zum Thema Seitensprünge von Odin am 18. Februar 2004 20:46:02:

Nun, sie erforscht und erklärt das menschliche Verhalten aufgrund unserer Vor- und Frühgeschichte. Das hat weniger mit Biologie zu tun, mehr mit Soziologie, wobei man das Verhalten unserer Vorfahren ja auch nur deuten kann aus den Funden und aus dem Verhalten etwaiger tierischer "Verwandter".

Was hebt die Evolutionspsychologie dann von Archaeologie und Anthropologie ab? Und wenn wir beim Verhalten von anderen Spezies sind, dann sind wir im Feld der Evolutions- und Soziobiologie. Die wiederum hat die Resultate, die ich schilderte genau aus dem Vergleich mit den nächsten Verwandten des Menschen gewonnen.

susu

Re: Studie zum Thema Seitensprünge

Joseph S, Friday, 20.02.2004, 11:14 (vor 8022 Tagen) @ susu

Als Antwort auf: Re: Studie zum Thema Seitensprünge von susu am 18. Februar 2004 02:19:35:

Sorry susu,

Promiskuität bis zur 3. Stelle hinter dem Komma messen zu wollen, halte ich für nicht
realisierbar. Wie viele Affen gibt es denn, die man wie lange, und unter welchen Bedingungen
so beobachten kann ? Dementsprechend verdächtig kommt mir die Aussage, daß bei der über die
Hodengröße bestimmten Promiskuität erst in der 3. Nachkommastelle Abweichungen zu
erwarten sind, vor. Genauere Korrelationen, als die Messergebnisse kann man nicht beobachten.

Gibt es überhaupt genug Primatenarten, daß man derartige Korrelationen überhaupt statistisch
so sicher erfassen kann, daß man sie auf eine noch unbeobachtete Primatengattung überträgt.

Zudem hast Du zugegeben, daß gerade beim Menschen erhebliche Störfaktoren wie Gesellschaft
etc. existieren. Da frage ich mich, was so eine rein biologische Promiskuität überhaupt
bedeudet. Auch in Affengesellschaften soll es unterschiedliches soziales Verhalten in
verschiedenen Gruppen der gleichen Gattung geben.

Nebenbei sind diese Störfaktoren und was dadurch herauskommt für manche Menschen hochinteressant.

Im übrigen bin ich gegenüber Schlüssen vom aktuellen Vehalten von Mernschen zu biologischen
Ursachen auch sehr skeptisch.

Manches Wissen, das man gerne hätte kann man einfach nicht haben.

Gruß
Joseph

Re: Studie zum Thema Seitensprünge

susu, Friday, 20.02.2004, 19:45 (vor 8022 Tagen) @ Joseph S

Als Antwort auf: Re: Studie zum Thema Seitensprünge von Joseph S am 20. Februar 2004 09:14:53:

Hallo Joseph

Promiskuität bis zur 3. Stelle hinter dem Komma messen zu wollen, halte ich für nicht realisierbar. Wie viele Affen gibt es denn, die man wie lange, und unter welchen Bedingungen so beobachten kann ? Dementsprechend verdächtig kommt mir die Aussage, daß bei der über die Hodengröße bestimmten Promiskuität erst in der 3. Nachkommastelle Abweichungen zu erwarten sind, vor. Genauere Korrelationen, als die Messergebnisse kann man nicht beobachten.

Stimmt, das ist unglücklich formuliert. Die Festellungen der Werte von 1,2 werden natürlich unter Berücksichtigung aller gemessenen Korellationen ermittelt. Das erlaubt ein genaueres Gesammtergebnis, als jede einzelne Korellation. Es gibt zu den beobachteten Arten jeweils eine ganze Reihe von Verhaltensuntersuchungen, speziell auch, was Sexualität betrifft. Kaum eine andere Gruppe von Tieren ist so oft, so detailiert und so lange untersucht worden. Die Abweichung bei der Promiskuität wird durch die gewichtete Varianz der Peaks ermittelt. D.h. die individuellen Schwankungen sind um einiges größer, als die Schwankungen der Peaks bei einzelnen Untersuchungen. Bei allen betreffenden Arten kommen wir auf mehrere Tausend Individualzyklen (=Zahl der beobachteten Individuen * Zahl der beobachteten Zyklen). Genutzt wurden die Daten von ca. 20 Spezies, die genügend genau in der Literatur bekannt waren. Seit erscheinen des Ursprünglichen Artikels wurde diese Korellation an mehreren weiteren Arten überpfrüft und bislang stimmte die durch die morphologische Betrachtung vermutete Promiskuitätsrate mit der vorausgesagten Genauigkeit mit dem Peak der Promiskuitätsverteilung der Spezies überein.

Gibt es überhaupt genug Primatenarten, daß man derartige Korrelationen überhaupt statistisch so sicher erfassen kann, daß man sie auf eine noch unbeobachtete Primatengattung überträgt.

Es gibt momentan 195 nicht-ausgestorbene Primatenarten.

Zudem hast Du zugegeben, daß gerade beim Menschen erhebliche Störfaktoren wie Gesellschaft etc. existieren. Da frage ich mich, was so eine rein biologische Promiskuität überhaupt bedeudet. Auch in Affengesellschaften soll es unterschiedliches soziales Verhalten in
verschiedenen Gruppen der gleichen Gattung geben.

Kommt auf die Gattung an. Zum Teil wurden hier auch mehrere Arten als eine einzige angesehen, was sich mitlerweile als Trugschluß erwiesen hat (z.B. Schimpansen und Bonobos). Eine rein biologische Promiskuität bedeutet: Eine rein biologische Promiskuität. Wenn, wie im Ausgangstext geschehen, jemand seine Studie mit Soziobiologie erklären will (von Jörg zitierter Teil), dann macht es Sinn darauf zu verweisen, daß die Soziobiologie zu ganz anderen Ergebnissen gelangt. Außerdem können uns solche Erkenntnisse genauer erkennen lassen, wie genau gesellschaftliche Prozesse funktionieren. Denn Clean Slate ist tot und führt zu falschen Ergebnissen - ganau wie die These von rein biologischer Determination.

Nebenbei sind diese Störfaktoren und was dadurch herauskommt für manche Menschen hochinteressant.
Im übrigen bin ich gegenüber Schlüssen vom aktuellen Vehalten von Mernschen zu biologischen Ursachen auch sehr skeptisch.
Manches Wissen, das man gerne hätte kann man einfach nicht haben.

Das sehe ich genauso. Für mich liegt der Wert solcher Untersuchungen gerade auch in der Erkenntnis der gesellschaftlichen Ursachen. Und klar: Wer vom aktuellen Verhalten von Menschen auf biologische Ursachen schließt, schließt falsch. Das ist dann Anthropologie aus Stammtischnivea, wie bei den Peases: Ein Sample von 5 Frauen sagt, ihre Männer fänden die Butter nicht im Kühlschrank, daraus wird dann auf das Verhalten der Urmenschen geschlossen und dieses bestimme dann die aktuelle Lage. Komperative Studien in der Biologie können uns jedoch sehr wohl über bestimmte Verhaltensweisen Aufschluß geben.

Noch einer zum Diskutieren: Bei vielen Tierarten existiert "infant killing" durch potentielle Stiefeltern. Löwenmännchen töten, wenn sie eine Gruppe übernehmen, den gesammten Nachwuchs (um ein Beipiel zu nennen). In den verschiedensten Kulturen finden sich bei Menschen Mythen, die die böse Stiefmutter oder den bösen Stiefvater zum Thema haben. Die Mißhandlungsrate bei Adoptivkindern ist statistisch signifikant höher als bei leiblichen Eltern. Alte Gesetzgebungen verlangten das Aussetzen oder töten von Bastarden.

Je höher das parental investment in den Nachwuchs, desto wahrscheinlicher ist infant killing. Keine Spezies hat ein so hohes PI wie Menschen.

Frage: Sind diese Phänomene gesellschaftlich reduzierte Formen von infant killing?
Antwort: Das ist Spekulation. Es gibt zwar ein paar Indizien, das bedeutet aber noch alnge nichts. Doch wenn es so wäre, muß ich sagen Hut ab vor der Menschheit, in 1000 Jahren von einfach umbringen zu heftigstenfalls Vaterschaftstest machen und dann nicht zahlen, wenn das Kind nicht das eigene ist. Ist eine ganz schöne Zivilisatorische Leistung.

susu

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