Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Feminismus/Maskulismus

Tran, Friday, 13.02.2004, 11:11 (vor 8029 Tagen)

Guten Morgen alle zusammen!

Der folgende Beitrag dient nicht dazu Feministen oder Maskulisten ihre Gesinnung abzusprechen. Es geht nur um meine eigene.

Ich habe eine Frage zu den Begrifflichkeiten Feminismus/Maskulismus.
Bislang definiere ich "Feminismus" als Kampf für die Rechte der Frau.
Den Begriff "Maskulismus" kenne ich erst seit ich hier mitlese. Unter Maskulismus stelle ich mir das genaue Gegenteil von Feminismus vor, also den Kampf um die Rechte des Mannes.
Bitte einhaken wenn es hier einen Denkfehler geben sollte!
Sollte ich bis dahin richtig liegen stehen doch beide Begriffe für den Kampf für die Rechte des einen Geschlechts, während man sich für das andere Geschlecht eher wenig interessiert.
Seh ich das bis dahin richtig?
Nun kann ich aber in keinem der beiden Begriffe ein Bemühen um Gleichberechtigung erkennen. Wobei ich die Bedeutung des Wortes "Gleichberechtigung" einmal aus dem Wort selbst entnehme.
Wenn ich mich als Mann nun für Gleichberechtigung ausspreche, kann ich mich dann überhaupt als Maskulist bezeichnen?
Ich weiss nicht wie Ihr das seht, aber ich sehe da irgendwie einen Gegensatz zwischen Gleichberechtigung und Maskulismus.
Ebenso aber auch einen Gegensatz zwischen Gleichberechtigung und Feminismus.

Männerbewegung als solche halte ich für wichtig, denn ich teile die Meinung das Männer in manchen Bereichen wirklich benachteiligt werden.
Es geht mir hier rein um die Begrifflichkeit.

Tran

Re: Feminismus/Maskulismus

gaehn, Friday, 13.02.2004, 12:40 (vor 8029 Tagen) @ Tran

Als Antwort auf: Feminismus/Maskulismus von Tran am 13. Februar 2004 09:11:

Guten Morgen alle zusammen!
Der folgende Beitrag dient nicht dazu Feministen oder Maskulisten ihre Gesinnung abzusprechen. Es geht nur um meine eigene.
Ich habe eine Frage zu den Begrifflichkeiten Feminismus/Maskulismus.
Bislang definiere ich "Feminismus" als Kampf für die Rechte der Frau.
Den Begriff "Maskulismus" kenne ich erst seit ich hier mitlese. Unter Maskulismus stelle ich mir das genaue Gegenteil von Feminismus vor, also den Kampf um die Rechte des Mannes.
Bitte einhaken wenn es hier einen Denkfehler geben sollte!
Sollte ich bis dahin richtig liegen stehen doch beide Begriffe für den Kampf für die Rechte des einen Geschlechts, während man sich für das andere Geschlecht eher wenig interessiert.
Seh ich das bis dahin richtig?
Nun kann ich aber in keinem der beiden Begriffe ein Bemühen um Gleichberechtigung erkennen. Wobei ich die Bedeutung des Wortes "Gleichberechtigung" einmal aus dem Wort selbst entnehme.
Wenn ich mich als Mann nun für Gleichberechtigung ausspreche, kann ich mich dann überhaupt als Maskulist bezeichnen?
Ich weiss nicht wie Ihr das seht, aber ich sehe da irgendwie einen Gegensatz zwischen Gleichberechtigung und Maskulismus.
Ebenso aber auch einen Gegensatz zwischen Gleichberechtigung und Feminismus.
Männerbewegung als solche halte ich für wichtig, denn ich teile die Meinung das Männer in manchen Bereichen wirklich benachteiligt werden.
Es geht mir hier rein um die Begrifflichkeit.
Tran

der kampf für "gleichberechtigung" ist meiner meinung nach illusorisch, allein deswegen weil jeder mensch letztlich immer sein wohl im auge hat.
das ist auch nicht falsch, wichtig ist nur das die menschen ihre recht vertreten und eben das machen die männer momentan jedenfalls nur teilweise (mag bei vielen frauen allerdings nicht anders sein).
gleichberechtigung entsteht dort wo männer und frauen ihre rechte gleich vertreten.

Re: Feminismus/Maskulismus

Tran, Friday, 13.02.2004, 14:09 (vor 8029 Tagen) @ gaehn

Als Antwort auf: Re: Feminismus/Maskulismus von gaehn am 13. Februar 2004 10:40:

Guten Tag Gaehn!

der kampf für "gleichberechtigung" ist meiner meinung nach illusorisch, allein deswegen weil jeder mensch letztlich immer sein wohl im auge hat.

Das trifft auf den Menschen im einzelnen natürlich zu, jeder ist wohl auf sein Wohl bedacht. Dennoch glaube ich doch das es auch Menschen gibt die sich für Gleichberechtigung einsetzen, unabhängig vom Geschlecht.

das ist auch nicht falsch, wichtig ist nur das die menschen ihre recht vertreten und eben das machen die männer momentan jedenfalls nur teilweise (mag bei vielen frauen allerdings nicht anders sein).
gleichberechtigung entsteht dort wo männer und frauen ihre rechte gleich vertreten.

Auch da magst Du recht haben.

Tran

Re: Feminismus/Maskulismus

Garfield, Friday, 13.02.2004, 12:42 (vor 8029 Tagen) @ Tran

Als Antwort auf: Feminismus/Maskulismus von Tran am 13. Februar 2004 09:11:

Hallo Tran!

Deine Bedenken in Bezug auf den Maskulismus kann ich gut nachvollziehen. Deshalb würde ich mich selbst auch gar nicht als Maskulist bezeichnen.

Im Moment ist es einfach so, daß man gegen diverse männerfeindliche Vorurteile in der Gesellschaft angehen muß, und so wirken auch die echten Maskulisten heute durchaus positiv, jedenfalls sofern sie nicht zu radikal vorgehen und damit Menschen, die sie sonst vielleicht überzeugt hätten, vor den Kopf stoßen.

Wenn irgendwann aber mal der Punkt erreicht ist, an dem die meisten Menschen diese Vorurteile als falsch erkannt haben und dann auch Benachteiligungen für Männer abgebaut werden, dann besteht die Gefahr, daß sich zu den Berufsfeministinnen auch noch Berufsmaskulisten gesellen, die dann natürlich analog zu den Berufsfeministinnen ihre berufliche Existenzberechtigung nachweisen wollen werden, indem sie immer neue Benachteiligungen für Männer erfinden.

Der Geschlechterkrieg, wie ihn Feministinnen schon lange propagieren, könnte dann voll ausbrechen, und das würde der ganzen Gesellschaft schaden.

Das Problem sollte man im Auge behalten. Deshalb finde ich die Forderung nach Männerbeauftragten nicht unbedingt positiv. So sehr sie im Moment auch nötig wären, um die einseitige Bevorzugung von Frauen zu stoppen: Es würde auf Dauer mehr Schaden als Nutzen bringen, wenn man jeder Frauenbeauftragten auch noch einen Männerbeauftragten zur Seite setzt und die beiden dann als Gleichstellungsbeauftragte bezeichnet. Sinnvoller wäre für mich die ersatzlose Streichung sämtlicher Stellen für Gleichstellungsbeauftragte. Das würde zwar ein großes Geheul unter Gleichstellungsbeauftragten geben, aber die Gesellschaft würde dadurch keinen Schaden erleiden, sondern noch eine gute Summe Geld einsparen.

Freundliche Grüße
von Garfield

Re: Feminismus/Maskulismus

Tran, Friday, 13.02.2004, 14:25 (vor 8029 Tagen) @ Garfield

Als Antwort auf: Re: Feminismus/Maskulismus von Garfield am 13. Februar 2004 10:42:

Guten Tag Garfield!

Deine Bedenken in Bezug auf den Maskulismus kann ich gut nachvollziehen. Deshalb würde ich mich selbst auch gar nicht als Maskulist bezeichnen.

Eben. Sollte ich mit meiner Definition bezüglich des Maskulismus richtig liegen würde ich mich nicht gern als solcher bezeichnen. In diesem Fall wäre ich schliesslich auch nicht besser als ein Feminist.

Im Moment ist es einfach so, daß man gegen diverse männerfeindliche Vorurteile in der Gesellschaft angehen muß, und so wirken auch die echten Maskulisten heute durchaus positiv, jedenfalls sofern sie nicht zu radikal vorgehen und damit Menschen, die sie sonst vielleicht überzeugt hätten, vor den Kopf stoßen.

Natürlich ist die Männerbewegung in unserem Land und unserer Zeit absolut notwendig. Allerdings sehe ich die Gefahr das sich wie bei den Feministen eventuell einmal ein paar Hardcore-Maskulisten herausbilden und festsetzen könnten. Also im Grunde wie im derzeitigen Feminismus, nur eben umgekehrt.
Puh - doof erklärt. ;-(
Ich hoffe Du verstehst dennoch worum es mir geht.

Wenn irgendwann aber mal der Punkt erreicht ist, an dem die meisten Menschen diese Vorurteile als falsch erkannt haben und dann auch Benachteiligungen für Männer abgebaut werden, dann besteht die Gefahr, daß sich zu den Berufsfeministinnen auch noch Berufsmaskulisten gesellen, die dann natürlich analog zu den Berufsfeministinnen ihre berufliche Existenzberechtigung nachweisen wollen werden, indem sie immer neue Benachteiligungen für Männer erfinden.

Ja, genau das meine ich weiter oben.
Ich glaube nicht ob es so kommen würde, aber es besteht schliesslich die Möglichkeit.

Der Geschlechterkrieg, wie ihn Feministinnen schon lange propagieren, könnte dann voll ausbrechen, und das würde der ganzen Gesellschaft schaden.
Das Problem sollte man im Auge behalten. Deshalb finde ich die Forderung nach Männerbeauftragten nicht unbedingt positiv. So sehr sie im Moment auch nötig wären, um die einseitige Bevorzugung von Frauen zu stoppen: Es würde auf Dauer mehr Schaden als Nutzen bringen, wenn man jeder Frauenbeauftragten auch noch einen Männerbeauftragten zur Seite setzt und die beiden dann als Gleichstellungsbeauftragte bezeichnet. Sinnvoller wäre für mich die ersatzlose Streichung sämtlicher Stellen für Gleichstellungsbeauftragte. Das würde zwar ein großes Geheul unter Gleichstellungsbeauftragten geben, aber die Gesellschaft würde dadurch keinen Schaden erleiden, sondern noch eine gute Summe Geld einsparen.

Ersatzlose Streichung sämtlicher Stellen für Gleichstellungsbeauftragte, hm. Ich glaube nicht das das jetzt gut wäre. Im Moment wäre ein Gegensteuern gegen den Feminismus schon nötig, meiner Meinung nach.
Allerdings könnte man die Gleichstellungsbeauftragten nicht nur aus Frauen sondern aus beiden Geschlechtern zusammenstellen.

Tran

Re: Feminismus/Maskulismus

Garfield, Friday, 13.02.2004, 16:19 (vor 8029 Tagen) @ Tran

Als Antwort auf: Re: Feminismus/Maskulismus von Tran am 13. Februar 2004 12:25:

Hallo Tran!

Ich verstehe gut, was du meinst. Männliche Feministinnen können wir wirklich nicht gebrauchen.

"Ersatzlose Streichung sämtlicher Stellen für Gleichstellungsbeauftragte, hm. Ich glaube nicht das das jetzt gut wäre. Im Moment wäre ein Gegensteuern gegen den Feminismus schon nötig, meiner Meinung nach."

Das sehe ich zwar auch so. Das Problem ist aber: Wenn irgendeine Behörde oder etwas in der Art sich erst einmal fest etabliert hat, dann ist es sehr schwer, die wieder aufzulösen. Diverse staatliche Einrichtungen, die nach dem Zweiten Weltkrieg zum Wiederaufbau und zur Unterstützung von Flüchtlingen usw. geschaffen wurden, existieren heute noch, obwohl ihre Arbeit ganz offensichtlich längst erledigt ist. Auch die Treuhandanstalt, die zur Verwaltung der DDR-Wirtschaft gegründet wurde, erhielt nach offizieller Beendigung ihrer Tätigkeit einfach nur einen anderen Namen und dürfte heute noch existieren. Das kostet eine Menge Geld, für nichts und wieder nichts.

Es gibt in solchen Einrichtungen wirklich Beamte, die den ganzen Tag über nichts zu tun haben oder sich mit irgendwelcher Beschäftigungstherapie befassen. Vor einigen Jahren gab es sogar mal einen Fall, wo ein Beamter vor Gericht gezogen ist, weil ihm in seiner Abteilung keine sinnvolle Arbeit zugewiesen wurde. Sein Chef drückte ihm einen Stapel Zeitungen in die Hand und sagte, er solle die lesen. Das hatte auch irgendeinen vorgeblichen Sinn (ich weiß nicht mehr genau, wo exakt dieser Beamte tätig war). Der Mann hat dann in ein paar Stunden diese Zeitungen gelesen, und als er danach zu seinem Chef ging und nach mehr Arbeit fragte, sah der ihn nur groß an und meinte, er solle sich noch etwas mit den Zeitungen beschäftigen... Als ihm das dann zu blöd wurde und man ihm einfach keine sinnvolle Arbeit gab, ist er vor Gericht gezogen. Wie das damals ausgegangen ist, weiß ich leider nicht.

Bislang ist es so, daß Gleichstellungsbeauftrage - von ein paar seltenen Ausnahmen abgesehen - grundsätzlich weiblich sind. Weil aber die Gleichstellung der Frau tatsächlich längst erreicht ist, bleibt denen nichts weiter übrig, als sich mit irgendwelchem Unsinn zu befassen. So werden wir dann z.B. mit Frauenfriedhöfen beglückt.

Das alles kostet schon mal eine Menge Geld. Okay - wenn sich Gleichstellungsbeauftragte dann auch um die Belange von Männern kümmern würden, hätten sie eine Zeitlang wieder etwas Sinnvolles zu tun. Aber wenn die Gleichstellung des Mannes dann erreicht ist, sind sie genauso nutzlos wie die jetzigen Berufs-Feministinnen. Und dann haben wir eben auch noch Berufsmaskulisten auf teilweise gutbezahlten Posten sitzen. Die werden die dann nicht mehr freiwillig räumen.

Schon jetzt wird die Summe, die jährlich an Berufsfeministinnen fließt, im zweistelligen Milliardenbereich geschätzt. Wenn es zusätzlich zu den Berufsfeministinnen auch noch Berufsmaskulisten gäbe, könnten wir diese Summe mit zwei multiplizieren. Dann gäbe es bald auch Männerfriedhöfe, Männerbibliotheken usw.

Klar wird man gezwungenermaßen in Zukunft die Geldhähne für solchen Unsinn teilweise zudrehen müssen, und man hat damit ja auch schon begonnen. Aber ganz streichen wird man diese Gelder so bald nicht. Man braucht Gestalten wie Alice Schwarzer nämlich. Irgendjemand muß ja die Öffentlichkeit unterhalten und von den wirklichen Problemen im Lande ablenken. Sobald die Männerbewegung es geschafft hat, daß ihre Anliegen von der breiten Masse akzeptiert werden, wird man auch Berufsmaskulisten dieselbe Aufmerksamkeit zuteil werden lassen wie Berufsfeministinnen.

Gefördert wird das noch durch die Werbeindustrie. Die konzentriert sich bisher vor allem auf Frauen. So kommt es, daß vor allem Frauen in der Werbung gebauchpinselt werden, und so kommt es auch, daß die Medien bestrebt sind, für diese Werbung, die für sie immerhin häufig die Haupteinnahmequelle darstellt, ein passendes Rahmenprogramm zusammen zu stellen, in dem Frauen ebenfalls fleißig gebauchpinselt werden. Wer nämlich Frauen als seine hauptsächliche Klientel ansieht, der platziert seine Werbung natürlich dort, wo man erwarten kann, daß auch viele Frauen sie sehen.

So werden die männerfeindlichen Klischees immer weiter verstärkt, mit dem Ergebnis, daß Männer in unserer Gesellschaft immer öfter die A-Karte ziehen. Das führt dann aber auch folgerichtig dazu, daß immer mehr Männer es vorziehen, als Singles zu leben. Männliche Singles kaufen selbst ein, und so werden nun also langsam auch Männer für die Werbeindustrie wieder wichtiger. In einigen Bereichen (z.B. bei Geländewagen, Handies oder Computer) sind sie sowieso schon jetzt die Hauptklientel, und interessanterweise gibt es in diesen Bereich sogar Werbespots, in denen ausnahmsweise mal Männer gebauchpinselt werden.

Diese Entwicklung ist der Männerbewegung natürlich förderlich, und jetzt ist das auch noch sehr positiv. Wenn aber die Ziele der Männerbewegung erreicht sind, könnte es tatsächlich so sein, daß Berufsfeministinnen und Berufsmaskulisten von der Öffentlichkeit gleichermaßen wahrgenommen und hofiert werden. Und daß wir beide Gruppen dann nicht mehr so einfach loswerden.

Deshalb wäre mir auch jetzt schon eine Bewegung von Männern und Frauen für Männer und Frauen weitaus sympathischer.

Freundliche Grüße
von Garfield


Re: Feminismus/Maskulismus

Odin, Friday, 13.02.2004, 20:38 (vor 8028 Tagen) @ Garfield

Als Antwort auf: Re: Feminismus/Maskulismus von Garfield am 13. Februar 2004 14:19:

Gefördert wird das noch durch die Werbeindustrie. Die konzentriert sich bisher vor allem auf Frauen. So kommt es, daß vor allem Frauen in der Werbung gebauchpinselt werden, und so kommt es auch, daß die Medien bestrebt sind, für diese Werbung, die für sie immerhin häufig die Haupteinnahmequelle darstellt, ein passendes Rahmenprogramm zusammen zu stellen, in dem Frauen ebenfalls fleißig gebauchpinselt werden. Wer nämlich Frauen als seine hauptsächliche Klientel ansieht, der platziert seine Werbung natürlich dort, wo man erwarten kann, daß auch viele Frauen sie sehen.

Natürlich haben Frauen das meiste Geld zur Verfügung und sind deshalb in der Werbung eine besondere Zielgruppe. Trotzdem fallen mir vermehrt Werbesendungen mit Vater und Kind auf. Am Anfang war es nur Melitta, aber es werden immer mehr. Für mich ist das Mutmachend. Gerade als Väter werden Männer immer mehr beachtet. Ich denke mir dabei, daß da wohl so manches Kind zuhause sitzen wird und sich fragt "und wo ist mein Papa?"
Die Männer/Väterbewegung wird langsam wahrgenommen. Die Werbung greift wie immer vor.

Re: Feminismus/Maskulismus

Anti-Sexistin, Friday, 13.02.2004, 12:53 (vor 8029 Tagen) @ Tran

Als Antwort auf: Feminismus/Maskulismus von Tran am 13. Februar 2004 09:11:

Guten Morgen alle zusammen!
Der folgende Beitrag dient nicht dazu Feministen oder Maskulisten ihre Gesinnung abzusprechen. Es geht nur um meine eigene.
Ich habe eine Frage zu den Begrifflichkeiten Feminismus/Maskulismus.
Bislang definiere ich "Feminismus" als Kampf für die Rechte der Frau.
Den Begriff "Maskulismus" kenne ich erst seit ich hier mitlese. Unter Maskulismus stelle ich mir das genaue Gegenteil von Feminismus vor, also den Kampf um die Rechte des Mannes.
Bitte einhaken wenn es hier einen Denkfehler geben sollte!
Sollte ich bis dahin richtig liegen stehen doch beide Begriffe für den Kampf für die Rechte des einen Geschlechts, während man sich für das andere Geschlecht eher wenig interessiert.
Seh ich das bis dahin richtig?
Nun kann ich aber in keinem der beiden Begriffe ein Bemühen um Gleichberechtigung erkennen. Wobei ich die Bedeutung des Wortes "Gleichberechtigung" einmal aus dem Wort selbst entnehme.
Wenn ich mich als Mann nun für Gleichberechtigung ausspreche, kann ich mich dann überhaupt als Maskulist bezeichnen?
Ich weiss nicht wie Ihr das seht, aber ich sehe da irgendwie einen Gegensatz zwischen Gleichberechtigung und Maskulismus.
Ebenso aber auch einen Gegensatz zwischen Gleichberechtigung und Feminismus.
Männerbewegung als solche halte ich für wichtig, denn ich teile die Meinung das Männer in manchen Bereichen wirklich benachteiligt werden.
Es geht mir hier rein um die Begrifflichkeit.
Tran

Ich finde, Gleichstellung vollzieht sich unabhängig vom Geschlecht. In Ansehen des Geschlechts irgendeine Bevorzugung oder Benachteiligung zu geben, ist sexistisch. Insofern leuchten mir weder maskulistische noch feministische Richtungen ein, da hier wieder alles aufs Geschlecht fokussiert wird. Daß damit auch ein Eskalationsschema entsteht, was sich letztlich auch auf die Qualität persönlicher Beziehungen niederschlagen kann, finde ich ich noch zusätzlich schlecht.

Nebenbei: der Krieg der Geschlechter ist ein Schlagwort, daß nich so sehr aus dem Feminismus, sondern vorwiegend aus der Biologie kommt.

Anti-Sexistin

Re: Feminismus/Maskulismus

Tran, Friday, 13.02.2004, 14:30 (vor 8029 Tagen) @ Anti-Sexistin

Als Antwort auf: Re: Feminismus/Maskulismus von Anti-Sexistin am 13. Februar 2004 10:53:

Guten Tag Anti-Sexistin!

Ich finde, Gleichstellung vollzieht sich unabhängig vom Geschlecht. In Ansehen des Geschlechts irgendeine Bevorzugung oder Benachteiligung zu geben, ist sexistisch.

Das seh ich allerdings anders. Hätten wir heute in Deutschland Gleichberechtigung dann hättest Du schon recht. Wird aber eines der beiden Geschlechter benachteiligt muss es diese Benachteiligung erst wieder ausgleichen.

Nebenbei: der Krieg der Geschlechter ist ein Schlagwort, daß nich so sehr aus dem Feminismus, sondern vorwiegend aus der Biologie kommt.

Was meinst Du damit?

Tran

Re: Feminismus/Maskulismus

XRay, Friday, 13.02.2004, 19:26 (vor 8028 Tagen) @ Tran

Als Antwort auf: Re: Feminismus/Maskulismus von Tran am 13. Februar 2004 12:30:

Guten Tag Anti-Sexistin!

Ich finde, Gleichstellung vollzieht sich unabhängig vom Geschlecht. In Ansehen des Geschlechts irgendeine Bevorzugung oder Benachteiligung zu geben, ist sexistisch.

Das seh ich allerdings anders. Hätten wir heute in Deutschland Gleichberechtigung dann hättest Du schon recht. Wird aber eines der beiden Geschlechter benachteiligt muss es diese Benachteiligung erst wieder ausgleichen.....

----------
Nee, du verwechselst irgendwie Theorie und Praxis.
Oder anders gesagt,
Wenn die Fokusierung auf Frauenrechte verschwinden würde, dann
wäre "Gleichstellung vollzieht sich unabhängig vom Geschlecht"
theoretisch möglich.
Da aber Gleichstellung ohnehin (praktisch) implizit den
Anhang "für Frauen" hat (zumindest für GleichstellerInnen), kann sie
nicht unabhängig vom Geschlecht werden.

Re: Feminismus/Maskulismus

Tran, Friday, 13.02.2004, 21:16 (vor 8028 Tagen) @ XRay

Als Antwort auf: Re: Feminismus/Maskulismus von XRay am 13. Februar 2004 17:26:

Guten Abend Xray!

Nee, du verwechselst irgendwie Theorie und Praxis.
Oder anders gesagt,
Wenn die Fokusierung auf Frauenrechte verschwinden würde, dann
wäre "Gleichstellung vollzieht sich unabhängig vom Geschlecht"
theoretisch möglich.
Da aber Gleichstellung ohnehin (praktisch) implizit den
Anhang "für Frauen" hat (zumindest für GleichstellerInnen), kann sie
nicht unabhängig vom Geschlecht werden.

Eben das meinte ich: eine nicht nur auf ein Geschlecht, sondern auf beide gerichtete Gleichstellung.
Hm, ich glaub wir verstehen uns irgendwie nicht ganz richtig oder reden aneinander vorbei.

Tran

Re: Feminismus/Maskulismus

Odin, Friday, 13.02.2004, 20:53 (vor 8028 Tagen) @ Tran

Als Antwort auf: Feminismus/Maskulismus von Tran am 13. Februar 2004 09:11:

Bitte einhaken wenn es hier einen Denkfehler geben sollte!
Sollte ich bis dahin richtig liegen stehen doch beide Begriffe für den Kampf für die Rechte des einen Geschlechts, während man sich für das andere Geschlecht eher wenig interessiert.
Seh ich das bis dahin richtig?
Nun kann ich aber in keinem der beiden Begriffe ein Bemühen um Gleichberechtigung erkennen.

Das sehe ich anders: Ich denke, es gibt unter den Feministinnen nur einen kleinen Prozentsatz an Frauen, die wirklich wissen, daß die Gleichberechtigung schon längst erreicht ist und jetzt praktisch einen Ausgleich für die "jahrtausende davor" wollen. Die meisten sind der Meinung, daß Frauen auch in Deutschland noch unterdrückt werden und benachteiligt. Daher kämpfen sie von ihrer Sicht aus tatsächlich für die Gleichberechtigung. Genauso, wie hunderttausend anderer Leute, die bei Gleichberechtigung immer noch meinen, daß Frauen benachteiligt sind und denen wir erst erklären müssen, was Sache ist.
So habe ich auch keine Scheu vor der Bezeichnung "Maskulist", weil ich tatsächlich für die Gleichberechtigung kämpfe. Ich möchte keine Bevorzugung von Männern, weil ich Männer auch nicht für die besseren Menschen halte.
Gäbe man ihnen dieselben Rechte z.B. nach einer Scheidung über die Kinder, wie den Frauen, hätten wir genau die selben Probleme mit Umgangsboykott und "zuhause im Sessel auf den Unterhalt warten", wie wir sie jetzt auch haben!

Re: Feminismus/Maskulismus

Tran, Friday, 13.02.2004, 21:26 (vor 8028 Tagen) @ Odin

Als Antwort auf: Re: Feminismus/Maskulismus von Odin am 13. Februar 2004 18:53:10:

Guten Abend Odin!

Das sehe ich anders: Ich denke, es gibt unter den Feministinnen nur einen kleinen Prozentsatz an Frauen, die wirklich wissen, daß die Gleichberechtigung schon längst erreicht ist und jetzt praktisch einen Ausgleich für die "jahrtausende davor" wollen. Die meisten sind der Meinung, daß Frauen auch in Deutschland noch unterdrückt werden und benachteiligt. Daher kämpfen sie von ihrer Sicht aus tatsächlich für die Gleichberechtigung. Genauso, wie hunderttausend anderer Leute, die bei Gleichberechtigung immer noch meinen, daß Frauen benachteiligt sind und denen wir erst erklären müssen, was Sache ist.

Ok, wenn ich Dich recht verstanden habe heisst das das wir zwar in diesem Punkt die selbe Meinung haben, aber die Begriffe Feminismus/Maskulismus/Gleichberechtigung verschieden definieren.

So habe ich auch keine Scheu vor der Bezeichnung "Maskulist", weil ich tatsächlich für die Gleichberechtigung kämpfe. Ich möchte keine Bevorzugung von Männern, weil ich Männer auch nicht für die besseren Menschen halte.

Vor allem mit dem letzten Punkt stimme ich mit Dir überein. Nur stört mich an dem Begriff "Maskulist" eben das er in meinen Augen das genaue Gegenteil von "Feminist" darstellt, und der Feminismus schmeckt mir gar nicht. Das GENAUE Gegenteil, also eine Bevorzugung von Männern, würde mir aber eben auch nicht gefallen.
Ich denke in der Praxis dürfte das eine fürchterliche Gradwanderung sein.

Gäbe man ihnen dieselben Rechte z.B. nach einer Scheidung über die Kinder, wie den Frauen, hätten wir genau die selben Probleme mit Umgangsboykott und "zuhause im Sessel auf den Unterhalt warten", wie wir sie jetzt auch haben!

Den Abschnitt versteh ich jetzt allerdings nicht. Bin manchmal etwas schwer von Begriff, geb ich auch zu.
Was meintest Du damit?

Tran

Re: Feminismus/Maskulismus

Odin, Saturday, 14.02.2004, 18:56 (vor 8027 Tagen) @ Tran

Als Antwort auf: Re: Feminismus/Maskulismus von Tran am 13. Februar 2004 19:26:

Gäbe man ihnen dieselben Rechte z.B. nach einer Scheidung über die Kinder, wie den Frauen, hätten wir genau die selben Probleme mit Umgangsboykott und "zuhause im Sessel auf den Unterhalt warten", wie wir sie jetzt auch haben!

Den Abschnitt versteh ich jetzt allerdings nicht. Bin manchmal etwas schwer von Begriff, geb ich auch zu.
Was meintest Du damit?

Ich meinte damit: Gäbe es statt einer Frauenbevorzugung bei Scheidung und Sorgerecht, wie wir sie jetzt haben, eine Männerbevorzugung, dann hätten wir dieselben Probleme mit Umgangsentzug, Ausspielen des Sorgerechts zum eigenen Vorteil, nicht arbeiten wollen, weil Unterhalt kassieren praktischer ist usw. Diesmal halt dann von männlicher Seite aus. Daher wäre es Quatsch zu fordern, diese Privilegien müssen an die Männer abgegeben werden. Richtig ist, zu fordern, diese Privilegien abzuschaffen und damit den Mißbrauch einzudämmen.

Re: Feminismus/Maskulismus

Tran, Saturday, 14.02.2004, 20:21 (vor 8027 Tagen) @ Odin

Als Antwort auf: Re: Feminismus/Maskulismus von Odin am 14. Februar 2004 16:56:38:

Guten Abend Odin!

Gäbe man ihnen dieselben Rechte z.B. nach einer Scheidung über die Kinder, wie den Frauen, hätten wir genau die selben Probleme mit Umgangsboykott und "zuhause im Sessel auf den Unterhalt warten", wie wir sie jetzt auch haben!

Den Abschnitt versteh ich jetzt allerdings nicht. Bin manchmal etwas schwer von Begriff, geb ich auch zu.
Was meintest Du damit?

Ich meinte damit: Gäbe es statt einer Frauenbevorzugung bei Scheidung und Sorgerecht, wie wir sie jetzt haben, eine Männerbevorzugung, dann hätten wir dieselben Probleme mit Umgangsentzug, Ausspielen des Sorgerechts zum eigenen Vorteil, nicht arbeiten wollen, weil Unterhalt kassieren praktischer ist usw. Diesmal halt dann von männlicher Seite aus. Daher wäre es Quatsch zu fordern, diese Privilegien müssen an die Männer abgegeben werden. Richtig ist, zu fordern, diese Privilegien abzuschaffen und damit den Mißbrauch einzudämmen.

Ja, jetzt hab sogar ich´s kapiert! ;-)
Da gebe ich Dir vollkommen recht. Deshalb auch meine Gedanken den Maskulismus betreffend.

Tran

Re: Feminismus/Maskulismus

susu, Sunday, 15.02.2004, 01:17 (vor 8027 Tagen) @ Tran

Als Antwort auf: Feminismus/Maskulismus von Tran am 13. Februar 2004 09:11:

Hallo

Der folgende Beitrag dient nicht dazu Feministen oder Maskulisten ihre Gesinnung abzusprechen. Es geht nur um meine eigene.
Ich habe eine Frage zu den Begrifflichkeiten Feminismus/Maskulismus.
Bislang definiere ich "Feminismus" als Kampf für die Rechte der Frau.
Den Begriff "Maskulismus" kenne ich erst seit ich hier mitlese. Unter Maskulismus stelle ich mir das genaue Gegenteil von Feminismus vor, also den Kampf um die Rechte des Mannes.
Bitte einhaken wenn es hier einen Denkfehler geben sollte!

Ja. Der Denkfehler ist: Geschlecht ist ein Nullsummenspiel. Also quasi: Es gibt eine bestimmte Menge an Rechten, die dann auf Männer und Frauen verteilt werden und Feminismus und Maskulismus streiten um die Verteilung. Dem ist aber nicht so. Nehmen wir zum Beispiel ein Paar an, daß gerne ein Kind bekommen würde. Der Vater würde gerne in den Erziehungsurlaub gehen, daß geht aber nicht, weil seine Frau zu wenig verdient um den Lebensstandard für die Familie zu sichern (oder das Haus abzubezahlen, oder wasauchimmer). Die Frau hätte das gekonnt, wenn sie den Job bekommen hätte, für den sie sich beworben hat, aber nicht gekriegt, weil der Chef Angst hatte, sie könnte in Erzeihungsurlaub gehen. Also bleibt sie zu Hause, er macht seien Job und beide machen nicht das, was sie wollten.

Natürlich hat sie das Recht zu arbeiten.
Natürlich hat er das Recht in Erziehungsurlaub zu gehen.
Die Verhältnisse stehen dagegen (und reproduzieren sich selbt, denn sie sorgen dafür, daß wenige Männer ihr Recht auf Erzeihungsurlaub wahrnehmen und das wiederum führt dazu, daß Unternehmer dieses Risiko nur bei Frauen sehen, was wiederum dazu führt, daß nur wenige Männer...).

Es gibt der Männerforschung zwei Ansätze: Den Männerzentrierten (der fragt, was sich für Männer verändern müsse, damit sie näher an ihren Idealen leben können) und den Frauenzentrierten (der frag was sich für Männer ändern müste, damit sich Männer ändern und Frauen ein besseres Leben führen können). Nach über 15 Jahren Forschung gibt es noch kein Thema, bei dem bei den beiden Ansätzen verschiedene Ergebnisse herausgekommen wären.

Sollte ich bis dahin richtig liegen stehen doch beide Begriffe für den Kampf für die Rechte des einen Geschlechts, während man sich für das andere Geschlecht eher wenig interessiert.
Seh ich das bis dahin richtig?

In der Praxis? Leider oft ja.

Nun kann ich aber in keinem der beiden Begriffe ein Bemühen um Gleichberechtigung erkennen. Wobei ich die Bedeutung des Wortes "Gleichberechtigung" einmal aus dem Wort selbst entnehme.
Wenn ich mich als Mann nun für Gleichberechtigung ausspreche, kann ich mich dann überhaupt als Maskulist bezeichnen?

Das steht dir frei. Die Männerbewegung ist nicht homogen.

Ich weiss nicht wie Ihr das seht, aber ich sehe da irgendwie einen Gegensatz zwischen Gleichberechtigung und Maskulismus.
Ebenso aber auch einen Gegensatz zwischen Gleichberechtigung und Feminismus.
Männerbewegung als solche halte ich für wichtig, denn ich teile die Meinung das Männer in manchen Bereichen wirklich benachteiligt werden.
Es geht mir hier rein um die Begrifflichkeit.

Ich würde das so sehen: Der Feminismus bietet eine einseitige Sicht, ebenso der Maskulismus. Es gibt noch eine ganze Reihe weiterer Bewegungen, die Teilaspekte des ganzen beleuchten (Schwule, Lesben, etc.). Läßt man bestimmte Blickwinkel weg, sieht man nur ein Teil des Bildes. Das ist die Momentane Situation, tausend Bewegungen sägen an einzelnen Ästen rum. Wenn wir diese Blickwinkel zusammennehmen, erkennen wir, daß der Baum das Problem ist und alle zusammen wahrscheinlich genügten um ihn zu fällen.

Das Problem ist dieses Sektiererhafte, was diese Bewegungen umgibt und dieses "Wer nicht für uns ist, ist gegen uns". "Gegen" so definiert, daß es alle einschließt, die nicht am gleichen Ast sägen. Und so wird sich(zumindest virtuell) bekriegt. Man sollte nicht über die Briten im Iraq lachen, die Genderbewegungen werden sich vermutlich per friendly fire selbst besiegen...

susu

Re: Feminismus/Maskulismus

MalSehen, Sunday, 15.02.2004, 18:38 (vor 8026 Tagen) @ Tran

Als Antwort auf: Feminismus/Maskulismus von Tran am 13. Februar 2004 09:11:

Hallo Tran,
vielleicht verzichtest du einfach auf billige Ettiketierungen. Jeder Ismus hat seine Gruppen, die ihn definieren wollen, die den wahren, reinen Ismus vertreten und die ihrerseits andere mit einem Ismus belegen, damit sie ihn als Feinbild greifbar machen können. Demnach ist Maskuslismus ein Kampftbergiff.
De facto ist ist der Inhalt allerdings (zumindest für mich) völlig irrelevant. Ich sehe mich persönlich nicht als Maskulist und ich lehne sowohl die Bezeichnung, als aich deren Inhaltsbestimmung ab.
Mir persönlich geht es darum, das wir in einem Land leben, in dem Richter in einem Urteil von 'positiver Diskriminierung' sprechen und deshalb Frauen aufgrund ihres Geschlechts und (möglicher) Benachteiligung von Frauen (an sich, nicht im konkreten Fall) bevorzugen. In dem Urteil ging es um die Rechtmäßigkeit einer 3 Jahre längeren Förderungsdauer, wenn die Firmengründerin eine Frau ist.
Das hat nach meinem Verständins nichts mit Gleichberechtigung zu tun.

Demnach hast du bei deinen Begrifflichkeitssetzungen mit deiner Analyse recht.

Grüße
MalSehen

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