Sprachlos: Zeitschrift konkret über den VafK
Odin, Monday, 09.02.2004, 19:23 (vor 8031 Tagen)
Heft 02 2004
Magnus Klaue
Men's Health
Die Nation wird von Emanzen, Lesben und Rabenmüttern unterwandert. Doch der
"Väteraufbruch" leistet Widerstand
Eine "Feminisierung" des kulturellen Lebens glauben Trendforscher und
Soziologen seit einiger Zeit in Deutschland ausmachen zu können. Sandra
Maischberger, Sabine Christiansen und andere Schwatzmaschinen in Rock und
Bluse gelten ihnen als Beweis dafür, daß die gesprächsgewandte, Heim und
Herd schmähende Karrierefrau ihren männlichen Konkurrenten den Rang
abgelaufen hat. Die Übermacht von Frauen an Kindergärten und Schulen,
verlautete im Dunstkreis von Pisa, verhindere eine adäquate Entwicklung der
verhätschelten Knaben und trage zu Deutschlands inferiorer Position in
Europa bei. Alleinerziehende Mütter zerstörten den unternehmerischen
Tatendrang ihrer Ex-Gatten und schädigten mit ihren Unterhaltsforderungen
die Nation. Lesben und Schwule adoptierten Kinder, um potentielle
Top-Manager in intellektuelle Weicheier zu verwandeln. Daß Frauen in die
Arbeitslosenstatistik Eingang fänden, obwohl sie genug zu Hause zu tun
hätten, sei bevölkerungspolitisch nicht länger zu verantworten. Aber was
soll man erwarten in einem Land, wo der Kanzlerkandidat der größten
Oppositionspartei gerügt wird, weil er seine Frau "Muschi" nennt, obwohl
jeder gute Deutsche in den eigenen vier Wänden deutlichere Worte findet?
Glücklicherweise gibt es in solch prekärer Lage ein Männerasyl, wo gesagt
werden darf, was das feministische Über-Ich im Alltag verbietet; wo das
unterdrückte Geschlecht für den Überlebenskampf gegen die weibliche Dominanz
trainieren kann. Es heißt "Väteraufbruch" und beherbergt unter anderem den
Schauspieler Mathieu Carrière und die Autoren Matthias Matussek und Karin
Jäckel, deren Bücher über die "vaterlose Gesellschaft" und den "gebrauchten
Mann" zu den Gründungsdokumenten des Vereins zählen.
Entstanden ist "Väteraufbruch", der mittlerweile 150 Ortsgruppen im ganzen
Bundesgebiet unterhält, nicht zufällig 1989, als familienpolitischer
Startschuß zur flächendeckenden Restauration nach der Wiedervereinigung. Da
gesellschaftliche Unterdrückung seither bevorzugt als "Modernisierung"
verkauft wird, gibt sich auch "Väteraufbruch" undogmatisch-kritisch. Die
Intention, Frauen zu rechtlosen Objekten der Gattungsreproduktion zu
erniedrigen, kommt nicht mit Macho- und Stammtischgehabe daher, sondern
pocht auf jene Ideale von "Gleichberechtigung" und "Differenz", die von der
Frauenbewegung der siebziger Jahre reklamiert worden sind. Entsprechend
versteht sich "Väteraufbruch" als Männerbewegung und stattet sich mit der
Rhetorik feministischer Politik aus, um sie gegen den Feminismus zu wenden.
Symposien über "Männlichkeit und Gender" der mit dem Verein kooperierenden
Heinrich-Böll-Stiftung, Informationsveranstaltungen über "Gewalt gegen
Männer" des Trierer "Männerbüros" oder Colloquien der Selbsthilfegruppe
"Getrennte Väter" gehören zum festen Repertoire im bundesweiten
Aktionskalender. Wichtigste Berufungsinstanz des Vereins ist jedoch nicht
die "Geschlechterdifferenz", sondern das "Kindeswohl", das als Alibi der
eigenen Politik mißbraucht wird. Mit dem "Kind" wird ein Individuum, das
noch gar nicht als autonome Rechtsperson auftreten kann, als Rechtssubjekt
für die Durchsetzung männlicher Interessen in Anspruch genommen. Den
Kindern, die in den Publikationen von "Väteraufbruch" nirgends selbst zu
Wort kommen, schreibt der Verein Bedürfnisse zu, die allesamt Bedürfnisse
der Väter sind. Während man den realen Kindesmißbrauch als Phantasma einer
männerfeindlichen Gesellschaft verharmlost, werden die Kinder symbolisch
erneut mißbraucht, indem man die Sehnsucht vieler Scheidungsväter nach
geheuchelter Harmonie, moralischem Ablaßhandel und ökonomischer Versklavung
der Ex-Gattin zum Bedürfnis des Kindes umlügt. Deshalb erklärt der Verein in
seinen Statuten das "Recht auf Vater und Mutter" sowie die "gemeinsame
elterliche Sorge nach der Trennung" zu "unentziehbaren Grund- und
Menschrechten". "Gewinner" in der Mehrzahl der Scheidungsprozesse sei, heißt
es im Grundsatzprogramm, "die ausgrenzende Mutter", während Vater und Kind
zu den "Verlieren" zählten. Wie schwierig es für Mütter ist, gewalttätige
Väter, deren "Umgang" ihre Kinder psychisch und körperlich schädigt, mit
gerichtlicher Hilfe von ihren Opfern fernzuhalten, wird nicht gefragt; Väter
sind in der Welt von "Väteraufbruch" immer nur die Leidtragenden.
Wo sich dennoch nicht leugnen läßt, daß Väter Täter sein können, entdeckt
"Väteraufbruch" den Mann als sensibles Wesen. Im Programm des Vereins wird
mitfühlend verwiesen auf die Schwierigkeiten, "Beruf und Familie" zu
vereinbaren, sowie auf die angebliche Tatsache, daß eine Trennung für die
meisten Männer den Verlust des angestammten Freundeskreises bedeute. Eine
Argumentationsfigur, die sich im Programm von "Väteraufbruch" häufig findet:
Frauenspezifische Probleme werden von ihrem ursprünglichen Kontext
abstrahiert und zu Problemen der Männer erklärt. In Wahrheit ist es in den
meisten Fällen die Frau, die mit einer Eheschließung in das Leben des Mannes
überwechselt und ihre früheren Freunde verliert; auch die Unvereinbarkeit
von Karriere und Familie ist nach wie vor ein Frauenproblem, das sich in
außerehelichen, vermeintlich "liberalen" Lebensgemeinschaften auf anderer
Ebene reproduziert (Ulrich Beck: Risikogesellschaft. Frankfurt a. M. 1986).
Die erfreulichen Potentiale, die "vaterlose Familien" ohne tyrannisches
Oberhaupt den Kindern durchaus auch eröffnen, verleugnet "Väteraufbruch".
Statt anhand empirischer Studien zu erforschen, unter welchen familiären
Bedingungen Kinder unterschiedlicher Milieus zu autonomen Individuen
heranreifen können, verläßt sich der Verein auf die Statistik. Weil die
meisten Selbstmörder, schwangeren Teenager, jugendlichen Häftlinge,
Schulabbrecher und Drogensüchtigen aus "vaterlosen" Familien stammten, sei
der Zusammenhang zwischen Scheidung, Vaterverlust und Verwahrlosung
schlagend belegt, wird suggeriert. Was aber hat ein Schulabbrecher mit einem
Selbstmörder, ein Selbstmörder mit einem Häftling gemein? Warum ist ein
schwangerer Teenager ähnlich verachtens- respektive bemitleidenswert wie ein
Drogensüchtiger? Die von "Väteraufbruch" ausgewählten Kenngrößen zeigen, was
in den Augen des Vereins das einzig Verachtenswerte ist: die - freiwillige
oder unbeabsichtigte - Abwendung von der Erziehungsnorm der bürgerlichen
Kleinfamilie und ihren moralischen Werten.
Das Theorem der "Vaterlosigkeit", von "Väteraufbruch" geradezu als Synonym
für "Verwahrlosung" verstanden, hat indes eine ehrwürdige Tradition. Der
Titel von Matthias Matusseks 1999 erschienenem Bestseller Die vaterlose
Gesellschaft, den der Verein auf seiner Internetseite empfiehlt und auf den
er sich beruft, ist entliehen bei Alexander Mitscherlich, der ein Buch
ähnlichen Titels vorgelegt hat (Auf dem Weg zur vaterlosen Gesellschaft.
München 1963). Wo Mitscherlich sozialpsychologisch analysiert, wie der
Verlust nicht etwa des empirischen Vaters, sondern des väterlichen
"Arbeitsbildes" seit der Jahrhundertwende zusammenhängt mit autoritären
Verhaltensdispositionen, mit der Sehnsucht nach einem im "Führer"
symbolisierten patriarchalen Ich-Ideal, behauptet Matussek schlicht, der
schwindende Einfluß der Väter in der Familie führe zu moralischem und
gesellschaftlichem Verfall. Insofern ist Matusseks Buch wie auch seine
Rezeption im Umfeld von "Väteraufbruch" ein Symptom jener historischen
Entwicklung, die Mitscherlich diagnostiziert. Die Krise, in die patriarchale
Gesellschaften durch Industrialisierung, Arbeiterbewegung und
Frauenemanzipation gestürzt worden sind, wird autoritär "gelöst" durch
Resurrektion der tyrannischen Vater-Figur, die blinden Gehorsam verlangt und
deren realer geschichtlicher Zerfall verdrängt wird. Die "weiche"
Argumentationsstrategie von "Väteraufbruch", wonach auch Männer Opfer der
patriarchalen Gesellschaft seien und psychische Krisen zu durchleiden
hätten, verdeckt die Sehnsucht nach jenem "großen Vater", der Frauen,
Homosexuelle und andere Abweichler im Namen der bürgerlichen
Familienhierarchie zur Raison bringt. Daß die Entwertung der Vater-Figur
selbst Produkt der Dialektik bürgerlicher Gesellschaften ist und nur einige,
bislang selbstverständliche männliche Privilegien beseitigt hat, darf nicht
ins "väterliche" Bewußtsein gelangen. Statt den eigenen Statusverlust als
gesellschaftlich wünschenswert anzuerkennen, empfinden sich die Anhänger von
"Väteraufbruch" denn auch als Modernisierungsverlierer. Wo es nicht mehr
erlaubt ist, Chauvinist zu sein, wird der "Neue Mann" zum Jammerläppchen.
Doch wie jeder Antisemit sich auf zumindest einen Juden berufen kann, beruft
sich auch "Väteraufbruch" auf eine Frau. Die Publizistin Karin Jäckel, die
seit Jahren für die These ficht, Männer würden von egoistischen, geldgeilen
Gattinnen hemmungslos "abgeliebt" und "abgezockt", hat mit ihrer Studie Der
gebrauchte Mann von 1997 ein zugleich antifeministisches und "weibliches"
Manifest im Namen von "Scheidungsvätern" vorgelegt, die zu "Besuchs- und
Zahlpapas" degradiert würden. Eine von der Frau verlangte Scheidung ist für
Jäckel nicht etwa Reaktion auf die geschlechtsspezifischen Ungleichheiten
innerhalb der Ehe, sondern ein Mittel, den Mann "in jeder nur möglichen
Weise auszubeuten" und zum "Habenichts" herabzuwürdigen. Die Kinder würden
dabei "als Waffe in einer zum Kriegsschauplatz pervertierten
Trennungssituation mißbraucht". Der begeisterte Weiberfeind Mathieu
Carrière, dem Verein freundschaftlich verbunden, nimmt dieses Bild
gelegentlich auf, wenn er in Anlehnung an Jäckel darüber raisonniert, daß
"mehr Kinder durch Gerichtsbeschluß ihre Väter verlieren als in
Kriegszeiten". Merkwürdig, daß bislang noch niemand auf die Idee gekommen
ist, vom "Väterholocaust" zu sprechen.
Daß für viele Frauen und Kinder die Ehe selbst ein "Krieg" ist, der mittels
Scheidung beendet werden soll, kommt den Parteigängern von "Väteraufbruch"
nicht in den Sinn. Vielmehr argumentieren sie im Geiste des Chauvinismus,
für den immer die Frau Schuld an der Trennung trägt - verläßt sie den Mann,
praktiziert sie "Partnerschaft als Ex-und-hopp", wie Jäckel schreibt,
verläßt hingegen der Mann sie, wird sie ihn wohl vernachlässigt haben. Die
Zwänge, denen Frauen auch heute in Partnerschaften unterworfen sind und die
sich nicht in "Gewalt" entäußern müssen (alle "ehelichen Pflichten" also),
werden dabei überhaupt nicht mehr zur Kenntnis genommen. Gewalt der Väter
gegen die Kinder wird als Phantasie abgetan unter dem Schlagwort vom
"Mißbrauch des Mißbrauchs", das Katharina Rutschky einst durchaus zu Recht
gegen eine "erregte Aufklärung" gewendet hat, die "kindliche Unschuld" zum
Fetisch stilisiert und jeden "Übergriff" auf diese Unschuld gerichtlich
verfolgt sehen will (Erregte Aufklärung. Hamburg 1992). Beim "Väteraufbruch"
gerinnt dieses Theorem zum frauenfeindlichen Schimpfwort. Nicht gegen die
Ideologisierung "kindlicher Unschuld" polemisiert der Verein, sondern gegen
den "Ausverkauf" der Kinder und Väter durch die Mütter. Rutschkys
aufklärerisch gemeinte Warnung vor einem "Mißbrauch des Mißbrauchs" wird
instrumentalisiert zwecks Verharmlosung realer Mißbrauchsfälle. Frauen, die
trotzdem nicht spuren wollen, verordnet "Väteraufbruch" ein
Umerziehungsprogramm. Sollten sie nach der Scheidung keine Einsicht in die
Notwendigkeit einer gemeinsamen Betreuung haben, so seien, heißt es im
Programm des Vereins, "therapeutische Maßnahmen" einzuleiten, um die
renitenten Mütter zu zwingen, im Sinn des Kindes-, mithin des Vaterwohls zu
handeln. Das vage Gefühl, "gebraucht" und "benutzt" zu werden, schlägt um in
die Forderung, es möge auch weiterhin nur den Männern erlaubt sein, ihre
Frauen zu benutzen. Der "gebrauchte Mann" ist ein Skandalon, die "gebrauchte
Frau" jedoch, von der Hausfrau über die Mutter bis zur Prostituierten, hat
keine Lobby nötig.
Magnus Klaue schrieb in KONKRET 1/04 u.a. über die Unireform
--------------------------------------------------------------
Das grenzt m.E. schon an Volksverhetzung. Da muß ich mich erst beruhigen, bevor ich einen Leserbrief schreibe!
Hier der Link zum Leserbrief
[https://ssl.kundenserver.de/bestellung.konkret-verlage.de/kvv/leserbr.php]
Re: Sprachlos: Zeitschrift konkret über den VafK
Der Frankfurter, Monday, 09.02.2004, 21:13 (vor 8030 Tagen) @ Odin
Als Antwort auf: Sprachlos: Zeitschrift konkret über den VafK von Odin am 09. Februar 2004 17:23:56:
/04 u.a. über die Unireform
--------------------------------------------------------------
Das grenzt m.E. schon an Volksverhetzung. Da muß ich mich erst beruhigen, bevor ich einen Leserbrief schreibe!
Hier der Link zum Leserbrief
[https://ssl.kundenserver.de/bestellung.konkret-verlage.de/kvv/leserbr.php]
Na Odin, jetzt hole mer ma richtisch tief Luft; also tief durschatme!
So und jetzt denke me ma über 'den interelektuelle Wahnsin' nach.
Was mer brauhche werd einfach g'sacht!
Gabudde Tegchste mache mich eh net mer strubbelisch! Zuviel NS erlebbt!
Unnoch ebbes: Lähserbriif annen alden Herren (A.H) habe doch eh kaan Sinn!
Hammers?
Vielleischt kann abe en Leserschrieb doch gar net schaade. Nix grischste ohne!
Abär logger.
Na gut!
Re: Sprachlos: Zeitschrift konkret über den VafK
Arne Hoffmann, Monday, 09.02.2004, 22:13 (vor 8030 Tagen) @ Odin
Als Antwort auf: Sprachlos: Zeitschrift konkret über den VafK von Odin am 09. Februar 2004 17:23:56:
Hi Odin,
LOL, der Artikel ist natürlich dreist. Vor allem wie das aus dem Nichts der Vergleich mit Antisemiten angeflattert kommt was inzwischen so eine rhetorische Allzweckwaffe zu sein scheint. Aber "konkret" ist nun nicht gerade politischer Mainstream. Glaubst du, das bringt was, denen einen Brief zu schreiben?
Lieber Gruß
Arne
Re: Sprachlos: Zeitschrift konkret über den VafK
gaehn, Tuesday, 10.02.2004, 01:44 (vor 8030 Tagen) @ Arne Hoffmann
Als Antwort auf: Re: Sprachlos: Zeitschrift konkret über den VafK von Arne Hoffmann am 09. Februar 2004 20:13:29:
Hi Odin,
LOL, der Artikel ist natürlich dreist. Vor allem wie das aus dem Nichts der Vergleich mit Antisemiten angeflattert kommt was inzwischen so eine rhetorische Allzweckwaffe zu sein scheint. Aber "konkret" ist nun nicht gerade politischer Mainstream. Glaubst du, das bringt was, denen einen Brief zu schreiben?
Lieber Gruß
Arne
ich hab ihnen schon geschrieben, letztlich habe ich nur ärger zum ausdruck gebracht. wichtig ist eigentlich garnicht ob man allzuviel damit erreicht es reicht glaube ich wenn sie widerspruch bekommen.
zeigen das man da ist, ist eine feine sache ;) ausserdem ist es eine nette übung ärger auszudrücken *g*.
Re: Sprachlos: Zeitschrift konkret über den VafK
Odin, Tuesday, 10.02.2004, 16:57 (vor 8030 Tagen) @ Arne Hoffmann
Als Antwort auf: Re: Sprachlos: Zeitschrift konkret über den VafK von Arne Hoffmann am 09. Februar 2004 20:13:29:
Hi Odin,
LOL, der Artikel ist natürlich dreist. Vor allem wie das aus dem Nichts der Vergleich mit Antisemiten angeflattert kommt was inzwischen so eine rhetorische Allzweckwaffe zu sein scheint. Aber "konkret" ist nun nicht gerade politischer Mainstream. Glaubst du, das bringt was, denen einen Brief zu schreiben?
Leserbriefe bringen immer was. Irgendjemand liest sie und wenn Du Glück hast, dann werden sie gedruckt. Jedenfalls wird bemerkt, daß eine andere Meinung da ist (die meist mal tausend genommen wird, weil viele nicht schreiben).
Das Ziel des Briefes ist ja nicht der Autor (der braucht eher therapeutische Hilfe), sondern andere in der Redaktion (die auf vielleicht zukünftige Themen aufmerksam werden, wenn sie merken, da ist Interesse da) oder die anderen Leser, wenn der Brief gedruckt wird.
Re: Sprachlos: Zeitschrift konkret über den VafK
Texaco, Monday, 09.02.2004, 22:30 (vor 8030 Tagen) @ Odin
Als Antwort auf: Sprachlos: Zeitschrift konkret über den VafK von Odin am 09. Februar 2004 17:23:56:
Vom Ärger zur Analyse: Was ist hier passiert?
1. Wir sind wahrgenommen worden.
2. Die ablehnenden Reflexe, die unsere Perspektive bei Männern auslöst, übersetzen sich bei den Linksradikalen in ärmliche "Argumentationen".
3. In konkret kann man sowas drucken.
4. Bedeutet das, man kann eine sachliche Debatte in diesem Milieu abschreiben?
Ich weiß es nicht. Jedenfalls ist Konkret radikal, aber kein Idiotenblatt. Der Text ist so offensichtlich von allen guten Geistern verlassen, daß man sich wundert, daß der Autor damit durchkommt. Der Schluß liegt nahe, daß der Feminismus dort immer noch wie ein Dogma gilt. Aber vielleicht spricht sein Erscheinen auch gerade für eine meinungsfreudige Redaktion.
Für das bewährte Spiel "nimm den Text und vertausche die Geschlechter" scheinen sich einige Passagen besonders gut zu eignen. Warum nicht einen Artikel an konkret schicken, der empört den Feminismus "entdeckt" usw? Als Leserbrief wird das zu lang, aber vielleicht wird er trotzdem gelesen.
In der Tat sprachlos. Hier wie da
Anti-Sexistin, Monday, 09.02.2004, 23:06 (vor 8030 Tagen) @ Texaco
Als Antwort auf: Re: Sprachlos: Zeitschrift konkret über den VafK von Texaco am 09. Februar 2004 20:30:03:
Vom Ärger zur Analyse: Was ist hier passiert?
1. Wir sind wahrgenommen worden.
2. Die ablehnenden Reflexe, die unsere Perspektive bei Männern auslöst, übersetzen sich bei den Linksradikalen in ärmliche "Argumentationen".
3. In konkret kann man sowas drucken.
4. Bedeutet das, man kann eine sachliche Debatte in diesem Milieu abschreiben?
Das soll eine Analyse sein?
Ich weiß es nicht. Jedenfalls ist Konkret radikal, aber kein Idiotenblatt. Der Text ist so offensichtlich von allen guten Geistern verlassen, daß man sich wundert, daß der Autor damit durchkommt. Der Schluß liegt nahe, daß der Feminismus dort immer noch wie ein Dogma gilt.
Aha, der Feminismus ist also per se von allen guten Geistern verlassen. Da konkret davon infiltriert ist, gilt also, was unter Punkt 4 steht.
Aber vielleicht spricht sein Erscheinen auch gerade für eine meinungsfreudige Redaktion.
Für das bewährte Spiel "nimm den Text und vertausche die Geschlechter" scheinen sich einige Passagen besonders gut zu eignen. Warum nicht einen Artikel an konkret schicken, der empört den Feminismus "entdeckt" usw? Als Leserbrief wird das zu lang, aber vielleicht wird er trotzdem gelesen.
Wo sind hier bei Euch denn nun die Argumente, die nach einer Analyse des Artikels, die auch noch aussteht - nicht nur in dieser Antwort?
Oder seid Ihr als Maskulisten schon per se analytisch und sachlich, auch wenn Ihr Euch hier lediglich empört?
Anti-Sexistin
Re: In der Tat sprachlos. Hier wie da
gaehn, Monday, 09.02.2004, 23:13 (vor 8030 Tagen) @ Anti-Sexistin
Als Antwort auf: In der Tat sprachlos. Hier wie da von Anti-Sexistin am 09. Februar 2004 21:06:49:
Vom Ärger zur Analyse: Was ist hier passiert?
1. Wir sind wahrgenommen worden.
2. Die ablehnenden Reflexe, die unsere Perspektive bei Männern auslöst, übersetzen sich bei den Linksradikalen in ärmliche "Argumentationen".
3. In konkret kann man sowas drucken.
4. Bedeutet das, man kann eine sachliche Debatte in diesem Milieu abschreiben?
Das soll eine Analyse sein?
Ich weiß es nicht. Jedenfalls ist Konkret radikal, aber kein Idiotenblatt. Der Text ist so offensichtlich von allen guten Geistern verlassen, daß man sich wundert, daß der Autor damit durchkommt. Der Schluß liegt nahe, daß der Feminismus dort immer noch wie ein Dogma gilt.
Aha, der Feminismus ist also per se von allen guten Geistern verlassen. Da konkret davon infiltriert ist, gilt also, was unter Punkt 4 steht.
Aber vielleicht spricht sein Erscheinen auch gerade für eine meinungsfreudige Redaktion.
Für das bewährte Spiel "nimm den Text und vertausche die Geschlechter" scheinen sich einige Passagen besonders gut zu eignen. Warum nicht einen Artikel an konkret schicken, der empört den Feminismus "entdeckt" usw? Als Leserbrief wird das zu lang, aber vielleicht wird er trotzdem gelesen.
Wo sind hier bei Euch denn nun die Argumente, die nach einer Analyse des Artikels, die auch noch aussteht - nicht nur in dieser Antwort?
argumente, ach liebe antisexistin. wenn du wirklich so sehr an argumente glaubst müsstest du beweisen das es welche geben kann und gleich noch dazu das man beweisen muss oder eben nicht usw. usw..
du kannst z.b. einen mathelehrer deiner wahl fragen danach fragen ob mathematik eine religion oder eine wissenschaft ist und naja öhm sie werden dir es sei eine religion. und naja mathematik ist die basis einer jeden "beweisführung" und beweise sind die grundlage jeder argumentation (und wenn man nur beweist, das die dinge die man anführt etwas mit den argumenten zu tun haben).
jedenfalls wenn du das alles kannst (also das beweisen, beweisen) dann ist meine kritik natürlich unangebracht, wenn du es aber nicht kannst dann lass ihn eben einfach in ruhe es seine meinung das feminismus stinkt (meine im übrigen auch).
Oder seid Ihr als Maskulisten schon per se analytisch und sachlich, auch wenn Ihr Euch hier lediglich empört?
dummes geschwätz solang du nicht den beweis des beweisen erbracht hast höhö (und selbst das du ihn erbringen musst, ist nur eine religöse auffassung und zwar von mir).
Anti-Sexistin
recht einfach den ganzen logikmist loszuwerden? denk immer daran die menschen hier versuchen nicht irgendwelchen analysen oder "ich fühl mich so wohl" argumenten zu folgen, nein sie versuchen ihre rechte durchzusetzen und der rest ist ziemlich egal.
schlaf gut du logikfrüchten lol
Re: In der Tat sprachlos. Hier wie da
Anti-Sexistin, Monday, 09.02.2004, 23:21 (vor 8030 Tagen) @ gaehn
Als Antwort auf: Re: In der Tat sprachlos. Hier wie da von gaehn am 09. Februar 2004 21:13:08:
Vom Ärger zur Analyse: Was ist hier passiert?
1. Wir sind wahrgenommen worden.
2. Die ablehnenden Reflexe, die unsere Perspektive bei Männern auslöst, übersetzen sich bei den Linksradikalen in ärmliche "Argumentationen".
3. In konkret kann man sowas drucken.
4. Bedeutet das, man kann eine sachliche Debatte in diesem Milieu abschreiben?
Das soll eine Analyse sein?
Ich weiß es nicht. Jedenfalls ist Konkret radikal, aber kein Idiotenblatt. Der Text ist so offensichtlich von allen guten Geistern verlassen, daß man sich wundert, daß der Autor damit durchkommt. Der Schluß liegt nahe, daß der Feminismus dort immer noch wie ein Dogma gilt.
Aha, der Feminismus ist also per se von allen guten Geistern verlassen. Da konkret davon infiltriert ist, gilt also, was unter Punkt 4 steht.
Aber vielleicht spricht sein Erscheinen auch gerade für eine meinungsfreudige Redaktion.
Für das bewährte Spiel "nimm den Text und vertausche die Geschlechter" scheinen sich einige Passagen besonders gut zu eignen. Warum nicht einen Artikel an konkret schicken, der empört den Feminismus "entdeckt" usw? Als Leserbrief wird das zu lang, aber vielleicht wird er trotzdem gelesen.
Wo sind hier bei Euch denn nun die Argumente, die nach einer Analyse des Artikels, die auch noch aussteht - nicht nur in dieser Antwort?
argumente, ach liebe antisexistin. wenn du wirklich so sehr an argumente glaubst müsstest du beweisen das es welche geben kann und gleich noch dazu das man beweisen muss oder eben nicht usw. usw..
du kannst z.b. einen mathelehrer deiner wahl fragen danach fragen ob mathematik eine religion oder eine wissenschaft ist und naja öhm sie werden dir es sei eine religion. und naja mathematik ist die basis einer jeden "beweisführung" und beweise sind die grundlage jeder argumentation (und wenn man nur beweist, das die dinge die man anführt etwas mit den argumenten zu tun haben).
jedenfalls wenn du das alles kannst (also das beweisen, beweisen) dann ist meine kritik natürlich unangebracht, wenn du es aber nicht kannst dann lass ihn eben einfach in ruhe es seine meinung das feminismus stinkt (meine im übrigen auch).
Oder seid Ihr als Maskulisten schon per se analytisch und sachlich, auch wenn Ihr Euch hier lediglich empört?
dummes geschwätz solang du nicht den beweis des beweisen erbracht hast höhö (und selbst das du ihn erbringen musst, ist nur eine religöse auffassung und zwar von mir).
Anti-Sexistin
recht einfach den ganzen logikmist loszuwerden? denk immer daran die menschen hier versuchen nicht irgendwelchen analysen oder "ich fühl mich so wohl" argumenten zu folgen, nein sie versuchen ihre rechte durchzusetzen und der rest ist ziemlich egal.
schlaf gut du logikfrüchten lol
Es sind Eure eigenen Ansprüche, bei denen ich Euch mal nehme. Hier reichen offenbar schon Schlagworte "Frauen sind alle Abzockerinnen", um als sachlich und logisch und qualifiziert zu gelten. Weder mit wissenschaftlicher Argumentation wird sich ernsthaft auseinandergesetzt (blöder Gender-Scheiß) noch sonstwie. Wenn Ihr damit mal Öffentlichkeitsarbeit machen wollt, dann holt Euch besser bei dem ein oder anderen Feministinnen-Verein eine PR-Frau. Die hat schon mehr Erfahrung auf dem Gebiet, sonst reicht Eure Öffentlichkeitsarbeit nur bis zu Bärbel Schäfer.
Gruß
Anti-Sexistin
Re: In der Tat sprachlos. Hier wie da
gaehn, Monday, 09.02.2004, 23:30 (vor 8030 Tagen) @ Anti-Sexistin
Als Antwort auf: Re: In der Tat sprachlos. Hier wie da von Anti-Sexistin am 09. Februar 2004 21:21:46:
Vom Ärger zur Analyse: Was ist hier passiert?
1. Wir sind wahrgenommen worden.
2. Die ablehnenden Reflexe, die unsere Perspektive bei Männern auslöst, übersetzen sich bei den Linksradikalen in ärmliche "Argumentationen".
3. In konkret kann man sowas drucken.
4. Bedeutet das, man kann eine sachliche Debatte in diesem Milieu abschreiben?
Das soll eine Analyse sein?
Ich weiß es nicht. Jedenfalls ist Konkret radikal, aber kein Idiotenblatt. Der Text ist so offensichtlich von allen guten Geistern verlassen, daß man sich wundert, daß der Autor damit durchkommt. Der Schluß liegt nahe, daß der Feminismus dort immer noch wie ein Dogma gilt.
Aha, der Feminismus ist also per se von allen guten Geistern verlassen. Da konkret davon infiltriert ist, gilt also, was unter Punkt 4 steht.
Aber vielleicht spricht sein Erscheinen auch gerade für eine meinungsfreudige Redaktion.
Für das bewährte Spiel "nimm den Text und vertausche die Geschlechter" scheinen sich einige Passagen besonders gut zu eignen. Warum nicht einen Artikel an konkret schicken, der empört den Feminismus "entdeckt" usw? Als Leserbrief wird das zu lang, aber vielleicht wird er trotzdem gelesen.
Wo sind hier bei Euch denn nun die Argumente, die nach einer Analyse des Artikels, die auch noch aussteht - nicht nur in dieser Antwort?
argumente, ach liebe antisexistin. wenn du wirklich so sehr an argumente glaubst müsstest du beweisen das es welche geben kann und gleich noch dazu das man beweisen muss oder eben nicht usw. usw..
du kannst z.b. einen mathelehrer deiner wahl fragen danach fragen ob mathematik eine religion oder eine wissenschaft ist und naja öhm sie werden dir es sei eine religion. und naja mathematik ist die basis einer jeden "beweisführung" und beweise sind die grundlage jeder argumentation (und wenn man nur beweist, das die dinge die man anführt etwas mit den argumenten zu tun haben).
jedenfalls wenn du das alles kannst (also das beweisen, beweisen) dann ist meine kritik natürlich unangebracht, wenn du es aber nicht kannst dann lass ihn eben einfach in ruhe es seine meinung das feminismus stinkt (meine im übrigen auch).
Oder seid Ihr als Maskulisten schon per se analytisch und sachlich, auch wenn Ihr Euch hier lediglich empört?
dummes geschwätz solang du nicht den beweis des beweisen erbracht hast höhö (und selbst das du ihn erbringen musst, ist nur eine religöse auffassung und zwar von mir).
Anti-Sexistin
recht einfach den ganzen logikmist loszuwerden? denk immer daran die menschen hier versuchen nicht irgendwelchen analysen oder "ich fühl mich so wohl" argumenten zu folgen, nein sie versuchen ihre rechte durchzusetzen und der rest ist ziemlich egal.
schlaf gut du logikfrüchten lol
Es sind Eure eigenen Ansprüche, bei denen ich Euch mal nehme. Hier reichen offenbar schon Schlagworte "Frauen sind alle Abzockerinnen", um als sachlich und logisch und qualifiziert zu gelten. Weder mit wissenschaftlicher Argumentation wird sich ernsthaft auseinandergesetzt (blöder Gender-Scheiß) noch sonstwie. Wenn Ihr damit mal Öffentlichkeitsarbeit machen wollt, dann holt Euch besser bei dem ein oder anderen Feministinnen-Verein eine PR-Frau. Die hat schon mehr Erfahrung auf dem Gebiet, sonst reicht Eure Öffentlichkeitsarbeit nur bis zu Bärbel Schäfer.
also zunächst einmal sind "wir" keine homogene gruppe, jeder von uns denkt und fühlt anders. und eben deswegen denkt der eine es ist nötig etwas mit "scheinargumenten" (getreu der obigen auffassung ist alles schein) zu untermauern der andere denkt eben dies ist nicht nötig.
ich bin zwar nicht der meinung das die mehrheit der frauen abzocker sind oder gemeine männerunterdrücker aber selbst wenn ich es wäre, wäre das nebensächlich da wir eben keine homogene gruppe sind. also vergiss das "ihr" und sag gefälligst "du". und da du nicht beweisen konntest was du verlangtest, brauchst du von mir nichts verlangen (wirklich bahnbrechende folgerung, trivial sozusagen).
was mein interesse an öffentlichkeitsarbeit angeht so ist dies eher gering und dieses forum ist mitnichten "öffentlich", ob hier nun 500 radikale, gemässigte schreiben ist so ziemlich egal. ich finde sogar das maya theater völlig albern. entscheident ist das die personen hier sich wenn es um das ziel geht in etwa vereinen, ob der kampf dafür dann effektiv oder nicht effektiv ist, kann dir egal sein. zumal du nicht unbedingt mein ziel teilst (und von daher "unser" ziel allenfalls streifst).
Gruß
Anti-Sexistin
übrigens pr frauen gehen mir auf den senkel, es ist nicht unbedingt gute pr , pr zu brauchen (auch das ist nur meine meinung, mein dogma und ich muss es nichtmal beweisen ist ja auch ein dogma lol). von daher tu nicht so als müsstest du dabei helfen etwas durchzusetzen was ohnehin nicht dein ziel ist. achja frauen lästern im allg. auch über männer, warum sollte man das nicht auch mal tun? ;)
das heisst nicht das männer frauen nicht mögen (ebenso heisst das umgekehrt nicht das frauen männer nicht mögen). gleichberechtigungsfanatikern geht wirklich jedes gefühl für normalität verloren (auch das ein dogma).
nun aber husch ins bett
Re: In der Tat sprachlos. Hier wie da
Der Eman(n)ze, Monday, 09.02.2004, 23:32 (vor 8030 Tagen) @ Anti-Sexistin
Als Antwort auf: Re: In der Tat sprachlos. Hier wie da von Anti-Sexistin am 09. Februar 2004 21:21:46:
Hier reichen offenbar schon Schlagworte "Frauen sind alle Abzockerinnen", um als sachlich und logisch und qualifiziert zu gelten.
Krawallmacher als Maßstab für die ganze Männerrechtler-Szene zu nehmen, das hat langsam einen Bart.
holt Euch besser bei dem ein oder anderen Feministinnen-Verein eine PR-Frau.
Wäre zwar strategisch gut, aber nicht ehrlich. Unser Anliegen hat auch damit zu tun, ehrlich und aufrichtig zu agieren. Es geht um simple Rechte - nicht um Aufrechterhaltung eines diffusen Feindbildes namens "Patriarchat", wie es beim gegenwärtigen Boulevardfeminismus der Fall ist.
Die hat schon mehr Erfahrung auf dem Gebiet, sonst reicht Eure Öffentlichkeitsarbeit nur bis zu Bärbel Schäfer.
Ja, nach 20 Jahren staatlich gefördertem und politisch etabliertem Frauenlobbying glaube ich das gern. Ein Reservoir, von denen Männerrechtsorganisationen nicht mal zu träumen wagen.
Re: In der Tat sprachlos. Hier wie da
Odin, Tuesday, 10.02.2004, 17:10 (vor 8030 Tagen) @ Anti-Sexistin
Als Antwort auf: Re: In der Tat sprachlos. Hier wie da von Anti-Sexistin am 09. Februar 2004 21:21:46:
Es sind Eure eigenen Ansprüche, bei denen ich Euch mal nehme. Hier reichen offenbar schon Schlagworte "Frauen sind alle Abzockerinnen", um als sachlich und logisch und qualifiziert zu gelten.
Das hast Du jetzt schon in bestimmt vier oder fünf Postings zitiert. Verweise doch bitte mal auf das Orginal, damit wir wissen, worüber Du redest und vor allem WER diesen Satz geschrieben hat. Dann kann man mal nachfragen, was er damit meinte.
Re: In der Tat sprachlos. Hier wie da
Der Eman(n)ze, Monday, 09.02.2004, 23:18 (vor 8030 Tagen) @ Anti-Sexistin
Als Antwort auf: In der Tat sprachlos. Hier wie da von Anti-Sexistin am 09. Februar 2004 21:06:49:
Ach, "Anti-Sexistin", sei doch nicht albern.
Oder würdest Du einen Text mit dem Credo "Alle Frauenrechtlerinnen sind jüdische Stalinistinnen und stinken" analysieren wollen?
Bzw, wo um alles in der Welt ist die analysefähige Substanz in diesem Schrieb? Allenfalls analysefähig ist das Motiv des Verfassers.
Re: In der Tat sprachlos. Hier wie da
Anti-Sexistin, Monday, 09.02.2004, 23:26 (vor 8030 Tagen) @ Der Eman(n)ze
Als Antwort auf: Re: In der Tat sprachlos. Hier wie da von Der Eman(n)ze am 09. Februar 2004 21:18:11:
Ach, "Anti-Sexistin", sei doch nicht albern.
Oder würdest Du einen Text mit dem Credo "Alle Frauenrechtlerinnen sind jüdische Stalinistinnen und stinken" analysieren wollen?
Bzw, wo um alles in der Welt ist die analysefähige Substanz in diesem Schrieb? Allenfalls analysefähig ist das Motiv des Verfassers.
"Den
Kindern, die in den Publikationen von "Väteraufbruch" nirgends selbst zu
Wort kommen, schreibt der Verein Bedürfnisse zu, die allesamt Bedürfnisse
der Väter sind."
Darauf z.B. wäre mal sachlich zu kontern.
Anti-Sexistin
Re: Okay
Andreas (der andere), Monday, 09.02.2004, 23:31 (vor 8030 Tagen) @ Anti-Sexistin
Als Antwort auf: Re: In der Tat sprachlos. Hier wie da von Anti-Sexistin am 09. Februar 2004 21:26:20:
"Den Kindern, die in den Publikationen von "Väteraufbruch" nirgends selbst zu Wort kommen, schreibt der Verein Bedürfnisse zu, die allesamt Bedürfnisse der Väter sind." Darauf z.B. wäre mal sachlich zu kontern.
Der Autor des Artikels hat im Internet nachgelesen, was man daran merkt, daß er Programmpunkte und Namen kennt. Andererseits beweist er damit aber auch, daß er die Werke der Leute, die er hier namentlich anführt, nicht gelesen hat. Karin Jäckel beispielsweise betreibt sehr wohl selbst Sozialforschung, Interviews etc., z.B. "Der gebrauchte Mann", in dem sowohl Männer, Frauen als auch Kinder ausführlich zu Wort kommen. Andere Beispiele sind möglich, aber ich hab wirklich grad wichtigeres zu tun. Wenn's Dich interesiert, lies es. Lohnt sich.
Grüße, Andreas
Re: Okay
Anti-Sexistin, Monday, 09.02.2004, 23:34 (vor 8030 Tagen) @ Andreas (der andere)
Als Antwort auf: Re: Okay von Andreas (der andere) am 09. Februar 2004 21:31:56:
"Den Kindern, die in den Publikationen von "Väteraufbruch" nirgends selbst zu Wort kommen, schreibt der Verein Bedürfnisse zu, die allesamt Bedürfnisse der Väter sind." Darauf z.B. wäre mal sachlich zu kontern.
Der Autor des Artikels hat im Internet nachgelesen, was man daran merkt, daß er Programmpunkte und Namen kennt. Andererseits beweist er damit aber auch, daß er die Werke der Leute, die er hier namentlich anführt, nicht gelesen hat. Karin Jäckel beispielsweise betreibt sehr wohl selbst Sozialforschung, Interviews etc., z.B. "Der gebrauchte Mann", in dem sowohl Männer, Frauen als auch Kinder ausführlich zu Wort kommen. Andere Beispiele sind möglich, aber ich hab wirklich grad wichtigeres zu tun. Wenn's Dich interesiert, lies es. Lohnt sich.
Grüße, Andreas
Danke. Das ist doch mal ein Ansatz.
Anti-Sexistin
Oops
Andreas (der andere), Monday, 09.02.2004, 23:33 (vor 8030 Tagen) @ Anti-Sexistin
Als Antwort auf: Re: In der Tat sprachlos. Hier wie da von Anti-Sexistin am 09. Februar 2004 21:26:20:
"Den Kindern, die in den Publikationen von "Väteraufbruch" nirgends selbst zu Wort kommen, schreibt der Verein Bedürfnisse zu, die allesamt Bedürfnisse der Väter sind."
Ich habe nicht alle Beiträge zuvor gelesen - meine Antwort bezog sich auf den Text in der "konkret" - korrekt?
Ah, ja (@Jörg)
Andreas (der andere), Monday, 09.02.2004, 23:36 (vor 8030 Tagen) @ Andreas (der andere)
Als Antwort auf: Oops von Andreas (der andere) am 09. Februar 2004 21:33:58:
... hab grad gesehen, daß ich mich doch nicht geirrt hatte. Also, diese beiden Postings sind schotter, wenn Du sie nicht brauchts, lösch sie doch bitte einfach (nicht, daß man mir später Alzheimer nachsagt oder sowas B-)
Ist "Anti-Sexistin" das neue Emmalein?
Texaco, Tuesday, 10.02.2004, 12:17 (vor 8030 Tagen) @ Anti-Sexistin
Als Antwort auf: In der Tat sprachlos. Hier wie da von Anti-Sexistin am 09. Februar 2004 21:06:49:
Es ist immer dasselbe mit diesen Frauen:
1. Ein Forenteilnehmer schreibt etwas.
2. Irgendsoeine Frau funkt dazwischen. Tonfall hochnäsig, null Argumente, und - ganz wichtig - die ursprüngliche Aussage falsch wiedergebend.
3. Und dann passiert viel zu oft das: Weitere Forenteilnehmer fangen an, auf dieser Grundlage zu diskutieren. Entweder sie knüpfen bei der Meinung dieser Frau an, obwohl sie doch gerade klar gemacht hat, daß sich eine Diskussion mit ihr nicht im mindesten lohnt. Oder die Forenteilnehmer "springen in die Bresche", um die vermeintlich ursprüngliche Aussage zu verteidigen - obwohl die in Wirklichkeit doch ganz anders aussah, als von Anti-Sexistin/Emmalein etc behauptet.
4. Wenn es ganz schlimm läuft, wird über den ursprünglichen Beitrag nicht mehr diskutiert. Er ist damit zerredet. Wenn hinter solchen Postings wie denen von "Anti-Sexistin" oder Emmalein überhaupt eine Überlegung steckt, dann diese.
Am besten man ignoriert das dumme Geschwätz einfach von vorneherein.
Re: Ist "Anti-Sexistin" das neue Emmalein?
Anti-Sexistin, Tuesday, 10.02.2004, 13:47 (vor 8030 Tagen) @ Texaco
Als Antwort auf: Ist "Anti-Sexistin" das neue Emmalein? von Texaco am 10. Februar 2004 10:17:37:
Es ist immer dasselbe mit diesen Frauen:
welchen?
1. Ein Forenteilnehmer schreibt etwas.
oder stellt einen Artikel aus irgendeiner Zeitung ein...
2. Irgendsoeine Frau funkt dazwischen.
Oh, doch kein öffentliches Forum und doch keine Meinungsfreiheit.
Tonfall hochnäsig, null Argumente, und - ganz wichtig - die ursprüngliche Aussage falsch wiedergebend.
In meinem Fall wagte ich mir, darauf hinzuweisen, daß vieles, was hier geschrieben wird (z.B. Wehrpflicht, Sexismus etc.) überholt ist.
3. Und dann passiert viel zu oft das: Weitere Forenteilnehmer fangen an, auf dieser Grundlage zu diskutieren. Entweder sie knüpfen bei der Meinung dieser Frau an, obwohl sie doch gerade klar gemacht hat, daß sich eine Diskussion mit ihr nicht im mindesten lohnt. Oder die Forenteilnehmer "springen in die Bresche", um die vermeintlich ursprüngliche Aussage zu verteidigen - obwohl die in Wirklichkeit doch ganz anders aussah, als von Anti-Sexistin/Emmalein etc behauptet.
Wunderbar. Einen Satz aus dem Artikel haben wir z.B. schon mal, worüber sich endlich vielleicht mal sachlich diskutieren liesse (s.u.) Depravieren ist noch nicht Argumentieren.
4. Wenn es ganz schlimm läuft, wird über den ursprünglichen Beitrag nicht mehr diskutiert. Er ist damit zerredet. Wenn hinter solchen Postings wie denen von "Anti-Sexistin" oder Emmalein überhaupt eine Überlegung steckt, dann diese.
Wurde bisland auch nicht. Da stehen ganz gewaltige Behauptungen in dem Artikel (Männer übernehmen die Probleme der Frauen und ziehen sie sich an, sie benutzen Kinder, dabei geht es nur um die eigenen Interesse) und darauf wurde nicht sachlich argumentiert in diesem Thread. Wenn doch, dann zeig mir wo. Stattdessen Pauschalurteile und los auf den Autor, statt den Text mal in seinen Vorwürfen (wenn er auch viel zu stark gefeatured ist) ernst zu nehmen und sachliche Gegenargumente zu bringen. Über den fiesen ersten Abschnitt und seinen Sexismus hätte man sich auch aufregen können, doch na ja. Ich bin eben Gender und Maskulinisten sind genau wie Feministen eben sexistisch.
Wo wurde hier bislang über den Artikel ernsthaft geredet. Bislang stand hier dazu nur aufgeregtes Zeug.
Am besten man ignoriert das dumme Geschwätz einfach von vorneherein.
Lerne selbst was Klügeres sagen oder hältst Du so eine emotionale Empörung wie in diesem Thread tatsächlich noch für eine ernstzunehmende Diskussion. Welch eine Betriebsblindheit!
Anti-Sexistin
Re: Ist "Anti-Sexistin" das neue Emmalein?
MalSehen, Tuesday, 10.02.2004, 14:31 (vor 8030 Tagen) @ Anti-Sexistin
Als Antwort auf: Re: Ist "Anti-Sexistin" das neue Emmalein? von Anti-Sexistin am 10. Februar 2004 11:47:18:
Es ist immer dasselbe mit diesen Frauen:
welchen?
1. Ein Forenteilnehmer schreibt etwas.
oder stellt einen Artikel aus irgendeiner Zeitung ein...
2. Irgendsoeine Frau funkt dazwischen.
Oh, doch kein öffentliches Forum und doch keine Meinungsfreiheit.
Tonfall hochnäsig, null Argumente, und - ganz wichtig - die ursprüngliche Aussage falsch wiedergebend.
In meinem Fall wagte ich mir, darauf hinzuweisen, daß vieles, was hier geschrieben wird (z.B. Wehrpflicht, Sexismus etc.) überholt ist.
3. Und dann passiert viel zu oft das: Weitere Forenteilnehmer fangen an, auf dieser Grundlage zu diskutieren. Entweder sie knüpfen bei der Meinung dieser Frau an, obwohl sie doch gerade klar gemacht hat, daß sich eine Diskussion mit ihr nicht im mindesten lohnt. Oder die Forenteilnehmer "springen in die Bresche", um die vermeintlich ursprüngliche Aussage zu verteidigen - obwohl die in Wirklichkeit doch ganz anders aussah, als von Anti-Sexistin/Emmalein etc behauptet.
Wunderbar. Einen Satz aus dem Artikel haben wir z.B. schon mal, worüber sich endlich vielleicht mal sachlich diskutieren liesse (s.u.) Depravieren ist noch nicht Argumentieren.
4. Wenn es ganz schlimm läuft, wird über den ursprünglichen Beitrag nicht mehr diskutiert. Er ist damit zerredet. Wenn hinter solchen Postings wie denen von "Anti-Sexistin" oder Emmalein überhaupt eine Überlegung steckt, dann diese.
Wurde bisland auch nicht. Da stehen ganz gewaltige Behauptungen in dem Artikel (Männer übernehmen die Probleme der Frauen und ziehen sie sich an, sie benutzen Kinder, dabei geht es nur um die eigenen Interesse) und darauf wurde nicht sachlich argumentiert in diesem Thread. Wenn doch, dann zeig mir wo. Stattdessen Pauschalurteile und los auf den Autor, statt den Text mal in seinen Vorwürfen (wenn er auch viel zu stark gefeatured ist) ernst zu nehmen und sachliche Gegenargumente zu bringen. Über den fiesen ersten Abschnitt und seinen Sexismus hätte man sich auch aufregen können, doch na ja. Ich bin eben Gender und Maskulinisten sind genau wie Feministen eben sexistisch.
Wo wurde hier bislang über den Artikel ernsthaft geredet. Bislang stand hier dazu nur aufgeregtes Zeug.
Am besten man ignoriert das dumme Geschwätz einfach von vorneherein.
Lerne selbst was Klügeres sagen oder hältst Du so eine emotionale Empörung wie in diesem Thread tatsächlich noch für eine ernstzunehmende Diskussion. Welch eine Betriebsblindheit!
Anti-Sexistin
Ok, fassen wir kurz Zusammen, DU glaubst das einige Themen überholt sind, wie die Wehrpflicht, aber das man sich im Detail mit dem Vorwurf auseinandersetzen sollte, der Väter würden die Kinder für ihre eigenen Zwecke mißbrauchen.
Das ist kleingeistig und genau die Ebene, auf der man die Debatte nicht fürhen kann. Die Männer werfen Frauen vor, sie instrumentalisieren die Kinder und nun wird der Vorwurf umgedreht. Das sind rhetorische Spielchen.
Deine Antworten auf Beiträge hier fallen in die selbe Kategorie. Statt Argumenten immer nur dümmliche Kommentare und Interpretationen, die beweisen, das du weder diskutieren willst, noch dich mit den Beiträgen anderer ernsthaft auseinandersetzt.
Als Krönung produzierst du dann langweile Provokationen, die einem Phrasengenerator entstammen können: "Ich bin eben Gender und Maskulinisten sind genau wie Feministen eben sexistisch."
Das Ganze wird noch damit garniert, das du die fehlende thematische Auseinandersetzung beklagst. Entweder du kopiert Xenia oder du bist es.
MalSehen
Jetzt wird`s lustig!
Emmalein, Tuesday, 10.02.2004, 14:38 (vor 8030 Tagen) @ MalSehen
Als Antwort auf: Re: Ist "Anti-Sexistin" das neue Emmalein? von MalSehen am 10. Februar 2004 12:31:44:
Hi, Du,
ach, ist das witzig, ich krieg mich kaum noch ein vor Lachen!
Da scheint es mehrere Menschen zu geben, die (wie ich) einseitigen Lobbyismus zugunsten einer Gruppe (Männer oder Frauen) eher kritisch sehen. Schön, dass sich auch noch andere kritische Geister zu Wort melden, ich dachte, ich sei die einzige hier, abgesehen von der sehr sanften und vorsichtigen Kritik von Marie Juana,die ab und zu mal ganz milde auftaucht.
Und allen geht es gleich wie mir: Sie werden niedergemacht, ausgelacht, konstruktive Ansätze werden kaum mit Antworten bedacht, konstruktive Auseinandersetzung mit eigenen Schwächen kommt nicht vor, stattdessen kriegt der Betreffende Polemik um die Ohren gehauen.
Was das Lustigste daran ist: Ihnen wird Identität mit mir nachgesagt. Und Identität mit Xenia.
Also ich bin Anti-Sexistin bin Xenia? Interessant, ich kenne mich also selbst nicht persönlich. Das finde ich schon sehr witzig!
Ich brauch ja keine Satiren mehr zu schreiben. Das macht Ihr ja schon selbst, mit Euren eigenen Beiträgen!
Es grüsst fröhlich
das Emmalein
Re: Jetzt wird`s lustig!
Anti-Sexistin, Tuesday, 10.02.2004, 15:12 (vor 8030 Tagen) @ Emmalein
Als Antwort auf: Jetzt wird`s lustig! von Emmalein am 10. Februar 2004 12:38:39:
Hi, Du,
ach, ist das witzig, ich krieg mich kaum noch ein vor Lachen!
Da scheint es mehrere Menschen zu geben, die (wie ich) einseitigen Lobbyismus zugunsten einer Gruppe (Männer oder Frauen) eher kritisch sehen. Schön, dass sich auch noch andere kritische Geister zu Wort melden, ich dachte, ich sei die einzige hier, abgesehen von der sehr sanften und vorsichtigen Kritik von Marie Juana,die ab und zu mal ganz milde auftaucht.
Und allen geht es gleich wie mir: Sie werden niedergemacht, ausgelacht, konstruktive Ansätze werden kaum mit Antworten bedacht, konstruktive Auseinandersetzung mit eigenen Schwächen kommt nicht vor, stattdessen kriegt der Betreffende Polemik um die Ohren gehauen.
Was das Lustigste daran ist: Ihnen wird Identität mit mir nachgesagt. Und Identität mit Xenia.
Also ich bin Anti-Sexistin bin Xenia? Interessant, ich kenne mich also selbst nicht persönlich. Das finde ich schon sehr witzig!
Ich brauch ja keine Satiren mehr zu schreiben. Das macht Ihr ja schon selbst, mit Euren eigenen Beiträgen!
Es grüsst fröhlich
das Emmalein
Aber nicht zu vergessen: Frauen sind unqualifiziert in ihrem Job, sind Zicken, können nicht sachlich argumentieren und nehmen alles gleich persönlich. Ich wäre mal gespannt, ob die Managerin von der City Bank, die hier letztlich noch so gelobt wurde, auch nur einen Mann mit solchem Sachverstand und solcher sozialer Kompetenz wie hier im Forum sich an so vielen Stellen zeigt, überhaupt in ihr Team lassen würde.
Gruß
Anti-Sexistin
Re: Jetzt wird`s lustig!
XRay, Tuesday, 10.02.2004, 15:29 (vor 8030 Tagen) @ Anti-Sexistin
Als Antwort auf: Re: Jetzt wird`s lustig! von Anti-Sexistin am 10. Februar 2004 13:12:01:
..Ich wäre mal gespannt, ob die Managerin von der City Bank, die hier letztlich noch so gelobt wurde, auch nur einen Mann mit solchem Sachverstand und solcher sozialer Kompetenz wie hier im Forum sich an so vielen Stellen zeigt, überhaupt in ihr Team lassen würde.
-----
Beste Sexistin.
Soll das nun bedeuten, dass du dir - weil du auch ein Frau bist -
dir die gleichen Fähigkeiten zuordnest?
Wenn nicht, was möchtest du verstanden wissen?
Klartext bitte.
Gedacht ist noch nicht geschrieben.
Geschrieben ist noch nicht gelesen.
Gelesen ist noch nicht verstanden.
Verstanden ist noch nicht umgesetzt.
Umgesetzt ist noch nicht beibehalten.
Re: Jetzt wird`s lustig!
Anti-Sexistin, Tuesday, 10.02.2004, 16:20 (vor 8030 Tagen) @ XRay
Als Antwort auf: Re: Jetzt wird`s lustig! von XRay am 10. Februar 2004 13:29:31:
..Ich wäre mal gespannt, ob die Managerin von der City Bank, die hier letztlich noch so gelobt wurde, auch nur einen Mann mit solchem Sachverstand und solcher sozialer Kompetenz wie hier im Forum sich an so vielen Stellen zeigt, überhaupt in ihr Team lassen würde.
-----
Beste Sexistin.
Soll das nun bedeuten, dass du dir - weil du auch ein Frau bist -
dir die gleichen Fähigkeiten zuordnest?
Nein, nicht weil ich eine Frau bin. Ich bin nicht mal Banker, sondern bin in einer anderen Branche tätig, doch auch dort ist Teamplay und geschlechtsneutrales Verhalten im Team gefordert.
Wenn nicht, was möchtest du verstanden wissen?
Die Gesprächskultur ist zu niveaulos hier. Offenbar empfinde dies nicht nur ich so, sondern auch ein paar andere Frauen. Und ich denke, wenn Männer auf Frauen so wie hier einige in Arbeitsteams reagieren, haben sie keine Chance.
Wenn bei konstruktiver Kritik schon Troll-Verdacht entsteht.... na ja. Ich erlaube mir hier durchaus Rückschlüsse auf das real soziale Leben so mancher Poster zu ziehen.
Gedacht ist noch nicht geschrieben.
Geschrieben ist noch nicht gelesen.
Gelesen ist noch nicht verstanden.
Verstanden ist noch nicht umgesetzt.
Umgesetzt ist noch nicht beibehalten.
Re: Jetzt wird`s lustig!
Jörg, Tuesday, 10.02.2004, 16:32 (vor 8030 Tagen) @ Anti-Sexistin
Als Antwort auf: Re: Jetzt wird`s lustig! von Anti-Sexistin am 10. Februar 2004 14:20:44:
Wenn bei konstruktiver Kritik schon Troll-Verdacht entsteht.... na ja.
Das hängt allerdings auch damit zusammen, daß sich in den
Geschlechterforen tatsächlich gerne mal ein paar Trolle und Faker
tummeln. Man ist gewissermaßen irgendwann ein gebranntes Kind
in dieser Hinsicht.
Andererseits sollte man den Troll-Verdacht aber auch erst dann
aussprechen, wenn dafür ein begründeter Anlaß vorliegt. Hier wird
leider nicht selten über das Ziel hinausgeschossen.
Gruß, Jörg
Re: Jetzt wird`s lustig! - OT @ Jörg
Anti-Sexistin, Tuesday, 10.02.2004, 16:49 (vor 8030 Tagen) @ Jörg
Als Antwort auf: Re: Jetzt wird`s lustig! von Jörg am 10. Februar 2004 14:32:11:
>Wenn bei konstruktiver Kritik schon Troll-Verdacht entsteht.... na ja.
Das hängt allerdings auch damit zusammen, daß sich in den
Geschlechterforen tatsächlich gerne mal ein paar Trolle und Faker
tummeln. Man ist gewissermaßen irgendwann ein gebranntes Kind
in dieser Hinsicht.
Andererseits sollte man den Troll-Verdacht aber auch erst dann
aussprechen, wenn dafür ein begründeter Anlaß vorliegt. Hier wird
leider nicht selten über das Ziel hinausgeschossen.
Gruß, Jörg
Jörg,
besten Dank für den Beitrag. Da geht es Euch nicht anders als anderen Foren. Doch Trollverdacht bei Meinungsvariation finde ich selbst dafür schon etwas stark und kann es selbst nur als Polemik werten.
Was Trolle selbst angeht:
Vielleicht wäre es auch sinnvoll in der Begrüßung den Part zu streichen, daß Trolle unerwünscht sind. Trolle nehmen sich selbst bekanntlich nicht ernst, auch nicht das Thema eines Forums und diese Eingangszeile könnte sie mitunter anlocken (gerade auch, weil sie signalisiert, daß Trolle irgendwie zur Kenntnis genommen und damit ja auch in gewisser Weise wichtig gemacht werden).
Gruß
Anti-Sexistin
Re: Jetzt wird`s lustig!
XRay, Tuesday, 10.02.2004, 16:47 (vor 8030 Tagen) @ Anti-Sexistin
Als Antwort auf: Re: Jetzt wird`s lustig! von Anti-Sexistin am 10. Februar 2004 14:20:44:
Die Gesprächskultur ist zu niveaulos hier.
--------
Gut, unverständlich ist dann, warum du meinst hier schreiben zu müssen.
--------
Offenbar empfinde dies nicht nur ich so, sondern auch ein paar andere Frauen. Und ich denke, wenn Männer auf Frauen so wie hier einige in Arbeitsteams reagieren, haben sie keine Chance.
--------
Emmalein hat sich teilweise ähnlich ungeschickt verhalten und dem
Forum pauschal Dinge unterstellt. (muss wohl diskutiert werden, oder)
--------
Wenn bei konstruktiver Kritik schon Troll-Verdacht entsteht.... na ja.
--------
Vielleicht ist deine "Kritik" nicht als konstruktiv gesehen worden.
Mit wilden Unterstellungen verbunden jedenfalls, musst du dich nicht
über Ablehnung wundern.
Kommunikation ist schwer, weil die (unten dargestellte) Kette
viele Fehlerquellen bietet.
Du kannst dich natürlich hinstellen und meinen, dass das nur an
den anderen liegt, wenn die Kommunikation nicht funktioniert.
Dass andere das anders sehen können, verstehe ich aber auch.
--------
Ich erlaube mir hier durchaus Rückschlüsse auf das real soziale Leben so mancher Poster zu ziehen.
--------
Wanns schee macht.
--------
Gedacht ist noch nicht geschrieben.
Geschrieben ist noch nicht gelesen.
Gelesen ist noch nicht verstanden.
Verstanden ist noch nicht umgesetzt.
Umgesetzt ist noch nicht beibehalten.
Re: Jetzt wird`s lustig!
Anti-Sexistin, Tuesday, 10.02.2004, 17:05 (vor 8030 Tagen) @ XRay
Als Antwort auf: Re: Jetzt wird`s lustig! von XRay am 10. Februar 2004 14:47:55:
Die Gesprächskultur ist zu niveaulos hier.
--------
Gut, unverständlich ist dann, warum du meinst hier schreiben zu müssen.
--------
Weil mich bestimmte Themenbereiche interessieren und ich dazu Foren besuche. Susus Beiträge fand ich außerdem sehr fruchtbar. Was Foren angeht bin ich recht anspruchslos. Oft reicht es schon, wenn zwei, drei interessante Positionen und Meinungen vertreten sind, um ein Thema schmackhaft zu machen.
Offenbar empfinde dies nicht nur ich so, sondern auch ein paar andere Frauen. Und ich denke, wenn Männer auf Frauen so wie hier einige in Arbeitsteams reagieren, haben sie keine Chance.
--------
Emmalein hat sich teilweise ähnlich ungeschickt verhalten und dem
Forum pauschal Dinge unterstellt. (muss wohl diskutiert werden, oder)
--------
Ja. Keine Ahnung.
Wenn bei konstruktiver Kritik schon Troll-Verdacht entsteht.... na ja.
--------
Vielleicht ist deine "Kritik" nicht als konstruktiv gesehen worden.
Klar, viele hier sind verdammt eitel. Insofern werden Unterschiede in der Kritik nicht als solche mehr wahrgenommen. Wer schon von der eigenen Meinung minimal abweicht, ist für solche Leute nun mal prinzipiell ein Schwätzer oder sogar ein Troll. Nebenbei: auf die Ausfälligkeiten persönlicher Natur sehe ich nicht ein, weiter einzugehen. Oder das Wort wird einem im Munde verdreht (Zahnpastawerbung in "Geschlechterrollen" oder man spricht die Dreifachbelastung einiger Frauen an und ist eine "verwöhnte Göre". Klar, bei solcher Gesprächskultur halte ich DIESE Poster nicht mehr für soziabil, sobald sie irgendwo hinkommen, Job oder privat, wo sich auch irgend Frauen aufhalten.
Mit wilden Unterstellungen verbunden jedenfalls, musst du dich nicht
über Ablehnung wundern.
Wo ist das unterstellt? Wenn ich so auf die aggressive Wortwahl eines MalSehen, gähn etc. im Geschlechterrollen-Thread sehe, dann finde ich das schon verdammt niveau- bzw. hilflos von solchen Herren. Und das ist weder pauschal noch unterstellt.
Kommunikation ist schwer, weil die (unten dargestellte) Kette
viele Fehlerquellen bietet.
Du kannst dich natürlich hinstellen und meinen, dass das nur an
den anderen liegt, wenn die Kommunikation nicht funktioniert.
Dass andere das anders sehen können, verstehe ich aber auch.
--------
Ich erlaube mir hier durchaus Rückschlüsse auf das real soziale Leben so mancher Poster zu ziehen.
--------
Wanns schee macht.
Ich bin schon schön, aber es erweitert meine Online-Menschenkenntnis.
--------
Gedacht ist noch nicht geschrieben.
Geschrieben ist noch nicht gelesen.
Gelesen ist noch nicht verstanden.
Verstanden ist noch nicht umgesetzt.
Umgesetzt ist noch nicht beibehalten.
Re: Jetzt wird`s lustig!
Odin, Tuesday, 10.02.2004, 17:23 (vor 8030 Tagen) @ Anti-Sexistin
Als Antwort auf: Re: Jetzt wird`s lustig! von Anti-Sexistin am 10. Februar 2004 13:12:01:
Aber nicht zu vergessen: Frauen sind unqualifiziert in ihrem Job, sind Zicken, können nicht sachlich argumentieren und nehmen alles gleich persönlich.
Wir haben Dir nicht widersprochen, Du mußt diese Behauptung also nicht ständig aufstellen. Als Frau mußt Dus ja wissen, ich möchte Dich aber ernstlich warnen, von Dir nicht auf andere zu schließen. Nicht alle Frauen sind so!
Re: Jetzt wird`s lustig!
MalSehen, Tuesday, 10.02.2004, 15:14 (vor 8030 Tagen) @ Emmalein
Als Antwort auf: Jetzt wird`s lustig! von Emmalein am 10. Februar 2004 12:38:39:
Hi, Du,
ach, ist das witzig, ich krieg mich kaum noch ein vor Lachen!
Da scheint es mehrere Menschen zu geben, die (wie ich) einseitigen Lobbyismus zugunsten einer Gruppe (Männer oder Frauen) eher kritisch sehen. Schön, dass sich auch noch andere kritische Geister zu Wort melden, ich dachte, ich sei die einzige hier, abgesehen von der sehr sanften und vorsichtigen Kritik von Marie Juana,die ab und zu mal ganz milde auftaucht.
Wenn du schon für dich reklamierst kritisch zu sein, dann sei es auch. Solange du aber den Unterschied zwischen Kritik und billiger Polemik nicht kennst, wird das nichts.
Wenn es wirklich darum geht eiseitigen Lobbyismus zu kritiseren, dann trifft das bei mir (und sicher hier auch nicht) auf taube Ohren.
Und allen geht es gleich wie mir: Sie werden niedergemacht, ausgelacht, konstruktive Ansätze werden kaum mit Antworten bedacht, konstruktive Auseinandersetzung mit eigenen Schwächen kommt nicht vor, stattdessen kriegt der Betreffende Polemik um die Ohren gehauen.
Konstruktive Ansätze? Alles was von dir und der Anti-Sexistin vorgebracht wird sind billige Unterstellungen und Provokationen ala 'Hier gelten ja nur Schlagworte'.
Euer Versuch andere zu 'konstruktive Auseinanderstezung mit den eigenen Schwächen' zu bewegen erinnert fatal daran, das man jemandem erst mit dem Auto überführt um ihn dann Erste Hilfe an sich selbst lernen zu lassen.
Was das Lustigste daran ist: Ihnen wird Identität mit mir nachgesagt. Und Identität mit Xenia.
Also ich bin Anti-Sexistin bin Xenia? Interessant, ich kenne mich also selbst nicht persönlich. Das finde ich schon sehr witzig!
Eher traurig, das solch pseudokritische Geister kein Einzelfall sind.
Ich brauch ja keine Satiren mehr zu schreiben. Das macht Ihr ja schon selbst, mit Euren eigenen Beiträgen!
Ich bin jetzt natürlich tief getroffen. Das ist wirklich konstruktive Kritik wie du sie lieferst. Natürlich wirst du nun sagen, das sei alles nur Notwehr, wegen der bösen Polemik, die dir hier entgegen gebracht wird.
MalSehen
Re: Jetzt wird`s lustig!
Odin, Tuesday, 10.02.2004, 17:22 (vor 8030 Tagen) @ MalSehen
Als Antwort auf: Re: Jetzt wird`s lustig! von MalSehen am 10. Februar 2004 13:14:23:
Konstruktive Ansätze? Alles was von dir und der Anti-Sexistin vorgebracht wird sind billige Unterstellungen und Provokationen ala 'Hier gelten ja nur Schlagworte'.
Was natürlich dann ihrerseits KEIN Schlagwort ist.
Ich habe selten soviel Polemik und Klischees gelesen wie bei dieser Sexistin. "Ihr seit", "ihr redet nur", "bei euch ständig" usw. und das drollige ist, sie checkt es selbst nicht. wenn man sie aber darauf hinweist, ist sofort ein Emmalein zur Stelle, die die Chance aller Frauen widdert, wieder mal Opfer sein zu dürfen, weil ein Mann es wagt zu widersprechen. Schade, daß es keine virtuellen Tränen gibt und keine Tonübertragung der Weinkrämpfe. So eilen eben leider auch kaum Männer zu Hilfe, um die Armen zu retten.
Ja, RL ist eben doch schöner 
Re: Jetzt wird`s lustig!
Anti-Sexistin, Tuesday, 10.02.2004, 18:26 (vor 8030 Tagen) @ Odin
Als Antwort auf: Re: Jetzt wird`s lustig! von Odin am 10. Februar 2004 15:22:09:
Konstruktive Ansätze? Alles was von dir und der Anti-Sexistin vorgebracht wird sind billige Unterstellungen und Provokationen ala 'Hier gelten ja nur Schlagworte'.
Was natürlich dann ihrerseits KEIN Schlagwort ist.
Ich habe selten soviel Polemik und Klischees gelesen wie bei dieser Sexistin. "Ihr seit", "ihr redet nur", "bei euch ständig" usw. und das drollige ist, sie checkt es selbst nicht. wenn man sie aber darauf hinweist, ist sofort ein Emmalein zur Stelle, die die Chance aller Frauen widdert, wieder mal Opfer sein zu dürfen, weil ein Mann es wagt zu widersprechen. Schade, daß es keine virtuellen Tränen gibt und keine Tonübertragung der Weinkrämpfe. So eilen eben leider auch kaum Männer zu Hilfe, um die Armen zu retten.
Ja, RL ist eben doch schöner
Odin, Du bringst keine Frau zum Weinen. Für so mächtig sieht Dich bestimmt keine an.
Anti-Sexistin
Re: Jetzt wird`s lustig!
Odin, Wednesday, 11.02.2004, 02:38 (vor 8029 Tagen) @ Anti-Sexistin
Als Antwort auf: Re: Jetzt wird`s lustig! von Anti-Sexistin am 10. Februar 2004 16:26:24:
Odin, Du bringst keine Frau zum Weinen. Für so mächtig sieht Dich bestimmt keine an.
Darf ich Dich mal zitieren? 
Re: Jetzt wird`s lustig!
Emmalein, Wednesday, 11.02.2004, 11:00 (vor 8029 Tagen) @ Odin
Als Antwort auf: Re: Jetzt wird`s lustig! von Odin am 10. Februar 2004 15:22:09:
Ach, lieber Odin,
kein Mann eilt zur Hilfe? Das erlebe ich hier gerade wieder ganz anders.
Ich bin ein kleines bisschen provokant, um darauf hinzuweisen, dass es Blödsinn ist, nur weil die Argumentation ähnlich ist (Anti-Sexistin spricht sich z. B. gegen die Abschaffung der Wehrpflicht aus, ich bin dafür, um nur mal einen Unterschied zu nennen), uns als identisch zu bezeichnen, rennen tausend Männer auf mich los, und hauen verbal zu.
Bei vorsichtigen Fragen jedoch,wie z. B. bei Ekki, meldet sich kaum einer. Bezeichnend? Witzig!
Es grüsst belustigt über den Massenauflauf
das Emmalein
Re: Jetzt wird`s lustig!
Andreas, Tuesday, 10.02.2004, 22:04 (vor 8029 Tagen) @ Emmalein
Als Antwort auf: Jetzt wird`s lustig! von Emmalein am 10. Februar 2004 12:38:39:
Und allen geht es gleich wie mir: Sie werden niedergemacht, ausgelacht, konstruktive Ansätze werden kaum mit Antworten bedacht, konstruktive Auseinandersetzung mit eigenen Schwächen kommt nicht vor, stattdessen kriegt der Betreffende Polemik um die Ohren gehauen.
Offengestanden habe ich bislang weder von Dir noch von A-S irgendeine konstruktive Mitteilung gelesen.
Andreas
Re: Jetzt wird`s lustig!
Emmalein, Wednesday, 11.02.2004, 10:56 (vor 8029 Tagen) @ Andreas
Als Antwort auf: Re: Jetzt wird`s lustig! von Andreas am 10. Februar 2004 20:04:19:
Lieber Andreas,
vor kurzem habe ich z. B. mit Ekki versucht, eine konstruktive Auseinanderseztung über die Themen Unterhaltsrecht, Männer und Kinder, Scheidung usw. zu starten.
Ekki hat sich noch nicht wieder gemeldet. Und andere haben sich auch nicht in die Disku eingemischt. Fazit: Konstruktive Ansätze wahrnehmen? Fehlanzeige!
Werde ich dagegen provokant, schreiben mir gleich ganz viele. Von denen ich vielleicht einen dazu kriege, mir ein oder zwei sinnvolle Sätze zu schreiben. Aber die Lust am Überlegen von konstruktiven Lösungen versiegt schnell wieder. Stattdessen kommen persönliche Lebensgeschichten oder Beschimpfungen.
An Eurem Papst solltet Ihr Euch mal ein Beispiel nehmen: Die konstruktivsten Schreibereien hatte ich hier mit Arne Hoffmann. Das ist zwar Ironie des Schicksals, aber ich kann nun mal die Tatsachen nicht anzweifeln. Na ja, ich sollte mich wohl an die Päpste halten und nicht erst den Umweg über die Gläubigen nehmen
...
Es ist schon bezeichnend, dass ein bisschen Provokation so viel auslöst, eine Bitte um konstruktives Auseinandersetzen jedoch weitgehend ungehört verhallt. Wäre es nicht an der Zeit, vielleicht mal die eigene Diskussionskultur zu überdenken?
Es grüsst ernsthaft ohne Satire
das Emmalein
Re: Ist "Anti-Sexistin" das neue Emmalein?
Anti-Sexistin, Tuesday, 10.02.2004, 15:09 (vor 8030 Tagen) @ MalSehen
Als Antwort auf: Re: Ist "Anti-Sexistin" das neue Emmalein? von MalSehen am 10. Februar 2004 12:31:44:
Es ist immer dasselbe mit diesen Frauen:
welchen?
1. Ein Forenteilnehmer schreibt etwas.
oder stellt einen Artikel aus irgendeiner Zeitung ein...
2. Irgendsoeine Frau funkt dazwischen.
Oh, doch kein öffentliches Forum und doch keine Meinungsfreiheit.
Tonfall hochnäsig, null Argumente, und - ganz wichtig - die ursprüngliche Aussage falsch wiedergebend.
In meinem Fall wagte ich mir, darauf hinzuweisen, daß vieles, was hier geschrieben wird (z.B. Wehrpflicht, Sexismus etc.) überholt ist.
3. Und dann passiert viel zu oft das: Weitere Forenteilnehmer fangen an, auf dieser Grundlage zu diskutieren. Entweder sie knüpfen bei der Meinung dieser Frau an, obwohl sie doch gerade klar gemacht hat, daß sich eine Diskussion mit ihr nicht im mindesten lohnt. Oder die Forenteilnehmer "springen in die Bresche", um die vermeintlich ursprüngliche Aussage zu verteidigen - obwohl die in Wirklichkeit doch ganz anders aussah, als von Anti-Sexistin/Emmalein etc behauptet.
Wunderbar. Einen Satz aus dem Artikel haben wir z.B. schon mal, worüber sich endlich vielleicht mal sachlich diskutieren liesse (s.u.) Depravieren ist noch nicht Argumentieren.
4. Wenn es ganz schlimm läuft, wird über den ursprünglichen Beitrag nicht mehr diskutiert. Er ist damit zerredet. Wenn hinter solchen Postings wie denen von "Anti-Sexistin" oder Emmalein überhaupt eine Überlegung steckt, dann diese.
Wurde bisland auch nicht. Da stehen ganz gewaltige Behauptungen in dem Artikel (Männer übernehmen die Probleme der Frauen und ziehen sie sich an, sie benutzen Kinder, dabei geht es nur um die eigenen Interesse) und darauf wurde nicht sachlich argumentiert in diesem Thread. Wenn doch, dann zeig mir wo. Stattdessen Pauschalurteile und los auf den Autor, statt den Text mal in seinen Vorwürfen (wenn er auch viel zu stark gefeatured ist) ernst zu nehmen und sachliche Gegenargumente zu bringen. Über den fiesen ersten Abschnitt und seinen Sexismus hätte man sich auch aufregen können, doch na ja. Ich bin eben Gender und Maskulinisten sind genau wie Feministen eben sexistisch.
Wo wurde hier bislang über den Artikel ernsthaft geredet. Bislang stand hier dazu nur aufgeregtes Zeug.
Am besten man ignoriert das dumme Geschwätz einfach von vorneherein.
Lerne selbst was Klügeres sagen oder hältst Du so eine emotionale Empörung wie in diesem Thread tatsächlich noch für eine ernstzunehmende Diskussion. Welch eine Betriebsblindheit!
Anti-Sexistin
Ok, fassen wir kurz Zusammen, DU glaubst das einige Themen überholt sind, wie die Wehrpflicht,
stimmt.
aber das man sich im Detail mit dem Vorwurf auseinandersetzen sollte, der Väter würden die Kinder für ihre eigenen Zwecke mißbrauchen.
stimmt auch.
Das ist kleingeistig und genau die Ebene, auf der man die Debatte nicht fürhen kann.
Ich finde nichts daran kleingeistig, mal zu fragen, was jetzt an diesem Punkt an dem Artikel dran ist und welche konkreten Gegenbelege es dafür von masulistischer Seite gibt.
Die Männer werfen Frauen vor, sie instrumentalisieren die Kinder und nun wird der Vorwurf umgedreht. Das sind rhetorische Spielchen.
Dann würdest Du dem oben zitierten Artikel in diesem Punkt Recht geben?
Deine Antworten auf Beiträge hier fallen in die selbe Kategorie. Statt Argumenten immer nur dümmliche Kommentare und Interpretationen, die beweisen, das du weder diskutieren willst, noch dich mit den Beiträgen anderer ernsthaft auseinandersetzt.
Nein, bislang habe ich hier bis auf suse noch keine Argumentation in Sachen Gender-Thematik gefunden. Behauptungen und Depravierungen kamen hingegen häufig vor.
Als Krönung produzierst du dann langweile Provokationen, die einem Phrasengenerator entstammen können: "Ich bin eben Gender und Maskulinisten sind genau wie Feministen eben sexistisch."
Ich habe keine Zeit, meine Position nochmals darzustellen. Sie steht schon weiter unten im Thread "Geschlechterrollen". Weiter untern ist ein Zitat aus dem Text, der sich über die Publikationen des Vereins äußert. Vielleicht setzt man damit mal an, diese Vorwürfe sachlich zu entkräften statt den Autor nur als linken Feministen abzustempeln.
Das Ganze wird noch damit garniert, das du die fehlende thematische Auseinandersetzung beklagst.
Ach, wenn Ihr Männer seid, werdet Ihr doch noch mit einer sachlichen Kritik umgehen können und darauf sachlich reagieren können. Packt vernünftige Argumente und Belege heraus (jau, ich kenne richtige Klasse-Männer, die so was mit links machen), aber hier die Herren fühlen sich ja schon beim geringsten begründeten Sacheinwand persönlich auf den Schlipps getreten bzw. angegriffen und dann geht's wieder auf die Frau- und Femi-Polemik (wie sachlich), wo ein Manager nur nicken würde und sagen würde: jau, da haben wir noch eine Lücke, packen wirs mal anders an.
Entweder du kopiert Xenia oder du bist es.
Die Einseitigkeit und die Pauschalisierungen hier sind schon erstaunlich. Ganz schön peinlich von Dir.
MalSehen
Re: Ist "Anti-Sexistin" das neue Emmalein?
MalSehen, Tuesday, 10.02.2004, 15:33 (vor 8030 Tagen) @ Anti-Sexistin
Als Antwort auf: Re: Ist "Anti-Sexistin" das neue Emmalein? von Anti-Sexistin am 10. Februar 2004 13:09:18:
Schön das du gerne Texte zerpflügst. Nur eröffnet sich dir damit nicht der Inhalt.
Es ist kleingeistig sich darüber zu unterhalten, welche Seite denn recht haben möge, wenn sie sich gegenseitig mit dem selben Vorwurf bekriegen.
Außerdem kritisiere ich nicht den Autor als irgendwas, sondern der Text ist eine einzige Abrechnung mit einem mißliebigen Verein. Er ist weder sachlich, noch eignet er sich als Diskussionsgrundlage.
Aber scheinbar möchtest du genau aus solchem Magerquark noch irgendwelche Substanz ziehen. Wie war das mit deiner Kritik am Klischeehaften?
Scheinbar kapierst du auch nicht, das dieses Forum keine Plattform für wissenschaftliche Diskurse in dem völlig unsinnigen Gebiet des 'Gender' ist. Hier geht es um reale gesellschaftspolitische und rechtliche Auswirkungen einer Entwicklung die sich in etwa mit 'Feminisierung von Politik und Gesellschaft' umreißen läßt.
'>Ich habe keine Zeit, meine Position nochmals darzustellen. Sie steht schon weiter unten im Thread "Geschlechterrollen".'
Prima, dann nutze die Zeit, die du nicht hast, nicht auch noch dafür nur solchen Müll wie 'Packt vernünftige Argumente und Belege heraus (jau, ich kenne richtige Klasse-Männer, die so was mit links machen), aber hier die Herren fühlen sich ja schon beim geringsten begründeten Sacheinwand persönlich auf den Schlipps getreten bzw. angegriffen und dann geht's wieder auf die Frau- und Femi-Polemik (wie sachlich), wo ein Manager nur nicken würde und sagen würde: jau, da haben wir noch eine Lücke, packen wirs mal anders an.' zu produzieren.
Wenn du 'richtige Klasse-Männer' kennst, dann 'diskutiere' doch mit denen. Was an dem oben gemachten Zitat 'sachliche Kritik oder begründete Sacheinwände' sind? Vermutlich die blose Tatsache, das du sie niedergeschrieben hast.
So viel zu deiner Art des Diskurses. Nur weil du mit ein paar Fachwörtern um dich wirfst, von denen du nichtmal die Bedeutung kennst, wie dir susu klar gemacht hat, wirst du weder zu 'Gender'-Spezialistin, noch wirst du hier irgendwen bewegen mit dir zu 'diskutieren'.
MalSehen
Re: Ist "Anti-Sexistin" das neue Emmalein?
Anti-Sexistin, Tuesday, 10.02.2004, 16:13 (vor 8030 Tagen) @ MalSehen
Als Antwort auf: Re: Ist "Anti-Sexistin" das neue Emmalein? von MalSehen am 10. Februar 2004 13:33:16:
Schön das du gerne Texte zerpflügst. Nur eröffnet sich dir damit nicht der Inhalt.
Was soll sonst den Inhalt eines Textes preisgeben, wenn nicht der Text selbst?
Es ist kleingeistig sich darüber zu unterhalten, welche Seite denn recht haben möge, wenn sie sich gegenseitig mit dem selben Vorwurf bekriegen.
Ja, das war auch meine Feststellung: werft dem Text nichts vor oder geht selbst sachlich damit um, soweit das möglich ist. Oder irgnoriert ihn als komische Glosse.
Außerdem kritisiere ich nicht den Autor als irgendwas, sondern der Text ist eine einzige Abrechnung mit einem mißliebigen Verein. Er ist weder sachlich, noch eignet er sich als Diskussionsgrundlage.
Aber scheinbar möchtest du genau aus solchem Magerquark noch irgendwelche Substanz ziehen. Wie war das mit deiner Kritik am Klischeehaften?
Scheinbar kapierst du auch nicht, das dieses Forum keine Plattform für wissenschaftliche Diskurse in dem völlig unsinnigen Gebiet des 'Gender' ist. Hier geht es um reale gesellschaftspolitische und rechtliche Auswirkungen einer Entwicklung die sich in etwa mit 'Feminisierung von Politik und Gesellschaft' umreißen läßt.
Oha, die Frauen in Politik und Gesellschaft spielen doch nach von Männern etablierten Regeln und Machtstrukturen.
'>Ich habe keine Zeit, meine Position nochmals darzustellen. Sie steht schon weiter unten im Thread "Geschlechterrollen".'
Prima, dann nutze die Zeit, die du nicht hast, nicht auch noch dafür nur solchen Müll wie 'Packt vernünftige Argumente und Belege heraus (jau, ich kenne richtige Klasse-Männer, die so was mit links machen), aber hier die Herren fühlen sich ja schon beim geringsten begründeten Sacheinwand persönlich auf den Schlipps getreten bzw. angegriffen und dann geht's wieder auf die Frau- und Femi-Polemik (wie sachlich), wo ein Manager nur nicken würde und sagen würde: jau, da haben wir noch eine Lücke, packen wirs mal anders an.' zu produzieren.
Wenn du 'richtige Klasse-Männer' kennst, dann 'diskutiere' doch mit denen. Was an dem oben gemachten Zitat 'sachliche Kritik oder begründete Sacheinwände' sind? Vermutlich die blose Tatsache, das du sie niedergeschrieben hast.
Klar, erst gestern Abend drei Stunden. War sehr produktiv.
So viel zu deiner Art des Diskurses. Nur weil du mit ein paar Fachwörtern um dich wirfst, von denen du nichtmal die Bedeutung kennst
Wo bitte kenne ich die Bedeutung der Fachbegriffe nicht, die ich verwende. Das kann ich nur als Polemik werten.
, wie dir susu klar gemacht hat,
stimmt, sie hat die Terminologie korrigiert und das ist völlig korrekt von susu.
wirst du weder zu 'Gender'-Spezialistin
Den Anspruch erhebe ich gar nicht. Mir persönlich leuchtet die Grundkonzeption ein und da ich nicht im wissenschaftlichen Feminismus forsche und lediglich das Konzept von Butler kenne, ist susu eindeutig Gender-Spezialist hier und ein guter Grund, hier zu diskutieren, wo jemand wie susu so ein fundiertes Wissen auf dem Gebiet hat. Ich freue mich schon ausgesprochen auf weitere Posts von ihr oder ihm.
, noch wirst du hier irgendwen bewegen mit dir zu 'diskutieren'.
Ich fühl mich ja so einsam....
MalSehen
Re: Ist "Anti-Sexistin" das neue Emmalein?
gaehn, Tuesday, 10.02.2004, 16:21 (vor 8030 Tagen) @ Anti-Sexistin
Als Antwort auf: Re: Ist "Anti-Sexistin" das neue Emmalein? von Anti-Sexistin am 10. Februar 2004 14:13:55:
Oha, die Frauen in Politik und Gesellschaft spielen doch nach von Männern etablierten Regeln und Machtstrukturen.
nein die männer spielen nach von frauen etablierten machtstrukturen.
Re: Ist "Anti-Sexistin" das neue Emmalein?
Anti-Sexistin, Tuesday, 10.02.2004, 23:53 (vor 8029 Tagen) @ gaehn
Als Antwort auf: Re: Ist "Anti-Sexistin" das neue Emmalein? von gaehn am 10. Februar 2004 14:21:59:
Oha, die Frauen in Politik und Gesellschaft spielen doch nach von Männern etablierten Regeln und Machtstrukturen.
nein die männer spielen nach von frauen etablierten machtstrukturen.
Oha, wo denn? Und welcher Machtbegriff steckt dahinter. Hoffentlich hast Du Wehler gelesen....
Re: Ist "Anti-Sexistin" das neue Emmalein?
XRay, Tuesday, 10.02.2004, 17:05 (vor 8030 Tagen) @ Anti-Sexistin
Als Antwort auf: Re: Ist "Anti-Sexistin" das neue Emmalein? von Anti-Sexistin am 10. Februar 2004 14:13:55:
..Oha, die Frauen in Politik und Gesellschaft spielen doch nach von Männern etablierten Regeln und Machtstrukturen.
----------
Achso... das bedeutet jetzt also
- gegen Paschalisierungen und
- Antisexismus.
Ich denke wir muessen nochmal ganz von vorne anfangen und uns erst
einmal über die Bedeutung verschiedner Begriffe unterhalten.
An weiterführende Diskussionen brauchen wir da wohl erstmal nicht
zu denken.
Re: Ist "Anti-Sexistin" das neue Emmalein?
Anti-Sexistin, Tuesday, 10.02.2004, 23:52 (vor 8029 Tagen) @ XRay
Als Antwort auf: Re: Ist "Anti-Sexistin" das neue Emmalein? von XRay am 10. Februar 2004 15:05:48:
..Oha, die Frauen in Politik und Gesellschaft spielen doch nach von Männern etablierten Regeln und Machtstrukturen.
----------
Achso... das bedeutet jetzt also
- gegen Paschalisierungen und
- Antisexismus.
Ich denke wir muessen nochmal ganz von vorne anfangen und uns erst
einmal über die Bedeutung verschiedner Begriffe unterhalten.
An weiterführende Diskussionen brauchen wir da wohl erstmal nicht
zu denken.
Sexismus habe ich unten schon erklärt. *nerv*
Re: Ist "Anti-Sexistin" das neue Emmalein?
MalSehen, Tuesday, 10.02.2004, 23:22 (vor 8029 Tagen) @ Anti-Sexistin
Als Antwort auf: Re: Ist "Anti-Sexistin" das neue Emmalein? von Anti-Sexistin am 10. Februar 2004 14:13:55:
Applaus, du hast es geschafft nicht mit einem Wort auf den Inhalt meines Postings einzuegehen.
Du hast dir eine Merkbefreiung verdient.
Und hier endet meine Diskussion mit dir, denn es ist zwecklos.
MalSehen
Merkbefreiung:
====================
Die nachstehend eindeutig identifizierte Lebensform
Name : Anti-Sexistin_______
Vorname : ____________________
Geburtsdatum : __.__.19__
Geburtsort : ____________________
Personalausweisnummer: ____________________
ist hiermit für den Zeitraum von
[_] 6 Monaten
[_] 12 Monaten
[_] 24 Monaten
[X] unbefristet
davon befreit, etwas zu merken, d.h. wesentliche
Verhaltensänderungen bei der Interaktion mit denkenden Wesen zu
zeigen. Die Einstufung der o.a. Person nach dem amtlichen Index
für Merkbefreiungen liegt bei dem Äquivalent von
[_] einem Mensaessen vom Vortag
[X] drei Hartkeksen in löslichem Kaffee
[_] einer Kiste Schwarzbrot in Dosen
[_] einem Quadratmeterstück Torfmoos während einer
sechswöchigen Sommerdürre
[_] einem Container erodiertem Sandstein
(Streusandqualität)
Die ausgesprochene Merkbefreiung erlischt mit dem Ablauf des
[_] __.__.19__
[_] __.__.20__
[X] der vollständigen Erosion der körperlichen
Bestandteile der o.a. Lebensform
und gilt, sofern die o.a. Lebensform durch das nachstehende
Kennzeichen als merkbefreit zu identifizieren ist:
[_] eine rote Plastiknase
[_] olives Stoffstück mit weißem Rand, auf der Schulter
zu tragen
[X] die Lebensform ist durch den Gesichtsausdruck
zweifelsfrei als unbefristet merkbefreit zu
erkennen.
Die o.a. Lebensform ist durch den Erwerb dieses
Merkbefreiungsscheins automatisch für die folgenden Tätigkeiten
qualifiziert:
[X] Markierungshütchen bei Abmarkierungsarbeiten auf
Bundesautobahnen
[X] Garderobenständer und Regenschirmständer in
Restaurants bis zu, aber nicht eingeschlossen, 3
Sterne
[X] Regelstab in Schwerwasserreaktoren
[X] Markierungsstab für das Fahrwasser im Nationalpark
Wattenmeer
[X] Landschaftsmerkmal/Orientierungshilfe in der Wüste
Gobi
Die Merkbefreiung für die o.a. Lebensform wurde in einem
öffentlichen Merkbefreiungsverfahren ausgesprochen und ist nach
Ablauf der Einspruchsfrist von 17 Sekunden rechtskräftig.
Datum Unterschrift Dienstsiegel
10.2.2004 Dieser Bescheid wurde maschinell erstellt und ist ohne Unterschrift gültig
Stirnabdruck des Merkbefreiten
Re: gaehn
Anti-Sexistin, Tuesday, 10.02.2004, 23:54 (vor 8029 Tagen) @ MalSehen
Als Antwort auf: Re: Ist "Anti-Sexistin" das neue Emmalein? von MalSehen am 10. Februar 2004 21:22:10:
Applaus, du hast es geschafft nicht mit einem Wort auf den Inhalt meines Postings einzuegehen.
Du hast dir eine Merkbefreiung verdient.
Und hier endet meine Diskussion mit dir, denn es ist zwecklos.
MalSehen
Merkbefreiung:
====================
Die nachstehend eindeutig identifizierte Lebensform
Name : Anti-Sexistin_______
Vorname : ____________________
Geburtsdatum : __.__.19__
Geburtsort : ____________________
Personalausweisnummer: ____________________
ist hiermit für den Zeitraum von
[_] 6 Monaten
[_] 12 Monaten
[_] 24 Monaten
[X] unbefristet
davon befreit, etwas zu merken, d.h. wesentliche
Verhaltensänderungen bei der Interaktion mit denkenden Wesen zu
zeigen. Die Einstufung der o.a. Person nach dem amtlichen Index
für Merkbefreiungen liegt bei dem Äquivalent von
[_] einem Mensaessen vom Vortag
[X] drei Hartkeksen in löslichem Kaffee
[_] einer Kiste Schwarzbrot in Dosen
[_] einem Quadratmeterstück Torfmoos während einer
sechswöchigen Sommerdürre
[_] einem Container erodiertem Sandstein
(Streusandqualität)
Die ausgesprochene Merkbefreiung erlischt mit dem Ablauf des
[_] __.__.19__
[_] __.__.20__
[X] der vollständigen Erosion der körperlichen
Bestandteile der o.a. Lebensform
und gilt, sofern die o.a. Lebensform durch das nachstehende
Kennzeichen als merkbefreit zu identifizieren ist:
[_] eine rote Plastiknase
[_] olives Stoffstück mit weißem Rand, auf der Schulter
zu tragen
[X] die Lebensform ist durch den Gesichtsausdruck
zweifelsfrei als unbefristet merkbefreit zu
erkennen.
Die o.a. Lebensform ist durch den Erwerb dieses
Merkbefreiungsscheins automatisch für die folgenden Tätigkeiten
qualifiziert:
[X] Markierungshütchen bei Abmarkierungsarbeiten auf
Bundesautobahnen
[X] Garderobenständer und Regenschirmständer in
Restaurants bis zu, aber nicht eingeschlossen, 3
Sterne
[X] Regelstab in Schwerwasserreaktoren
[X] Markierungsstab für das Fahrwasser im Nationalpark
Wattenmeer
[X] Landschaftsmerkmal/Orientierungshilfe in der Wüste
Gobi
Die Merkbefreiung für die o.a. Lebensform wurde in einem
öffentlichen Merkbefreiungsverfahren ausgesprochen und ist nach
Ablauf der Einspruchsfrist von 17 Sekunden rechtskräftig.
Datum Unterschrift Dienstsiegel
10.2.2004 Dieser Bescheid wurde maschinell erstellt und ist ohne Unterschrift gültig
Stirnabdruck des Merkbefreiten
Re: Ist "Anti-Sexistin" das neue Emmalein?
susu, Tuesday, 10.02.2004, 17:49 (vor 8030 Tagen) @ MalSehen
Als Antwort auf: Re: Ist "Anti-Sexistin" das neue Emmalein? von MalSehen am 10. Februar 2004 13:33:16:
Na, mal sehen
Scheinbar kapierst du auch nicht, das dieses Forum keine Plattform für wissenschaftliche Diskurse in dem völlig unsinnigen Gebiet des 'Gender' ist. Hier geht es um reale gesellschaftspolitische und rechtliche Auswirkungen einer Entwicklung die sich in etwa mit 'Feminisierung von Politik und Gesellschaft' umreißen läßt.
Das sehe ich definitiv anders. So wie ich dieses Forum verstehe, geht es um das, was sich als Männerrechtsbewegung verstehen läßt. Eine Bewegung also, deren Ziel es ist, auf die Problematik aufmerksam zu machen, daß unter den gegebenen Verhältnissen auch Männer zu leiden haben.
Eine politische Bewegung braucht ein Ziel (in diesem Fall die Verwirlichking von rechtlicher Gleichstellung und Chancengleichheit für jedes Individuum) und zur Verwirklichung dieses Ziels einen Weg. Der richtige Weg kann aber nur gefunden werden, wenn bekannt ist, wie sich Handlungen gesellschaftlich auswirken. Ohne genaue Analyse wird die Mehrheit der politischen Handlungen nichts bewirken, oder sogar das Gegenteil des gewollten erreichen. Die Frauenbewegung hat solche Fehler gemacht, es könnte aus ihnen gelernt werden.
Dies ist im Bereich der gender-Studies geschehen. Die Analysebegriffe sind so genau und umfassend wie noch nie und die gesellschaftlichen Auswirkungen von Genderpolitik können besser verstanden werden denn je. Der Vorwurf, das alles sei zu "lebensfremd", zu "theoretisch" und zu wenig mit den Alltagsproblemen verknüpft ist nicht neu. Er steht seit es die Gender Studies gibt alle paar Monate in der EMMA (zuletzt in Heft 4/2003).
Deshalb stellt sich die Frage, warum die gender-Studies sowohl von Teieln der Männer- wie auch der Frauenbewegung abgelehnt werden. IMO liegt es daran, daß bestimmte liebgewonnene Analysekategorien hier in Frage gestellt werden. Vor allem heben die Gender Studies den Konflikt zwischen Männerbewegung und Frauenbewegung auf, weil sie die Verknüpfungen zwischen Misogynie und Misandrie aufdeckt. Und damit zerstört sie einfache Feindbilder, die durch eine Systemkritik ersetzt werden.
Die gender-Studies sind für die Männerbewegung wichtig, weil nur sie die grundlegenden Praxen aufdecken, die die Geschlechterverhältnisse bestimmen. Sowohl Dröge, als auch Connell haben die Grundlagen der Gender-Studies und der Queer-Theory genutzt, um konkret die Lebenssituation von Männern zu beschreiben und Möglichkeiten zur Veränderung aufzuzeigen.
Und hier hat ein Teil der postenden Personen einfach einen Nachholbedarf, weil potentiell erkenntnisbringende Gedanken ohne wirkliche (auch kritische) Prüfung einfach so weggeschoben werden. Das ist in meinen Augen wirklich kontraproduktiv.
susu
Exakt!
Anti-Sexistin, Tuesday, 10.02.2004, 18:14 (vor 8030 Tagen) @ susu
Als Antwort auf: Re: Ist "Anti-Sexistin" das neue Emmalein? von susu am 10. Februar 2004 15:49:50:
Na, mal sehen
Scheinbar kapierst du auch nicht, das dieses Forum keine Plattform für wissenschaftliche Diskurse in dem völlig unsinnigen Gebiet des 'Gender' ist. Hier geht es um reale gesellschaftspolitische und rechtliche Auswirkungen einer Entwicklung die sich in etwa mit 'Feminisierung von Politik und Gesellschaft' umreißen läßt.
Das sehe ich definitiv anders. So wie ich dieses Forum verstehe, geht es um das, was sich als Männerrechtsbewegung verstehen läßt. Eine Bewegung also, deren Ziel es ist, auf die Problematik aufmerksam zu machen, daß unter den gegebenen Verhältnissen auch Männer zu leiden haben.
Eine politische Bewegung braucht ein Ziel (in diesem Fall die Verwirlichking von rechtlicher Gleichstellung und Chancengleichheit für jedes Individuum) und zur Verwirklichung dieses Ziels einen Weg. Der richtige Weg kann aber nur gefunden werden, wenn bekannt ist, wie sich Handlungen gesellschaftlich auswirken. Ohne genaue Analyse wird die Mehrheit der politischen Handlungen nichts bewirken, oder sogar das Gegenteil des gewollten erreichen. Die Frauenbewegung hat solche Fehler gemacht, es könnte aus ihnen gelernt werden.
Dies ist im Bereich der gender-Studies geschehen. Die Analysebegriffe sind so genau und umfassend wie noch nie und die gesellschaftlichen Auswirkungen von Genderpolitik können besser verstanden werden denn je. Der Vorwurf, das alles sei zu "lebensfremd", zu "theoretisch" und zu wenig mit den Alltagsproblemen verknüpft ist nicht neu. Er steht seit es die Gender Studies gibt alle paar Monate in der EMMA (zuletzt in Heft 4/2003).
Deshalb stellt sich die Frage, warum die gender-Studies sowohl von Teieln der Männer- wie auch der Frauenbewegung abgelehnt werden. IMO liegt es daran, daß bestimmte liebgewonnene Analysekategorien hier in Frage gestellt werden. Vor allem heben die Gender Studies den Konflikt zwischen Männerbewegung und Frauenbewegung auf, weil sie die Verknüpfungen zwischen Misogynie und Misandrie aufdeckt. Und damit zerstört sie einfache Feindbilder, die durch eine Systemkritik ersetzt werden.
Die gender-Studies sind für die Männerbewegung wichtig, weil nur sie die grundlegenden Praxen aufdecken, die die Geschlechterverhältnisse bestimmen. Sowohl Dröge, als auch Connell haben die Grundlagen der Gender-Studies und der Queer-Theory genutzt, um konkret die Lebenssituation von Männern zu beschreiben und Möglichkeiten zur Veränderung aufzuzeigen.
Und hier hat ein Teil der postenden Personen einfach einen Nachholbedarf, weil potentiell erkenntnisbringende Gedanken ohne wirkliche (auch kritische) Prüfung einfach so weggeschoben werden. Das ist in meinen Augen wirklich kontraproduktiv.
Danke herzlichst für den Literaturhinweis. Ich bin in der Richtung für jeden Tipp aufgeschlossen.
Was Deinen letzten Absatz angeht: einfach nur volle Zustimmung.
susu
Gruß
Anti-Sexistin
Re: Ist "Anti-Sexistin" das neue Emmalein?
MalSehen, Tuesday, 10.02.2004, 23:10 (vor 8029 Tagen) @ susu
Als Antwort auf: Re: Ist "Anti-Sexistin" das neue Emmalein? von susu am 10. Februar 2004 15:49:50:
Na susu,
du bist also anderer Ansicht. Schön, du denkst, man könne gesellschaftliche Mißstände nur dann und nur auf diese Weise angehen, in dem man sie unter den Diskurs des Gender stellt.
Das kannst du gerne so sehen. Für mich sind die Ideen des Gender teilweise Irrgedanken, weil das Fundament auf dem sie stehen rein theoretische Konstrukte sind und deren Abstraktion sowohl zu richtigen, wie zu falschen Analysen kommen. Das kann man diskutieren.
Aber hier geht es um alltägliche und reale Probleme. Ein Mißstand, der sich aus der Gesetzeslage ergibt bedarf keiner Analyse durch Gender und seine Konstruktionen. Zumal Gender heute dazu benutzt wird genau das weiter zu betreiben, was der Feminismus begonnen hat.
Ihr wollt ein Genderforum? Dann macht eins. Lasst nur Mitglieder zur Diskussion zu, die sich mit dem Thema nachweislich beschäftigt haben.
Aber weder die Theorie des Gender an sich, noch die vertieften Kenntnisse der Gendertheorie sind und sollen Vorraussetzung der Diskussion sein.
Argumentation die sich auf Gendertheorie beziehen bedürfen also einer Erklärung und keines Verweises auf Literatur und das bei gleichzeitiger Weigerung selbst mal eine Diskussion im Archiv zu lesen.
Niemand wird dich abhalten Erkenntnisse aus der Gendertheorie einzubringen, aber niemand wird dir darin folgen erstmal Gendertheorie zu machen.
Grüße
MalSehen
Re: Ist "Anti-Sexistin" das neue Emmalein?
Anti-Sexistin, Wednesday, 11.02.2004, 00:05 (vor 8029 Tagen) @ MalSehen
Als Antwort auf: Re: Ist "Anti-Sexistin" das neue Emmalein? von MalSehen am 10. Februar 2004 21:10:43:
Na susu,
du bist also anderer Ansicht. Schön, du denkst, man könne gesellschaftliche Mißstände nur dann und nur auf diese Weise angehen, in dem man sie unter den Diskurs des Gender stellt.
Das kannst du gerne so sehen. Für mich sind die Ideen des Gender teilweise Irrgedanken, weil das Fundament auf dem sie stehen rein theoretische Konstrukte sind und deren Abstraktion sowohl zu richtigen, wie zu falschen Analysen kommen. Das kann man diskutieren.
Aber hier geht es um alltägliche und reale Probleme. Ein Mißstand, der sich aus der Gesetzeslage ergibt bedarf keiner Analyse durch Gender und seine Konstruktionen. Zumal Gender heute dazu benutzt wird genau das weiter zu betreiben, was der Feminismus begonnen hat.
Ihr wollt ein Genderforum? Dann macht eins. Lasst nur Mitglieder zur Diskussion zu, die sich mit dem Thema nachweislich beschäftigt haben.
Aber weder die Theorie des Gender an sich, noch die vertieften Kenntnisse der Gendertheorie sind und sollen Vorraussetzung der Diskussion sein.
Argumentation die sich auf Gendertheorie beziehen bedürfen also einer Erklärung und keines Verweises auf Literatur und das bei gleichzeitiger Weigerung selbst mal eine Diskussion im Archiv zu lesen.
Niemand wird dich abhalten Erkenntnisse aus der Gendertheorie einzubringen, aber niemand wird dir darin folgen erstmal Gendertheorie zu machen.
Grüße
MalSehen
Susu, es gibt noch einen anderen Grund, weshalb manche "Männer" hier Gender ablehnen: Sie wollen wieder alle Vorrechte und deshalb nicht auf die Geschlechtsidentität kritisch reflektieren.
Anti-Sexistin
Re: Ist "Anti-Sexistin" das neue Emmalein?
susu, Wednesday, 11.02.2004, 01:23 (vor 8029 Tagen) @ Anti-Sexistin
Als Antwort auf: Re: Ist "Anti-Sexistin" das neue Emmalein? von Anti-Sexistin am 10. Februar 2004 22:05:05:
Hallo Anti-Sexistin
Susu, es gibt noch einen anderen Grund, weshalb manche "Männer" hier Gender ablehnen: Sie wollen wieder alle Vorrechte und deshalb nicht auf die Geschlechtsidentität kritisch reflektieren.
Da würde ich dir für die große Mehrheit widersprechen. Es gab und gibt zwar Versuche von reaktionären Gruppen sich der Männerbewegung zu bemächtigen, bislang war aber gerade dieses Forum immer sehr flott damit, sie wieder loszuwerden.
susu
Re: Ist "Anti-Sexistin" das neue Emmalein?
Marie Juana, Wednesday, 11.02.2004, 01:02 (vor 8029 Tagen) @ MalSehen
Als Antwort auf: Re: Ist "Anti-Sexistin" das neue Emmalein? von MalSehen am 10. Februar 2004 21:10:43:
Na susu,
du bist also anderer Ansicht. Schön, du denkst, man könne gesellschaftliche Mißstände nur dann und nur auf diese Weise angehen, in dem man sie unter den Diskurs des Gender stellt.
******
ich verstehe die aufregung um das eingangsposting der "Anti-sexistin" nicht. natürlich ist die geschlechterforschung (die soziale konstruktion von geschlecht) ein wichtiger ansatz und forschungsgegenstand in den sozialwissenschaften.
da er auf der ebene der mikrosoziologie bereits *soziale interaktionen* und auf der makroebene *gesellschaftstheoretische fragen* untersucht, ist er auch für den diskurs hier relevant.
ich habe das eingangsposting der "Antis-sexistin" eher als einen *vermittlungsversuch* interpretiert, von dem das forum (männer/frauen) profitieren können.
was mich verblüffte, war die barsche ablehnung.
Marie Juana
Re: Ist "Anti-Sexistin" das neue Emmalein?
Andreas, Wednesday, 11.02.2004, 01:29 (vor 8029 Tagen) @ Marie Juana
Als Antwort auf: Re: Ist "Anti-Sexistin" das neue Emmalein? von Marie Juana am 10. Februar 2004 23:02:27:
Hallo Marie Juana,
ich verstehe die aufregung um das eingangsposting der "Anti-sexistin" nicht. natürlich ist die geschlechterforschung (die soziale konstruktion von geschlecht) ein wichtiger ansatz und forschungsgegenstand in den sozialwissenschaften.
Es kann durchaus sein, daß die Geschlechterforschung ein wichtiger Ansatz und "Forschungsgegenstand" in den Sozialwissenschaften ist. Nur habe ich offengestanden weder die Zeit noch die Lust mich mit diesem esoterischen Schnickschnack zu beschäftigen.
da er auf der ebene der mikrosoziologie bereits *soziale interaktionen* und auf der makroebene *gesellschaftstheoretische fragen* untersucht, ist er auch für den diskurs hier relevant.
Es bleibt jedem selbst überlassen, ob er sich mit den Zuständen in der realen Welt und deren Konsequenzen beschäftigen will oder ob er besser in translunaren Sphären schweben möchte. Fragen wie: "Ist die Außenwelt wirklich existent?" oder "Ist die Außenwelt nur eine subjektive Konstruktion?" eignen sich zwar hervorragend für den philosophischen Plausch in der gemeinschaftlichen Teerunde, sind aber zur Bewältigung des alltäglichen Lebens gänzlich ungeeignet.
ich habe das eingangsposting der "Antis-sexistin" eher als einen *vermittlungsversuch* interpretiert, von dem das forum (männer/frauen) profitieren können.
was mich verblüffte, war die barsche ablehnung.
Die barsche Ablehnung ist wohl nicht unbedingt auf den Vermittlungsversuch an sich zurückzuführen, sondern eher auf den Umstand, daß sich A-S als Missionarin aufspielt und jeden auffordert, er solle sich doch erstmal mit dem ganzen Gender-Gedöns beschäftigen, bevor er sich überhaupt eine Meinung bilden darf. A-S kann diesen Quatsch durchaus weiterhin mit susu oder wem auch immer besprechen, damit habe ich überhaupt kein Problem. Ich denke aber auch, daß jeder das Recht hat, hier seine Meinung zu äußern, ohne irgendwelche Bücher von XYZ oder ZYX gelesen zu haben. Ansonsten habe ich mit A-S keinerlei Problem.
Gruß
Andreas
Re: Ist "Anti-Sexistin" das neue Emmalein?
Odin, Wednesday, 11.02.2004, 17:26 (vor 8029 Tagen) @ Andreas
Als Antwort auf: Re: Ist "Anti-Sexistin" das neue Emmalein? von Andreas am 10. Februar 2004 23:29:21:
Hallo Marie Juana,
ich verstehe die aufregung um das eingangsposting der "Anti-sexistin" nicht. natürlich ist die geschlechterforschung (die soziale konstruktion von geschlecht) ein wichtiger ansatz und forschungsgegenstand in den sozialwissenschaften.
Es kann durchaus sein, daß die Geschlechterforschung ein wichtiger Ansatz und "Forschungsgegenstand" in den Sozialwissenschaften ist. Nur habe ich offengestanden weder die Zeit noch die Lust mich mit diesem esoterischen Schnickschnack zu beschäftigen.
da er auf der ebene der mikrosoziologie bereits *soziale interaktionen* und auf der makroebene *gesellschaftstheoretische fragen* untersucht, ist er auch für den diskurs hier relevant.
Es bleibt jedem selbst überlassen, ob er sich mit den Zuständen in der realen Welt und deren Konsequenzen beschäftigen will oder ob er besser in translunaren Sphären schweben möchte. Fragen wie: "Ist die Außenwelt wirklich existent?" oder "Ist die Außenwelt nur eine subjektive Konstruktion?" eignen sich zwar hervorragend für den philosophischen Plausch in der gemeinschaftlichen Teerunde, sind aber zur Bewältigung des alltäglichen Lebens gänzlich ungeeignet.
ich habe das eingangsposting der "Antis-sexistin" eher als einen *vermittlungsversuch* interpretiert, von dem das forum (männer/frauen) profitieren können.
was mich verblüffte, war die barsche ablehnung.
Die barsche Ablehnung ist wohl nicht unbedingt auf den Vermittlungsversuch an sich zurückzuführen, sondern eher auf den Umstand, daß sich A-S als Missionarin aufspielt und jeden auffordert, er solle sich doch erstmal mit dem ganzen Gender-Gedöns beschäftigen, bevor er sich überhaupt eine Meinung bilden darf. A-S kann diesen Quatsch durchaus weiterhin mit susu oder wem auch immer besprechen, damit habe ich überhaupt kein Problem. Ich denke aber auch, daß jeder das Recht hat, hier seine Meinung zu äußern, ohne irgendwelche Bücher von XYZ oder ZYX gelesen zu haben. Ansonsten habe ich mit A-S keinerlei Problem.
Gruß
Andreas
wo darf ich unterschreiben?
Re: Ist "Anti-Sexistin" das neue Emmalein?
susu, Wednesday, 11.02.2004, 01:19 (vor 8029 Tagen) @ MalSehen
Als Antwort auf: Re: Ist "Anti-Sexistin" das neue Emmalein? von MalSehen am 10. Februar 2004 21:10:43:
Hallo MalSehen
du bist also anderer Ansicht. Schön, du denkst, man könne gesellschaftliche Mißstände nur dann und nur auf diese Weise angehen, in dem man sie unter den Diskurs des Gender stellt.
Das kannst du gerne so sehen. Für mich sind die Ideen des Gender teilweise Irrgedanken, weil das Fundament auf dem sie stehen rein theoretische Konstrukte sind und deren Abstraktion sowohl zu richtigen, wie zu falschen Analysen kommen. Das kann man diskutieren.
Was sind die Ideen des Gender? Gender-was?
Das gender ein Konstrukt ist ist die zentrale Aussage der poststrukturalistischen Gender-Studies. Insofern könntest du auch schreiben: Die Relativitätstheorie ist ein Irrgedanke, weil in jedem Bezugssystem die Vakuumlichtgeschwindigkeit identisch ist und E=mc^2 gilt.
Aber hier geht es um alltägliche und reale Probleme. Ein Mißstand, der sich aus der Gesetzeslage ergibt bedarf keiner Analyse durch Gender und seine Konstruktionen. Zumal Gender heute dazu benutzt wird genau das weiter zu betreiben, was der Feminismus begonnen hat.
Frage 1: Was hat der Feminismus begonnen, daß jetzt mit den Genderstudies fortgesetzt wird? Allerhöchstens eine Diskussion über Geschlecht zu führen. Und das wird auch auf diesem Forum betrieben.
Frage 2: Ein Mißstand der sich aus einer Gesetzeslage ergibt bedarf sehr wohl einer solchen Analyse, denn die Gesetze spiegeln die Meinung der Mehrheit der Bevölkerung wieder. Das bedeutet im Klartext: Eine rechtliche Ungleichbehandlung fußt immer auf einer bestimmten Konstruktion von Geschlecht.
Ihr wollt ein Genderforum? Dann macht eins. Lasst nur Mitglieder zur Diskussion zu, die sich mit dem Thema nachweislich beschäftigt haben.
Aber weder die Theorie des Gender an sich, noch die vertieften Kenntnisse der Gendertheorie sind und sollen Vorraussetzung der Diskussion sein.
Argumentation die sich auf Gendertheorie beziehen bedürfen also einer Erklärung und keines Verweises auf Literatur und das bei gleichzeitiger Weigerung selbst mal eine Diskussion im Archiv zu lesen.
Ich werde jede beliebige Diskussion im Archiv lesen, die mir vorgeschlagen wird. Eine tiefe Kenntnis der Gendertheorie ist nicht notwendig, aber ein paar Grundaussagen sollten schon bekannt sein. Ich biete gern den Service diese zu nennen, wenn da bei jemandem Unklarheit herrscht.
Niemand wird dich abhalten Erkenntnisse aus der Gendertheorie einzubringen, aber niemand wird dir darin folgen erstmal Gendertheorie zu machen.
Das Problem, daß ich sehe ist: Sobald ich eine Aussage mache, die auf den Erkenntnissen der Gender-Studies beruht mache, wird die von einigen direkt deswegen für falsch befunden, weil sie auf den Gender-Studies fußt.
Dazu kommt, daß jetzt ständig auf die rechtliche Ebene Bezug genommen wird (z.B. in diesem Posting). Das ist nicht die einzige Machtebene auf der diskutiert werden sollte (und in der Regel auch nicht wird).
susu (Früher gab´s hier immer lange Diskussion zwischen mir und Garfield, wo wir uns nicht einig wurden. Jetzt machen wir ja schon fast eine "Fraktion" aus... Ohne das sich da bei uns großartig was geändert hätte in unseren Meinungen)
Re: Ist "Anti-Sexistin" das neue Emmalein?
Odin, Tuesday, 10.02.2004, 17:16 (vor 8030 Tagen) @ Anti-Sexistin
Als Antwort auf: Re: Ist "Anti-Sexistin" das neue Emmalein? von Anti-Sexistin am 10. Februar 2004 11:47:18:
Wo wurde hier bislang über den Artikel ernsthaft geredet. Bislang stand hier dazu nur aufgeregtes Zeug.
Ja, stimmt. Und wer hat wohl das meiste von dem Zeug gepostet und war überhaupt nicht fähig zu dem Artikel Stellung zu nehmen?
Re: Sprachlos: Zeitschrift konkret über den VafK
Mirko, Tuesday, 10.02.2004, 11:24 (vor 8030 Tagen) @ Texaco
Als Antwort auf: Re: Sprachlos: Zeitschrift konkret über den VafK von Texaco am 09. Februar 2004 20:30:03:
[quote]Vom Ärger zur Analyse: Was ist hier passiert?
1. Wir sind wahrgenommen worden.
2. Die ablehnenden Reflexe, die unsere Perspektive bei Männern auslöst, übersetzen sich bei den Linksradikalen in ärmliche "Argumentationen".
3. In konkret kann man sowas drucken.
4. Bedeutet das, man kann eine sachliche Debatte in diesem Milieu abschreiben?
Ich weiß es nicht. Jedenfalls ist Konkret radikal, aber kein Idiotenblatt. Der Text ist so offensichtlich von allen guten Geistern verlassen, daß man sich wundert, daß der Autor damit durchkommt. Der Schluß liegt nahe, daß der Feminismus dort immer noch wie ein Dogma gilt. Aber vielleicht spricht sein Erscheinen auch gerade für eine meinungsfreudige Redaktion.
Für das bewährte Spiel "nimm den Text und vertausche die Geschlechter" scheinen sich einige Passagen besonders gut zu eignen. Warum nicht einen Artikel an konkret schicken, der empört den Feminismus "entdeckt" usw? Als Leserbrief wird das zu lang, aber vielleicht wird er trotzdem gelesen.[/quote]
Der VafK hat es sogar in die Sendung "ML-Mona Lisa" geschafft, so langsam dringt die Situation - wenn auch zaghaft - ins öffentliche Bewusstsein. Den Artikel schätze ich deshalb auch als feministisch-ideologischen Rückschlag (Backlash?
ein. Einen Leserbrief hebe ich mir aber lieber für jemanden auf, den man auch erreichen kann, hätte sich der Autor die Mühe gamacht, auch nur einen Fall näher zu betrachten, hätte er sich nicht zu einem solchen Verriss hinreißen lassen.
Grüße Mirko
Frag ich Google....
MeckMax, Monday, 09.02.2004, 22:51 (vor 8030 Tagen) @ Odin
Als Antwort auf: Sprachlos: Zeitschrift konkret über den VafK von Odin am 09. Februar 2004 17:23:56:
Nach "Magnus Klaue"....
Dann sehe ich, das dieser ein Mitarbeiter der FU-Berlin ist.
In wie weit dessen Leben als Mann mit seiner Gesinnung harmonisiert, kann
ich nur mutmaßen.
Das er den vafk nieder zumachen versucht, ist allerdings fragwürdig.
Konkret ist ein linkes Blatt. Spätestens wenn dieser Mensch,
oder jemand aus seinem Bekanntenkreis sich in solcher Situation befindet,
um den vafk zu Rate zu ziehen, wird sich der Blick wahrscheinlich wandeln.
Aus dieser Perspektive erübrigt sich ein Leserbrief.
Aber du kannst diesen ja kontaktieren.
Freundlicher Gruß
MeckMax
Ich fand ich ihn
hier:
[link=http://www.fu-berlin.de/cgi-bin/htdig/showme.cgi?url=''http://www.fu-berlin.de/einrichtungen/fachbereiche/phil-geist/dnph/dph/ndl.dph.dnph.html''&pat=]Magnus[/link]
Re: Frag ich Google....
Der Frankfurter, Monday, 09.02.2004, 23:24 (vor 8030 Tagen) @ MeckMax
Als Antwort auf: Frag ich Google.... von MeckMax am 09. Februar 2004 20:51:40:
Nach "Magnus Klaue"....
Dann sehe ich, das dieser ein Mitarbeiter der FU-Berlin ist.
In wie weit dessen Leben als Mann mit seiner Gesinnung harmonisiert, kann
ich nur mutmaßen.
Das er den vafk nieder zumachen versucht, ist allerdings fragwürdig.
Konkret ist ein linkes Blatt. Spätestens wenn dieser Mensch,
oder jemand aus seinem Bekanntenkreis sich in solcher Situation befindet,
um den vafk zu Rate zu ziehen, wird sich der Blick wahrscheinlich wandeln.
Aus dieser Perspektive erübrigt sich ein Leserbrief.
Aber du kannst diesen ja kontaktieren.
Freundlicher Gruß
MeckMax
Ich fand ich ihn
hier:
MeckMax, mach uns die Quote nicht kaputt 
Sekretariate der Professor/inn/en
Sekretariat Balzer, Profitlich: Andrea Glocker, Tel.: (030) 838-544 19,
E-Mail: glocker@zedat.fu-berlin.de
Sekretariat Bräutigam, M. Janz: Renate Mehls, Tel.: (030) 838-544 38,
E-Mail: mehls@germanistik.fu-berlin.de
Sekretariat R.-P. Janz: Maria Kumah, Tel.: (030) 838-550 08,
E-Mail: kumahma@germanistik.fu-berlin.de
Sekretariat Neuber: Gabriele Kassar, Tel.: (030) 838-550 07,
E-Mail: kassar@zedat.fu-berlin.de
Sekretariat Schings, Sprengel: Astrid Herzog, Tel.: (030) 838-554 03
E-Mail: herzog@germanistik.fu-berlin.de
N. N.: Ruth Wiggert, Tel.: (030) 838-544 03
Professor/inn/en
Bernd Balzer, Tel. (030) 838-544 37
Bernd Bräutigam, Tel. (030) 838-566 20
Marlies Janz, Tel. (030) 838-554 05
Rolf-Peter Janz, Tel. (030) 838-544 10
Wolfgang Neuber, Tel. (030) 838-550 15
Ulrich Profitlich, Tel. (030) 838-544 25
Hans-Jürgen Schings, Tel. (030) 838-522 09
Peter Sprengel, Tel. (030) 838-521 99
Akademische Mitarbeiter/innen
Hans Richard Brittnacher (PD), Tel.: (030) 542 17
Muriel Ernestus, Tel.: (030) 838-564 62
Ekhard Haack, Tel.: (030) 838-533 09
Jörg Jungmayr, Tel.: (030) 838-540 75
Magnus Klaue, Tel.: (030) 838-554 04
Ursula Kocher, Tel.: (030) 838-554 15
Lothar Mundt, Tel.: (030) 838-541 04
Hildegard Piegeler, Tel.: (030) 838-544 20
Thomas Rahn, Tel.: (030) 838-522 64
Matthias Schönleber, Tel.: (030) 838-559 56
Kerstin Schoor, Tel.: (030) 838-544 21
Michael Schulte, Tel.: (030) 838-544 22
Gregor Streim, Tel.: (030) 838-544 31
Erhard Weidl, Tel.: (030) 838-544 08
Norbert Christian Wolf, Tel.: (030) 838-524
Das Beispiel ärgert mich. Alle scharf auf die Sekretärinnen?
Reicht, Danke!
Welche Quote?
MeckMax, Tuesday, 10.02.2004, 20:46 (vor 8029 Tagen) @ Der Frankfurter
Als Antwort auf: Re: Frag ich Google.... von Der Frankfurter am 09. Februar 2004 21:24:15:
Nach "Magnus Klaue"....
Dann sehe ich, das dieser ein Mitarbeiter der FU-Berlin ist.
Ich fand ich ihn
hier:
Magnus Klaue, Tel.: (030) 838-554 04<<<
Hallo Frankfurter
Welche Quote meinst denn du?
Dieser Mensch war gemeint auf der Seite.
Den ganzen Rest lassen wir mal aussen vor.
Das ist ne offizielle Web, mit allem was dazu gehört.
Quote hat wohl nur was mit denen zu tun,
die sich anders nicht zu helfen wissen, oder?
Gruß back
MeckMax
ein Grund mehr, dem VAfK beizutreten, um ihn zu unterstützen
Der Eman(n)ze, Monday, 09.02.2004, 23:08 (vor 8030 Tagen) @ Odin
Als Antwort auf: Sprachlos: Zeitschrift konkret über den VafK von Odin am 09. Februar 2004 17:23:56:
Und, der Begriff "Reflex" ist wohl der angemessenste für die Charakterisierung dieses Schriebs.
... und auch pappa.com
Odin, Tuesday, 10.02.2004, 18:10 (vor 8030 Tagen) @ Der Eman(n)ze
Als Antwort auf: ein Grund mehr, dem VAfK beizutreten, um ihn zu unterstützen von Der Eman(n)ze am 09. Februar 2004 21:08:08:
Und, der Begriff "Reflex" ist wohl der angemessenste für die Charakterisierung dieses Schriebs.
Der Autor dieses Artikels ist...
Andreas, Tuesday, 10.02.2004, 00:15 (vor 8030 Tagen) @ Odin
Als Antwort auf: Sprachlos: Zeitschrift konkret über den VafK von Odin am 09. Februar 2004 17:23:56:
...wohl ganz offensichtlich geistesgestört. Ich weiß nicht, ob ein Leserbrief in diesem Fall wirklich Sinn macht!
Andreas
Re: Der Autor dieses Artikels ist...
Odin, Tuesday, 10.02.2004, 17:30 (vor 8030 Tagen) @ Andreas
Als Antwort auf: Der Autor dieses Artikels ist... von Andreas am 09. Februar 2004 22:15:17:
...wohl ganz offensichtlich geistesgestört. Ich weiß nicht, ob ein Leserbrief in diesem Fall wirklich Sinn macht!
Andreas
Nicht wegen dem Autor!
Wegen der Redaktion (um sie auf wichtige gesellschaftliche Strömungen aufmerksam zu machen) und der anderen Leser (falls der Brief gedruckt wird).
Was kümmert mich der Autor?