Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Gleichberechtigung kann es nicht geben

carina, Wednesday, 04.02.2004, 16:18 (vor 8037 Tagen)

Ich weiß ja nicht, ob es erwünscht ist, dass sich hier auch mal eine Frau zu Wort meldet.
Ich finde, dass sowohl Männer wie Frauen ihre Aufgaben haben. Männer sind nun mal von Natur aus das stärkere Geschlecht und es war schon immer so, dass es die Männer waren, die geherrscht haben. Daher ist es aber für mich auch logisch, dass Männer zum Militär sollen, Frauen aber nicht.
Uns Frauen liegt eher das Dienen und die Hausarbeit. Leider versuchen uns halt Emanzen und Medien einzureden, dass das „minderwertig“ ist. Ich habe lange gebraucht, bis ich erkannt habe, dass ich glücklicher sein kann, wenn ich mich unterordne.

Liebe Grüße
carina

Re: Gleichberechtigung kann es nicht geben

Andreas (der andere), Wednesday, 04.02.2004, 16:30 (vor 8037 Tagen) @ carina

Als Antwort auf: Gleichberechtigung kann es nicht geben von carina am 04. Februar 2004 14:18:41:

"Uns Frauen liegt eher das Dienen und die Hausarbeit. Leider versuchen uns halt Emanzen und Medien einzureden, dass das 'minderwertig' ist. Ich habe lange gebraucht, bis ich erkannt habe, dass ich glücklicher sein kann, wenn ich mich unterordne."

Ich glaub, Du bist im falschen Forum. Erwartest Du jetzt etwa, daß hier jemand auf diesen Blödsinn ernsthaft antwortet? (Ich kann mir allerdings durchaus ein paar Leute vorstellen, die eine eventuelle Bejahung Deiner Aussage hier im Forum sofort in alle Ecken des Netzes posaunen würden, als quasi 'generalisierendes Beispiel': "Seht Ihr, das ist es also, was sie wollen ..." Das - sowas, also ... nein!

Re: Gleichberechtigung kann es nicht geben

carina, Wednesday, 04.02.2004, 16:38 (vor 8037 Tagen) @ Andreas (der andere)

Als Antwort auf: Re: Gleichberechtigung kann es nicht geben von Andreas (der andere) am 04. Februar 2004 14:30:52:

Ob du meinen Beitrag für einen Blödsinn hälst, steht dir natürlich frei. Ich wollte lediglich zum Ausdruck bringen, dass Männer und Frauen halt nicht gleich sind. Jeder hat seine Stärken.
Offensichtlich bist du auch jemand, der glaubt, dass Hausarbeit minderwertig ist.

Re: Gleichberechtigung kann es nicht geben

Marie Juana, Wednesday, 04.02.2004, 17:01 (vor 8037 Tagen) @ carina

Als Antwort auf: Re: Gleichberechtigung kann es nicht geben von carina am 04. Februar 2004 14:38:47:

Offensichtlich bist du auch jemand, der glaubt, dass Hausarbeit minderwertig ist.

****
ich denke nicht, dass du da den "Andreas" richtig interpretierst :-)
wir alle wollen doch "den aufrechten Gang (Ernst Bloch)üben" und nicht das "dienende, unterwürfige geschleiche".
Marie Juana

Re: Grazie! (n/t)

Andreas (der andere), Wednesday, 04.02.2004, 17:04 (vor 8037 Tagen) @ Marie Juana

Als Antwort auf: Re: Gleichberechtigung kann es nicht geben von Marie Juana am 04. Februar 2004 15:01:12:

Re: Gleichberechtigung kann es nicht geben

Andreas, Wednesday, 04.02.2004, 19:24 (vor 8037 Tagen) @ Marie Juana

Als Antwort auf: Re: Gleichberechtigung kann es nicht geben von Marie Juana am 04. Februar 2004 15:01:12:

Offensichtlich bist du auch jemand, der glaubt, dass Hausarbeit minderwertig ist.

****
ich denke nicht, dass du da den "Andreas" richtig interpretierst :-)
wir alle wollen doch "den aufrechten Gang (Ernst Bloch)üben" und nicht das "dienende, unterwürfige geschleiche".

Witzig, daß gerade Bloch sowas von sich gibt. Soweit ich weiß, hat der sich doch nie richtig vom Stalinismus distanziert.

Andreas

Re: Gleichberechtigung kann es nicht geben

Marie Juana, Thursday, 05.02.2004, 01:00 (vor 8037 Tagen) @ Andreas

Als Antwort auf: Re: Gleichberechtigung kann es nicht geben von Andreas am 04. Februar 2004 17:24:23:

Witzig, daß gerade Bloch sowas von sich gibt. Soweit ich weiß, hat der sich doch nie richtig vom Stalinismus distanziert.
Andreas

****
mhm, das ist nicht so einfach wie du sagst. ich nehme an, du meinst seine haltung zu den moskauer-prozessen (1936/38).
es ging da um eine auseinandersetzung zwischen rechtsprinzipien in einer nachrevolutionären phase (die französische revolution war auch sehr blutig).
da gab es sehr viele kritische punkte, auch zu recht.
auch grosse denker können sich manchmal versteigen :-)

allerdings war er nie stalinist, seine ablehnung gegen jeden personenkult, seine ablehnung gegen jeden dogmatismus brachten ihn in enorme schwierigkeiten mit der sed. er blieb ja auch nach dem mauerbau (er war, glaube ich, auf vortragsreise hier) in der bundesrepublik.
bloch war ein liebenswerter, marxistischer humanist.

Es gibt einen sehr, sehr schönen Text von ihm "der lange Blick" (ist in seinem Werk "Spuren" zu finden), der auch in dieses forum passen könnte und der dir sicher diesen liebenswerten mann näherbringt. :-)

Marie Juana

Re: Gleichberechtigung kann es nicht geben

Joseph S, Thursday, 05.02.2004, 01:52 (vor 8037 Tagen) @ carina

Als Antwort auf: Re: Gleichberechtigung kann es nicht geben von carina am 04. Februar 2004 14:38:47:

Hallo Carina,

ich denke, Du und Andreas reden aneinander vorbei. Dir ist vielleicht nicht bewußt, daß
Deine Aussagen in ein Bild passen, in das wir öfter gesteckt werden, um uns anzugreifen,
mit dem wir aber wenig zu tun haben wollen. Wir wollen nicht einfach die alte
Geschlechterordnung wieder haben. Dafür haben wir gute Gründe.

Daher denke ich auch, daß Andreas Antwort nichts mit Verachtung von Hausarbeit zu tun hat.

Hausarbeit hat in meinen Augen nichts mit Dienen zu tun. Sie ist viel selbstbestimmter als
die meisten anderen Arbeiten. Zudem erleben Männer nicht selten, daß Mütter ihre "Dienste"
aufdrängen, um ihren Einfluß und damit ihre Macht über ihre Söhne zu sichern.

Zum Thema "starkes Geschlecht" ist schon von anderen einiges geschrieben worden. Ich bin
auch für die Abschaffung des Mythos vom mächtigen Mann. Nicht der, der die Gesetze macht,
hat Macht, sondern der nach dessen Wünschen die Gesetze gemacht werden. Rücksicht nehmen
zu sollen wegen einer Stärke, die man nicht hat, nerft gewaltig.

Männer und Frauen sind nicht gleich. Die Unterschiede werden aber oft maßlos übertrieben.
Nehmen wir mal die größere Körperkraft, die uns Männern noch allgemein zugestanden wird.
Hast Du schon mal gesehen, wie Frauen, die körperlich zu arbeiten gewohnt sind, zupacken
können? Da können viele männliche Bleistiftstemmer nicht mithalten. Normalerweise
sind die Unterschiede nur gradueller Natur, und es gibt massenhaft Fälle, die in die
andere Richtung ausschlagen. Diese zu verbiegen, halte ich für völlig verkehrt.
Unklar ist normalerweise auch, ob die Unterschiede naturgegeben sind oder nur durch
unterschiedliche Erziehung erzeugt worden sind.

Gleichberechtigung heißt nicht, daß Männer und Frauen in jeder Hinsicht gleich leben.

Wenn Du bei der Hausarbeit glücklicher bist als bei der Berufsarbeit, will ich sie Dir nicht
ausreden. Nicht wenige Männer wären auch bei der Hausarbeit glücklicher, aber sie haben
nicht die Wahl.

Gruß
Joseph

Re: Gleichberechtigung kann es nicht geben

Tran, Wednesday, 04.02.2004, 16:34 (vor 8037 Tagen) @ carina

Als Antwort auf: Gleichberechtigung kann es nicht geben von carina am 04. Februar 2004 14:18:41:

Hallo Carina!

Ich glaube nicht das sehr viele Männer heutzutage ein Interesse daran haben das ihre Frau sich ihnen unterordnet. Die meisten werden wohl eher an Gleichberechtigung interessiert sein, aber eben einer wirklichen (!) Gleichberechtigung.
Für mich heisst das das Mann und Frau die gleichen Rechte haben (oder sagen wir mal: ungefähr gleich viele Rechte), aber auch beide gleichviele Pflichten. Und es heisst für mich das die Rechte und Pflichten nicht erst untereinander ausgefochten werden müssen, sondern irgendwie (wenigstens halbwegs) selbstverständlich sind, für beide.
Desweiteren heisst das für mich aber auch das beide Geschlechter das andere Geschlecht als solches akzeptieren, mit all seinen geschlechtsspezifischen Eigenheiten. Mann und Frau sind nunmal verschieden, sie sind nicht gleich und werdens auch nie sein. Wenn wir alle gleich wären könnt ich ja gleich schwul werden.

Tran

PS: Männer sind das stärkere Geschlecht, ja, aber doch nur körperlich.

Re: Gleichberechtigung kann es nicht geben

Constantin Conrad, Wednesday, 04.02.2004, 17:12 (vor 8037 Tagen) @ carina

Als Antwort auf: Gleichberechtigung kann es nicht geben von carina am 04. Februar 2004 14:18:41:

Hallo Carina,

Deine Aussage hört sich ganz toll an, sie ist aber nicht ganz korrekt.
Du sagst, Männer sind das starke Geschlecht...
Wenn wir nur den physischen Aspekt berücksichtigen, dann hast Du,
zumindest überwiegend recht.
Männer sind größer, kräftiger und schwerer als Frauen.
Wenn wir aber Stärke danach messen, wer sich besser durchsetzen
kann, dann kommen wir unter anderem auch in den emotionalen Bereich,
da sind es doch überwiegend die Frauen, die den Ton angeben.
Mütter dominieren ihre Kinder und projizieren ihre
weiblichen Denk- und Verhaltensvorstellungen
auf ihre Kinder.
Das Macht-Potential einer Mutter wird völlig unbeachtet gelassen.
Wenn Frauen mit ihrem Psycho-Terror anfangen, dann sind sie stärker
als Männer, weil Männer damit nicht umgehen können.
Wenn sich eine Frau einem Mann gegenüber durchsetzen möchte,
dann ist es ein Irrtum zu sagen, Männer sind das "Starke Geschlecht".

Der nächste Punkt:
Wenn Du schreibst, daß Du glücklicher bist wenn Du Dich unterordnest,
dann kann man daraus einfach mal spekulativ einen Schluß ziehen,
daß Du Dich gerne führen läßt.
Das ist ja dann in Deinem Fall auch gut so.
Es gibt aber auch Männer die sich lieber führen lassen und eher den
passiven, dienenden Part in einer Beziehung ausfüllen wollen.
Warum sollen die dann zum Militär.

Was das anbetrifft bin ich sowieso für Berufsoldaten.
Wer Soldat oder Soldatin sein möchte soll es aus eigener freien Entscheidung,
und dann gilt Gleiche Rechte, gleiche Pflichten, aber nicht so ein
Kasperl-Theater Frauen dürfen, Männer müssen.

Ich halte auch nicht viel vom Feminismus, aber leider haben ein paar männerfeindliche Emanzen eine ganze Zeit-Epoche geprägt.
Das Ergebnis ist ein kranke kaputte Therapiegesellschaft.

Es ist jetzt natürlich einfach von Dir, Dich zurückzuziehen und zu sagen,
ich möchte damit ja nichts zu tun haben.
Das verändert die heutige Situation nicht, wenn wir etwas zum positiven
verändern wollen, dann müssen wir aktiv etwas dafür tun.

Grüße aus München

Constantin Conrad

Gleichberechtigung für Männer und Frauen

Re: Gleichberechtigung kann es nicht geben

Joachim, Wednesday, 04.02.2004, 17:15 (vor 8037 Tagen) @ carina

Als Antwort auf: Gleichberechtigung kann es nicht geben von carina am 04. Februar 2004 14:18:41:

Ich weiß ja nicht, ob es erwünscht ist, dass sich hier auch mal eine Frau zu Wort meldet.

andere Meinungen sind erwünscht, was leider in andere Foren nicht der Fall ist und ganz massive Zensur betrieben wird!

Ich finde, dass sowohl Männer wie Frauen ihre Aufgaben haben. Männer sind nun mal von Natur aus das stärkere Geschlecht und es war schon immer so, dass es die Männer waren, die geherrscht haben.

Ich bin der Meinung, dass Frauen schon immer geherrscht haben und Männer nur als Hampelmänner vorschieben und sie als Sprachrohr benutzen!

Daher ist es aber für mich auch logisch, dass Männer zum Militär sollen, Frauen aber nicht.

Das ist für mich total unlogisch, denn es sind ja Frauen die Männer für Kriege und Gewalt verantwortlich machen und sich gleichzeitig in die Opferrolle verschanzen, es waren auch Frauen die für die Beibehaltung der Wehrpflicht (Kriegsdienst) verantwortlich sind! Wer sind denn nun die Kriegstreiber?

Uns Frauen liegt eher das Dienen und die Hausarbeit. Leider versuchen uns halt Emanzen und Medien einzureden, dass das „minderwertig“ ist.
Ich habe lange gebraucht, bis ich erkannt habe, dass ich glücklicher sein kann, wenn ich mich unterordne.

Als Hausfrau ist man sein eigener Chef und von unterordnen keine Rede sein kann, wenn nämlich Mann nicht so spurt wie sie es will dann lässt sie sich scheiden und Mann wird abgezockt, ausgebeutet bzw. entrechtet und Frau sucht sich einen neuen Arbeitnehmer der die Ernähererrolle für Madame übernimmt!
Wenn manche Frauen merken, dass Gleichberechtigung doch kein so Zuckerschlecken ist und Rechte auch Pflichten sind, so wollen viele Frauen wieder ganz schnell untertauchen und eins auf Hausmütterchen/Hausfrau machen.

findet Joachim

Volle Zustimmung ...

Ekki, Wednesday, 04.02.2004, 19:48 (vor 8037 Tagen) @ Joachim

Als Antwort auf: Re: Gleichberechtigung kann es nicht geben von Joachim am 04. Februar 2004 15:15:45:

<p align="justify[/link]... und Verweis auf Ester Vilar, die ihn Ihrer Buchtrilogie "Der dressierte Mann" / "Das polygame Geschlecht" / "Das Ende der Dressur" sowie in dem Buch "Heiraten ist unmoralisch" jedem, der sehen will, die Augen (ge)öffnet (hat).</p>

Die Bücher sind noch im Handel!

Gruß

Ekki

Re: Gleichberechtigung kann es nicht geben

XRay, Wednesday, 04.02.2004, 17:27 (vor 8037 Tagen) @ carina

Als Antwort auf: Gleichberechtigung kann es nicht geben von carina am 04. Februar 2004 14:18:41:

Ich weiß ja nicht, ob es erwünscht ist, dass sich hier auch mal eine Frau zu Wort meldet.
--------
Es kommt wohl weniger auf das Wer, sondern eher auf das Wie an.
--------
Ich finde, dass sowohl Männer wie Frauen ihre Aufgaben haben.
--------
Willst sagen, dass du Anhängerin des klassische Rollenmodells bist?
--------
Männer sind nun mal von Natur aus das stärkere Geschlecht
--------
Wenn du hier von Körperkaft sprichst, dann trifft das wohl zu.

Anderfalls - du kennst sicher den Witz -
Mann im Buchladen: "Wo finde ich das Buch: "Der Mann, das starke Geschlecht?""
Antwort: "Science fiction bitte im Untergeschoß"
--------
und es war schon immer so, dass es die Männer waren, die geherrscht haben.
--------
Wenn etwas immer so war, dann muss das nicht bedeuten, dass es deshalb gut ist bzw. war.
Davon abgesehen, war es schon garnicht immer so und ist heute auch nicht so.
Es sieht häufig nur so aus, als würden Männer herrschen.
--------
Daher ist es aber für mich auch logisch, dass Männer zum Militär sollen, Frauen aber nicht.
--------
Deine Logik stimmt - wie gesagt - nicht.
Zum anderen ist Körperkraft für einen Miltärdienst heute kaum mehr von Bedeutung.
--------
Uns Frauen liegt eher das Dienen und die Hausarbeit.
--------
Vielleicht ist das bei dir so. Ich denke nicht, dass sich dies auf die
Allgemeinheit der Frauen projezieren lässt.
--------
Leider versuchen uns halt Emanzen und Medien einzureden, dass das „minderwertig“ ist.
--------
Nee, seh ich so garnicht. Es wird vielmehr bemängelt, dass Hausfrauenarbeit zu
wenig Beachtung findet. Sicherlich gibt es auch Leute, die es generell als
falsch ansehen, wenn eine Ehefrau keiner bezahlten Erwerbstätigkeit nachgeht,
da sie sich damit einerseits in Abhängigkeit des Ehemanns begibt. Andererseits
der Verdiener dann in die Verpflichtung kommt ggf. auch nach einem Scheitern
der Ehe die Exehefrau zu unterhalten. Er gerät so also auch in eine Art
Abhängigkeit. Insoweit ist eine reine Hausfrauenehe, oder meinethalben auch die
reine Hausmannehe, nicht wünschenswert.
Wobei aus meiner Perspektive Ehe ohnehin GU (Großen Unfug) darstellt.
Das Bestreben der sog. Familienpolitik geht meines Wissen wesentlich dorthin,
dass Frauen die Wahlmöglichkeit haben sollen, ob und inwieweit sie erwerbstätig sein
wollen oder nicht. Vereinbarkeit von Familie und Beruf nennt sich das.
Diese Frage stellt sich allerdings in der heutigen Single-Gesellschaft immer weniger.
--------
Ich habe lange gebraucht, bis ich erkannt habe, dass ich glücklicher sein kann, wenn ich mich unterordne.
--------
Unterordnen? In welcher Hinsicht ordnest du dich unter?
Eine ausgewogene Beziehung lebt jedenfalls eher nicht vom Unterordnen.

Re: Gleichberechtigung kann es nicht geben

Der Bachelor, Wednesday, 04.02.2004, 22:22 (vor 8037 Tagen) @ carina

Als Antwort auf: Gleichberechtigung kann es nicht geben von carina am 04. Februar 2004 14:18:41:

Ich weiß ja nicht, ob es erwünscht ist, dass sich hier auch mal eine Frau zu Wort meldet.
Ich finde, dass sowohl Männer wie Frauen ihre Aufgaben haben. Männer sind nun mal von Natur aus das stärkere Geschlecht und es war schon immer so, dass es die Männer waren, die geherrscht haben. Daher ist es aber für mich auch logisch, dass Männer zum Militär sollen, Frauen aber nicht.
Uns Frauen liegt eher das Dienen und die Hausarbeit. Leider versuchen uns halt Emanzen und Medien einzureden, dass das „minderwertig“ ist. Ich habe lange gebraucht, bis ich erkannt habe, dass ich glücklicher sein kann, wenn ich mich unterordne.
Liebe Grüße
carina

Liebe Carina,

sehe das ganz ähnlich. Übrigens ist es erwünscht, dass sich hier auch Frauen melden. Passiert ja ohnehin selten genug ;-) btw. wo ist eigentlich Bijou?
Fakt ist wohl, dass Frauen und Männer unterschiedlich sind. Allein mit dieser simplen Feststellung haben nicht wenige Feministinnen Probleme.
Das mit dem Unterordnen muss nicht sein. Ich finde, jeder sollte so leben wie es ihm/ihr beliebt. Leider wird einem als Mann heute das Leben immer mehr zur Hölle gemacht. Auch die Frau wird in die Powerfrau-Rolle gedrängt, die maskulin zu sein hat. Beim Mann dagegen sind maskuline Züge politisch unerwünscht. Es ist eine verrückte Welt, nicht wahr? Da wird eine sinnvolle Gleichberechtigung zur Gleichstellung und in folge zur Gleichschaltung. Das sowas zu gewaltigen Verwerfungen führen muss, ist klar. Die gesamte Gesellschaft wird dadurch geschwächt.
Übrigens halte ich es für möglich, dass Dein Betrag nicht ganz ernst gemeint war. Sei's drum. Meine Meinung hab ich Dir trotzdem gesagt.

mfg,
der Bachelor

Re: Gleichberechtigung kann es nicht geben

XRay, Wednesday, 04.02.2004, 23:18 (vor 8037 Tagen) @ Der Bachelor

Als Antwort auf: Re: Gleichberechtigung kann es nicht geben von Der Bachelor am 04. Februar 2004 20:22:48:

..Übrigens halte ich es für möglich, dass Dein Betrag nicht ganz ernst gemeint war. Sei's drum. Meine Meinung hab ich Dir trotzdem gesagt.

----
...jo, so dachte ich auch, aber immerhin haben wir ja so
den Aufhänger gefunden, um etwas zu philosophieren, nichtwahr.
Think Positiv.

Re: Gleichberechtigung kann es nicht geben

XRay, Wednesday, 04.02.2004, 23:10 (vor 8037 Tagen) @ carina

Als Antwort auf: Gleichberechtigung kann es nicht geben von carina am 04. Februar 2004 14:18:41:

...um einmal dem Titel deines Postings etwas mehr Gewicht zu geben.

Gleichberechtigung kann es nicht geben, sagst du.
Das kommt dann schon darauf an, was man/frau darunter versteht.

Gleichberechtigung, Gleichstellung oder Gender-Mainstream, alles
das läuft heute mit dem Prädikat "für Frauen", auch wenn es
nicht explizit gesagt wird. Das bedeutet, dass dem Geschlecht
herausragende Bedeutung beigemessen wird und dabei jeweils
ein Bevorzugung bzw. Förderung des weiblichen Geschlechts als
angestrebt wird. Mit meiner Vorstellung von Gleichberechtigung
hat das auch überhaupt garnichts zu tun.

Nach meiner Vorstellung bedeutet Gleichberechtigung, dass eben
gerade NICHT das Geschlecht oder sonstwas (Glaubenszugehörigkeit,
Körpergröße, Behinderung..) benutzt wird, um jemanden in
den Möglichkeit beschneiden, sich sich im Rahmen seiner Fähigkeiten
zu entfalten.
Jemand mit Behinderung soll nicht benachteiligt werden, wenn es
um die Besetzung einer Stelle geht, wo die Behinderung nicht
entscheidend für die Erfüllung der Anforderungen ist.
Soweit die Erfüllung der Anforderungen eine besondere Gestaltung
des Arbeitsplatzes (in vertretbarem Umfang), sollte dies auch
kein Hinderungsgrund sein.
Jemand der nicht bis 3 zählen kann, kann nicht erwarten Matheleher
zu werden.

Sicher ist Gleichheit nicht erreichbar. Menschen sind
unterschiedlich, sind mit unterschiedlichen Wünschen,
Fähigkeiten usw. versehen.
Dass aber die Bevorzugung von Menschen auf
Grund ihres Geschlechts als Streben nach Gleichberechtigung
verkauft wird, ist in meinen Augen ein Unding.

Das Vorrecht ist der Feind des Rechts, sagte... ja wer sagte das..
verdammt jetzt ist es mir wieder entfallen.

Ja, und Grundübel sind Rollenbilder.

Der Mann, das starke Geschlecht, etwa..
besagt vielleicht:
- he du bist toll, du bist stark
- he du musst stark sein, darfst nicht nachgeben, nicht unterliegen
- he du darfst nicht schwächeln,
- ...

Die Frau, das schöne Geschlecht
- he du bist toll, du bist schön
- he du musst schön sein, dich bewundern lassen
- he du darfst dich nicht schmutzig machen...
- ...

usw.

Ja, so einfach scheint es zu sein. Vieles in der Geschlechter-
problematik hängt an diesen Rollenbildern, die wir alle mehr
oder weniger verinnerlicht haben. Rollen, die wir bewusst oder
unbewusst uns und anderen aufzwingen...........

Re: Gleichberechtigung kann es nicht geben

Bruno, Thursday, 05.02.2004, 13:56 (vor 8037 Tagen) @ carina

Als Antwort auf: Gleichberechtigung kann es nicht geben von carina am 04. Februar 2004 14:18:41:

Hallo Carina,

es ist eines der großen Fehler des Feminismus, dass er die Befreiung der Frauen verlangt, aber gleichzeitig den Frauen vorschreibt, was sie mit dieser Freiheit gefälligst zu tun und zu lassen haben. Wer den Frauen Freiheit zugestehen will, muss ihnen auch zugestehen, sich für einen konservativen Lebensweg zu entscheiden.

Allerdings sollten Frauen, die sich für einen solchen Lebensweg entscheiden, sich dann nicht als unterdrückt bezeichnen. In dieser Hinsicht zeigst du Mut, dich dazu zu bekennen, freiwillig diesen Lebensweg gehen zu wollen.

In bin allerdings nicht deiner Meinung, was die Stärke der Männer angeht. Männer haben auch Schwächen und sie haben ein Recht dazu Schwächen zu haben und diese auch zu zeigen bzw. darüber zu reden. Und vor allem haben sie genau das gleiche Recht wie Frauen, sich für einen alternativen Lebensweg zu entscheiden und sich nicht in das Soldatenklischee aus vorwilhelminischer Kaiserzeit pressen zu lassen.

Gruß

Bruno

Gleichberechtigung ist etwas Tolles. Schade, dass sie nur für Frauen gilt.

Re: Gleichberechtigung kann es nicht geben

Sven, Saturday, 07.02.2004, 10:33 (vor 8035 Tagen) @ carina

Als Antwort auf: Gleichberechtigung kann es nicht geben von carina am 04. Februar 2004 14:18:41:

Hallo Carina,

Klasse Beitrag! Ich wünsche Dir, viel Glück auf deinem Weg!

Liebe Grüsse,
Sven

Ich weiß ja nicht, ob es erwünscht ist, dass sich hier auch mal eine Frau zu Wort meldet.
Ich finde, dass sowohl Männer wie Frauen ihre Aufgaben haben. Männer sind nun mal von Natur aus das stärkere Geschlecht und es war schon immer so, dass es die Männer waren, die geherrscht haben. Daher ist es aber für mich auch logisch, dass Männer zum Militär sollen, Frauen aber nicht.
Uns Frauen liegt eher das Dienen und die Hausarbeit. Leider versuchen uns halt Emanzen und Medien einzureden, dass das „minderwertig“ ist. Ich habe lange gebraucht, bis ich erkannt habe, dass ich glücklicher sein kann, wenn ich mich unterordne.
Liebe Grüße
carina

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