Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Ehe hält gesund

Odin, Monday, 19.01.2004, 19:59 (vor 8053 Tagen)

... aus der Psychologie heute:

"Der Ehestand fruchte dem Manne und zermürbe die Frau. So bekommt ER es von IHR bei passender Gelegenheit immer mal wieder vorwurfsvoll auf hausgemeinschaftliche Butterbrot geschmiert. Sei doch offenkundig, und außerdem habe es die Forschung erwiesen. Stimmt aber gar nicht! Jetzt stellt sich nämlich heraus: Die Ehe - oder eine feste Partnerschaft - hält auch Frauen gesund. Vorausgesetzt, dieselbe ist 'befriedigend'.
......Längsschnittstudie knapp 500 Frauen im Alter zwischen 40 und 50 Jahren mehr als ein Jahrzehnt lang im Auge behalten....

Wie sich herausstellte, waren die in einer befriedigenden Partnerschaft lebenden Frauen gesünder, sowohl im Vergleich mit den Ledigen, Geschiedenen und Witwen als auch mit den 'unbefriedigend' Gebundenen.... Ganz offensichtlich schützte das allseitige Umsorgtwerden vom gütigen Gatten vor Stress und Hinfälligkeit."

widerspricht aber der englischen studie

Der Eman(n)ze, Monday, 19.01.2004, 20:49 (vor 8053 Tagen) @ Odin

Als Antwort auf: Ehe hält gesund von Odin am 19. Januar 2004 17:59:48:

...die verheirateten Männern weniger Lebensglück attestiert als serienmonogamen (d.h., mit passenden Lebensabschnittspartnern in einer festen Beziehung lebenden).

Re: widerspricht aber der englischen studie

Manfred, Tuesday, 20.01.2004, 00:30 (vor 8053 Tagen) @ Der Eman(n)ze

Als Antwort auf: widerspricht aber der englischen studie von Der Eman(n)ze am 19. Januar 2004 18:49:12:

...die verheirateten Männern weniger Lebensglück attestiert als serienmonogamen (d.h., mit passenden Lebensabschnittspartnern in einer festen Beziehung lebenden).

Da ich beide Studien nicht kenne, dies unter Vorbehalt:
Widerspruch sehe ich keinen, denn
1) Betrachtet die Studie die Odin ins Feld führt scheinbar keine ausserehelichen Lebensgemeinschaften, die englische hingegen schon
2) aussereheliche Lebensgemeinschaften könnte man -wenn man sie schon ins Kalkül zieht- evtl. von der psychologsichen Wirkung her als "Ehen, die mit relativ grosser Wahrscheinlichkeit den besagten befriedigenden Verlauf nehmen" einstufen. (falls nicht, würden sie wohl, der formalen Einfachheit wegen, leichter zur Trennung führen als Ehen)
Die Stimmigkeit wäre dann doch weitgehend gegeben.

schöne Grüße,
Manfred

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