Leserbrief zum weiterleiten - er ist es wert!
Mail von Franzjörg Krieg
Hallo,
auf die beiden Artikel, die ich gestern übermittelte, hab ich mit einem
Artikel reagiert, den ich nun versuche, in den Medien zu platzieren:
Häusliche Gewalt
Männer = Täter, Frauen = Opfer?
Zur Darstellung von "Häuslicher Gewalt" in den Medien
Die etablierte Frauenszene versagt bei den ihr ureigenen Themen: Ihre in die
Öffentlichkeit transportierten Klischees werden der Realität nicht gerecht.
In den BNN vom 19.11.2003 und 31.12.2003/01.01.2004 erschienen je ein
Artikel zum Thema "Häusliche Gewalt". Der Artikel vom 19.11.03 handelte im Vorgriff
auf den 25.11. als "Internationaler Tag gegen Gewalt an Frauen" von der
Herausgabe einer neuen Broschüre mit dem Titel "Mehr Schutz bei häuslicher
Gewalt". Der halbseitige Artikel von der Jahreswende beleuchtete das Thema
umfassender.
Drei Merkmale fallen in allen Darstellungen auf:
1. Das Thema wird ausschließlich von Frauen formuliert und vertreten
2. Es wird die Botschaft vermittelt, dass "Häusliche Gewalt" ein Problem von
männlichen Tätern und weiblichen Opfern sei.
3. Kinder als Opfer werden ausgeklammert.
Alle Arbeitskreise, die sich mit dem Thema beschäftigen, so auch der
Arbeitskreis "Gewalt im Landkreis Karlsruhe" sind ausschließlich von Frauen besetzt.
Meist sind dies Beraterinnen, die in feministisch motivierten
Organisationen, von Steuergeldern bezuschusst, zielgruppenorientiert die Probleme von
Frauen zu ihrem Thema machen. Oder auch Frauenbeauftragte, die ebenso - aus
Steuergeldern finanziert - ihre Zielgruppe "Frauen" bedienen. Diese Funktionärinnen
in Sachen Frauenrechte bestimmen über ihre institutionalisierte Funktion die
öffentliche Meinung über diejenigen Themen, die sie an sich genommen haben:
Familie, Häusliche Gewalt und Sexueller Missbrauch. Die Politik - auch die
Stadt Karlsruhe und der Landkreis bedienen sich dieser etablierten
Rollenzuweisung und übernehmen unkritisch die Haltung und die Verlautbarungen der
öffentlich finanzierten weiblichen Profis.
In beiden Artikeln wird in Nebenbemerkungen zwar darauf hingewiesen, dass
Gewalt auch von Frauen ausgehen kann. Es bleibt aber jeweils bei einer
Randbemerkung. Wer genau liest, entdeckt die Ungereimtheiten, die allein schon in
diesen Nebenbemerkungen stecken. Die Polizeiexpertin schildert, wie Männer auch
psychische Gewalt ausüben, indem sie der Frau und Mutter z.B. damit drohen,
dass sie ihnen die Kinder wegnehmen würden. Dieser Vorwurf wird zur Farce,
wenn man die Zahlen kennt: In allen Fällen, in denen in Baden-Württemberg
Familiengerichte über das Aufenthaltsbestimmungsrecht entschieden haben, wurde
während den letzten Jahren in nur 5% aller Entscheidungen festgelegt, dass die
Kinder nach der Trennung beim Vater wohnen werden. Wer also mit dieser Drohung
effektiver Psychoterror ausüben kann (und das, wie wir wissen, auch tut), ist
offensichtlich. Die Frauenbeauftragte stellt zwar fest, dass die Polizei
eben nicht gerufen wird, wenn ein Mann das Opfer ist, da dieser sich viel zu
sehr schämt. Obwohl diese Feststellung die Titelzeile des großen Artikels
bestimmt, werden alle Konsequenzen aus dieser Feststellung ignoriert und es wird
nahtlos zum eigentlichen Thema übergegangen. Dies ist allein geprägt vom
Anliegen: Wie können wir Frauen schützen? Dazu bedarf es der Definition, dass
Männer die Täter und Frauen die Opfer sind. Nachzulesen in vielen Broschüren und
Plakaten, die - aus Steuergeldern zu drei Vierteln von Männern finanziert - in
den Rathäusern und Polizeistationen flächendeckend aufliegen.
Wer nimmt sich der Tatsache an, dass geprügelte Männer keine dafür bezahlten
Profis haben, die sich darum kümmern, dass sie als sich schämende Opfer
geschützt werden müssen? Die Frauenbeauftragten und die Expertinnen in Sachen
Häusliche Gewalt sind dafür offensichtlich ungeeignet. Frauen können in
Frauenhäuser flüchten. Wo sind die staatlich finanzierten Männerhäuser, in denen
geprügelte oder psychisch misshandelte Männer mit den Kindern Schutz vor der
Täterin suchen können?
"Täterin" ist ein Begriff, der umgangen wird wie ein Sakrileg. Ein
männliches Opfer bedeutet ein Paradoxon. Diese Vorurteile sind so fest im Bewusstsein
aller verankert, dass inzwischen zwar erkannt wird, dass es männliche Opfer
anscheinend doch gibt. Es ist aber niemand für sie zuständig. Selbst
diejenigen Frauenbeauftragten, die sich als "Gleichstellungsbeauftragte" bezeichnen,
sorgen für Gleichstellung der Geschlechter ausschließlich dadurch, dass sie
Frauen vor bösen Männern schützen. Es gibt nur wenige
Gleichstellungsbeauftragte in der BRD, die ihrer Statusbezeichnung auch gerecht werden.
In öffentlichen Diskussionen beziehen sich die Funktionärinnen der
Frauenszene hartnäckig auf die Polizeistatistiken, die natürlich ein extremes
Übergewicht von männlichen Tätern aufweisen, womit dann bewiesen wird, dass Häusliche
Gewalt eben männlich sei. Per Platzverweis wurden in Karlsruhe inzwischen
rund 300 Männer als Gewalttäter auf die Straße gesetzt (wo keine Männerhäuser
und staatliche Programme sie auffangen), nur eine einzige Frau. Womit bewiesen
wäre, dass Häusliche Gewalt eben männlich ist? Die dafür öffentlich
bezahlten Frauenvertreterinnen behaupten dies zumindest und fühlen sich in ihrer
zielgruppenorientierten Arbeit bestätigt.
Alle nationalen und internationalen Studien zum Thema Häusliche Gewalt
kommen aber einstimmig zur wissenschaftlich gesicherten Erkenntnis, dass das
Gewaltverhalten in engen sozialen Bindungen nur unwesentlich geschlechtsspezifisch
differiert. Oder: Frauen sind genauso gewaltbereit und auch gewalttätig wie
Männer.
Auch das Gewaltschutzgesetz ist als Bundesgesetz geschlechtsneutral
formuliert. Danach hat sich aber die Frauenszene zum öffentlichen Verwalter dieses
Anliegens gemacht und bestimmt seither öffentliche Meinung sowie Rechts- und
Verfahrenspraxis in dieser Sache. Das geht so weit, dass alle öffentlich
zugänglichen Formulare trotz eindeutig geschlechtsneutraler Gesetzesgrundlage davon
ausgehen, dass der Täter männlich und das Opfer weiblich ist. Und jährlich
wird das Gewaltschutzgesetz von der Frauenszene öffentlich und ausschließlich
als endlich wirksamer Schutz allein für Frauen dargestellt und gefeiert.
Damit wird zwar in allen öffentlichen Darstellungen behauptet, dass es
umfassend um Häusliche Gewalt ginge, zum Schutz von Frauen wird aber der Begriff
"Täterin" sorgsam umgangen. Außerdem fällt auf, dass die statistisch am
häufigsten unter Häuslicher Gewalt Leidenden - die Kinder - nicht mehr als Opfer
erwähnt werden. Es ist inzwischen bekannt, dass es nicht mehr die Väter sind,
die vorrangig ihre Kinder verprügeln. Es sind immer wieder völlig überforderte
sogenannte "allein erziehende" Mütter, die zuerst den Vater der Kinder als
Bezugsperson und Erzieher entsorgt haben, diesen ausschließlich als Zahlvater
missbrauchen, sich damit den Status "allein erziehend" gerichtlich erkämpft
haben und danach fortgesetzt ihre pubertierenden Töchter verprügeln. Die
Profiszene weiß das und kehrt es unter den Teppich. Man schützt Frauen nicht
dadurch, dass man öffentlich formuliert, dass sie inzwischen diejenigen sind, die
mehrheitlich die Kinder prügeln. Also verschweigt man das Thema, ignoriert
die Kinder als Opfer und schützt Frauen dadurch, dass man (dass frau)
Täterinnen deckt. Die ganze geförderte Frauenszene ist sich darin einig, Kinder als
Opfer nur dann wahrzunehmen, wenn sie gleichzeitig Männer als Täter dafür
verantwortlich machen können.
Die zielgruppenorientierte Frauenszene behauptet vor dem Hintergrund ihrer
öffentlichen Institutionalisierung und Finanzierung, das Thema umfassend zu
verwalten, ignoriert aber bewusst Kinder und Männer als Opfer. Sie behauptet,
Gleichstellung der Geschlechter anzustreben, wirkt aber in einer inzwischen
unerträglichen sexistischen Art und Weise diskriminierend.
Damit sich dieser Vorwurf nicht zu akademisch und konstruiert anhört, muss
man reale Belege anführen, Fälle, die in Stadt und Landkreis Karlsruhe
beispielhaft sind für die Verfahrensrealität.
* Am letzten Schultag vor den Sommerferien 2003 holte das Jugendamt
Karlsruhe Land die drei Töchter einer Familie von der Schule ab und brachte sie in
einem Karlsruher Heim unter. Hintergrund war, dass die Mutter - und
ausschließlich diese - fortgesetzt Gewalt in der Familie ausübt. Der Vater hatte in
diesem Zusammenhang schon ein gebrochenes Bein und die älteste Tochter hat eine
Brandnarbe im Gesicht, weil ihre Mutter ihr eine brennende Zigarette auf der
Backe ausdrückte. Die Frauenbeauftragte schreibt zwar in ihrer überall
ausliegenden Broschüre, dass Häusliche Gewalt eine Straftat sei und hält diese von
der Mutter ausgeübte Gewalt für so vehement, dass drei Mädchen auf Kosten des
Steuerzahlers im Heim untergebracht sind (und dabei handelt es sich um
namhafte Beträge). Ihr Schutz von Frauen geht aber soweit, dass diese Täterin dafür
bisher nicht zur Rechenschaft gezogen wurde. Täter werden strafrechtlich
verfolgt, Täterinnen werden gedeckt und als Frauen geschützt. Und die Krone auf
diesem ungeheuerlichen Fall: Der Mann - selbst Opfer - wirft nun den Töchtern
vor, sie hätten durch ihre Zustimmung zur Heimunterbringung die Familie
zerstört. Alles nur, um die Illusion einer funktionierenden Familie aufrecht zu
erhalten. Welche Gleichstellungsbeauftragte macht dem Vater klar, wer Täterin
und wer Opfer ist? Welche staatliche Institution bestraft die Straftäterin?
* Ein von seiner Frau fortgesetzt geprügelter Vater entschloss sich nach
langer Leidenszeit, endlich zur Polizei zu gehen und seine Frau anzuzeigen. Der
aufnehmende Polizeibeamte hörte sich die Aussagen an und bedeutete dann dem
Mann, dass er sich einmal umdrehen solle. An der Wand hinter ihm hing ein
Plakat mit der dicken Aufschrift "Häusliche Gewalt ist männlich". Ob er nicht
lesen könne und was er hier eigentlich wolle. Die Anzeige wurde noch nicht
einmal aufgenommen.
Polizeibeamte in Stadt und Landkreis geben offen zu, dass sie, wenn sie zu
einer Prügelei in einer Familie gerufen werden und sie können nicht ermitteln,
wer angefangen hat, eben regelmäßig den Mann mitnehmen.
Diese Fälle haben Namen und Adressen. Sie geschehen im Karlsruher Raum und
sind beliebig durch weitere Beispiele zu erweitern.
Auch von Steuergeldern finanziert wurde eine Plakataktion der Frauenszene,
die ein geschlagenes Mädchen zeigte. Überschrift: "Die blauen Augen hat sie
vom Vater".
Die Homepage des Karlsruher Kinderbüros (nicht Frauen- oder Mütterbüros)
zeigt, welcher Stellenwert Vätern zugeschrieben wird und wie einseitig und
sexistisch Kinder allein den Müttern zugeordnet werden. Väter treten allenfalls
als Täter auf.
Wer sich mit der Thematik beschäftigt, begreift, welche Mechanismen
inzwischen dafür sorgen, dass Männer als Opfer nicht erkannt werden - nicht erkannt
werden dürfen, dass Frauen als Täterinnen verschwiegen und Kinder als Opfer in
Kauf genommen werden. Die institutionalisierte Frauenszene hat beim Thema
Häusliche Gewalt nachweislich versagt. Sie hat ausschließlich das Ziel, Frauen
zu schützen, schafft das aber nur durch Ignoranz gegenüber Kindern als Opfer
und durch sexistische Diskriminierung von Männern.
Es ist längst Zeit für den Männerbeauftragen, für die Etablierung von
Männerhäusern, für die kritische Beleuchtung der Vergabe von Geldern an die
Frauenszene.
Wer sich in Stadt oder Landkreis eine Broschüre über die öffentlich
bezuschussten Beratungsangebote durchliest, wird erkennen, dass es viele Angebote für
Frauen und Mütter gibt, dass Angebote für Männer und Väter aber fehlen. Die
von Frauen getragene Szene ist dafür auch einfach nicht in der Lage. Selbst
männliche Berater, die in diese familiale Interventionsszene eingebettet sind,
müssen Männern und Vätern gegenüber zugeben, dass sie erkennen, dass Frauen
und Mütter offen bevorzugt werden und dass sie für Väter nichts tun können,
dass ihnen die Hände gebunden sind.
Wir haben ein Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.
Dies ist für alle zuständig - außer für Männer zwischen 18 und 65.
Frauenförderung ist gesetzlich institutionalisiert. Diese Fakten bestimmen die
Rechtsrealität für Männer und Väter bis herab in die Kommunen. Und sie führen dazu,
dass die Frauenszene mit Unterstützung der Medien öffentlich polemisiert,
sexistische Propaganda betreibt und Männer diskriminiert, wofür sie auch noch
mehrheitlich von diesen finanziert werden.
Die Artikel in den Medien, die Flyer und Plakate der Frauenszene sind
Nachweise dafür.
Hilfen für Väter in Familienangelegenheiten: www.vafk-karlsruhe.de,
vafk-ka@gmx.de
Hilfen auch für Männer bei Häuslicher Gewalt: Aktionsbündnis Häusliche
Gewalt, Ahg@gmx.org
Belege:
Gewaltschutz: http://www.Gewaltschutz.de
Karlsruher Kinderbüro: http://www.karlsruhe.de/Jugend/Kinderbuero/
Frauenbeauftragte Stadt: http://www.karlsruhe.de/Stadt/Frauen/index.htm
Frauenbeauftragte Landkreis: über
http://www.landkreis-karlsruhe.de/index_frames.htm
Bundesfamilienministerium: http://www.bmfsfj.de/
Gewaltschutz aus feministischer Sicht: http://www.big-hotline.de/
Franzjörg Krieg
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Väteraufbruch für Kinder e.V. - Kreisgruppe Karlsruhe
Homepage: http://www.vafk-karlsruhe.de
siehe auch HP "Vatergefühle" http://www.papa.vermisst.dich.ms/
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