Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Leserbriefe

Odin, Tuesday, 06.01.2004, 15:51 (vor 8066 Tagen)

Mal wieder ein Tag zum Briefe schreiben - in Bayern ist Feiertag :-)

An Bayern 5:

Als meinem "Lieblingsnachrichtensender" muß ich euch leider nochmal eine Email schreiben - ähnliches Thema wie beim letzten Mal:
Dem Spiegel online konnte ich folgendes entnehmen:
Dabei wurden nach Polizeiangaben mindestens zwölf Menschen getötet. Unter den Opfern sollen auch Schulkinder sein.

Es geht um den Bombenanschlag in Kandahar. Die obige Meldung ist für mich akzeptabel, da Kinder bekanntermaßen von daher besonderen Schutz geniesen müssen, da sie sich selbst nicht genügend schützen können. Ein Verbrechen an ihnen - oder ein Anschlag auf sie - daher besonders verwerflich und auch feige ist.

Ihrer Meldung im Radio "unter den Opfern sind auch Frauen und Kinder" kann ich nur entnehmen, daß sie es sehr bedauern, daß nicht NUR Männer umgekommen sind! Männer können sich bei solchen Bombenanschlägen genauso wenig schützen, wie Frauen und ihr Tod ist für mich nicht weniger bemerkenswert.
Wie wäre es also mal mit folgender Meldung: "Unter den Opfern sind vermutlich auch viele Männer"?

An SAM (Pro Sieben) wollte ich auch schreiben, die haben ihre Kontaktmöglichkeiten aber unfindbar für mich versteckt.
Im Mittagsmagazin war ein Bericht von einem Mädchen, die auf ihren Freund mit dem Messer losgegangen ist. Die Polizei hat beschwichtigt und ging dann wieder, weil sich die Lage beruhigt hat. Bin mir jetzt nicht klar, ob die beiden zusammen lebten. Falls ja, ist jetzt auch klarer, wie die hohen Zahlen von Wohnungsverweisen von Männern zusammenkommen. Was kann eine Frau denn noch tun, als mit dem Messer auf den Freund losgehen.
Der Bericht kommt um 17 Uhr in TAFF nochmal. Da schau ich ihn mir genauer an.

Übrigens: Bei SAM habe ich entdeckt, daß sie für einen Bericht geschlagene Männer suchen.

Re: Leserbriefe

Odin, Tuesday, 06.01.2004, 20:34 (vor 8066 Tagen) @ Odin

Als Antwort auf: Leserbriefe von Odin am 06. Januar 2004 13:51:54:

An SAM (Pro Sieben) wollte ich auch schreiben, die haben ihre Kontaktmöglichkeiten aber unfindbar für mich versteckt.
Im Mittagsmagazin war ein Bericht von einem Mädchen, die auf ihren Freund mit dem Messer losgegangen ist. Die Polizei hat beschwichtigt und ging dann wieder, weil sich die Lage beruhigt hat. Bin mir jetzt nicht klar, ob die beiden zusammen lebten. Falls ja, ist jetzt auch klarer, wie die hohen Zahlen von Wohnungsverweisen von Männern zusammenkommen. Was kann eine Frau denn noch tun, als mit dem Messer auf den Freund losgehen.
Der Bericht kommt um 17 Uhr in TAFF nochmal. Da schau ich ihn mir genauer an.

Na, jetzt hab ich ihn mir genauer angesehen:
Das Mädchen (15) jagte mit dem Messer hinter ihrem Freund her. Die Polizei läßt die Tür öffnen und der Junge wird erstmal an die Wand gestellt und durchsucht, obwohl die Polizei wußte, daß das Mädchen das Messer hatte. Das Mädchen wird befragt, wo das Messer ist und tausendmal beruhigt, sie solle erstmal durchatmen und überlegen, was da hätte alles passieren können. Nach tausend Ermahnungen - sie hätte ja auch stürzen und sich selbst verletzen können! - will man auf eine Versöhnung der beiden hinaus und der Streit ist beigelegt.
Dann kommt der Schlußsatz des Polizeibeamten: Wenn wir nochmal gerufen werden (von den Nachbarn) mus EINER VON EUCH BEIDEN mit aufs Revier!

So deutlich hab ich das nicht erwartet!

Ach ja, ich vergaß, der Junge hatte einen Schlüssel des Mädchens versteckt und der Polizeibeamte ermahnte ihn noch, solchen "Scheiß" bleiben zu lassen. Er sehe ja, wohin das führt!

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