Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Der "gehörnte" Ehemann.....

Odin, Friday, 02.01.2004, 18:45 (vor 8070 Tagen)

Der "gehörnte Ehemann" mal wieder die Witzfigur der heutigen Bildzeitung.
Konnte man über Kahn hochschwangere Frau als "gehörnte" Ehefrau auch so herzhaft lachen?
Leider bis jetzt noch keine Emailadresse gefunden, um der Bildzeitung mal einen Kommentar zu schreiben

http://www.bild.t-online.de/BTO/index.html

Gab es keine Warnzeichen? Fendrich erzählt, dass Bekannte schon mal was angedeutet hätten: „Aber die Leute tratschen ja immer gern böses Zeug, da hab ich nix drauf gegeben...“





Als Zärtlichkeiten ausblieben: „Da habe ich die Schuld bei mir gesucht. Meine Frau sagte, sei nicht so egoistisch.“

Erst als fremde Unterhosen in seinem Kleiderkasten auftauchten, bemerkte er die vielen Hörner auf seinem Kopf.

„Ich hätte mir ja die Unterhose in den Mund gesteckt und geschwiegen“, kontert Jürgen Drews: „So eine Niederlage darf man nicht zugeben. Denn, dass es mal passiert, ist klar. Die Frauen betrügen genauso wie die Männer – aber sie machen es geschickter. Sie lügen einfach besser.“

Wer den Spott hat, muss auch den Schaden bezahlen. Fendrich kostet die Scheidung von seiner Andrea (45) nach 18 Ehejahren ein Vermögen. Sie kriegt die Familienvilla (Wert 2 Mio. Euro). „Dazu habe ich ihr schon 600000 Euro überwiesen“, sagt Fendrich: „Sie möchte noch mehr....“

Re: Der "gehörnte" Ehemann.....

MeckMax, Saturday, 03.01.2004, 15:41 (vor 8069 Tagen) @ Odin

Als Antwort auf: Der "gehörnte" Ehemann..... von Odin am 02. Januar 2004 16:45:43:

Leider bis jetzt noch keine Emailadresse gefunden, um der Bildzeitung mal einen Kommentar zu schreiben<<<

Klar gibt es ne E-Mail.
Da hab ich jedenfalls meine Kritik abgelegt.

info@bild.t-online.de

Wir sollten da alle aufschlagen und dieser Frau Ehrenberg auf die Finger klopfen.
In etwas so:

Geehrte Frau Ehrenberg

Ihr Artikel über das Schicksal von Reinhard Fendrich hat mich in gewisser Weise berührt.
Es ist weniger die Tatsache, das es in unserem Land Gang und Gäbe ist, wenn die Weibchen ihre Ernährer auf diese schäbige Art verlassen.
Es ist vielmehr die traurige Stimmungsmache, welche mit diesen Schicksalen verbunden wird.In unserem, durch die rot/grüne Regierung feminisierten Land ist es für die Weiblichkeit wohl ertragreicher,sich zu trennen und die Männer zu hörnen, wie Sie so trefflich ausgedrückt haben.
Sie treffen somit einen Nerv in der Gesellschaft, der an Ungerechtigkeit, Maßlosigkeit, Lüge und einseitiger Vorteilnahme kaum mehr zu überbieten ist.Das Schicksal von Reinhard Fendrich ist wieder einmal mehr ein deutlicher Fingerzeig, das den deutschen Frauen besser mit Mißtrauen und Argwohn zu begegnen ist.Vertrauen wird deutlich bestraft in diesem Land.
Wer weis, vielleicht ist diese Ex-Frau-Fendrich auch nur ein weiteres Beispiel der erfolgreich abgeschlossenen Versorgungsprostitution,
welche ja hier zum guten Ton gehört in weiblichen Kreisen.Herrn Fendrich als "Sex-Trottel" zu bezeichnen kann nur auf der Grundlage verfehlter Ideologie und dem wirklichen Unwissen der Interna dieser Ehe fussen.
Was würde in Ihnen vorgehen, wenn man sie der "femanzipatorisch-ideologischen Versorgungsprostitution" bezichtigen würde und ebenfalls als "Versagerin in Sachen Sexualität"?
Nun ich denke zwar, das Herrn Fendrich dieser Artikel weniger frustet.
Aber er ist bezeichnend für den Zeitgeist der einseitigen Ausbeutung zu Lasten der Männer und Väter.

Ich empfehle Ihnen wärmstens die Lektüre des Buches von Arne Hoffman "Sind Frauen besser Menschen?"
Ebenfalls ist Beate Kricheldorf "Verantwortung NEIN DANKE!" lesenswert.
Danach wird sich zwangsläufig manches dieser fragwürdigen Ungerechtigkeiten und der einseitigen Polemik in einem ganz anderen Licht darstellen.

An dieser Stelle nur noch grußlos......

Re: Der "gehörnte" Ehemann.....

Der Bachelor, Saturday, 03.01.2004, 16:07 (vor 8069 Tagen) @ MeckMax

Als Antwort auf: Re: Der "gehörnte" Ehemann..... von MeckMax am 03. Januar 2004 13:41:42:

Leider bis jetzt noch keine Emailadresse gefunden, um der Bildzeitung mal einen Kommentar zu schreiben<<<

Klar gibt es ne E-Mail.
Da hab ich jedenfalls meine Kritik abgelegt.
info@bild.t-online.de
Wir sollten da alle aufschlagen und dieser Frau Ehrenberg auf die Finger klopfen.
In etwas so:
Geehrte Frau Ehrenberg
Ihr Artikel über das Schicksal von Reinhard Fendrich hat mich in gewisser Weise berührt.
Es ist weniger die Tatsache, das es in unserem Land Gang und Gäbe ist, wenn die Weibchen ihre Ernährer auf diese schäbige Art verlassen.
Es ist vielmehr die traurige Stimmungsmache, welche mit diesen Schicksalen verbunden wird.In unserem, durch die rot/grüne Regierung feminisierten Land ist es für die Weiblichkeit wohl ertragreicher,sich zu trennen und die Männer zu hörnen, wie Sie so trefflich ausgedrückt haben.
Sie treffen somit einen Nerv in der Gesellschaft, der an Ungerechtigkeit, Maßlosigkeit, Lüge und einseitiger Vorteilnahme kaum mehr zu überbieten ist.Das Schicksal von Reinhard Fendrich ist wieder einmal mehr ein deutlicher Fingerzeig, das den deutschen Frauen besser mit Mißtrauen und Argwohn zu begegnen ist.Vertrauen wird deutlich bestraft in diesem Land.
Wer weis, vielleicht ist diese Ex-Frau-Fendrich auch nur ein weiteres Beispiel der erfolgreich abgeschlossenen Versorgungsprostitution,
welche ja hier zum guten Ton gehört in weiblichen Kreisen.Herrn Fendrich als "Sex-Trottel" zu bezeichnen kann nur auf der Grundlage verfehlter Ideologie und dem wirklichen Unwissen der Interna dieser Ehe fussen.
Was würde in Ihnen vorgehen, wenn man sie der "femanzipatorisch-ideologischen Versorgungsprostitution" bezichtigen würde und ebenfalls als "Versagerin in Sachen Sexualität"?
Nun ich denke zwar, das Herrn Fendrich dieser Artikel weniger frustet.
Aber er ist bezeichnend für den Zeitgeist der einseitigen Ausbeutung zu Lasten der Männer und Väter.
Ich empfehle Ihnen wärmstens die Lektüre des Buches von Arne Hoffman "Sind Frauen besser Menschen?"
Ebenfalls ist Beate Kricheldorf "Verantwortung NEIN DANKE!" lesenswert.
Danach wird sich zwangsläufig manches dieser fragwürdigen Ungerechtigkeiten und der einseitigen Polemik in einem ganz anderen Licht darstellen.
An dieser Stelle nur noch grußlos......

Sehr guter Brief, MeckMax!

Es kommt aber noch dicker, wenn man andere Artikel von Birgit Ehrenberg liest, nämlich bezüglich Oliver Kahn. Siehe dazu folgenden Link:

http://www.bild.t-online.de/BTO/sport/aktuell/2003/03/03/kahn/kahn4.html

Schreibt was das Zeug hält an folgende Adresse, falls ihr es dieser Schmierinkin direkt sagen möchtet

birgit.ehrenberg@dlr.de

oder über die Blödzeitung, wie MeckMax es gemacht hat.

Der Artikel von Frau Ehrenberg ist mehr als nur eine Frechheit, er ist Ausdruck eines Femi-Wahnsinns, dem endlich Einhalt geboten gehört. Es kann nicht sein, dass der gleiche Sachverhalt völlig unterschiedlich bewertet wird, nur weil das Geschlecht das entscheidende Kriterium ist.

Macht bitte alle mit!

Der Bachelor

Re: Der "gehörnte" Ehemann.....

Peter, Saturday, 03.01.2004, 19:18 (vor 8069 Tagen) @ Der Bachelor

Als Antwort auf: Re: Der "gehörnte" Ehemann..... von Der Bachelor am 03. Januar 2004 14:07:40:

Es kommt aber noch dicker, wenn man andere Artikel von Birgit Ehrenberg liest, nämlich bezüglich Oliver Kahn. Siehe dazu folgenden Link:

Dem bin ich mal gefolgt und las u.a.

Das Werden eines neuen Lebens. Das ist das größte Geschenk. Das muss man beschützen. Das muss man ehren – so wie die Ehe, in der es entstand. So wie die Frau, die es austrägt. Das ist eine Frage des Anstandes. Oliver Kahn hat sich zutiefst unanständig verhalten.

Ich verstehe: Wenn Oliver Kahn aus seiner Ehe ausbricht, ist er unanstaendig; wenn Rainhard Fendrich von seiner Ehefrau betrogen wird, ist er ein Sex-Trottel (egal, ob man fuer das Wort selber einen anderen Idioten zitiert).

Oliver Kahn teilt sein Vermögen mit seiner Ehefrau und zahlt Kindesunterhalt, und das ist gut so. Frau Fendrich wird fuer ihr schäbiges Verhalten belohnt und zockt Rainhard Fendrich ab - DAS finde ich unanständig.

Gruß,

Peter

Re: Der "gehörnte" Ehemann.....

Odin, Saturday, 03.01.2004, 22:51 (vor 8069 Tagen) @ Peter

Als Antwort auf: Re: Der "gehörnte" Ehemann..... von Peter am 03. Januar 2004 17:18:00:

"Hand aufs Herz und Hosen runter – Männer kriegen gar nichts mit. Nicht, wenn man sich hübsch macht. Nicht, wenn man ihnen eine Freude machen will. Nicht, wenn man Sehnsucht nach Zärtlichkeit hat. Deshalb geschieht es ihnen nur recht, wenn sie auch nicht mitkriegen, dass sie betrogen werden. Hättet ihr ignoranten Männer Antennen fürs Sinnliche, würden wir euch auch keine Hörner aufsetzen. "

http://www.bild.t-online.de/BTO/showpromis/2004/01/03/fendrich__sex__trottel/fendrich__sex-trottel.html

Das ist echt heftig, was diese Frau zusammenschreibt. Das ist dieselbe Frau, die vor einigen Monaten Oliver Kahn heftig attackiert hat, weil er fremd gegangen ist. Bild kann froh sein, daß sie kein Forum haben. Da würde es jetzt regnen!
Ab jetzt bin ich Fan von Olli Kahn!

Re: Leserbrief

Peter, Sunday, 04.01.2004, 01:52 (vor 8069 Tagen) @ Odin

Als Antwort auf: Re: Der "gehörnte" Ehemann..... von Odin am 03. Januar 2004 20:51:19:

Das ist echt heftig, was diese Frau zusammenschreibt. Das ist dieselbe Frau, die vor einigen Monaten Oliver Kahn heftig attackiert hat, weil er fremd gegangen ist. Bild kann froh sein, daß sie kein Forum haben. Da würde es jetzt regnen!

Ich habe der Bild mal einen Leserbrief geschrieben (unten), bitte lasst andere folgen.

Gruß,

Peter

PS
Ich schrieb meinen Beitrag schon einmal, aber der scheint verschwunden,

----------------------------------
Sehr geehrte Redaktion,

wie lange soll Birgit Ehrenberg ihre maennerverachtung Schreibe noch bei Bild abladen duerfen und dafuer auch noch bezahlt bekommen? Hier
http://www.bild.t-online.de/BTO/showpromis/2004/01/03/fendrich__sex__trottel/fendrich__...
schreibt sie:
Ach Maenner, wieso seid ihr solche Sex-Trottel? (...) Maenner kriegen gar nichts mit. (...) Deshalb geschieht es ihnen nur recht, wenn sie auch nicht mitkriegen, dass sie betrogen werden.

Vor einigen Monaten galt dagegen ihr Mitgefuehl noch ganz dem betrogenen Ehegatten, unter
http://www.bild.t-online.de/BTO/sport/aktuell/2003/03/03/kahn/kahn4.html
schrieb sie:
Das (Kind) muss man ehren - so wie die Ehe, in der es entstand. So wie die Frau, die es austraegt. Das ist eine Frage des Anstandes. Oliver Kahn hat sich zutiefst unanstaendig verhalten.

Da war die Frau nicht der doofe Sex-Trottel sondern das arme Opfer, dem gegenueber sich der Betrueger unanstaendig verhalten hat, auch wenn die Frau und das Kind weiterhin gut leben, von dem Geld, das Oliver Kahn verdient hat. Die Frau Fendrich dagegen bekommt ihren Betrug jetzt auch noch belohnt und darf den Rainhard Fendrich abzocken. Frau Ehrenberg sieht die Welt immer gleich: Wenn der Mann die Frau betruegt, ist der Mann schuld; und wenn die Frau den Mann betruegt, ist auch der Mann schuld.

Die Bild bietet kurzgefasste Unterhaltung und vollstaendige Fuballergebnisse, aber wenn Sie die Maenner weiter fuer bloed verkaufen wollen, lassen Sie Frau Ehrenberg mehr von ihrem Mist verzapfen und werden zur Bild fuer die (dumme) Frau.

Gruss,

Peter Tobias

Re: Der "gehörnte" Ehemann.....

Der Bachelor, Saturday, 03.01.2004, 23:10 (vor 8069 Tagen) @ Peter

Als Antwort auf: Re: Der "gehörnte" Ehemann..... von Peter am 03. Januar 2004 17:18:00:

Es kommt aber noch dicker, wenn man andere Artikel von Birgit Ehrenberg liest, nämlich bezüglich Oliver Kahn. Siehe dazu folgenden Link:

Dem bin ich mal gefolgt und las u.a.

Das Werden eines neuen Lebens. Das ist das größte Geschenk. Das muss man beschützen. Das muss man ehren – so wie die Ehe, in der es entstand. So wie die Frau, die es austrägt. Das ist eine Frage des Anstandes. Oliver Kahn hat sich zutiefst unanständig verhalten.

Ich verstehe: Wenn Oliver Kahn aus seiner Ehe ausbricht, ist er unanstaendig; wenn Rainhard Fendrich von seiner Ehefrau betrogen wird, ist er ein Sex-Trottel (egal, ob man fuer das Wort selber einen anderen Idioten zitiert).
Oliver Kahn teilt sein Vermögen mit seiner Ehefrau und zahlt Kindesunterhalt, und das ist gut so. Frau Fendrich wird fuer ihr schäbiges Verhalten belohnt und zockt Rainhard Fendrich ab - DAS finde ich unanständig.
Gruß,
Peter

Meine erste Konsequenz aus der Sauerei wird sein, dass ich mein Men's Health-Abo abbestelle (mit entsprechendem Verweis auf Frau Ehrenberg).
Sollen die doch wissen, dass diese feministische Unterwanderung nicht ohne Folgen bleibt. Maxim oder Men Active tuns auch.

Ich finde Deine Wortwahl am Ende zu gemässigt. Das Verhalten von Frau Fendrich mag unanständig sein, ja, aber dass dieses Verhalten auch noch belohnt wird ist nicht unanständig, sondern (da systembedingt) eine legalisierte Gaunerei, zu der sich die Damen und Herren der Politik mal äussern sollten. Wäre mal gespannt, was die rot-grünen Gleichstellungsapostel dazu sagen. Sie würden wahrscheinlich an der Sache politsch korrekt vorbeireden.

Der Bachelor

Re: Der "gehörnte" Ehemann.....

Odin, Saturday, 03.01.2004, 22:42 (vor 8069 Tagen) @ MeckMax

Als Antwort auf: Re: Der "gehörnte" Ehemann..... von MeckMax am 03. Januar 2004 13:41:42:

Leider bis jetzt noch keine Emailadresse gefunden, um der Bildzeitung mal einen Kommentar zu schreiben<<<

Klar gibt es ne E-Mail.
Da hab ich jedenfalls meine Kritik abgelegt.
info@bild.t-online.de

Hab mich gleich zu einem Leserbrief aufgerafft. Danke für die Info.

Brief an Bild

Odin, Sunday, 04.01.2004, 15:16 (vor 8068 Tagen) @ Odin

Als Antwort auf: Der "gehörnte" Ehemann..... von Odin am 02. Januar 2004 16:45:43:

Haben Sie auch
so einen Sex-Trottel zu Hause?
Wurden auch Ihnen schon mal Hörner aufgesetzt? Oder haben Sie Ihren Mann betrogen.

Schreiben Sie Ihre Geschichte an BILD:

Modernes Leben

Stichwort: Hirsch

Axel-Springer-Platz 1

20350 Hamburg

An
Bild - "Modernes Leben"!
Stichwort: Hirschkuh
Axel-Springer-Platz 1
20350 Hamburg

Sehr geehrte Damen und Herren,

ne Geschichte wollens hören? Über den Sex-Trottel zuhause? Na, da kann ich schon was bieten!

Immer wieder muss ich lachen! So doof wie dieser Sex-Trottel ist. Was ich wieder für Überstunden habe und spät nach Hause komme! Ich könnt mich kringeln – der alte Trick funktioniert immer noch!
Wenn ich grad so schön beim Oral-Sex bin, muss ich an meinen Sex-Trottel zu Hause denken. Steht wohl wieder am Herd und wundert sich, wo ich bleibe. Der Braten verbrutzelt mal wieder. Schade drum – um den Braten. Huhahaa, ist die doof, die Alte!
Und wenn ich grad das zweite Kondom die Toilette runterspüle ist es wohl mal wieder so weit – da bringt sie grad die Kinder ins Bett und macht sich wohl Sorgen, ob mir was passiert ist. Muahaaa, so was von blöd!

Dann schnell der Lippenstift abgewischt und Blumen gekauft. Dann liegt sie mir wieder in den Armen und freut sich, dass ich keinen Unfall hatte. Wuahhaaa, wenn ich an den Unfall denke, als mir das Kondom geplatzt ist, dann könnt ich mich jetzt noch ausschütten vor Lachen. Dass mir da nicht das Lachen ausgekommen ist, ist ein Wunder. Hab mir aber nichts anmerken lassen.
Schade um die Kinder – dass sie so eine blöde Mutter haben, dafür können die nun wirklich nichts.

Gewissensbisse? Dass ich nicht lache! Dafür lese ich Bild. Absolut korrekt, was diese Frau Ehrenberg da schreibt: Ich hab die Olle ja geheiratet, dass sie mir jeden Wunsch von den Augen abliest. Wenn sie zu blöd dafür ist, dann hat sie es auch nicht besser verdient, als das man sie betrügt.
Ist das eigentlich dieselbe Ehrenberg, die vor Monaten noch so enttäuscht von Olli Kahn war und entsetzt über sein fremd gehen? Gut, dass sie endlich zur Vernunft gekommen ist: Blöd sind die anderen. Die verdienen nichts anderes, als betrogen zu werden!
Gut, dass sie zur Einsicht gekommen ist. Mir wäre aber recht, wenn sie noch einen kleinen Bericht über ihre neuen Ansichten zu Olli Kahn nachreicht, damit es auch jeder kapiert. Sonst denkt man noch, sie widerspricht sich!

Mit freundlichem Gruß

PS: Ich hoffe, mit der Geschichte das von Ihnen gewünschte Niveau getroffen zu haben. Ich hätte da noch eine Geschichte von einem gehörnten Ehemann gehabt, der weiß, dass er betrogen wird, aber sich nicht traut die Konsequenzen zu ziehen. Vor allem hat er Angst, die Kinder zu verlieren. Er arbeitet nämlich ganztags und dafür muss er dann seine Frau finanziell versorgen, die sich derweil zu Hause vor dem Fernseher aufopfert. Bei der Scheidung würde dann gesagt, er hätte durch die Arbeit eine schlechtere Beziehung zu den Kindern und die Kinder lernen dadurch, dass wer arbeitet, blöd ist und bestraft werden muss. Ich dachte aber, die Geschichte ist nicht so toll, weil man da nachdenken müsste und das wolln ma doch alle nich – odda?

Re: Brief an Bild

Peter, Monday, 05.01.2004, 00:59 (vor 8068 Tagen) @ Odin

Als Antwort auf: Brief an Bild von Odin am 04. Januar 2004 13:16:00:

Hallo Odin,

prima Geschichte das. Schade, dass sie wohl nie in die Bild kommt. Muesst ich mir dann doch glatt mal kaufen.

Gruß,

Peter

Re: Brief an Bild

Odin, Wednesday, 07.01.2004, 14:37 (vor 8065 Tagen) @ Peter

Als Antwort auf: Re: Brief an Bild von Peter am 04. Januar 2004 22:59:11:

Hallo Odin,
prima Geschichte das. Schade, dass sie wohl nie in die Bild kommt. Muesst ich mir dann doch glatt mal kaufen.

Na, immerhin hat der Brief soweit beeindruckt, daß sich Bild telefonisch bei mir gemeldet hat. Allerdings haben sie eher ein Interesse an dem zweiten Teil des Briefes gezeigt und dem betreffenden Vater über mich ein Interview angeboten.

Re: Brief an Bild

Peter, Wednesday, 07.01.2004, 19:09 (vor 8065 Tagen) @ Odin

Als Antwort auf: Re: Brief an Bild von Odin am 07. Januar 2004 12:37:09:

Na, immerhin hat der Brief soweit beeindruckt, daß sich Bild telefonisch bei mir gemeldet hat. Allerdings haben sie eher ein Interesse an dem zweiten Teil des Briefes gezeigt und dem betreffenden Vater über mich ein Interview angeboten.

Das heißt zumindest, dass dein Brief aufmerksam gelesen wurde und nicht nur gezählt. Hast du den Vater gefragt, ob er mal mit Bild sprechen will, vielleicht zusammen mit einer Vertrauensperson? Bild braucht nun mal Bilder, aber seine Anonymität sollte in der Sache gewahrt bleiben.

Gruß,

Peter

Re: Brief an Bild

Odin, Wednesday, 07.01.2004, 23:15 (vor 8065 Tagen) @ Peter

Als Antwort auf: Re: Brief an Bild von Peter am 07. Januar 2004 17:09:39:

Das heißt zumindest, dass dein Brief aufmerksam gelesen wurde und nicht nur gezählt. Hast du den Vater gefragt, ob er mal mit Bild sprechen will, vielleicht zusammen mit einer Vertrauensperson? Bild braucht nun mal Bilder, aber seine Anonymität sollte in der Sache gewahrt bleiben.

Hm, Du meinst, ich soll den Vater anrufen und sagen: Bild möchte ein Interview mit Dir wegen ihrer Rubrik "Sex-Trottel der Nation"?
Ich weiß nicht, ob das so gut kommt.

Re: Brief an Bild

Peter, Thursday, 08.01.2004, 00:22 (vor 8065 Tagen) @ Odin

Als Antwort auf: Re: Brief an Bild von Odin am 07. Januar 2004 21:15:40:

Hm, Du meinst, ich soll den Vater anrufen und sagen: Bild möchte ein Interview mit Dir wegen ihrer Rubrik "Sex-Trottel der Nation"?
Ich weiß nicht, ob das so gut kommt.

Das käme so bestimmt nicht gut. Ich dachte eher an eine Meldung außerhalb dieser Reihe. Die Benachteiligung von Männern im Scheidungsunrecht wird nicht abgebaut werden ohne Druck in den Medien.

Gruß,

Peter

Re: Brief an Bild

Odin, Thursday, 08.01.2004, 00:58 (vor 8065 Tagen) @ Peter

Als Antwort auf: Re: Brief an Bild von Peter am 07. Januar 2004 22:22:09:

Hm, Du meinst, ich soll den Vater anrufen und sagen: Bild möchte ein Interview mit Dir wegen ihrer Rubrik "Sex-Trottel der Nation"?
Ich weiß nicht, ob das so gut kommt.

Das käme so bestimmt nicht gut. Ich dachte eher an eine Meldung außerhalb dieser Reihe. Die Benachteiligung von Männern im Scheidungsunrecht wird nicht abgebaut werden ohne Druck in den Medien.

Ich trau der bild-zeitung nicht. Ich klau sie jetzt noch nicht mal mehr! :-)

Re: Brief an Bild

Garfield, Monday, 05.01.2004, 10:44 (vor 8067 Tagen) @ Odin

Als Antwort auf: Brief an Bild von Odin am 04. Januar 2004 13:16:00:

Hallo Odin!

Genial! Und deshalb leider weit über dem Niveau von "BILD".

Freundliche Grüße
von Garfield

Re: Brief an Bild

Emmalein, Monday, 05.01.2004, 19:59 (vor 8067 Tagen) @ Odin

Als Antwort auf: Brief an Bild von Odin am 04. Januar 2004 13:16:00:

Das bisschen Haushalt, macht sich von allein (sagt mein Mann)
das bisschen Haushalt kann so schwer nicht sien (sagt mein Mann)..

Ich denke, Ihr solltet mal alle einen Tag lang mit Eurer Frau, die die Kinder zuhause versorgt, tauschen.

Wenn Ihr dann noch von den Frauen redet, die sich einen tollen Fernseh-Abend machen, dann sehen wir weiter.

Es grüsst den Konservativismus der MÄnner wirklich langsam lächerlich findend

das Emmalein

Re: Brief an Bild

Peter, Monday, 05.01.2004, 20:31 (vor 8067 Tagen) @ Emmalein

Als Antwort auf: Re: Brief an Bild von Emmalein am 05. Januar 2004 17:59:46:

Das bisschen Haushalt, macht sich von allein (sagt mein Mann)
das bisschen Haushalt kann so schwer nicht sein (sagt mein Mann)..
Ich denke, Ihr solltet mal alle einen Tag lang mit Eurer Frau, die die Kinder zuhause versorgt, tauschen.

Du hast anscheinend den Brief von Odin nicht verstanden - es war eine Satire, mit ein Grund, warum er nie in Bild veroeffentlicht werden wird: Satire fordert Denken.

Gruß,

Peter

Re: Brief an Bild

Garfield, Tuesday, 06.01.2004, 14:24 (vor 8066 Tagen) @ Emmalein

Als Antwort auf: Re: Brief an Bild von Emmalein am 05. Januar 2004 17:59:46:

Hallo Emmalein!

Richtig - nicht jede Hausfrau sitzt den ganzen Tag vor dem Fernseher. Manche setzen sich - wenn das Wetter entsprechend ist - auch gern mal nach draußen in die Sonne. :-) Das hab ich vor ein paar Jahren mal erlebt, als ich arbeitslos war. Ich wohne in einem 6-Familien-Haus, und da wohnten damals 3 Familien, bei denen die Frauen Hausfrauen waren. Im Sommer sah deren Alltag dann so aus, daß sie etwa um 10 Uhr Liegestühle nach hinten auf den Rasen brachten. Ihre Kinder waren noch klein - die kamen in ein aufblasbares Planschbecken, und die Mütter saßen dann stundenlang gemütlich in der Sonne und tratschten. Abends so gegen 17 Uhr kamen nach und nach die Männer von der Arbeit nach Hause. Einer von denen baute dann einen Grill auf und grillte ein paar Würstchen. So ging das den ganzen Sommer über jeden Tag. Nur eine der drei Hausfrauen fehlte an etwa zwei Tagen pro Woche jeweils für ein paar Stunden, weil sie dann irgendeinen Teilzeit-Job machte. Da konnte man gut sehen, wie stressig Hausarbeit wirklich ist.

Ein durchschnittlicher Haushalt kostet etwa 2 Stunden Arbeit täglich. Als diese Zahl zum ersten Mal veröffentlicht wurde, glaubten das viele nicht und prüften es nach. Dabei wurde diese Zahl aber immer wieder bestätigt. Kinder machen nur ganz am Anfang, wenn man sie ständig füttern und die Windeln immer wieder wechseln muß, viel Arbeit. Und auch da helfen die Männer oft mit - und zwar neben ihrer Vollzeit-Tätigkeit.

Auch sonst ist Hausarbeit keineswegs Frauensache. Bei uns im Haus habe ich schon oft Männer im Keller an den Waschmaschinen gesehen. Das Problem besteht nur darin, daß Hausarbeit nur dann als anstrengende Arbeit gewertet wird, wenn sie von Frauen erledigt wird. Erledigt ein Mann dagegen Arbeiten im Haushalt, am Auto oder im Garten, dann gilt das als sein Freizeitvergnügen. Genau wie Vollzeitarbeit ja laut manchen Feministinnen auch nur bei Frauen als heroische Großtat gilt, bei denen sie angeblich doppelt soviel leisten müßten wie Männer und schlechter bezahlt werden würden. Für Männer gilt es dagegen als selbstverständlich, auf Vollzeit zu arbeiten, und wer das nicht tut oder gar Hausmann ist, wird schnell als Faulenzer und Versager abgestempelt. Ganz besonders auch von Frauen. Deshalb ist die Scheidungsrate auch besonders hoch, wenn er Hausmann ist und sie auf Vollzeit arbeitet...

Freundliche Grüße
von Garfield


Re: Brief an Bild

Odin, Tuesday, 06.01.2004, 19:24 (vor 8066 Tagen) @ Garfield

Als Antwort auf: Re: Brief an Bild von Garfield am 06. Januar 2004 12:24:24:

Richtig - nicht jede Hausfrau sitzt den ganzen Tag vor dem Fernseher. Manche setzen sich - wenn das Wetter entsprechend ist - auch gern mal nach draußen in die Sonne. :-) Das hab ich vor ein paar Jahren mal erlebt, als ich arbeitslos war. Ich wohne in einem 6-Familien-Haus, und da wohnten damals 3 Familien, bei denen die Frauen Hausfrauen waren. Im Sommer sah deren Alltag dann so aus, daß sie etwa um 10 Uhr Liegestühle nach hinten auf den Rasen brachten. Ihre Kinder waren noch klein - die kamen in ein aufblasbares Planschbecken, und die Mütter saßen dann stundenlang gemütlich in der Sonne und tratschten. .....

Ich habe über 20 Jahren im Schichtdienst gearbeitet und habe im Moment einen "Traumjob" mit Arbeit zu Hause und freie Zeiteinteilung und konnte/kann derlei "gestreßte" Hausfrauen genügend beobachten und vor allem zuhören. Ob im Fitneßstudio oder beim 20 Minuten Plausch vor der Wursttheke - so einen Job möchte so mancher Mann gerne haben!
Im übrigen mache ich genauso Hausarbeit als Single und beruflich habe ich bis zu 12 schwer verhaltensgestörte Jugendliche zu betreuen gehabt. Da kann ich doch so eine "gestreßte" Frau mit 1-2 Kindern nur auslachen, wenn sie bei mir auf die Tränendrüse drücken will.

Ich meine - ist mir doch wurscht, wenn ein Ehepaar mit sich übereinkommt und die Frau zuhause bei den Kindern bleibt, ist das doch deren Sache (leider weiß der Mann oft nicht, welche Risiken er da eingeht, aber das Thema haben wir ja schon anderswo). Dann muß aber die Frau nicht so tun, als würde sie mordsmäßig leiden und der "böse" Mann muß abends Hausarbeit machen, während sie meint, sie müsse das Bundesverdienstkreuz kriegen!

Re: Brief an Bild

Emmalein, Wednesday, 07.01.2004, 15:24 (vor 8065 Tagen) @ Garfield

Als Antwort auf: Re: Brief an Bild von Garfield am 06. Januar 2004 12:24:24:

Ach, Garfield,

und da soll ich Dich noch ernst nehmen?

Es grüsst langsam schallend lachend
das Emmalein

Re: Brief an Bild

Garfield, Wednesday, 07.01.2004, 16:30 (vor 8065 Tagen) @ Emmalein

Als Antwort auf: Re: Brief an Bild von Emmalein am 07. Januar 2004 13:24:34:

Ja, Emmalein,

das solltest du. Jedenfalls, wenn dir wirklich an einer ernsthaften Diskussion gelegen ist. :-)

Freundliche Grüße
von Garfield

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