Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Emma und die Notgeilheit

XRay, Thursday, 18.12.2003, 17:37 (vor 8085 Tagen)

"Notgeilheit" ist ein Etikett, das Männern immer wieder gerne aufgedrückt wird.
Ja, es ist wohl eine verbreitete Auffassung, dass Männer sexuell viel mehr intressiert sind, als Frauen.
Gewisse Eindrücke scheinen diese Theorie zu bestätigen.
Pornographie und Prostitution z.B. scheinen wesentlich dem männlichen Intresse zu entsprechen...

Gut, ich glaubte auch, dass dem so ist, ich gebe es zu.
Ich wusste aber auch, dass es Männer gibt, die jahrelang keinen Sex hatten und nichts vermissten.
Insofern hätte ich sicherlich nur von einer Tendenz gesprochen und nicht generalisiert.

Unterschätzt hatte ich allerdings in jedem Falle das sexuelle Intresse von Frauen.

Bei einer Bekannten griff ich im Bücherregal nach einem Werk mit deutlichen Gebrauchsspuren. (Blöde Angewohnheit)
In der Umschlagseite konnte ich eine Widmung finden. Hier legte eine Frau einer anderen das Buch wärmstens
ans Herz. Diese andere Frau war aber nicht meine Bekannte. Also war das Buch schon mindestens in der dritten Hand...
und es war wohl intressant, darauf deuteten die Widmung ebenso wie der Gebrauchszustand des Buches hin.
Meine Neugier war geweckt und ich las quer...Autorin Reyes, Alina übersetzt aus dem französichen...

..... Porno, Vergewaltigungsphantasien und dgl. mehr. Ich hätte nicht gedacht, dass
Frauen sowas lesen, geschweige denn selbst verfassen....

Nein, den Titel nenne ich hier nicht.

Im Internet habe ich nun mal nach dem Namen der Autorin gesucht und bin auf folgenden Artikel
mit dem Titel "Pornographie als Lebensform" aufmerksam geworden. Vielleicht auch für andere intressant...

http://www.faz.net/s/RubAB356D89EE364EF6BE1BB4054C1D8C8D/Doc~EE2258B700BAC41CC804734FA9...

Hier

Re: Emma und die Notgeilheit

Garfield, Thursday, 18.12.2003, 19:28 (vor 8085 Tagen) @ XRay

Als Antwort auf: Emma und die Notgeilheit von XRay am 18. Dezember 2003 15:37:19:

Hallo XRay!

Also, nach meinen persönlichen Erfahrungen sind Frauen mindestens genauso sehr an Sex interessiert wie Männer. Alles andere wäre auch unlogisch, da die Menschheit sonst längst ausgestorben wäre.

Da es aber so ist, daß die Männer attraktive Frauen schon von ganz allein umschwärmen, hat es jede zumindest nicht unattraktive Frau gar nicht nötig, ihr Interesse an Männern und an Sex an die große Glocke zu hängen.

Frauen können sich also eine passive Haltung leisten, es sei denn, sie sind nicht sonderlich attraktiv (dann haben sie aber meist auch wenig Selbstvertrauen und werden deshalb auch nicht aktiv, genau wie auch viele Männer in derselben Situation) oder aber sie gehören einer Altersgruppe an, in der es nicht mehr viele Single-Männer zur Auswahl gibt.

Das zwingt vor allem junge Männer zu stärkerer Aktivität, die sie dann oft für den Rest ihres Lebens beibehalten. Ein junger Mann, der nicht ständig jede Frau anbaggert, sondern sich im Gegenteil sogar passiv verhält, bleibt eben solo und wird von den Frauen auch schon mal als schwul angesehen. Allein deshalb gehört es unter männlichen Jugendlichen zum "guten Ton", ständig Frauen anzubaggern und bei jeder Gelegenheit Interesse an Sex mit Frauen zu bekunden.

So erscheint es dann so, als wären ja nur Männer an Sex interessiert, und so manche Frau versucht tatsächlich auch ganz bewußt, bei ihrem Partner diesen Eindruck zu erwecken, um ihn so dazu zu bringen, ihr für Sex immer noch zusätzliche Gegenleistungen zu liefern.

Außerdem scheint es mir auch so zu sein, daß es unter Männern mehr Personen gibt, die wirklich lange Zeit überhaupt keinen Sex haben (oder noch niemals Sex hatten).

Wenn ein Mann unattraktiv ist, aber viel Geld hat, dann findet er trotz seinem Aussehen immer wieder eine Frau, die bereit ist, mit ihm zu schlafen, um so zumindest zeitweise an seinem Wohlstand teilzuhaben. Wenn ein Mann attraktiv ist, aber kein Geld hat, findet er durchaus auch Frauen, die mit ihm schlafen, obwohl er dann für so manche Frau als fester Partner nicht in Frage kommt. Wenn aber ein Mann weder attraktiv noch reich ist, dann muß er sich schon gewaltig abstrampeln, um eine Frau zu finden, die freiwillig mit ihm schläft. Wenn er dazu aber zu schüchtern ist (was in der Situation wohl auf die allermeisten Männer zutrifft), dann geht er leider fast zwangsläufig leer aus.

Für Frauen sieht das etwas anders aus. Bei ihnen zählt nur der Faktor Aussehen. Ihr Vermögen ist absolut zweitrangig. Jede mittelmäßig attraktive Frau hat wenig Probleme, einen Partner zu finden, wenn sie sich nicht ständig zu Hause versteckt.

So ist es ganz klar und logisch, daß es tatsächlich mehr Männer gibt, die "notgeil" sind. Aber eben nicht, weil sie genetisch so veranlagt sind, sondern weil sie einfach von den Frauen keine Chance bekommen. Klar, daß viele von ihnen dann auf Telefon-Sex oder Porno-Seiten ausweichen.

So gesehen ist der in den USA festgestellte Anteil weiblicher Surfer auf Porno-Seiten von etwa einem Drittel sogar ein recht hoher Wert. Weil man eben davon ausgehen kann, daß viele dieser Frauen keineswegs unter sexuellem Notstand leiden, sondern einzig und allein auf diesen Seiten surfen, weil ihnen das Spaß macht. Während viele Männer sich nur deshalb dort herumtreiben, weil sie ihre Sexualität gar nicht anders ausleben können.

Freundliche Grüße
von Garfield

Du hast es auf den Punkt gebracht. Guter, ausgewogener Kommentar. (n/t)

Der Eman(n)ze, Thursday, 18.12.2003, 21:50 (vor 8085 Tagen) @ Garfield

Als Antwort auf: Re: Emma und die Notgeilheit von Garfield am 18. Dezember 2003 17:28:26:

Re: Emma und die Notgeilheit

Gast, Friday, 19.12.2003, 00:08 (vor 8085 Tagen) @ Garfield

Als Antwort auf: Re: Emma und die Notgeilheit von Garfield am 18. Dezember 2003 17:28:26:

Hallo XRay!
Also, nach meinen persönlichen Erfahrungen sind Frauen mindestens genauso sehr an Sex interessiert wie Männer. Alles andere wäre auch unlogisch, da die Menschheit sonst längst ausgestorben wäre.

Frauen mögen gleichermaßen an Sex interessiert sein. Aber sie ziehen meist einen völlig anderen Gewinn aus dieser Beschäftigung. Deutlichstes Beispiel: Prostitution. Wenn zwei das gleiche tun, muss es nicht das selbe sein.

Re: Emma und die Notgeilheit

XRay, Friday, 19.12.2003, 00:24 (vor 8085 Tagen) @ Gast

Als Antwort auf: Re: Emma und die Notgeilheit von Gast am 18. Dezember 2003 22:08:44:

Hallo XRay!
Also, nach meinen persönlichen Erfahrungen sind Frauen mindestens genauso sehr an Sex interessiert wie Männer. Alles andere wäre auch unlogisch, da die Menschheit sonst längst ausgestorben wäre.

Frauen mögen gleichermaßen an Sex interessiert sein. Aber sie ziehen meist einen völlig anderen Gewinn aus dieser Beschäftigung. Deutlichstes Beispiel: Prostitution. Wenn zwei das gleiche tun, muss es nicht das selbe sein.

---
Vielleicht ist es aus dem Text von Garfield nicht ganz so klar hervorgegangen. Man kann aber durchaus auch herauslesen, dass für Frauen Sex eher Mittel zum Zweck sein kann. Diese Passage z.B. "ihn so dazu zu bringen, ihr für Sex immer noch zusätzliche Gegenleistungen zu liefern"
Mitunter ist der Sex halt sogar unbedeutend und die zusätzliche Gegenleistung die Hauptsache....
womit wir wieder bei den verschieden Arten der Prostitution wären.........


Re: Emma und die Notgeilheit

Gast, Friday, 19.12.2003, 00:44 (vor 8085 Tagen) @ XRay

Als Antwort auf: Re: Emma und die Notgeilheit von XRay am 18. Dezember 2003 22:24:29:

Vielleicht ist es aus dem Text von Garfield nicht ganz so klar hervorgegangen. Man kann aber durchaus auch herauslesen, dass für Frauen Sex eher Mittel zum Zweck sein kann.

"Mittel zum Zweck" und "Selbstzweck" - diese beiden Pole kennzeichnen m.E. ganz gut die gegensätzlichen sexuellen Ansätze von Frau und Mann.

Rein statistisch natürlich ;-)

Re: Emma und die Notgeilheit

Garfield, Friday, 19.12.2003, 10:00 (vor 8085 Tagen) @ Gast

Als Antwort auf: Re: Emma und die Notgeilheit von Gast am 18. Dezember 2003 22:44:17:

Hallo Gast!

Ich glaube nicht, daß Frauen und Männer in der Hinsicht so anders sind. Ich denke, es ist einfach nur so:

Da Frauen sich überwiegend passiv verhalten, wird Männern automatisch die aktive Rolle zugewiesen. Sie müssen baggern, und wenn sie das nicht tun, bleiben sie eben solo. Das setzt Männer viel stärker unter Druck, während es für Frauen sehr bequem ist.

Es gibt deshalb auch relativ viele Männer, die ohne Prostituierte überhaupt niemals Sex hätten. Dazu kommen noch Männer, deren Partnerinnen im Bett nur noch Lustlosigkeit an den Tag legen oder aber zwar Lust auf Sex haben, sich dann aber nur passiv von ihren Männern bedienen lassen. Umgekehrt kommt das heute wohl eher selten vor. Denn überall wird Männern ja heute eingetrichtert, was sie im Bett alles zu leisten haben, daß sie ihre Partnerinnen möglichst gut befriedigen müssen, auf keinen Fall das Vorspiel vergessen und auch danach nicht einschlafen dürfen. Natürlich versuchen viele Männer dem gerecht zu werden. Auch wenn sie das nicht immer schaffen - sie versuchen es wenigstens. Umgekehrt wird auf Frauen in der Hinsicht keinerlei Druck ausgeübt. Feministinnen reden ihnen ganz im Gegenteil sogar noch ein, daß sie auf gar keinen Fall mit ihren Partnern Sex haben dürfen, wenn sie das selbst gerade nicht möchten und daß das, wenn sie es doch zulassen, sogar Vergewaltigung wäre. Während ein Mann sich heute also ständig abstrampeln muß, um den hohen Anforderungen, die an ihn gestellt werden, gerecht zu werden, kann sich eine Frau gemütlich zurücklehnen und sich von ihrem Partner sexuell bedienen lassen. Denn überall hört sie ja, daß Männer eh nur das eine wollen und daß ihre einzige erogene Zone ja sowieso ihr Penis wäre.

In einem anderen Forum habe ich mal einen Beitrag von einem Mann gelesen, der sich darüber beklagte, daß seine Partnerin im Bett zu passiv ist. Er schrieb, daß sie sich zwar lange von ihm streicheln oder massieren läßt, dasselbe aber nie für ihn tun würde. Als er mal versuchte, mit ihr darüber zu reden, sah sie ihn nur verständnislos an und fragte denn, was er denn noch wolle - er könne sie doch schon ansehen und anfassen...

Das ist offensichtlich kein Einzelfall, denn bei Umfragen geben sehr viele Männer an, daß sie sich von ihren Partnerinnen mehr Zärtlichkeit und mehr Aktivität wünschen. Es ist gar nicht verwunderlich, daß viele Frauen heute der Meinung sind, daß Männer keine Zärtlichkeit bräuchten. Genau das wird ihnen ja überall in den Medien eingeredet. Ein echter Kerl hat eben nur rammeln zu wollen, und wer dann noch Zärtlichkeit will, ist eben ein Weichei oder schwul.

So ist es dann kein Wunder, daß auch so mancher Mann in fester Partnerschaft in den Puff geht, weil er mal etwas anderes erleben möchte, als immer nur die übliche 08/15-Nummer zu Hause.

Das alles schafft für weibliche Prostituierte ideale Bedingungen. Und das nutzt dann so manche Frau eben aus. Männer würden das genauso ausnutzen, und manche tun das ja sogar. Aber da der Markt für männliche Prostituierte sehr viel enger ist, gibt es eben auch deutlich weniger Männer, die für Sex Geld nehmen.

Stell dir mal vor, du wärst jetzt arbeitslos und ständig pleite. Dann würde dir Pamela Anderson oder sonst irgendeine reiche prominente Frau über den Weg laufen (falls dir Pamela Anderson nicht zusagt, setz einfach irgendeinen beliebigen anderen Namen ein). Sie würde dir sagen, daß sie gern mit dir schlafen möchte und daß sie dir dafür auch 1000 Euro zahlt. Würdest du dann das Geld ablehnen? Wirklich?

Oder umgekehrt: Du wirst von attraktiven Frauen umschwärmt und kannst jede Nacht mit einer anderen verbringen. Dann lernst du eine Frau kennen, die allen Ernstes Geld von dir dafür sehen will, daß du mit ihr schläfst. Würdest du ihr Geld dafür zahlen, wenn du genau weißt, daß du mit mindestens einer anderen Frau auch ganz umsonst schlafen kannst?

Ich denke nicht, daß Frauen von Natur aus geldgieriger sind. Sie haben einfach nur weitaus bessere Möglichkeiten, für Sex auch noch Geld herauszuschlagen. Und das nutzen manche Frauen eben aus.

Freundliche Grüße
von Garfield


Re: Emma und die Notgeilheit

Mic, Friday, 19.12.2003, 14:15 (vor 8084 Tagen) @ Garfield

Als Antwort auf: Re: Emma und die Notgeilheit von Garfield am 19. Dezember 2003 08:00:50:

Ich bin durchaus deiner Meinung.

Der Punkt dass 'im Prinzip' zwischen männlichem und weiblichem Wunsch nach sexuellen Aktivitäten wenig Unterschied sein mag ist für mich mehr von akademischem Interesse. Unter Einwirkung diverser vorprogrammierter Verhaltensweisen und Rollenbilder ergibt sich schon ein sehr unterschiedliches Bild, denke ich. Meistens ergibt sich, zumindest nachdem die erste Verliebtheit vergangen ist, die Situation, dass Männer mehr wollen als ihre Frauen. Das ist denke ich auch was ich in diversen Studien gelesen habe und was ich in meinem pesönlichen Umfeld gehört habe.

So entwickelt sich ganz natürlich eine Art 'Markt'; klar wäre es interessanter, wenn Frauen aus sich heraus Interesse hätten, wenn das nicht ist wäre denkbar, dass sie es ihrem Mann zu liebe machen (oh nein, oh nein wie schrecklich) wenn das nicht geht muss bezahlt werden, oder eben auch nicht - wenn der Preis immer höher wird und das dafür 'gebotete' immer schwächer bricht das System zusammen und es passiert eben GAR NICHTS mehr.

Nur irgendwie verliert letztlich auch die Frau dabei, durch das 'sich verbieten Lust zu empfinden' (weil das der Rolle der 'sich opfernden' widerspräche und auch der künstlichen Verknappung zuwiderliefe), hat sie eben nichts mehr, auch nichts positives.

Eigentlich ist die Disposition für das sexuelle Zusammenleben der Geschlechter wie ein Hohn: die Frauen haben etwas bekommen, ihre sexuelle Anziehungskraft, mit dem sie selbst (i.A.) nichts anfangen können, die Männer die Fähigkeit Attraktivität wahrzunehmen und daraus Genuss zu erfahren wenn die Frau das zulässt.. Vielleicht hat das ja alles irgend einen tieferen Sinn, und sei es nur den, dass sich jemand einen grandiosen Witz erlaubt hat.

Nochmal, das ist rein 'phänomenologisch' gemeint, keine Aussage über männliche und weibliche Sexualität 'im Prinzip'.

Re: Emma und die Notgeilheit

RIP, Friday, 19.12.2003, 15:20 (vor 8084 Tagen) @ Garfield

Als Antwort auf: Re: Emma und die Notgeilheit von Garfield am 18. Dezember 2003 17:28:26:

Hey Garfield ich wollte dir sagen das ich selber es auch nicht besser hätte zum Ausdruck bringen können. Dieser Text entspricht voll und ganz den Tatsachen.

Danke für diesen guten Beitrag!

Gruss RIP

Re: Emma, die Notgeilheit und der Orgasmus

Gast, Friday, 19.12.2003, 16:35 (vor 8084 Tagen) @ Garfield

Als Antwort auf: Re: Emma und die Notgeilheit von Garfield am 19. Dezember 2003 08:00:50:

Hallo,

die Prostitution habe ich nur der Anschaulichkeit halber erwähnt. Da haben Zweie vordergründig das gleiche Interesse an Sex, es ist aber offensichtlich, dass es dem einen um einen Orgasmus und der anderen um 100 Euro geht.

Der geschlechtsspezifisch unterschiedliche Gewinn aus einer sexuellen Begegnung ist aber sicher weiter zu fassen. Geld ist da nur ein Symbol, die reine Form, sozusagen.

Nehmen wir z.B. den Orgasmus. Das ist nun ein Instrument, wie gebacken für weibliche Kontrollstrategien. Es paart sich trefflich mit männlichen Suchtpotentialen. Damit kann der Mann bis zur Hörigkeit an dieses Geschäft gebunden werden. Die sexuell hörige Frau ist dagegen sicher ein Ausnahmeerscheinung - nicht zufällig ebenso selten wie die durchweg orgasmusfähige Frau (rein statistisch natürlich...)

Orgasmusschwierigkeiten beim Mann haben immer gleich "Krankheitswert" Das ist beunruhigend - für die Frau. Der Mann ist ja dann nicht mehr kontrollierbar. Plötzlich geht es um ihn und nicht um sie. Bei Frauen hingegen gehören Orgasmusschwierigkeiten offenbar zur technischen Grundausstattung. Schließlich können sie den Mann dafür verantwortlich machen, ihn neurotisieren, ihm eine Schuld anhängen, die er durch Gefälligkeiten abzudienen hat. Da haben wir also noch ein schönes Beispiel für sexuelle Asymmetrie mit unterschiedlichem Nutzwert.

Du hast diese weibliche Mentalität - sich bedienen zu lassen - ja gut illustriert.

Wohlgemerkt: Der weibliche Orgasmus geht mich nichts an. Da müssen sich die Mädels schon selber drum kümmern. Ich muss mich für meinen ja auch anstrengen ;-) Aber das Prinzip ist hoch verallgemeinerungsfähig. Egal, wo die Frau der Stöckelschuh drückt, immer findet sich ein Mann, der Schuld daran ist, dass sie sich mit diesen Dingern quälen muss.

Unsere Gleichstellungspolitikerinnen strengen sich auch mächtig an, zu "verallgemeinern". Vielleicht schaffen sie es ja noch, die Frauen auch im Punkte "sexuelle Hörigkeit "gleichzustellen" - um damit aufs Thema zurückzukommen. Das fände ich ganz amüsant. Ein unerschöpfliches Thema...

Schönen Gruß vom Gast

Re: Emma und die Notgeilheit

Gast, Friday, 19.12.2003, 16:40 (vor 8084 Tagen) @ Mic

Als Antwort auf: Re: Emma und die Notgeilheit von Mic am 19. Dezember 2003 12:15:12:

Vielleicht hat das ja alles irgend einen tieferen Sinn, und sei es nur den, dass sich jemand einen grandiosen Witz erlaubt hat.
Nochmal, das ist rein 'phänomenologisch' gemeint, keine Aussage über männliche und weibliche Sexualität 'im Prinzip'.

Ja, die Frage nach dem "warum", nach dem tieferen Sinn, die kann einen schon quälen. Aber die Frage nach dem "wie", also die phänomenologische Betrachtungsweise, ist doch auch sehr interessant und die Antwort allemal ein Gewinn.

ja stimmt ! (o.T.)

Mic, Friday, 19.12.2003, 16:40 (vor 8084 Tagen) @ Gast

Als Antwort auf: Re: Emma, die Notgeilheit und der Orgasmus von Gast am 19. Dezember 2003 14:35:30:

.

Mein Beitrag zur Spekulation über die Sexualität der Frau

Lars, Friday, 19.12.2003, 21:29 (vor 8084 Tagen) @ XRay

Als Antwort auf: Emma und die Notgeilheit von XRay am 18. Dezember 2003 15:37:19:

Die Wahrheit wird Mann wohl nie erfahren, aber mein Eindruck ist der:

- Frauen können sexuelle Begierde im gleichen Maße entwickeln wie Männer, und das sehr wohl auch in Bezug auf Typen, in die sie gar nicht verliebt sind. Es gibt also durchaus Situationen, in denen sie sozusagen durch die Vagina denken.

- Allerdings ist es bei ihnen kein Drang zur regelmäßigen sexuellen Erleichterung wie beim Mann, sondern wird eher über besondere Situationen hervorgerufen.

Zugespitzt: Beim Mann muss was besonderes passieren (Stress, Trauer), damit er mal einen Abend KEINE Lust hat; bei der Frau muss etwas besonderes Passieren (z.B. überraschender Urlaubsflirt), DAMIT sie auf einmal Lust bekommt.

Tja, nicht alles in der Natur ist harmonisch aufeinander abgestimmt. Manchmal beneide ich die Schwulen ... *g*

Re: Mein Beitrag zur Spekulation über die Sexualität der Frau

XRay, Friday, 19.12.2003, 22:10 (vor 8084 Tagen) @ Lars

Als Antwort auf: Mein Beitrag zur Spekulation über die Sexualität der Frau von Lars am 19. Dezember 2003 19:29:49:

Die Wahrheit wird Mann wohl nie erfahren, aber mein Eindruck ist der:
- Frauen können sexuelle Begierde im gleichen Maße entwickeln wie Männer, und das sehr wohl auch in Bezug auf Typen, in die sie gar nicht verliebt sind. Es gibt also durchaus Situationen, in denen sie sozusagen durch die Vagina denken.
- Allerdings ist es bei ihnen kein Drang zur regelmäßigen sexuellen Erleichterung wie beim Mann, sondern wird eher über besondere Situationen hervorgerufen.

------
Das trifft IMHO nicht zu, insbesondere nicht für mich.
Ich verspüre keine Drang nach regelmäßiger sexueller Erleichterung,
denke dass Mann sich das auch einreden kann.
Es ist auch nicht so, dass das vielleicht altersbedingt wäre.
Heute bin ich sexuell wesentlich aktiver als früher. In Jungen Jahren
dagegen war ich so mit Hobby, Ausbildung und Beruf beschäftigt,
dass Sex bei mir über Jahre praktisch KEINE Rolle spielte...

Re: Mein Beitrag zur Spekulation über die Sexualität der Frau

Christoph, Saturday, 20.12.2003, 00:10 (vor 8084 Tagen) @ Lars

Als Antwort auf: Mein Beitrag zur Spekulation über die Sexualität der Frau von Lars am 19. Dezember 2003 19:29:49:

- Allerdings ist es bei ihnen kein Drang zur regelmäßigen sexuellen Erleichterung wie beim Mann, sondern wird eher über besondere Situationen hervorgerufen.
Zugespitzt: Beim Mann muss was besonderes passieren (Stress, Trauer), damit er mal einen Abend KEINE Lust hat; bei der Frau muss etwas besonderes Passieren (z.B. überraschender Urlaubsflirt), DAMIT sie auf einmal Lust bekommt.

Einspruch!

Also, ich kann nur von mir persönlich sprechen. Ich bin jetzt fast 28 und habe noch nie mit einer Frau geschlafen. Und mittlerweile sieht bei mir die Einstellung so aus, daß mir der Gedanke fast widerlich und ekelerregend vorkommt, meinen Schw... in so ein enges, stinkendes Ding zu zwängen.

Christoph

Re: Mein Beitrag zur Spekulation über die Sexualität der Frau

Marie Juana, Saturday, 20.12.2003, 00:36 (vor 8084 Tagen) @ Christoph

Als Antwort auf: Re: Mein Beitrag zur Spekulation über die Sexualität der Frau von Christoph am 19. Dezember 2003 22:10:31:

ich frage mich schon besorgt, wie du mit dem vorgang deiner geburt zurecht kommst, welches bild du von dir selbst hast (als kreatur, die aus dem höllenschlund kam)?
allerdings solltest du dich in einem forum etwas gesitteter benehmen!

christoph, du solltest dich vielleicht *nacht-topf* nennen, sowie du dich hier benimmst.

Marie Juana

Re: Mein Beitrag zur Spekulation über die Sexualität der Frau

Andi, Saturday, 20.12.2003, 01:03 (vor 8084 Tagen) @ Christoph

Als Antwort auf: Re: Mein Beitrag zur Spekulation über die Sexualität der Frau von Christoph am 19. Dezember 2003 22:10:31:

Hallo Christoph

Ich glaube, es geht ziemlich vielen Männern so. Doch der "gesellschaftliche Konsens", die "öffentliche Meinung" oder die "political correctness" verlangen, dass ein Mann "immer und überall will". So wird gehörig Druck auf die Männer ausgeübt. Daher finde ich es toll und mutig, dass Du Dich persönlich dazu bekennst.
Wie die politisch korrekte Reaktion darauf aussieht, wenn Du Dich auf diese Weise dem gesellschaftlichen Druck widersetzt, zeigt die verunglimpfende und beleidigende Antwort von Marie Juana.

Viele Grüße,
Andi

Re: Mein Beitrag zur Spekulation über die Sexualität der Frau

Marie Juana, Saturday, 20.12.2003, 01:32 (vor 8084 Tagen) @ Andi

Als Antwort auf: Re: Mein Beitrag zur Spekulation über die Sexualität der Frau von Andi am 19. Dezember 2003 23:03:37:

Daher finde ich es toll und mutig, dass Du Dich persönlich dazu bekennst......

****
was findest du toll und mutig? seine virtuose sprache *enges stinkendes ding*?
ich glaube es nicht, dass diese innere verrohung einen *emanzipatorischen charakter* haben soll.
nein, eigentlich kann einem der christoph leid tun, denn wie muss er sich fühlen, aus diesem *hollenschlund* gekrochen zu sein, wo er doch nur ekel davor empfindet. welches selbstbildnis muss er von sich haben.

und du faselst so einen unfug daher? wie weit geht männliche solidarität, dass sie selbst die tragik dieses christophs nicht mehr sieht.
nein, du verstehst nix, aber auch gar nix.
da hat sich einer verstiegen (und ich habe den ton seines postings moniert), der doch eigentlich eine tiefenpsychologische hilfe benötigt.

Marie Juana

Auf Feminiveau - peinlich !

Mic, Saturday, 20.12.2003, 10:59 (vor 8084 Tagen) @ Christoph

Als Antwort auf: Re: Mein Beitrag zur Spekulation über die Sexualität der Frau von Christoph am 19. Dezember 2003 22:10:31:

Deine Ausdruckweise in Bezug auf das weibliche Geschlechtsorgan stellt dich auf eine Stufe mit der miesesten Femipropaganda.

Im Übrigen finde ich, dass Asexualität nicht ein erstebenswerte Zustand ist, sondern ein Mangel.

Re: Mein Beitrag zur Spekulation über die Sexualität der Frau

Daniel, Saturday, 20.12.2003, 14:23 (vor 8083 Tagen) @ Marie Juana

Als Antwort auf: Re: Mein Beitrag zur Spekulation über die Sexualität der Frau von Marie Juana am 19. Dezember 2003 23:32:54:

und du faselst so einen unfug daher? wie weit geht männliche solidarität, dass sie selbst die tragik dieses christophs nicht mehr sieht.
nein, du verstehst nix, aber auch gar nix.
da hat sich einer verstiegen (und ich habe den ton seines postings moniert), der doch eigentlich eine tiefenpsychologische hilfe benötigt.
Marie Juana

Seine Wortwahl war sicher nicht sehr klug, indes gibt dir dies nicht das Recht, andere derart abzuurteilen. Ich bin etwa im gleichen Alter wie er und habe ebenfalls noch nie mit einer Frau geschlafen. Obgleich ich nicht seine Ansicht über das weibliche Geschlechtsorgan teile und meine Gründe eher in diesem Staate liegen, frage ich mich doch, welche Qualifikation dich dazu bringt, jemanden psychologisch so zu bewerten, den du gar nicht kennst?

Eine "tiefenpsychologische Hilfe" braucht wohl eher der, der sich anmaßt, über den Geisteszustand anderer zu urteilen, nur weil ihm dessen Meinung nicht passt.

Nichts für ungut.

Re: Mein Beitrag zur Spekulation über die Sexualität der Frau

Christoph, Saturday, 20.12.2003, 15:23 (vor 8083 Tagen) @ Christoph

Als Antwort auf: Re: Mein Beitrag zur Spekulation über die Sexualität der Frau von Christoph am 19. Dezember 2003 22:10:31:

Na, während meiner Abwesenheit ist hier ja ein wahres Inquisitionstribunal über mich gehalten worden. Kreuziget ihn!
Ich lege im Alltag bei vielen Dingen eine etwas saloppe Ausdrucksweise an den Tag. Daß das hier gleich eine derartige Kulturrevolution auslöst, davon hatte ich ja keine Ahnung.

Alles, was ich geschrieben hatte, war, daß ich schon seit langem keinen Bock mehr auf Sex mit Frauen habe, und daß es mir dabei gut geht! Ich muß zum Beispiel keine zeitlich aufwendigen und kostspieligen Balzrituale bei Frauen abziehen, um zu einer kurzfristigen Trieberleichterung zu gelangen. Ich kann die Zeit nutzen, die mir wichtiger sind. Zum Beispiel bilde ich mich stattdessen in meiner Freizeit anhand von Sachbüchern auf verschiedensten Gebieten fort. Das ist mir inzwischen sehr viel wichtiger, als krampfhaft dem Vereinigungsakt nachzujagen.
Und das war es eigentlich, was ich mit den paar sarkastisch dahingeworfenen Sätzen ausdrücken wollte. Ich wollte schlichtweg der für meinen Geschmack etwas zu pauschal klingenden Aussagen von dem männlichen Immer-Wollen eine differenzierende Gegenaussage hinzufügen.

Es grüßt herzlichst

"Nachttopf"

P. S. Den paar Wenigen, die zu mir gehalten haben, danke ich natürlich.

Re: Mein Beitrag zur Spekulation über die Sexualität der Frau

Lars, Saturday, 20.12.2003, 15:36 (vor 8083 Tagen) @ Marie Juana

Als Antwort auf: Re: Mein Beitrag zur Spekulation über die Sexualität der Frau von Marie Juana am 19. Dezember 2003 23:32:54:

nein, du verstehst nix, aber auch gar nix.
da hat sich einer verstiegen (und ich habe den ton seines postings moniert), der doch eigentlich eine tiefenpsychologische hilfe benötigt.
Marie Juana

Die Ausdrucksweise von Christorph fand ich auch etwas undiplomatisch, aber dennoch muss es respektiert werden wenn jemand keine Lust auf Sex hat. Bzw. auf vaginale Penetration, mit der Sex ja nicht zwingend gleichgesetzt werden muss!

Re: Mein Beitrag zur Spekulation über die Sexualität der Frau

Andi, Saturday, 20.12.2003, 15:50 (vor 8083 Tagen) @ Marie Juana

Als Antwort auf: Re: Mein Beitrag zur Spekulation über die Sexualität der Frau von Marie Juana am 19. Dezember 2003 23:32:54:

Hallo MarieJuana

Mein Beitrag war bestimmt nicht für Sie gedacht. Nun haben Sie aber trotzdem geantwortet, allerdings mit einer beleidigende Haßtirade. Ihr Post trieft von ätzendem Eiter, es gelingt Ihnen aber nicht, irgendetwas Inhaltliches zu vermitteln.

Der ganze Post besteht nur aus beleidigendem Unsinn. Und dann haben Sie noch die Chuzpe, den Ton von Christophs Post zu monieren. Sie sind vermutlich so etepetete, dass es sie stört, dass Christoph statt "unangenehm riechend" das Wort "stinkend" benutzt. Verglichen mit Ihrem eitrigen Gefasel ist seine Schreibe wohltuend.

Ich möchte Sie bitten, auf eine Antwort zu verzichten. Von Ihnen ist kein umgangsfähiger Ton zu erwarten.

Andi

Re: Mein Beitrag zur Spekulation über die Sexualität der Frau

Pascha, Saturday, 20.12.2003, 18:19 (vor 8083 Tagen) @ Marie Juana

Als Antwort auf: Re: Mein Beitrag zur Spekulation über die Sexualität der Frau von Marie Juana am 19. Dezember 2003 22:36:03:

Hey Marie,

scheint so zu sein, dass die Einstellung zur Sexualität bei so manchem Poster hier der der Frauen in den Fem-Foren ähnelt, was?

'Rühr mich nicht an, Sex, igitt, igitt, BÖSE!'

Womit ich mein altes Vorurteil bestätigt sehe, dass ein Leben ohne Beischlaf bösartig macht... ;)

Grüße, Pascha

Re: Mein Beitrag zur Spekulation über die Sexualität der Frau

Christoph, Saturday, 20.12.2003, 21:07 (vor 8083 Tagen) @ Pascha

Als Antwort auf: Re: Mein Beitrag zur Spekulation über die Sexualität der Frau von Pascha am 20. Dezember 2003 16:19:31:

Womit ich mein altes Vorurteil bestätigt sehe, dass ein Leben ohne Beischlaf bösartig macht... ;)

Ich zwinge absolut niemanden, so zu werden wie ich. Das würde dann tatsächlich die Bezeichnung "bösartig" verdienen. Aber dem ist ja nicht so.

Wenn du meine Einstellung als bösartig bezeichnen willst - bitte, das ist deine private Meinung, auf die du ein Recht hast. Ich nenne es "befreit".

"Rühr mich nicht an" - dem widerspreche ich auch nicht. So sieht meine Einstellung Frauen gegenüber nun mal aus. Wenn man von der Pubertät an von nicht nicht mehr ganz taufrischen sexuell frustrierten Hausfrauen schmierig angemacht wird, da kotzen einen Frauen irgendwann einfach mal an. Seit 15 Jahren geht dieser Scheißdreck jetzt schon so. Und da kommt irgendwann mal ein Punkt, da will man mit dieser Spezies in seiner Freizeit nichts, aber auch gar nichts zu tun haben.

Christoph, der "Bösartige"

Re: Emma und die Notgeilheit

Max the gast, Saturday, 20.12.2003, 23:17 (vor 8083 Tagen) @ XRay

Als Antwort auf: Emma und die Notgeilheit von XRay am 18. Dezember 2003 15:37:19:

Frauen können in der Tat sehr sexuell aggressiv werden, aber nur dann um etwas bei einem Mann zu erreichen, z.B. schwager zu werden oder einen Mann an sich zu binden. Aber Sex mit einem Mann als Selbstzweck ist ihnen reichlich fremd.- Das kann man schon an ihren Fantasien bei der Selbstbefriedigung ablesen oder der Kundschaft bei Callboys: 90% bei denen sind homosexuelle Männer, die allenfalls 2% dieser Bevölkerungsgruppe ausmachen. Das bedeutet, daß die Wahrscheinlichkeit daß sich ein Schwuler einen Mann kauft 500 mal höher ist, als daß so etwas eine Frau macht. Und das dürfte noch untertrieben sein.

servus

"Notgeilheit" ist ein Etikett, das Männern immer wieder gerne aufgedrückt wird.
Ja, es ist wohl eine verbreitete Auffassung, dass Männer sexuell viel mehr intressiert sind, als Frauen.
Gewisse Eindrücke scheinen diese Theorie zu bestätigen.
Pornographie und Prostitution z.B. scheinen wesentlich dem männlichen Intresse zu entsprechen...
Gut, ich glaubte auch, dass dem so ist, ich gebe es zu.
Ich wusste aber auch, dass es Männer gibt, die jahrelang keinen Sex hatten und nichts vermissten.
Insofern hätte ich sicherlich nur von einer Tendenz gesprochen und nicht generalisiert.
Unterschätzt hatte ich allerdings in jedem Falle das sexuelle Intresse von Frauen.
Bei einer Bekannten griff ich im Bücherregal nach einem Werk mit deutlichen Gebrauchsspuren. (Blöde Angewohnheit)
In der Umschlagseite konnte ich eine Widmung finden. Hier legte eine Frau einer anderen das Buch wärmstens
ans Herz. Diese andere Frau war aber nicht meine Bekannte. Also war das Buch schon mindestens in der dritten Hand...
und es war wohl intressant, darauf deuteten die Widmung ebenso wie der Gebrauchszustand des Buches hin.
Meine Neugier war geweckt und ich las quer...Autorin Reyes, Alina übersetzt aus dem französichen...
..... Porno, Vergewaltigungsphantasien und dgl. mehr. Ich hätte nicht gedacht, dass
Frauen sowas lesen, geschweige denn selbst verfassen....
Nein, den Titel nenne ich hier nicht.
Im Internet habe ich nun mal nach dem Namen der Autorin gesucht und bin auf folgenden Artikel
mit dem Titel "Pornographie als Lebensform" aufmerksam geworden. Vielleicht auch für andere intressant...
http://www.faz.net/s/RubAB356D89EE364EF6BE1BB4054C1D8C8D/Doc~EE2258B700BAC41CC804734FA9...

Re: Mein Beitrag zur Spekulation über die Sexualität der Frau

Pascha, Sunday, 21.12.2003, 12:58 (vor 8083 Tagen) @ Christoph

Als Antwort auf: Re: Mein Beitrag zur Spekulation über die Sexualität der Frau von Christoph am 20. Dezember 2003 19:07:51:

Es gibt NICHTS, aber auch wirklich gar nichts, was Deine Einstellung zu Frauen allgemein rechtfertigen würde. Ganz egal, ob sich manche Tanten bei Dir unbeliebt gemacht haben oder nicht, es gibt keinen Grund, diese Meinung auf alle Frauen zu übertragen.

Es mag Gründe geben, Frauen nicht zu mögen, aber es gibt weitaus mehr Gründe, sie zu lieben. Und von Dir, der ja nach eigenem Bekunden - wenn Du nicht nur ein Troll auf Nahrungssuche bist - noch NIE mit einer Frau intim war, diese Hassgesänge auf die Vagina zu hören - da musst Du Dich nicht wundern, wenn ich Dir sowohl eine sexuelle Störung als auch einen schlechten Charakter unterstelle. Wie kannst Du über etwas urteilen, dass Du ja gar nicht kennst?

Seltsam, diese aggressive, abwertende Einstellung gegenüber dem anderen Geschlecht - woher hab ich das nur schon mal gesehen.. Ach, ich weiß - in den Foren der RadFems. Man hat zwar keine oder kaum Erfahrungen mit Männern, verteufelt sie aber trotzdem eifrig. Man spekuliert über Sexualität, obwohl man selbst keine hat. Klasse. Die Männerbewegung beginnt sich ja echt langsam zum Spiegelbild der Frauenbewegung zu entwickeln.

Pascha, angewidert

Re: Mein Beitrag zur Spekulation über die Sexualität der Frau

Manfred, Sunday, 21.12.2003, 14:29 (vor 8082 Tagen) @ Christoph

Als Antwort auf: Re: Mein Beitrag zur Spekulation über die Sexualität der Frau von Christoph am 20. Dezember 2003 13:23:38:

P. S. Den paar Wenigen, die zu mir gehalten haben, danke ich natürlich.

So wenige dürften das gar nicht sein. Du hast lediglich die Gefühle einiger RadFems und Kriechernaturen verletzt (Gefühle, die sie freilich wenig scheren wenn es ihnen ums Austeilen geht)
So aber hast du dieses Klientel davon entlastet, selbst wieder eine "mein Gott, was bin ich heute wieder betroffen, bestürzt, diskriminiert und von Männern beleidigt- Kampagne" erfinden zu müssen.
Klar, dass man das begierig ausschlachtet.

Gruß,
Manfred

Re: Mein Beitrag zur Spekulation über die Sexualität der Frau

Christoph, Sunday, 21.12.2003, 15:28 (vor 8082 Tagen) @ Pascha

Als Antwort auf: Re: Mein Beitrag zur Spekulation über die Sexualität der Frau von Pascha am 21. Dezember 2003 10:58:45:

Im Großen und Ganzen kann ich eigentlich nur das wiederholen, was ich ohnehin schon von mir gegeben habe.

Es gibt NICHTS, aber auch wirklich gar nichts, was Deine Einstellung zu Frauen allgemein rechtfertigen würde. Ganz egal, ob sich manche Tanten bei Dir unbeliebt gemacht haben oder nicht, es gibt keinen Grund, diese Meinung auf alle Frauen zu übertragen.

Ich weiß nicht, ob der Begriff "Psychohygiene" dir etwas sagt. Das heißt, das man ab und zu innerlich mal aufräumen und überflüssigen Müll über Bord werfen sollte. Wenn man von diesem Geschlecht permanent auf erotischem Gebiet in seiner persönlichen Würde und Integrität verletzt wird, da hält man ab einem gewissen Punkt einfach einmal einen Sicherheitsabstand. Mit dem Ergebnis, daß es einem schlagartig sehr viel besser geht, als vorher! Es werden so Ressourcen freigesetzt für die Dinge, die einem wirklich wichtig sind. Weil man sich so nicht mehr um Reibungsverluste scheren muß, die durch irgendwelchen im Grunde völlig sinnlosen Scheißdreck verursacht werden, um es mal Deutsch auszudrücken.

Ich zwinge deswegen ja keinen anderen, so zu werden wie ich. Und ich behandele deswegen auch keine einzige Frau schlecht. Ich habe beruflich durchaus mit einer ganzen Reihe von Frauen völlig normale soziale Kontakte. Nur was das Private betrifft, halte ich zumindest erstmal für einen langen Zeitraum einen gesunden Sicherheitsabstand zu ihnen ein.

Und darüber hinaus: Ich glaube nicht, daß irgendeiner Frau auf der Welt ein Verlust dadurch entsteht, weil ich nicht f.... Das ist meine ehrliche Meinung.

Es mag Gründe geben, Frauen nicht zu mögen, aber es gibt weitaus mehr Gründe, sie zu lieben.

Kannst du ja machen, hindert dich ja keiner daran.

- wenn Du nicht nur ein Troll auf Nahrungssuche bist -

Ich weiß mit meiner Freizeit wahrlich sinnvollere Dinge anzustellen.

- da musst Du Dich nicht wundern, wenn ich Dir sowohl eine sexuelle Störung als auch einen schlechten Charakter unterstelle.

Da kann ich mich auch nur wiederholen. Das ist deine private Meinung, auf die du ein Recht hast.

Seltsam, diese aggressive, abwertende Einstellung gegenüber dem anderen Geschlecht - woher hab ich das nur schon mal gesehen.. Ach, ich weiß - in den Foren der RadFems.

Es gibt Momente, da wird man aus einer gewissen Schnauze-voll-Einstellung von viehisch notgeilen Weibern wirklich zu einer Art männlichem RadFem.

Man hat zwar keine oder kaum Erfahrungen mit Männern, verteufelt sie aber trotzdem eifrig. Man spekuliert über Sexualität, obwohl man selbst keine hat.

Einige Erfahrungen habe ich schon, mit beschriebenen notgeilen Schlampen. (Auch wenn es dabei nicht bis zum Alleräußersten kam. Zwei oder dreimal hat man mir schon mal ein eindeutiges Angebot gemacht. Ich habe aber immer gerade noch rechtzeitig die Flucht ergriffen.)Und die reichen mir fürs erste. Drum lautet meine Einstellung zumindest erst einmal für eine gewisse Zeit: In die Hölle mit den Sch...-Weibern! (Ab und zu muß man sich mal Luft machen.)
Und um keine Mißverständnisse aufkommen zu lassen: Die sollen machen, was sie wollen. Nur nicht in meiner unmittelbaren Nähe. Die ist zumindest erst einmal für die absehbare Zukunft frauenfreie Zone. Das ist halt meine Einstellung, dazu stehe ich.

Klasse. Die Männerbewegung beginnt sich ja echt langsam zum Spiegelbild der Frauenbewegung zu entwickeln.

Ich bin nicht die Männerbewegung. Ich bin noch nicht mal ein Teil davon. Ich sehe mich eher als interessierten Zuschauer am Rande von dem, was sich in der Männerbewegung so tut.

Pascha, angewidert

@Pascha: off topic

Lambretta, Sunday, 21.12.2003, 19:24 (vor 8082 Tagen) @ Pascha

Als Antwort auf: Re: Mein Beitrag zur Spekulation über die Sexualität der Frau von Pascha am 21. Dezember 2003 10:58:45:

Hallo Pascha,

ich habe Probleme, mich ins andere Forum einzuloggen. Liegt das an mir oder ist da ein allgemeiner Fehler aufgetreten?

Grüße
Lambretta

Re: @Pascha: off topic

Pascha, Sunday, 21.12.2003, 19:49 (vor 8082 Tagen) @ Lambretta

Als Antwort auf: @Pascha: off topic von Lambretta am 21. Dezember 2003 17:24:12:

Hallo Pascha,
ich habe Probleme, mich ins andere Forum einzuloggen. Liegt das an mir oder ist da ein allgemeiner Fehler aufgetreten?
Grüße
Lambretta

Der Cutecast-Server ist zur Zeit tot, wie es scheint. Das geht allen so, nicht nur Dir.

Grüße, Pascha

P.S. Ich habe gestern eine Nachricht erhalten, dass das Creveld-Büchlein da ist. Hast Du Deines schon?

Re: @Pascha: off topic

Lambretta, Sunday, 21.12.2003, 20:24 (vor 8082 Tagen) @ Pascha

Als Antwort auf: Re: @Pascha: off topic von Pascha am 21. Dezember 2003 17:49:02:

Der Cutecast-Server ist zur Zeit tot, wie es scheint. Das geht allen so, nicht nur Dir.
Grüße, Pascha
P.S. Ich habe gestern eine Nachricht erhalten, dass das Creveld-Büchlein da ist. Hast Du Deines schon?

Das "Frauen und Krieg" liegt hier schön änger, aber ich habe noch keinen Blick reingeworfen.
Das einzige Exemplar von "Das bevorzugte Geschlecht" in MS ist noch bis zum 14.01. ausgeliehen. Ich habe auch keine Möglichkeit, das Buch über Fernleihe zu bestellen, da es ja hier vorhanden ist, aber halt ausgeliehen. Wir können ja, wenn das Forum wieder steht, mal mailen, wie wir weiter vorgehen. :-)

Grüße
Lambretta

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