Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Eherecht

Mic, Wednesday, 17.12.2003, 11:23 (vor 8087 Tagen)

Was hat sich eigentlich rechtlich geändert in den letzten 50 Jahren? Irgendwann gab es etwas wie einen 'Haushaltsvorstand' der für den Lebensunterhalt aufkommen musste und die Ehefrau die für die 'Haushaltsführung' verantwortlich war. Dann die 'ehelichen Pflichten' das war eine Art Verpflichtung zum Sex?

In der Praxis hat sich klarerweise fast alles geändert, schon durch die Berufstätigkeit der Frauen.

Re: Eherecht

Emmalein, Wednesday, 17.12.2003, 16:41 (vor 8087 Tagen) @ Mic

Als Antwort auf: Eherecht von Mic am 17. Dezember 2003 09:23:23:

Was hat sich eigentlich rechtlich geändert in den letzten 50 Jahren? Irgendwann gab es etwas wie einen 'Haushaltsvorstand' der für den Lebensunterhalt aufkommen musste und die Ehefrau die für die 'Haushaltsführung' verantwortlich war. Dann die 'ehelichen Pflichten' das war eine Art Verpflichtung zum Sex?
In der Praxis hat sich klarerweise fast alles geändert, schon durch die Berufstätigkeit der Frauen.

Rechtlich gibt es keine Verpflichtung mehr für Frauen, den Haushalt zu führen. Es gibt keine Möglichkeit für die Männer, rechtlich einzuschreiten, wenn Frauen gern in der Ehe berufstätig sein möchten. Es gibt die Möglichkeit, Vergewaltigung in der Ehe anzuklagen.

Es gibt gesetzlich für die Ehe das gemeinsame Sorgerecht als Regelfall im Falle der Scheidung. Es gibt nicht mehr die Pflicht, die Schuldfrage im Falle der Scheidung zu klären: Dabei kann man heute auf Zerrüttung der Ehe pochen.

Es gibt eheähnliche Gemeinschaften für Homosexuelle.

Es gibt die Möglichkeit, zusammenzuleben ohne zu heiraten. Ein Vermieter macht sich, wenn er das erlaubt, nicht mehr der "Kuppelei" schuldig.

Es grüsst
das Emmalein (das um Ergänzungen bittet)

Re: Eherecht

Mic, Wednesday, 17.12.2003, 17:13 (vor 8087 Tagen) @ Emmalein

Als Antwort auf: Re: Eherecht von Emmalein am 17. Dezember 2003 14:41:44:

Rechtlich gibt es keine Verpflichtung mehr für Frauen, den Haushalt zu führen.

Das heißt eine nicht (oder nur geringfügig) berufstätige Ehefrau kann nicht dazu angehalten werden im Haushalt etwas voranzubringen?

Es gibt keine Möglichkeit für die Männer, rechtlich einzuschreiten, wenn Frauen gern in der Ehe berufstätig sein möchten.

Und wenn die Frau selbst nicht (oder nur geringfügig) berufstätig sein möchte gibt es auch keine Möglichkeit sie dazu zu bewegen? Das heißt 'nichts zum Familieneinkommen beitragen' muss nicht vom Mann gutgeheißen werden?

Es gibt die Möglichkeit, Vergewaltigung in der Ehe anzuklagen.

Die Umkehrung, nämlich dauernde sexuelle Verweigerung ist kein Ehehinderungsgrund? Bei kirchlicher Trauung gibt (oder gab) es einen Passus, dass die Eheleute Kinder anstreben.

Re: Eherecht

reinecke54, Wednesday, 17.12.2003, 17:44 (vor 8087 Tagen) @ Emmalein

Als Antwort auf: Re: Eherecht von Emmalein am 17. Dezember 2003 14:41:44:

Was noch geblieben ist: das Steuerformular. Dort
heisst es immer noch "Steuerpflichtige Person, bei
Ehegatten: Ehemann". Und nur der muss tagsueber
telefonisch erreichbar sein.;-)

Re: Eherecht

Emmalein, Wednesday, 17.12.2003, 18:07 (vor 8087 Tagen) @ Mic

Als Antwort auf: Re: Eherecht von Mic am 17. Dezember 2003 15:13:28:

Rechtlich betrachtet ist der Haushalt jetzt ein rechtsfreier Raum, in dem die Eheleute die Verteilung der Hausarbeit selbst regeln sollen.

Ebenso ist rechtlich betrachtet keiner der Ehepartner zu sexuellem Verkehr verpflichtet.

Ehen können heute nach dem Zerrüttungsprinzip geschieden werden. Ich würde Dir empfehlen, wenn Du unter sexuellem Notstand leidest und Deine Frau Dich nicht "erhört", diesen Weg zu wählen.

Emmalein

Re: Eherecht

Mic, Wednesday, 17.12.2003, 18:22 (vor 8087 Tagen) @ Emmalein

Als Antwort auf: Re: Eherecht von Emmalein am 17. Dezember 2003 16:07:40:

Ich würde Dir empfehlen, wenn Du unter sexuellem Notstand leidest und Deine Frau Dich nicht "erhört", diesen Weg zu wählen.

Danke für den netten Ratschlag! Du zeigst sehr schön die Taktik: personalisieren, auf die Gefühlsebene bringen, als 'Verlierer' verächtlich machen. Alles genau im traditionellen Rollenbild.

Re: Eherecht

Max, Wednesday, 17.12.2003, 18:37 (vor 8087 Tagen) @ Emmalein

Als Antwort auf: Re: Eherecht von Emmalein am 17. Dezember 2003 16:07:40:

Ich würde Dir empfehlen, wenn Du unter sexuellem Notstand leidest und Deine Frau Dich nicht "erhört", diesen Weg zu wählen.

Emmalein

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Glückliches 19tes Jahrhundert! Damals hätte Emmalein´s Haushaltsvorstand von seinem Züchtigungsrecht Gebrauch gemacht. Und Emmalein hätte sich hinterher auch noch recht artig bedankt. Gute alte Zeit....*seufz*

- Max

Re: Eherecht

Emmalein, Wednesday, 17.12.2003, 23:55 (vor 8086 Tagen) @ Max

Als Antwort auf: Re: Eherecht von Max am 17. Dezember 2003 16:37:47:

Ich würde Dir empfehlen, wenn Du unter sexuellem Notstand leidest und Deine Frau Dich nicht "erhört", diesen Weg zu wählen.

Emmalein

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Glückliches 19tes Jahrhundert! Damals hätte Emmalein´s Haushaltsvorstand von seinem Züchtigungsrecht Gebrauch gemacht. Und Emmalein hätte sich hinterher auch noch recht artig bedankt. Gute alte Zeit....*seufz*
- Max

Ich habe keinen Haushaltungsvorstand, der mich züchtigen könnte. Im Übrigen waren die Frauen auch damals für Misshandlungen nicht dankbar.

Menschen, die Gewalt propagieren, kann ich nicht leiden!

Emmalein

Re: Eherecht

Emmalein, Wednesday, 17.12.2003, 23:58 (vor 8086 Tagen) @ Mic

Als Antwort auf: Re: Eherecht von Mic am 17. Dezember 2003 16:22:52:

Ich würde Dir empfehlen, wenn Du unter sexuellem Notstand leidest und Deine Frau Dich nicht "erhört", diesen Weg zu wählen.

Danke für den netten Ratschlag! Du zeigst sehr schön die Taktik: personalisieren, auf die Gefühlsebene bringen, als 'Verlierer' verächtlich machen. Alles genau im traditionellen Rollenbild.

Dasselbe würde ich einer Frau empfehlen, wenn ihr Mann sie nicht "erhört".
Das "Du" war generalisierend zu verstehen, etwa wie das "you" im Englischen.

Emmalein

Re: Eherecht

Joachim , Thursday, 18.12.2003, 15:19 (vor 8086 Tagen) @ Mic

Als Antwort auf: Eherecht von Mic am 17. Dezember 2003 09:23:23:

Was hat sich eigentlich rechtlich geändert in den letzten 50 Jahren? Irgendwann gab es etwas wie einen 'Haushaltsvorstand' der für den Lebensunterhalt aufkommen musste und die Ehefrau die für die 'Haushaltsführung' verantwortlich war. Dann die 'ehelichen Pflichten' das war eine Art Verpflichtung zum Sex?
In der Praxis hat sich klarerweise fast alles geändert, schon durch die Berufstätigkeit der Frauen.

Man muss sich in erster Linie mit dem geänderten Scheidungsrecht befassen, nämlich was einem passieren kann wenn es zur Scheidung kommt und das ist leider für viele Personen ziemlich BRUTAL! Wer heute noch Heiraten will muss ganz genau wissen was man tut und deshalb muss für Heiratwillige vor der Eheschliessung unbedingt Scheidungs-Broschüren verteilt werden, hier nachzulesen sein soll wer am Ende abgezockt, ausgebeutet, entrechtet, versklavt, ruiniert wird und wer Geld, Kind und Macht übertragen bekommt, sowie Eheverträge in Deutschland für Null und Nichtig erklärt werden können, man kann sich deshalb vor einer Ehe zum Großteil ausrechnen wer nach einer Scheidung ein Gewinner oder Verlierer ist.
1977 wurde von SPD/FDP die Schuldfrage abgeschafft und in ein Zerüttungsprinzip umgewandelt, meistens werden Urteile zum Vorteil für Nichterwerbstätige Personen und natürlich fast immer zum Nachteil des Erwerbstätigen gefällt der praktisch nur noch abgezockt, ausgebeutet, entrechtet, versklavt und ruiniert wird. Der Gipfel der Frechheit ist, dass manche arbeitsscheue Ehebruch-TäterINNEN lebenslänglich mit Unterhaltszahlungen belohnt werden. Scheidung ist zum Volkssport Nr.1 geworden und jedes Jahr ist ein neuer Scheidungsrekord zu verzeichnen, Scheidungen muss ziemlich lukrativ für manche Personen sein, anders kann ich mir die jährlichen Scheidungsrekorde nicht erklären. Für manche Personen sind wahrscheinlich Ehen dazu da, damit man sich später scheiden lässt um an Geld, Kind und Macht zu kommen.

meint Joachim

Re: Scheidung

Mic, Thursday, 18.12.2003, 15:34 (vor 8086 Tagen) @ Joachim

Als Antwort auf: Re: Eherecht von Joachim am 18. Dezember 2003 13:19:06:

Der Gipfel der Frechheit ist, dass manche arbeitsscheue Ehebruch-TäterINNEN lebenslänglich mit Unterhaltszahlungen belohnt werden. Scheidung ist zum Volkssport Nr.1 geworden und jedes Jahr ist ein neuer Scheidungsrekord zu verzeichnen, Scheidungen muss ziemlich lukrativ für manche Personen sein, anders kann ich mir die jährlichen Scheidungsrekorde nicht erklären. Für manche Personen sind wahrscheinlich Ehen dazu da, damit man sich später scheiden lässt um an Geld, Kind und Macht zu kommen.
meint Joachim

Aber nein, du missverstehst das völlig - in Wirklichkeit ist es einfach so, dass Frauen jahrhundertelang so unterdrückt waren, dass sie nicht entkommen konnten, und erst jetzt langsam begradigt sich das. Erst jetzt können Frauen, konsequent und zielstrebig wie sie sind unter Überwindung großer Schwierigkeiten den Weg in die Eigenbestimmtheit und Freiheit antreten ;-)

Re: Scheidung

Emmalein, Thursday, 18.12.2003, 18:07 (vor 8086 Tagen) @ Mic

Als Antwort auf: Re: Scheidung von Mic am 18. Dezember 2003 13:34:43:

Scheidungen sind kein Volkssport, Scheidungen sind seelisch für alle Beteiligten sehr an den Nerven zerrend.

Die Ansprüche an die Ehen sind von beiden Partnern stark gestiegen, beinahe ins Unerfüllbare. Die Beziehung soll Religion, Freundschaften, Hobbies und teilweise sogar noch Erfolg ersetzen. Dass das eine Ehe nicht kann, ist klar.

Wir leben in einer Gesellschaft, in der schnell sich fürs Wegwerfen und selten sich fürs Kämpfen entschieden wird. Es ist vergleichsweise leichter, zu sagen, ich lass mich scheiden, als an sich und an der gemeinsamen Beziehung zu arbeiten.

Das "Feindbild Frau", das hier zum Teil aufgebaut wird, von der Abzockerin, die immer nur auf Geld aus ist, trägt mit Sicherheit nicht dazu bei, die Ursachen dieses Problems zu bekämpfen.

Das Anspruchsdenken von beiden Seiten muss bekämpft und der Wille, an sich und an Beziehungen zu arbeiten, gestärkt werden - auf beiden Seiten.

Es grüsst
das Emmalein

Liebe herbeireden - 'Beziehungsarbeit'

Mic, Thursday, 18.12.2003, 18:37 (vor 8086 Tagen) @ Emmalein

Als Antwort auf: Re: Scheidung von Emmalein am 18. Dezember 2003 16:07:21:

Liebe herbeireden ist nicht möglich. Wenn also nach längerer Ehe ein Liebestiefpunkt erreicht ist, oder besser gesagt die Umwandlung in ein 'Alltagbewältigungsteam' so stellt sich natürlich die Frage wie es weitergehen soll. Und an der Stelle entscheiden sich halt mehrheitlich die Frauen (siehe Scheidungsstatistik) die Ehe zu beenden.

Re: Liebe herbeireden - 'Beziehungsarbeit'

Emmalein, Friday, 19.12.2003, 00:21 (vor 8085 Tagen) @ Mic

Als Antwort auf: Liebe herbeireden - 'Beziehungsarbeit' von Mic am 18. Dezember 2003 16:37:45:

Liebe herbeireden ist nicht möglich. Wenn also nach längerer Ehe ein Liebestiefpunkt erreicht ist, oder besser gesagt die Umwandlung in ein 'Alltagbewältigungsteam' so stellt sich natürlich die Frage wie es weitergehen soll. Und an der Stelle entscheiden sich halt mehrheitlich die Frauen (siehe Scheidungsstatistik) die Ehe zu beenden.

Nun ja,

wenn das ein oder andere Paar mehr geredet und weniger vorschnell gehandelt hätte, wären die beiden mit Sicherheit noch zusammen... Gespräche in und über die Beziehung sind sehr wichtig, ebenso das gemeisame Entwickeln von Ritualen und das Schaffen von Möglichkeiten zur Ausssprache ohne den Vorwurf-Gedanken.

Hellseher sind eben beide Parnter nicht.

Es grüsst
das Emmalein

Re: Eherecht

Max, Friday, 19.12.2003, 10:41 (vor 8085 Tagen) @ Emmalein

Als Antwort auf: Re: Eherecht von Emmalein am 17. Dezember 2003 21:55:42:

Ich würde Dir empfehlen, wenn Du unter sexuellem Notstand leidest und Deine Frau Dich nicht "erhört", diesen Weg zu wählen.
Emmalein

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Glückliches 19tes Jahrhundert! Damals hätte Emmalein´s Haushaltsvorstand von seinem Züchtigungsrecht Gebrauch gemacht. Und Emmalein hätte sich hinterher auch noch recht artig bedankt. Gute alte Zeit....*seufz*
- Max
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Ich habe keinen Haushaltungsvorstand, der mich züchtigen könnte. Im Übrigen waren die Frauen auch damals für Misshandlungen nicht dankbar.
Menschen, die Gewalt propagieren, kann ich nicht leiden!
Emmalein

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"Ich habe keinen Haushaltungsvorstand, der mich züchtigen könnte."

...ganz schön armseliger Haushaltsvorstand, das.

"Im Übrigen waren die Frauen auch damals für Misshandlungen nicht dankbar."

...der Beginn einer verhängnisvollen Entwicklung: Heute sind Frauen für gar nichts mehr dankbar.

"Menschen, die Gewalt propagieren, kann ich nicht leiden!"

...Ätsch! Das ist mir wurscht. Ich kann keine Menschen leiden, die erst Gewalt provozieren und hinterher dann jammern "Gewalt, Gewalt!. Jaja...das ist jetzt Dir wurscht. Und das wiederum ist mir auch wurscht.
- Max

Re: Scheidung

Garfield, Friday, 19.12.2003, 10:47 (vor 8085 Tagen) @ Emmalein

Als Antwort auf: Re: Scheidung von Emmalein am 18. Dezember 2003 16:07:21:

Hallo Emmalein!

Prinzipiell stimme ich dir völlig zu. Es ist heute leider so, daß viele Menschen nicht mehr bereit sind, die Ehe als etwas Unantastbares anzusehen, das auf jeden Fall erhalten werden muß. In früheren Zeiten sorgte die Kirche dafür, daß die Scheidungsrate niedrig blieb. Das ist nun vorbei, und entsprechend gibt es nun auch mehr Scheidungen.

Joachim hat aber in vieler Hinsicht auch recht. Die deutschen Scheidungsgesetze bevorteilen bei Scheidungen endeutig Frauen, und so ist es dann auch kein Wunder, daß Scheidungen mehrheitlich von ihnen eingereicht werden.

Ich konstruiere mal folgendes Beispiel:

Ein Spitzenmanager lernt in einem Laden eine Einzelhandelsverkäuferin kennen, verliebt sich in sie, und sie heiraten schließlich. Da er gut verdient, entscheidet sie sich bald dafür, ihren Job, mit dem sie ohnehin nur wenig verdient, an den Nagel zu hängen, Kinder zu bekommen und Hausfrau zu werden. Nach ein paar Jahren langweilt sie das, zumal ihr Mann beruflich auch sehr eingespannt ist, so geht sie dann fremd und es kommt zur Scheidung.

Dann ist ihr Ex-Mann nicht nur für die Kinder (die natürlich mit hoher Wahrscheinlichkeit bei ihr bleiben) unterhaltspflichtig, sondern auch für sie, da sie ja angeblich die Hausarbeit gemacht hat. Tatsächlich hat er von seinem hohen Einkommen natürlich eine Putzfrau eingestellt, und die Kinder konnte seine Ex-Frau immer gegen Entgelt bei einer Frau abgeben, die dann auf sie aufgepaßt hat, wenn sie z.B. wieder mal eine ihrer Einkaufstouren machen wollte.

Es war tatsächlich also keineswegs so, daß sie ihren Job für Kinder und Hausarbeit aufgeben mußte. Das interessiert dann bei der Scheidung aber niemanden mehr. Da wird nun auf einmal davon ausgegangen, daß sie sich für Haushalt und Kinder ganz schrecklich aufgeopfert hätte und so ja gar keine Karriere im Supermarkt machen konnte, weshalb ihr Ex-Mann ihr nun Unterhalt zahlen muß.

Der Unterhalt für sie und für ihre Kinder wird dann auch noch so bemessen, daß sie ihren bisherigen Lebensstandard möglichst beibehalten können. Da der durch das hohe Einkommen des Ex-Mannes nicht gerade niedrig war, fallen auch die Unterhaltszahlungen nun recht hoch aus. Als Gegenleistung dafür, daß sie schon während ihrer Ehe gut auf Kosten ihres Ex-Mannes gelebt hat, darf die Ex-Frau nun also weiterhin gut abkassieren.

Dabei wird auch gar nicht berücksichtigt, daß sie ja schon wieder einen neuen Partner hat, von dem sie natürlich auch Geld bekommt. Sie zieht selbstverständlich nicht offiziell mit ihm zusammen, da sie genau weiß, daß sie dann die Unterhaltsansprüche für sich selbst verlieren würde.

Zwar ist sie laut Gesetz verpflichtet, sich wieder um eine neue Arbeitsstelle zu bemühen. Aber nur, wenn die Kinder schon alt genug sind, um nicht ständig beaufsichtigt werden zu müssen. Und selbst wenn die Kinder schon alt genug sind: Dann ist laut Gesetz für sie nur ein Job zumutbar, mit dem sie ihren bisherigen Lebensstandard weiter aufrecht erhalten kann. Da das mit dem Einkommen einer Einzelhandelsverkäuferin natürlich nicht möglich ist, braucht sie de facto überhaupt nicht mehr arbeiten und kann weiter bei ihrem Ex-Mann die Hand aufhalten.

Der wird dann wiederum steuerlich so eingestuft, als wäre er Single. Obwohl er seine Ex-Frau noch mit ernähren darf.

Nun wirst du vielleicht einwenden, daß solche Fälle wohl recht selten sind. Das ist richtig. Bei weitem nicht jeder Mann ist Top-Manager mit sechsstelligem Monatsgehalt. Aber umso härter trifft es ihn dann, wenn er dermaßen durch eine Scheidung abgezockt wird. Der Aufbau einer neuen Familie ist dann oft nicht mehr möglich. Auch das ist ein wesentlicher Grund für die sinkende Geburtenrate in Deutschland - nur interessiert das kaum jemanden.

Zwar kann das so theoretisch auch umgekehrt passieren. Praktisch kommt das aber eher selten vor, denn kaum eine Spitzenmanagerin würde sich dazu herablassen, einen Einzelhandelsverkäufer zu heiraten. Selbst Feministinnen haben mal in einer Umfrage mehrheitlich angegeben, daß ihr Traumpartner mindestens soviel verdienen muß wie sie selbst. (Das steht übrigens auch in Arnes Buch "Sind Frauen bessere Menschen?", wenn ich mich recht erinnere.)

In meinem Bekanntenkreis habe ich mal folgende Geschichte gehört:

Ein Paar baute ein Haus, die Frau bekam ein Kind und blieb mit dem Kind zu Hause, während der Mann weiter arbeitete und so das Geld verdiente. Nach ein paar Jahren wurde ihr das zu langweilig, sie ging fremd und ließ sich schließlich scheiden.

Da das Haus auf beide Ex-Partner eingetragen war, mußte der Ex-Mann seiner Ex-Frau ihren Anteil auszahlen. Obwohl er natürlich das meiste Geld für das Haus aufgebacht und auch die meiste Arbeit hineingesteckt hat.

In den meisten Fällen muß ein Haus in der Situation verkauft werden, aber in diesem Fall hat der Mann es irgendwie geschafft, seine Ex-Frau auszuzahlen. Er ist also zunächst noch relativ glimpflich davon gekommen.

Wohl über die gemeinsamen Kinder hatte er aber weiterhin Kontakt zu seiner Ex, und sie sind dann tatsächlich wieder zusammen gekommen. Er war dann so gutmütig, das Haus wieder auch auf ihren Namen eintragen zu lassen. Man muß ja immer damit rechnen, daß man vielleicht mal einen tödlichen Unfall hat, und dann ist für die Partnerin alles viel einfacher, wenn sie für Haus und Konten als Mitinhaberin eingetragen ist.

Es kam, wie es kommen mußte: Sie ging wieder fremd, trennte sich wieder von ihm, und dann durfte er ihr noch einmal die Hälfte des Hauswertes auszahlen, so daß sie dann also den kompletten Wert des Hauses bekommt, so als hätte sie das Haus ganz allein gekauft. Die erste Hälfte des Geldes hatte sie natürlich längst verjubelt, als sie wieder zu ihm zurück gekommen ist.

Ob er das dann auch nochmal geschafft hat, weiß ich nicht. Vermutlich mußte das Haus dann verkauft werden. Oder vielleicht ist sie mittlerweile wieder zu ihm zurück gekehrt (natürlich erst, nachdem sie auch die zweite Hälfte des Hauswertes bekommen hat). Wenn sie es schafft, den Mann nochmal dazu zu bringen, sie als Mitbesitzerin des Hauses einzutragen, kann sie dann also nach der nächsten Trennung nochmal abkassieren und kriegt dann insgesamt schon das 1,5fache des Hauswertes...

Tja, wie schrieb eine deutsche Schriftstellerin sinngemäß so schön: "Eine Frau, die nach der dritten Scheidung keinen Porsche fährt, hat etwas falsch gemacht."

Wenn so eine miese Abzockerei möglich ist, dann ist das ein deutliches Zeichen dafür, daß in der Gesellschaft einiges falsch läuft. Schuld daran sind eigentlich nicht die Frauen. Sie nutzen nur die Vorteile aus, die die Gesetze ihnen bieten.

Schuld daran sind unsere werten Politiker(innen), die natürlich jede Möglichkeit nutzen, um Sozialkosten für geschiedene Ehefrauen und ihre Kinder auf die Ex-Männer und Väter abzuwälzen.

So ist es dann natürlich auch kein Wunder, daß die Scheidungszahlen immer höher steigen.

Freundliche Grüße
von Garfield


Re: Scheidung

Ferdi, Friday, 19.12.2003, 12:56 (vor 8085 Tagen) @ Garfield

Als Antwort auf: Re: Scheidung von Garfield am 19. Dezember 2003 08:47:41:

Hallo Garfield!

Wie schon so oft hast Du die Sache wieder mal knallhart auf den Punkt gebracht. Genau so, wie Du es beschrieben hast, so ist es tatsächlich. Nur durch den finanziellen Level, auf dem sich die Stories abspielen, unterscheiden sie sich voneinander.

Der Unterhalt für sie und für ihre Kinder wird dann auch noch so bemessen, daß sie ihren bisherigen Lebensstandard möglichst beibehalten können.

Das ist einer der Punkte, die ich am schärfsten zu kritisieren habe. Im Prinzip ist ja nichts dagegen zu sagen, dass nach einer Scheidung der wirtschaftlich Stärkere den Schwächeren unterstützt und die meisten Männer unterhalten auch ihre Kinder und stellen das nicht in Frage. Aber dieser sogenannte "Aufstockungsunterhalt" für Ex-Frauen muss abgeschafft werden. Grundlage für die Unterhaltshöhe muss das sein, was eine Ex-Frau vor der Eheschliessung verdient hat, in Deinem Beispiel also das, was sie als Einzelhandelsverkäuferin verdient hat.

Es ist zu berücksichtigen, dass der eheliche Lebensstandard auch durch die gemeinsame Haushaltsführung und durch das Ehegattensplitting höher liegt, als er bei gleichem Verdienst für zwei Einzelpersonen liegen würde. Nach jetziger Rechtslage kann es vorkommen, dass ein normalverdienender Mann bis unter das Sozialhilfeniveau heruntergezockt wird, während die Ex den ehelichen Lebensstandart ohne Wiederaufnahme der Arbeit halten darf - auf Kosten des Ex.

[center]Das ist schleunigst abzuschaffen![/center]

Wohl über die gemeinsamen Kinder hatte er aber weiterhin Kontakt zu seiner Ex, und sie sind dann tatsächlich wieder zusammen gekommen. Er war dann so gutmütig, das Haus wieder auch auf ihren Namen eintragen zu lassen.

Ich begreife einfach nicht, wie jemand so strohdoof sein kann, so etwas nach dem bisher Erlebten nochmal zu machen.

[center]Männer werden schnell zu Dackeln, wenn Frauen mit dem Hintern wackeln![/center]

In dem Satz ist die ganze Wahrheit enthalten. Wenn die Männer nicht schleunigst lernen, ihre Gefühlswelt einschliesslich ihres Sextriebes unter rationale Kontrolle zu bringen, dann sterben sie nicht aufgrund eines angeblich schrottreifen Y-Gens aus, sondern an den Folgen ihrer eigenen Doofheit!

Gruss,
Ferdi

Re: Scheidung

Odin, Friday, 19.12.2003, 13:38 (vor 8085 Tagen) @ Garfield

Als Antwort auf: Re: Scheidung von Garfield am 19. Dezember 2003 08:47:41:

Prinzipiell stimme ich dir völlig zu. Es ist heute leider so, daß viele Menschen nicht mehr bereit sind, die Ehe als etwas Unantastbares anzusehen, das auf jeden Fall erhalten werden muß. In früheren Zeiten sorgte die Kirche dafür, daß die Scheidungsrate niedrig blieb. Das ist nun vorbei, und entsprechend gibt es nun auch mehr Scheidungen.

Das halte ich für einen Irrtum. Es war nicht Zwang, der die niedrigen Scheidungsraten verursachte, also ein Zwang von dem die Leute dann "endlich" befreit wurden. Es war ganz einfach so, daß die Menschen viel mehr wußten, daß die Ehe nicht das gepachtete Glück, sondern ein Stückweit Wirtschaftsgemeinschaft + Arbeit darstellt. In der Wirtschaftsgemeinschaft profitierten beide, mußten aber auch dafür arbeiten. Krisen wurden erwartet, sie waren natürlich und niemand war "Schuld".
Der oben erwähnte Irrtum hat weitreichende Folgen. Die hohen Scheidungszahlen können nämlich so auch noch als Erfolg verkauft werden - und werden es auch!

Joachim hat aber in vieler Hinsicht auch recht. Die deutschen Scheidungsgesetze bevorteilen bei Scheidungen endeutig Frauen, und so ist es dann auch kein Wunder, daß Scheidungen mehrheitlich von ihnen eingereicht werden.

Hier ist ebenfalls ein Irrtum verborgen: Es gibt kaum Frauen, die eine Ehe eingehen, mit dem Hintergedanken, nachher den Partner abzuzocken - wenn man von sogenannten "Starfucker" mal absieht. Frauen gehen genauso verliebt in die Ehe, wie die Männer. Das Gesetz gibt ihnen nur die Möglichkeit, die Männer nach dem Scheitern der Ehe abzuzocken - und da ja eh heftig gestritten wird, wenn die Ehe auseinandergeht, wird das natürlich auch weidlich ausgenutzt.
Hätten die Männer die Möglichkeit, würde SIE es tun!

Re: Scheidung

Garfield, Friday, 19.12.2003, 14:07 (vor 8085 Tagen) @ Odin

Als Antwort auf: Re: Scheidung von Odin am 19. Dezember 2003 11:38:04:

Hallo Odin!

"Es war ganz einfach so, daß die Menschen viel mehr wußten, daß die Ehe nicht das gepachtete Glück, sondern ein Stückweit Wirtschaftsgemeinschaft + Arbeit darstellt."

Ja, da hast du recht - das war sicherlich auch ein wesentlicher Grund dafür, daß Menschen früher mehr zusammen hielten als heute. Es gab damals ja auch noch nicht das heutige Sozialsystem, so daß man viel mehr aufeinander angewiesen war.

Heute dagegen wird überall die Spaßgesellschaft propagiert, es ist sehr modern, Verantwortung und Arbeit grundsätzlich auf andere abzuwälzen, und so ist es dann auch kein Wunder, daß auch in Partnerschaft oder Ehe immer weniger Menschen Verantwortung übernehmen.

Ich denke aber schon, daß früher auch der religiöse Faktor eine Rolle spielte. Vor allem in den höheren Kreisen konnte man sich manchmal durch eine Scheidung gesellschaftlich und damit oft auch wirtschaftlich runieren. Klar - die Mehrheit der Bevölkerung hatte dieses Problem nicht, aber auch da scheuten wohl viele Menschen davor zurück, den "heiligen Bund" der Ehe zu zerstören. Man ging dann zwar auch fremd, die Ehe wurde aber meist nicht in Frage gestellt.

"Es gibt kaum Frauen, die eine Ehe eingehen, mit dem Hintergedanken, nachher den Partner abzuzocken..."

Das sehe ich auch so. Ich hatte das auch nicht als Vorwurf an die Frauen gemeint. Nicht den Frauen haben wir die schwachsinnigen deutschen Scheidungsgesetze zu verdanken, sondern unseren Politiker(innen). Die haben den Frauen die Gesetzeskeulen in die Hände gedrückt, die sie nun bei Scheidungen fröhlich gegen ihre Ex-Männer einsetzen.

Im übrigen gibt es durchaus auch weibliche Scheidungsopfer. Die sind zwar seltener, aber ich persönlich kenne auch eins. Da lag das zwar nicht direkt an den deutschen Scheidungsgesetzen, aber prinzipiell war es ähnlich. Der Ex-Mann dieser Frau hatte während der Ehe ein Unternehmen, und als er einen Kredit aufnahm, hat sie den Fehler gemacht, dafür zu bürgen. Er ging dann fremd, es kam zur Scheidung, er zog schnell mit seiner Freundin zusammen und spielte den armen Arbeitslosen, obwohl er ganz offensichtlich viel Geld aus seiner ehemaligen Firma gezogen und illegal irgendwo ins Ausland auf ein geheimes Konto geschafft hat. Jedenfalls konnte er sich weiterhin ein dickes Auto und Restaurantbesuche mit seiner Freundin leisten. Seine Ex-Frau hat nun seine Schulden auf dem Hals, und er lacht sich eins.

Wie man an diesem Beispiel sieht, sind Männer da keineswegs besser. Wenn man Gesetze verabschiedet, die mißbraucht werden können, dann kann man sicher davon ausgehen, daß sie auch mißbraucht werden.

Freundliche Grüße
von Garfield


Re: Eherecht

Emmalein, Monday, 05.01.2004, 19:42 (vor 8068 Tagen) @ Max

Als Antwort auf: Re: Eherecht von Max am 19. Dezember 2003 08:41:34:

NICHTS RECHTFERTIGT GEWALT! GAR NICHTS!

WER NICHT GEWALTLOS AUF PROVOKATION REAGIEREN KANN, GEHÖRT IN PSYCHOLOGISCHE BEHANDLUNG, DENN EIN SOLCHER MENSCH IST KRANK!

Es grüsst das Emmalein

Re: Eherecht

AJM, Monday, 05.01.2004, 22:30 (vor 8067 Tagen) @ Emmalein

Als Antwort auf: Re: Eherecht von Emmalein am 05. Januar 2004 17:42:54:

WER NICHT GEWALTLOS AUF PROVOKATION REAGIEREN KANN.....

Nun ja, es gibt ja auch "Damen", die jede nicht-gewaltätige Provokation bereits als Gewalt ansehen. Was dann?

AJM

Gewaltloser Widerstand ist Gewalt. (Innenminister a.D. Zimemrmann)

Re: Eherecht

Odin, Monday, 05.01.2004, 22:38 (vor 8067 Tagen) @ Emmalein

Als Antwort auf: Re: Eherecht von Emmalein am 05. Januar 2004 17:42:54:

NICHTS RECHTFERTIGT GEWALT! GAR NICHTS!
WER NICHT GEWALTLOS AUF PROVOKATION REAGIEREN KANN, GEHÖRT IN PSYCHOLOGISCHE BEHANDLUNG, DENN EIN SOLCHER MENSCH IST KRANK!

Und wie kriegst Du ihn dahin? Doch nicht etwa mit Gewalt? Oder legst Du Pralinen aus?

Wie kann man sich nur so provozieren lassen? Solche Leute gehören echt.... :-)

Re: Eherecht

Jörg, Monday, 05.01.2004, 23:00 (vor 8067 Tagen) @ Odin

Als Antwort auf: Re: Eherecht von Odin am 05. Januar 2004 20:38:43:

>NICHTS RECHTFERTIGT GEWALT! GAR NICHTS!

WER NICHT GEWALTLOS AUF PROVOKATION REAGIEREN KANN, GEHÖRT IN PSYCHOLOGISCHE BEHANDLUNG, DENN EIN SOLCHER MENSCH IST KRANK![/i]

Und wie kriegst Du ihn dahin? Doch nicht etwa mit Gewalt? Oder legst Du Pralinen aus?
Wie kann man sich nur so provozieren lassen? Solche Leute gehören echt.... :-)

Du meinst doch nicht, daß solche Leute in psychologische Behandlung
gehören, oder? ;-)

Gruß, Jörg (der immer noch darüber nachgrübelt, ob Emmalein in die
Kategorie ernstzunehmender Forumsteilnehmer oder vielleicht eher als
Troll einzustufen ist)

Re: Eherecht

Emmalein, Tuesday, 06.01.2004, 10:13 (vor 8067 Tagen) @ Jörg

Als Antwort auf: Re: Eherecht von Jörg am 05. Januar 2004 21:00:29:

> > NICHTS RECHTFERTIGT GEWALT! GAR NICHTS!

WER NICHT GEWALTLOS AUF PROVOKATION REAGIEREN KANN, GEHÖRT IN PSYCHOLOGISCHE BEHANDLUNG, DENN EIN SOLCHER MENSCH IST KRANK![/i]

>Und wie kriegst Du ihn dahin? Doch nicht etwa mit Gewalt? Oder legst Du Pralinen aus?

Wie kann man sich nur so provozieren lassen? Solche Leute gehören echt.... :-)[/i]

Du meinst doch nicht, daß solche Leute in psychologische Behandlung
gehören, oder? ;-)
Gruß, Jörg (der immer noch darüber nachgrübelt, ob Emmalein in die
Kategorie ernstzunehmender Forumsteilnehmer oder vielleicht eher als
Troll einzustufen ist)

Wer Gewalt privat anwendet, ist anders zu beurteilen, als wer staatlich Gewalt anwendet. Menschen, die privat Gewalt anwenden, sind eine Gefahr für die Allgemeinhet. Darum gehören sie in Behandlung.

Menschen, die sich provozieren lassen und darauf im Rahmen der gesetzlich legitimen Möglichkeiten antworten und dabei keine Gewalt anwenden, sind weder krank noch eine Gefahr für die Allgemeinheit.

Vielleicht aber eine für einige Rad(ab)Maskus, die mit anderen Meinungen nicht zurechtkommen.

Deswegen würde mich eine Sperre durch Dich, Jörg, nicht wundern.

Es grüsst
das Emmalein
(das so langsam glaubt, Männer wollen sich in diesen Männer-Foren vor allem gegenseitig beweihräuchern und sind an Diskussionen über ihre tollen Thesen gar nicht wirklich interessiert.. Das wird langsam wirklich amüsant!)

Re: Eherecht

gaehn, Tuesday, 06.01.2004, 10:21 (vor 8067 Tagen) @ Emmalein

Als Antwort auf: Re: Eherecht von Emmalein am 06. Januar 2004 08:13:14:

> > NICHTS RECHTFERTIGT GEWALT! GAR NICHTS!

WER NICHT GEWALTLOS AUF PROVOKATION REAGIEREN KANN, GEHÖRT IN PSYCHOLOGISCHE BEHANDLUNG, DENN EIN SOLCHER MENSCH IST KRANK![/i]

>Und wie kriegst Du ihn dahin? Doch nicht etwa mit Gewalt? Oder legst Du Pralinen aus?

Wie kann man sich nur so provozieren lassen? Solche Leute gehören echt.... :-)[/i]

Du meinst doch nicht, daß solche Leute in psychologische Behandlung
gehören, oder? ;-)
Gruß, Jörg (der immer noch darüber nachgrübelt, ob Emmalein in die
Kategorie ernstzunehmender Forumsteilnehmer oder vielleicht eher als
Troll einzustufen ist)

Wer Gewalt privat anwendet, ist anders zu beurteilen, als wer staatlich Gewalt anwendet. Menschen, die privat Gewalt anwenden, sind eine Gefahr für die Allgemeinhet. Darum gehören sie in Behandlung.
Menschen, die sich provozieren lassen und darauf im Rahmen der gesetzlich legitimen Möglichkeiten antworten und dabei keine Gewalt anwenden, sind weder krank noch eine Gefahr für die Allgemeinheit.
Vielleicht aber eine für einige Rad(ab)Maskus, die mit anderen Meinungen nicht zurechtkommen.
Deswegen würde mich eine Sperre durch Dich, Jörg, nicht wundern.
Es grüsst
das Emmalein
(das so langsam glaubt, Männer wollen sich in diesen Männer-Foren vor allem gegenseitig beweihräuchern und sind an Diskussionen über ihre tollen Thesen gar nicht wirklich interessiert.. Das wird langsam wirklich amüsant!)

in der theorie nicht wirklich schlecht, aber angenommen du würdest sagen wir unter einem diktator in einem afrikanischen land leben der es eben mag wenn seine polizei frauen vergewaltigt. er sieht dabei eben gern zu.
ist diese staatl. gewalt dann anders zu beurteilen? ich denke nicht.

natürlich kann man behaupten das ein unterschied zwischen diesem land und dem eines afrikanischen (ich äh hab nix gegen afrikaner :-) diktatoren besteht, was auch richtig ist aber um den oberbösewicht a.h. zu nehmen der wurde auch gewählt (ich hoffe das ist jedem klar).

also mit anderen worten, natürlich kann man staatl. gewalt anders einstufen als private aber ich denke das du dies nur solange tust wie du mit der staatl. in etwa konform läufst, ansonsten würdest du dich wohl darüber beklagen.

beweihräuchern mhm, naja das machen alle menschen gern oder?

Re: Eherecht

Joachim, Tuesday, 06.01.2004, 10:33 (vor 8067 Tagen) @ Emmalein

Als Antwort auf: Re: Eherecht von Emmalein am 05. Januar 2004 17:42:54:

NICHTS RECHTFERTIGT GEWALT! GAR NICHTS!
WER NICHT GEWALTLOS AUF PROVOKATION REAGIEREN KANN, GEHÖRT IN PSYCHOLOGISCHE BEHANDLUNG, DENN EIN SOLCHER MENSCH IST KRANK!
Es grüsst das Emmalein

Provokation ist schon ein Akt der Gewalt!
Durch Provokation will man ja bewusst einem eins Auswischen und Schaden zufügen!

findet Joachim

Linkliste Männerbewegung

Hahaha

Der Bachelor, Tuesday, 06.01.2004, 12:34 (vor 8067 Tagen) @ Emmalein

Als Antwort auf: Re: Eherecht von Emmalein am 05. Januar 2004 17:42:54:

NICHTS RECHTFERTIGT GEWALT! GAR NICHTS!
WER NICHT GEWALTLOS AUF PROVOKATION REAGIEREN KANN, GEHÖRT IN PSYCHOLOGISCHE BEHANDLUNG, DENN EIN SOLCHER MENSCH IST KRANK!
Es grüsst das Emmalein

Dann müsste ja die gesamte Emma-Redaktion geschlossen bzw. in ein anderes Gebäude verfrachtet werden...

Bist du,Emmalein, eigentlich identisch mit einem gewissen Elefantentreiber namens Hannibal? Der hat auch seine Dosis von mal zu mal gesteigert bis er schliesslich sein wahres Gesicht zeigte als Solanas- und Bobbitt-Verehrer.
Einigen Leuten sind halt alle Mittel Recht, solange die Gewalt "die Richtigen" trifft. Ich glaube, das nennt man Doppelmoral, nicht wahr?

Dein Versuch, Gewalt mit "den Maskus" in Verbindung zu bringen, sehe ich als den x-ten Versuch der Verunglimpfung dieser noch jungen Bewegung.
Jeder sieht halt das, was er gerne sehen möchte.

Der Bachelor

und was soll jetzt dieser...

Andreas, Tuesday, 06.01.2004, 13:05 (vor 8067 Tagen) @ Emmalein

Als Antwort auf: Re: Eherecht von Emmalein am 06. Januar 2004 08:13:14:

...Quatsch:

(das so langsam glaubt, Männer wollen sich in diesen Männer-Foren vor allem gegenseitig beweihräuchern und sind an Diskussionen über ihre tollen Thesen gar nicht wirklich interessiert.. Das wird langsam wirklich amüsant!)

Wenn Dir die Art und Weise der Diskussion hier nicht paßt - was machst Du dann eigentlich noch hier? Du hast bislang nur abgedroschene Femi-Phrasen präsentiert, die man in jedem Faltblatt des Frauenministeriums nachlesen kann und nichts, worüber man ernsthaft diskutieren könnte. Wenn Du hier reinspazierst, um die alten Märchen von der ach so benachteiligten Frau an den Mann zu bringen, dann mußt Du Dich nicht wundern, wenn das in diesem Forum keiner mehr so richtig ernst nimmt. Die meisten Leute hier müssen sich schon von den Behörden und den gängigen Publikationsorganen die dümmsten Begründungen, Märchen und Legenden zur Frauenverherrlichung und "Frauenbenachteiligung" anhören. Da brauchts nicht noch eine Frau, die in den Foren ihren feministischen Müll absondert und dann glaubt, die Männer sollten hier zu Kreuze kriechen, um die armen Weibchen zu bemitleiden. Kann ich nichts mit anfangen. Oder was erwartest Du? Soll ich Dir ernsthaft die Geschichte von der überforderten Hausfrau abnehmen oder etwa Deine abstrakten Abhandlungen über die Notwendigkeit gewaltfreier Kommunikation im Alltagsleben? Das glaubst Du doch nicht wirklich? Wenn mich eine Frau schlägt, dann schlage ich zurück. Da brauch ich keinen langatmigen philosophischen Diskurs über gewaltfreie Konsensgesellschaften und sozialkonforme Behandlung von kommunikativen Störungen in der Partnerschaft.

Andreas

Re: Eherecht

Garfield, Tuesday, 06.01.2004, 14:31 (vor 8067 Tagen) @ Emmalein

Als Antwort auf: Re: Eherecht von Emmalein am 06. Januar 2004 08:13:14:

Hallo Emmalein!

"das Emmalein

(das so langsam glaubt, Männer wollen sich in diesen Männer-Foren vor allem gegenseitig beweihräuchern und sind an Diskussionen über ihre tollen Thesen gar nicht wirklich interessiert.. Das wird langsam wirklich amüsant!)"

Nun schreiben wir doch mal Klartext: Bisher hab ich noch überlegt, ob du wirklich echt bist oder wieder nur eine dieser Internet-Junky-Radikalfeministinnen, die sich ständig neue Namen geben, da sie sich unter ihren alten Nicks schon nirgends mehr blicken lassen können.

Diese Bemerkung von dir deutet nun deutlich darauf hin, daß letzteres der Fall ist. Dazu paßt auch, daß du ernsthaften Diskussionen gern ausweichst, was ein typisches Verhaltensmuster bei Radikalfeministinnen ist.

Nun ja, jeder soll nach seiner Fasson glücklich werden. Wenn du so weiter machst, darfst du dich aber nicht darüber wundern, daß dich hier bald wieder niemand mehr ernst nimmt.

Freundliche Grüße
von Garfield

Re: Eherecht

Emmalein, Wednesday, 07.01.2004, 15:01 (vor 8066 Tagen) @ Garfield

Als Antwort auf: Re: Eherecht von Garfield am 06. Januar 2004 12:31:45:

Ach, Garfield,

glaubst Du, dass ich die meisten Sachen hier wirklich ernst nehme?

Nur die Sachen, wo wirklich argumentiert wird, mit vernünftigen Begründungen etc., die nehme ich ernst. Die Provokationen, also etwa Texte wie den Deinen eben gerade, nehme ich nicht ernst, sonst müsste ich jetzt wütend werden. Werde ich aber nicht, sondern lache mir ins Fäustchen.

Die Männer, die argumentieren können, bekommen von mir argumentative Antworten. Die die gerne provozieren, provoziernende.

Jeder so, wie er es wohl scheinbar mag.

Es grüsst freundlich grinsend
das Emmalein (das sich fast überall unter jedem Namen zeigen kann... Aber diesen Namen hier irgendwie gut findet, er wirkt an sich leicht provozierend, und regt vielleicht den einen oder anderen zum Nachdenken an - was ja Provokateure immer gerne eigentlich bewirken möchten.. )

Re: und was soll jetzt dieser...

Emmalein, Wednesday, 07.01.2004, 15:05 (vor 8066 Tagen) @ Andreas

Als Antwort auf: und was soll jetzt dieser... von Andreas am 06. Januar 2004 11:05:05:

Lieber Andreas,

wie schön, dass Du mich in meiner Meinung so lieb bestätigst. Vielen Dank! Aber das wäre nicht nötig gewesen.

Ich habe nie davon gesprochen, dass ich Gewalt an sich gut und richtig finde. Im Gegenteil: Weder bei Männern noch bei Frauen ist Gewalt ein gutes Mittel zur Konfliktlösung.

Wenn Dich jemand schlägt und Du einigermassen davon kommst, würde ich Dir zu einer Anzeige wegen Körperverletzung raten, egal, ob Du ein Mann oder eine Frau bist. Gewalt ist Monopolsache des Staates. Wo dieses Monopol infrage gestellt wird, entsteht Terrorismus und Anarchie, die letzlich im Recht des Stärkeren mündet.

Die Leichtfertigkeit, mit der das hier getan wird, gibt mir zu denken..

Es grüsst
das Emmalein
(das hofft, dass vielleicht der eine oder andere doch nachdenken kann von diesen Männern hier. Dass es nur sehr wenige können, dafür habe ich ja nun wieder einen Beweis mehr..)

Re: Eherecht

Emmalein, Wednesday, 07.01.2004, 15:13 (vor 8066 Tagen) @ gaehn

Als Antwort auf: Re: Eherecht von gaehn am 06. Januar 2004 08:21:50:

Hi,

ich bezog mich mit meinen Aussagen auf ein rechtsstaatliches System. Eine Diktatur hat für mich keinen rechtsstaatlichen Charakter.

Im rechtsstaatlichen System muss die Gewaltanwendung des Staates dem Gesetz verpflichtet bleiben. Das Gesetz kontrolliert also,was Polizisten erlaubt ist und was nicht.

Wenn in einem rechtsstaatlichen System Vergewaltigungen durch Polizisten erlaubt sind, ist es an der Zeit, über eine Gesetzesänderung nachzudenken. Dazu kann man dann Parteien gewinnen oder selbst welche gründen. Diese können dann die Gesetze ändern. Das würde ich in einem solchen Fall auch vorgschlagen.

Dikaturen bieten diese Möglichkeiten nicht, darum sind sie in meinen Augen nie legitim.

Ein Diskussionsforum soll unterschiedliche Standpunkte aufeinandertreffen lassen. Beweihräucherung kann man in Foren machen, die für geschlossene Männergesellschaften sind, in denen nicht diskutiert werden soll. Diskussionen leben davon, dass Menschen unterschiedlicher Meinung sind. Wenn man nur seine eigene Meinung hören möchte, sollte man nicht diskutieren. Ein Forum, dass den Anspruch stellt, ein Ort der Diskussion zu sein, muss also auch mit einigen nonkonformen Meinungen leben können.

Wenn es das nicht kann, dann sollte man dieses Forum umbenennen, vielleicht in Männer-Rechts-Vertretungs-Forum, und nichts von Diskussion in den Zusatztext schreiben, sondern sagen, dass hier Männer einen Ort zum Klönen finden.

Es grüsst
das Emmalein
(das auf der Suche nach Applaus lieber selbst Konzerte gibt - wo sie den dan auch bekommt)

Re: Eherecht

Garfield, Wednesday, 07.01.2004, 15:58 (vor 8066 Tagen) @ Emmalein

Als Antwort auf: Re: Eherecht von Emmalein am 07. Januar 2004 13:01:27:

Hm, Emmalein,

ich habe aber den Eindruck, daß es dir ganz und gar nicht um eine ernsthafte Diskussion geht. Jetzt beispielsweise bezeichnest du meine Antwort an dich als Provokation. Es war aber keine Provokation, sondern einfach nur meine Meinung. Und wieder weichst du einer Diskussion aus, indem du versuchst, mit Vorwürfen zu antworten. Natürlich wirst du das nun vehement ablehnen und behaupten, daß du mir doch gar nichts vorgeworfen hättest und gar nicht verstehen könntest, wie ich nur darauf komme...

Was ich mich vor allem frage: Was soll das ganze Theater? Diese Frage ist kein Vorwurf, sondern das interessiert mich tatsächlich.

Freundliche Grüße
von Garfield


Re: Eherecht

Emmalein, Wednesday, 07.01.2004, 16:06 (vor 8066 Tagen) @ Garfield

Als Antwort auf: Re: Eherecht von Garfield am 07. Januar 2004 13:58:50:

Hm, Emmalein,
ich habe aber den Eindruck, daß es dir ganz und gar nicht um eine ernsthafte Diskussion geht. Jetzt beispielsweise bezeichnest du meine Antwort an dich als Provokation. Es war aber keine Provokation, sondern einfach nur meine Meinung. Und wieder weichst du einer Diskussion aus, indem du versuchst, mit Vorwürfen zu antworten. Natürlich wirst du das nun vehement ablehnen und behaupten, daß du mir doch gar nichts vorgeworfen hättest und gar nicht verstehen könntest, wie ich nur darauf komme...
Was ich mich vor allem frage: Was soll das ganze Theater? Diese Frage ist kein Vorwurf, sondern das interessiert mich tatsächlich.
Freundliche Grüße
von Garfield

Diese Meinungäusserung enthielt keinerlei Argumente, sie war verletzend und aggressiv.

Das ist für mich dann eine ganz einfache Provokation.

Ich weiss,dass ich hier auch provoziere. Aber ich tue das bewusst, um zum Nachdenken zu bewegen.

Obwohl ich nicht glaube, dass hier viele nachdenken werden.

Aber einer muss dafür sorgen, dass nachgedacht und reflektiert wird. Und das kann nur jemand mit anderen Ansichten sein als die der breiten Masse.

Ich habe mich entschlossen, diese Aufgabe hier zu übernehmen.

Das soll das Ganze hier.

Es grüsst sachlich
das Emmalein

Re: und was soll jetzt dieser...

Andreas, Wednesday, 07.01.2004, 16:22 (vor 8066 Tagen) @ Emmalein

Als Antwort auf: Re: und was soll jetzt dieser... von Emmalein am 07. Januar 2004 13:05:40:

Ich habe nie davon gesprochen, dass ich Gewalt an sich gut und richtig finde.

Das habe ich Dir auch nicht vorgeworfen.

Wenn Dich jemand schlägt und Du einigermassen davon kommst, würde ich Dir zu einer Anzeige wegen Körperverletzung raten, egal, ob Du ein Mann oder eine Frau bist. Gewalt ist Monopolsache des Staates. Wo dieses Monopol infrage gestellt wird, entsteht Terrorismus und Anarchie, die letzlich im Recht des Stärkeren mündet.

Mal unter uns, liebes Emmalein: wenn ich mich auf unseren Staat verlassen würde, dann könnte ich meine Sachen gleich einpacken und in den Wald ziehen...Du hast zwar im Politikunterricht gut aufgepaßt und die Lehrstückchen gut auswendig gelernt, leider geht das aber gänzlich an der Realität vorbei. Und ich spreche da (leider) aus eigener Erfahrung.

Andreas

Re: Eherecht

Garfield, Wednesday, 07.01.2004, 16:28 (vor 8066 Tagen) @ Emmalein

Als Antwort auf: Re: Eherecht von Emmalein am 07. Januar 2004 14:06:08:

Hallo Emmalein!

Wenn ich dich wirklich mit irgendeiner Aussage verletzt haben sollte, dann tut mir das leid. Ich glaube dir aber nicht, daß irgendeine Äußerung von mir dich verletzt hat. Ich wüßte auch nicht, welche Aussage das gewesen sein sollte.

Du möchtest also zum Nachdenken anregen. Das ist eine löbliche Absicht. Worüber sollte man denn deiner Meinung nach nachdenken?

Freundliche Grüße
von Garfield

Re: Eherecht

Emmalein, Wednesday, 07.01.2004, 16:41 (vor 8066 Tagen) @ Garfield

Als Antwort auf: Re: Eherecht von Garfield am 07. Januar 2004 14:28:20:

Hi, Garfield,

wenn Du das nicht gemerkt hast, dass Du sehr verletzend wurdest, fehlt es Dir doch ziemlich an Sensibilität. Aber das macht nichts, ich vertrage so einiges.

Viele Punkte hier werden sehr einseitig dargestellt.Ich schreibe mal auf, was hier in der Tendenz etwas anklingt und wo ich denke, dass Bedarf besteht, die Positionen ein wenig zu korrigieren, und wo ich mich meistens auch einschalte, um dies zu tun (oft sehr provokativ,das gebe ich zu, aber in meinen Augen durchaus notwendig!):
Frauen, die als Hausfrauen arbeiten, sind hier oft in der Tendenz faule Säcke, die sich auf Kosten ihrer Männer einen faulen Lenz machen. Auch klingt es hier oft so, als ob Frauen Männer nur ausnutzen wollten und sie kein Interesse an Männern als Menschen hätten und es ihnen in Beziehungen nur ums Geld ginge. Zudem scheint es so zu sein ,dass viele Männer hier denken, Frauen liessen sich scheiden, um das grosse Geld zu machen.

Es mag Frauen geben ,die diese Dinge tun. Ich wehre mich aber dagegen, dass das als allgemeiner Standard vorgeben wird. Ich bin diejenige, die in solchen Fällen dann leicht provokativ in Aktion tritt, um dann einige Männer vielleicht zum Nachdenken zu bewegen, und zu zeigen, dass die Welt nicht so ist,wie sie wohl einige Männer hier sehen: Frauen sind generell böse und schlecht und wollen Männern auch immer nur Böses. Es gibt auch Männer, die Frauen ausnutzen, sie betrügen, sie fertigmachen und über den Tisch ziehen. Kein Geschlecht ist besser als das andere. Das Dogma des absolut unschuldigen und guten Mannes ist genauso anzugreifen wie das der unschuldigen und guten Frau. Wir sind alle nur Menschen!

Mit diesem Manifest

grüsst menschlich
das Emmalein

Re: und was soll jetzt dieser...

Emmalein, Wednesday, 07.01.2004, 17:14 (vor 8066 Tagen) @ Andreas

Als Antwort auf: Re: und was soll jetzt dieser... von Andreas am 07. Januar 2004 14:22:16:

Du willst also lieber Faustrecht statt Gewaltmonopol?

Na denn: Viel Spass beim Recht des Stärkeren!

Hast Du bowling for columbine gesehen?

Würde ich Dir ehrlich empfehlen, vielleicht denkst du dann anders über das Gewaltmonopol des Staates.

Es grüsst
sich gegen Maschinengewehre wehrend
das Emmalein

Re: Eherecht

Garfield, Wednesday, 07.01.2004, 18:00 (vor 8066 Tagen) @ Emmalein

Als Antwort auf: Re: Eherecht von Emmalein am 07. Januar 2004 14:41:12:

Hallo Emmalein!

Das ist nun endlich wieder mal ein Beitrag von dir, der sachlich ist und mich dazu bringt, an meinem Verdacht, daß du nur eine der üblichen Störerinnen bist, zu zweifeln.

Wenn du wirklich das Gefühl hast, daß es vielen Männern hier darum geht, Frauen zu verunglimpfen, dann verstehe ich dich gut. Gerade als Mann, der nicht jeden Unsinn glaubt, der in den Medien verzapft wird, weiß ich sehr gut, wie es ist, wenn man pauschal nur aufgrund seines Geschlechts niedergemacht wird.

Aber den allermeisten Männern hier geht es doch nicht darum, Frauen insgesamt schlecht zu machen. Es gibt zwar einige, die schlechte Erfahrungen gemacht haben und die dann mehr oder weniger pauschalisieren, aber das ist bis zu einem gewissen Grade verständlich. Es gibt auch Frauen, die aufgrund schlechter Erfahrungen mit Männern mit "alle Männer sind Schweine"-Sprüchen um sich werfen. Das wird üblicherweise von der Gesellschaft akzeptiert, und von Männern wird bei solchen Äußerungen Verständnis, Mitgefühl und Toleranz erwartet. Aber sobald sich mal ein Mann negativ über Frauen äußert, wird er sofort als böser Frauenfeind verunglimpft. Da hat dann kaum jemand Verständnis, von Toleranz oder gar Mitgefühl ganz zu schweigen. Da wirken eben auch wieder die uralten Klischees: Männer haben mit jeglicher Unbill klaglos fertig zu werden. Nur Frauen haben das Recht, sich über irgendetwas zu beklagen und müssen dann von Männern unterstützt und in Schutz genommen werden.

Wenn hier darüber geschrieben wird, daß sich manche (nicht alle!) Frauen sehr wohl auf Kosten ihrer Männer einen schönen Lenz machen, daß sie Männer finanziell ausnutzen oder sie ganz bewußt gegen ihren Willen zu Vätern machen, dann geht es dabei vor allem darum, gegen die allgemein verbreiteten Klischees anzugehen, nach denen es solch negatives Verhalten von Frauen angeblich gar nicht gibt.

Besonders deutlich wird das beim Thema "häusliche Gewalt". Es gibt mittlerweile genügend Studien, die eindeutig belegen, daß häusliche Gewalt von Männern und Frauen in gleichem Maße ausgeht. Kinder sind sogar mehr von weiblicher Gewalt betroffen als von männlicher. Das alles wird aber von Polizei und Justiz immer noch einfach ignoriert. Zwar sind diesbezügliche Gesetze geschlechtsneutral formuliert, werden aber nicht so umgesetzt. Im realen Leben wird im Zweifelsfall meist weiterhin davon ausgegangen, daß der Mann der Täter und die Frau das Opfer ist. Wenn deshalb dann mehr Männer als Frauen als Gewalttäter registriert werden, nimmt man das dann obendrein noch als Begründung für dieses Vorgehen. Man verhaftet bei Fällen von häuslicher Gewalt also einfach deshalb lieber Männer als Frauen, weil das schon immer so gemacht wurde.

Wie soll man nun aber bitteschön dagegen angehen, wenn man nicht auch mal Fälle publik macht, in denen Frauen gegenüber Männern gewalttätig geworden sind? Das bedeutet doch nicht, daß man damit alle Frauen als Gewalttäterinnen darstellt. Es geht lediglich darum, zu beweisen, daß die Klischees vom Mann als ewigem Täter und der Frau als ewigem Opfer so nicht stimmen.

Vor allem geht es eben gerade darum, Menschen zum Nachdenken anzuregen. Wenn du wirklich möchtest, daß die Mehrheit der Deutschen alle Frauen für sanftmütige Wesen halten, die keiner Fliege etwas zuleide tun könnten, dann brauchst du in der Hinsicht wirklich keine Aufklärungsarbeit leisten. Denn dieser Ansicht ist heute immer noch die Mehrheit der Deutschen. Und zwar keineswegs nur Frauen, sondern auch Männer.

Ich denke, das ist nur teilweise auf die Frauenbewegung zurückzuführen. Vor allem haben diverse Unternehmen und die Medien über Werbung dafür gesorgt, daß sich solche dümmlichen Klischees so sehr ausbreiten konnten. Schon seit Jahrzehnten sehen viele Unternehmen nämlich Frauen und Kinder als ihre hauptsächliche Zielgruppe an. Sie versuchen also, ihre Werbung so zu gestalten, daß sie bei Frauen und Kindern möglichst gut ankommt. Und nicht nur das: Zeitschriften und Fernsehsender sind ja vor allem als Plattformen für Werbung da. Damit wird in den Medien richtig Kasse gemacht. Also bemühen sich die Medienbosse natürlich darum, für die Werbung den idealen Rahmen zu liefern, der eben genau die hauptsächliche Zielgruppe anspricht.

Man will mit Werbung positive Assoziationen wecken. Das erreicht man z.B., indem man Angehörige der Zielgruppe so richtig schön bauchpinselt. Es gibt vereinzelt auch Werbespots, die sich bevorzugt an Männer richten. Meist für Produkte wie Handies oder Autos. Z.B. erinnere ich mich da an eine Handy-Werbung, wo ein Ingenieur oder Architekt auf einer Baustelle gezeigt wurde. Seine Frau und seine Tochter schickten ihm ein Foto über sein neues Handy, und dazu wurde gesagt: "Papa arbeitet so hart für uns..." Ein anderes Beispiel ist der Werbespot für den VW Tuareg. "Wer immer Straßen gebaut hat, auf denen man über 200 km/h schnell fahren kann ... Danke, Mann." Diese Werbespots sind aber selten, da für die meisten Produkte Frauen als hauptsächliche Zielgruppe gelten. So sieht man heute in Werbespots Frauen, die mit den Köpfen von Männern Ceran-Felder säubern, Frauen, die Männer mit Wischtüchern entfernen, Frauen, die sich über die Größe des Penis eines Mannes lustig machen, Frauen, die laut losjubeln, wenn eine Frau einem Mann eine Ohrfeige verpaßt, Frauen, die Männern zwischen die Beine treten, man hört dort Sprüche wie "Frauen sind bekanntlich besser darin, zwei Sachen gleichzeitig zu tun" usw. Und das ganze Rahmenprogramm um diese Werbespots herum wird auch entsprechend gestaltet. Zwar kommt man zuweilen nicht drum herum, auch mal über gewalttätige Frauen zu berichten, die ihre Kinder umbringen und in Mülltonnen werfen oder ihre Partner mit Messern attackieren, aber die werden dann üblicherweise als Ausnahmen dargestellt, und man vergißt auch selten, die Öffentlichkeit über die Gründe für dieses Fehlverhalten aufzuklären. Wenn dagegen über Fehlverhalten von Männern berichtet wird, dann spielt es plötzlich keine Rolle, was dazu geführt hat. Es ist doch klar, daß ein Mann nur gewalttätig geworden ist, weil er nun einmal ein Mann ist. Worüber soll man da noch nachdenken...

Zwei Beispiele dafür:

Vor ca. 2 Jahren wurde über einen Mann berichtet, der sich selbst und seine Kinder umgebracht hat. Der Mann wurde als Scheusal dargestellt, das die armen Kinder mit in den Tod gerissen hat. Die Mutter der Kinder wurde allgemein bemitleidet.

Nur etwa 2 Wochen später wurde über einen ähnlichen Fall berichtet. Diesmal war es aber eine Mutter, die Selbstmord begangen und dabei auch ihre Kinder umgebracht hat. Nun wurde darüber ganz anders berichtet. Jetzt überlegten die Reporter, was die arme Frau wohl zu so einem tragischen Schritt getrieben hätte. Schnell war auch ein natürlich männlicher Schuldiger ausgemacht: Ihr Ex-Mann und Vater der Kinder. Der hatte das Sorgerecht für die Kinder beantragt, und das sah man nun als plausiblen Grund für die Mutter an, sich und die Kinder umzubringen. Dem Vater der Kinder wurde nicht nur keinerlei Mitleid zuteil, sondern er wurde sogar von den Medien noch als Täter dargestellt.

Über den zweiten Fall wurde hier im Forum vor kurzem schon geschrieben. Vielleicht hast du es ja nicht mitbekommen, deshalb nochmal eine Zusammenfassung:

Als rauskam, daß Oliver Kahn fremdging, reagierten die Medien entrüstet. Auch eine Reporterin der "BILD"-Zeitung regte sich ausführlich darüber auf und bezeichnete solch ein Verhalten als unentschuldbar.

Das war soweit ja noch nachvollziehbar. Vor kurzem kam nun aber heraus, daß die Ehefrau von Rainhard Fendrich fremdgegangen ist. Dieselbe "BILD"-"Reporterin", die sich damals so über den Seitensprung von Oliver Kahn aufgeregt hat, schrieb nun einen hämischen Artikel darüber, daß Männer doch wohl selbst schuld seien, wenn ihre Frauen fremdgehen. "BILD" rief dann obendrein noch ihre Leserinnen dazu auf, doch auch mal zu berichten, wie sie ihre "Ehe-Trottel" gehörnt hätten.

Es ist immer wieder dasselbe: Wenn Männer sich daneben benehmen, sind sie selbst daran schuld und werden auch entsprechend behandelt. Über eventuelle Gründe für ihr Verhalten wird gar nicht erst nachgedacht. Wenn Frauen sich dagegen daneben benehmen, dann sind auch grundsätzlich immer Männer daran schuld. Ganz egal, was passiert: Frauen werden meist als Opfer dargestellt, Männer dagegen meist als Täter.

Die Hauptschuldigen daran sind nicht die Frauen und auch gar nicht so sehr die Frauenbwegung. Die ist nur auf diesen Zug mit aufgesprungen und profitiert gut von diesen dümmlichen Klischees. Schuld daran sind die Medienbosse, die eben großen Wert darauf legen, daß Frauen auch immer schön gebauchpinselt werden.

Übrigens trägt auch so mancher Mann diese dümmlichen Klischees gern mit. Wenn seine Partnerin und er selbst davon überzeugt sind, daß Männer ja grundsätzlich miese Schweine sind, dann steht er selbst natürlich als angebliche Ausnahme von dieser Regel umso besser da. Frauen dagegen fühlen sich natürlich gut, wenn ihnen überall bestätigt wird, wie überlegen sie Männern doch angeblich in jeder Hinsicht wären.

Es geht hier also keineswegs gegen Frauen, sondern es geht gegen diese schwachsinnigen Klischees, die mittlerweile überall Schaden anrichten. Den guten, reinen und unschuldigen Mann gibt es genauso wenig wie die gute, reine und unschuldige Frau. Gerade darum geht es!

Freundliche Grüße
von Garfield

Re: und was soll jetzt dieser...

Odin, Wednesday, 07.01.2004, 23:31 (vor 8065 Tagen) @ Emmalein

Als Antwort auf: Re: und was soll jetzt dieser... von Emmalein am 07. Januar 2004 13:05:40:

(das hofft, dass vielleicht der eine oder andere doch nachdenken kann von diesen Männern hier. Dass es nur sehr wenige können, dafür habe ich ja nun wieder einen Beweis mehr..)

Die Art und Weise, wie Du in JEDEM Deiner Postings auf Deinen Opferstatus pochst ist wirklich wahrlich dämlich (kommt von damenhaft!)

Re: Eherecht

Odin, Wednesday, 07.01.2004, 23:38 (vor 8065 Tagen) @ Garfield

Als Antwort auf: Re: Eherecht von Garfield am 07. Januar 2004 14:28:20:

Wenn ich dich wirklich mit irgendeiner Aussage verletzt haben sollte, dann tut mir das leid. Ich glaube dir aber nicht, daß irgendeine Äußerung von mir dich verletzt hat. Ich wüßte auch nicht, welche Aussage das gewesen sein sollte.

Du willst doch wohl nicht einer Frau streitig machen, daß sie sich als Opfer fühlen kann wann und wo sie will? Nu hör abba auf!
Natürlich fühlt sich Emmalein zurecht gekränkt. Schließlich ist heute Mittwoch und das reicht doch wohl als Grund. Wenn dann noch Dein Name dazu kommt und speziell die Tatsache daß Du Mann bist, geht das schon hart an die Grenze zur sexuellen Belästigung. Ich nehme auch an, daß Du sitzt, während Du Antworten an sie schreibst. Nicht mal aufstehen kannst Du, wenn Du mit einer Dame redest!
Aufgrund dieser Tatsachen ist es doch völlig egal, was Du schreibst, da schon die Grundvoraussetzungen einer sachlichen Diskussion bei Dir vollkommen fehlen. Arbeite also erstmal an Dir, dann wird dir vielleicht die Gnade einer zweiten Chance gegeben. Inzwischen kann Emmalein ja schon bei den anderen weitermachen und ihnen erklären, warum sie sich auch von ihnen schlecht behandelt fühlt und deshalb - nach dem neuen Gewaltschutzgesetz - die Entfernung des betreffenden Mannes aus seiner Wohnung und von seinem Computer fordert, damit sie nicht weiter belästigt wird!

Asche auf mein Haupt...

Garfield, Thursday, 08.01.2004, 10:08 (vor 8065 Tagen) @ Odin

Als Antwort auf: Re: Eherecht von Odin am 07. Januar 2004 21:38:07:

Hallo Odin!

Du hast natürlich recht. Wie konnte ich nur so gedanken- und rücksichtslos sein. Aber das liegt selbstverständlich nur daran, daß ich ein Mann bin. Emmalein hat mir ja auch fehlende Sensibilität attestiert. Und wie hat es eine der Galionsfiguren der Frauenbewegung, Valerie Solanas, mal formuliert: "Männlichkeit ist eine Mangelkrankheit, und Männer sind seelische Krüppel..." Wenn es die von ihr geforderten Gaskammern für Männer bereits gäbe, sollte ich mich wohl jetzt zerknirscht dorthin begeben.

Aber so komme ich glücklicherweise nochmal mit einem blauen Auge davon. Oder denkst du, daß die Polizei schon bald vor meiner Tür steht?

Angsterfüllte Grüße
von Garfield :-)

Re: Eherecht

Emmalein, Thursday, 08.01.2004, 12:00 (vor 8065 Tagen) @ Odin

Als Antwort auf: Re: Eherecht von Odin am 07. Januar 2004 21:38:07:

Ich habe nie einen Opferstatus beantragt.

Garfield fragte, warum ich hier die Provokatrice spiele, ich habe ihm geantwortet.

Ich bin ein Mensch, der eben verletzbar ist.

Wenn sich ein Mann durch etwas,was ich schreibe, verletzt fühlt, entschuldige ich mich ebenso bei ihm.

Das nennt man zivilisierter Umgangston.

Ist zwar für viele ein Fremdwort, aber eben für andere nicht.

Es grüsst
das Emmalein

Re: Eherecht

Odin, Thursday, 08.01.2004, 22:05 (vor 8064 Tagen) @ Emmalein

Als Antwort auf: Re: Eherecht von Emmalein am 08. Januar 2004 10:00:10:

Das nennt man zivilisierter Umgangston.
Ist zwar für viele ein Fremdwort, aber eben für andere nicht.

Mich erstaunt immer nur, wie schnell beinahe jede Frau - ob hier im Forum oder anderswo - zwangsläufig in diese Schiene kommt: Fleißig austeilen - wenig einstecken. Wenns eng wird Zeter und Mordio rufen, und schauen, von wo der Retter kommt (meist männlich!). Zwischendurch einfließen lassen, wie sehr man sich hier aufopfert, solchen Ärschen wie unsereins ganz "vernünftige und für jeden halbwegs aufrecht gehenden Affen nachvollziehbare - was natürlich keine Beleidigung sein soll und nett gemeint, was jeder halbwegs intelligente Mensch auch verstehen sollte - Argumente" zu liefern und wie entsetzt man zwischendurch ist, daß nicht sofort jeder Mann tränenüberströmt niedersinkt und Buße tut.
Aber natürlich hat man das vorher gewußt (umso größer die Aufopferung) und tut das nur, weil man hofft, daß unter diesen Halbaffen jemand dabei ist, der die Banane annimmt.

Deinen Frust darüber und den Frust vieler Frauen, die hier im Forum die Erfahrung machen, daß dies hier nicht zieht, sondern erkannt wird, verstehe ich, da ich weiß, das dieser Trick ansonsten reibungslos funktioniert.

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