Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Bitte

Jeremin, Tuesday, 09.12.2003, 15:04 (vor 8094 Tagen)

Ich brauch mal Hilfe, Leute. Meine Freundin hat mich am Wochenende(selbstverständlich nur im Scherz, haha)gefragt, ob ich sie heiraten will. Nicht gleich aufschreien, Reishi, ich hab natürlich nein gesagt. Mein diesbezüglicher Standpunkt war auch schon lange klar. Ihre Frage kam wohl auch nur aus Unsicherheit, dennoch wäre es hilfreich, wenn ich irgendwie einen Weg fände, ihr meinen Standpunk noch klarer zu machen. Diskussionen fanden bisher mangels "Beweisen" ein schnelles Ende und Bücher liest sie nicht. Ideal wäre eine Website, aber da sollten möglichst keine ellenlangen Texte stehen. Jaja, ich weiß. Sie kann lesen, aber nichts, was sie nicht interessiert oder woran sie sowieso nicht glaubt. Gibt´s irgendwo eine Zusammenstellung der Argumente, die den Gender-Mainstream, wenn schon nicht nachweisen, so doch deutlich machen?

Danke erst mal

J.

Re: Bitte

Odin, Tuesday, 09.12.2003, 16:37 (vor 8094 Tagen) @ Jeremin

Als Antwort auf: Bitte von Jeremin am 09. Dezember 2003 13:04:51:

Ist mir jetzt nicht ganz klar, was Du meinst.
Argumente, warum man nicht heiraten soll?
Oder meinst Du allgemein unsere Anliegen in der Männerbewegung?

Re: Bitte

Peter, Tuesday, 09.12.2003, 17:11 (vor 8094 Tagen) @ Odin

Als Antwort auf: Re: Bitte von Odin am 09. Dezember 2003 14:37:48:

Ist mir jetzt nicht ganz klar, was Du meinst.
Argumente, warum man nicht heiraten soll?
Oder meinst Du allgemein unsere Anliegen in der Männerbewegung?

Ein Argument des Mannes könnte z.B. sein: Ich will Spaß haben und keine Verpflichtungen. Die Frau würde das sicher verstehen, und zwar so, dass sie ein moralisch schlechtes Exemplar Mann vor sich hat, von dem sie sich schnell trennen sollte.

Dagegen hat heute der Staat aus der Ehe eine solche Konstruktion gemacht, dass ein informierter und klar denkender Mann sie ablehnen wird. Ich verstand Jeremins Frage so, dass er gerne Hilfe dabei häte, dieses neue Eheverständnis des Staates zu vermittlen. Wenn die Frau das nachvollziehen kann und trotzdem einen klar denkenden Mann an ihrer Seite haben will, muss sie entweder darauf hoffen, einen uninformierten Mann zu treffen, oder in Jeremins Fall auf die Ehe verzichten und auf private Versprechen vertrauen - der Staat hat das öffentliche Versprechen vergiftet.

Deinen Vorschlag, dass der Staat alle Männer (und Frauen) vor der Ehe über alle Folgen der Ehe informieren muss, halte ich übrigens für sehr gut, am besten sollte die Information eine gute Zeit vor der Eheschließung gegen Unterschrift ausgegeben werden.

Gruß,

Peter

Re: Bitte

MeckMax, Tuesday, 09.12.2003, 18:57 (vor 8094 Tagen) @ Jeremin

Als Antwort auf: Bitte von Jeremin am 09. Dezember 2003 13:04:51:

Hallo

Ist relativ einfach insgesamt.
Beruf dich auf den Link (Vorsicht Ehe), mit der Bemerkung, das sie diesen Text insgesamt nur verstehen kann, wenn sie ihn auch durchliest.
Beim Verstehen wirst du ihr dann schon helfen wollen.
Sag ihr auch, das du es für dich selbst und auch ihr gegenüber unverantwortlich findest, unter den derzeitigen gesetzlichen Vorgaben zu heiraten.
Frag sie, wie sie es sich denkt, aufgrund des allgemeinen gesetzlichen Wahns im femiland.
Nimm sie in die Verantwortung dir gegenüber, indem du ihr die Halbwertzeiten einer Ehe im Hier und Jetzt aufzeigst.
Zum guten Schluss kann sie sich nicht aus dieser Verantwortung stehlen, wenn sie dir so etwas wie Liebe entgegen bringt.
Eine Ehe ist heute mehr als verantwortungslos, weil einseitig Versorgungslastig.

Gender Mainstreaming? Der Witz schlechthin...

http://radbruch.jura.uni-mainz.de/~bock/vortraege/bockvor11.html

"Copy and paste" an dieser Stelle und du bekommst, was du suchst.

Lass die Finger davon, auch wenn sie dir droht dich zu verlassen. Die gesparten Kosten im Fall des Falles sind das allemal wert.

Daumendrück
MeckMax

Vorsicht Ehe

Re: Bitte

Garfield, Wednesday, 10.12.2003, 11:31 (vor 8094 Tagen) @ MeckMax

Als Antwort auf: Re: Bitte von MeckMax am 09. Dezember 2003 16:57:44:

Hallo MeckMax!

So wie Jeremin seine Freundin beschrieben hat, fürchte ich, daß sie auch diesen Text niemals komplett lesen wird. Vermutlich wird sie schon nach den ersten Sätzen abbrechen und behaupten, daß das doch alles gar nicht stimmen würde.

Sehr viele Frauen halten zwar eigentlich nichts von diversen Behauptungen, die Radikalfeministinnen immer wieder aufstellen, ihnen ist aber sehr wohl bewußt, daß das derzeitig hierzulande herrschende Klima der Beweihräucherung von Frauen und der gleichzeitigen allgemeinen Verunglimpfung von Männern ihnen verschiedene Vorteile bietet.

So kann nahezu jede Frau heute beispielsweise in dem Bewußtsein leben, etwas Großartiges zu leisten - ganz egal, ob sie tatsächlich etwas leistet oder nicht.

Arbeitet sie auf Vollzeit, ist sie eine emanzipierte "Powerfrau", die es den Männern im Beruf so richtig zeigt und sich in der Arbeitswelt angeblich nur durch doppelte Leistung behaupten kann. Der Partner hat ihr dann obendrein auch noch dafür dankbar zu sein, daß sie etwa zur Hälfte zum Haushaltseinkommen beiträgt.

Ist sie Hausfrau und Mutter, kann sie sich als unterbezahltes Universal-Genie fühlen, da sie ja angeblich -zig Berufe gleichzeitig ausübt und dafür eigentlich auch eine Bezahlung beanspruchen könne, die der Summe der üblichen Monatsgehälter für alle diese Berufe entspricht. Der Partner hat ihr dann dafür dankbar zu sein, daß sie ihren Beruf angeblich nur ihm zuliebe aufgegeben hat und seine Kinder aufzieht.

Ist sie Hausfrau und Mutter mit Teilzeitjob, dann gilt sie als Schwerstarbeiterin mit Doppelbelastung. Dann hat der Partner ihr erst recht dankbar dafür zu sein, daß sie diese Belastung auf sich nimmt.

So kann sich fast jede Frau einfach selbst davon überzeugen, daß sie Großartiges leistet, daß ihr Mann ihr dafür dankbar zu sein hat und daß sie das Recht hat, dafür alle nur erdenklichen Forderungen an ihn zu stellen.

Das ist ja schon mal ein tolles Gefühl, selbst wenn frau nicht die Absicht hat, hohe Forderungen an den Partner zu stellen.

Demontiert man nun diese feministisch geprägten Klischees, fällt das Bild der Superfrau schnell in sich zusammen. Dann kann frau sich auf einmal nicht mehr als überlegenes, edleres, grundsätzlich härter arbeitendes Wesen fühlen, sondern muß sich eingestehen, auch nicht besser als ein Mann zu sein oder sogar tatsächlich noch weitaus weniger zu leisten. Das ist natürlich nicht so toll für's Ego, und so kommt es, daß so viele Frauen zwar Radikalfeminismus ablehnen, sich aber trotzdem an den von Radikalfeministinnen in der Gesellschaft etablierten Dogmen festklammern.

Zumal ihnen das ja nicht nur mentale, sondern auch konkrete materielle Vorteile bringt. Es ist natürlich toll, nicht oder vergleichsweise wenig arbeiten zu müssen und trotzdem finanziell versorgt zu sein. Es ist auch toll, in dem Bewußtsein zu leben, daß diese Versorgung auch nach einer Scheidung sichergestellt ist, auch wenn frau die Ehe zerstört hat. Es ist auch schön zu wissen, daß frau einen lästigen Partner notfalls einfach per "Gewaltschutzgesetz" zumindest zeitweilig loswerden kann.

Selbst wenn frau das alles gar nicht unbedingt auszunutzen gedenkt - es ist natürlich schön, diese Macht zu haben. Um das vor sich selbst zu begründen, braucht frau aber wiederum die radikalfeministischen Klischees, nach denen Frauen immer Opfer sind. So läßt sich jede offensichtliche Bevorzugung von Frauen notfalls prima damit begründen, daß man Frauen nur durch solche Bevorzugungen davor schützen könne, von den bösen Männern ganz übel unterdrückt zu werden. Und falls das nicht so richtig einleuchtet, kann frau immer noch vor sich selbst oder vor anderen behaupten, daß ja früher angeblich die Männer überall im Vorteil gewesen wären, und daß es nun nur fair wäre, wenn auch Frauen mal den einen oder anderen "kleinen" Vorteil hätten...

Ja, und wenn man ihnen nun mit solchen Texten kommt, die alle diese liebgewonnenen und vor allem sehr bequemen Klischees zerstören, dann scheuen viele Frauen natürlich davor zurück. Was nicht sein darf, kann nicht sein. Deshalb wird sowas dann immer als Radikalmaskulismus abgetan, es wird also einfach unterstellt, daß das nur Behauptungen von irgendwelchen "Albert Schwarzers" wären, die man nicht ernst nehmen könne.

Besser wirken da reale Erlebnisse im Bekanntenkreis. Die lassen sich nicht so einfach als Hirngespinste vom Tisch wischen. Wer schon mal einen echten Scheidungskrieg miterlebt und dabei gesehen hat, wie ein Mann ohne eigenes Verschulden abgezockt wurde, oder wer schon mal erlebt hat, wie ein Kollege durch eine Scheidung praktisch arbeitsunfähig wurde und letztendlich seinen Job verloren hat oder wie ein Kind aus der intakten Familie des Vaters herausgerissen wurde, nur um es dann der alleinstehenden, arbeitslosen und drogensüchtigen Mutter anzuvertrauen, oder wie ein Rentner, der wahrscheinlich schon seit 10 Jahren impotent ist, auf einmal als Vergewaltiger vor Gericht steht und viel Geld dafür ausgeben muß, um seine Unschuld zu beweisen, obwohl allgemein bekannt ist, daß die Frau, die ihn angezeigt hat, aus einer asozialen Familie stammt, die schon häufig Nachbarn und Bekannte grundlos verklagt hat, der kommt schwer darum herum, anzuerkennen, daß hier einiges falsch läuft.

Viele Frauen und leider auch immer noch manche Männer sind erst, wenn sie so etwas mal zufällig mitbekommen haben, bereit, sich Texte wie diesen wirklich durchzulesen.

Freundliche Grüße
von Garfield

Re: Bitte

Expatriate, Wednesday, 10.12.2003, 11:59 (vor 8094 Tagen) @ Jeremin

Als Antwort auf: Bitte von Jeremin am 09. Dezember 2003 13:04:51:

Quote of the month:
Q: My American girlfriend is silent during sex. It's like fucking a mummy. How do I get her to be more vocal? I need some of that fake "oh yes!" stuff to buss a nut. Help me.
A: Hang a Prada bag over your bed.

Vielleicht ne Website wie diese?

Ist aus den Staaten, aber wohl uebertragbar

Re: Streik!

Ferdi, Wednesday, 10.12.2003, 13:15 (vor 8094 Tagen) @ Garfield

Als Antwort auf: Re: Bitte von Garfield am 10. Dezember 2003 09:31:48:

Hallo Garfield, hallo alle!

Wenn man sich so durchliest, was im Laufe der Zeit in diesem Forum und in ähnlich thematisierten alles geschrieben wurde, dann bekommt man den Eindruck, dass die feministischen Fehlentwicklungen bereits so zementiert sind, dass sie mit den von der Demokratie vorgesehenen Mitteln nicht mehr wegzubekommen sind. Das liegt aber nicht daran, dass die demokratischen Instrumente abgeschafft wurden, sondern das liegt einmal daran, dass die zur Wahl stehenden politischen Parteien inzwischen allesamt mit dem "AIDS-Virus" der Frauenbevorzugung infiziert sind. Man(n) hat also keine Alternative mehr zur Wahl.

Der zweite wichtige Grund ist der, dass die weitaus grösste Zahl der Männer keine Immunität gegen den weiblichen Angriff auf den männlichen Sexualtrieb haben. Getreu dem Satz "Männer werden schnell zu Dackeln wenn Frauen mit dem Hintern wackeln", fallen sie kompanieweise um, wenn die Frauen mit Sex winken. Es ist wie bei den Rauschgift-Junkies: Einmal Drogen zu sich genommen werden sie abhängig und treiben nahezu jeden Aufwand und unternehmen jede mögliche Anstrengung, um an mehr zu kommen. Die sexuelle, körperliche Attraktivität ist also die Droge, mit denen Frauen sich die Männer gefügig gemacht haben. Daher gibt es auch in den höchsten Regierungskreisen keinen männlichen Widerstand gegen die subversive Unterjochung männlicher Interessen durch die Frauen, obwohl die Männer dort immer noch die Mehrheiten haben.

Daraus ergibt sich folgendes:

<ul><li>Einzelne Männer können höchstens in ihrem privaten Umfeld erfolgreich Widerstand leisten.</li>

<li>Mit Solidarität untereinander haben gesellschaftliche Gruppen (z.B. Gewerkschaften) Enormes für ihre Klientel erreichen können.</li>

<li>Die Männer müssen ihre Kräfte bündeln und gemeinsam in dieselbe Richtung am Tau ziehen.</li></ul>

Dazu ist es nicht notwendig, eine politische "Männerpartei" zu gründen, die wahrscheinlich denselben grandiosen Misserfolg haben würde wie die feministische Partei "Die Frauen". Dazu würde es einfach reichen, die bewährten gewerkschaftlichen Kampfmittel einzusetzen:

<ul><li>Widerstand gegen weibliche Sex-Attacken, Ignorieren des "Sex-Appeals"</li>

<li>Kampf gegen bestehendes Unrecht durch massenhafte, flächendeckende Verweigerung</li>

<li>Flächendeckende Verweigerung von Ehe und eheähnlichen Beziehungen</li>

<li>Grundsätzlich ist jeder Frau erstmal zu misstrauen!</li></ul>

Ich höre und lese jetzt schon die Einwände: Dann sterben wir alle aus - ich will aber Spass - ich will aber f***** usw. usf. Erstens: Sterben müssen wir alle mal, und - ehrlich gesagt - mir ist es wurscht, ob nach meinem Tod noch Menschen auf diesem Planeten leben oder nicht. Und kein F*** der Welt kann es wert sein, sich als Mann dafür so sehr erniedrigen zu lassen. Und was die Verweigerung von Ungerechtigkeiten wie zum Beispiel diesen unseligen Aufstockungsunterhalt betrifft, der der Ex ein Leben in Saus und Braus garantiert und den Ex unter die Sozialhilfesätze drückt, wenn das von möglichst allen betroffenen Männern gleichzeitig verweigert wird, dann kann die Unterdrückungsjustiz auch mit all ihren Winkelzügen nichts mehr machen, sie bricht qualmend wie ein überlasteter Transformator in sich zusammen.

In meinem privaten Umfeld habe ich einiges erreicht. Ich laufe grundsätzlich keiner Frau mehr hinterher, und wenn sie mir noch so sehr gefällt, ich beachte sie einfach nicht. Stolz und unabhängig wie ich bin zeige ich das deutlich und unmissverständlich nach aussen. Und dennoch habe ich zwei ganz reizende Freundinnen, die meine Einstellung genau kennen und akzeptieren und mit denen ich dennoch ein prima Verhältnis habe. Sie wissen sogar voneinander und sind selbst miteinander befreundet. Aber ich lebe grundsätzlich mit keiner Frau mehr zusammen. Ich bin also total auf der sicheren Seite, brauche auch auf nichts zu verzichten und brauche meine Menschenwürde nicht wegen billigem Gerammel zu Markte zu tragen.

Wenn alle Männer mal gleichzeitig auf den Tisch hauen würden und den Frauen mal zeigen würden, dass sie keine Göttinnen mit absolutem Verehrungsanspruch sind, sondern ganz normale Mitmenschen mit gleichen Rechten und Pflichten, dann wäre schon viel gewonnen.

Gruss,
Ferdi

Re: Streik!

Karin, Wednesday, 10.12.2003, 16:55 (vor 8093 Tagen) @ Ferdi

Als Antwort auf: Re: Streik! von Ferdi am 10. Dezember 2003 11:15:01:

Dazu würde es einfach reichen, die bewährten gewerkschaftlichen Kampfmittel einzusetzen:

Widerstand gegen männliche Sex-Attacken, Ignorieren des "Sex-Appeals"

Kampf gegen bestehendes Unrecht durch massenhafte, flächendeckende Verweigerung

Flächendeckende Verweigerung von Ehe und eheähnlichen Beziehungen

Grundsätzlich ist jedem Mann erstmal zu misstrauen!

Ich höre und lese jetzt schon die Einwände: Dann sterben wir alle aus - ich will aber Spass - ich will aber f***** usw. usf. Erstens: Sterben müssen wir alle mal, und - ehrlich gesagt - mir ist es wurscht, ob nach meinem Tod noch Menschen auf diesem Planeten leben oder nicht. Und kein F*** der Welt kann es wert sein, sich als Frau dafür so sehr erniedrigen zu lassen.

In meinem privaten Umfeld habe ich einiges erreicht. Ich laufe grundsätzlich keinem Mann mehr hinterher, und wenn er mir noch so sehr gefällt, ich beachte ihn einfach nicht. Stolz und unabhängig wie ich bin zeige ich das deutlich und unmissverständlich nach aussen. Und dennoch habe ich leider derzeit nur den einen lieben Freund (an den "mehreren" arbeite ich noch, aber die männlichen Exemplare der Spezies Homo Sapiens vertragen sich so schlecht .... die haben so nen allein-Herrschafts-Anspruch), der meine Einstellung genau kennt und akzeptiert und mit dem ich dennoch ein prima Verhältnis habe. Aber ich lebe grundsätzlich mit keinem Mann mehr zusammen. Ich bin also total auf der sicheren Seite, brauche auch auf nichts zu verzichten und brauche meine Menschenwürde nicht wegen billigem Gerammel zu Markte zu tragen.

Wenn alle Frauen mal gleichzeitig auf den Tisch hauen würden und den Männern mal zeigen würden, dass sie keine Götter mit absolutem Verehrungsanspruch sind, sondern ganz normale Mitmenschen mit gleichen Rechten und Pflichten, dann wäre schon viel gewonnen.

mit gleichberechtigtem Gruss,
Karin

frag sie doch einfach......

Karin, Wednesday, 10.12.2003, 17:01 (vor 8093 Tagen) @ Jeremin

Als Antwort auf: Bitte von Jeremin am 09. Dezember 2003 13:04:51:

ob sie Dich liebt.
Sagt sie "JA", dann kannst Du argumentieren "siehstes, das reicht doch, wieso heiraten, uns gehts doch so gut genug"

Meine persönliche Meinung:
Wenn es passt, dann bleibt man auch zusammen.
Wenn es nicht passt, ich nicht-verheiratet sein vieeeeel billiger.

Und dadagen konnte noch keine/r was sagen.

Gruss,
Karin

Re: Streik!

Ferdi, Wednesday, 10.12.2003, 17:10 (vor 8093 Tagen) @ Karin

Als Antwort auf: Re: Streik! von Karin am 10. Dezember 2003 14:55:22:

Scheint gesessen zu haben! *sfg* Treffer! Versenkt!

Re: Streik!

Karin, Wednesday, 10.12.2003, 17:20 (vor 8093 Tagen) @ Ferdi

Als Antwort auf: Re: Streik! von Ferdi am 10. Dezember 2003 15:10:12:

Scheint gesessen zu haben! *sfg* Treffer! Versenkt!

neeee
100 % ACK (ernst gemeint, auch wenn Du versuchst, es ins Lächerliche ziehen zu wollen)

*gggg*
Karin

Ablehnung....

MeckMax, Wednesday, 10.12.2003, 18:44 (vor 8093 Tagen) @ Ferdi

Als Antwort auf: Re: Streik! von Ferdi am 10. Dezember 2003 11:15:01:

Hi Ferdi (und alle)

Jep, du lebst es. Nur durch wirkliche Ignoranz dem Weibe gegenüber, werden die alles versuchen, um wieder Aufmerksamkeit zu erlangen.
Denn das eine ist absolut sicher:

Ohne Mann kein Geld, kein Kind, kein geruhsames Leben auf unterhaltener Basis.....

Beziehung, NEIN DANKE!

Das soll dann wohl auch so klappen auf Dauer! Man muss eben nur noch(?) den Unwissenden beibringen, was abgeht im Staate.
Meist werden die ganz schnell wach. Denn die Beweislage ist erdrückend contra femistaat!

MeckMax

Re: Streik!

Garfield, Wednesday, 10.12.2003, 19:57 (vor 8093 Tagen) @ Karin

Als Antwort auf: Re: Streik! von Karin am 10. Dezember 2003 14:55:22:

Hallo Karin!

Gut, ich stimme Ferdi da nicht so ganz zu, was wohl daran liegt, daß ich bisher immer Glück mit Frauen hatte und somit selbst noch keine sehr negativen Erfahrungen machen mußte.

Trotzdem hat er prinzipiell recht, denn die Gesetzeslage in Deutschland gibt Frauen de facto alle Möglichkeiten, einen Mann so richtig schön in die Gosse zu stoßen, wenn sie das nur wollen.

Deine Satire finde ich nicht wirklich gut, weil sie zum großen Teil gar keine Satire ist, sondern Realität.

Nehmen wir z.B. mal den Satz "Grundsätzlich ist jedem Mann erstmal zu misstrauen!"

Das ist genau das, womit man heutzutage von allen Medien berieselt wird. Als Frau fällt dir das wahrscheinlich weniger auf. Mir als Mann fällt sowas aber auf. Ich finde es echt zum Kotzen, wenn Männer in den Medien immer wieder als Gewalttäter, Volltrottel oder sonstwie negativ dargestellt werden. Weil ich in meinem Bekanntenkreis kaum Männer kenne, die diesen dümmlichen Klischees entsprechen. Aber im Zeitalter der modernen Medien, wo gerade Kinder und Jugendliche immer mehr Zeit vor dem Fernseher verbringen, zählen die Scheinwelten, die von den Medien vorgegaukelt werden, mehr als die Realität.

So erklärt sich dann auch, wieso sehr viele Frauen bei einer Studie zwar angegeben haben, daß sie Männer grundsätzlich für gewalttätiger, egoistischer usw. halten, andererseits aber kaum Männer aus ihrem Bekanntenkreis aufzählen konnten, die diesen Klischees wirklich entsprechen.

Männer sind für die Medien meist Täter, Frauen dagegen meist Opfer. Fälle, die das Gegenteil beweisen, werden zwar nicht immer totgeschwiegen, aber sie werden meist als Ausnahmen dargestellt, nach dem Motto "Ausnahmen bestätigen die Regel".

Und was Sex angeht: Viele Frauen, vor allem wenn sie jung und attraktiv sind, laufen Männern nicht hinterher, sondern verhalten sich ganz exakt genauso wie du es in deinem Text geschrieben hast. Sie lehnen sich gemütlich zurück, lassen die Männer baggern, unterteilen sie nach Kriterien wie Aussehen, Vermögen oder Unterhaltungswert in die Kategorien geeignet (= bekommt positive Reaktion) und ungeeignet (= wird abgeblitzt, beschimpft oder der sexuelle Belästigung beschuldigt, je nach momentaner Laune und Geisteszustand der Frau).

Viele Frauen tun auch gern so, als hätten sie ja gar kein Interesse an Sex. Das bringt Männer immer wieder in die Situation, Frauen regelrecht um Sex anbetteln zu müssen. Für Frauen ist das ideal, denn erstens können sie so eventuell noch Geschenke oder andere "Gegenleistungen" abfassen und zweitens können sie sich dann, wenn sie denn entschieden haben, sich nun genug gesträubt zu haben, gemütlich zurück lehnen und sich vom Mann bedienen lassen. Er wollte ja unbedingt Sex, also soll er nun auch was tun...

Deshalb geben Männer in Umfragen nämlich auch immer wieder an, daß sie sich von ihren Partnerinnen sexuell mehr Aktivität und auch mehr Zärtlichkeit wünschen.

Klar - nicht alle Frauen legen diese Arroganz Männern gegenüber in demselben Maße an den Tag. Es gibt auch Frauen, die sich wirklich um ihre Partner bemühen. (Vor allem, wenn sie weniger attraktiv sind und deshalb nicht gerade von Bewerbern umschwärmt werden.) Aber gerade unter jungen Frauen gibt es sehr viele, die sich Männern gegenüber genauso verhalten, wie du es hier als Satire beschrieben hast.

Wenn du dir also vorstellen kannst, wie du dich als Frau fühlen würdest, wenn viele Männer Ferdis Ratschläge befolgen würden, dann weißt du, wie sich viele - vor allem junge - Männer heute fühlen.

Freundliche Grüße
von Garfield

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