Re: Frage (Vergabe von Fördergeldern an Unis)
Als Antwort auf: Frage (Vergabe von Fördergeldern an Unis) von Andreas (d. a.) am 30. November 2003 22:53:27:
Nach einigem Suchen habe ich den ARtikel, den ich meinte, selbst gefunden. Auch, wenn es hier nicht viel Resonanz gab, stelle ich den Text mal ins Forum - vielleicht interessiert es ja doch den einen oder anderen ...
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Mo 27.10.2003
GenderKompetenzZentrum geht an den Start
Bundesministerium finanziert GenderKompetenzZentrum in Berlin
Heute eröffnet Bundesministerin Renate Schmidt das GenderKompetenzZentrum an der Humboldt-Universität in Berlin. Das vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend finanzierte Zentrum soll die Einführung von Gender Mainstreaming in alle Bereiche der Gesellschaft, Wirtschaft, Politik und Verwaltung unterstützen. Es soll beraten, Forschung initiieren und koordinieren, Wissen bündeln und Expertinnen und Experten ausbilden.
Gender Mainstreaming bedeutet, bei allen Vorhaben die unterschiedlichen Lebenssituationen und Interessen von Frauen und Männern zu berücksichtigen. Die Bundesregierung hat im Juni 1999 per Kabinettsbeschluss Gender Mainstreaming zum Leitprinzip ihres politischen Handelns gemacht und dies in der Gemeinsamen Geschäftsordnung der Bundesregierung verankert. Der Amsterdamer Vertrag verpflichtet die Mitgliedstaaten der Europäischen Union zu einer aktiven Gleichstellungspolitik im Sinne des Gender Mainstreaming.
Zur heutigen Eröffnung des GenderKompetenzZentrums erklärt die Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Renate Schmidt: "Die Eröffnung des GenderKompetenzZentums ist ein wichtiger Schritt für unsere Gleichstellungspolitik. Wenn sich die Bundesregierung in Zeiten von Sparzwängen und leerer Kassen am Aufbau eines GenderKompetenzZentrums beteiligt, dann zeigt dies die Bedeutung von Gender Mainstreaming als Strategie und Methode für mehr Chancengerechtigkeit zwischen den Geschlechtern. Doch die Anwendung von Gender Mainstreaming muss erlernt werden, sowohl in Politik und Verwaltung als auch in Gesellschaft und Wirtschaft. Es erfordert eine Veränderung in der gedanklichen Herangehensweise, differenzierte Arbeitsgrundlagen, wie beispielsweise geschlechterdifferenzierte Statistiken, und ein hohes Maß an fachübergreifender Zusammenarbeit. Mit dem GenderKompetenzZentrum wollen wir für diese Wissenslücke ein Angebot machen und Information und Beratung zu Gender-Kompetenz anbieten."
Das GenderKompetenzZentrum wird ein breites Spektrum an Aufgaben bearbeiten. Es soll aktiv informieren und beraten. Es wird eine Koordinierungs- und Vermittlungsfunktion wahrnehmen zwischen universitären und außeruniversitären Einrichtungen, die Gender-Beratungen durchführen, und denjenigen, die insbesondere in Politik und Verwaltung dieses Wissen abfragen. Im Rahmen der wissenschaftlichen Arbeit und Datenanalyse soll das GenderKompetenzZentrum alle politischen Sachgebiete erschließen: von der Familien- bis zur Finanzpolitik, von der Umwelt- bis zur Infrastrukturpolitik soll es Gender-Aspekte erkennbar machen, um Politik zielgruppendifferenzierter und damit erfolgreicher gestalten zu können.
Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend finanziert die Einrichtung des GenderKompetenzZentrums an der Humboldt-Universität für die Dauer von zunächst vier Jahren mit jährlich 340.000 Euro. Neben einer Leitungsstelle fördert des Bundesministerium auch drei Stellen für wissenschaftliche Mitarbeit.
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Quelle http://www.bmfsfj.de/Politikbereiche/gleichstellung,did=12062.html
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- Frage (Vergabe von Fördergeldern an Unis) -
Andreas (d. a.),
01.12.2003, 00:53
- Re: Frage (Vergabe von Fördergeldern an Unis) -
Andreas (d.a.),
04.12.2003, 01:01
- Re: :'-((( - Andreas (d.a.), 04.12.2003, 01:24
- Re: Frage (Vergabe von Fördergeldern an Unis) - Leser, 05.12.2003, 00:28
- Re: Frage (Vergabe von Fördergeldern an Unis) -
Andreas (d.a.),
04.12.2003, 01:01