Artikel im 'Rheinischer Merkur'
michail, Thursday, 20.11.2003, 19:21 (vor 8113 Tagen)
Interessant der Artikel der neuen Ausgabe des R.M. hier:
http://www.rheinischer-merkur.de/aktuell/la/stil_034701.html
Gruß
Michail
Re: Artikel im 'Rheinischer Merkur'
Martin, Thursday, 20.11.2003, 20:49 (vor 8113 Tagen) @ michail
Als Antwort auf: Artikel im 'Rheinischer Merkur' von michail am 20. November 2003 17:21:30:
Für mich der Schlüsselsatz:
"...zu erwähnen, dass Frauen gemessen an ihrem Engagement an der Basis in Spitzenämtern überrepräsentiert sind."
Beispiele: Politik und -zei.
Hey, hey :-)
Arne Hoffmann, Friday, 21.11.2003, 12:28 (vor 8112 Tagen) @ michail
Als Antwort auf: Artikel im 'Rheinischer Merkur' von michail am 20. November 2003 17:21:30:
Hallo Michail,
herzlichen Dank für den Link! Unsere Anliegen werden ja allmählich wirklich Thema.
Es freut mich auch, dass dieser Artikel von Frau Florin stammt. Sie hatte mich schon auf der Buchmesse zu einer Podiumsdiskussion unter anderem mit Amelie Fried eingeladen, schien dabei unserer Position aber nicht besonders hold zu sein. (Vielleicht war sie auch nur gestresst durch die Messe.) Insofern finde ich es natürlich schön, dass sie hier unsere Themen noch einmal aufgegriffen hat.
Auch ansonsten läuft es übrigens gut, ich bekomme momentan per Mail alle paar Tage Anfragen von verschiedenen Forschern, Studentinnen, die über häusliche Gewalt gegen Männer schreiben, und anderen Interessierten. Lange verschwiegene Probleme kommen immer mehr aufs Tapet.
Herzlicher Gruß
Arne
Na also! Wird doch! :-)) (n/t)
Nick, Friday, 21.11.2003, 12:34 (vor 8112 Tagen) @ Arne Hoffmann
Als Antwort auf: Hey, hey
von Arne Hoffmann am 21. November 2003 10:28:19:
Re: Hey, hey :-)
Peter, Friday, 21.11.2003, 16:52 (vor 8112 Tagen) @ Arne Hoffmann
Als Antwort auf: Hey, hey
von Arne Hoffmann am 21. November 2003 10:28:19:
Danke, Arne, für deine Anmerkung. Mir kommt es nämlich bei der Zeitungslektüre und beim Gespräch mit anderen so vor, als ändere sich politisch und gesellschaftlich nichts, ja der Staatfeminismus werde nur noch stärker. Das liegt vielleicht an meinen persönlichen Zeitmaßstäben, nach denen der Maskulismus doch schon mit guten Argumenten durch eine ganze Reihe von Diskussionen gegangen ist - die gesellschaftlichen Zeitmaßstäbe sind halt länger; es sieht aus, als täte sich nichts. Da gibt es neue Hoffnung, wenn du schreibst:
Auch ansonsten läuft es übrigens gut, ich bekomme momentan per Mail alle paar Tage Anfragen von verschiedenen Forschern, Studentinnen, die über häusliche Gewalt gegen Männer schreiben, und anderen Interessierten. Lange verschwiegene Probleme kommen immer mehr aufs Tapet.
Gruß,
Peter
Re: Hey, hey :-)
Frank, Saturday, 22.11.2003, 12:56 (vor 8111 Tagen) @ Peter
Als Antwort auf: Re: Hey, hey
von Peter am 21. November 2003 14:52:09:
Hallo Peter,
ehrlich gesagt, ging es mir ähnlich wie dir. Hin und wieder mal ein mehr oder weniger wohlwollender Artikel in der Presse, seltener ein fairer Fernsehbeitrag. Aber die große Resonanz auf unser Thema lässt immer noch auf sich warten. Die Lobby der Frauenfrauen, unterstützt von wohlwollenden männlichen Politikern und Journalisten, diktiert immer noch weitgehend, was in Bezug auf Geschlechterthemen politisch korrekt ist. Da ist es geradezu beruhigend, wenn Arne uns versichert, dass sich offenbar weit mehr tut, als wir gemeinhin mitbekommen.
Vielleicht sollten wir einfach nur mehr Geduld haben. Ein System, das 30 Jahre Zeit hatte, sich zu etablieren, lässt sich nicht in drei, vier Jahren aus den Angeln heben. 2003 war/ist ein gutes Jahr für uns. Dies sollte Ansporn für uns sein, dass 2004 noch besser wird.
Gruß,
Frank
Re: Hey, hey :-)
Maesi, Friday, 21.11.2003, 21:33 (vor 8112 Tagen) @ Arne Hoffmann
Als Antwort auf: Hey, hey
von Arne Hoffmann am 21. November 2003 10:28:19:
Hallo Arne
herzlichen Dank für den Link! Unsere Anliegen werden ja allmählich wirklich Thema.
Ja, so langsam wird's schon. Immerhin werden einige bisher unangenehme Wahrheiten (z.B. Haeusliche Gewalt, benachteiligte Jungen in der Ausbildung, fragwuerdige selektive Quotenregelungen) thematisiert und einige interessante Links von Maennerrechts-Sites angegeben.
Es freut mich auch, dass dieser Artikel von Frau Florin stammt. Sie hatte mich schon auf der Buchmesse zu einer Podiumsdiskussion unter anderem mit Amelie Fried eingeladen, schien dabei unserer Position aber nicht besonders hold zu sein. (Vielleicht war sie auch nur gestresst durch die Messe.) Insofern finde ich es natürlich schön, dass sie hier unsere Themen noch einmal aufgegriffen hat.
Wenn ich diesen Artikel lese, scheint sie mir auch jetzt noch den Maennerrechtlern nicht besonders hold zu sein. Ihr Artikel trieft v.a. in der zweiten Haelfte von einer gewissen Ironie ('Verbissenheit statt Biss'). So schreibt die Autorin zum Bleistift von 'www.maskulist.de, als einem 'Forum wider die feminine Macht'. Dies ist aber definitiv fschla. Wenn schon, dann handelt es sich dabei um ein 'Forum wider die feministische Macht'. Auf der besagten Web-Site wird nicht weibliche (feminine) Macht kritisiert sondern die ideologisch-feministische Macht; ein feiner, aber halt sehr wesentlicher Unterschied. Frau Florin begeht damit einen Fehler, den auch viele Feministinnen begehen: sie verwechselt weiblich mit feministisch (boese Zungen behaupten sogar, dass sich die beiden Begriffe gegenseitig ausschliessen *fg*). Dabei haette ein einziger Blick auf den Header der Homepage von www.maskulist.de genuegt: 'Die Webseite zur Wahrung des maskulinen Ansehens - eine Abrechnung mit Begriffen, Thesen und Methoden radikalfeministischer Manipulation in Medien, Kultur und Gesellschaft'.
Frau Florin stellt desweiteren zwar fest, dass die meisten jungen Frauen mit dem orthodoxen Feminismus wenig anfangen koennen und laesst diesbezueglich auch Prof. Bock zu Wort kommen ('Es bestimmt eine Generation von Feministinnen die Politik, die junge Frauen gar nicht mehr repraesentieren. Aber die jungen Frauen tun eben nichts dagegen'). Tatsache ist aber auch, dass genau jener orthodoxe Feminismus die Schalthebel der Gleichstellungspolitik okkupiert hat und somit einen realen Machtfaktor darstellt. 10'000 25-jaehrige nichtfeministische Frauen (oder Maenner) haben eben wesentlich weniger Macht als eine einzige feministische Gleichstellungsbuerokratin, die in einer nahezu unkuendbaren Stellung die Bevoelkerung mit Desinformation und/oder die staatliche Verwaltung mit sexistisch-frauenfreundlichen Weisungs- und Quotenvorschlaegen ueberzieht; ob letztere sich tatsaechlich im Gebaerstreik befindet, eine Jutetasche mit der Frauenhaus-Telefonliste mitfuehrt und lila-Latzhosen oder topmodische Hosen, eine schicke Bluse und womoeglich noch hochhackige Pumps traegt, ist dabei voellig irrelevant (ausser vielleicht fuer Frau Florin selber zur Bestaetigung ihres billigen Klischees).
Und ob ein 'Damenfahrrad das Radwegschild ziert' ist nicht nur fuer die 25-jaehrige nichtfeministische Frau sondern auch fuer den Maennerrechtler weitgehend irrelevant; es zeigt aber den real existierenden Surrealismus in der feministischen Gleichstellungsszene, die sich mit solchen Nebensaechlichkeiten nicht nur abgibt, sondern womoeglich noch eine 'wissenschaftliche' Abhandlung darueber mit oeffentlichen Geldern sponsert (hoechstwahrscheinlich mit einer 25-jaehrigen Studentin oder Doktorandin als Autorin). Frau Florin uebt sich hier recht geschickt im Ablenken vom eigentlichen, wichtigen Thema.
Die Petition ueber eine gleichberechtigte Krebsvorsorge ist zugegebenermassen ein Mosaikstein; ebenso die Monierung eines Tagesschau-Beitrags, in dem die im OECD-Bildungsbericht als Verlierer skizzierten Jungen nicht genannt wurden, oder dass Roland Koch sich rechtfertigen muss, weil in Hessen unter Chancengleichheit nur Frauenfoerderung verstanden wird. Jeweils einzeln betrachtet, sind sie eher unwichtig; man beachte aber, dass viele Mosaiksteinchen ein ganzes Bild ergeben. Und zumindest das letzte dieser drei Beispiele ist hochpolitisch, zeigt es doch exemplarisch den in der praktischen staatlichen Gleichstellungspolitik innewohnenden Sexismus auf.
Dass die Maennerbewegung das eine oder andere von Alice Schwarzer lernen koennte, stimmt durchaus. Fragt sich bloss, ob man(n) das will. Gerade Frau Schwarzer legt naemlich nicht nur Biss sondern in erster Linie Verbissenheit an den Tag; auch wenn sie voellig moderat zwecks Imagepflege bei Alfred Biolek kocht und sich damit, fuer eine Feministin politisch voellig unkorrekt, in eine Kueche begibt - dem Eckpfeiler 'patriarchalischer Unterdrueckung' der Frau.
Insgesamt weckt der Artikel in mir als Maennerrechtler eher gemischte Gefuehle, und ich kann den Enthusiasmus von Dir und den anderen nur teilweise nachvollziehen. Frau Florin scheint die Anliegen der Maennerbewegung als politisch eher unbedeutend und teilweise gar als laecherlich zu empfinden, obwohl sie sich andererseits etlichen thematisierten Problemen nicht verschliessen kann und will. Aber sie kann ja noch ein wenig ueben, das naechste Mal klappt's vielleicht besser...
Auch ansonsten läuft es übrigens gut, ich bekomme momentan per Mail alle paar Tage Anfragen von verschiedenen Forschern, Studentinnen, die über häusliche Gewalt gegen Männer schreiben, und anderen Interessierten. Lange verschwiegene Probleme kommen immer mehr aufs Tapet.
Das freut mich und macht mir Mut. Viel Erfolg weiterhin!
Gruss
Maesi
Re: Hey, hey :-)
Odin, Saturday, 22.11.2003, 18:07 (vor 8111 Tagen) @ Maesi
Als Antwort auf: Re: Hey, hey
von Maesi am 21. November 2003 19:33:49:
Insgesamt weckt der Artikel in mir als Maennerrechtler eher gemischte Gefuehle, und ich kann den Enthusiasmus von Dir und den anderen nur teilweise nachvollziehen. Frau Florin scheint die Anliegen der Maennerbewegung als politisch eher unbedeutend und teilweise gar als laecherlich zu empfinden, obwohl sie sich andererseits etlichen thematisierten Problemen nicht verschliessen kann und will. Aber sie kann ja noch ein wenig ueben, das naechste Mal klappt's vielleicht besser...
Ich bin mit Dir einer Meinung, daß der Artikel nicht eindeutig pro Mann und pro Männerbewegung war.
Uneinig bin ich mit Dir in der Schlußfolgerung daraus. Wenn schon in einer eher pro Frau eingestellten Frau ein solcher Artikel geschrieben wird, dann hat der Maskulismus einen nicht zu verleugnenden Einfluß auf diese Frau ausgeübt - sprich: Sie ist zum nachdenken gekommen, kämpft aber noch!
Was will man mehr?
Re: Hey, hey :-)
Arne Hoffmann, Saturday, 22.11.2003, 21:25 (vor 8111 Tagen) @ Odin
Als Antwort auf: Re: Hey, hey
von Odin am 22. November 2003 16:07:42:
Ich bin mit Dir einer Meinung, daß der Artikel nicht eindeutig pro Mann und pro Männerbewegung war. Uneinig bin ich mit Dir in der Schlußfolgerung daraus. Wenn schon in einer eher pro Frau eingestellten Frau ein solcher Artikel geschrieben wird, dann hat der Maskulismus einen nicht zu verleugnenden Einfluß auf diese Frau ausgeübt - sprich: Sie ist zum nachdenken gekommen, kämpft aber noch! Was will man mehr?
Das gibt ziemlich genau den Grund für meine Freude wieder. Natürlich ist das kein hundertprozentiger Pro-Männerbewegung-Artikel, wie ihn etwa Naomi Braun-Ferenczi in der letzten "eigentuemlich frei" vorgelegt hatte. Kleine Bissigkeiten hier und da (auch gegen meine angeblich "unterirdische" Argumentation) sind nicht zu überlesen. Aber nachdem ich Frau Florin auf der Buchmesse als extrem skeptisch kennengelernt bzw. eingeschätzt hatte, freut es mich jetzt sehr, dass sie in einer großen deutschen Zeitung unsere Anliegen vorstellt und interessierten Lesern Möglichkeiten bietet, sich näher darüber zu informieren.
Arne
Re: Hey, hey :-)
michail, Sunday, 23.11.2003, 22:50 (vor 8110 Tagen) @ Arne Hoffmann
Als Antwort auf: Re: Hey, hey
von Arne Hoffmann am 22. November 2003 19:25:12:
Hallo Arne und Freunde,
vom Zeitgeist emanzipierten Journalismus gibt es natürlich sehr selten.
Die kleine Prise Bissigkeit (das ist ja ihr Wort, Frau Florins!) ist leider das Minimum an Distanzierung, das von einem unabhängigen Journalisten verlangt wird. Und es ging auch nicht ohne das Inkaufnehmen eines Widerspruchs: Denn das Garen eines Zitronenhühnchens mit Biolek (ganz davon abgesehen, daß das nicht mein Ding wäre) bedeutet ja, wie die Journalistin eingangs erkennt, das Angekommensein im Establishment und damit den Abschied vom Streben dahin, und Streben ist nun mal immer auch etwas mehr oder weniger Verbissenes.
Dennoch: Das Gespräch war wesentlich reichhaltiger als die kurzen Passagen, die im Artikel erschienen sind, und ich hatte den Eindruck, daß Frau Florin sehr entgegenkam, wenn nicht sogar mich mit einem gewissen Gefallen ermutigte! Und schreiben Sie gar nichts Schlechtes über mich, sagte ich zum Schluß. Daraufhin versprach sie, die Zitate, die sie gebrauchen würde, mir im Voraus per E-Mail bekannt zu geben. Das hat sie getan und auch nach meinen Vorschlägen korrigiert.
Was wir m. E. als Nächstes brauchten, wäre ein Organ. Organe sind wichtig für die Organisation (gut, oder?). Wir sollten endlich die Öffentlichkeit nicht veranlassen müssen, uns wahrzunehmen, sondern sie dazu bringen, das tun zu wollen! Ein Organ, daß nicht die Presse anschreibt, sondern z.B. Pressemitteilungen rausschickt, die nicht mehr leichtfertig ignoriert werden können.
MANNdat will da wandlungsfähig bleiben. Mal sehen...
Arne, sehr erfreulich alles... toi toi toi...
Und Grüße
Michail
Re: Hey, hey :-)
Maesi, Sunday, 23.11.2003, 20:33 (vor 8110 Tagen) @ Odin
Als Antwort auf: Re: Hey, hey
von Odin am 22. November 2003 16:07:42:
Hallo Odin
Insgesamt weckt der Artikel in mir als Maennerrechtler eher gemischte Gefuehle, und ich kann den Enthusiasmus von Dir und den anderen nur teilweise nachvollziehen. Frau Florin scheint die Anliegen der Maennerbewegung als politisch eher unbedeutend und teilweise gar als laecherlich zu empfinden,...
Uneinig bin ich mit Dir in der Schlußfolgerung daraus. Wenn schon in einer eher pro Frau eingestellten Frau ein solcher Artikel geschrieben wird, dann hat der Maskulismus einen nicht zu verleugnenden Einfluß auf diese Frau ausgeübt - sprich: Sie ist zum nachdenken gekommen, kämpft aber noch!
Was will man mehr?
Naja, einige der Postings waren IMHO schon ein wenig zu optimistisch; deshalb sah ich mich als eidg. dipl. Spielverderber zum korrigierenden Eingreifen gezwungen *fg*.
Natuerlich ist eine Verbesserung festzustellen; und die war ja auch schon laengst ueberfaellig. Dass Frau Florin (stellvertretend fuer immer mehr Journalisten) unter dem Druck von nicht mehr laenger zu ignorierenden Fakten eine (eher widerwillige) Kursaenderung vollzieht, ist gewiss Anlass zu vorsichtigem Optimismus. Aber es fliesst noch viel Wasser den Rhein herunter, bis die feministischen Mythen bezueglich Haeuslicher Gewalt vollends aus den Gehirnen der Schreiberzunft getilgt sind; mit harten Rueckzugsgefechten ist zu rechnen, wie ja grad Frau Florins ironietriefender Artikel zeigt.
Indessen muss man(n) an die Adresse der professionellen Schreiberlinge schon ein paar unangenehme Fragen stellen, denn die Forschungsergebnisse sind ja keineswegs neu sondern seit Jahren bekannt. Weshalb wurden diese dann von den ueber Haeusliche Gewalt schreibenden Journalisten (insbesondere Journalistinnen) nicht schon laengst ans Tageslicht geholt? Gehoeren serioese Recherchen nicht mehr zu ihrem Job? Wo ist eigentlich die Journalistenehre abgeblieben? Hier handelt es sich wohlgemerkt um simples Handwerk; jeder mittelmaessige Reporter haette bei angemessener journalistischer Sorgfalt zwangslaeufig auf die grosse Diskrepanz zwischen Forschung und feministischen Standardbehauptungen kommen muessen.
Du stellst ganz richtig fest, dass Frau Florin durch den maskulistischen Einfluss gezwungen wurde, nachzudenken. Sie haette aber nicht erst durch den Maskulismus beginnen sollen nachzudenken sondern bereits durch die wissenschaftlichen Forschungsresultate. Prof. Bock bezeichnet sich ausdruecklich als Wissenschaftler und nicht als Maskulisten; damit hat er auch vollkommen Recht. Denn es ist eben keine Frage der feministischen oder maskulistischen Ideologie sondern der Wissenschaftlichkeit. Es ist deshalb wichtig, dass Medienberichte sich zukuenftig auf Wissenschaftlichkeit abstuetzen, was bisher leider nicht der Fall war; das ist das, was ich mir wuensche.
Zum Beginn des Umdenkens erheblich beigetragen haben Maenner wie Prof. Bock, Matthias Matussek, Arne Hoffmann u.a., die die in soziologischen Kreisen laengst bekannten Forschungsergebnisse einem breiteren Publikum bekannt machten; letztere beiden gehoeren bekanntlich ebenfalls zur Schreibergilde. Hoffen wir, dass die Kehrtwende zur Wahrheit in Sachen Haeuslicher Gewalt auch tatsaechlich zu Ende vollzogen wird, und hoffen wir, dass das GewSchG das letzte Gesetz ist, das mittels unwissenschaftlicher, massiv maennerfeindlicher Propaganda installiert wurde.
Gruss
Maesi